Syllabus/Modulbeschreibung



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Transkript:

BETRIEBS- UND SOZIALWIRTSCHAFT Syllabus/Modulbeschreibung Modul B 08b: Recht II Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Hugo Grote Studiengang: Bachelor (B.A.) Erstellungsdatum: 22.01.2008 Übersicht: Kurseinheit: Selbststudium 28 h Dozent Grote Kurseinheit: Selbststudium 28 h Dozent Haarmeyer Kurseinheit: Selbststudium 28 h Dozent Grote Kurseinheit: Semester Semesterwochenstunden Kontaktzeit Selbststudium Lehrsprache Vorgesehene Gruppengröße Leistungspunkte (ECTS) Dozent

Lernziele (für alle Kurseinheiten): Internet und elektronische Medien nehmen einen zunehmend wichtigeren Raum in der wirtschaftlichen Praxis ein. Damit verbunden sind zahlreiche rechtliche Fragestellungen, die nicht nur für den Abschluss von Verträgen, sondern auch für alle Facetten moderner Dienstleistungen von Bedeutung sind. Die Studierenden erlernen die rechtlichen Hintergründe und Probleme, die mit der wirtschaftlichen Nutzung des Internets zusammenhängen. Grundstrukturen der Ursachen von Krise und Insolvenz sowie des s zu erkennen sowie die materiellen und verfahrensrechtlichen Besonderheiten der Insolvenzabwicklung Die Studierenden sollen die im Urheber- und Wettbewerbsrecht liegenden haftungsrechtlich relevanten Grenzen betriebswirtschaftlichen Handelns erkennen und die Möglichkeiten der eigenen Absicherung bei der Nutzung fremder Inhalte einschätzen lernen. Daneben sollen sie anhand der Inhalte und Strukturen wettbewerbsrechtlicher Regelungen, die Stellung der Beteiligten und die Rechte und Pflichten im Wettbewerb kennen lernen und ihr Verhalten daran ausrichten. Inhalte der Kurseinheiten: - Domainrecht - Vertragsschluss im Internet - Besondere Widerrufsrechte - Werbung im Internet - Internetauktionen - Haftung von Providern - Download und Urheberrechte - Datenschutz und Verbraucherschutz - Bezahlen im Internet - Dialer - etc. Die Voraussetzungen für die Einleitung des Insolvenzverfahrens, das Insolvenzeröffnungsverfahren und seine weitere Abwicklung; Stellung und Aufgabe des Insolvenzverwalters; Einfluss der Gläubiger auf die Verfahrensabwicklung; Insolvenzanfechtung; Insolvenzplanverfahren, Restschuldbefreiung und Verbraucherinsolvenz. Folgen nicht rechtzeitiger Antragstellung Allgemeine Grundlagen, Grundzüge des Urheberrechts, Paten und Markenrechts. Gebrauchs- und Geschmacksmuster, Kennzeichenrecht und Recht des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb Methoden: Seminaristischer Unterricht mit Präsentationen der Studierenden Seminaristischer Unterricht anhand praktischer, aber auch aktueller Fälle und Beispiele; ggf. Besuch einer Gläubigerversammlung

Vermittelte Schlüsselqualifikationen (in allen Kurseinheiten): Seminaristischer Unterricht mit Präsentationen der Studierenden Einschätzung von rechtlichen Fragen rund um Internet. E-business und Telekommunikation. Einordnung des s als Leitgesetz eines marktwirtschaftlichen System, Fähigkeit den Übergang von Krise zur Insolvenz richtig zu bewerten und Möglichkeiten und Grenzen des Insolvenzverfahrens zu erkennen. Da mehr als 70% aller Insolvenzen auch auf Management-Fehlern beruhen, vermittelt die Veranstaltung eine wichtige Schnittstellenqualifikation zwischen betriebswirtschaftlichem Handeln und den rechtlichen Grenzen Einschätzung von Urheberrechten und Grenzen des Wettbewerbs, sowie der Bedeutung von Marken und Kennzeichenrechten. Empfehlungen: Erfolgreicher Abschluss von B 08a Bewertung: Modulname Prüfungsart Recht II differenzierte Kurseinheitsprüfungen Gesamtmodulprüfung x Namen der Kurseinheiten des Moduls Prüfungszeitpunkte Prüfungsformen Prüfungsdauer max. erreichbare Punkte Halb- semester Semester- ende Angaben in Minuten Punkte von 100 Punkten insgesamt Präsentation 100 von 100 vorlesungsbegleitender Test 100 von 100 Präsentation, 100 von 100

Literatur: Köhler/Arndt Recht des Internet 5. Auflage 2006 Zeitschrift Kommunikation und Recht Haug Grundwissen Internetrecht Text der InsO in der aktuellen Fassung (unverzichtbar) Schmidt/Haarmeyer/Albrecht, Praxis und Ausbildung im Insolvenzbüro Haarmeyer, Guter Rat bei Insolvenz, Beck`scher Ratgeber Recht, 2. Aufl. 2004 Zimmermann,, 7. Auflage, C.F. Müller Eisenmann/Jautz - Grundriss Gewerblicher Rechtschutz und Urheberrecht 6. Aufl.

Modulbeschreibung: Rechtliche Zusammenhänge und Fragestellungen gehören zum Alltag in Unternehmen. Während klassische Bereiche des Unternehmensrechts, wie die Gestaltung der Rechtsform und die Erstellung Allgemeiner Geschäftsbedingungen den Rechtsanwälten oder Rechtsabteilungen überlassen werden, sind kleinere juristische Probleme regelmäßig von der Unternehmensleitung zu bewältigen. Diese Probleme können aber durchaus weitreichende wirtschaftliche Folgen für das Unternehmen haben. Aufbauend auf dem Modul Nr. B0 8a, das ein Grundverständnis für den Umgang mit juristischen Fragestellungen und Problemen vermittelt, geht es im Modul 8b um spezielle rechtliche Probleme des Alltags. Bei der Auswahl des Wahlangebotes wurde berücksichtigt, dass es gerade im Bereich des E-Business zahlreiche neue Rechtsprobleme gibt, die sich durch die neuen Medien bedingt sind. Dies sollen in der Veranstaltung zum beleuchtet werden. Die unter diesem Begriff zusammen gefassten Probleme betreffen ganz verschiedene Rechtsgebiete. Probleme bestehen dabei nicht nur im Zusammenhang mit der Internetnutzung, sondern auch mit Telekommunikation und Emailverkehr. Ein weiterer Schwerpunkt der rechtlichen Spezialisierung in diesem Modul wird dem gewidmet. Der Umgang mit Insolvenzen von Kunden und Lieferanten, aber auch die Gefahr der Krise des eigenen Unternehmens machen Kenntnisse des s für einen angehenden Betriebswirt höchst interessant. Damit in Zusammenhang stehen natürlich auch Fragen der Kreditsicherung, der Krisenvermeidung und der persönlichen Haftung der Organe. Das schließt den Auswahlkatalog ab. Dieser Bereich ist besonders wichtig für ein Unternehmen, weil die damit zusammenhängenden Fragen wie die Verletzung von Markenrechten oder die Fragen des unlauteren Wettbewerbs nicht zuletzt durch die mit den neuen Medien neu geschaffene Transparenz immer häufiger Gegenstand von Unterlassungsbegehren und anderen rechtlichen Auseinandersetzungen sind. --------------------------------------------------------------------------------------------------