KEY-ACCOUNT-MANAGEMENT



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Transkript:

KEY-ACCOUNT-MANAGEMENT

Inhaltsverzeichnis Einleitung Begriffsdefinition Grundlagen - (KAM) Das Profil des Key-Account-Managers KAM mehr als nur verkaufen - Aufgaben des Key-Account-Managers Zentrale Erfolgsfaktoren des s Analyse als Voraussetzung für Erfolgreiches KAM Planungstechniken zur selbstständigen Kundenanalyse Verantwortung und Aufgaben in der KAM-Struktur Innerbetriebliche Schnittstellen-Partner / Funktionen Key-Account Entwicklungsplan Key-Account-Controlling Ohne geht s nicht Schlussbemerkung Tages-Clearing KEY-ACCOUNT-MANAGEMENT 2

EINLEITUNG 8. November 2007 3

Inhalte und Merkmale des s 8. November 2007 Die Visionen und Ziele des Kunden kennen Kommunikation auf höchster Ebene (Vorstände bzw. Geschäftsführer) KAM - spezifische Organisation im eigenen Unternehmen Entwicklung gemeinsamer Ideen zur Umsatzsteigerung Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette Optimierung der Prozesse intern / extern Gemeinsame Marktstrategien entwickeln Permanent Potential zur Kostenoptimierung heben Open Book Policy EINLEITUNG 4

BEGRIFSDEFINITION KEY-ACCOUNT-MANAGEMENT 8. November 2007 5

Was ist das überhaupt? Der Begriff Account stammt aus dem Englischen und bedeutet ins Deutsche übersetzt Konto. Da Kunden in nahezu allen Unternehmen als Konten geführt werden, hat sich der Begriff Account als Synonym für Kunde etabliert. Key bedeutet im Englischen Schlüssel. (KAM) = Der Umgang mit Schlüsselkunden (KAM) ist eine komplexe Methode im Umgang mit definierten Kunden. Entwickelt wurde das in den 70er Jahren. BEGRIFSDEFINITION KEY-ACCOUNT-MANAGEMENT 6

Key-Accounts = Die Schlüsselkunden Key-Accounts sind Kunden, welche aktuell von großer Bedeutung sind, oder das Potential aufweisen künftig von großer Bedeutung zu sein. BEGRIFSDEFINITION KEY-ACCOUNT-MANAGEMENT 7

Key-Account-Manager = Der Kommunikator und Alleswisser Key-Account-Manager Der Key-Account-Manager ist die Schnittstelle eines Unternehmens zum Key-Account (Schlüsselkunden) Kernaufgaben eines Key-Account-Managers: Analysieren der Kunden Entwicklung kundenspezifischer Strategien Implementierung eines KAM - Teams Ausarbeiten von Kundenbearbeitungsprozessen Führen der Prozessbeteiligten Key-Account-Controlling anhand definierter Messgrößen Win-Win-Situation Prinzip - one face to the customer" BEGRIFSDEFINITION KEY-ACCOUNT-MANAGEMENT 8

GRUNDLAGEN - KEY-ACCOUNT-MANAGEMENT (KAM) 8. November 2007 9

Grundlagen - (KAM) Das Grundprinzip des s ist es, dass ein bestimmter Mitarbeiter des Unternehmens die Betreuung der Schlüsselkunden koordiniert. Der Kunde hingegen hat einen Ansprechpartner im Unternehmen der sich um ihn telefonisch und vor Ort intensiv und ganzheitlich kümmert. GRUNDLAGEN - KEY-ACCOUNT-MANAGEMENT (KAM) 10

Grundlagen - (KAM) Dieser Druck gliederte sich wie folgt: Wachsender Wettbewerb Anstieg der Vertriebskosten Druck von Kundenseite Veränderung der Kundenstruktur Die Kunden wurden infolge dessen klassifiziert. Kunden Priorität A Kunden Priorität B Kunden Priorität C Große Kunden Mittlere Kunden Kleine (weniger wichtige) Kunden 20% der Bestandskunden erwirtschaften oft 80% des Umsatzes Vor allem die wachsenden Vertriebskosten in großen Außendienstorganisationen und die unübersichtliche Effizienz drängten die Unternehmen zum Handeln. GRUNDLAGEN - KEY-ACCOUNT-MANAGEMENT (KAM) 11