Die Geschichte des Computers
Die Entwicklung macht vor niemandem Halt!
Woher kommen die Zahlen? Die ersten primitiven Zahlenzeichen entstanden ca. 30 000 Jahre v. Chr. Die ersten bekannten Schriftsysteme (Sumerer) sind ca. 5 100 Jahre alt. Das arabische Zahlensystem hat seinen Ursprung in Indien und kam über Arabien nach Europa.
Das Römische Zahlensystem Dieses System war und ist zum Rechnen ungeeignet, da die Zahlen an sich nicht nur addiert, sondern auch voneinander abgezogen werden. Beispiel: LIX + LXIV = CXXIII Aufgabe: XII = LXXVII = CIV = 59 + 64 = 123
Der Abakus - der erste Computer Älteste mechanische Rechenhilfe 3000 v. Chr. auf Madagaskar oder Zentralasien erfunden Verbreitung in Europa nach den Kreuzzügen im 12. und 13. Jh. n. Chr.
Tafeln und Tabellen Festhalten von immer wiederkehrenden Ergebnissen Der Buchdruck ermöglichte das Erstellen von ganzen Tabellenbüchern, die zum Rechnen verwendet werden.
Rechenschieber von Faber-Castell aus dem Jahr 1905 für den Gebrauch in der Schule. Zwei Skalenpaare, mit denen multipliziert, dividiert, quadriert und Wurzeln gezogen werden konnten Eisenbahnschienen-System
Erfinder von Rechenmaschinen: Wilhelm Schickhardt Tübinger Mathematiker und Theologe Entwickelte die erste mechanische Rechenmaschine im Jahr 1623 für den Astronomen Keppler, um damit dessen Arbeit zu erleichtern.
Erfinder von Rechenmaschinen: Blaise Pascal Französischer Philosoph und Mathematiker 1642 Vorstellung seiner Additionsmaschine der Pascaline Grundlage der heutigen Informatik
Erfinder von Rechenmaschinen: Wilhelm von Leibniz Vorstellung einer Rechenmaschine, die alle vier Grundrechenarten beherrschte: Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division Das Binäre Zahlensystem als Basis für diese Rechenmaschine
Das Binäre Zahlensystem Binär Dezimal Römisch 0000 0001 0000 0010 0000 0011 0000 0100 0000 0101 0000 0110 0000 0111 0000 1000 0000 1001 0000 1010 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 I I I IV V VI VII VIII IX X 0000 1011 0000 1100 0000 1101 0000 1110 0000 1111 0001 0000 0001 0001 0010 0000 0100 0000 11 12 13 14 15 16 17 32 64 XI XII XIII XIV XV XVI XVII XXXII LXIV
Joseph Marie Jacquard Jacquard entstammte einer Weberfamilie und erfand einen lochkartengesteuerten Webstuhl. Er wollte die mühsame Arbeit erleichtern und automatisieren Das bedeutete: Perfekte Muster, Preiswertere Herstellung, Luxusgüter wurden zu bürgerlichen Konsumgütern
Lochkartensteuerung des Jacquard Webstuhls Auf der Lochkarte waren allerlei Informationen über das zu webende Muster enthalten. Die Karten wurden mit Nadeln abgetastet; ein Loch bedeutete Fadenhebung, kein Loch Fadensenkung. Diese beiden Informationen reichten aus, um grossflächige Musterungen herzustellen.
Weitere Rechenpioniere Hermann Hollerith: Entwarf 1890 eine Maschine für die Volkszählung in Washington D.C Konrad Zuse: baut 1936 die erste programmgesteuerte Rechenmaschine Z1
Weitere Rechenpioniere Howard H. Aiken: Entwickelte 1944 an der Universität Havard den ersten amerikanischen programmgesteuerten Rechner, den MARK I
Eine Aussage! 1943 sagt IBM-Chef Thomas J. Watson Ich glaube, es gibt einen weltweiten Bedarf an vielleicht fünf Computern.
Computer- was ist das? Technik Hardware Software Definition: Der Personal Computer (PC) stellt eine technische Maschine dar, die sich durch eine bestimmte Konfiguration von Geräteteilen (Hardware) auszeichnet, die das Ablaufen von Programmen (Software) ermöglicht.
Der Begriff Computer Aus dem englischen: to compute = berechnen Aus dem lateinischen computare = berechnen, zusammenrechnen
Die rasante Entwicklung: eine Meilensteine 1949 erster Computer für den Heimgebrauch aus 50 Relais: man nannte ihn Simon 1951 der erste kommerzielle Röhrenrechner 1956: IBM fertigt die ersten Computer mit Magnetplatten 1960: IBM baut den IBM 1401, einen Rechner mit Magnetbandsystem 1968: die Computermaus wird vorgestellt 70er Jahre: Die neuen Mikroprozessoren machen die Computer immer kleiner 1973: Xerox Alto der erste Computer mit Maus und graphischer Benutzeroberfläche erscheint 1976: Apple Computer stellt den Apple I vor
Meilensteine 2 Die 80er Jahre bezeichnet man als die Blütezeit des Heimcomputers: z.b.: Commodore C64 (Arbeitsspeicher 64kB) 1985: Das erste Notebook wird vorgestellt: der Toshiba T1100 1985: Die ersten Spielkonsolen kommen auf den Markt: Nintendo NES Das Natel B Netz in der Schweiz wird eingeführt: Koffertelefon für 16`000 Fr / 9000 Verwender.
Meilensteine 3: Computer, Web und Alltag Das World Wide Web schlägt ein: 1990 Tim Berner Lee entwickelt am CERN in Genf das WWW 1994 der erste Tablet PC mit farbigem Display erscheint: Toshiba T200CS 1994: erste Handhelds / Taschencomputer kommen auf den Markt 1995: erste Digitaler Kinofilm von Pixar: Toy Story 1996: 1. Digitalkameras von Sony
Meilensteine 3: Computer everywhere Mini-Computer stecken überall: im Auto, in der Zahnbürste, in den Kinderspielzeugen Das Internet wird unerlässlich und zur primären Kommunikations-Plattform (mit allen Vor- und Nachteilen) Die Mobile-Kommunikation ist Standart (klein, kompakt, wireless) Die Zukunft ruft!
02b Mein Computer Präsentation Das Computerposter Einen optimalen Überblick über den imposanten Siegeszug des Computers findet man auf dem Computerposter von Robert Weiss. Bestellbar unter: www.computermuseum.ch