d.velop AG Bremer Archivtage
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- Rüdiger Ursler
- vor 10 Jahren
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Transkript
1 d.velop AG Service Orientierte Architekturen (SOA) und zukunftsorientierte Standards als Basis für die Entwicklung von Dokumentenmanagement- und Archivierungssystemen Ralf Bönning, Entwicklungsleiter, d.velop AG
2 Hintergrund Als Hersteller ist die d.velop AG (Umfirmierung zur AG im Jahr 2000) seit 1992 im DMS-Geschäft Anbieter eines integrierten Archiv-, DMS und Workflow- Systems In diesen Zeiträumen wachsen und verändern sich fachliche und technologische Anforderungen Projekt Beagle als Leitbild für die Produktentwicklung v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 2
3 Archiv, DMS, Workflow Landkarte Kollaboration Dokumentbasierte Projektarbeit/Teamarbeit Web Content Management Verwaltung von Inhalten für Intra- und Internet Dokumenten Management Verwaltung lebender Dokumente Archivierung Eingangsdokumente, Ausgangsdokumente, , etc. Records Management Archivierung betriebswirtschaftlicher Datensätze COLD Archivierung von Listen&Reports Engineering Data Management Verwaltung technischer Dokumente Workflow Automation Dokumentbasierter Prozesse Knowledge Management Unterstützung bei der themenbasierten Recherche vgl. Zöller v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 3
4 Standards: Einhaltung bestehender bzw. Übernahme neuer Standards SOA-Architektur: Granularisierung/Modularisierung und damit weitere Entwicklung in Richtung einer serviceorientierte Lösung (Best of Breed) Transparenz Geforderte nichtfunktionale Eigenschaften - Zentrale Administration/Konfiguration - Zentrale Statistik/Logging/Monitoring Schichtenbildung (Bedienbarkeit durch Nicht-IT- Experten) TCO: niedrige Betriebskosten v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 4
5 SOA Architekturprinzip Ausrichtung von IT Komponenten an den Geschäftsprozess Als Prinzip Lose gekoppelte, grob granulare Dienste an sich unabhängig von der Technologie Die Diskussion führt dennoch zu einigen Normierungen Komponenten (SOA-Stack) Prozessmodellierung (BPMN, ) Prozessmonitoring Prozessausführung (BPEL, BPEL4J, BPEL4People) Kommunikationsplattform (Enterprise Service Bus (ESB), MessageQueue) Technische Dienste Fachliche Dienste v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 5
6 Dienste im Bereich Archivierung / DMS Einige Beispiele Storage Service: Sichere Dateiablage Rendition Service: Formatnormierung TIFF bzw. PDF/A Search Service: Volltextdaten Signature Service: Erzeugung und Prüfung von digitalen Signaturen Classify Service: Klassifizierung und Datenextraktion Fragestellung: Wie ergibt sich aus den Einzelteilen eine Lösung? v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 6
7 Standards BPEL BPMN JSR 170 XML UDDI SOAP WSDL Ajax RCP Eclipse.NET Visual Java Studio J2EE C# v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 7
8 Noch mehr Standards XML, HTTP(S), WSDL, SOAP WebServices (WS): Web Service Adressing WS-CDL (Web Service Choreography Definition Language) WS-Policy (Web Services Policy Framework) WS-Security WS-Security Kerberos Binding WS-Security X.509 Certificate Token Profile WS-Reliable Messaging WS-Eventing (siehe Übersichtsposter auf v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 8
9 Begriffe über Begriffe Prozess-Design B P M N Webservice-Standards Verhalten (Fluß) Schnittstellen Nachrichten Typen Daten BPEL WSDL SOAP XML-Schema XML Implementierungsplattformen MS.NET und SUN J2EE v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 9
10 Prozessbegriff - Design BPMN Business Process Modelling Notation Standard zur Prozessdarstellung / Symbolsprache v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 10
11 Prozessbegriff - Ausführung XLANG (Microsoft, BizTalk) SAP Siebel Bea. WSFL (IBM, Web Service Flow Language) August April BPEL (Business Process Execution Language), V1.0 BPEL V1.1 (Übergabe an OASIS) April 2007 BPEL V2.0 v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 11
12 BPEL BPEL kümmert sich um die koordinierte Aufrufe von Diensten BPEL als Beschreibungssprache ist Unabhängig von der Implementation BPEL-Motoren gibt es von unterschiedlichen Herstellern (Oracle, IBM, SAP, Microsoft, ) zumeist auf Basis von Applikationsservern (JBoss, BEA WebLogic, IBM Webphere, Oracle Application Server, ) BPEL ruft nur Services auf; die Interaktion mit Anwendern ist nicht im Fokus <sequence> B --> <!-- Receive the initial request from client --> <receive partnerlink="client" porttype="com:insuranceselectionpt" operation="selectinsurance" variable="insurancerequest" createinstance="yes" /> <!-- Make concurrent invocations to Insurance A and <flow> <!-- Invoke Insurance A web service --> <invoke partnerlink="insurancea" porttype="ins:computeinsurancepremiumpt" operation="computeinsurancepremium" inputvariable="insurancerequest" outputvariable="insurancearesponse" /> <!-- Invoke Insurance B web service --> <invoke partnerlink="insuranceb" porttype="ins:computeinsurancepremiumpt" operation="computeinsurancepremium" inputvariable="insurancerequest" outputvariable="insurancebresposne" /> </flow> <!-- Select the best offer and construct the response --> <switch> <case condition="bpws:getvariabledata('insurancearesposne', 'confirmationdata','/confirmationdata/amount') <= bpws:getvariabledata('insurancebresposne', 'confirmationdata','/confirmationdata/amount')"> v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 12
13 Infrastruktur Enterprise Service Bus ESB oft zitiert aber nicht genormt Nachrichtenaustausch MessageQueue (z.b. JMS) ESB übergreifender Austausch Logging / Protokollierung Monitoring / Steuerung v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 13
14 Dezentral aber einheitlich Classify Volltext Rendition Service Cold Storage Manager Konfigurations-Repository Content Service Statistik-Repository Aktivitäts-Repository v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 14
15 Die Semantik-Falle Standards wie SOAP, WSDL, BPEL führen dazu, dass Systeme unterschiedlicher Herkunft miteinander zu einer umfassenderen Lösung kombiniert werden können. Aber: Die Tatsache, dass zwei Parteien die gleiche Sprache (Protokoll, Syntax) sprechen, bedeutet nicht, dass sie auch das gleiche meinen. Fachliche Standards/Metamodelle/Ontologien sind unabdingbar Die können auf Basis von einer SOA-Landschaft leichter in der Praxis Anwendung finden. v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 15
16 Trauriger Fall UDDI UDDI steht für Universal Description, Discovery and Integration als gelbe Seiten für Dienste Im Rahmen von SOA als ein zukünftiger Kernstandard diskutiert, spielt er zumindest heute keine praktische Rolle mehr UDDI Business Registry Shutdown. UDDI Business Registry Update : "With the approval of UDDI v3.02 as an OASIS Standard in 2005, and the momentum UDDI has achieved in market adoption, IBM, Microsoft and SAP have evaluated the status of the UDDI Business Registry and determined that the goals for the project have been achieved. Given this, the UDDI Business Registry will be discontinued as of 12 January 2006." [from 'Registering for UDDI' ] v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 16
17 Fazit Die Diskussion um SOA führt zu Fortschritten in der Interoperabilität und Flexibilität in Anwendungen SOA löst nicht alle Integrationsprobleme dieser Welt Standards helfen, Softwaresysteme auf hoher abstrakter Ebene zu koppeln und in Form übergreifender Gesamtsysteme Mehrwerte anzubieten SOA ist ein hoch dynamisches Gebiet, viele Standards müssen noch geschaffen werden, reifen und sich behaupten Aufgabenstellung der Hersteller ist es, dies anwendbar für die Verbraucher zu gestalten und die Komplexität zu verbergen v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 17
18 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit v1.0 d.velop AG, Juni 07 Folie 18
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