Ernährung (Vertiefung)

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1 Ernährung (Vertiefung) 1. Beschreibe, was die Lebensmittelpyramide mitteilt. Die LMP macht auf einen Blick augenfällig, was man wie häufig essen bzw. trinken soll. Was unten steht, soll häufig bzw. was oben steht, selten konsumiert werden. 2. Wie viel Wasser brauchen wir täglich? Und wozu? rund 2 bis 2,5 Liter pro Tag, mehr bei Sport, Hitze Zweck: Körpertemperatur, Blut, Zellaufbau, Abtransport Abfallstoffe 3. Was ist eine Kilokalorie? Wie viele Kilokalorien liefert 1 Gramm Fett? Kilokalorie: Mass für Energie / 1 g Fett = ca. 9 Kcal 4. Definiere das Konzept der Energiebilanz. Warum ist dieses Konzept wichtig, um Übergewicht zu vermeiden bzw. um wieder ein gesundes Gewicht zu erreichen? Energieeinnahme ~/= Energieverbrauch Folge: Körpergewicht stabil 5. Warum können Fette nicht aus dem Menüplan gestrichen werden? Wie viele Gramm Fett solltest du jeden Tag essen? Fette = Energie gewisse Fettsäuren = lebenswichtig, Fettgewebe als Isolation Körpergrösse./. (minus) 100 = g Fett pro Tag (bei sitzender Tätigkeit) Karl-Iversen Lapp AB.Musterlösung.Gesundheit 1 / 6

2 6. Welche Produkte beinhalten gesunde & welche ungesunde Fette? Nüsse, fettreiche Fische, Olivenöl Fett von Tieren (Grasfresser), Fett von Eiern, Fleisch 7. Beschreibe die wichtigsten Funktionen der Eiweisse (Proteine) bzw. in welchen am Aufbau + Erhalt von Körpermasse beteiligt Aufbau von Hormonen, Blut Fleisch, Fisch, Eier, Nüsse, Milch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Getreide, Kartoffeln 8. Wie viel Gramm Eiweiss solltest du jeden Tag essen? Du brauchst mindestens 0,8 g Eiweiss pro Kilogramm von deinem Körpergewicht. Bei 50 kg sind das also 40 g Eiweisse, bei 70 kg 56 g Eiweisse pro Tag Wenn du zu wenig Vitamine isst, was sind mögliche Probleme, die entstehen könnten? Wie kannst du vermeiden, zu wenige Vitamine zu essen? Müdigkeit, Infektionen, ev. Probleme bei Schwangerschaft Mangelkrankheiten (bei uns selten) 10. Wie viel Gramm Zucker kannst du jeden Tag essen, ohne negative gesundheitliche Auswirkungen? ca g, also z.b. 4 dl Softdrink Karl-Iversen Lapp AB.Musterlösung.Gesundheit 2 / 6

3 9. Lernkontrolle 1. Drei Redewendungen und Sprichwörter über Gesundheit. Individuelle Antworten Hier sind drei Antworten nur dann möglich, wenn bei der Durchführung bzw. Besprechung der Aufgabe gesagt wird, dass die eigenen Lösungen mit anderen so ergänzt werden sollen, dass am Schluss eben drei Redewendungen vorhanden sind. 2. Gesundheit betrifft nicht nur den Körper, sondern auch Geist und Soziales 3. Geben Sie die Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO (World Health Organisation). Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheiten oder Gebrechen. 4. Die WHO-Gesundheitsdefintion nennt drei Faktoren bzw. Bereiche. Geben Sie für jeden dieser Faktoren bzw. Bereiche zwei gesundheitsfördernde Beispiele und zwei krankmachende Beispiele. gesundheitsfördernd krankmachend Körper Individuelle Antworten Individuelle Antworten Geist Soziales 5. Thema übermässiger Alkoholkonsum: a) Alkoholiker sind in zweierlei Hinsicht süchtig: physisch (körperlich) und Psychisch (geistig) b) Es gibt mehrere krankhafte Trinkmuster. Nennen Sie zwei: Kontrollverlust, Trinktouren, Gedächtnislücken, Konsum trotz körperl. Leiden... c) Übermässiger Alkoholkonsum kann zu körperlichen Problemen führen. Nennen Sie drei solche Probleme. Leberzirrhose, Magengeschwüre, Impotenz, Wahnvorstellungen Karl-Iversen Lapp AB.Musterlösung.Gesundheit 3 / 6

4 d) Auch die Familien von Alkoholsüchtigen leiden. Nennen Sie zwei typische Probleme von Familienangehörigen. Gewalt, Selbsttötung, soziales Netz leidet e) Was für Probleme können Alkoholabhängige am Arbeitsplatz haben? Arbeitsleistung lässt nach, ev. sogar Kündigung 6. Thema Stress: a) Erklären Sie die folgenden zwei Begriffe Eustress Distress guter Stress, beflügelt zu Höchstleistungen schlechter Stress, macht krank b) Erklären Sie, was «Burnout» ist und was es mit Stress zu tun hat. Mindestens zwei vollständige Sätze. c) Worüber klagen Stressgeplagte am häufigsten? Nennen Sie zwei körperliche Folgen von Stress. Rückenschmerzen, kalte Hände, Kopfschmerzen, Magenbeschwerden d) Wie kann Stress verringert werden? Geben Sie zwei konkrete Beispiele. Entspannung, Sport, gesunde Ernährung 7. Thema Tabakrauchen: a) Wie viele Todesfälle in der Schweiz beruhen auf Tabakrauch? 13 Prozent b) Wie viele Menschen sterben in der Schweiz deshalb täglich? 20 Menschen c) Wie viel der Lungenkrebstoten waren RaucherInnen? 90 Prozent d) Manchen Leuten gelingt es, mit dem Rauchen aufzuhören. Nennen Sie mindestens zwei positive gesundheitliche Folgen. Erhöhter Blutdruck sinkt, mehr Sauerstoff im Blut, Herzinfarktrisiko sinkt, bessere Atmung Karl-Iversen Lapp AB.Musterlösung.Gesundheit 4 / 6

5 8. Thema Ernährung (Gruppenarbeit): a) Welche Zahlen und Buchstaben gehören jeweils zusammen? Zu jeder Zahl passt ein und zwar nur ein Buchstabe. Rund 50 bis 70 Prozent der SchweizerInnen. 1B A essen zu viel und haben daher Übergewicht. Rund ein Drittel der Erwachsenen in der Schweiz 2A B ernähren sich mehr oder weniger richtig. Wichtig ist vor allem ein gutes, 3F C sind ideal. kohlenhydratreiches. Fünf Mahlzeiten pro Tag. 4C D sind gut. Drei Mahlzeiten pro Tag 5D E... sind schlecht. F Frühstück. G Mittagessen. H Abendbrot. b) Was bedeutet es in der Ernährungspyramide, dass die Basis breit und die Spitze schmal ist? breit/unten viel/oft essen/trinken schmal/oben wenig/selten essen/trinken c) Was steht in der Spitze der Ernährungspyramide? Was ganz unten? Was rangiert auf dem zweituntersten «Balken»? Geben Sie je zwei Beispiele? Spitze zweitunterster «Balken» Basis (ganz unten) Süsses / Salziges Gemüse und Früchte ungesüsste Getränke (Wasser) d) Wo auf der Ernährungspyramide stehen Milchprodukte, Fleisch und Fisch? auf der drittobersten Stufe; viele Leute essen bei uns zu viel Fleisch Karl-Iversen Lapp AB.Musterlösung.Gesundheit 5 / 6

6 9. Thema Ernährung (Einzelarbeit): a) Erklären Sie den Begriff «Energiebilanz» und dessen Bedeutung für die Vermeidung von Übergewicht. Energieeinnahme ~/= Energieverbrauch Folge: Körpergewicht stabil b) Welche Produkte enthalten gesunde und welche ungesunde Fette? Geben Sie je drei Beispiele gesund ungesund Nüsse, fettreiche Fische, Olivenöl Fett von Tieren (Grasfresser), Fett von Eiern, Fleisch c) Zu welchen Folgen kann Vitaminmangel führen? Mindestens zwei Beispiele. Müdigkeit, Infektionen, ev. Probleme bei Schwangerschaft Mangelkrankheiten (bei uns selten) d) Wie viel Wasser brauchen wir Menschen täglich? ca. 2 Liter Karl-Iversen Lapp AB.Musterlösung.Gesundheit 6 / 6

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