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Transkript:

WIRTSCHAFTSPRESSE PLUS W I R B R I N G E N D I E W I R T S C H A F T I N S K L A S S E N Z I M M E R

1 WirtschaftspressePLUS 4/2013 Mehr Griss um Schklade 2.10.2013 (kurier.at) Milka beherrscht den Markt, Lindt und Ritter Sprt spielen vrne mit. 70 Millinen Eur geben die Österreicher jährlich für Schklade aus Pralinen und snstiges Süßes nch gar nicht eingerechnet. Glaubt man der Statistik, verputzt der typische Österreicher damit 63 Tafeln im Jahr, was einer Menge vn 6,3 Kil Schklade entspricht. Ob das viel der wenig ist, hängt vn der Vergleichsbasis ab: Briten und Iren essen dppelt s viel, Italiener nicht einmal die Hälfte dieser Menge. Jeder zweite Eur, der hierzulande mit Tafelschklade umgesetzt wird, geht auf das Knt des US-amerikanischen Milka-Herstellers Mndelez (bis Oktber 2012 Kraft Fds genannt). Weit abgeschlagen flgen die Schweizer Lindt-Gruppe und die deutsche Ritter Sprt (neun bzw. sieben Przent Marktanteil). Damit bringen die beiden Unternehmen etwa gleich viel Süßes in Umlauf, wie alle Handelsknzerne vn Hfer bis Billa und Spar gemeinsam unter ihren Eigenmarken. Ritter Sprt hat 2012 in Österreich zehn Millinen Eur umgesetzt. Heuer will Österreich-Geschäftsführer Wlfgang Stöhr die 12 Millinen-Eur- Marke erreichen. Damit ist Österreich gemeinsam mit Dänemark der drittwichtigste Auslandsmarkt des deutschen Familienunternehmens (330 Millinen Jahresumsatz). Nur die Russen und Italiener kaufen nch mehr Ritter-Sprt-Tafeln. Prduziert wird ausschließlich am Firmensitz in Waldenbuch in der Nähe vn Stuttgart. Täglich laufen 2,5 Millinen Tafeln für 95 Länder vm Band. Davn gingen im Vrjahr 2,5 Millinen Tafeln nach Österreich. Chinas Lust auf Süßes Experten gehen davn aus, dass Schklade bald teurer wird. Hersteller halten sich zu dem Thema nch bedeckt. Hintergrund möglicher Preissteigerungen: Die Asiaten kmmen langsam auf den Schkladengeschmack derzeit liegt der Pr-Kpf-Verbrauch in China bei gerade einmal 0,1 Kil im Jahr. Und auch in westlichen Ländern wird wieder mehr Süßes gegessen als nch zu Ausbruch der Finanzkrise. 2009 wurden weltweit 6,9 Millinen Tnnen Schklade verkauft, heuer rechnet der Marktfrscher Eurmnitr Internatinal bereits mit 7,4 Millinen Tnnen. Das Umsatzvlumen wird mit 110 Milliarden Dllar beziffert.

2 WirtschaftspressePLUS 04/2013 Der Einsatz ist in flgenden Unterrichtsgegenständen möglich (Auswahl): GEGENSTAND THEMENBEREICH KLASSE BERUFSBILDENDE HÖHERE SCHULEN (BHS) HANDELSAKADEMIE Betriebswirtschaft Handelsbetriebe IV. JG BERUFSBILDENDE HÖHERE SCHULEN (BHS) HÖHERE LEHRANSTALT FÜR WIRTSCHAFTLICHE BERUFE Betriebs- und Vlkswirtschaft BERUFSBILDENDE MITTLERE SCHULEN (BMS) HANDELSSCHULE Betriebswirtschaft einschließlich vlkswirtschaftlicher Grundlagen Rechtliche Grundlagen der Unternehmensführung Marketing Betriebswirtschaftliche Grundbegriffe Marketing BERUFSBILDENDE MITTLERE SCHULEN (BMS) DREIÄHRIGE FACHSCHULE FÜR WIRTSCHAFTLICHE BERUFE Betriebs- und Vlkswirtschaft ALLGEMEIN BILDENDE HÖHERE SCHULEN (AHS) Leistungsbereiche in verschiedenen Unternehmungen Marketing Handels- und Dienstleistungsbetriebe II. bis V. JG 1. Kl. 2. Kl. 1. bzw. 2. Kl. Gegrafie und Wirtschaftskunde Gesamtwirtschaftliche Leistungen und Prbleme Wirtschafts-und Szialplitik 7. Kl.

3 WirtschaftspressePLUS 04/2013 AUFGABENSTELLUNGEN ZUM TEXT Kmpetenzstufen Wissen Analyse Bewertung Verstehen Anwendung Lösen Sie die flgenden Aufgaben: a) Wie viel Schklade essen Österreicher im Vergleich zu Bewhnern anderer eurpäischen Länder? b) Recherchieren Sie die Bedeutung der Lebensmittelindustrie für Österreich (Betriebe, Umsatz, Beschäftigte). c) Stellen Sie die Marktanteile am österreichischen Schklademarkt grafisch dar. d) Was sind Eigenmarken? Nennen Sie Beispiele. e) Aus welchen Gründen bieten Handelsunternehmen Eigenmarken an? f) Warum ist zukünftig vn einer Preissteigerung bei Schklade auszugehen? g) Diskutieren Sie: Welches Image verbinden Sie mit den unterschiedlichen Schklademarken? h) Diskutieren Sie: Wrauf legen Sie beim Kauf vn Schklade Wert?

4 WirtschaftspressePLUS 04/2013 LÖSUNGSVORSCHLÄGE a) Der typische Österreicher isst laut Pressetext 63 Tafeln im Jahr, das entspricht einer Menge vn 6,3 Kilgramm Schklade im Jahr. Briten und Iren essen dppelt s viel, Italiener nicht einmal die Hälfte dieser Menge. b) 222 österreichische Betriebe haben 2012 einen Umsatz vn 7,792 Milliarden Eur gemacht. Insgesamt gibt es in der Lebensmittelindustrie 26.414 Beschäftigte, das sind knapp 10 % aller Beschäftigten in Österreich. c) Marktanteile am österreichischen Schkladenmarkt 16% 18% 50% Mndelez (Milka- Hersteller) Lindt-Gruppe Ritter Sprt 7% 9% Eigenmarken der Handelsknzerne d) Eigenmarken sind Prdukte der Prduktgruppen, die ein Einzelhändler unter dem eigenen Namen anbietet und in Knkurrenz zu Markenprdukten stehen. Im Regelfall sind Eigenmarken billiger als Markenprdukte Beispiele: Ja Natürlich, Zurück zum Ursprung e) Mittels Eigenmarken können ua. flgende Ziele verflgt werden: Kundenbindung Abgrenzung zu Wettbewerbern Schaffung eines eigenen Markenprfils Erhöhung der Flexibilität bei Aktinen Preissicherheit f) Experten gehen davn aus, dass Schklade bald teurer wird. Hintergrund dafür sll eine verstärkte Nachfrage aus dem asiatischen Raum sein. g) individuelle Schülerlösung h) individuelle Schülerlösung