Migration bei Kunststoffverpackungen (APV-Kurs vom 23.-25. Marz 1987 in Freiburg) Herausgegeben von Dr. Giinter Hauschild, Klinge Pharma GmbH, Munchen Dr. Ewald Spingler, Sandoz AG, Basel Mit 59 Abbildungen und 32 Tabellen UNIVERSiTATSfilSUOTHEK INroRMATJOJ^SBSSLIOTHEK^ YOOG Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbh Stuttgart 1988
Inhalt 1. Einfiihrung 13 II. Nationale und Internationale (C. G. vom Bruck, Hamburg) Rcch tsvorschri f ten 15 1. Einleitung 15 2. Gesetzliche Situation in Deutschland 16 3. Empfehlungen des Bundesgesundheitsamtes 18 4. Zulassung neuer Stoffe zu Positivlisten 20 5. Verpackung von Arzneimitteln 25 6. Entwicklung der Gesetzesharmonisierung in der EG bei Bedarfsgegenstanden fiir Lebensmittel 25 7. Konsequenzen 31 HI. Migration Theorie und praktische Beispiele (Karl Figge, Hamburg) 33 1. Einleitung 33 2. Prufmethoden 35 2.1 Pruflebensmittel 37 2.2 Standard-Priifbedingungen 42 2.3 Gerate fiir die Migrationsprtifung 54 2.4 Durchfiihrung von Migrationspriifungen 62 2.4.1 Bestimmung spezifischer Migrate 64 2.4.2 Bestimmung von Gesamtmigraten 67 3. Anwendungsbeispiele der Methoden zur Bestimmung von Migraten 71 3.1 Vergleich des Ubertritts von Bestandteilen aus polymeren Packstoffen in Milch, Milchprodukte und Pruflebensmittel 71
10 Inhalt 3.2 Ubertritt von Bestandteilen aus polymeren Packstoffen in pharmazeutische Produkte 75 3.3 Gesamtmigrate, bestimmt mittels Priiffett HB 307-14 C, und Fehlerbetrachtung 81 4. Bewertung von Migrationsdaten im Hinblick auf die Verwendung polymerer Packstoffe 84 IV. Auswirkung der Permeations- und Sorptionsvorgange auf das Arzneimittel (K. Krummen, Basel, Schweiz) 93 1. Einleitung 93 2. Permeationsvorgange an Durchdrtickpackungen (Blister) 94 2.1 EinfluB der Feuchtigkeit auf die Stabilitat fester pharmazeutischer Formen 94 2.2 Zur Kinetik des Wirkstoffabbaus in festen pharmazeutischen Formen 95 2.3 Schutzwirkung von Durchdruckpackungen 96 2.4 Weitere Auswirkungen von eindringendem Wasser 100 3. Permeations- und Sorptionsvorgange an Behaitern fiir fliissige Formen 101 3.1 Permeation von Wasserdampf und Sauerstoff 101 3.2 Herauslosen von Packstoffbestandteilen 102 3.3 Verlust an Losungsbestandteilen durch Sorption an Behaitern und VerschluB 104 4. Schluflfolgerung 106 V. Methoden einer Migrationsstudie Fiillgut/Packstoff, amvendbar fiir pharmazeutische Verpackungen (A. Hays, F-Clichy) 109 1. Einleitung 109 2. Kenntnis des Kunststoffes 110 3. Ursache dieser Wechselwirkung Ill 4. Methodiscb.es Vorgehen bei der Bestimmung der Inkompatibilitat 111
Inhalt 11 4.1 Experimentelle Prtifung 113 4.2 Wechselwirkung zwischen flussigen und halbfesten Formen und Kunststoffbehaltern 114 4.3 Herstellung der Simulationsbedingung 114 4.4 Wechselwirkung zwischen festen Formen und Kunststoff- Verpackungen 114 4.5 Wechselwirkung zwischen Parenteralia und Kunststoff-Verpackung 115 5. SchluBfolgerung und Bemerkung 115 VI. Toxikologische Beurteilung spezifischer Migratwerte (Ch. Bohme, Berlin) 117 VII. Veranderung der Polymeren durch Verarbeitung (W. Kaiser, CH-Windisch) 125 1. Einleitung 125 2. Grundlagen 126 2.1 Allgemeines 126 2.2 Volumenanderungen und ihre verarbeitungstechnische Bedeutung 128 2.3 Temperaturbeherrschung als conditio sine qua non 129 2.3.1 Massetemperatur 129 2.3.2 Werkzeugtemperatur 130 2.4 Druckuberwachung 130 2.5 Orientierungen der Molekiile 132 2.6 Gefiigeuntersuchung als Mittel zur Fehlererkennung in der SpritzgieBtechnik 133 3. Praktischer Teil 134 3.1 Probekorper 134 3.2 Herstellung von Dunnschnitten 135 3.2.1 Probenentnahme 135 3.2.2 Dunnschnitt (Mikrotomschnitt) 135 3.2.3 Einbetten der Dunnschnitte 137 3.2.4 Strecken und Fixieren auf dem Heiztisch 137 3.3 Auswertung 137 4. Pathologische Technologie 138 5. SchluBbetrachtung 139
12 Inhalt VIII. Moglichkeiten der Vorausberechnung von Migratwerten Calmigrate (K. Figge, Hamburg) 141 1. Einleitung 141 2. Ableitung mathematischer Ansatze zur Berechnung von Migrationsdaten aus experimentellen Befunden 143 2.1 Anwendungsbeispiele 149 3. Berechnung von Migrationsdaten unter Beriicksichtigung von Temperaturanderungen im Kontaktsystem,,Packstoff/(Pruf-)Lebensmittel" 151 3.1 Anwendungsbeispiele 158 4. Entwicklungsstand eines EDV-Systems zur Berechnung von Migrationswerten Calmigrate 163 4.1 Anwendungsbeispiele des Calmigrate-Systems 167 5. SchluBbetrachtung 169