Die neuen Beurteilungsinstrumente

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1 Die neuen Beurteilungsinstrumente Informationen zur Verordnung über die Laufbahnentscheide an der Volksschule (Promotionsverordnung vom 19. August 2009; SAR )

2 Inhaltsübersicht Leitgedanken zur Beurteilung elektronische Beurteilungsinstrumente konkrete Umsetzung vor Ort Klärung von Fragen

3 Leitgedanken zur Beurteilung förderorientiert leistungsorientiert und selektiv Beurteilung des persönlichen Fortschritts sowie des Leistungsstands Beurteilung als gemeinsamer Prozess aller Beteiligten ganzheitliche Beurteilung

4 Was ist neu für die Schüler/-innen? die Jahrespromotion der Zwischenbericht am Ende des ersten Schulhalbjahrs die Beurteilung der Selbst- und Sozialkompetenz das Beurteilungsdossier die Zeugnismappe

5 Die neuen Beurteilungsinstrumente der Zwischenbericht (jeweils nach dem ersten Schulhalbjahr) das Jahreszeugnis (am Ende des Schuljahrs) der Bericht individuelle Lernziele mit Förderplanung die Übertrittsempfehlung (Primarschule Oberstufe) 5

6 Der Zwischenbericht 6

7 Zwischenbericht (Selbst- und Sozialkompetenz)

8 Aspekte der Selbstkompetenz erscheint ordnungsgemäss zum Unterricht beteiligt sich aktiv am Unterricht erledigt Arbeiten selbstständig und zuverlässig organisiert den Arbeitsplatz zweckmässig arbeitet zielorientiert schätzt die eigenen Fähigkeiten richtig ein

9 Aspekte der Sozialkompetenz zeigt angemessene Umgangsformen geht hilfsbereit und rücksichtsvoll mit anderen um arbeitet konstruktiv mit anderen zusammen hält sich an gemeinsame Regeln setzt sich angemessen durch

10 Der Zwischenbericht (Sachkompetenz) 10

11 Zwischenbericht (Wortbeurteilung Sachkompetenz)

12 Der Zwischenbericht (2. Seite) 12

13 Zwischenbericht (Orientierungsnoten Sachkompetenz)

14 Das Jahreszeugnis (Sachkompetenz)

15 Das Jahreszeugnis

16 Kern- und Erweiterungsfächer Kernfächer Deutsch Mathematik Realien Erweiterungsfächer Bewegung und Sport Bildnerisches Gestalten Englisch Ethik und Religionen Musik Textiles Werken Werken

17 Das Jahreszeugnis 17

18 Promotion

19 Das Beurteilungsdossier Das Beurteilungsdossier soll pro Fach mindestens so viele Beurteilungsbelege enthalten, wie im Lehrplan für das entsprechende Fach Anzahl Lektionen festgehalten sind. Bei einer Wochenlektion sind mindestens zwei Belege erforderlich. Die Lernenden können Unterlagen, die ihren Lernprozess aus ihrer Sicht dokumentieren, ebenfalls in das Beurteilungsdossier geben. Die Belege sind mit dem Entstehungsdatum zu versehen. Es ist zu kennzeichnen, ob sie von der Lehrperson oder von der Schülerin / vom Schüler ins Beurteilungsdossier gegeben wurden. Die Gewichtung der Beurteilungsbelege liegt im Ermessen der Lehrpersonen. Als Belege eignen sich alle aussagekräftigen Arbeiten wie Klassenprüfungen, individuelle Dokumentationen, Fotos von Werkarbeiten, Selbsteinschätzungen, Beurteilungsbögen usw. Bei Notenbefreiung ist die Förderplanung ins Beurteilungsdossier zu legen.

20 Das Jahreszeugnis (mit individuellem Lernziel) 20

21 Individuelles Lernziel (2. Primarklasse)

22 Bericht individuelle Lernziele

23 Förderplanung

24 Die Übertrittsempfehlung Oberstufe Oberstufe wie bisher: Empfehlungsverfahren aufgrund einer Gesamtbeurteilung (Noten der Kern- und Erweiterungsfächer, Selbstkompetenzen, Entwicklungsprognose) Bei Uneinigkeit zwischen Lehrperson und Eltern entscheidet die Schulpflege.

25 Übersicht über die Leistungsbeurteilung 1. Semester 2. Semester 1. Klasse der Primarschule Zwischenbericht (ohne Noten) Lernbericht (ohne Noten) Klasse der Primarschule Zwischenbericht (mit Orientierungsnoten) Jahreszeugnis (mit Noten) 5. Klasse der Primarschule Zwischenbericht (mit Orientierungsnoten) Jahreszeugnis (mit Noten) Für Schülerinnen und Schüler mit besonderen schulischen Bedürfnissen können in der Regelklasse individuelle Lernziele gesetzt werden.

26 Die Zeugnismappe 26

27 Website Promotionsverordnung Promotionsverordnung Beurteilungsinstrumente als Einzelformulare Handreichung Leistungen beurteilen und ausweisen (September 2009) Elternbroschüre (Juni 2010) weitere Hintergrundinformationen (z.b. häufige Fragen)

28 Weiterbildung Primarschule 1. Phase: Vertieftes Auseinandersetzen in den Stufen zur Selbst- und Sozialkompetenzen 2. Phase: Ebenfalls in den Stufen die Sachkompetenzen 3. Phase: Einführung Lehrer-Office

29 Weiterbildung durch FHNW Arbeiten mit einem Beurteilungsdossier Zusammenarbeit Fachpersonen und Klassenlehrpersonen Individuelle Weiterbildungen im Bereich der Sachkompetenzen

30 Unterrichtsteams UT - Definition Im Unterrichtsteam entwickeln Lehrpersonen Ihren Unterricht und unterstützen einander bei der Bewältigung des Unterrichtsalltags. Sie planen, realisieren und präsentieren in jedem Schuljahr ein Entwicklungsvorhaben zu einer Frage, die sie im Zusammenhang mit ihrem Unterricht beschäftigt und die auch für die ganze Schule relevant sein kann.

31 Entwicklungsarbeit im UT Schuljahr 2009/2010 Entwicklungsarbeit im Bereich Fördern und Beurteilen (Kern- sowie Erweiterungsfächern) Vorarbeiten zur Unterstützung der Lehrpersonen bei der Umsetzung gemeinsame Absprachen in den Stufen

32 Austauschgefässe zur Beurteilung Pädagogische Sitzungen zum Austausch der Klassenlehrpersonen mit den Fachlehrpersonen in den Kompetenzbereichen (Selbst- und Sozialkompetenz) Besprechungsgefässe der Klassenlehrperson mit der Schulischen Heilpädagogin (Sachkompetenz)

33 Beurteilungsdossier Schülerinnen und Schüler lernen ihre Arbeiten zu reflektieren sie beteiligen sich an der Führung des Beurteilungsdossier (eigene Mappe) die Verantwortung der Verwaltung des Beurteilungsdossiers liegt bei der Lehrperson

34 Primarschule Niederrohrdorf bisher: Lernbericht Primarschule ausgefüllt durch Klassenlehrperson im Zeugnis beiliegend neu: Lernbericht wird durch die Beurteilung der Sozial- und Selbstkompetenz ersetzt

35 Lernbericht NRD - bisher

36 Ausblick Startjahr Erfahrungen sammeln Kind Schule Eltern

37 Evaluation Weiterentwicklung / Massnahmen

38 Die neuen Beurteilungsinstrumente Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Promotionsverordnung

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