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Zusammenfassung in Leichter Sprache

Transkript:

Folie 1 Heute geht es um das Arbeiten mit Zielen und um das gute, konkrete Ziele setzen lernen. Kleine Umfrage: was sind eure Ziele im Hockey? Einige Beispiele dazu sammeln und nachfragen: - ist das ein Ziel? Oder eher Traum/Vision? - wie kann man dieses Ziel erreichen? - was braucht es um ein Ziel zu erreichen? Folie 2 Damit man ein Ziel erreichen kann, muss man genau wissen WIE man es erreichen kann. Es braucht also einen Plan. Sonst ist ein Ziel nur ein Wunsch. Jeder sagt beispielsweise: ich möchte mal so gut stickhandeln können wie Patrick Kane. Wenn er das zehnmal sagt, wird er dann ein besserer Stickhandler? Nein, er muss genau wissen, was er dafür tut und einen konkreten Plan haben. Folie 3 Hinweis: hier empfiehlt sich, zusätzlich den Videoclip über Michael Jordan zu zeigen (siehe Toolbox). Lest mal (laut für alle, oder jeder für sich), was der beste Basketballer einst gesagt hat. Ihr seht, Misserfolge gehören dazu. Jeder Topathlet muss in seiner Karriere Hindernisse überwinden. Ziele helfen, dass man trotzdem seinen Weg findet. Folie 4 In einem Spiel muss jeder sein Bestes geben. Das bedeutet nicht Tore oder Punkte das kann auch gut sein sondern, dass jeder an seine Limite geht. Damit das möglich ist, müssen wir immer besser werden. Damit das geht, musst du aber wissen, WAS du verbessert willst und WIE du das tust. Darum brauchen wir die guten Ziele.

Seite 2 Folie 5 Frage an die Spieler: Wenn der Spieler hier unten am Berg steht und das rote Fähnlein auf dem Berg sieht, reicht es dass er viel Wille und Leidenschaft hat, um dieses zu erreichen? Was braucht er dann noch? Natürlich, er muss etwas tun, um auf den Berg zu kommen. Er muss gehen! Und zwar Schritt für Schritt. Genau wie du, muss er jeden Schritt nach dem anderen machen. Diese Schritte sind unsere Ziele. Das geht nicht immer schnell, aber wir kommen der roten Fahne immer näher. Folie 6 Gute Ziele helfen uns also auf unserem Weg auf zwei Arten: 1. Wir wissen wohin der Weg geht und das Ziel hilft uns, den Kurs zu halten und auf unseren Weg zu fokussieren. 2. Ziele helfen uns durchzuhalten. Auch wenn s mal anstrengend wird, wissen wir warum wir das tun. Folie 7 Dazu könnt ihr Euch auch ein Navigationssystem vorstellen. Wenn wir das Ziel eingeben, was tut das System dann? Richtig, es berechnet den schnellsten Weg. Kann es sein, dass wir trotzdem mal einen anderen Weg nehmen müssen oder wollen? Ja, was ändert sich dann? Nur der Weg und die Ankunfszeit wird neu berechnet. Was ändert sich nicht? Das Ziel! Dank guten Zielen finden wir also unseren Weg, auch wenn es mal Hindernisse gibt. Folie 8 Welche Ziele helfen am Besten? Wir unterscheiden grundsätzlich drei verschiedene Arten von Zielen: Wer nennt mir ein Beispiel für ein Resultatziel? (Bsp: drei Punkte) Kann man Siegen/Punkte immer alleine beeinflussen? Nein. Wer nennt mir ein Beispiel für ein Leistungsziel? (Bsp: heute will ich 80% der Zweikämpfe gewinnen) Kann man das immer alleine beeinflussen? Was wenn der Gegner Crosby heisst? Nein. Wer nennt mir ein Beispiel für ein Handlungsziel? (Bsp: Stock im def. Zweikampf immer zum Puck bringen) Kann man das immer? Auch gegen Crosby? Ja!

Seite 3 Folie 9 Ziele, die eine genaue, konkrete Handlung beschreiben, helfen am Besten! Mit diesen Zielen können wir wirklich Schritt für Schritt besser werden. Wir können so kleine Schritte machen in Richtung Berggipfel. Solche Ziele bringen eine ACTION. Diese konkreten Handlungs-Schritte sind für uns und für andere wahrnehmbar. Man kann von aussen feststellen, was du tust. Folie 10 Doch Ziele setzen ist nicht einfach. Da muss man seinen Kopf anstrengen und etwas tun, das vielleicht nicht so bequem ist. Doch auch hier, wie überall im Hockey, gilt: Wer viel erreichen will, muss mehr dafür tun! Folie 11 Und nun zur Frage wie man das macht. Wie kann man denn ein gutes Ziel setzen? Hierzu hilft uns die sogenannte SMART-Methode. Smart heisst deutsch schlau. Wir wollen also schlaue Ziele, die uns helfen. Folie 12 SMART ist für uns eine hilfreiche Abkürzung, welche für diese fünf Ziel-Merkmale steht: Spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert. Ein schlaues Ziel muss diese fünf Bedingungen erfüllen.

Seite 4 Folie 13 Spezifisch heisst genau beschrieben. Das Ziel beschreibt genau, WAS ich tue. Es beschreibt Action. Muss also ein HANDLUNGSZIEL sein. Kann jemand ein Beispiel nennen? (Bsp. ich positioniere mich im def. Zweikampf immer inside, zwischen Gegner und Tor) Folie 14 Handlungsziele müssen einen Unterschied machen. Woran merke ich den Unterschied? Messbarkeit ist manchmal schwierig. Einige Ziele z.b. inside stehen - sind schwer in Zahlen messbar. Ein Leichtathlet hat es da einfacher, er kann Zeiten, Schritte oder Längen messen. Im Ziel muss auch formuliert sein, woran du merkst, dass du das besser gemacht hast? Zum Beispiel, wenn der Gegner mehr Weg machen musste, oder weniger Pässe vors Tor bringt, wenn du immer inside stehst. Folie 15 Die Ziele, welche dich weiterbringen sollen, müssen DEINE Ziele sein. Ziele welche DU wirklich willst, für welche du selbst motiviert bist. Bestimmt sagen dir auch die Trainer, woran du arbeiten solltest. Aber das macht noch kein gutes Ziel. Es kann dir für die Ziele vielleicht helfen, wenn du bei den Trainern genauer nachfragst, was die Entwicklung sein könnte. Überlege dir aber immer gut, was du wirklich willst und setze dir solche attraktiven Ziele. Folie 16 In jedem Spiel 2 Tore schiessen ist ein toller Traum und vielleicht klappt s ja auch mal. Aber dieses Ziel ist für kaum jemanden hilfreich, weil es zu weit entfernt ist von der Realität. Genauso wenig wie keinen Fehler machen oder jeden Puck halten, jeden Zweikampf gewinnen. Fasse dir Ziele, die dich herausfordern und pushen, aber mit 100% Einsatz und Konzentration darauf erreichbar sind.

Seite 5 Folie 17 Nehme dir im Ziel auch vor, bis wann du das Ziel erreicht haben willst. Dabei geht es nicht um den genauen Zeitpunkt, wo du das Ziel erreicht haben musst, sondern es geht darum, dass du das Ziel nicht aus den Augen verlierst. Wenn du dir beispielsweise in zwei Monaten bin ich XY vornimmst, schaust du in zwei Monaten wo du stehst. Wenn du noch nicht ganz soweit bist, ist das kein Scheitern, sondern ein Zwischenstand und du weisst, welche nächsten Schritte du dir planen kannst. Folie 18 Wer kann mir die 5 Anforderungen an ein SMARTes Ziel sagen? Buchstabe für Buchstabe von den Spielern abfragen. Ziele, die eine konkrete Handlung beschreiben, also SMART sind, helfen uns besser zu werden. Wir können so kleine Schritte machen in Richtung Berggipfel und diese Schritte sind für uns und für andere wahrnehmbar. Folie 19 Und jetzt bist du dran. Die Aufgabe auf der Folie von jemandem laut vorlesen lassen. Nachfragen ob alles verstanden wurde. Ich verteile euch nun das Arbeitsblatt. Auf dem Arbeitsblatt ist die Aufgabe ebenfalls erläutert. Dieses Arbeitsblatt gebt ihr mir bis zum ab. Ich schaue die Arbeiten dann an und wir werden das ann später gemeinsam besprechen und abschliessen. Folie 20