Können Schweine fliegen?

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1 2013

2 Können Schweine fliegen? // 02

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4 Unsere nicht. Sie können jedoch Ihre Schweineproduktion auf ein neues Niveau bringen // 04

5 Ein weiteres Jahr mit Fortschritt 2013 stellt für DanAvl auf vielen Gebieten wieder ein Jahr im Zeichen des Fortschritts dar. Weiterhin erleben wir einen Zuchtfortschritt für viele wichtige Zuchteigenschaften, und ein Wachstum auf Schlüsselmärkten wie der Bundesrepublik Deutschland, Russland und den Niederlanden, um nur einige zu erwähnen. Dies macht DanAvl zu einem der weltweit führenden und effizientesten Zuchtprogramme. Ein Programm, das Prioritäten bei der höchsten genetischen Qualität zur Optimierung der Produktionswirtschaft bei Schweineproduzenten weltweit setzt. // 05

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7 // NEUE DANAVL STRATEgIE: In 2020 wird DanAvl das weltweit bevorzugte Zuchtprogramm sein Seitdem DanAvl in 2008 beschloss, den Handel mit der DanAvl Genetik zu liberalisieren, und Prioritäten auf Wachstum durch erhöhten Export zu setzen, haben wir mit großem Erfolg auf dem Weltmarkt expandiert. Heute wird DanAvl als eines der drei größten Zuchtprogramme der Welt angesehen, das täglich Anerkennung für die hohe genetische Qualität erntet. Die Voraussetzungen für fortsetzendes Wachstum und Entwicklung sind gegeben, wobei das Ziel eindeutig ist in Übereinstimmung mit unserer Vision, sowie auch unserer Mission fahren wir ausgerichtet auf das Jahr 2020 fort, unsere Marktanteile zu erhöhen und das DanAvl Brand weltweit zu stärken. Eine zukunftsorientierte Vision und Mission DanAvl ist Eigentum der dänischen Nahrungsmittelproduzenten und hat die Mission, das Zuchtmaterial des weltweit innovativstem Schweinezuchtsystems zu entwickeln, zu vermarkten und zu vertreiben, um so eine Ertragsoptimierung bei unseren Kunden zu generieren. Unsere Vision besteht darin, dass DanAvl der bevorzugte Lieferant und Berater auf dem Markt ist, wenn die zukünftigen Schweineproduzenten ihr Schweinezuchtmaterial auswählen weil wir schlechthin den besten Mehrwert erzeugen. Auf das Jahr 2020 zu Im Jahr 2020 erwarten wir, dass DanAvl das bevorzugte Zuchtsystem weltweit darstellt. In Umsatz und Marktanteile ausgedrückt besteht diese Zielsetzung darin, dass wir eines der beiden größten Zuchtprogramme der Welt sind. Wir erreichen dies, indem wir unsere Prioritäten auf die strategischen Kernmärkte setzen von unseren engen Partnern in der EU bis zu den fernen Märkten wie China, Südamerika und Afrika. Diese Vision wollen wir mit den folgenden strategischen Initiativen erzielen: Stärkung unserer Organisation durch Einstellung eines DanAvl Marktdirektors. Stärkung des Vertreibernetzwerks sowie eine größere Professionalisierung. Eine auf den Markt fokussierende Vorgehensweise auf den strategischen Märkten. Optimierung des KB-Bereiches bei DanAvl. Erhöhter Fokus auf Service und Beratung gegenüber den globalen DanAvl Partnern, wie die Vermehrungsbetriebe und die KB-Stationen. Einschätzung der Marktanforderungen für die Zusammensetzung der Rassen in DanAvl. Fortfahrender Fokus auf Qualität, Umwelt und Produktivität DanAvl ist bereits weltweit für seine hohe genetische Qualität renommiert und anerkannt. Jedoch reicht unser Ehrgeiz bis weit in die Zukunft hinein. Die Zielsetzungen sind: Fortwährend Prioritäten bei dem guten Körperbau und der Langlebigkeit der DanAvl Sauen zu setzen. Fortwährend Prioritäten bei der Rücksichtnahme auf die Umwelt und der Produktivität im Zuchtziel zu setzen, die sich auf die Futterverwertung und die Tageszunahmen des Mastschweins richten. Die Zuchtwerteinschätzung, die beinhaltet, dass die sozialen Interaktionen für eine verbesserte Zuchtarbeit betreffs Tagezunahmen mitein- // 07

8 Die DanAvl Partner Zucht Vermehrung KB Das Dänische Kompetenzzentrum für Schweineproduktion (Danish Pig Research Centre) Vertragspartner und Eigentümer des DanAvl Warenzeichens bezogen werden. Klärung, ob neue Eigenschaften wie z. B. Ebergeruch, die Mütterlichkeit der Sauen und weiterhin ein Fokus auf die Fleischqualität in das Zuchtziel miteinbezogen werden können. Neue Eigenschaften im Zuchtziel werden in Bezug auf die genomische Selektion laufend beurteilt. Das Erreichen einer optimalen Menge von genomischen Tests ungefähr 40 Prozent der Tests in Jungtiergenerationen. Verbesserung der zuchtbedingten Futterverwertung mit 0,5 FE* pro Kilo. Zuchtbedingte Wachstumssteigerung mit 60 Gramm pro Tag. Vergrößerung der Würfe mit mindestens 0,25 Ferkel pro Wurf pro Jahr und gleichzeitig eine Reduzierung der Verluste. Gesunde Grundprinzipien bei DanAvl Um optimalen Erfolg und Wachstum mit der neuen Strategie zu schaffen, ist es wesentlich, dass wir im DanAvl System unseren Grundeinstellungen gegenüber treu bleiben und loyal sind. Folglich werden wir weiter zielgerecht auf folgende Grundregeln bauen: Das DanAvl Konzept wird über das Danish Pig Research Centre (das Dänische Kompetenzzentrum für Schweineproduktion) von den dänischen Schweineproduzenten kontrolliert, dessen Eigentum es auch ist. DanAvl funktioniert aufgrund einer optimalen Zusammenarbeit mit den Partnern im DanAvl System das heißt zwischen dem Dänischen Kompetenzzentrum für Schweineproduktion, den Züchtern, den Vermehrungsbetrieben, den KB-Stationen, den Vertreibern und den globalen Schweineproduzenten. DanAvl baut auf maximalen Zuchtfortschritt durch die Anwendung der neuesten und besten Zuchttechniken, die auf einem hohen Wissensniveau im Dänischen Kompetenzzentrum für Schweineproduktion, Danish Agriculture and Food Council, verankert sind und dies in enger Zusammenarbeit mit international anerkannten Universitäten. Die Vorgehensweise im Markt ist bei DanAvl auf Offenheit über die Produkte und deren genetische Qualität gebaut. Die globalen Schweineproduzenten haben jederzeit uneingeschränkten Zugriff auf den Erwerb von Zuchtmaterial, das ihren Anforderungen entspricht. DanAvl behält sich jedoch das Recht auf Weiterverkaufsklauseln und die Kontrolle zur Bewahrung der hohen genetischen Qualität vor. * Futtereinheiten. 1.0 FE (Dänische Futtereinheit) entspricht für Mastschweine, Jungsauen und Sauen 12,2 MJ ME(Metabolische Energie). // 08

9 Vertreiber Ferkelerzeuger Weltweit wird allen Schweineproduzenten der gleiche Zugang zu Zuchtmaterial angeboten sowie die Zahlung von Royalties. Die Förderung des Absatzes der DanAvl Genetik mittels einer starken Organisation Die Struktur des DanAvl Systems ist so aufgebaut, dass das Zuchtmaterial durch anerkannte Vertreiber, KB-Stationen sowie Zucht- und Vermehrungsbetriebe vertrieben wird. Das Danish Pig Research Centre (das Dänische Kompetenzzentrum für Schweineproduktion) hat Vertragsverpflichtungen mit diesen Parteien und stellt die Voraussetzungen und Richtlinien für die Vermarktung und den Vertrieb auf dem globalen Markt her. Der Vertrieb durch diese Parteien findet unter einem einheitlichen Brand Licensed by statt, dass mit DanAvls visuellem Warenzeichen zusammengesetzt ist. Die Produktpalette, die Produktqualität, den Vertrieb und die Unternehmenspläne im Mittelpunkt zu behalten. Die Stärkung der Marktentwicklung, der Marktaktivitäten und der allgemeinen Vertriebsstrategien. Die Überwachung vom Umsatz und die Erhebung von Royalties zu sichern. Die Strategie ist klar. Die Zielsetzungen für die Zukunft sind ehrgeizig. Und die Möglichkeiten für ein Wachstum im globalen Markt sind ge geben. Mit unseren starken Grundlagen wird DanAvl in der bevorstehenden Strategieperiode weiterhin die beste genetische Qualität des Markts liefern. Der Sammelpunkt für die Vermarktung und den Vertrieb ist ein DanAvl Ausschuss sowie der Marketingdirektor beim Dänischen Kompetenzzentrum für Schweineproduktion. Die grundlegende Aufgabe dieses Ausschusses ist es: Nicolaj Nørgaard Geschäftsführer, Danish Pig Research Centre, Danish Agriculture and Food Council (Dänisches Kompetenzzentrum für Schweineproduktion) // 09

10 Vier starke werte, ein starkes DanAvl Unsere grundlegenden Werte sind in allem enthalten, was wir uns vornehmen. Das wollen wir sichtbarer machen. Daher haben wir vier leicht zu erkennende Symbole geschaffen, die es für Sie einfacher machen unsere Werte im Zusammenhang zu sehen. // 010

11 Innovation Entwicklung wird durch angewendete Realität hervorgerufen. Transparenz Nähe und Dynamik erzeugen Wachstum. Qualität Dokumentiertes Wissen und Erfahrung tragen zur Erzeugung der besten Lösungen für den Markt bei. Nachhaltigkeit Unsere Anstrengungen sind auf eine nachhaltige Zukunft ausgerichtet. Wir arbeiten nach dem EFFAB Code of Good Practice (Kode Efabar). // 011

12 Soziale Schweine bieten ein höheres Wachstum Bei DanAvl arbeiten wir an einem Projekt über die Auswahl der Interaktionen zwischen Schweinen, das wir auch Multilevelselektion nennen. Das Projekt ist noch in seinen Anfängen, doch deuten die ersten Ergebnisse darauf hin, dass sich hier ein unerwartetes Potenzial bei der Zucht von Schweinen offenbart, die weniger miteinander konkurrieren und insofern den täglichen Zuwachs verbessern. // 012

13 Erhöhtes Potenzial für Tageszunahmen Die ersten Analysedaten von DanAvls Multilevelselektionsprojekt laufen, und die ersten Ergebnisse zeigen an, dass die täglichen Zunahmen der Schweine davon abhängen, welche Stallgefährten sie haben. Je mehr die Schweine miteinander verwandt sind, je höher liegt das Gesamtwachstum pro Tag in der Bucht. Es gibt viele Indikatoren, die darauf hinweisen, dass Schweine, die miteinander verwandt sind, weniger konkurrieren und deshalb ein höheres Gesamtgewicht erreichen. Außerdem deuten die Ergebnisse darauf hin, dass es einen Erbfaktor beim Wachstum der Schweine gibt, der die Interaktionen verursacht. Gesamtvererbung für Zuwachs bis zu 10 Prozentpunkte mehr als in der Vergangenheit Unsere ersten Analysen zeigen sogar, dass die Gesamtvererbung größer ist, als wir ursprünglich angenommen haben vielleicht sogar bis zu 10 Prozentpunkten. Das heißt, dass wir vermutlich ein ungenutztes Potenzial für größeren genetischen Fortschritt für Tageszunahmen gefunden haben. Als zusätzlicher Bonus weisen die Ergebnisse darauf hin, dass wir gewissermaßen die Interaktionen der Schweine in die aktuelle Auswahlmethode schon miteinbeziehen. Es gibt Anzeichen dafür, dass Schweine, die ein hohes genetisches Wachstumspotenzial haben, weniger miteinander konkurrieren, als Schweine mit einem niedrigen genetischen Wachstumspotenzial. Wir hätten befürchten können, dass wir bei der Auswahl der Schweine, die sich ausschließlich auf die Zuwachseigenschaft basiert wie wir es heute tun so auch Schweine ausgewählt werden, die versuchen ihre Stallgefährten zu verdrängen. Das ist aber nicht der Fall. Wesentliche Verbesserungen des Zuchtsystems Ab 2014 führen wir bei DanAvl neue Richtlinien für die Eigenleistungsprüfung ein, und wir sind momentan dabei neue IT-Werkzeuge für das Projekt zu testen und zu implementieren. Hier müssen die Züchter unter anderem alle Schweine in einer Bucht bei ihrer Ankunft wiegen und registrieren, da es absolut notwendig für die Multilevelselektion ist, alle Schweine zu kennen. Die andere wichtige Veränderung wird sein, dass reine Rassen und Kreuzungen dann nicht mehr in der selben Bucht gemischt werden können, da beispielsweise DanAvl Duroc mit großer Wahrscheinlichkeit DanAvl Landrasse tyrannisieren würde, wenn die beiden als Stallgefährten zusammen wären. Weiterhin viele Herausforderungen Obwohl die ersten, vorläufigen Ergebnisse vielversprechend erscheinen, dürfen wir nichts überstürzen. Denn es gibt weiterhin noch viele Herausforderungen. Die Multilevelselektion ist z. B. gegenüber Klimafaktoren ziemlich empfindlich. Unter anderem kann das Wurfmilieu, in dem die Ferkel aufgewachsen sind die Interaktionen beeinflussen. Das bedeutet, dass eine große Herausforderung vor uns liegt, das statistische Modell zur Schätzung der Zuchtwerte für die Interaktion der Schweine zu testen. Glücklicherweise haben wir den Vorteil auf internationale Erfahrungen und Ergebnisse bauen zu können, und es so zu vermeiden, Fehler, die bereits gemacht worden sind, zu wiederholen. Test der Multilevelselektion in der Praxis Bis wir eine ausreichende Datengrundlage haben, die sich auf die neuen Richtlinien basiert, besteht eine große Aufgabe beim Durchprüfen des statistischen Modells. Es müssen unter anderem Simulationen vorgenommen werden, wie viel die zusätzliche Vererbung tatsächlich zu einem genetischen Fortschritt für Tageszunahmen beitragen könnte. Sollten die Ergebnisse sich als positiv erweisen, so ist geplant, den Effekt der Multilevelselektion 2015 in der Praxis zu testen. Dann wird sich zeigen, wie groß der zu erzielende Effekt für Tageszunahmen und vielleicht auch andere Eigenschaften wirklich ist. // 013

14 So optimieren Sie Ihre Erträge mit DanAvl Jungsauen // 014

15 fakten Wichtige Ratschläge um einen hohen GesundheitSZustand sicherzustellen, wenn neue Jungsauen erworben werden: Kaufen Sie Jungsauen, die den gleichen Gesundheitszustand haben weder höher oder niedriger als die Sauen der empfangenden Herde. Neue Jungsauen müssen in Quarantäne gegeben und auf Krank heiten überprüft werden, die in Ihrer bestehenden Sauenherde nicht vorhanden sind. Die Quarantäneeinrichtungen müssen von der Sauenherde isoliert sein, und dürfen auch nicht mit Mitarbeitern von hier in Kontakt kommen. Die Quarantäneeinrichtungen müssen ein separates Ventilations-, Fütterungs- und Düngmittelsystem haben. Die Quarantäneeinrichtungen müssen als Rein-raus-Verfahren betrieben werden. Säubern und desinfizieren Sie die Anlage nach jeder Lieferung von Jungsauen. Planen Sie und setzen Sie für die Immunisierung der Jungsauen eine Strategie gegen die Krankheiten ein, die es in Ihrer Sauenherde gibt, z. B. durch Schutzimpfung. Jungsauen müssen normalerweise für 8 Wochen in Quarantäne. Wenn Sie den lebenden PRRS-Impfstoff verwenden, wird die Quarantänezeit auf 12 Wochen verlängert. Die neuen Jungsauen können mit den Krankheiten in der Sauenherde in Kontakt kommen, indem die Tiere vermischt werden, doch ist dies eine unsichere Methode, weshalb stattdessen eine Impfung der Tiere zu empfehlen ist. Kümmern Sie sich täglich um die neuen Jungsauen, sodass sie mit dem Personal vertraut werden. DanAvl Jungsauen sind für ihre außergewöhnliche Produktivität und Lieferung von großen und robusten Würfen bekannt, ebenso wie sie eine hohe Wachstumsrate garantieren. Ein effektives Management und ein regelmäßiger Zufluss von paarungsbereiten Jungsauen ist der Schlüssel zu maximalem Erfolg. Wir beraten Sie und geben Ihnen nachfolgend wesentliche Informationen, die Ihre Schweineproduktion antreiben kann. Drei Schlüsselfaktoren, die Wachstum und Qualität sicherstellen Eine hohe Gesundheitskontrolle, ein wirkungsvolles Management und eine systematische Registrierung spielen eine wichtige Rolle in der Ausnutzung des genetischen Potenzials Ihrer DanAvl Jungsauen. Indem Sie die Richtlinien in diesem Artikel befolgen, sind Sie sicher, eine erfolgreiche Anpaarungsstrategie zu erzielen und die bestmögliche Eingliederung von neuen DanAvl Jungsauen in Ihrer Sauenherde zu erlangen. Außerdem sind Sie auf dem besten Weg, eine solide Basis für eine zukünftige Produktion von hoher Qualität und großem Wachstum zu erreichen. Eine hohe und dokumentierte Gesundheit Die Ausnutzung des genetischen Potenzials Ihrer Sauenherde hängt in hohem Maße von dessen Gesundheitszustand ab, der einen direkten Einfluss auf die täglichen Zunahmen der Tiere, die Futterverwertung und die Lebenszeit hat. Aufgrund dessen spielt die Gesundheitskontrolle in DanAvls Zuchtsystem eine bedeutende Rolle. In Dänemark haben alle DanAvl Vermehrungsbetriebe beispielsweise einen, im SPF-SUS System dokumentierten Gesundheitsstatus, der ihnen das bestmöglichste Werkzeug bietet, den Gesundheitszustand der eigenen Herde zu beurteilen. // 015

16 Erzeugen Sie optimales Wachstum und Reproduktion mit korrekter Fütterung Bei der Fütterung der Jungsauen bis zur Anpaarung müssen Sie sichergehen, dass sie in Größe und Rückenspeck gleichartig sind, und das sie einen gesunden Magen sowie starke Beine entwickeln. Um ein optimales Wachstum und eine gute Reproduktion sicherzustellen, sollten Sie folgende Fütterungsstrategie für Ihre Jungsauen beachten: Benutzen Sie einen Trog oder streuen Sie das Futter auf den Boden, sodass alle Jungsauen die Möglichkeit haben gleichzeitig zu fressen, wodurch ein konstantes Wachstum erzielt wird. Ab 60 Kilo wird eine tägliche Zuwachsrate von Gramm empfohlen. Ab 90 Kilo kann es notwendig sein eine Diät zu verfolgen, die weniger Protein enthält als die Säugediät, um die entsprechende Menge Rückenspeck für die Anpaarung zu erzielen. Sollten die Jungsauen in ihrer Größe ungleich sein, kann in der Diät der Inhalt von Ballaststoffen erhöht werden, oder es kann freier Zugang zu Stroh gegeben werden um die Fütterungszeit zu verlängern und so die Bildung einer, in Größe gleichartigen Gruppe zu unterstützen. Ein gesunder Magen wird mittels eines eigengemischten, grobkörnigen Futters oder mit pelletiertem Futter, das % Gerste enthält, erzielt. Management und Brunstbeobachtung Mit einer guten Anpaarungsstrategie können Sie eine ausgeglichene Anzahl von Jungsauen pro Sauengruppe sicherstellen, und folglich eine optimale Nutzung des Ferkelstalls erreichen. Jedoch setzt dies eine systematische und individuelle Registrierung von Alter und Rausche aller Jungsauen voraus. Wir empfehlen folgende Strategie im Zusammenhang mit der Pubertät, Beobachtung der Rausche, sowie der Besamung: DanAvl Jungsauen erreichen normalerweise ihre erste Rausche im Alter von 6 oder 7 Monaten. Im Alter von sechs Monaten können tägliche Kontakte zwischen Jungsauen und Ebern stattfinden. Diese Eber müssen mindestens 10 Monate alt sein. Eber und Jungsauen müssen 1-2 mal pro Tag für Minuten Kontakt miteinander haben. Sie müssen Nasenkontakt haben und sollten sich vorzugsweise in der gleichen Bucht befinden, vorausgesetzt das ausreichend Platz für beide vorhanden ist. Zum Induzieren der Rausche können Sie die Tiere einigen Einflüssen aussetzen, wie z. B. das Umstallen, den Zugang zu anderen Jungsauen ermöglichen und täglichen Eberkontakt zu haben. Diese Maßnahmen müssen alle gleichzeitig beginnen, damit der Hauptanteil der Jungsauen die erste Rausche 5-10 Tage später erreicht. Um die Rausche feststellen zu können, muss nach deutlichen Anzeichen geschaut werden wie eine rote Vulva, erhöhte Neugier und eventueller Kontakt mit anderen Jungsauen. Der entscheidende Test besteht darin, sich auf den Rücken der Jungsau zu setzen. Machen Sie Notizen über die Anzahl und das Alter der Jungsauen, wenn sie in die erste Rausche kommen, und ergänzen Sie die Registrierungen mit der Anwendung von einem Farbencode. Jungsauen, die die Rausche in der ersten Woche erreichen, könnte man z. B. auf dem Rücken mit roter Farbe kennzeichnen; Jungsauen, die in der zweiten Woche die Rausche erreichen mit blauer Farbe, und Jungsauen in der dritten Woche mit einer grünen Farbe. Sammeln Sie sämtliche roten Jungsauen und stallen Sie sie in eine Bucht (als Gruppe oder paarweise) im Deckzentrum ein. In der folgenden Woche wiederholen Sie das Verfahren mit den blauen Jungsauen usw. geben Sie vor der Besamung zusätzliches Futter an mindestens 7 Tagen, entsprechend 3,5 Kilo pro Tag (Flushing/Ernährungsstoß). Besamen Sie die Jungsauen in der zweiten Rausche im Alter von Tagen. So erhalten Sie ein Schwein mehr als bei einer Besamung in der ersten Rausche. Sie werden keine weiteren Zunahmen der Wurfgröße sehen, wenn Sie bis zur dritten Rausche warten. Jungsauen müssen innerhalb der Duldungsphase zweimal besamt werden: Das erstes Mal gleich nachdem das Duldungsverhalten entdeckt wird, und dann am Morgen des darauffolgenden Tages. Wenn Sie die Jungsauen künstlich befruchten, geben Sie beim Einführen und Platzieren des Katheters acht. Der Eber muss während der Besamung mit der Jungsau Nasenkontakt haben. Bei der dritten Rausche werden die sichtbaren Zeichen geschwächt sein, weshalb Sie aufmerksam sein müssen, dass Sie die Jungsau in erster oder zweiten Rausche nicht übersehen. Sollten mehr Jungsauen paarungsbereit sein als Sie verwenden können, dann müssen die jüngsten Tiere der Gruppe bis zur nächsten Rausche drei Wochen später, warten. // 016

17 tabelle: Grundlegender Fütterungsplan für Jungsauen - mit empfohlenen Futterund Proteinniveau. Gewicht, kg Kg/Tag Verd.Rohprotein (g/ kg), mindestens Futter Ad libitum 130 Mastschwein Max Laktation Over Laktation/Trächtigkeit Erwarten Sie, dass 99 % der Jungsauen, die stimuliert wurden in die Rausche kommen. Entfernen Sie Jungsauen, die älter als 300 Tage und in schlechter Verfassung sind und im Verhältnis zum Alter eine unzulängliche Größe haben. Die Jungsauen müssen 16 Stunden lang mindestens 150 LUX im Stall ausgesetzt werden. Introduktion zum Wartestall Ein erfolgreiches Ergebnis erfordert eine gute Strategie zur Einführung der Jungsauen in den Wartestall. Eine sanfte Einführung ist wichtig, sodass vermieden wird, dass die Jungsauen gestresst werden oder zu Schaden kommen. Es ist für die Tiere wichtig, ihre Rangordnung in einer ruhigen und kontrollierten Weise zu bilden. Die ersten drei Tage sind ein kritischer Zeitraum, wo zusätzliches Management wegen möglichen Kämpfen, die unter den Tieren stattfinden, um die Rangordnung herzustellen, erforderlich ist. Die besten Ergebnisse erhalten Sie, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: Die Jungsauen müssen Teil einer stabilen Gruppe von mindestens 10 Tieren sein, wenn sie in den Wartestall zu den anderen Sauen umgestallt werden. Die Umstallung in Ställe, wo sich andere Tiere aufhalten, sollte an einem ruhigen Zeitpunkt des Tages vorgenommen werden, an dem alle Tiere gefüttert worden sind. Geben Sie zusätzliches Futter und Stroh am Umstallungstag. Wird die Fütterung in langen Trögen, oder auf dem Boden durchgeführt, dann sollten die Jungsauen mit anderen Jungsauen zusammengebracht werden, sodass die Futteraufnahme garantiert wird. Die Jungsauen sollten sofort nach der Besamung oder vier Wochen später in den Wartestall umgestallt werden. Jungsauen, die in stabilen Gruppen mit anderen Sauen untergebracht werden müssen, sollten zwei Tage vor den Sauen dort platziert werden. Verwenden Sie in den ersten drei Tagen etwas mehr Zeit mit den Tieren um so eventuell Tiere, für die besonders gesorgt werden muss, zu identifizieren. Fakten über DanAvl Jungsauen: Die Jungsauen sind mager und haben einen hohen täglichen Zuwachs. Begrenzen Sie die Fütterung von Jungsauen ab 60 Kilo bis zur Besamung - geben Sie 2,5 Kilo Futter mit geringem Proteingehalt und vielen Ballaststoffen. Die Jungsauen kommen im Alter von 6-7 Monaten in die Pubertät. Erhöhen Sie die tägliche Futteraufnahme mit 1 Kilo für mindestens 7 Tage vor der Rausche, in der sie besamt werden sollen. (Flushing). Besamen Sie die Jungsauen spätestens in der 2. Rausche. Besamen Sie die Jungsauen jede 24. Stunde, so lange wie sie in der Duldungsphase sind. Das Alter bei der Besamung liegt zwischen Tagen, das Gewicht beträgt Kilogramm und der P2 Rückenspeck ist Millimeter dick. // 017

18 Ausgezeichnete ProduktionsergebniSSe mit DanAvls Drei-RaSSen- KreuzungSSystem DanAvl ist ein offenes Zuchtsystem in dem sich die Zuchtarbeit auf dokumentiertes Wissen, Studien, Analysen und über 100 Jahre Erfahrung basiert. Eine innovative und wissensbasierte Schweinezucht ermöglichte es uns ein komplettes Drei-Rassen- Kreuzungssystem zu schaffen. Die DanAvl Landrasse, DanAvl Yorkshire og DanAvl Duroc - eine Lösung, die möglicherweise die besten Produktionseigenschaften auf dem Markt bietet. Die hohe dokumentierte Produktivität und Qualität trägt weltweit zu einer schnellen Verbreitung unseres Zuchtsystems bei. Christian Brüggermann Jörg Bregenzer Hören Sie die ganze Geschichte auf duroc.danavl.com oder scannen Sie den Code und sehen Sie den Film auf Ihrem Smartphone. // 018

19 Beeindruckende Produktionsergebnisse über einen Zeitraum von 19 Monaten: 500 Sauen mit Ferkelaufzucht bis 25 kg. Abferkelquote 90,9 %. Lebend geborene Ferkel 15,4 pro Wurf / 36,2 pro Sau und Jahr. Säugetage 25,8. Abgesetzte Ferkel 13,7 pro Wurf / 32,4 pro Sau und Jahr. Saugferkelverluste 10,6 %. Würfe pro Sau und Jahr 2,36. 36,2 Lebend geborene Ferkel pro Jahr. Christian Brüggemann, Brüggemann KG Hilgermissen, Kreis Nienburg, Bundesrepublik Deutschland Beeindruckende Produktionsergebnisse über einen Zeitraum von 9 Monaten: 180 Sauen Lebendgeborene Ferkel: 34,6 pro Sau und Jahr Ergebnisse Mast: (Durchschnitt der Sauen und Eber Tageszunahmen: 1080 g Futterverwertung: 1:2,45 Anfangsgewicht: 31 kg Schlachtergebnisse: Schlachtgewicht: 94 kg Sauen: 0,99 Indexpunkte Eber: 0,98 Indexpunkte 1080g Tageszunahmen. Jörg Bregenzer, Kuppendorf, Kreis Diepolz, Bundesrepublik Deutschland // 019

20 SteiGErung DEr WurfgröSSe mit LF5 und Reduzierung DEr Ferkelverluste // 020

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22 Seit 2004, als DanAvl die Prioritäten von einer erhöhten Wurfgröße auf die Anzahl lebender Ferkel am fünften Tag nach dem Abferkeln änderte die sogenannte LF5- Eigenschaft des Zuchtziels ist ein Zuchtfortschritt mit sowohl einer erhöhten Anzahl Ferkel pro Wurf, als auch eine Reduzierung der Ferkelverluste registriert worden. Strategischer Erfolg durch die Reorganisierung der Zuchtziele DanAvl begann 1992 ein Zuchtprogramm, das auf die Wurfgröße fokussierte, die sich seitdem erheblich erhöht hat. Leider bedeutete es auch, dass sich die Sterblichkeit erhöhte beide berechnet als der Anteil toter Ferkel und die Anzahl toter Ferkel. Bereits 1998 zeigten interne Versuche bei DanAvl, dass die Zucht auf erhöhte Wurfgrößen mehrere tote Ferkel mit sich führen könnte. Nach weiteren Studien, insbesondere in Zusammenarbeit mit der Universität Aarhus, Foulum, Dänemark, änderte DanAvl 2004 das Zuchtziel. Das Züchten auf eine höhere Wurfgröße wurde daraufhin mit der Zucht auf eine höhere Anzahl lebender Ferkel am fünften Tag nach dem Abferkeln ersetzt. Die neue Zuchteigenschaft erhielt den Namen LF5. In den ersten Jahren erfuhren wir einen bedeutenden Zuchtfortschritt für LF5, was auch bei der Einführung einer neuen Eigenschaft in das Zuchtziel zu erwarten ist. Die Zucht auf LF5 zeigte sich eine ebenso effektive Eigenschaft zu sein, wie die Zucht auf die Anzahl geborener Ferkel, die bis dahin ein Teil des Zuchtziels gewesen war. Überzeugende Ergebnisse aus einer Studie von Sauen Nachdem einige Jahre auf LF5 gezüchtet wurde, war es jetzt interessant zu überprüfen, wie die Zucht die Verlustrate und die Anzahl der Ferkel pro Wurf beeinflusst hatte. DanAvl nahm folglich in Zusammenarbeit mit der Aarhus Universität, Foulum, eine Untersuchung in Zuchtbetrieben mit der Registrierung von Jungsauenwürfen im Zeitraum von 2004 bis 2010, vor. Die angewendeten Daten beinhalteten Wurfinformationen von DanAvl Landrasse-Sauen und DanAvl Yorkshire-Sauen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass der Zuchtfortschritt für LF5 eine Kombination aus der Vergrößerung der Anzahl geborener Ferkel und der reduzierten Ferkelverluste ist. Im Zeitraum von 2004 bis 2010 war der Zuchtfortschritt für DanAvl Landrasse folgendermaßen: 1,7 Ferkel pro Wurf bei LF5. 1,3 zusätzlich geborene Ferkel pro Wurf. 4,7 % Verringerung der Ferkelverluste. Im gleichen Zeitraum war der Zuchtfortschritt für DanAvl Yorkshire: 2,2 Ferkel pro Wurf bei LF5. 1,9 zusätzlich geborene Ferkel pro Wurf. 5,9 % Verringerung der Ferkelverluste. Zuchtfortschritt in kleinen, mittleren und großen Würfen Ein zusätzlich positives Ergebnis der Studie war, dass der Zuchtfortschritt mit erhöhtem LF5, Wurfgröße und reduzierten Ferkelverlusten bei Sauen mit kleinen, mittleren und großen Würfen wiedergefunden werden konnte. // 022

23 Sterblichkeit LF % der größten Würfe Durchschnitt von L-sauen % der mittelgroßen Würfe 25% der kleinsten Würfe Durchschnitt von L-sauen % der größten Würfe 50% der mittelgroßen Würfe % der kleinsten Würfe jahr jahr Sterblichkeit LF Durchschnitt von y-sauen % der größten Würfe % der größten Würfe 50% der mittelgroßen Würfe 25% der kleinsten Würfe Durchschnitt von y-sauen % der mittelgroßen Würfe 25% der kleinsten Würfe jahr jahr Figur: Jährlicher Durchschnitt der Sterblichkeit und LF5 im Verhältnis zum Geburtsjahr der Sauen berechnet für drei phänotypische Gruppen geborener Ferkel entsprechend: 25% der kleinsten Würfe, 50 % der mittelgrossen Würfe und 25 % der grössten Würfe. Für jeden Durchschnitt basiert sich die Berechnung auf den ersten Wurf nach DanAvl Landrasse (L-Sauen) und DanAvl Yorkshire (Y-Sauen). Der jährliche Durchschnitt wurde korrigiert, und zwar entsprechend dass Sauen, die im Jahr 2003 geboren wurden einen Durchschnitt von 0 für die 50 % der mittelgrossen Würfe haben. (J. Anim. Sci. 91: ). // 023

24 Geruchloses EBErfleisch und Tierschutz sind zwei Seiten des gleichen ProJEkts bei DanAvl DanAvl hat bereits einige gute Ergebnisse in einem Projekt bei der Zucht gegen Ebergeruch erzielt ein Projekt, das einen nachhaltigen und tierschützenden Weg für die Zukunft der Schweineproduktion weist. Es ist unser Ziel, die chirurgische Kastration der Eber abzuschaffen, indem wir das Auftreten von Ebergeruch vermeiden, ohne mit der Fruchtbarkeit der Eber auf Kompromiss zu gehen. Den Verbrauchern soll geruchloses Eberfleisch garantiert werden Für DanAvl zeigt die wahre Qualität sich darin, wie der Verbraucher das Eberfleisch erlebt. Unser Projekt strebt es folglich an, dass wir zukünftig eine Produktion von Eberfleisch haben, die der Verbraucher als geruchlos wahrnimmt. Diese Zielsetzung wird durch den Wunsch auf Verbesserung des Tierschutzes in der Schweinezucht weiter verschärft. Die EU hat beispielsweise eine Absichtserklärung in Bezug auf die Abschaffung der Kastration in der europäischen Schweineproduktion ab 2018 unterzeichnet. Ohne Verbesserung der Genetik würde diese positive Initiative ein erhöhtes Vorkommen von mit Ebergeruch verseuchten Schlachtkörpern mit sich führen, und möglicherweise den finanziellen Gewinn bei der Ebermast verhindern. Ein Gewinn, der bei den gegenwärtigen Futterpreisen auf EUR 6,70 10,05 pro Stallplatz aufgrund der Futtereffektivität des Ebers, verglichen mit einer entsprechenden Sau, geschätzt wird. Vielversprechende Ergebnisse im Kampf gegen Ebergeruch Der Ebergeruch ist eine komplizierte Eigenschaft, die von vielen Genen gesteuert wird, und diese werden genetisch mit anderen wichtigen Eigenschaften wie Fertilität, Wachstum und Fleischqualität verbunden. Leider gibt es eine ungünstige genetische Wechselbeziehung zwischen Androstenon (ein Pheromon, das in den Hoden gebildet wird) und dem Inhalt von Geschlechtshormonen im Blut (z. B. Testosteron). Es ist folglich wichtig, besondere Aufmerksamkeit auf die Fruchtbarkeit der Schweine zu richten, sollte auf die Verringerung von Ebergeruch gezüchtet werden. Dan- Avl hat deshalb ein systematisches Einsammeln der Samenquantitäts- und -qualitätsdaten bei sämtlichen KB-Stationen veranlasst, sodass wir die Faktoren der männlichen Fertilität aufdecken können. Dementsprechend notieren wir heute eine Anzahl von Eigenschaften (z. B. das Intervall vom Abferkeln bis zur nächsten Besamung), die nicht ein eigentlicher Teil des Zuchtziels sind, die wir aber zum Aufdecken der Konsequenzen bei der Selektion gegen Ebergeruch anwenden können. In unseren Studien der menschlichen Beurteilung von Eberfleisch (Human-nose score / Bewertung durch die menschliche Nase) ist unsere einleitende Konklusion, dass das Vorhandensein von Ebergeruch bei DanAvl Duroc am niedrigsten ist - tatsächlich werden hier nur 5 % wegen Ebergeruch aussortiert. Ein sehr positives Ergebnis, da DanAvl Duroc mit 50 % der Genetik bei Mastschweinen in Dänemark beiträgt. Vorläufige Ergebnisse des Projekts: 1) Die durchschnittliche Skatolkonzentration beträgt 0.04, 0.12 und 0.06 ug/g für DanAvl Duroc, DanAvl Landrasse und DanAvl Yorkshire. 2) Das Human-nose score / Bewertung durch die menschliche Nase (0 = kein, 1 = schwacher und 2 = starker Ebergeruch), gemessen als die Frequenz von Beobachtungen in jeder Kategorie, ist für DanAvl Duroc 84 %, 11 % und 5 %. Für DanAvl Landrasse ist die Verteilung 56 %, 19 % und 25 % während die Verteilung für Dan- Avl Yorkshire auf 84 %, 8 % und 8 % liegt. Das Aussortieren der Schlachtkörper basiert sich auf Note 2, gleichbedeutend damit, dass 5 %, 25 % und 8 % der Schlachtkörper von DanAvl Duroc, DanAvl // 024

25 SKATol Ergebnis der mikrobiellen Umsetzung Faeces ähnelnder Geruch Ablagerungen im Rückenspeck ANDRoSTENon Produziert in den Hoden Urin ähnelnder Geruch Figur: Produktion und Ablagerung von den Ebergeruchsverbindungen Skatol und Androstenon. Landrasse und DanAvl Yorkshire aussortiert werden müssen. Das Vorhandensein von Ebergeruch ist bei DanAvl Duroc am niedrigsten, was von großer Bedeutung ist, weil diese Rasse mit 50 % der Genetik bei Mastschweinen beiträgt. 3) Eine vorläufige Schätzung für die Vererbung des Human-nose score / Bewertung durch die menschliche Nase, liegt bei 13 % auf alle Rassen verteilt, und das bedeutet, dass die Auswahl auf die Ergebnisse von empfindlichen Nasen basiert werden kann. Produktion von Ebergeruch beim Eber Der biologische Grund für die Entwicklung von Ebergeruch bei Ebern ist in Tabelle 1 angezeigt. Der Geruch wird hauptsächlich durch zwei chemische Verbindungen Androstenon und Skatol gekennzeichnet. Aber es gibt auch eine Reihe von anderen Substanzen, die zum Ebergeruch beitragen. Skatol ist ein Ergebnis des mikrobiellen Stoffwechsels der Aminosäure Tryptophan, während Androstenon ein Pheromon ist (und kein Hormon), das in den Hoden gebildet wird. Frühere Untersuchungen von Ebergeruch haben gezeigt, dass diese Eigenschaft teilweise erblich ist, und ein Anteil der dänischen Schweinepopulation die Gene trägt, die zur Entwicklung von Ebergeruch im Fleisch von geschlachteten Ebern führen. Die Skatol- und Androstenonkonzentrationen im Rückenspeck können beim Schlachten systematisch durch eine Speckprobe (geschlachtetes Tier) oder einer Biopsie (Zuchtkandidaten) registriert werden. Zusätzlich werden von der Speckprobe Geruchstests oder Human-nose scores / Bewertung durch die menschliche Nase vorgenommen, sodass man eine Bewertung durch die menschliche Nase von der Geruchsintensität des Schlachtkörpers bekommt. Die Nase hat eine größere Gewichtung in der Gesamtbeurteilung Die dänische Version des Human-nose score / Bewertung durch die menschliche Nase ist eine sensorische Prüfung einer Speckprobe um auf Ebergeruch zu prüfen. Die Methode ist ein offizieller Teil der Klassifizierungsprüfung. Die Effektivität des Human-nose score / Bewertung durch die menschliche Nase als mögliche Eigenschaft gegen Ebergeruch hängt in erster Linie von der Vererbung ab. Zweitens muss die Beurteilung auf genetischem Niveau gleichbleibend sein. Mit anderen Worten sollen die genetischen Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Gutachtern stark sein, also dass die genetische Fähigkeit des Ebers einen Geruch zu produzieren, der von einem Gutachter als Ebergeruch identifiziert wird, stark damit korreliert, dass er die Eigenschaft besitzt Ebergeruch hervorzubringen, der von einem anderen Gutachter auch als Ebergeruch identifiziert wird. Diese genetischen Zusammenhänge sind in den dänischen Populationen nicht bekannt, jedoch gewichtet unser laufendes Projekt diese Zusammenhänge. Ein möglicher zukünftiger Subindex für Ebergeruch basiert folglich auf eine Kombination der chemischen Analysen von Skatol und Androstenon und einem Human-nose score / Bewertung durch die menschliche Nase. Also wird die menschliche Nase auch stark repräsentiert sein. // 025

26 Ständig verbesserte Futterverwertung mittels Zucht // 026

27 DanAvls jährliche Verbesserung der Futterverwertung im Zuchtsystem liegt seit langem bei ungefähr 0,03 FE/kg Zuwachs. Die Futterkosten werden somit um EUR 0,40 pro Mastschwein pro Jahr reduziert. Gleichzeitig werden die Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima durch die Schweineproduktion herabgesetzt. Hohe Gewichtung des Subindexes für die Futterverwertung Die Futterverwertung war in der Schweinezucht schon immer eine wichtige Eigenschaft, weshalb der Subindex für die Futterverwertung eine hohe Gewichtung im gesamten Zuchtindex hat. DanAvl hat seit vielen Jahren dazu beigetragen, dass die Futterverwertung mittels einer Reduzierung der Futtermenge, die ein Mastschwein durchschnittlich frisst, verbessert wird. So reduzieren wir bei der Produktion von Mastschweinen sowohl die wirtschaftlichen Kosten als auch die Auswirkungen auf die Umwelt. Eine Verringerung von 0,1 Subindexpunkten verbessert die Futterverwertung mit FE 0,093 pro Kilogramm Zuwachs, das bedeutet, dass 169 g N und 43 g P weniger pro Mastschwein angewendet werden, sowie die Emissionen von CO 2 mit 6,8 Kilogramm CO 2 -Äquivalenten reduziert werden. Prüfung im Zuchtsystem Im Zuchtsystem wird die Futterverwertung bei sämtlichen ca Tieren, die jährlich auf DanAvls dänischer Teststation Bøgildgård eine Eigenleistungsprüfung vornehmen, individuell gemessen. Die Futteraufnahme wird mithilfe von Futtermaschinen gemessen, die die Futteraufnahme von jedem einzelnen Tier im Stall registrieren. Zusätzlich zu der Eigenleistungsprüfung auf Bøgildgård werden Tests in den Betrieben bei mehr als Tieren in den einzelnen Zuchtbetrieben durchgeführt. Hier registrieren wir jedoch nicht die Futterverwertung, sondern nur den Zuwachs, den Magerfleischanteil und das Aussehen der Tiere. Dafür kennen wir aber das Verhältnis zwischen Futterverwertung, Zuwachs und Magerfleischanteil in den Daten von Bøgildgård und mithilfe dieser Zusammenhänge und den genomischen Daten können wir die erwartete Futterverwertung bei Tieren der Eigenleistungsprüfung feststellen. Auf diese Art fließen alle Daten von Bøgildgård und der Eigenleistungsprüfung in die Berechnung vom Zuchtindex und wir erreichen den größtmöglichen Zuchtfortschritt für die Futterverwertung (verglichen damit wenn die Daten der Eigenleistungsprüfung nicht in Verbindung mit Bøgildgård-Daten für die Ermittlung vom Zuchtindex verwendet wurden). Der jährliche Zuchtfortschritt für die Futterverwertung liegt seit vielen Jahren auf ungefähr 0,03 FE/kg Zuwachs. Messung einzelner Tiere, des Buchtendurchschnitts und der Herde Es ist natürlich, die Frage zu stellen, ob der Zuchtfortschritt für die Futterverwertung in einer Herde wiedergefunden werden kann, wenn die Futterverwertung bei einzelnen Tieren im Zuchtsystem und als Buchtendurchschnitt in einer Herde gemessen wird. Frühere Studien im Danish Pig Research Centre (das Dänische Kompetenzzentrum für Schweine- // 027

28 produktion) haben inzwischen gezeigt, dass 93 % des Zuchtfortschritts in der Herde wiedergefunden werden konnte. In dieser Studie wurde die Futterverwertung auf Herdenniveau in Buchten von ungefähr 20 Schweinen pro Bucht gemessen. Die Studie wurde über mehr als zwei Jahre durchgeführt, und in diesem Zeitraum fiel der durchschnittliche Futterverbrauch für diese 20 Schweine in einer Bucht um 0,2 FE/kg von einem Durchschnittswert von 2,5 auf einen Durchschnitt von 2,3 FE/kg. Der gesamte Fall kann aber nicht dem Zuchtfortschritt allein zugeschrieben werden, sondern einer Kombination aus Management, Genetik und Zufall. 93 % des Zuchtfortschritts kann in der Herde wiedergefunden werden Die Schlussfolgerung unserer Experimente zeigte, dass der Subindex der Futterverwertung, der auf Messungen von Eigenleistungen der Tiere auf Bøgildgård beruht, bei Messungen der Futterverwertung auf Buchtenniveau in einer Herde wiedergefunden werden kann. Wenn also 93 % des Zuchtfortschritts für die Futterverwertung in der Herde gefunden werden kann, wird der Durchbruch von individuellen Futtermessungen im Zuchtsystem zur Messung des Futters auf Herdenniveau in der Herde bei 0.93 liegen. Dies unterscheidet sich nicht erheblich von 1, was den vollen Effekt des Zuchtfortschritts für die Futterverwertung in der Herde anzeigt. Buchten mit Tieren, die durchschnittlich einen niedrigen Subindex des Futterverbrauchs hatten, hatten einen niedrigeren Futterverbrauch als Buchten mit Tieren, in denen der durchschnittliche Subindex für den Futterverbrauch hoch war. Wenn der Unterschied des durchschnittlichen Subindexes zwischen zwei Ställen mit 20 Schweinen 0.1 Subindexpunkt ist, so beträgt der Unterschied in Bezug auf die Futterverwertung FE/kg Zuwachs entsprechend 140 Kilo Futter in einer Bucht mit 20 Schweinen. Jedoch ist es wichtig, einige Faktoren zu beachten, wenn man den Umfang des Zuchtfortschritts für die Futterverwertung bei der Verbesserung der Futterverwertung in der Produktion beurteilen möchte. Man sollte unter anderem das erhöhte Schlachtgewicht, einen reduzierten Proteingehalt im Futter, eingeschränkte Fütterung, die Kastration der Eber und ein unvollständiges Management in Betracht ziehen. fakt Zucht gegen Nabelbruch Bei DanAvl wird prinzipiell gegen Nabelbruch gezüchtet, indem die Zuchttiere mit Nabelbruch entfernt werden. Jedoch ist Nabelbruch an sich nicht im Zuchtziel miteinbezogen, weil man es im Allgemeinen als zu schwierig und zu teuer beurteilt, genetischen Fortschritt für Nabelbruch zu erzielen. Ein genetischer Fortschritt erfordert, dass die besten Tiere identifiziert werden, was bei Nabelbruch schwierig ist, denn: die Genetik spielt bei Nabelbruch eine sehr kleine Rolle, da die genetischen Unterschiede zwischen den Tieren klein sind und die Vererbung sehr niedrig ist ( ). das Vorhandensein von Nabelbruch ist vereinzelt (gewöhnlich 0-4 %), und die besten Tiere können folglich nicht identifiziert werden, weil die meisten Tiere bzw. deren nächste Familie keinen Nabelbruch hat. es ist notwendig, in den Vermehrungsbetrieben Registrierungen vorzunehmen, die wiederum sehr arbeitsintensiv und kostspielig sind, und mit dem Risiko verbunden sind, dass die Daten minderwertig sind. Nabelbruch ist nur ein Bruchteil des eigentlichen Zuchtziels, nämlich Tod und Sterblichkeit als Gesamtheit. // 028

29 Bilder von Bøgildgård Auf der Teststation wird die Futterverwertung bei ungefähr Versuchstieren individuell gemessen. // 029

30 Brunstkontrolle bei Jungsauen reduziert Kosten für ArBEit und Futtermittel Das Arbeiten mit Jungsauen wird wesentlich vereinfacht wenn eine Systematik und ein Überblick über die Routinen der Aufstallung, Umstallung, Brunstkontrolle und Besamungsverfahren etabliert wird. Gleichzeitig kann eine Ersparnis von mindestens Euro 13,41 bei den Futterkosten pro Jungsau erzielt werden, zeigt eine Studie des Danish Pig Research Centre (das Dänische Kompetenzzentrum für Schweineproduktion). Gute Dokumentation der Ergebnisse Eine ausreichende Anzahl paarungsbereiter Jungsauen ist eine Voraussetzung für eine gut funktionierende Sauenhaltung in der die schlechtesten Sauen bei der Absetzung ausgemerzt, und der Hauptanteil der ausgemerzten Sauen geschlachtet werden kann. Dies wurde in zehn gut bewirtschafteten Sauenbetrieben, die in einem gemeinschaftlichen Projekt des Danish Pig Research Centre (das Dänische Kompetenzzentrums für Schweineproduktion) und einer dänischen Schweineberatung, teilnahmen, dokumentiert. Insgesamt wurde für die teilnehmenden Herden das Alter der Jungsauen bei der ersten Besamung von 276 auf 262 Tage herabgesetzt, und die Streuung des Alters bei der Besamung fiel von 28 auf 21 Tage. Diese Änderungen fanden statt ohne die Wurfgröße in negative Richtung zu beeinflussen. Ein zusätzlicher Futtertag für eine Jungsau kostet ungefähr Euro 0,94. Hier wird dementsprechend eine Ersparnis von durchschnittlich Euro 13,41 pro Jungsau erzielt. So bekommen Sie Ihre Jungsauen unter Kontrolle Das Projekt hatte seinen Schwerpunkt auf der Etablierung einer besseren Kontrolle über die Jungsauen. Dies geschah indem wir die Routinen für die Aufstallung, die Umstallung, die Brunstkontrolle und das Besamungsverfahren für Jungsauen in zehn gut bewirtschafteten Sauenbetrieben mit durchschnittlich 650 Sauen pro Jahr beschrieben. In den Herden wurden auch Blutentnahmen bei den Jungsauen vorgenommen, um festzustellen wo und wann die Jungsauen in die Rausche kamen. Ein Aktionsprogramm wurde für jede einzelne Herde vorbereitet um sicherzustellen, dass die Jungsauen mindestens in der zweiten Rausche gepaart werden, und dass sie eine Flushing-Fütterung (zuteilen einer erhöhten Futtermenge) mindestens eine Woche vor der Besamung erhielten. Das Wesentliche der Aktionspläne: 1. Das Umstallen der Jungsauen und die Introduktion zum Eber nach Alter, und nicht nach Größe. 2. Eine systematische, individuelle Registrierung des Alters und der Rausche der Jungsauen - z. B. durch Anwendung von Tabelle Eine Flushing-Fütterung der Jungsauen für 7 bis 10 Tage vor dem Sprung. // 030

31 Tabelle 1: Registrierung der ersten Rausche der Jungsauen Datum der Einfügung in den Stall:. Gruppe Datum der ersten Rausche Nummer der Jungsau Alter, Tage Rote Gruppe Blaue Gruppe Grüne Gruppe Mehr Informationen hierzu finden Sie im Magazin Erfaring Nr auf vsp.lf.dk 4. Der Hauptteil der Jungsauen sollte im Alter von 230 bis 260 Tagen besamt werden. 5. Das Ausmerzen der über 300 Tage alten Jungsauen, sowie Jungsauen in schlechter Verfassung und abweichender Größe im Verhältnis zum Alter. Stimulation der Brunst Gehen die Jungsauen im Alter von 6 oder 7 Monaten in stabilen Gruppen, und haben keinen Eberkontakt dann kommen sie normalerweise nicht in die Rausche und werden azyklisch. Zwecks Stimulierung der Rausche muss man sie einigen Einflüssen aussetzen wie z. B. Umstallung, Mischung mit anderen Jungsauen und einem täglichen Eberkontakt. Sobald die Jungsauen zwischen 6 und 7 Monate alt sind, müssen diese Maßnahmen gleichzeitig vorgenommen werden. Der Hauptanteil der Jungsauen, die den oben erwähnten Einflüssen ausgesetzt werden, kommt ungefähr 5 bis 10 Tage später in die Rausche. Sollten Sie einen 2-Wochen-Rhythmus betreiben, dann müssen Sie Ihre Jungsauen diesen Einflüssen jede zweite Woche aussetzen, damit jede zweite Woche eine Gruppe von Jungsauen in die Rausche kommt. Dadurch erzielt man eine einfachere Handhabung des Wochen-Rhythmus. Einfache Einführung systematischer Brunstkontrolle Systematische, tägliche Brunstkontrolle muss ungefähr vier Tage nachdem die Jungsauen den oben genannten Einflüssen ausgesetzt waren, eingesetzt werden. Hier können Sie beispielsweise Tabelle 1 verwenden, in der die Nummer und das Alter der Jungsauen notiert werden, wenn sie in die erste Rausche kommen. Für jede Woche teilt man eine andere Farbe zu. Insofern werden die Jungsauen, die in der 1. Woche in die Rausche kommen, mit einer roten Farbe auf dem Rücken gekennzeichnet, und die Jungsauen in der 2. Woche mit einer blauen Farbe usw. Auf diese Art erhalten Sie einen guten Überblick darüber, wie viele Jungsauen in einer vorgegebenen Woche in der Rausche sind, und zusätzlich dazu, welche Jungsauen drei Wochen später in die Rausche kommen. Ein Farbwechsel zwischen den Wochen muss 4 Tage nach dem entsprechenden Wochentag an dem man die Einwirkungen vorgenommen hat, stattfinden. Werden die Jungsauen dementsprechend an einem Freitag umgesiedelt, vermengt oder // 031

32 Eberkontakten ausgesetzt, muss man mit der Wochenfarbe und der Brunstkontrolle am nachfolgenden Montag anfangen. Bedeutende Zunahme der Wurfgröße Sind die Jungsauen in Wochenfarben eingeteilt, hat man eine gute Gewissheit darüber, welche Jungsauen ungefähr drei Wochen später in die Rausche kommen. Die roten Jungsauen werden ungefähr zwei Wochen vor der nächsten Rausche in einer Bucht im Deckzentrum gesammelt, und die Futterstärke wird für jede Jungsau bis auf 3,5-4 FE pro Tag (Flushing) angehoben. In der nächsten Gruppe werden die blauen Jungsauen zusammengebracht, und so weiter. Der Betriebsleiter muss nun in der entsprechenden Bucht die Rausche der Jungsauen im Auge behalten, und weiß zudem ungefähr wie viele paarungsbereite Jungsauen in jeder Gruppe vorhanden sind. Sollten mehr Jungsauen paarungsbereit sein als Sie verwenden können, dann müssen die jüngsten Tiere der Gruppe bis zur folgenden Rausche drei Wochen später warten. Die Arbeit, paarungsbereite Jungsauen ausfindig zu machen ist jetzt viel einfacher geworden, und außerdem kann diese Systematik sicherstellen, dass alle Jungsauen mindestens in der zweiten Rausche sind und ein Flushing vor der Besamung erhalten, wodurch die Wurfgröße erheblich gesteigert wird. Wesentliche Reduzierung im Ausmerzen von Jungsauen Im Allgemeinen war das Personal in den Herden mit den Jungsauen sehr geduldig. In der Praxis bedeutete dies, dass sie erst ausgemerzt wurden als sie groß und oft ein Jahr oder älter waren. Der Tierarzt führte laufende Kontrollen der Jungsauen am Schlachthof durch, und beurteilte alle als normalzyklisch. Dies bedeutete, dass die Ursache dafür, dass sie nicht in der Herde gedeckt wurden auf ein Übersehen ihrer Rausche zurückzuführen war. Man weiß, dass Jungsauen in der 4., 5. und 6. Rausche die Brunstzeichen einer Sau haben, d.h. eine geschwollene Vulva ist nicht weit verbreitet. Demnach ist eine sehr gründliche Brunstkontrolle nach dem 5-Punkteplan erforderlich um festzustellen, ob die Jungsauen in der Rausche sind. Bei Anwendung der Tabelle 1 werden sehr wenige Jungsauen wegen nicht auftretender Rausche ausgemerzt. Ein Ausmerzen der Jungsauen wegen mangelhafter Verfassung und unterschiedlicher Größe in Bezug auf das Alter wurde ebenfalls in keinem großen Umfang vorgenommen. Dies zeigte sich hauptsächlich in Herden, wo Jungsauen mittels Einkauf erworben waren. Eine schlechte Verfassung oder ein niedriges Gewicht in Bezug auf das Alter steht häufig in Zusammenhang eines Krankheitsverlaufs im früheren Leben wie z. B. eine Infektion oder Magengeschwüre. Dadurch wäre die Sau in ihrem nachfolgenden Leben als hochproduktives Tier zu stark belastet. // 032

33 Große Einigkeit und Ergebnisse Die Aktionspläne wurden von einer dänischen Schweineberatung in Zusammenarbeit mit den Angestellten in den Betrieben erarbeitet und laufend aktualisiert. Da es sich hauptsächlich darum handelt, die Gewohnheiten und Arbeitsmethoden zu ändern, sind die Ergebnisse nicht die selben in den Herden, aber im Allgemeinen beurteilten die Mitarbeiter die neue Systematik als eine Erleichterung in der Arbeit mit den Jungsauen. Insbesondere weil man sich im Deckzentrum bei der Stimulation und der künstlichen Befruchtung nur auf wenige Jungsauen konzentrieren muss. Typische Probleme vor Projektanfang in den Herden 1) Management: Brunstkontrolle der Jungsauen wurde nicht systematisch im Jungsauenstall durchgeführt. Die Jungsauen wurden hauptsächlich nach Größe, und nicht nach Alter in das Deckzentrum umgestallt. Begrenzte Systematik bei der Umstallung der Jungsauen und das Hervorrufen der Rausche durch Eberkontakt. Begrenzte Fokussierung bei der Besamung auf das Alter. Jungsauen, die keine Rausche anzeigten verblieben im Deckzentrum. große Variation in der Anzahl paarungsbereiter Jungsauen im Deckzentrum. 2) Aufstallung: Die Eberbuchten befanden sich nahe der Jungsauenbuchten. Dies gab begrenzte Möglichkeiten die Rausche mittels Eberkontakt zu verursachen. Eine zu hohe Anzahl der Jungsauen in der Bucht gab eingeschränkte Möglichkeiten zur systematischen Brunstkontrolle. Die Fußböden waren glatt und die Lichtverhältnisse schlecht. Die Möglichkeit einer kontrollierten Futterzuteilung war begrenzt. Dies ergab eine ungleiche Kondition und schwankende Zeiträume des Flushing vor der Besamung. Große Verbesserungen mit minimalen Investitionen Die Problembereiche waren in den Herden unterschiedlich und folglich waren auch die Aktionspläne unterschiedlich. Alle Herden zeigten jedoch Verbesserungsmöglichkeiten beim Management. In drei Herden justierte man die Stalleinrichtung und die Lichtverhältnisse sowie der Boden im festen Teil der Buchten gerillt wurde um sie rutschfester zu gestalten. Die Kosten hierfür betrugen ungefähr Euro 1.340,77 pro Herde. In den anderen Herden waren es ausschließlich das Management und die Arbeitsroutinen sowie die Umstallung und die Ausmerzstrategie an denen Änderungen vorgenommen wurden. Kostspielige Investitionen waren hier nicht erforderlich nur systematische Arbeit. // 033

34 Das weltweit beste Zuchtsystem verbessert die Produktionseffektivität DanAvl ist ein offenes Zuchtsystem, das sich auf Wissen, Forschung und Analysen basiert. Seit über 100 Jahren ist unsere Zucht dokumentiert, wobei wir die Qualität sowie die Produktivität in der Schweinezucht fortfahrend verbessert haben. Eine verbesserte Futterverwertung und größere Würfe verbunden mit herabgesetzten Ferkelverlusten tragen zu einer schnellen Verbreitung der DanAvl-Erfolgsgeschichte unter den Schweineproduzenten weltweit bei. Unsere zielgerechte Arbeit gibt tägliche Produktivitätssicherheit und Effizienz auch Sie können daraus Ihre Vorteile ziehen. // 034

35 Der innovative, holländische Ferkelerzeuger Henk Alders hat seine Gesamtproduktivität mit DanAvl optimiert. 850 Zuchtsauen mit Ferkeln bis zu 25 kg Futterplätze. 13,4 entwöhnte Ferkel pro Sau und Wurf. Säugetage: 23,6. Verluste von Saugferkeln: 13 %. 15,15 lebende Geburten pro Wurf. // 035

36 Forschung und Entwicklung 2013 Danish Pig Research Centre

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38 Tabelle 1-2: Vertrieb von Zuchtmaterial In praktisch allen Kategorien von DanAvl Zuchtmaterial hat es auf dem dänischen Markt einen Anstieg gegeben, wie in Tabelle 1 angezeigt wird. Nur verkaufte Spermaportionen von DanAvl Landrasse (LL) und DanAvl Yorkshire (YY,) und die Anzahl von verkauften DanAvl Duroc (DD) und Eberkreuzungen (XX) ist gefallen. tabelle 1: Vertrieb von Zuchtmaterial von 2007 bis 2012 in Dänemark. * Preisjahr geändert auf Kalenderjahr. 2007/ / / / * 2012* Reinrassige Jungsauen, Stück Kreuzungsjungsauen, Stück ll und YY-Eber, Stück dd und XX-Eber, Stück DD und XX-Sperma, Mill.Portionen 4,3 4,3 4,6 4,7 4,6 4,7 ll und YY-Sperma, Portionen Tabelle 2 zeigt einen entsprechenden Anstieg für den Export von Zuchtmaterial. Der Vertrieb weißer Eber wurde nicht in der Anzahl von Spermaportionen berechnet, wie in Dänemark, sondern in der Anzahl von Produktionssauen (eigenremontierte Sauen), für die das Sperma von DanAvl Ebern verwendet wurde. Diese Zahl ist stark steigend, und im August 2013 lag sie bei Sauen. Figur 1-2: Vertrieb von Zuchtmaterial erfolgt über verschiedene Kanäle, abhängig davon ob es sich um reinrassige Tiere, eigenremontierte Produktionssauen oder Sperma handelt. Zwecks Vergleich können die unterschiedlichen Arten von Vertrieb als Äquivalente wie in Figur 1 und 2 gezeigt, aufgestellt werden. Hier sehen Sie die Entwicklung für den Vertrieb von DanAvl Landrasse (weiblich) und DanAvl Yorkshire, und für DanAvl Duroc (männlich) auf die Anzahl von Produktionssauen umgerechnet. Figur 1 zeigt, dass die Entwicklung des Vertriebs für DanAvl Landrasse und DanAvl Yorkshire sich weltweit erhöht hat, während es in Dänemark einen kleinen Rückgang gegeben hat. Figur 2 zeigt deutlich, dass die Anzahl an Produktionssauen, die mit DanAvl Duroc belegt werden, der Vertrieb von Sperma in Dänemark stagniert, wogegen auf den anderen Märkten Wachstum zu verzeichnen ist. tabelle 2: Vertrieb von Zuchtmaterial von 2007 bis 2012 im Ausland. * Preisjahr geändert auf Kalenderjahr. 2007/ / / / * 2012* Reinrassige Jungsauen, Stück Kreuzungsjungsauen, Stück ll- und YY-Eber, Stück DD-Eber, Stück dd-sperma, Portionen Eigenremontierte Produktionssauen im Ausland, Stück figur 1: Vertrieb von DanAvl Landrasse und DanAvl Yorkshire auf Produktionssauen umgerechnet. ProduktionSSauen figur 2: Vertrieb von DanAvl Duroc in Produktionssauen umgerechnet danavl landrace und danavl yorkshire Ausland Dänemark 2008/ / / danavl duroc Jahr ProduktionSSauen Ausland Dänemark 2008/ / / Jahr // 038

39 Figur 3-5: Eigenremontierte Produktionssauen im Ausland figur 3: Diagramm über die obersten 10 Länder mit eigenremontierten Produktionssauen in Europa. Die Anzahl von eigenremontierten Produktionssauen im Ausland ist stark steigend. In Tabelle 3 und 4 sind die Zahlen von August 2013 ersichtlich, wo die Anzahl von Sauen auf die obersten 10 Länder und eine Europakarte verteilt sind. finnland russland Tschechien bulgarien Polen Frankreich Bundesrepublik Deutschland Das Danish Pig Research Centre (das Dänische Kompetenzzentrum für Schweineproduktion) hat zurzeit Vereinbarungen mit 26 dänischen Züchtern, die zusammen 40 Herden mit reinrassigen Zuchttieren besitzen, welche verteilt sind auf: 13 DanAvl Duroc, 14 DanAvl Landrasse und 13 DanAvl Yorkshire. Einige Züchter produzieren mehrere Rassen. Belgien Spanien Im August 2013 gab es 144 anerkannte, dänische Vermehrungsbetriebe, hiervon sind 27 einem Zuchtbetrieb angeschlossen. Zusätzlich zu den dänischen Zucht- und Vermehrungsbetrieben trifft das Dänische Kompetenzzentrum für Schweineproduktion Vereinbarungen mit einer wachsenden Zahl ausländischer Vermehrungsbetriebe und Produktionsbetrieben mit Eigenremontierung. Tabelle 7 veranschaulicht, rot gekennzeichnet, die Länder, in denen die Herden mit DanAvl Zuchtmaterial beliefert werden. die Niederlande figur 4: Europakarte inklusive Grössenverhältnis der Anzahl von eigenremontierten Produktionssauen. island Irland Großbritannien Holland Norwegen Dänemark Deutschland Schweden Polen Finnland Estland Litauen Lettland Weißrussland Russland Tschechische Rep. Slowakei Österreich Schweiz Ungarn Frankreich Slowenien Rumänien Kroatien Ukraine Italien Bosnien und Herzegowina Serbien Montenegro Bulgarien Portugal Spanien Griechenland Türkei figur 5: Weltkarte über die Länder, die mit DanAvl Zuchtmaterial beliefert werden. // 039

40 Figur 6-7: Zuchtziele und Zuchtfortschritt Die Festsetzung des Zuchtziels erfolgt unter Berücksichtigung einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der dänischen Schweineproduzenten, und somit auch der Schlachthöfe. Das Zuchtziel wird für die drei Rassen im dänischen Zuchtsystem, DanAvl, vom Danish Pig Research Centre (das Dänische Kompetenzzentrum für Schweineproduktion) festgesetzt. Der Ausgangspunkt wird hier in der Produktion von Schlachtschweinen in einer integrierten Ferkel- und Schlachtschweineproduktion genommen. figur 6: Zusammensetzung für danavl Landrasse und danavl Yorkshire finanzieller Beitrag. 02% Tageszunahmen (0-30 kg) 11% Tageszunahmen ( kg) 07% Magerfleischanteil, % 42% Futterverwertung 05% Fundament 02% Ausschlachtung 27% LF5 04% Langlebigkeit Das Zuchtziel enthält derzeit folgende Eigenschaften: Tageszunahme 0-30 Kilogramm und Kilogramm: g/tag. Futterverwertung: FE pro Kilogramm Zuwachs. Magerfleischanteil: %. Fundament: Punkte. Ausschlachtung: Kilogramm. Langlebigkeit (der Sauen): %. LF5 (lebende Ferkel pro Wurf am 5. Tag nach der Abferkelung): Anzahl (Stück). Alle drei bzw. vier Jahre wird die wirtschaftliche Gewichtung sowie die Eigenschaften, die in das Zuchtziel miteinbezogen werden sollen, revidiert. Die letzte Revision wurde in 2011 vorgenommen, und die nächste ist für 2014 geplant. Tabelle 6 und Tabelle 7 zeigen das Zuchtziel für Sauenrassen und Eberrassen an. figur 7: Zusammensetzung für danavl Duroc finanzieller Beitrag. 03% Ausschlachtung 03% tageszunahmen (0-30 kg)) 22% tageszunahmen ( kg) 16% Magerfleischanteil 51% Futterverwertung 05% Fundament Tabelle 3: Tabelle 3 stellt den Zuchtfortschritt für die einzelnen Rassen in den letzten vier Jahren, sowie den Durchschnitt für alle drei Rassen dar. Es besteht weiterhin ein Anstieg für Tageszunahmen und Futterverwertung, insbesondere aufgrund des Wachstums bei DanAvl Duroc. tabelle 3: Zuchtfortschritt im letzten Jahr. Rasse Zuwachs (0-30 kg), g/tag Zuwachs ( kg), g/tag Futterverwertung (Fes/kg Zuwachs) Magerfleischanteil, % lf5, Stück Fundament: Punkte Ausschlachtung, kg Langlebigkeit % DanAvl Duroc Durchschnitt DanAvl Landrasse, Durchschnitt DanAvl Yorkshire Durchschnitt Durchschnitt aller drei Rassen 3,6 17,9-0,045 0,16-0,02 0, ,4 7,9-0,033 0,07 0,19 0,05-0,07-0,003-0,4 7,7-0,028 0,02 0,29 0,05-0,03 0,03 1,6 12,6-0,038 0,10 0,24 0,04-0,02-0,001 // 040

41 Tabelle 4: Tabelle 4 gibt die wirtschaftliche Bedeutung für den Zuchtfortschritt an. Dieser wird aufgrund der wirtschaftlichen Werte berechnet, die in der Indexberechnung angewendet werden und deren Durchschlagskraft im Produktionsglied liegt. Tabelle 5-7: Wirtschaft und Resultate Tabelle 5 und 6 zeigen die Ergebnisse der Eigenleistungsprüfung für Eber und Sauen in den Zuchtbetrieben an. Die, in den Zuchtbetrieben geprüfte Anzahl von Zuchttieren erhöhte sich seit dem letzten Jahr, wo etwas über Tiere im Vergleich zu Tieren im Vorjahr geprüft wurden. Tabelle 7 zeigt die Testergebnisse von Bøgildgård. Tabelle 4: Bedeutung des Zuchtfortschritts für die Direktkostenfreie Leistung (DkFl), Durchschnitt in den letzten vier Jahren. ** DanAvl Yorkshire und DanAvl Landrasse tragen mit 50% bei. Zuchtfortschritt Wirtschaftliche Gewichtung, Euro Wert des Zuchtfortschritts, Euro (bei 100% Durchschlag) Durchschlag in der Produktion Verbesserung der DkfL in der Produktion, Euro / Mastschwein Tageszunahmen ( kg) 12,9 0,14 0,24 80% 0,192 Futterverwertung -0, ,67 80% 0,533 Magerfleischanteil 0,1 8,6 0,12 150% 0,174 LF5** 0, ,35 85% 0,293 Tageszunahmen 1,6 0,09 0,02 100% 0,018 Körperbau 0,04 12,5 0,06 100% 0,06 Langlebigkeit** -0, , % -0,006 Ausschlachtung -0,02-4,9 0,01 100% 0,013 Durchschnitt der letzten 4 Jahre und alle Rassen 1,46 1,278 Tabelle 5: Durchschnittliche Produktionsleistungen erzielt durch Eber in Zuchtbetrieben, letztes Jahr. Rasse Anzahl Tageszunahmen, g/tag 0-30 kg kg Magerfleischanteil, % Fundament: Punkte Scannermessung, mm Gescanntes Gewicht, kg ZuchtproJEkte BEi DanAvl Erfahrungen mit Muttereigenschaften der Sau (14G, LF5) Für dieses Projekt wurde eine Datenerfassung in üblichen Produktionsbetrieben vorgenommen um die Eigenschaften der Sauen zu studieren. Das Ziel war, eine neue Eigenschaft für die zukünftige Zuchtarbeit zu finden, um die Mütterlichkeit der Sau zu verbessern. Innerhalb der Zuchtarbeit liegt die Fokussierung bei der Datenerfassung in den Zuchtbetrieben, aber für dieses Projekt wurden die Daten aus den Produktionsbetrieben mit Dan- Avl Hybrid-Kreuzungssauen erfasst. Einer der Betriebe mit dänischen Sauen lag in Deutschland, und hier wurde die große Datenmenge registriert. Als Eigenschaft wurde die Anzahl von Ferkeln am 21. Tag nach dem Abferkeln gemessen. Die Messungen wurden vorgenommen, indem die Sau am ersten Tag nach dem Abferkeln 14 Ferkel zugeteilt bekam (14G). Zwischen dem 1. und dem 21. Tag wurden weder Ferkel hinzugefügt noch entfernt. DanAvl Duroc ,1 2,91 7,5 95,8 DanAvl Landrasse ,3 2,99 8,3 93,9 DanAvl Yorkshire ,8 3,13 8,3 93,3 Insgesamt Tabelle 6: Durchschnittliche Produktionsleistungen erzielt durch Sauen in Zuchtbetrieben, letztes Jahr. Rasse Anzahl Tageszunahmen, g/tag 0-30 kg kg Magerfleischanteil, % Tabelle 7: Durchschnittsergebnisse für die Teststation Bøgildgård, letztes Jahr. Fundament: Punkte Scannermessung, mm Gescanntes Gewicht, kg DanAvl Duroc ,4 2,98 7,2 95,1 DanAvl Landrasse ,7 3,08 7,8 93,3 DanAvl Yorkshire ,6 3,20 8,6 92,8 Insgesamt Rasse Anzahl Tageszunahmen (0-30 kg), g/tag Futterverwertung: (Fes/kg Zuwachs) Magerfleischanteil, % Ausschlachtung: kg Gescanntes Gewicht, kg DanAvl Duroc ,30 60,0 24,9 7,6 DanAvl Landrasse ,41 60,4 25,3 8,4 DanAvl Yorkshire ,41 60,8 25,4 8,5 Insgesamt // 041

42 LF5 (Lebende Ferkel am 5. Tag) wurde ebenfalls für alle Sauen der 1. Parität registriert. Die Abstammung aller Sauen war bekannt. Anfang 2013 war die Datenerfassung des Projekts abgeschlossen. Insgesamt registrierte man für 14G und LF5 die Daten von Würfen, und davon wurden die in der einleitenden Analyse verwendet. In dieser Analyse wurden die Daten der Studie, und die Daten von reinrassigen und verwandten Tieren analysiert, um die Vererbung sowie die genetische Korrelationen beurteilen zu können. Für die Eigenschaft 14G, die in Produktionsbetrieben gemessen wurde, wurde vorläufig eine Vererbung von und für die Eigenschaft LF5 eine Vererbung von festgestellt. Die Vererbung liegt fast auf dem gleichen Niveau wie in der Berechnung der reinrassigen Populationen in dieser Analyse. Die phänotypische Korrelation der beiden Eigenschaften (14G und LF5) ist niedrig, < 0,1, jedoch liegt die genetische Korrelation bei 0,15 etwas höher. Figur 8 zeigt vorläufige Ergebnisse für 14G. 14G variiert von 5 bis 14 Ferkel, und der Durchschnitt liegt bei 11,9 Ferkeln am 21. Tag. Die vorläufigen Ergebnisse zeigen, dass eine Datenerfassung in Produktionsbetrieben im Bezug auf die Anwendung in der Zuchtarbeit figur 8: Vorläufige Ergebnisse für 14G. Anzahl von Würfen möglich ist, was jedoch sehr mühsam ist. Darüber hinaus ist eine konstante Datenerfassung der Abstammungsdaten der durch Kauf erworbenen Jungsauen notwendig. Für die Genomische Selektion sind auch DNA-Analysen der Kreuzungssauen erforderlich. Bei Kreuzungssauen aus der deutschen Herde wurde die DNA mithilfe von Haarproben analysiert. Die abschließenden Ergebnisse werden im Herbst 2013 veröffentlicht, und daraufhin muss überprüft werden, ob diese Eigenschaft in das Zuchtziel miteinbezogen werden kann. Die Genomische Selektion erfordert weitere theoretische Berechnungen mit den neuen genetischen und statistischen Modellen, die in dem Projekt Genomische Selektion III. entwickelt worden sind. Genomische Selektion Genomische Selektion zielt auf eine Erhöhung des Zuchtfortschritts hin, indem man eine genauere Verwandtschaft als früher anwendet. Es gibt viele theoretische Beweise, dass Genomische Selektion den Zuchtfortschritt verbessert, aber aus der praktischen Zuchtarbeit gibt es nur wenige Nachweise. DanAvl kann jetzt damit anfangen, die praktischen Auswirkungen dieser Technik auszuwerten. Vielversprechende Ergebnisse Der Zuchtfortschritt ist seit den letzten sieben 14G Jahren für alle drei Rassen konstant, und insbesondere für DanAvl Landrasse und DanAvl Yorkshire gibt es Anzeichen dafür, dass sich der Zuchtfortschritt nach der Einführung der Genomischen Selektion vergrößert hat (Figur 9, 10 und 11). Wir setzen unsere Überwachung dieser Entwicklung fort, und bestreben uns das Ergebnis der Genomischen Selektion mithilfe von weiteren DNA-Tests und einer besseren Datennutzung zu optimieren. Genomische Selektion Angewendet in DanAvl seit Basiert sich auf DNA-Analysen. Verbessert den Zuchtfortschritt mit %. Neue Forschung Das Danish Pig Research Centre (das Dänische Kompetenzzentrum für Schweineproduktion) arbeitet zusammen mit dem Institut für Genetik an der Universität Aarhus (AU) an einem zweijährigen Gemeinschaftsprojekt, dass die Zucht von Hybriden mithilfe von DNA-Information verbessern soll. Eine größere Fokussierung auf Kreuzungszuchtstiere ist sinnvoll, weil diese das endgültige Produkt darstellen. Für dessen Realisierung will das Kompetenzzentrum für Schweineproduktion und die Genetiker der AU eine neue genetische und statistische Methode für die Kreuzungspopulationen entwickeln. Die vorläufigen Ergebnisse eines früheren Projekts haben unsere Schwerpunkte auf die folgenden Forschungsbereiche gerichtet: Schwerpunkte des Projekts: Die Entwicklung von Methoden für die Beurteilung von Tieren in reinrassigen sowie Kreuzungspopulationen, und Festsetzung von Methoden für die Auswahl von Tieren zum Genotyping. Die Entwicklung von Strategien für die Auswahl von Schweinen um die Kreuzungsfruchtbarkeit (Dominans) und Epistasie in Kreuzungstieren ausnutzen zu können ferkel Die genomische Information, die in der Genomischen Selektion angewendet wird, kann möglicherweise auch verwendet werden, um // 042

43 die Auswirkungen der Kreuzungsfruchtbarkeit bei Kreuzungspopulationen zu erhöhen. Dies erfordert Strategien, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Kreuzungsfruchtbarkeit in Kreuzungstieren verwirklicht werden kann. Dies kann erzielt werden, indem man sich auf unterschiedliche Genotypen in den unterschiedlichen Rassen konzentriert. Im praktischen Teil des Projekts müssen ungefähr Drei-Rassen-Kreuzungsschweine produziert werden. Hier sind die im Fokus stehenden Eigenschaften unter anderem die Tageszunahmen der Mastschweine, der Futterverbrauch und der Magerfleischanteil, aber auch die Schlachteigenschaften wie der ph- Wert und der Ebergeruch. Bei allen Tieren wird eine Bestimmung des Genotyps vorgenommen, und die registrierten Daten werden für die Berechnungen und die Entwicklung der Projektmethode angewendet. Das Projekt wird durch Grønt Udviklings- og Demonstrationsprogramm (Grünes Entwicklungs- und Demonstrationsprogramm) (GUDP) unter Journalnummer unterstützt. bei DanAvl Duroc nach der Aktualisierung entwickelt hat, und sobald mehr Wissen über die Inzucht auf DNA-Niveau vorliegt. Zuchtnukleus bei DanAvl Yorkshire jetzt E Coli F4 ab/ac resistent Seit 2003 hatte DanAvl Erfolg den Anteil von resistenten Tieren gegen das spezifische E Coli Bakterium der Art 0149 F4ab/ac zu erhöhen. Dieses Bakterium ist eine beitragende Ursache für Absetz- und Ferkeldurchfall. Wenn der Anteil der resistenten Tiere erhöht wird, verringert sich die Ferkelsterblichkeit und trägt zu erhöhtem Zuwachs von der Geburt bis zu 30 kg bei. Die E Coli Bakterium-Resistenz wird durch ein einzelnes Gen kontrolliert, bei dem resistente Tiere homozygotisch rezessiv sind. Insofern muss die resistente Version des Gens von der Mutter und dem Vater an die Nachkommen vererbt werden damit diese resistent werden. Zur Identifizierung dieser Resistenz ist eine Biotechnologieanalyse einer Blutprobe jedes einzelnen Tieres erforderlich. Die Selektion erhöhter Resistenz gegen Absetzdurchfall findet parallel zur allgemeinen Indexselektion bei DanAvl Landrasse, DanAvl Yorkshire und DanAvl Duroc statt. figur 9: DanAvl landrasse. index figur 10: DanAvl yorkshire. 100 danavl landrasse Jahr gs danavl yorkshire EVA 2012 wurde für DanAvl Duroc die Inzuchtkontrolle mithilfe von EVA implementiert, die es ermöglicht jetzt mindestens den gleichen Zuchtfortschritt zu erreichen, und zugleich ein Ansteigen der Inzucht kräftig zu reduzieren. EVA funktioniert somit wie eine Versicherung für die Zukunft, die die Garantie beinhaltet, dass der große Zuchtfortschritt noch viele Jahre lang fortsetzen kann wurde die Methode aktualisiert um mehrere Würfe bei Ebern mit hohem Index sicherzustellen, und es sieht so aus als könnten wir mit EVA auch den erwünschten Effekt erzielen. Es wird jetzt daran gearbeitet, EVA dementsprechend zu erweitern, sodass Inzucht auch auf DNA-Niveau eingeschränkt wird. Inzuchtkontrolle auf DNA-Niveau erfordert aber mehr Forschung in, und die Entwicklung von neuen Methoden, wo das Danish Pig Research Centre (das Dänische Kompetenzzentrum für Schweineproduktion) unter anderem mit der Universität Aarhus, AU, auf diesem Gebiet zusammenarbeitet. Es ist unsere Erwartung EVA auch bei den weißen Rassen einzuführen, sobald ausgewertet wurde, wie sich die Inzucht Im Zuchtnukleus für DanAvl Duroc wurden in den letzten Jahren nur Zuchttiere verwendet, die gegen 0149 F4 ab/ac resistent sind, und im Zuchtnukleus für DanAvl Yorkshire sind alle Tiere seit 1. September 2013 resistent. Der Anteil resistenter Tiere innerhalb der DanAvl Landrasse war seitdem wir 2003 begonnen haben, niedriger als für DanAvl Yorkshire und DanAvl Duroc. Es ist demnach natürlich, dass DanAvl Yorkshire und DanAvl Duroc zuerst das Stadium erreichen, in dem alle Tiere gegen 0149 F4 ab/ac resistent sind. Es gibt noch ein Teil von DanAvl Landrassetieren, die nicht resistent sind, und es liegen noch einige Jahre vor uns bis DanAvl Landrasse gegen 0149 F4 ab/ac resistent erklärt werden kann. index index 50 0 figur 11: DanAvl duroc Jahr danavl duroc Jahr gs gs eva // 043

44 // 044 Wir stehen mit einer starken Wertgrundlage und der ungeteilten Fokussierung auf Qualität in jedem Glied des Systems, Wachstum bei DEn Exporten und einer Organisation, die mit einer klaren Vision vor AuGEn handelt um das führende Zuchtsystem DEr Welt zu werden, auf der Schwelle zum Jahr 2014 mit einem deutlich gestärktem DanAvl MarkenZEichen.

45 // 045

46 Axelborg, Axeltorv 3, DK-1609 København, danavl.com, Danish Pig Research Centre

DANAVL HANS KNUDT KRAG

DANAVL HANS KNUDT KRAG DANAVL HANS KNUDT KRAG WWW.DANBAUER.DE TAGESORDNUNG Die dänische landwirtschaftliche Organisation Das DanAvl Zuchtrogramm Gewinn und Gewinner mit DanAvl Die DanAvl Verkaufsentwicklung Das DanAvl Gesundheitsprogramm

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