Prof. Dr. Roland Bässler



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Transkript:

R.B. RESEARCH & CONSULTING Prof. Dr. Roland Bässler A-1210 Wien, Ruthnergasse 91/8/12 Tel.: 0043/676 49 33 651 E-Mail: roland.baessler@univie.ac.at GESUNDHEITSTOURISMUS IN ÖSTERREICH Band 1 - Die Angebotsstruktur Band 2 - Die Nachfragestruktur Roland Bässler Wien 2005

Editorial EDITORIAL Die Publikation ist eine umfassende Analyse des touristischen Gesundheitsmarktes in Österreich; im ersten Band von der Angebots-, im zweiten Band von der Nachfrageseite her mit Potenzialabschätzungen auf Basis der österreichischen Bevölkerung. Band 1: Die Angebotsstruktur Qualitätsniveaus und Gesundheitskompetenz im österreichischen Kur- und Wellness-Tourismus ist der Titel einer umfassenden und repräsentativen Angebotsanalyse des Gesundheitstourismus in Österreich. Die Bedeutsamkeit und Relevanz, dieser vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit unterstützen Studie, liegt unter anderem in ihrem Beitrag zur Entwicklung eines Qualitätsgütezeichens Best Health Austria. Die Kenntnisse über die derzeitigen Angebotsstrukturen und Inhalte am touristischen Gesundheitsmarkt bilden die Grundlage für die Erarbeitung und Umsetzung eines Qualitätsgütezeichens. Die zentralen Analysedimensionen sind: (1) Die vom Unternehmen gelebte und transportierte Gesundheitsphilosophie (die gesundheitsorientierte Unternehmensphilosophie). (2) Die Ausstattung und Infrastruktur (Einrichtungen). (3) Das kompetente Fachpersonal (menschliche Ressourcen). (4) Das Dienstleistungsangebot im Unternehmen. Auf Basis dieser Parameter wird eine Typologie erstellt und eine Segmentierung des Angebotsmarktes durchgeführt. Band 2: Die Nachfragestruktur In einer systematischen Zusammenschau von insgesamt 57 aktuellen Studien und Forschungsarbeiten zum Gesundheitstourismus in Österreich 1 stellte sich heraus, dass in den Abhandlungen statistische Kennwerte zum Nachfragemarkt produziert und publiziert werden, die sich teilweise deutlich voneinander unterscheiden. Die Publikationen weisen insgesamt eine geringe Reliabilität auf. Der Grund liegt einerseits in verschiedenen Populationen (Grundgesamtheiten und Bezugsgruppen), andererseits in der Verwendung von Begriffen mit mangelhaften oder überhaupt fehlenden Definitionen, bzw. unzureichender Operationalisierung. Nur bei einigen wenigen Studien liegen repräsentative und valide Forschungsergebnisse vor. 1 Bässler, R.: Statistik Gesundheitstourismus Austria. Systematische Übersicht zu bestehenden Angebots- und Nachfrage-Studien sowie Statistiken zum Gesundheitstourismus in Österreich. Studie im Auftrag von Best Health Austria GmbH. (vormals Wellbeing Destination Austria GmbH.). (R.B. Research & Consulting) Wien 2004. 2

Editorial Für den österreichischen Gesundheitstourismus haben sich dabei zwei repräsentative Datensätze als valide erwiesen: (1) Die FESSEL-GFK Gesundheits-/Wellness-Studie 2001 (N=3.500). (2) Die Mikrozensuserhebung 2002 von STATISTIK AUSTRIA. Die beiden Datensätze bilden die Grundlage für die Nachfrageanalysen mit Potenzialabschätzungen zum Gesundheitstourismus in Österreich. Im ersten Abschnitt der Nachfrageanalyse werden Einstellungs- und Verhaltensmuster der österreichischen Bevölkerung zu den Themen Gesundheit und Wellness diskutiert. Die österreichische Bevölkerung und ihre Gesundheit. Eine Analyse der Verhaltensmuster Gesundheit und Wellness. Themen, die darin angesprochen werden sind unter anderem, das gesundheitliche Befinden der Bevölkerung, Einstellungen zur Gesundenuntersuchung, Gesundheitsstrategien, Motive sowie wichtige Inhalte eines Gesundheits-/Wellnessurlaubes, Destinations- und Buchungspräferenzen, der Kostenrahmen etc. Zielgruppen und Wellnesstypen werden diskutiert. In einem Exkurs werden die gesundheits- und wellness-orientierten Interessen, Verhaltens- und Handlungsmuster von Bevölkerungsgruppen, die bestimmten Lebensphasen zuzuordnen sind, beschrieben ( Nachfrageanalyse nach Lebensphasen- Segmenten ). In die Analyse gehen folgende Lebensphasen bzw. Zielgruppen ein: Junge Ledige/Paare ohne Kinder, Familie mit Kleinkind(ern), Familie mit Schulkind(ern), Ältere Berufstätige ohne Kind, Ältere Nichtberufstätige ohne Kind. Der Anwendungsbezug der auf Lebensphasen basierenden Analysen liegt in der zielgruppenspezifischen touristischen Produktentwicklung im Allgemeinen und in der direkten Umsetzung im Bereich des Gesundheitstourismus im Besonderen. In einem weiteren Exkurs werden Einstellungs- und Verhaltensmuster von potenziellen Reisenden nach deren bevorzugter Destinationswahl für einen Gesundheits-/Wellnessurlaub thematisiert ( Nachfrageanalyse nach Bundesländerpräferenzen und dem bevorzugten Reiseziel benachbartes Ausland ). Dabei werden die Meinungsbilder von potenziellen Gesundheits-/Wellnessurlaubern, die bevorzugter Weise ihren Urlaub in einem österreichischen Bundesland oder im benachbarten Ausland verbringen möchten, analysiert. In einem dritten Exkurs werden Gewohnheiten, Bedürfnissen, Erwartungen und Handlungen potentieller Zielgruppen ( Singles & Paare, Familien und Ältere ) im Kontext der Angebotsgestaltung im touristischen Feld der Gesundheitsvorsorge und des 3

Editorial Gesundheitstourismus in Niederösterreich diskutiert ( Die Nachfragestruktur im Gesundheitstourismus in Niederösterreich ). Die Grundgesamtheit der Nachfrageanalyse bildet die österreichische Bevölkerung ab 15 Jahren (N=3.500). Im zweiten und dritten Analyseabschnitt wird das touristische Marktpotenzial quantifiziert. Marktpotenziale im Kur- und Wellness-Tourismus in Österreich. Eine Nachfrage-Potenzialanalyse. Unter diesem Titel sind Gesundheitsreisen - unabhängig von der Reisedauer - der Analysegegenstand. In der Diskussion wird von der Annahme ausgegangen, dass ein touristisches Potenzial nicht nur bei den derzeitigen Gesundheitsgästen (Kunden von Kur-/Reha- und Wellness-Hotels) existiert, sondern auch bei jenen Personen in der Bevölkerung, die Interesse an einer aktiven Gesundheitsförderung signalisieren. Zwischen den beiden Polen, den existenten Gästen und den Gesundheitstourismus- Interessierten lassen sich weitere Zielgruppen bestimmen. Das Ziel der Abhandlung ist es, Kundenpotenziale im Gesundheitstourismus (Kur-/Reha- und Wellness-Tourismus) in Österreich von der Nachfrageseite her zu identifizieren und anschließend zu quantifizieren. Dabei wird das Kundenpotenzial in mehreren Ebenen segmentiert (z.b. existente Kunden, freie Potenziale, nicht erreichbare Kunden) und das Kernpotenzial durch mehrere Indikatoren operationalisiert. Die Potenzialabschätzungen erfolgen im Zuge einer Sekundäranalyse eines für die österreichische Bevölkerung (ab 15 Jahren) repräsentativen Datensatzes des FESSEL-GFK-Institutes (N=3.500). Marktpotenziale für Gesundheitsreisen als Haupturlaub in Österreich. Der Markt für Gesundheitsurlaube bei Aufenthalten mit vier und mehr Übernachtungen. In diesem Abschnitt werden Gesundheitsreisen mit vier und mehr Nächtigungen (Haupturlaubsreisen) thematisiert. Die Reiseintensität, die Reisemotive, die Reisedauer und die Reiseausgaben bei längeren Gesundheitsreisen werden analysiert. Das Potenzial der Reiseform Gesundheitsreise wird anderen Reisezwecken gegenüber gestellt. Die Grundlage bilden die Daten der Mikrozensuserhebung von STATISTIK AUSTRIA zu den Urlaubsreisen der Österreicher 2002 (Basis: Österreichische Bevölkerung ab 15 Jahren). 4

Angebotsstruktur Die Publikation richtet sich an Praktiker und Theoretiker, an alle, die im Markt des Kur- und Wellness-Tourismus tätig sind und das Interesse haben, einen breiten und tiefen Einblick in die angebots- und nachfrageseitigen Marktstrukturen im Gesundheitstourismus in Österreich zu erhalten. Band 1: Harteinband, Farbdruck, 136 Seiten, 108 Abbildungen Band 2: Harteinband, Farbdruck, 193 Seiten, 182 Abbildungen 5

Angebotsstruktur Inhalt Bd. 1 INHALT Editorial...4 Band 1 Die Angebotsstruktur...9 Qualitätsniveaus und Gesundheitskompetenz im österreichischen Kur- und Wellness-Tourismus. Eine Angebotsanalyse....10 Der Autor...133

Nachfragestruktur Inhalt Bd. 2 INHALT Editorial...4 Band 2 Die Nachfragestruktur...9 Vorwort...10 Die österreichische Bevölkerung und ihre Gesundheit. Eine Analyse der Verhaltensmuster Gesundheit und Wellness.....11 Wellnesstypen...51 Exkurs: Nachfrageanalyse nach Lebensphasen-Segmenten....54 Exkurs: Nachfrageanalyse nach Bundesländerpräferenzen und dem bevorzugten Reiseziel benachbartes Ausland...75 Exkurs: Die Nachfragestruktur im Gesundheitstourismus in Niederösterreich....86 Marktpotenziale im Kur- und Wellness-Tourismus in Österreich. Eine Nachfrage-Potenzialanalyse....105 Marktpotenziale für Gesundheitsreisen als Haupturlaub in Österreich. Der Markt für Gesundheitsurlaube bei Aufenthalten mit vier und mehr Übernachtungen....145 Die Messinstrumente...171 Der Autor...189