Checkliste Haus kaufen
Finanzierung Ermitteln Sie Ihre persönliche Eigenkapitalquote. Das ist das angesparte Vermögen, das Sie in den Kauf der Immobilie einbringen. Das Eigenkapital dient bei der Finanzierung als Sicherheit. Es gilt die Faustregel: Je höher das Eigenkapital, desto niedriger der Zinssatz und desto kürzer die Laufzeit des Kredits. Sprechen Sie uns an, gemeinsam finden wir die optimale Finanzierung für Sie. Kalkulieren Sie die versteckten Zusatzkosten in Ihren Finanzierungsplan ein. Eine Immobilie kostet mehr als nur den Preis für das Objekt. Zu den oft nicht berücksichtigten Kostenfaktoren gehören die Provision für den Makler, Notargebühren und Gebühren für die Eintragung ins Grundbuch sowie die Grunderwerbsteuer. Hauskäufer sollten mit etwa fünf bis zwölf Prozent Zusatzkosten rechnen. Planen Sie die Nebenkosten ein, die auch Hausbesitzer zu tragen haben, etwa für Kalt- und Warmwasser, Abwasser und die Müllentsorgung. Denken Sie auch an Rücklagen für eventuell anstehende Reparaturen, Instandhaltungen oder Renovierungen. Mieter müssen diese Kosten nicht tragen, Hausbesitzer schon. Auch deshalb liegen die Nebenkosten für ein Haus höher als bei einer Mietwohnung.
Versicherung Wählen Sie eine umfassende und lückenlose Versicherungslösung für Ihre Immobilie. Die MobiCasa-Haushaltversicherung vereint die Versicherungen für Hausrat, Wertsachen, Privathaftpflicht, Gebäude, Haustiere und Vertragsrechtsschutz in einer einzigen Police. So schützen Sie nicht nur Ihre Familie und Ihr Eigentum, Sie sparen ausserdem bares Geld sowie Aufwand bei Recherche und Abschluss einzelner Policen.
Grundstück Legen Sie höchsten Wert auf die Lage des Grundstücks. Die Lage entscheidet nicht nur darüber, ob Sie sich in Ihrem zukünftigen Haus wohl fühlen werden, sondern auch über den Wiederverkaufswert. Machen Sie sich klar, dass jede Ortswahl Kompromisse erfordert. Wer kurze Wege zu Arbeitsstätte, Schulen und Ärzten wünscht, muss mehr Verkehrslärm in Kauf nehmen. Wer günstiger und im Grünen wohnen möchte, hingegen längere Fahrtwege. Sie gewinnen einen besseren Überblick, wenn Sie alle Vor- und Nachteile auf ein Blatt Papier schreiben. Schauen Sie sich die Nachbarschaft an. Handelt es sich um ein gewachsenes Wohngebiet oder ein Neubaugebiet? Gerade junge Familien wünschen sich oft Anschluss an ihresgleichen. Finden Sie heraus, ob grössere Bautätigkeiten in der unmittelbaren Umgebung im Gange oder geplant sind und welche Auswirkungen (Lärm, Aussicht) diese Veränderungen auf Ihr Grundstück haben werden. Prüfen Sie, ob die Umgebung Ihrer bevorzugten Freizeitgestaltung entgegenkommt. Beispiel: Gibt es Waldgebiete oder Parks zum Joggen? Schauen Sie sich den Boden genau an. Die Bodenzusammensetzung entscheidet zum einen über die Versickerungsfähigkeit bei starkem Regen sowie über Ihre Möglichkeiten der Gartenbepflanzung. Forschen Sie ausserdem nach, wie das Grundstück früher genutzt wurde. Dabei hilft ein Blick ins Grundbuch. Im Zweifel ist ein Bodengutachten eine gute Investition. Finden Sie heraus, welche Art der Bebauung zulässig ist. Einen ersten Hinweis liefern die Nachbargebäude. Prüfen Sie, ob an diesem Standort Breitband-Internetzugang verfügbar ist. Suchen Sie aktiv. Grundstücke in begehrten Lagen sind rar und schnell vergeben. Richten Sie automatische E-Mail-Benachrichtigungen bei den einschlägigen Online-Immobilienportalen ein. Kontaktieren Sie Makler, Banken und Versicherungen sowie örtlich tätige Bauträger und das Bauamt. Binden Sie Verwandte, Freunde, Bekannte und Kollegen in Ihre Suche ein.
Haus kaufen oder bauen? Faktor Individualität: Eine gebrauchte Immobilie ist nicht nur in der Vorstellung, sondern tatsächlich da und lässt sich besichtigen. Dafür bietet ein neues Haus grössere Gestaltungsmöglichkeiten, sowohl von innen als auch von aussen. Meiden Sie die Falle, ein gebrauchtes Haus mit dem Plan zu kaufen, es umfassend umzubauen. Nicht selten sprengen solche Vorhaben das Budget. Bedenken Sie, dass eine individuelle Gestaltung ein Haus vom gängigen Geschmack abhebt. Das kann den Wiederverkauf komplizieren. Faktor Zeit: In ein vorhandenes Haus kann man schnell einziehen. Oberflächliche Renovierungen, etwa ein neuer Fassadenanstrich, der Austausch der Böden und Tapezieren, sind in wenigen Wochen erledigt. Ein Hausbau braucht mehr Zeit. Faktor Mängel: Häuser werden nach Ansicht verkauft. Lediglich arglistig verheimlichte Mängel können den Vertrag unwirksam machen. Ziehen Sie Bausachverständige hinzu, um dem tatsächlichen Wert einer Immobilie näher zu kommen. Auch ein Neubau kann Baumängel aufweisen, aber zumindest keine altersbedingten.
Ein Haus bauen Erstellen Sie eine Wunschliste fürs neue Haus. Wie gross soll das Wohnzimmer sein? Wie viele Kinderzimmer soll es geben? Brauchen Sie ein Arbeitszimmer? Sollen häufiger Gäste übernachten? Möchten Sie einen Kamin haben? Garage oder Carport? Bringen Sie Ihre Wünsche in eine Reihenfolge und streichen Sie von hinten ab - falls erforderlich. Lassen Sie sich inspirieren. Schauen Sie sich die Häuser von Verwandten, Freunden und Bekannten an. Was möchten Sie übernehmen und was nicht? Beachten Sie auch das grosse Angebot an Fertighäusern. Möglicherweise gibt es das Konzept Ihres Traumhauses bereits. Machen Sie sich klar, ob Sie einen Keller benötigen. Wer gerne in der eigenen Sauna sitzen, eine Modelleisenbahn aufbauen oder eine Weinsammlung sicher lagern möchte, kommt um einen Keller kaum herum. Ein Keller ist auch eine Preisfrage: Je teurer und kleiner das Grundstück, desto mehr Wohn- und Nutzfläche müssen Sie unterbringen und desto mehr Sinn hat auch ein Keller. Wer grosszügig bauen kann, braucht keinen Keller. Ausnahmen stellen Hanglagen dar: Dort wird aus Kellern in der Regel ein Souterrain. Zeichnen Sie einen Grundriss. Legen Sie alle Räume mit Wasseranschluss (Küche/Bad) neben- oder übereinander, so dass sie über einen Hauptversorgungsschacht angeschlossen werden können. Trennen Sie laute Räume (Küche) von leisen (Schlafzimmer). Verteilen Sie den Raum nach Ihren Präferenzen. Beispiel: Wer ein grosses Wohnzimmer haben möchte, kann die Diele kleiner anlegen. Planen Sie auch die Dachnutzung ein, denn der Zweck bestimmt auch die geeignete Dachform. Die Zeichnung können Sie anschliessend mit Angeboten vergleichen oder Profis (Bauträger/Architekt) zur Ausarbeitung und Umsetzung vorlegen. Entscheiden Sie, wie individuell Ihr Haus sein soll. Wer sich Mühe sparen möchte, sollte auf ein Bauunternehmen setzen. Als Bauträger übernimmt das Unternehmen alle Rechte und Pflichten bis zur Übergabe des Hauses im vertraglich festgelegten Zustand und zum Festpreis. In der Regel werden standardisierte Häuser auf diesem Wege verkauft. Wer ein individuelleres Haus nach eigenen Vorstellungen möchte, kann sich an einen Architekten wenden. Jener ist aber nicht automatisch auch für die Steuerung und Kontrolle aller Bauphasen verantwortlich. Die Baukontrolle durch einen eigens berufenen Bauleiter, den Architekten oder einen anderen professionellen Dienstleister, erzeugt hohe Kosten. Informieren Sie sich vor dem Bau gründlich über Heizungsanlagen. Wenn die Anschaffungskosten das entscheidende Kriterium sind, haben Gas- und Ölheizungen die Nase vorn. Geht es nach Umweltbilanz und Langfristkosten, sind Wärmepumpen und Solaranlagen überlegen. Planen Sie die Elektrik grosszügig. Moderne Haushalte verwenden mehr Geräte als früher und benötigen daher auch wesentlich mehr Steckdosen gerade dann, wenn Sie unschöne Mehrfachsteckdosen und Kabelsalat vermeiden möchten. Kalkulieren Sie für Küche, Wohn- und Arbeitszimmer jeweils 8-12, für alle übrigen Räume zwischen 4-8 Steckdosen. Bedenken Sie bei der Verkabelung des Hauses auch Anschlüsse für Smart Home-Lösungen, WLAN und TV. Legen Sie Leerrohre an, um für Technologien der Zukunft nicht die Wände aufstemmen zu müssen.
Wählen Sie Farben und Bodenbeläge, mit denen Sie voraussichtlich auch nach Jahren noch zufrieden sind. Achten Sie auch auf Strapazierfähigkeit und Umweltverträglichkeit der Materialien. Bauen Sie das Zuhause fürs Auto. Eine Garage ist zwar teurer als ein Carport und in der Regel mit einer aufwändigeren Baugenehmigung verbunden. Dafür ist sie haltbarer, schützt das Auto besser vor dem Wetter und drückt die KFZ-Versicherung. Gleiches gilt für die Einfahrten. Splitt oder Schotter sind schneller ausgebracht, Pflastersteine oder Asphalt aber wesentlich pflegeleichter und dauerhafter.
Ein Haus kaufen Erstellen Sie eine Wunschliste. Das gilt nicht nur für Neubauten, sondern auch die Suche nach einer gebrauchten Immobilie. Überlegen Sie sich, wie viele Zimmer und Quadratmeter Sie brauchen, wie gross der Garten sein soll und welche Ausstattung Sie sich wünschen. Erstellen Sie neben der Liste auch Zeichnungen. Dann können Sie Liste und Zeichnung mit Immobilienangeboten vergleichen. Auf diese Weise treffen Sie Ihre Entscheidung nicht nur aus dem Bauch heraus, sondern auch anhand vorab festgelegter Kriterien. Schauen Sie zunächst nach einem aussagekräftigen Exposé. Zu einem seriösen Angebot gehören eine Beschreibung, die wichtigsten Eckdaten zum Haus (Baujahr, Anzahl der Zimmer und Bäder, Heizung, Energiebedarf etc.), ein Grundriss und Bilder. Wenn diese Informationen nicht oder nur mit auffälligen Lücken zur Verfügung stehen, können Sie sich den Besichtigungstermin in der Regel sparen. Erfragen Sie den Grund für den Hausverkauf. Je attraktiver ein Objekt auf den ersten Blick erscheint bzw. beschrieben wird, desto misstrauischer sollten Sie sein. Übliche und durchaus glaubhafte Gründe sind das Alter, Umzüge, finanzielle Probleme oder ein Verkauf mit Gewinn. Schätzen Sie den Renovierungsaufwand realistisch ab. Achten Sie insbesondere auf die grossen Kostentreiber, also die Heizungsanlage, das Dach und die Fenster. Lassen Sie sich erläutern, wann und welche Modernisierungs- bzw. Instandhaltungsmassnahmen im Laufe der Jahre an dem Haus durchgeführt wurden. Bedenken Sie, dass die meisten Heizungsanlagen, Dächer und Elektroinstallationen spätestens nach 30 Jahren erneuert werden müssen. Prüfen Sie alle Wände, vor allem im Keller, auf Feuchtigkeit, Schimmel oder Schwamm. Gehen Sie Ausmass und Ursachen nach und fragen Sie nach bestehendem Versicherungsschutz. Sichten Sie die Ausstattung des Hauses. Nehmen Sie den Zustand der sanitären Anlagen, Bodenbeläge, Fenster und Türen genau unter die Lupe. Auch bei Extras wie einer Einbauküche lohnen prüfende Blicke in alle Ecken. Errechnen Sie die Rentabilität vermieteter Häuser. Auch wenn Sie nicht vorhaben, selbst in dem Haus zu leben, sondern nur ein Renditeobjekt erwerben möchten, sollten Sie es auf Herz und Nieren prüfen. Schauen Sie sich den Mietvertrag an, insbesondere die vereinbarte Kaltmiete, die Mietdauer und ggf. gesonderte Vereinbarungen, beispielsweise zur Kündigung. Beauftragen Sie vor Unterzeichnung des Kaufvertrags einen Bausachverständigen. Falls Sie die Kosten für ein Gutachten scheuen, machen Sie sich klar, dass der Kauf einer Immobilie so eine vergleichsweise kleine Investition absolut rechtfertigt. Verhandeln Sie den Preis. Verkäufer möchten den maximalen Preis erzielen. Wenn ein Makler mit dem Verkauf beauftragt ist, können Sie erst recht davon ausgehen, dass der angegebene Preis hoch und Spielraum nach unten bereits eingeplant ist. Es lohnt sich, wenn Sie hart verhandeln.
Haben Sie noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne Unter www.family-net.ch oder der Telefonnummer 031 666 12 60 erhalten Sie weitere Informationen rund um die Finanzierung Ihres Hauses oder Ihrer Eigentumswohnung. Partner Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA