KOMPETENZEN FÖRDERN UND ABBILDEN

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1 Stadt St.Gallen Schulamt KOMPETENZEN FÖRDERN UND ABBILDEN KOFA Ein Projekt der Stadt St.Gallen zur Einführung des kompetenzorientierten Unterrichts

2 Vorwort Geschätzte Leserinnen und Leser Mit der Einführung des Lehrplans 21 in der gesamten Deutschschweiz hält die Kompetenzorientierung Einzug an den städtischen Schulen. Der Begriff der Kompetenzorientierung steht dabei für die pädagogisch wünschbare Verbindung von Wissen und Können. Ansatzweise war dies bereits in bisherigen Lehrplänen vorzufinden. Um Kompetenzorientierung jedoch konsequent umzusetzen, sind weitergehende Anpassungen nötig. Diese betreffen das Planen, Durchführen und Auswerten des Unterrichts. Zu diesem Zweck wurde im Frühjahr 2014 das Projekt «Kompetenzen fördern und abbilden» lanciert. Das Projekt widmet sich dem Ziel, die Schulen auf einen kompetenzorientierten Unterricht vorzubereiten sowie bestehende Grundlagen zur Beurteilung anzupassen und weiterzuentwickeln. Ich freue mich, Ihnen die Broschüre zu unserem Projekt «Kompetenzen fördern und abbilden» vorlegen zu können. Mit dieser Broschüre möchten wir Eltern und weitere interessierte Personen über das Projekt «Kompetenzen fördern und abbilden» informieren. Markus Buschor Direktor Schule und Sport Stadt St.Gallen 2

3 Kompetenzorientierung Mit dem beschleunigten gesellschaftlichen Wandel und der zunehmenden Vernetzung der Welt stellen sich an junge Menschen neue Anforderungen. Diese müssen sich verstärkt in unterschiedlichen und sich schnell verändernden Situationen zurechtfinden. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sollen Schulen Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, Wissen in unterschiedlichen Situationen anwenden zu können. Lehren ist somit mehr als das Vermitteln von Wissen; vermehrt muss an den Schulen Wert auf die Förderung von Kompetenzen gelegt werden. Der Lehrplan 21 nimmt diese gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderung auf. Mit der Einführung des neuen Lehrplans steht die Umstellung auf einen kompetenzorientierten Unterricht an. «Kompetent» sein heisst, über ein fachliches Wissen zu verfügen und dieses in unter schiedlichen Situationen und Zusammenhängen anwenden zu können. Die Kompetenzorientierung zielt also auf die Anwendbarkeit des in der Schule Gelernten ab. Das städtische Projekt «Kompetenzen fördern und abbilden» (KOFA) unterstützt die Lehrpersonen bei der Umsetzung der Kompetenzorientierung in den Schulen. Sowohl in Kindergärten als auch in Fachbereichen wie Sport, Hauswirtschaft, Gestaltung und Musik gehört das kompetenzorientierte Unterrichten bereits heute zum Alltag. Neben dem Vermitteln von Wissen wird grosses Gewicht auf Fertigkeiten, Handeln und das Anwenden des Gelernten gelegt. In diesem Sinne sind Lehrpersonen Kindergarten und Fachlehrpersonen schon heute Spezialistinnen und Spezialisten auf diesem Gebiet. 3

4 Projekt KOFA Begründung, Ziele und Umsetzung Gründe Mit der Neuausrichtung des Unterrichts an Kompetenzen stellen sich zahlreiche Fragen, die auch die Beurteilung der Schülerinnen und Schüler betreffen. Konkreter Handlungsbedarf ergibt sich durch folgende Situation: Neuer Lehrplan Volksschule Kanton St. Gallen Der neue Lehrplan Volksschule Kanton St. Gallen, der auf dem Lehrplan 21 basiert, beschreibt den Auftrag der Schule erstmals kompetenzorientiert. Dabei bleiben Fragen zur Abbildung und Beurteilung von Leistungen jedoch weitgehend unbeantwortet. Die Grundlagen für eine kompetenzorientierte Beurteilung müssen angepasst und weiterentwickelt werden. Im Projekt «Kompetenzen fördern und abbilden» arbeitet die Stadt mit dem Kanton zusammen, um eine gute Beurteilungspraxis zu entwickeln. 4

5 Vielfalt/ Heterogenität der Schülerschaft Übertritt Berufslehre und weiterführende Schulen Das Beurteilungssystem muss in der Lage sein, den unterschiedlichen Begabungen Rechnung zu tragen. Die PISA-Studie hat aufgezeigt, dass dies den Schulen bislang nur unzureichend gelingt. Insbesondere müssen die Beurteilungsinstrumente für den Unterricht in altersdurchmischten, heterogenen Klassen angepasst werden. Auf der Grundstufe wurde damit bereits begonnen. Bei der Lehrstellensuche zeigt sich, dass das schulische Abschlusszeugnis zu wenig aussagekräftig ist. Lehrbetriebe verlassen sich vermehrt auf standardisierte Leistungs tests. Deshalb ist eine Beilage zum Abschlusszeugnis geplant, die den Bedürfnissen der abnehmenden Institutionen entgegenkommt. Ziele und Umsetzung Das Projekt zielt darauf ab, die Kompetenzorientierung an den Schulen umzusetzen. Damit verbunden sollen die Förderorientierung im Unterricht und die Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden. Zu diesem Zweck werden einerseits stufenweise Weiterbildungsveranstaltungen organisiert und durchgeführt. Andererseits werden vorhandene Instrumente für die Beurteilung (Beobachtungsbögen, Handreichungen etc.) angepasst und weiterentwickelt. 5

6 Was ändert sich im Unterricht? Mit der Kompetenzorientierung erweitert sich das bisherige Verständnis von Unterricht. Zum Wissen kommt das Können hinzu. Der Lehrplan gilt erst dann als erfüllt, wenn die Schülerinnen und Schüler einerseits über das nötige Wissen verfügen, andererseits dieses auch anwenden können. Der Unterricht muss somit ausreichend Gelegenheit zum Anwenden und Üben bieten. Das kann heissen: Aufgaben bearbeiten, Probleme lösen, ein Experiment durchführen, einen Vortrag vorbereiten, Zusammenhänge aufdecken usw. Für die Lehrpersonen heisst das, den Unterricht so zu planen, zu gestalten und zu reflektieren, dass auf vorhandenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler aufgebaut und neue Kompetenzen entwickelt werden können. Eine transparente Orientierung an Kompetenzen bietet den Schülerinnen und Schülern vermehrt Möglichkeiten des eigenverantwortlichen und selbstgesteuerten Lernens. 6 Ein Unterscheidungsmerkmal gegenüber dem früheren Unterricht ist die konsequente Anwendungsorientierung. Dies wird an folgenden Beispielen aus dem Lehrplan 21 veranschaulicht. Die Beispiele beschreiben Kompetenzen, welche am Ende des jeweiligen Zyklus erreicht sein sollten:

7 Beispiele für Kompetenzorientierung Deutsch Englisch Mathematik Natur, Mensch, Gesellschaft 1. Zyklus (Kindergarten bis Ende 2. Klasse) Die Schülerinnen und Schüler können unter Anleitung und nach Mustern einen persönlichen Brief mit Anrede und passender Grussformel schreiben. 2. Zyklus (3. bis Ende 6. Klasse) Die Schülerinnen und Schüler können in alltäglichen Situationen mit einfachen Worten Informationen austauschen und einholen (z.b. Rollenspiel, Gruppenarbeit). Die Schülerinnen und Schüler können zu vertrauten Themen einfache Fragen stellen und beantworten, kurz etwas dazu sagen oder auf Gesagtes reagieren (z.b. Unterricht, Einkauf). 3. Zyklus (7. bis Ende 9. Klasse) Die Schülerinnen und Schüler können Prozentrechnungen mit dem Rechner ausführen. Die Schülerinnen und Schüler können Objekte in einem Plan darstellen (z.b. Sitzordnung im Klassenzimmer). Die Schülerinnen und Schüler können mit Längen, Gewichten, Volumen und Zeitangaben rechnen sowie entsprechende Grössen in benachbarte Messeinheiten umwandeln. 2. Zyklus (3. bis Ende 6. Klasse) Die Schülerinnen und Schüler können Stoffveränderungen als Verfahren beschreiben und deren Nutzung im Alltag erklären (z.b. brennen, verbrennen, verkohlen; Zucker schmelzen, in Wasser auflösen; Beeren zu Konfitüre verarbeiten; Salzwasser auskristallisieren). 7

8 Beurteilung, Rückmeldung, Promotion Beurteilung Bei der Beurteilung lassen sich grundsätzlich zwei Formen unterscheiden: eine prozessorientierte und eine ergebnisorientierte Beurteilung. Die prozessorientierte Beurteilung soll das Lernen fördern und erfolgt in der Regel in Form von Rückmeldungen. Die ergebnisorientierte Beurteilung dient der abschliessenden Beurteilung, um daraus Schlüsse für Schullaufbahn und Berufswahl zu ziehen. Die ergebnisorientierte Beurteilung erfolgt in Form von Noten und Zeugnissen. a) Rückmeldungen Um den Lernprozess zu unterstützen, sind häufige und regelmässige Rückmeldungen wesentlich. Die Rückmeldungen dienen als Grundlage, um die nächsten Schritte im Lernprozess zu planen und den Schüler/die Schülerin gezielt zu fördern. Die Rückmeldung orientiert sich daran, wie die Kompetenzen bzw. die jeweiligen Kompetenzstufen erreicht worden sind. Beispiel Rückmeldung in Mathematik Kompetenz: Die Schülerinnen und Schüler können addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren und potenzieren. Kompetenzstufe 1. Zyklus (Kindergarten bis Ende 2. Klasse): Die Schülerinnen und Schüler können im Zahlenraum bis 100 verdoppeln, halbieren, addieren und subtrahieren; kennen Produkte aus dem kleinen Einmaleins mit den Faktoren 2,5 und 10; können Produkte aus dem kleinen Einmaleins in Faktoren zerlegen (z.b. 36 = 6*6 = 4*9). 8

9 Die Rückmeldung nach einem Test könnte wie folgt aussehen: Elemente der Kompetenzstufe... kann im Zahlenraum bis 100 verdoppeln... kann im Zahlenraum bis 100 halbieren... kann im Zahlenraum bis 100 addieren... kann im Zahlenraum bis 100 subtrahieren erreicht teilweise erreicht noch nicht erreicht «Erreicht» bedeutet, dass der Lernprozess fortgesetzt werden kann. «Teilweise erreicht» bedeutet, dass zuerst Unsicherheiten geklärt werden müssen. Bei einem «noch nicht erreicht» muss der Schüler/die Schülerin sich mit den entsprechenden Elementen der Kompetenzstufe nochmals grundsätzlich auseinandersetzen. b) Noten und Zeugnisse Auch zukünftig erhalten die Schülerinnen und Schüler am Ende eines Semesters oder Schuljahres ein Zeugnis mit Noten. Die Noten geben darüber Auskunft, in welchem Mass die Kompetenzen erreicht wurden. So bedeutet als Beispiel die Note 5 (bisher «gut») in Zukunft, dass der Schüler/die Schülerin die Kompetenzen «gut erreicht» hat. Die Note 4 (bisher «genügend») sagt dann aus, der Schüler/ die Schülerin hat die Kompetenzen «knapp erreicht». Die genaue Definition und Bedeutung der Noten wird derzeit auf kantonaler Ebene diskutiert und abgeklärt. Promotion und Übertritte Die Regelung von Promotion und Übertritt obliegt dem Kanton. Derzeit werden die kantonalen Reglemente überarbeitet. Es ist absehbar, dass die Versetzung eines Kindes zukünftig nicht mehr nur auf einem Notendurchschnitt basiert, sondern auch auf der Erreichung von Kompetenzen. 9

10 Zeitliche Umsetzung Geplante Schritte Weiterbildung Lehrpersonen Grundstufe Umsetzung in der Grundstufe Weiterbildung Lehrpersonen 3./4. Klassen Umsetzung in den 3./4. Klassen Weiterbildung Lehrpersonen 5./6. Klassen Umsetzung in den 5./6. Klassen Weiterbildung Lehrpersonen Oberstufe* Umsetzung in der Oberstufe* Die Weiterbildung der Lehrpersonen im Rahmen von «Kompetenzen fördern und abbilden» hat bereits im Herbst 2014 begonnen und wird stufenweise durchgeführt. Die Umsetzung der Kompetenzorientierung im Unterricht erfolgt ebenfalls stufenweise: Schülerinnen und Schüler der 2. Grundstufenklassen sollen erstmals im Juni 2016 das neue kompetenzorientierte Zeugnis erhalten. Die weiteren Stufen folgen darauf aufbauend. Fachlehrpersonen und Lehrpersonen Kindergarten Auch für Fachlehrpersonen und Lehrpersonen auf Kindergartenstufe sind Weiterbildungen im Rahmen des Projektes «Kompetenzen fördern und abbilden» vorgesehen. Die zeitliche Planung ist jedoch zum heutigen Zeitpunkt noch nicht klar definiert. * Es kann sein, dass der Zeitplan für den Start der Weiterbildung der Lehrpersonen der Oberstufe und die Umsetzung des kompetenzorientierten Unterrichtens auf der Oberstufe vorverlegt wird. 10

11 2014/ / / / / / / /22 WB LP Grundstufe Umsetzung Grundstufe >> WB LP 3./4 Umsetzung in den 3.4. Klassen >> WB LP 5./6 Umsetzung in den 5./6. Klassen >> WB LP Oberstufe Umsetzung in der OS > 11

12 Kontakt Schulamt St.Gallen Projekt KOFA Florian Sauer Abteilungsleitung Schulen Neugasse St.Gallen Telefon

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