Stammdaten-Management 2013

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Transkript:

Stammdaten-Management 2013 Bad Homburg Ts., Okt. 2008 Dr. Wolfgang Martin Analyst, ibond Partner, Ventana Research Advisor und Research Advisor am Institut für Business Intelligence

Stammdaten-Management 2013 Trends in der Datenintegration Trends im Datenqualitäts- Management Trends in der Governance 2 2008 S.A.R.L. Martin

Datenintegration und SOA Eine SOA ist IT Architektur Unternehmensarchitektur Kollaborationsarchitektur Intelligence & Performance Management 2013: Serviceund Prozess- Orientierung Backend- PM Portal Präsentations- & Kollaborations- CAD/CAM Office- Applikation BPM Integrationsdrehscheibe ESB Metadaten-Mgt Content Management B2B ERP SAP CRM SCM PLM DW etc DI DI Marktplatz, Marktplatz, Lieferanten, Lieferanten, Partner, Partner, Händler, Händler, Kunden, Kunden, soziale sozialemedien Operative Daten 3 2008 S.A.R.L. Martin

Service-Modelle in einer SOA Kollaborativer Geschäftsprozess Entwicklungs- Informations- Data Integration Plattform Repository Analytische Drittanbieter- (SaaS) Rules Applikations- Operative Enterprise Service & Service Data Bus Zugriffs- Kollaborative IT Management- Infrastruktur- Externe Daten Data Warehouse Unstrukturierte Daten Operationale Daten 4 2008 S.A.R.L. Martin

Informations-: Architektur INTERN Informations-KONSUMENT EXTERN Prozesse Portale Web Applikationen Analytische Applikationen JMS Web Svc SQL JDBC WebSvc Administrations- Bereitstellungs- Daten-Integrations- Universelle Datenzugriffs- Meta und Stamm- Daten- Infrastruktur- Datenquellen Datenbanken Flat Files unstrukturierte Daten Applikationen Messages XML Mainframe 5 2008 S.A.R.L. Martin

Mashing Up von Information 2013: die Unternehmens- Vernetzung Mashup (engl. Vermanschung) bezeichnet die Erstellung neuer Inhalte durch die nahtlose (Re-)Kombination bereits bestehender Inhalte. 6 2008 S.A.R.L. Martin

für Mashups Erschließen des www Kontinuums Web Service Konnektivität Robuste Zugriffsschicht WWW Jede Information im www wird als Web- Service dargestellt. Neue Metriken können erstellt werden. Prozesse können durch Information aus dem Web angereichert. 7 2008 S.A.R.L. Martin

Business-Vokabular als Ontologie Unter einer Ontologie versteht man eine explizite formale Spezifikation einer gemeinsamen Konzeptualisierung". In diesem Sinne beschreibt eine Ontologie also einen Wissensbereich mit Hilfe einer standardisierenden Terminologie sowie Beziehungen und ggf. Ableitungsregeln zwischen den dort definierten Begriffen. Das gemeinsame Vokabular ist in der Regel in Form einer Taxonomie gegeben, die als Ausgangselemente Klassen, Relationen, Funktionen und Axiome enthält. Eine Ontologie besteht aus einer Terminologie, Taxonomie und Semantik Ontologien können übergreifende Datenmodelle präsentieren Ontologien können inkremental entwickelt werden 8 2008 S.A.R.L. Martin

Das SID System Framework Beispiel einer Unternehmensontologie Domänen 2013: Modellierung Per Ontologien Quelle: TMF 9 2008 S.A.R.L. Martin

Beispiel: die SID-Produkt-Domäne Produkt Produkt Produkt-Spezifikation Produkt-Portfolio-Plan Produkt-Angebot Produkt-Performance Produkt-Statistik Ontologien heute: Shared Information/Data Model (Telemanagement Forum) Semantic Arts Oasis, W3C 10 2008 S.A.R.L. Martin

Der Active Catalog Paketierung. Präsentiert eine Schicht mit homogener Granularität Ein Active Catalog verwaltet ein Business-Vokabular mit allen Paketierungen in allen Domänen. Beispiel (TMF): Produkt-Katalog, Service-Katalog, Ressourcen-Katalog. Ein Active Catalog repräsentiert eine Ontologie Repository- Technologie 2013 Active Catalog Search, Find, Use: Wissens-Management Active Catalog. Implementierung eines Katalogs als Server. Aktiv meint Lifecycle-Management aller Objekte. Alle Objekte können getestet, simuliert und aktiviert werden. 11 2008 S.A.R.L. Martin

Datenintegration 2013 MDM ist Kernbestandteil einer SOA Der MDM Prozess ist SOA basiert Mashing Up ist revisions- und betriebssicher Ontologien vernetzen Unternehmen über eine Wissensvernetzung Ein Active Catague implementiert Ontologien Der Active Catalogue ersetzt heutige Repository- Technologien Fazit 12 2008 S.A.R.L. Martin

Stammdaten-Management 2013 Trends in der Datenintegration Trends im Datenqualitäts- Management Trends in der Governance 13 2008 S.A.R.L. Martin

Die Frage der Datenqualität Data Quality Check 2007 Die Rolle von Datenqualität Datenqualität hat eine große Bedeutung und eine hohes Potential. Dies wird auch so erkannt. Aber nur 10% der deutschen Unternehmen tun es. Fazit: Alle sehen es, aber keiner tut es! Status von Datenqualität in den Projekten DQ-Projekte werden vorrangig von eigenen Mitarbeitern mit relativ geringem Budget umgesetzt. 61% der Befragten setzen keine Werkzeuge ein! Fazit: Die Wichtigkeit und die Notwendigkeit zur Investition sind erkannt. Es ist von größeren Budgets und Projekten auszugehen. Data Quality Check 2008 http://www.i-bi.de/dataquality2008/ 14 2008 S.A.R.L. Martin

Datenqualitäts-Management 2013 DQM ist unternehmensweit Es gibt einen DQM-Sponsor auf Vorstandsebene Ein DQM-Direktor koordiniert Business und IT DQM wird in allen Fachabteilungen gelebt Der Einsatz von DQM-Werkzeugen ist standard DQM wird als TQM verstanden und implementiert Fazit Hoffentlich schaffen wir das bis 2013 15 2008 S.A.R.L. Martin

Stammdaten-Management 2013 Trends in der Datenintegration Trends im Datenqualitäts- Management Trends in der Governance 16 2008 S.A.R.L. Martin

Das prozess-orientierte Unternehmen Management-Fokus Industrialisierung von Prozessen Flexibilität von Prozessen Lieferanten Unternehmen Kunden Eingebettete BI Kollaborativer Prozeß Abteilung Performanzüberwachung 17 2008 S.A.R.L. Martin Prozesse verlaufen quer über Funktionen, Abteilungen und Unternehmen

Stammdaten und das Repository Kollaborative Prozesse funktionieren nur, wenn sie ein gemeinsames Business Vokabular nutzen. Lieferanten Unternehmen Kunden 2013: die Unternehmens- Ontologie Synchronisieren Stammdaten Historisieren Stammdatenmanagement die Voraussetzung für Transparenz und Nachvollziehbarkeit 18 2008 S.A.R.L. Martin

Prozess-Orientierte Organisation Lieferanten Unternehmen Kunden Prozesse industrialisieren und flexibel gestalten Service-Nehmer Service-Orchestrierung Service-Geber Kompetenzzentrum Prozess-Manager Service-Level-Agreements Service-Manager Insource & Outsource (BPO) 19 2008 S.A.R.L. Martin

Information Governance Unternehmensstrategie Ziele Organisation Tr Prozesse Menschen single Steuern point des Unternehmens of truth Sensoren Kultur Prozess-Prozess Trägermodellgermodell Informations- Profile Profile Metriken Technologie 20 2008 S.A.R.L. Martin

Enterprise Information Management Daten-Management Kollaboratives Informations-Management Data Warehousing Daten- Migration Stammdaten- Management Business Process Management Daten- Konsolidierung IT Prozesse Stammdaten Konsolidierung & Migration Daten-Qualität Corporate Performance Management IT/Business Prozesse Informations- Datenintegrations-Plattform 21 2008 S.A.R.L. Martin

MDM Erfolgsfaktoren Organisation -> Governance Datenqualität Datenhoheit Pflegeprozesse (SLAs) Projektabwicklung MDM ist ein Programm Managen hoher Change Request Raten Technologie -> Ontologie/Active Catalogue Versteckte Abhängigkeiten Unterschiedliche Releasestände Objektgebunde Berechtigungen Datenvolumen, Middleware, Persistenz Keine Änderung bis 2013 22 2008 S.A.R.L. Martin

Das Business-Vokabular 2013 Prozess-Orientierung schafft Agilität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit und ermöglicht unternehmensübergreifende Kollaboration. Geld und Wettbewerbskraft stecken in den Prozessen. Ein Business-Vokabular als Ontologie ist die Voraussetzung. Die technische und organisatorische Infrastruktur für Prozess-Orientierung ist eine SOA. SOA bedeutet Software for Change. White Paper zu BPM und SOA: Kostenloser Download bei www.wolfgang-martin-team.net Kontakt: wolfgang.martin@wolfgang-martin-team.net 23 2008 S.A.R.L. Martin