Repetition EFZ 4.2012 Beschaffung
Lernaufgabe Thema: Beschaffung Auftrag Sozialform Ziele Lösen Sie die folgenden Aufgaben Einzelarbeit Repetition vom Thema Beschaffung Selbständiges Arbeiten fördern Auswertung Hilfsmittel Nur, wenn spezielle Fragen oder Unklarheiten bestehen. Lernaufgabe Lehrmittel und Arbeits- und Lernmaterial Leistungsziele Beschaffung ID K Leistungsziel T 1.1.1.1 1 1.1.1.2 2 1.1.1.3 1 1.1.1.4 1 1.1.1.5 1 1.1.1.6 1 1.1.2.1 4 1.1.2.2 4 1.1.3.1 5 1.1.3.2 3 1.1.3.3 7 1.1.4.1 5 1.1.4.2 7 1.1.4.3 7 Logistiker EFZ beschreiben die Ziele und Funktionen in der Prozesskette der Logistik und erläutern grundlegende Logistikangebote. Logistiker EFZ erläutern die geschichtliche Entwicklung der Logistik anhand von aussagekräftigen Beispielen und beschreiben deren Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft. Logistiker EFZ beschreiben die Merkmale und Ziele der innerbetrieblichen, unternehmensübergreifenden und weltweiten Logistik und illustrieren die jeweiligen Herausforderungen Logistiker EFZ zählen die Funktionen der Logistikkette auf und erläutern anhand von unterschiedlichen Beispielen die Schwerpunkte und Bereiche der Logistik. Logistiker EFZ beschreiben die ökonomischen Anforderungen an die Gestaltung der logistischen Prozesse und leiten daraus Konsequenzen für die eigene Arbeit ab. Logistiker EFZ sind fähig, Logistikkosten zu berechnen und Massnahmen zu deren Minimierung aufzuzeigen. Sie zeigen die Folgen zu hoher Kosten anhand von aussagekräftigen Beispielen auf. Logistiker EFZ unterscheiden die Güter nach ihren wesentlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften, nach der Verarbeitungsstufe und der Verderblichkeit. Logistiker EFZ zeigen anhand von aussagekräftigen Beispielen die Folgen der Verderblichkeit von Gütern auf. Sie erklären die allgemeinen Grundsätze im Umgang mit verderblichen Gütern und erarbeiten eine Checkliste. Logistiker EFZ sind fähig, die erforderlichen Elemente einer korrekt abgefassten Bestellung zu nennen und dadurch in der Lage, eine solche zu verfassen. Logistiker EFZ sind fähig, die wesentlichen Schritte des Bestellprozesses in der richtigen Reihenfolge zu erklären. Logistiker EFZ sind in der Lage, die Terminierung der Anlieferung von Gütern zu beschreiben. Logistiker EFZ erläutern die wesentlichen gesetzlichen Grundlagen der Güterannahme und zeigen deren Konsequenzen für den Betrieb auf. Logistiker EFZ beschreiben den Prozessablauf bei einer Güterannahme und erklären die einzelnen Schritte. Logistiker EFZ sind in der Lage, sämtliche notwendigen Schritte für die einwandfreie Identifikation einer Lieferung aufzuzählen und deren Bedeutung zu erklären. K5 K3 K5 K3 Autor cp, 4.12 Repetition BL / Lernaufgabe BL - 2 -
1.1.4.4 6 1.1.4.5 6 1.1.4.7 7 1.1.5.1 9 1.1.5.2 9 1.1.5.3 9 1.1.5.4 9 1.1.6.1 7 1.1.6.2 8 1.1.6.3 8 1.1.6.4 8 1.1.6.5 7 1.1.7.1 10 1.1.7.2 10 1.1.7.3 10 1.1.7.4 10 1.1.7.5 10 1.1.7.6 10 1.1.7.8 10 Logistiker EFZ erklären den Aufbau von Transport- und Lieferpapieren und erklären die Bedeutung der einzelnen Positionen. Logistiker EFZ interpretieren Korrekturen und Vorbehalte auf Lieferscheinen und Transportpapieren. Sie sind in der Lage, selbstständig fachgerechte Korrekturen vorzunehmen und Vorbehalte anzubringen. Logistiker EFZ sind fähig, die für die Güterannahme relevanten Angaben auf Zolldeklarationen zu lesen, zu interpretieren und daraus die richtigen Massnahmen abzuleiten. Logistiker EFZ beschreiben die Besonderheiten mechanischer und elektronischer Wiegesysteme und zeigen anhand von aussagekräftigen Beispielen deren Einsatz in der Praxis auf. Logistiker EFZ erklären den Aufbau und die Funktionsweise von mechanischen Zählhilfsmitteln. Logistiker EFZ beschreiben den Aufbau und die Funktionsweise von Messmitteln wie Schublehre, Bügelmessschraube oder Schablonen und erläutern die Messregeln. Logistiker EFZ erläutern die gesetzlichen Vorschriften für den Umgang mit Wägesystemen und zeigen die Fachbegriffe Brutto, Netto und Tara anhand von Beispielen auf. Logistiker EFZ sind fähig, den Ablauf und die wichtigen Punkte der Eingangskontrolle und die Verbuchung der relevanten Daten nach den rechtlichen Rahmenbedingungen zu erläutern. Logistiker EFZ erläutern die Funktion von Stichprobenkontrollen und Musterentnahmen anhand von Beispielen. Sie sind fähig, Tabellen für Einfach- und Mehrfach-Stichprobenkontrollen zu lesen und an Beispielen praktisch anzuwenden. Logistiker EFZ erklären die Merkmale und Funktionen unterschiedlicher Kontrolltechniken und zeigen deren Einsatzmöglichkeiten anhand von Beispielen auf. Logistiker EFZ sind in der Lage, mögliche Schäden an Gütern zu erkennen, zu beschreiben und zuzuordnen. Sie zählen die adäquaten Massnahmen bei Schäden auf und beschreiben diese. Logistiker EFZ beschreiben die rechtlichen Grundlagen bei der Annahme von beschädigten Gütern und zeigen den Informationsfluss anhand von Beispielen auf. Logistiker EFZ erläutern die Ziele und Funktionsweise der EPAL und beschreiben differenziert die Merkmale der genormten Tauschgeräte. Logistiker EFZ sind fähig, die Vor- und Nachteile der gängigen Tauschverfahren zu erläutern und die Funktionsweise eines Tauschgeräte-Kontokorrents zu erklären. Logistiker EFZ erläutern die Vorschriften zur Regelung der Verantwortlichkeiten und der Reparaturen von Tauschgeräten. Logistiker EFZ sind fähig, die Tauschbarkeit von Euro-Paletten, Rahmen und Tauschbrettern anhand der Tauschkriterien zu beurteilen und sämtliche Faktoren zu nennen, welche den Tausch verunmöglichen. Logistiker EFZ sind in der Lage, die Unterschiede verschiedener Poolsysteme zu beschreiben und die Merkmale bezüglich der Anwendbarkeit für den eigenen Betrieb zu erläutern. Logistiker EFZ sind in der Lage, die gängigen, nicht tauschbaren Ladungsträger und Gebinde aufzuzählen und deren Eignung für die verschiedenen Aufgaben in der Logistik zu erklären. Logistiker EFZ erläutern Aufbau und Funktionen von Gebindescheinen und sind fähig, den Austausch von Mehrweg-Transportsystemen fachgerecht zu dokumentieren. K4 K4 K3 K3 K6 Autor cp, 4.12 Repetition BL / Lernaufgabe BL - 3 -
Aufgabe 1 Aufgabe 2 Aufgabe 3 Aufgabe 4 Aufgabe 5 Aufgabe 6 In der Logistik spricht man von Funktionen und Bereichen. Stellen Sie die Prozesskette grafisch dar und beschreiben Sie mit wenigen Sätzen, die einzelnen Bereiche und Funktionen. Nennen Sie die Aufgabe der Logistik (nach Jünemann): a) Zeigen Sie die geschichtliche Entwicklung der Logistik auf: b) Erklären Sie die Herkunft vom Wort Logistik : c) Zeigen Sie auf, welchen Einfluss die Logistik auf Wirtschaft und Gesellschaft hat: Logistiksysteme werden in drei Grössen aufgeteilt. Nennen Sie diese und machen Sie zu jedem ein praktisches Beispiel. a) Aus welchen einzelnen Positionen setzen sich die Logistikkosten zusammen? b) Machen Sie zu jeder Position ein Beispiel: c) Was können Sie dazu beitragen, um die Logistikkosten tief zu halten? Berechnen Sie folgende Logistikkosten: 1. Ein Produkt kostet im Laden Fr. 230.-. Berechnen Sie den Anteil der Logistikkosten, die 23% betragen, in Franken! 2. Bei einem Auto, das 33 500.- Franken kostet, entfallen 4% auf die Transportkosten. Welches ist der Nettopreis des Autos? 3. Ein Mitarbeiter konnte eine Sendung für einen Kunden nicht rechtzeitig fertigstellen. Statt das Paket für einen Preis von Fr. 8.- spedieren zu lassen, muss er es nun per Express aufgeben, was Fr. 55.- kostet. Berechnen Sie die Preissteigerung in Fr. und in %. Aufgabe 7 Aufgabe 8 Aufgabe 9 a) Auf welche beiden Arten werden Güter klassifiziert? b) Welche Verarbeitungsstufen werden mit Begriffen bezeichnet? c) Machen Sie dazu ein praktisches Beispiel: d) Auf welche Art können Güter verderben? e) Erklären Sie jede Verderbungsart mit einem Beispiel: f) Was können Sie dazu beitragen, dass die Güter nicht oder weniger schnell verderben? g) Welches sind Hinweise auf Schäden an Gütern und was ist zu tun, wenn solche entdeckt werden? Im OR ist unter anderem auch festgehalten, für was ein Kaufvertrag erstellt werden kann und welche Form ein Kaufvertrag haben muss. a) Kaufvertrag, für welche Gattungen? b) Form eines Kaufvertrages: a) Welche Mindestangaben muss eine Bestellung beinhalten? b) Verfassen Sie eine frei erfundene Bestellung, mit allen nötigen Angaben. c) Welche Rechte hat der Empfänger einer Sendung, wenn diese nicht korrekt geliefert wurde? Autor cp, 4.12 Repetition BL / Lernaufgabe BL - 4 -
Aufgabe 10 Aufgabe 11 Aufgabe 12 Aufgabe 13 a) Erklären Sie den Unterschied zwischen einer geplanten und ungeplanten Anlieferung von Gütern: b) Sie arbeiten gerade im Wareneingang an der Rampe. Erklären Sie die verschiedenen Aufgaben, die Sie erledigen müssen, bevor die Güter entgegengenommen werden können: c) Was ist alles zu unternehmen, wenn Güter nicht korrekt geliefert werden? Erstellen Sie einen Lieferschein mit allen nötigen Angaben: Korrigieren Sie den in Aufgabe 11 erstellten Lieferschein. Grund dafür ist die Unterlieferung. Treffen Sie dazu eigene Annahmen: Sie prüfen nach der untenstehender Einfach-Stichprobenanweisung verschiedene Lieferungen. Ergänzen Sie die fehlenden Zahlen: Aufgabe 14 Erklären Sie die Bedeutung der folgenden Begriffe für ein Unternehmen: Qualitätssicherung / Musterentnahme / Sperrbestand Aufgabe 15 Aufgabe 16 Aufgabe 17 Aufgabe 18 Zählen Sie zwei mechanische Zählhilfsmittel auf und machen Sie dazu ein praktisches Beispiel, wo diese eingesetzt werden: Zählen Sie drei Messgeräte auf, die zum Messen von Massen eingesetzt werden und dies in der Reihenfolge ihrer Genauigkeit: Erklären Sie die Begriffe Brutto, Netto und Tara mit einem praktischen Beispiel: Erklären Sie die gesetzlichen Grundlagen im Zusammenhang mit Wägungen: Autor cp, 4.12 Repetition BL / Lernaufgabe BL - 5 -
Aufgabe 19 Ergänzen Sie die folgenden Mehrfach-Stichprobenprüfungen und halten Sie den Verlauf grafisch fest: Streichen Sie in der folgenden Tabelle alle unnötigen Prüfungen! Prüfung Prüflos Fehler 1. 30 1 2. 30 0 3. 30 0 4. 30 0 5. 30 1 6. 30 0 angenommen zurückgewiesen Streichen Sie in der folgenden Tabelle alle unnötigen Prüfungen! Prüfung Prüflos Fehler 1. 30 1 2. 30 0 3. 30 1 4. 30 1 5. 30 0 6. 30 0 angenommen zurückgewiesen Streichen Sie in der folgenden Tabelle alle unnötigen Prüfungen! Prüfung Prüflos Fehler 1. 30 1 2. 30 0 3. 30 1 4. 30 2 5. 30 0 6. 30 0 angenommen zurückgewiesen Autor cp, 4.12 Repetition BL / Lernaufgabe BL - 6 -
Aufgabe 20 Aufgabe 21 Aufgabe 22 Aufgabe 23 a) Zeichnen Sie eine Europalette Typ I und vermassen diese: b) Zählen Sie fünf Kriterien auf, die dazu führen, dass eine Europalette nicht getauscht werden kann: In Europa werden vor allem Europaletten eingesetzt. Welche Paletten-Typen werden auf anderen Kontinenten eingesetzt und welche Masse haben diese? Erklären Sie den Unterschied zwischen Tausch Zug um Zug und Tausch gegen Gutschein: Umwandeln von Einheiten Aufgabe 24 Aufgabe 25 Aufgabe 26 Der Qualitätsstandard der EPAL ist sehr hoch. a) Welche Qualitätsmerkmale besitzt eine Europalette? b) Wer ist berechtigt Europaletten zu reparieren? c) Wie erkennt man eine reparierte Europalette? Erklären Sie den Unterschied zwischen einem geschlossenen und einem offenen Palettenpool, mit je einem praktischen Beispiel: Zählen Sie fünf weitere nicht tauschbare Landungsträger auf und bezeichnen Sie deren Verwendungszweck: Autor cp, 4.12 Repetition BL / Lernaufgabe BL - 7 -
Aufgabe 26 Fragekatalog: 1. Seit wann wird das Wort Logistik verwendet und wo und zu welchem Zweck kamen erstmals Hubstapler und Holzpaletten in Europa zum Einsatz? 2. Welche Bedeutung hat die Logistik für Wirtschaft und Industrie und welche beiden Bereiche haben aus welchen beiden Gründen grosse Änderungen erfahren? 3. Zählen Sie vier Bereiche der Logistik auf und erklären Sie jeden Bereich mit ein bis zwei Sätzen: 4. Das Wort Logistik hat seinen Ursprung in mehreren Epochen. Eine davon ist das Altertum und die Zeit von Napoleon. Nennen Sie die Fremdwörter aus diesen beiden Zeiten und die Deutsche Übersetzung dazu: 5. Zählen Sie drei bedeutende Meilensteine auf, welche die Logistik der Schweiz geprägt haben und erklären Sie deren Bedeutung für die heutige Schweiz: 6. Nennen Sie zwei Handelsstrassen aus dem Altertum und deren Start und Endpunkte: 7. Logistiksysteme werden in drei Gössen unterteilt. Zählen Sie diese auf und machen Sie zu jedem ein Beispiel: 8. Zählen Sie die Funktionen der Logistik auf: 9. Was heisst Logistik etwas vereinfacht ausgedrückt? 10. Was bedeutet der Begriff Supply Chain auf Deutsch und was umschreibt er? 11. Nach OR kann für eine bewegliche oder unbewegliche Sache ein Kaufvertrag abgeschlossen werden. Zählen Sie die beiden anderen Hauptpunkte auf: 12. Der Kaufvertrag für bewegliche Güter ist grundsätzlich Formfrei. Was bedeutet das? 13. Welches war die ursprüngliche Grundform des Kaufes? 14. Der Kaufvertrag ist im OR geregelt. In welchem Dokument regeln Firmen weitere Eigenheiten? 15. Was heisst die Abkürzung OR? 16. Was fordert der Käufer bei einer Minderungsklage und warum macht er das? 17. Nennen Sie die Bereiche der Prozesskette: 18. Welcher logistische Meilenstein ereignete sich im Jahre 1880 in der Schweiz? 19. Nennen Sie drei Angaben die ein Lieferschein enthalten muss: 20. Wie heisst der Transportschein im Bahnverkehr? 21. Was darf bei einer Korrektur von Lieferpapieren nie gemacht werden? 22. Rechtlich gesehen reicht es aus, wenn Sie dem Überbringer mitteilen, dass bei der Ladung etwas fehlt? 23. Nennen Sie zwei Gründe, warum man Güter unter Vorbehalt annimmt? 24. Wann ist der Vermerk Annahme unter Vorbehalt grundsätzlich ungültig? 25. Nennen Sie die verschiedenen Grössen der Logistik-Systeme: 26. Erklären Sie den Begriff Outsourcing: 27. Sie können Güter als Käufer annehmen. Nennen Sie die beiden anderen Möglichkeiten: 28. Erklären Sie den Kauf Zug um Zug und nennen Sie ein Beispiel, wo dies in Ihrem Alltag vorkommt? 29. Welches ist der allererste Schritt, bevor Sie Güter annehmen? 30. Welches sind die Eckpunkte der geplanten Annahme? Nennen Sie drei: 31. Was wird bei einer Globalidentifikation geprüft? 32. Was ist im Zusammenhang mit Zollplomben immer zu beachten? 33. Was wird bei der Zustandskontrolle überprüft? 34. Was kann mit einem Kippindikator überprüft werden? 35. Verpackungen mit Flecken können Hinweise auf Schäden sein. Nennen Sie zwei weitere: 36. Erklären Sie die berührungsfreie Messung von Gütern: Autor cp, 4.12 Repetition BL / Lernaufgabe BL - 8 -