Internes Curriculum Kunst Gymnasium Letmathe Fachkonferenz Kunst 18.06.2014 Sek. II - 2014
EPH Bilder erleben und verstehen Abbildungen, Texte, Sachtexte, Materialien zur malerischen oder grafischen Gestaltung Ausgewählte Bildbeispiele aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock (z.b. Caravaggio, da Vinci, Friedrich, Rubens) Kompositionsskizzen und Kompositionsanalysen als Bestandteil der werkimmanenten Analyse, Perzepte, Skizzen! Bildnerische Gestaltungsprodukte! Kunstheft! Mündliche Beiträge im Unterricht siehe:! Leistungsbewertungskonzept im Fach Kunst! Bildnerische Gestaltungsprodukte gemessen an den bildnerischen Aufgabenstellungen! Mündliche Beiträge im Unterricht! Gestaltungspraktische Untersuchungen und Übungen! Zwischenergebnisse im Prozess der Bildfindung (Skizzen/ Entwürfe)! Reflexionen in arbeitsbegleitenden Gesprächen, Lerntagebüchern und schriftlichen Erörterungen! Schriftliche und bildnerische Beiträge (Mappen, Portfolie, Lerntagebücher, Künstlerbücher, Arbeitsergebnisse)! Bildbeschreibung und semiotische Bildanalyse! Zeichen im Raum! Rückenfigur! Deutsch Rezeption bildnerischer Gestaltungen anhand der semiotischen Bildbetrachtungsmethode als Möglichkeit der Untersuchung visueller Texte unterschiedlicher Kunstepochen und als Hinführung zur werkimmanenten Bildanalyse sowie als Grundlage praktisch gestalterischer Aufgaben 25 " ELP1: erproben und beurteilen Ausdrucksqualitäten zweidimensionaler Bildgestaltungen unter Anwendung linearer, flächenhafter und raumillusionärer Bildmittel. " ELP2: erproben und beurteilen Ausdrucksqualitäten unter differenzierter Anwendung und Kombination der Farbe als Bildmittel. " GFP1: veranschaulichen Bildzugänge mittels praktisch-rezeptiver Analyseverfahren. " GFP2: erstellen Skizzen zur Konzeption des Bildgefüges mit vorgegebenen Hilfsmitteln. " GFP3: entwerfen und bewerten Kompositionsformen als Mittel der gezielten Bildaussage. " KTP1: entwerfen und erläutern Bildgestaltungen als Ausdruck individueller Interessen. " ÜP1: gestalten Bilder planvoll und problemorientiert mit grafischen, malerischen und plastischen Mitteln. " ÜP3: erörtern Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts- Gefügen. # ELR1: beschreiben die Mittel der linearen, flächenhaften und raumillusionären Gestaltung und deren spezifische Ausdrucksqualitäten im Bild. # ELR2: beschreiben die Mittel der farbigen Gestaltung und deren spezifische Ausdrucksqualitäten im Bild. # GFR1: beschreiben die subjektiven Bildwirkungen auf der Grundlage von Perzepten. # GFR2: beschreiben strukturiert den sichtbaren Bildbestand. # GFR3: analysieren und erläutern Charakteristika und Funktionen von Bildgefügen durch analysierende und erläuternde Skizzen zu den Aspekten Farbe und Form. # GFR4: beschreiben kriteriengeleitet unterschiedliche Grade der Abbildhaftigkeit. # GFR5: benennen und erläutern Bezüge zwischen verschiedenen Aspekten der Beschreibung des Bildbestands sowie der Analyse des Bildgefüges und führen sie schlüssig zu einem Deutungsansatz zusammen. # GFR6: beurteilen das Perzept vor dem Hintergrund der Bildanalyse und der Bilddeutung. # ÜR1: beschreiben eigene und fremde Gestaltungen sachangemessen und fachsprachlich korrekt. # ÜR2: formulieren Deutungsfragen zu Bildern. # ÜR3: analysieren Bilder mit Hilfe grundlegender fachspezifischer Methoden und benennen Deutungsansätze. # ÜR4: erläutern und bewerten die Bildsprache eigener und fremder Arbeiten im Kontext von Form-Inhalts- Gefügen. (ÜP)Übergeordnete Kompetenzen, (")Produktion, (#)Rezeption
EPH Menschenbilder zum Anfassen Kernbegriffe der Plastikanalyse sowie die Grundlagen der Darstellung des Menschen in der Plastik im Hinblick auf formale und inhaltliche Entwicklungen unterschiedlicher Epochen (Archaik, gr. Klassik, später Hellenismus, Romanik, Gotik, Renaissance) anhand von Werkanalysen und praktisch gestalterischen Arbeiten sowie weiterführenden Kontextualisierungen 30 Std. (67,5 Min.) - Abbildungen, Texte, Sachtexte - Laokoon - Künstler der gr. Antike (Archaik, Klassik, Helenismus) - Michelangelo - Sakrale Plastiken (Romanik, Gothik) - Analysekriterien für Plastiken - Proportionen des menschlichen Körpers - Explosionszeichnungen, Kompositionsstudien mit Indexpfeilen - Kontrapost - Antragende und abtragende Bildverfahren - Detailstudien, Ansichtsskizzen - Bildnerische Gestaltungsprodukte gemessen an den bildnerischen Aufgabenstellungen - mündliche Beiträge im Unterrichtsgespräch - Schriftliche und bildnerische Beiträge (Analysen, Interpretationen, Präsentationen, Referate) Theorie: - Anwendung der Analysekriterien im Hinblick auf eine Deutung von Plastiken (auch im Vergleich) Praxis: - Antragende und abtragende Verfahren in kleinfigürlicher Plastik (Körper als Spiegelbild der Innenwelt) - Konkretion und Abstraktion von Realgegenständen - Dialogische Beziehung von menschl. Figuren Ungleiches Paar - Literatur / Deutschunterricht - Geschichte! ELP3: erproben und beurteilen Ausdrucksqualitäten plastischer Bildgestaltungen unter Anwendung modellierender Verfahren.! ELP5: beurteilen die Einsatzmöglichkeiten von Materialien, Werkzeugen und Bildverfahren (Plastizieren).! GFP1: veranschaulichen Bildzugänge mittels praktischrezeptiver Analyseverfahren.! GFP2: erstellen Skizzen zur Konzeption des Bildgefüges mit vorgegebenen Hilfsmitteln.! STP1: realisieren Gestaltungen zu bildnerischen Problemstellungen im Dialog zwischen Gestaltungsabsicht, unerwarteten Ergebnissen und im Prozess gewonnenen Erfahrungen.! STP2: realisieren Gestaltungen mit abbildhaften und nicht abbildhaften Darstellungsformen.! ÜP2: variieren bildnerische Verfahren im Sinne eines bildfindenden Dialogs zur Erprobung gezielter Bildgestaltungen. " ELR3: beschreiben die Mittel der plastischen Gestaltung und deren spezifische Ausdrucksqualitäten im Bild. " ELR4: beschreiben und erläutern materialgebundene Aspekte von Gestaltungen und deren spezifische Ausdrucksqualitäten im Bild. " ELR5: erläutern und bewerten Bezüge zwischen Materialien und Werkzeugen in bildnerischen Gestaltungen. " GFR1: beschreiben die subjektiven Bildwirkungen auf der Grundlage von Perzepten. " GFR2: beschreiben strukturiert den sichtbaren Bildbestand. " GFR4: beschreiben kriteriengeleitet unterschiedliche Grade der Abbildhaftigkeit. " GFR5: benennen und erläutern Bezüge zwischen verschiedenen Aspekten der Beschreibung des Bildbestands sowie der Analyse des Bildgefüges und führen sie schlüssig zu einem Deutungsansatz zusammen. " GFR6: beurteilen das Perzept vor dem Hintergrund der Bildanalyse und der Bilddeutung. " STR1: beschreiben und untersuchen in bildnerischen Gestaltungen unterschiedliche zufallsgeleitete und gezielte Bildstrategien. " ÜR1: beschreiben eigene und fremde Gestaltungen sachangemessen und fachsprachlich korrekt. " ÜR2: formulieren Deutungsfragen zu Bildern. " ÜR3: analysieren Bilder mit Hilfe grundlegender fachspezifischer Methoden und benennen Deutungsansätze. " ÜR4: erläutern und bewerten die Bildsprache eigener und fremder Arbeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen.
EPH Lauter Porträts Porträtkunst im Hinblick auf deren unterschiedliche Bedeutungen im jeweiligen Zeitkontext unter besonderer Berücksichtigung unterschiedlicher Funktionen gestalterischer Mittel und der Symbolik, eingebunden in einen Dialog mit ausgewählten Werken der bildenden Kunst und als Grundlage für eigene praktisch- ästhetische Auseinandersetzungen mit dem eigenen Selbstbild! Abbildungen, Texte, malerische und zeichnerische Bildmaterialien! Renaissance: Dürer, Holbein! Barock: Rembrandt, Rubens! Moderne: Expressionismus, Kahlo, Witkacy, Janssen! Bildimmanente Analyse! Bildkomposition! Kontextualisierung: Funktionen von Porträts! Skizzen! Praktische Arbeiten mit Studiencharakter! Mündliche Beiträge! Kunsthefte! Praktische Arbeiten (Selbstporträt)! Praxis: Gesichtsproportionen, Ausdrucksqualitäten (Abstraktion und Konkretion)! Theorie: Form-Inhalts-Zusammenhänge im Porträt! Ausdrucksstarke Porträts (Zeichnung, Malerei)! Illusion des Spiegelbildes (Zeichnung)! Geschichte " ELP1: erproben und beurteilen Ausdrucksqualitäten zweidimensionaler Bildgestaltungen unter Anwendung linearer, flächenhafter und raumillusionärer Bildmittel. " ELP2: erproben und beurteilen Ausdrucksqualitäten unter differenzierter Anwendung und Kombination der Farbe als Bildmittel. " ELP4: variieren und bewerten materialgebundene Impulse, die von den spezifischen Bezügen zwischen Materialien, Werkzeugen und Bildverfahren (Zeichnen, Malen und Plastizieren) ausgehen. " GFP1: veranschaulichen Bildzugänge mittels praktischrezeptiver Analyseverfahren. " GFP2: erstellen Skizzen zur Konzeption des Bildgefüges mit vorgegebenen Hilfsmitteln. " KTP1: entwerfen und erläutern Bildgestaltungen als Ausdruck individueller Interessen. " ÜP1: gestalten Bilder planvoll und problemorientiert mit grafischen, malerischen und plastischen Mitteln. " ÜP3: erörtern Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen. # ELR1: beschreiben die Mittel der linearen, flächenhaften und raumillusionären Gestaltung und deren spezifische Ausdrucksqualitäten im Bild. # ELR2: beschreiben die Mittel der farbigen Gestaltung und deren spezifische Ausdrucksqualitäten im Bild. # GFR1: beschreiben die subjektiven Bildwirkungen auf der Grundlage von Perzepten. # GFR2: beschreiben strukturiert den sichtbaren Bildbestand. # GFR3: analysieren und erläutern Charakteristika und Funktionen von Bildgefügen durch analysierende und erläuternde Skizzen zu den Aspekten Farbe und Form. # GFR4: beschreiben kriteriengeleitet unterschiedliche Grade der Abbildhaftigkeit. # GFR5: benennen und erläutern Bezüge zwischen verschiedenen Aspekten der Beschreibung des Bildbestands sowie der Analyse des Bildgefüges und führen sie schlüssig zu einem Deutungsansatz zusammen. # GFR6: beurteilen das Perzept vor dem Hintergrund der Bildanalyse und der Bilddeutung. # STR2: benennen und beurteilen abbildhafte und nicht abbildhafte Darstellungsformen in bildnerischen Gestaltungen. # KTP1: entwerfen und erläutern Bildgestaltungen als Ausdruck individueller Interessen. (ÜP)Übergeordnete Kompetenzen, (")Produktion, (#)Rezeption
EPH Filme und ihre Sprache Filmrezeption und analyse im Hinblick auf die Verdeutlichung des künstlerischen Potentials von Filmen sowie zur Anbahnung eines kritischen Bewusstseins im Umgang mit dem Medium Film und auch als Anlass für eine gestaltungspraktische Arbeit an einem spannungsvollen Kurzfilm/Trickfilm 30 (67,5 Min.) - Videoschnittprogramm, digitale Kamera - Film: Schwarzfahrer, D 1993, R: Pepe Danquart - Charlie Chaplin - Animationsfilme - Kontext: Berlinale - Kameraperspektiven und Einstellungsgrößen - Montageverfahren beim Filmschnitt - Produktion und Postproduktion - Storyboard konzipieren und zeichnen - Exposé gestalten spannungsvolle Struktur - Filmanalyse, Filmkritik - Filme, gemessen an den bildnerischen Aufgabenstellungen - Reflexionen in arbeitsbegleitenden Gesprächen und Künstlerbüchern sowie digitalen Filmaaufnahmen - Mündliche Beiträge im Unterrichtsgespräch - Gestaltungspraktische Übungen - Zwischenergebnisse im Prozess der Bildfindung (Storyboard) - Krzfilmanalyse - Animationsfilm Klimawandel - Kurzfilm Tatort Letmathe - Deutsch und Englisch - Grundkurs Film 1-3 - Werkstatt Kunst Bd.2, S. 158-169! ELP2: erproben und beurteilen Ausdrucksqualitäten unter differenzierter Anwendung und Kombination der Farbe als Bildmittel.! GFP2: erstellen Skizzen zur Konzeption des Bildgefüges mit vorgegebenen Hilfsmitteln.! STP1: realisieren Gestaltungen zu bildnerischen Problemstellungen im Dialog zwischen Gestaltungsabsicht, unerwarteten Ergebnissen und im Prozess gewonnenen Erfahrungen.! KTP1: entwerfen und erläutern Bildgestaltungen als Ausdruck individueller Interessen.! ÜP2: variieren bildnerische Verfahren im Sinne eines bildfindenden Dialogs zur Erprobung gezielter Bildgestaltungen.! ÜP3: erörtern Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts- Gefügen. " ELR2: beschreiben die Mittel der farbigen Gestaltung und deren spezifische Ausdrucksqualitäten im Bild. " GFR1: beschreiben die subjektiven Bildwirkungen auf der Grundlage von Perzepten. " GFR2: beschreiben strukturiert den sichtbaren Bildbestand. " GFR3: analysieren und erläutern Charakteristika und Funktionen von Bildgefügen durch analysierende und erläuternde Skizzen zu den Aspekten Farbe und Form. " GFR5: benennen und erläutern Bezüge zwischen verschiedenen Aspekten der Beschreibung des Bildbestands sowie der Analyse des Bildgefüges und führen sie schlüssig zu einem Deutungsansatz zusammen. " GFR6: beurteilen das Perzept vor dem Hintergrund der Bildanalyse und der Bilddeutung. " ÜR1: beschreiben eigene und fremde Gestaltungen sachangemessen und fachsprachlich korrekt. " ÜR2: formulieren Deutungsfragen zu Bildern. " ÜR3: analysieren Bilder mit Hilfe grundlegender fachspezifischer Methoden und benennen Deutungsansätze. " ÜR4: erläutern und bewerten die Bildsprache eigener und fremder Arbeiten im Kontext von Form- Inhalts-Gefügen.
Q1 Realität in der Kunst Wirklichkeitskonzeptionen und Kunsttheorie (G. Schmidt) im Hinblick auf den Darstellungsmodus und die künstlerische Haltung anhand der Darstellungen menschlicher Arbeit in der bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts und als Grundlage praktisch gestalterischer Aufgaben
Q1 Theater im Foto Fotografie im Hinblick auf eine digital- fotografische Einbindung des Menschen in den dargestellten Raum sowie eine narrative Charakterisierung der Motive unter besonderer Berücksichtigung der visuellen Grammatik einer Fotografie, Kriterien der Inszenierung sowie der gesellschaftlichen und persönlichen Kontexte am Bsp. von Sander, Gursky u. a.
Q1 Politische Wirklichkeit im Spiegel der Kunst Inszenierungen gesellschaftlicher Konflikte in visuellen Texten der bildenden Kunst und des Alltags im Hinblick auf die multimediale und intertextuelle Verknüpfung (Zitate als Bildstrategie) wiederkehrender Motive als Anlass zur kriterienorientierten und kritischen Hinterfragung zentraler Bedeutungsaspekte unterschiedlicher Menschendarstellungen im soziopolitischen Zusammenhang und zur gestaltungspraktischen Arbeit
Q1 Plastik als Prüfung, eine Frage und eine Antwort Plastiken im öffentlichen Raum im Hinblick auf deren Funktionen, Raumkontexte und kunsthistorische Entwicklungen unter besonderer Berücksichtigung der Abstraktion als Weg zur formalen Reduktion des Ikonizitätsgrades (Verhüllen, Enthüllen, Ausdruckssteigerung) und zur gestaltungspraktischen Arbeit als Projekt
Q2 Naturerlebnis & Individuum individuell geprägte Auseinandersetzungen mit dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur anhand unterschiedlicher Kunstgattungen verschiedener Epochen im Hinblick auf unterschiedliche künstlerische Haltungen (Materialität, Abstraktion, Ausdruck) und die inhaltliche/formale Einbindung des Menschen in den Bildraum
Q2 Menschenbilder im Spiegel des Zeitgeistes Bildnisse (Porträt und Selbstporträt) im Spannungsfeld sich wandelnder Normen und Vorstellungen sowie gesellschaftlicher Krisenerscheinungen anhand der malerischen und grafischen Werke von A. Dürer, Otto Dix, Rembrandts sowie anderer Künstlerpersönlichkeiten
Q2 Mensch und Körper Natur und Umraum Das Bildnis des Menschen in der Bildhauerei und in der Installation zur Verdeutlichung unterschiedlicher künstlerischer Positionen im Wandel sozio- kultureller Zusammenhänge und als Erfindung eines neuen Menschenbildes sowie unterschiedlicher Formen der Erinnerung u. a. in den Werken Michealangelos, Giacomettis und Boltanskys