Gesunde Ernährung. Dr. med. Friederike Bischof, MPH

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1 Gesunde Ernährung Dr. med. Friederike Bischof, MPH

2 Falsche Ernährung Zu viel Zu fett Zu süß Zu salzig Zu wenig Ballaststoffe Zu aufbereitet

3 Darauf kommt es an: Richtige(s) Körpergewicht... Kalorienzahl... Fettmenge... Fettauswahl... Kohlenhydrat-Menge... Kohlenhydrat-Art... Eiweißmenge... Ballaststoffe... Vitamine und Spurenelemente

4 Ziele gesunder Ernährung Lebensqualität / Wohlbefinden Gesundheit / Langes Leben Normalisierung gestörter Stoffwechselparameter Vermeidung von Gefäßkomplikationen Vermeidung von Übergewicht

5 Empfehlungen der DGE Mindestens 50% der Energie soll aus Kohlenhydraten stammen, dabei sollen komplexe Kohlenhydrate bevorzugt werden (Stärke statt Zucker) Höchstens 30% der Kalorien soll aus Fett stammen, dabei sollen die gesättigten Fettsäuren höchstens 10% betragen und der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren 10% nicht überschreiten

6

7 Essen und Verdauung

8 Grundnährstoffe: Fett Fett ist der größte Energielieferant (und Dickmacher) Fett ist vor allem enthalten in: Butter, Margarine, Öle, Bratfett fettem Fleisch, fettem Fisch fetter Wurst, fettem Käse Sahneprodukte, Creme fraiche Eigelb, Mayonnaise Süßwaren, Nüsse 1 Gramm Fett enthält 9 kcal

9 Grundnährstoffe: Eiweiß Eiweiß ist lebensnotwendig - aber zuviel ist schädlich Eiweiß ist vor allem enthalten in: Magerem Fleisch Magerer Wurst Magerem Fisch Magerem Käse, Magerquark Eiklar Soja, Tofu 1 Gramm Eiweiß enthält 4 kcal

10 Grundnährstoffe: Kohlenhydrate Kohlenhydrate liefern dem Körper schnell verfügbare Energie Kohlenhydrate sind vor allem enthalten in: Zuckerstoffen, Süßigkeiten Obst und Früchten Getreideprodukten: Mehl, Grieß, Mais, Reis Brot, Kuchen, Nudeln Kartoffeln Milch, Joghurt, Kefir, Buttermilch, Dickmilch 1 Gramm Kohlenhydrate enthält 4 kcal

11 Grundnährstoffe Energie = geleistete Arbeit Energie ist enthalten in: Wasser 0 kcal/g Kohlenhydrate 4 kcal/g Eiweiß 4 kcal/g Fett 9 kcal/g Alkohol 7 kcal/g

12 Die 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung Die neu formulierten und aktualisierten "10 Regeln der DGE" enthalten keine Ge- und Verbote, sondern sind Empfehlungen, die dem Verbraucher helfen, die Ernährung bedarfsgerecht zu gestalten und Spaß und Freude am Essen zu erhalten.

13 Regel 1: Vielseitig essen Genießen Sie die Lebensmittelvielfalt. Es gibt keine gesunden" und ungesunden" oder gar verbotenen" Lebensmittel. Auf die Menge, Auswahl und Kombination kommt es an.

14 Regel 2: Getreideprodukte - mehrmals am Tag und reichlich Kartoffeln Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken sowie Kartoffeln enthalten kaum Fett, aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

15 Regel 3: Gemüse und Obst - Nimm "5" am Tag Genießen Sie 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag, möglichst frisch, nur kurz gegart, oder auch als Saft: Damit werden Sie reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen (z.b. Carotinoiden, Flavonoiden) versorgt.

16 Regel 4: Täglich Milch und Milchprodukte, einmal in der Woche Fisch; Fleisch und Wurstwaren sowie Eier in Maßen Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe. Mengen von g Fleisch und Wurst pro Woche reichen hierfür aus. Bevorzugen Sie fettarme Produkte, vor allem bei Fleischerzeugnissen und Milchprodukten.

17 Regel 5: Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel Halten Sie das Nahrungsfett in Grenzen g Fett - möglichst pflanzlicher Herkunft - am Tag, liefern ausreichend essentielle Fettsäuren und fettlösliche Vitamine und runden den Geschmack der Speisen ab. Achten Sie auf das unsichtbare Fett in manchen Fleischerzeugnissen und Süßwaren, in Milchprodukten und in Gebäck.

18 Regel 6: Zucker und Salz in Maßen Genießen Sie Zucker und mit Zuckerzusatz hergestellte Lebensmittel bzw. Getränke nur gelegentlich. Würzen Sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen und wenig Salz. Verwenden Sie auf jeden Fall jodiertes Speisesalz.

19 Regel 7: Reichlich Flüssigkeit Wasser ist absolut lebensnotwendig. Trinken sie rund 1,5 Liter Flüssigkeit jeden Tag. Alkoholische Getränke sollen nur gelegentlich und dann in kleinen Mengen konsumiert werden (etwa 20 g bzw. 25 ml reiner Alkohol).

20 Regel 8: Schmackhaft und schonend zubereiten Garen Sie die jeweiligen Speisen bei möglichst niedrigen Temperaturen, soweit es geht kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett - das erhält den natürlichen Geschmack, schont die Nährstoffe und verhindert die Bildung schädlicher Verbindungen.

21 Regel 9: Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen Bewusstes Essen hilft, richtig zu essen. Auch das Auge isst mit. Lassen Sie sich Zeit beim Essen. Das macht Spaß, regt an, vielseitig zuzugreifen und fördert das Sättigungsempfinden.

22 Regel 10: Achten Sie auf Ihr Wunschgewicht und bleiben Sie in Bewegung Mit dem richtigen Gewicht fühlen Sie sich wohl und mit reichlicher Bewegung bleiben Sie in Schwung. Tun Sie etwas für Fitness, Wohlbefinden und Ihre Figur!

23 Mark Twain Vorsicht beim Lesen von Gesundheitsbüchern Du könntest an einem Druckfehler sterben

24 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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