Informationsbeschaffung und Datenerhebung

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Transkript:

Informationsbeschaffung und Datenerhebung Vorlesung vom 03. April 2017 Birger Krägelin

Inhalt Grundbegriffe des Informationsmanagement Wissen und Informationen Informationswirtschaft Informationsgewinnung Informationsbeschaffung Datenerhebung Primärerhebung Sekundärerhebung

Daten Information - Wissen Bei der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechniken werden unterschiedliche Begriffe verwendet: Datenverarbeitung Informationsverarbeitung Wissensverarbeitung Sind das Synonyme? Wie grenzt man die Begriffe voneinander ab?

Begriffshierarchie http://www.enzyklopaedie-derwirtschaftsinformatik.de/wienzklopaedie/members/krcmar/beziehung en%20zwischen%20den%20ebenen%20d er%20begriffshierarchie.bmp/image_large Quelle: Krcmar

Begriffshierarchie Wissen entsteht durch Vernetzung, Interpretation und prozedurale Verknüpfung. http://www.enzyklopaedie-derwirtschaftsinformatik.de/wienzklopaedie/members/krcmar/beziehung en%20zwischen%20den%20ebenen%20d er%20begriffshierarchie.bmp/image_large Quelle: Uni Duisburg

Information Für das Informationsmanagement wesentlich ist der Begriff der Information. Es gibt verschieden Sichtweisen: Allgemeinsprachliche Verwendung Sich informieren aus verschiedenen Quellen, Zeitungen, Medien, Stadt-Information für Touristen

Information ISO/IEC 2382 Norm: Information Technology Vocabulary Die ISO 2382 vermeidet, den Begriff direkt zu definieren, stattdessen werden die Begriffe Daten, Signale, und Nachrichten verwendet. Betriebswirtschaftslehre Information ist zweckbezogenes Wissen. Problem: Zuerst muss der Begriff Wissen definiert werden.

Information als Produktionsfaktor Informationen sind eine immaterielle aber keineswegs kostenlose Ressource. Im Vergleich zu materiellen Ressourcen: Hohe / niedrige Vervielfältigungskosten Wertverlust durch Gebrauch / keine Abnutzung Identifikation, Schutzmöglichkeit / Probleme mit Datenschutz, Datensicherheit Wert im Markt bestimmbar / Preis bzw. Wert schwer bestimmbar

Management Der Begriff Management kann eine institutionelle und eine funktionale Bedeutung haben. Management als Institution Personen, die als Entscheidungsträger im Unternehmen aufgaben- oder personenbezogene Verantwortung wahrnehmen. Management als Funktion Spezielle Aufgaben und Prozesse, die im Unternehmen ablaufen. Planung, Entscheidung, Realisierung, Kontrolle

Management Typische Management-Aufgaben sind Entwickeln von Visionen Setzen von Zielen Organisieren von Abläufen Entscheiden mit unvollständigem Wissen Kontrollieren Bei Menschen: Fordern und Fördern

Informationsmanagement Informationsmanagement ist das Management der Informationswirtschaft, der Informationssysteme, der Informations- und Kommunikationstechnik sowie der dazugehörigen Führungsaufgaben. Informationsmanagement ist gleichzeitig Technikdisziplin und Managementdisziplin.

Modell des Informationsmanagements Quelle: Krcmar

Informationswirtschaft Ziel ist ein Gleichgewicht herzustellen zwischen Informationsangebot und Informationsnachfrage Informationsnachfrage, -bedarf aus Sicht der Nutzer Informationsquellen, -ressourcen aus Sicht der Anbieter Informationsangebot betriebswirtschaftliche Sicht Informationsverwendung übergeordnete Management-Sicht

Informationsnachfrage Gleichgewicht zwischen Informationsbedarf und Informationsangebot Quelle: Picot

Entscheidungsorientierte Informationssysteme Mehrstufiges Konzept Datenbasis operativer Systeme (Vorsysteme) Extraktion, Formatkonvertierung, Dublettenbereinigung Extract Transform - Load Zentralisierte Datenhaltung (Data Warehouse) Aggregation, Analyse und Auswertung (OLAP online analytical processing) Erkennen und Finden von Informationen (Data Mining, Business Intelligence)

Entscheidungsorientierte Informationssysteme Quelle: Picot

Data Warehouse A data warehouse is a subject-oriented, integrated, time-variant and non-volatile collection of data in support of management's decision making process. Ausgerichtet an den Bedarfsträgern im Unternehmen Integrierte Datenhaltung mit einheitlicher Sichtweise Verwaltung historischer Daten, z.b. für Trendanalysen Dauerhafte Datenspeicherung

Enterprise Information Portal Zugang zu Informationen erfolgt über Web-basierte Portale, die leicht bedienbar und personalisierbar sind. Quelle: www.enterprise-portal-server.de/

Suchmaschinen und Kataloge Suchmaschinen extrahieren aus Webseiten Wörter und Schlüsselbegriffe mit Hilfe von Robots oder Spidern. Vollständige Erfassung des Datenbestandes Reihenfolge durch intelligente Ranking-Verfahren Schnelles Durchsuchen, leichtes Ändern der Anfragen Kataloge werden von Redakteuren von Hand erstellt. Hohe Informationsqualität

Informationsquellen und -ressourcen Wir unterscheiden unternehmensinterne und unternehmensexterne Informationsquellen. Interne Nachfrage: Betriebliche Informationssysteme Fachinformationsdienste Internet-Suchmaschinen Externe Nachfrage: Publikationen Public Relations

Informationswert Der Wert von Informationen wird erst durch ihre Verwendung festgelegt. wer nutzt sie? wann wird sie genutzt? in welcher Situation? Quelle: Gabler

Informationswert Der Wert einer Information kann gemessen werden. normativer Informationswert Vergleich einer Sachentscheidung ohne Informationsbeschaffung und nach Informationsbeschaffung realistischer Informationswert Ermitteln des empirischen Gewinns bei der Nutzung der Information subjektiver Informationswert Bauch-Wert von Entscheidern im Management

Informationsgewinnung Schritte zur Informationsgewinnung Quelle: manager-wiki.com

Vorbereitungen zur Informationsgewinnung Beginnt mit der strategischen Fragestellung. Zieldefinition Aufgabenstellung Modellierungsmethode Informationsidentifikation Informationsbedarfsanalyse Informationsangebotsanalyse Qualitätsbewertung Nutzbarkeitsprüfung

Vorbereitungen zur Informationsgewinnung Vorbereitung der Datenerhebung Auswahl der Quellen Primärerhebung neu für den angestrebten Zweck Sekundärerhebung Verwenden vorhandener Quellen Auswahl der Methoden Befragung Beobachtung Inventur Dokumentenanalyse

Informationsbeschaffung Aufgabe von Geheimdiensten zur Erfüllung ihres gesetzlichen Auftrages. Quelle: Verfassungsschutz

Informationsbeschaffung Geheimdienstliche Methoden zur Informationsbeschaffung: (nach Bundesnachrichtendienst) human intelligence Informationsgewinnung mittels menschlicher Quellen signals intelligence Filtern von Datenströmen imagery intelligence Fernerkundung, Auswertung von Luftbildern open source intelligence Auswertung öffentlicher Quellen

Datenerhebung Eine Datenerhebung muss verschiedenen Kriterien genügen: Relevanz effizienter Ressourceneinsatz Gültigkeit korrekte Beschreibung des zu untersuchenden Sachverhaltes Zuverlässigkeit Mess- und Auswertefehler Objektivität Abhängigkeit vom Untersuchenden Aktualität wichtig insbesondere bei Sekundärerhebung

Methoden der Datenerhebung Quelle: Universität Dortmund

Methoden der Datenerhebung Für die Gewinnung von Informationen können Daten auf unterschiedliche Weise gewonnen werden: Primärerhebung neue Datenerhebung für den angestrebten Zweck + spezifische Datenerhebung + genaue Aussagen - aufwändig Sekundärerhebung Auswertung fremder Datenerhebungen + geringer Aufwand + Wiederholung nach anderen Gesichtspunkten - veraltete Daten - Fehler wegen unspezifischer Daten

Interview Interviews sind mündliche Befragungen in direktem Kontakt zwischen Interviewer und Befragtem standardisiertes Interview Befragungssituation identisch für alle Befragten Fragen: gleiche Reihenfolge, gleicher Wortlaut teilstandardisiertes Interview Befragung anhand eines Leitfadens nicht standardisiertes Interview durchgeführt von Experten Fragestellung geht auf Antworten ein Telefoninterview oder Face-to-Face

Fragebögen Fragebogen werden vom Befragten selbst ausgefüllt standardisiertes Vorgehen gleiche Fragebögen für alle Befragten postalische Befragung teilstandardisiertes Vorgehen zielgruppenspezifische Fragebögen nicht standardisiertes Vorgehen Befragung von Experten Fragen mit Freitextfeldern

Fragen und erwartete Information Verhaltensfragen Handlungen und Verhaltensweisen von Befragten Bsp.: Wie oft haben Sie? Fragen nach Eigenschaften des Befragten Wahrnehmung bestimmter Sachverhalte Bsp.: Wie zufrieden sind Sie mit? Meinungsfragen Beurteilung von Statements Bsp.: Sollte man? Überzeugungsfragen Einschätzung bestimmter Sachverhalte Bsp.: Wie bewerten Sie folgende Aussage?

Formale Struktur von Fragen offene Fragen keine vorgegebenen Antwortmöglichkeiten geschlossene Fragen Antwortalternativen sind vorgegeben Hybridfragen Ja/Nein Fragen Bewertungsfragen (Noten, Punktevergabe) Auswahlfragen Auswahlfragen mit Mehrfachnennung Festgelegte Antwortalternativen + zusätzliche offene Antwort bei Bedarf

Mögliche Fehlerquellen beim Interview Verhalten des Interviewers äußere Merkmale des Interviewers Geschlecht, Alter, Sympathie/Antipathie Anwesenheit Dritter beim Fragebogen unklare Fragestellungen fehlende oder unklare Erläuterungen Beeinflussung durch Fragereihenfolge beim Befragten Desinteresse Zustimmungstendenz Antworten nach sozialer Erwünschtheit

Teilerhebung - Stichprobe Wenn eine vollständige Untersuchung nicht möglich ist, werden die Daten einer Stichprobe erhoben. Festlegung der Untersuchungsobjekte Teil der Vorbereitung umfassende Dokumentation (Relevanz) Einhalten wissenschaftlicher Standards Auswahlverfahren Zufallsprozess bewusste Auswahl Ermitteln des Fehlers Vergleich mit anderen Untersuchungen Mehrfach-Untersuchung

Auswahlverfahren für Stichproben Quelle: Gabler

Sekundärerhebung Wenn die Zeit bzw. die Mittel für eine Primärerhebung nicht zur Verfügung stehen, oder wenn die Daten nicht beschafft werden können, werden andere Quellen ausgewertet. externe Quellen amtliche Statistiken Geschäftsberichte, Firmenzeitungen Veröffentlichungen von Instituten Informationen von Info-Brokern interne Quellen Unterlagen der Buchhaltung Kundenstatistiken (z.b. aus Kundendatenbanken) Berichte von Außendienstmitarbeitern

Primär- vs. Sekundärerhebung Primärerhebung ausgerichtet am Ziel neue Ergebnisse Sekundärerhebung wiederholte Datenanalyse neue Zusammenhänge Quelle: Pepels

Fragen??