Derzeitiger Stand der Prüfung des Netzentwicklungsplans Offshore 2013

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1 Derzeitiger Stand der Prüfung des Netzentwicklungsplans Offshore 2013 Dr. Tim Fischer, Referent Netzentwicklung Lübeck,

2 Was ist der O-NEP? Ziel: Planung des Ausbaus des Offshore-Netzes für die nächsten zehn bzw. zwanzig Jahre. Offshore-NEP: Ablösung des alten Systems, das dem OWP einen individuellen Anbindungsanspruch eingeräumt hatte. Stattdessen: Anbindung von Clustern. Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

3 Clustereinteilung in der Nordsee Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

4 Clustereinteilung in der Ostsee Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

5 Grundlagen des O-NEP 2013 Grundlage I: Bundesfachplan Offshore des BSH (für Nordsee Anfang des Jahres genehmigt, für Ostsee voraussichtlich Ende des Jahres) Grundlage II: Szenariorahmen zum O-NEP 2013 installierte Offshore-Kapazität: 14,1 GW Nordsee: 12,8 GW, Ostsee: 1,3 GW Aber: Szenariorahmen zum O-NEP 2014? Wesentliche Fragestellung des Offshore-NEP: Welche Anbindungsleitungen werden in welcher Reihenfolge errichtet? Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

6 Unterschiede zum NEP Strom Offshore-NEP hat im Vergleich zum NEP Land einen anderen Charakter (Kraftwerksanschlussplan statt vermaschtes Netz!). Anwendung der Prüfkriterien des landseitigen NEP sind nicht eins zu eins übertragbar: Wirksamkeit: Es handelt sich um Anbindungsleitungen, keine n-1 Sicherheit überprüfbar. Erforderlichkeit: Auslastungskriterium ebenfalls nicht anwendbar. Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

7 Daten O-NEP 2013 Offshore-Anbindungen standardisiert: Nordsee: 900 MW HGÜ (DC) Ostsee: 250 MW HDÜ (AC) Startnetz (ca. 8,4 GW) Offshore-Anbindungen nach alter Rechtslage / Übergangsregelung nach 118 Abs. 12 EnWG Zubaunetz Offshore-Anbindungen nach neuer Rechtslage Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

8 Reihenfolge Anbindungsleitungen O-NEP 2013 Kriterien zeitlichen zur Staffelung der Anbindungsleitungen 1. Küstenentfernung * 2. Lage des OWP in Vorranggebieten ** 3. jeweiliges Erzeugungspotential der anzubindenden Cluster * 4. Inbetriebnahme der Netzverknüpfungspunkte an Land * 5. Realisierungsfortschritt der OWP * * gemäß 17b EnWG ** zusätzlich von ÜNB aufgenommen Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

9 Entfernungszonen in der Nordsee Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

10 Entfernungszone in der Ostsee Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

11 Eingangsparameter für die zeitliche Staffelung in der Nordsee Windparkcluster Zone Erzeugungspotential pro Cluster [MW] Startnetz [MW] Noch zu erschließendes Potential [MW] Cluster Cluster Cluster Cluster Cluster Cluster 5 1/ Cluster Cluster Cluster Cluster Cluster Cluster Cluster Cluster Summe Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

12 Eingangsparameter für die zeitliche Staffelung in der Ostsee Windparkcluster Zone Erzeugungspotential pro Cluster ca. MW Startnetz ca. MW Noch zu erschließendes Potential ca. MW Cluster Cluster Cluster Cluster Cluster Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

13 Stand Prüfung O-NEP 2013 Alle von den ÜNB vorgeschlagenen Anbindungsleitungen erscheinen bestätigungsfähig. Bisher auf Basis des Szenariorahmens zum O-NEP 2013: 6 x Nordsee, 4 x Ostsee. Ggf. bei Berücksichtigung des Szenariorahmens zum O-NEP 2014 : 4 x Nordsee, 6 x Ostsee. Netzverknüpfungspunkte noch nicht endgültig festgelegt (z.b. Halbemond). Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

14 Zeitliche Staffelung Nordsee (ÜNB) Maßgebliche Kriterien: Küstenentfernung und Erzeugungspotential Projekt Netzverknüpfungspunkt Trassenlänge [km] Beginn der Umsetzung (Beginn der Ausschreibung) Geplante Inbetriebnahme NOR-3-2 Unterweser Quartal NOR-1-1 Cloppenburg Quartal NOR-3-3 Halbemond Quartal NOR-7-1 Unterweser Quartal NOR-5-2 Büttel Quartal NOR-7-2 Elsfleth/West Quartal Zone 1 Zone 2 Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

15 Zeitliche Staffelung Nordsee (BNetzA) Abweichend von ÜNB: Realisierungsfortschritt (Härtefall) und Beginn der Umsetzung Projekt Netzverknüpfungspunkt Trassenlänge [km] Beginn der Umsetzung (späteste Vergabe / Beauftragung) Geplante Inbetriebnahme NOR-3-2 Unterweser Quartal NOR-1-1 Cloppenburg Quartal NOR-7-1 Unterweser Quartal NOR-5-2 Büttel Quartal NOR-3-3 Halbemond Quartal NOR-7-2 Elsfleth/West Quartal Zone 1 Zone 2 Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

16 Zeitliche Staffelung Ostsee (ÜNB und BNetzA) Projekt Netzverknüpfungs punkt Name der Maßnahme Trassenlänge on- und offshore Beginn der Umsetzung Beginn der Umsetzung Geplante Inbetriebnahme (Beginn der Ausschreibung) (späteste Vergabe / Beauftragung) Ost-1-1 Lubmin AC-Verbindung OST Quartal Quartal Ost-1-2 Lubmin AC-Verbindung OST Quartal Quartal Ost-1-3 Lubmin AC-Verbindung OST Quartal Quartal Ost-1-4 Lubmin AC-Verbindung OST Quartal Quartal Zone 1 Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

17 AC vs. DC (Ostsee) Derzeitiger Stand für die ersten vier Leitungen: AC Technisch/wirtschaftlich noch sinnvoll (Entfernungen 100 km) Planungen sind schon weit fortgeschritten, daher würde es beim Wechsel zu DC zu erheblichen Verzögerungen kommen Konkurrenz zur Nordsee kann vermieden werden (z.b. bei der Kabelproduktion) Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

18 Bestätigungsfähige Maßnahmen in der Nordsee Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

19 Bestätigungsfähige Maßnahmen in der Ostsee Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

20 2. Entwurf des Offshore-NEP 2013 Bedarf an neuen Offshore-Anbindungen im Leitszenario B 2023 (Zubaunetz): Insgesamt: km Nordsee: km Ostsee: 410 km Geschätzter Investitionsbedarf: rund 22 Mrd. Euro (inklusive Startnetz). Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

21 Parallele Planungsprozesse für 2013 NEP-Prozess 2012 / BBPlG-Prozess NEP-Prozess 2013 NEP-Prozess Jan Feb Heute Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Vorlage O-NEP 2013 Konsultation durch Übergabe überarbeiteter BNetzA O-NEP 2013 an BNetzA Vorlage O-NEP 2013 Konsultationen durch ÜNB Genehmigung Szenariorahmen zum NEP 2014 Bestätigung O-NEP 2013 Vorlage Szenariorahmen zum O-NEP 2014 Inkrafttreten des BBPlG auf der Grundlage NEP 2012 Konsultation Szenariorahmen durch BNetzA Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

22 Konsultationszeitraum Konsultationszeitraum für beide Netzentwicklungspläne und den Umweltbericht: Behörden Öffentlichkeit Prüfung geht während der Konsultation weiter! Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

23 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Tim Fischer Infotag Lübeck Bundesnetzagentur

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