Herausforderung Hyperdistribution Warum Content Management immer komplexer wird Seite 1 Content: Mehr als Produktinhalte Produktcontent: Eigener Von anderen: Aggregation / Syndication Marketinginhalte Metadaten Social Media: Kommunikationsinhalte UGC Seite 2 1
Content Management wird komplexer Wenn aus Medienprodukten Content wird: Granulare Contenteinheiten kleiner als Buchkapitel oder Zeitschriften Metadaten Semantik / Marup-up / Verknüpfungen Content Syndication Business Information: Rechte / Abrechnung / Honorare Content-Workflow / Automatisierung Content und Kundendaten zusammenbringen Seite 3 Content bleibt King! Der Stellenwert von Inhalten ist je nach Verlagstyp unterschiedlich. Wer Unique Content oder einzigartige Medienprodukte hat, ist weiterhin König, denn: Wer Cornelia Funke lesen will, will Cornelia Funke lesen. Das gilt für vor allem für Autoren(inhalte). Auch in der Werbevermarktung zeigt sich: Hochwertige redaktionelle Inhalte sind die beste Grundlage für Werbeerlöse! Seite 4 2
Context und Nutzen werden King In vielen Bereichen verliert Content an Wert, besonders drastisch zu sehen im Bereich Wissen für Publikumsmärkte (Nachschlagewerke, Lexika etc). Hier werden zwei andere Faktoren wichtig: Context des Kunden in seiner Verwendungssituation: Wer hier die Inhalte pass- und punktgenau liefert, kann dafür weiterhin Geld verlangen Nutzen für den Kundenprozess = Lösung des Kundenproblems = Software / Applikation + Content Seite 5 Vom Content zur Lösung Customers aren t in the market for content. They want compelling products and services that educate, inform and entertain them or simply make their lives easier and better. As the markets for those customers become increasingly global (and relentlessly mobile), understanding what the forces of change at work mean for them can help shape the right strategy for you. Seite 6 3
Content muss zum Kunden Immer mehr Inhalte bzw. Informationen müssen dort publiziert werden, wo der Kunde sich aufhält. Das bedeutet Hyperdistribution: Inhalte in alle Kanäle zu bringen. Seite 7 Vertrieb über Dritte wird wichtiger Endkundenmarketing hin, Direktverkauf her: Für die meisten Verlage führt der Weg zum Kunden weiterhin (Buchhandel) oder verstärkt (Amazon) über Händler, Aggregatoren (Juris) oder Third Party- Publisher. Auch in der digitalen Welt werden Händler und Aggregatoren durch den Kundenzugang immer mächtiger und können Bedingungen vorschreiben (siehe Apple). Beide werden zu Publishern. In Fachmärkten versuchen die großen Verlage deshalb, selbst zum Aggregator zu werden (und in Konsequenz auch den Content von Wettbewerbern zu vermarkten). Seite 8 4
Preismodelle werden vielfältiger Der gebundene Ladenpreis für Printprodukte bleibt......wird aber für immer mehr Verlagsangebote irrelevant Verlage brauchen Preismodelle für: Neue Vermarktungsformen: Flatrate, Zugriff / Nutzung (z.b. Miete) Bundle-Produkte Personalisierte Zusammenstellungen Lizenzierung für Unternehmen Syndication...etc. Das alles muss erhoben, verwaltet und abgerechnet werden Seite 9 Change Management wird wichtiger Verlagsgeschäft ist und bleibt people business. Mitarbeiter müssen bei Veränderungsprozessen mitgenommen werden. Change Management sollte Kernbestandteil eines jeden Veränderungsprozesses sein. Change Management ist ein großes Wort, besteht aber aus lauter pragmatischen Instrumenten: Zielvorgaben, Comittment, Kommunikation, Partizipation, Projektmanagement, Weiterbildung Seite 10 5
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Ehrhardt F. Heinold Heinold, Spiller & Partner Unternehmensberatung GmbH BDU Behringstraße 28a 22765 Hamburg Telefon: + 49 40 3986620 Fax: + 49 40 39866232 Internet: www.hspartner.de Blog: http://publishing-business.blogspot.com E-Mail: ehrhardt.heinold@hspartner.de Seite 11 6