Aus dem Geschäftsbereich Finanzdienstleistungen der msg systems ag und der GILLARDON AG financial software wurde die msggillardon AG. Wir freuen uns auf Ihren Besuch unter > www.msg-gillardon.de Consulting-Projekt Variable Produkte Ermittlung von Mischungsverhältnissen zur Bewertung variabler Zinsprodukte Historische Analysen Zukunftsorientierte Analysen Backtesting des Modells gleitender Durchschnitte Aufsichtsrechtliche Relevanz Modularer Aufbau Wir denken nach, um vorzudenken
Consulting-Projekt Variable Produkte Hintergrund und Zielsetzung Auf Basis der Methode gleitender Durchschnitte bieten wir ein modular aufgebautes Consulting-Projekt zum Thema Variable Produkte an. Im Modul 1 liegt der Schwerpunkt auf der grundlegenden Ermittlung der Mischungsverhältnisse auf Basis historischer und zukunftsorientierter Analysen. Im Modul 2 liegt der Schwerpunkt auf der Qualitätssicherung im Sinne eines Backtestings der im Institut verabschiedeten Mischungsverhältnisse. Aufsichtsrechtliche Relevanz Die Methode der gleitenden Durchschnitte ist eine von der Aufsicht anerkannte Lösung zur Abbildung variabler Produkte. Schweiz Rundschreiben der Eidgenössischen Bankenkommission "Messung, Bewirtschaftung und Überwachung der Zinsrisiken (Zinsrisiko)", 25. März 1999, Anhang 1 (1) Methode gleitender Durchschnitte Eine zentrale Fragestellung in der Abbildung von variablen Produkten wie Spareinlagen, variablen Darlehen und Kontokorrent im Soll und Haben in Banken und Sparkassen ist deren Integration in den Cash-Flow. In der Praxis und der Literatur der letzten Jahre hat sich die Methode der gleitenden Durchschnitte immer deutlicher als State-of-the-art herauskristallisiert und wird in vielen Banken und Sparkassen umgesetzt. Durch die Methode gleitender Durchschnitte kann das für variable Produkte typische Verhalten der zeitverzögerten und gedämpften Weitergabe von Zinsänderungen am Interbankenmarkt in die Kundenkonditionen entsprechend modelliert werden. Als Ergebnis werden optimale Mischungen von Gleitzinsen identifiziert. "Eine Möglichkeit zur Bestimmung der effektiven Zinsbindung von Bodensatzprodukten sind Ansätze mittels replizierender Portfolios. Die Grundidee besteht darin, das Zins- und Kapitalbindungsverhalten einer Position mittels Portfolios aus Marktzinskombinationen (Benchmark-Portfolios) so zu simulieren, dass die Varianz der Marge zwischen Kundenzins und Rendite des replizierenden Portfolios minimiert wird. Als Datenbasis für die Simulationen dienen historische Produkt- und Marktzinssätze." Basel II Principles for the Management and Supervision of Interest Rate Risk, Bank for International Settlements, September 2003 Annex 1 20.: "... Banks typically look to the past behaviour of such positions for guidance about these assumptions. For instance, econometric or statistical analysis can be used to analyse the behaviour of a bank s holdings in response to past interest rate movements. Such analysis is particularly useful to assess the likely behaviour of nonmaturity depositis, which can be influenced by bank-specific factors such as the nature of the bank s customers and local or regional market conditions.... Finally, input from managerial and business units within the bank could have an important influence, since these areas may be aware of planned changes to business or repricing strategies that could affect the behaviour of the future cash flows of postitions with uncertain maturities."
Consulting-Projekt Variable Produkte das Leistungsspektrum Modul 1: Optimierung der Mischungsverhältnisse Historische Analysen Auf Basis der durch das Institut erhobenen Zeitreihen (Produktzinsen und -volumina) der variablen Produkte werden im Rahmen historischer Analysen optimale Mischungsverhältnisse ermittelt. Diese bilden nach qualitativer Überprüfung die Grundlage für die Präsentation zur Entscheidungsfindung des Vorstands. Somit können über diese Replikationsvorschriften variable Produkte in den Cash-Flow und die Profit-Center-Rechnung integriert werden. Projektablauf: 3 bis 5 Personentage Datensammlung und Aufbereitung durch das Institut Zeitbedarf individuell je nach Institut Historische Analyse der Zeitreihen 1. Woche Workshop zur Diskussion und qualitativen Analyse 2. bis 3. Woche Dokumentation und Präsentation vor dem Vorstand 4. Woche Kombination der beiden Analysen Zukunftsorientierte Analysen Aufgrund von Strukturbrüchen in den Zeitreihen (veränderte Produktpolitik, Fusionen etc.) und zu kurzen Zeitreihen (neue Produkte etc.) können historische Daten nicht in allen Fällen für die Ermittlung von Mischungsverhältnissen herangezogen werden. Die historische und zukunftsorientierte Analyse können aufeinander aufbauend durchgeführt werden. Dadurch reduziert sich der Aufwand an Personentagen und an Zeitbedarf um ca. 2 Personentage und 1 bis 2 Wochen. Im Rahmen zukunftsorientierter Analysen auf Basis geschätzter Zeitreihen der Produktzinsen und -volumina werden optimale Mischungsverhältnisse für die variablen Produkte ermittelt. Die Ergebnisse münden analog in einer Dokumentation und Präsentation zur Entscheidungsfindung für den Vorstand. Projektablauf: 5 bis 7 Personentage Vorbereitung des 1. Workshops 1. Workshop zur Schätzung der Zeitreihen für die Zukunftsanalyse Zukunftsorientierte Analyse der Zeitreihen 2. Workshop zur Diskussion und qualitativen Analyse Dokumentation und Präsentation vor dem Vorstand Zeitbedarf individuell je nach Institut 1. Woche 2. bis 3. Woche 4. Woche
Modul 2: Qualitätssicherung der Mischungsverhältnisse Betriebswirtschaft Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es sinnvoll, eine Überprüfung der Mischungsverhältnisse variabler Produkte durchzuführen. Hierdurch wird die Frage nach der Modellstabilität beantwortet. Aufsichtsrecht Aus aufsichtsrechtlicher Sicht Mindestanforderungen an das Betreiben von Handelsgeschäften ist es empfehlenswert, mindestens jährlich ein Backtesting der variablen Geschäfte durchzuführen. Im Fokus steht die Qualitätssicherung im Sinne eines Backtestings der verabschiedeten Mischungsverhältnisse. In einer Vorstandspräsentation wird der Anpassungsbedarf hinsichtlich der Produktpolitik dargestellt und die weitere Vorgehensweise mit dem Institut abgeleitet. Insbesondere bieten sich bei einem weiteren Analysebedarf aufgrund der durchgeführten Delta-Analysen zukunftsorientierte Analysen (vergleiche Modul 1) an. Projektablauf: 3 Personentage Analyse der durch das Institut zur Verfügung gestellten Zeitreihen und Mischungsverhältnisse 1. Woche Workshop zur Diskussion und qualitativen Analyse der rechnerischen Ergebnisse und Delta-Analyse 2. Woche Dokumentation und Präsentation vor den Vorstand 3. Woche Aufwände Die Aufwände und die Zeitdauer der Projekte hängen entscheidend von der Anzahl der zu analysierenden Produkte ab. Die vorgegebenen Werte sind als Schätzung auf Erfahrungswerten für das Produktportfolio einer durchschnittlichen Bank oder Sparkasse zu verstehen.
GILLARDON innovative Lösungen für die Finanzwirtschaft Die Lösungen Unsere Kernkompetenzen umfassen die Bereiche Kundenberatung, Produktkalkulation und Gesamtbanksteuerung. evenit TM evenit ist das integrierte Beratungssystem für die Themen Altersvorsorge, Baufinanzierung, Vermögensanalyse und Financial Planning. MARZIPAN TM MARZIPAN ist die Lösung zur Produktberatung und -kalkulation von Aktiv- und Passivgeschäften auf Basis der Marktzins- und Barwertmethode. THINC TM THINC ist die integrierte Softwarelösung zur wertorientierten Gesamtbanksteuerung und deckt die Themen Markt- und Vertriebssteuerung, Risikocontrolling, Treasury, Kreditrisikosteuerung und Bilanzstrukturmanagement ab. FinanceFactory TM FinanceFactory ist das regelbasiertes Kalkulationssystem für die Absatzfinanzierung. Es werden alle Darlehensvarianten der Absatzfinanzierung inklusive Restkreditversicherung und Subventionsrechnung abgedeckt. GILLARDON entwickelt High-End-Systeme für die Finanzwirtschaft in den Themenbereichen Kundenberatung, Produktkalku-lation und Gesamtbanksteuerung. Neben Softwarelösungen bieten wir Consulting, Schulungen, finanzmathematische sowie betriebswirtschaftliche Seminare und Publikationen.
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