Logistik - Prozeß Bewertung



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Transkript:

Inhaltsverzeichnis : Logistik - Prozeß Bewertung 1. Einleitung 2. Ziele 3. Inhalt Themenkatalog 1. Kapitel 1-2 1. Beispiel Kapitel 2 2. Kapitel 3-4 1. Beispiel Kapitel 4 3. Kapitel 5-6 1. Beispiel Kapitel 6 4. Ablauf Kick-Off-Meeting 5. Vorgehensweise 1

1. Einleitung : Logistik - Prozeß Bewertung Kunden fordern immer kürzere Lieferfristen und einen hohen Liefergrad. Daher ist der rasche, flexible Austausch von Informationen und Produkten, möglichst in Echtzeit und auf allen Ebenen der Lieferkette, von größter Bedeutung. Für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens spielt die Logistik eine immer wichtigere Rolle. Nur durch stetige Verbesserung können die Kosten gesenkt werden und die Kundenzufriedenheit steigen. Damit die Erwartungen der Kunden erfüllt werden und stetige Verbesserung gewährleistet ist, müssen alle Materialplanungs- und Logistikprozesse gesteuert und überwacht werden. Zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit dieser komplexen Funktionsbereiche wird hierzu die Methode der Logistik Prozeß Bewertung eingesetzt. Themen, Zuordnungen und Fragen aus den wichtigen Bereichen der Unternehmenslogistik werden hierbei angesprochen und bewertet. Einmal auditiert, lassen sich in zyklischen Abstände die Maßnahmen zur Verbesserung der Supply Chain überprüfen. 2

2. Ziele : Die Logistik Prozeß Bewertung hat folgende Ziele : Eine einheitliche Beurteilung von Materialplanung und Logistik sowohl für interne als auch für externe Partner. Erarbeitung von Plänen zur stetigen Verbesserung von Materialplanung und Logistik sowie Festsetzung von Prioritäten, um möglichst viel Zeit auf diejenigen Maßnahmen zu verwenden, die den größten Vorteil bringen. Erarbeitung der Bausteine eines Materialplanungs- und Logistik-Systems Instrument zur Lieferantenbeurteilung und Lieferantenförderung Vorbereitung eines Benchmarking-Prozesses und Identifizierung der Best Practice für Materialplanung und Logistik als Grundlage zu deren stetiger Verbesserung. 3

3.1 Inhalt Themenkatalog : Die Bewertung umfasst insgesamt 6 Kapitel. Jedes Kapitel für sich kann zur Beurteilung benutzt werden. Die größte Aussagekraft erhält man jedoch durch die Bewertung aller 6 Kapitel. 1. Kapitel - Strategie und Verbesserung Strategie Ziele Messung Analyse Aktionspläne und stetige Verbesserung Beziehungen 2. Kapitel - Arbeitsorganisation Organisations- und Arbeitsabläufe Prozeße Ressourcenplanung Arbeitsumfeld und Personalförderung 4

3.1.1. Beispiel Kapitel 2 : 2.3.2 Warum? Kriterien: 1) F3 Bestehen Absicherungsverfahren, um Unterbrechungen durch unvorhergesehene Ereignisse in der Lieferkette zu vermeiden? Ohne entsprechende Notfallpläne könnten Unterbrechungen in der Logistik die Belieferung der Kunden (auch der Montagebänder oder Werkstätten) gefährden Die Notfallpläne werden von einer vorher bestimmten Abteilung in Kraft gesetzt, sobald ein Notfall eintritt. Das System wird regelmäßig auf seine Eignung geprüft. 2) F3 Mitarbeiter sind in Notsicherung geschult einbezogen. 3) F2 Dokumentierte und getestete Verfahren für alle potentiellen Unterbrechungen sind mit entsprechenden Maßnahmen, Wiederanlaufplänen für Fertigungs- und Datensystemen identifiziert. 5

3.2 Inhalt Themenkatalog : 3. KAPITEL - KAPAZITÄTS- UND PRODUKTIONSPLANUNG Produktrealisierung Kapazitätsplanung Produktionsplanung Systemintegration 4. KAPITEL - KUNDENKONTAKT Kommunikation Verpackung Versand Transport Kundenzufriedenheit und Feedback 6

3.2.1. Beispiel Kapitel 4 : 4.1.3 Warum? Kriterien: 1) F3 Das Unternehmen verfügt über ein Verfahren, das sicherstellt, dass mögliche Probleme, die einen Einfluss auf die Betriebsabläufe beim Kunden haben, unverzüglich gemeldet Um die Lieferkette nicht zu unterbrechen, müssen den Kunden betreffende Probleme rechtzeitig erkannt und gelöst werden. Ein dokumentiertes Verfahren ist für Materialplanungs- und Logistik-Mitarbeiter vorhanden, um den Kunden zu benachrichtigen und um auf jede abweichende Situation reagieren zu können, wenn eine negative Auswirkung auf den Kunden oder das eigene Werk erken 2) F3 Wenn vereinbarte Liefermengen nicht eingehalten werden können, wird der Kunde vor der Lieferung den Abweichungen in Kenntnis gesetzt (z. B. Transportart, Mengenabweichung, Verpackung etc.) 3) F3 Ein interaktives Bestandmanagementsystem wird genutzt, wenn es vom Kunden gefordert ist (z. B. DDL, Smart, Kunden-VMI). 7

3.3. Inhalt Themenkatalog : 5. KAPITEL PRODUKTION UND PRODUKTSTEUERUNG Materialkennzeichnung Bestandskontrolle Technische Änderungen Rückverfolgbarkeit 6. KAPITEL LIEFERANTENKONTAKT Lieferantenwahl Logistikanweisungen Lieferantenbeurteilung Kommunikation Verpackung Transport Warenannahme 8

3.3.1 Beispiel : Kapitel 6 6.6.1 Warum? Kriterien: 1) F2 2) F1 Das Unternehmen sorgt für ausreichende Kapazität und geeignete Ausrüstung in den Funktionen Warenannahme und Materiallagerhaltung Ohne ausreichende Kapazität und/oder richtige Ausrüstung kann es in der Materialversorgung zu Engpässen kommen Eine Planungsfunktion existiert, zur Zuteilung geeigneter Ressourcen (z.b. Personal, Ausrüstung, Wartung, Layout/Fläche). Alle Variablen, die einen Einfluss auf die Warenannahme haben können, werden bei der Planung zur optimalen Ausnutzung von Rampen und Fläche (z.b. Entladeplanung, feste Anlieferfenster) 9

4. Ablauf Kick-Off-Meeting : 1. Vorstellung der Teilnehmer 2. Zweck und Anlass der Prozeßanalyse und Bewertung 3. Analyseablauf (Prozessabgrenzung, Fragenkatalog, Bewertungsschema) 4. Randbedingungen a. Verantwortlichkeiten b. Durchführung vor Ort c. Freistellung von Mitarbeitern d. Räumlichkeiten 5. Offene Fragen klären 6. Abschlußbesprechung mit Bewertung der / des analysierten Kapitel-/s 10

5. Vorgehensweise : Auditor : Abstimmung mit den auditierten Bereichen ( Definition der Prozeße, Schnittstellen, usw.) Auditvorbereitung (Sichtung der Unterlagen, Einbeziehung von Spezialisten ) Durchführung des Audits und Bewertung Abschlussbesprechung und Bericht Veranlassung der Korrekturmaßnahmen Auditierter : Bereitstellen aller notwendigen Informationen Einbindung der Prozeßverantwortlichen Bereitstellung fachkompetenter Mitarbeiter Festlegung der Korrekturmaßnahmen Umsetzung der Korrekturmaßnahmen Verifizierung der Wirksamkeit 11

Wir verstehen uns in diesem Prozeß als Moderator. Es ist das erklärte Ziel die Mitarbeiter eng mit einzubinden und in offener Atmosphäre Verbesserungspotential aufzudecken und dieses gemeinsam zum Nutzen des Unternehmens umzusetzen. Wir würden Ihnen gerne dabei helfen und unsere Erfahrung zu Ihrem Nutzen machen 12