Ecoprofit Representative

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Transkript:

Ecoprofit Representative MODUL 2 Syllabus Projektgruppe AL 2 HBLFA Raumberg-Gumpenstein März 2016 Betreuungslehrer: Ing. Johann Bauer Unterlagen zum Thema Gesetzliche Grundlagen Alles was Recht ist ausgearbeitet und bereitgestellt von Niederhuber & Partner Rechtsanwälte GmbH Wollzeile 24 1010 Wien

Modul 2 Ecoprofit Representative Inhalt: Die Ausbildung zum ECOPROFIT Representative beschäftigt sich im Detail mit wirtschaftlichen und umweltrelevanten Themen der Nachhaltigkeit in Unternehmen und der Implementierung von Maßnahmen zur Verbesserung (Optimierungspotential) in Unternehmen. In dieser Ausbildung steht die Vermittlung von Basiswissen zur Nachhaltigkeit und im Bereich des praktischen und betrieblichen Umweltschutzes in Betrieben im Mittelpunkt. Die Themengebiete umfassen: - Nachhaltigkeit konkret, Schritte zum Umweltschutz - Umweltteam - betriebliches Abfallmanagement - Stoffstrom-, Wasser-, Energiemanagement - betriebliche Mobilität - Umweltrecht - ökologischer Einkauf - Umweltcontrolling, Kennzahlen - Umweltbericht, Dokumentation - Umweltmarketing Ziel: Das Ziel dieser Ausbildung zum Ecoprofit Representative ist neben der Wissensvermittlung die praktische Beschäftigung mit den relevanten Elementen zur nachhaltigen Unternehmensentwicklung und ihrer Umsetzung in den Betrieben. Die praxisnahen und lösungsorientierten Unterrichtseinheiten ermöglichen den Teilnehmern das Kennenlernen und selbständige Erarbeiten von Optimierungsmaßnahmen nach dem Beispiel von Umweltmanagementsystemen (ÖKOPROFIT / EMAS / ISO14001). Zielgruppe: Im Bereich der schulischen Ausbildung liegt die Zielgruppe bei jenen Personen, die sich näher mit dem betrieblichen Umweltmanagement beschäftigen wollen, aktiv an Verbesserungen arbeiten und Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen mit Wirtschaft in Verbindung setzen möchten. Im späteren Berufsleben sollen diese Personen in Unternehmen die Leitung des Umweltteams übernehmen, um im Rahmen eines Managementsystems oder im Rahmen eines unternehmensinternen QM-Systems das Team zu führen. Sie bilden eine solide Grundlage für die fachspezifische Ausbildung und befähigen die Absolventinnen und Absolventen sich kritisch mit relevanten Themen der Gesellschaft auseinander zu setzen und für den Schutz der Umwelt und des ökologischen Gleichgewichtes beizutragen. Strukturen, Zusammenhänge und Wechselwirkungen als Grundelemente eines naturwissenschaftlichen Weltverständnisses erkennen und darstellen; - über Wissen in der Energienutzung, insbesondere von alternativen Energieformen, im Klimaschutz und im Umgang mit Wasser verfügen - die Bedeutung und nachhaltige Nutzung wichtiger Naturressourcen für die Produktion richtig einschätzen - Risikomanagement in Bezug auf Naturgefahren und Klimawandel betreiben und nachhaltige Konzepte zum schonenden Umgang mit Ressourcen insbesondere im Hinblick auf Energiesparen und Abfallvermeidung entwickeln - alternative Konzepte zur natürlichen Energiegewinnung identifizieren Die Themen dieses Moduls sind auf die Bildungs- und Lehraufgaben abgestimmt. Der Unterricht ist auf Lernergebnisse hin ausgerichtet und so zu konkretisieren, dass aktuelle Herausforderungen in der Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur berücksichtigt werden können. Es sind Werthaltungen, Einstellungen und kreative Fähigkeiten zu fördern.

MODUL 2 Umweltrelevantes Mehrwissen Dieses Modul beschäftigt sich mit den folgenden grundlegenden umweltrelevanten Themen und kann vor allem im Rahmen folgender Themenkreise des Lehrplanes (Lehrstoff für den Kernbereich) behandelt werden: Themen 1 Nachhaltigkeit 2 Umweltmanagementsystem 3 Umweltteam 4 Abfallmanagement 5 Stoffstrommanagement Inhaltskompetenzen 1.1 Begriffsgeschichte 1.2 Aspekte der Nachhaltigkeit (das 3-Säulen-Modell) 1.3 Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung 1.4 Nachhaltigkeit als politischer Begriff 1.5 Nachhaltigkeit im Unternehmen 2.1 was ist ein Managementsystem? 2.2 Funktionsweisen und Verfahrensschritte bei MS 2.3 Umweltmanagementsysteme (UMS) 2.4 Vorgehen bei UMS in Unternehmen 3.1 Wie bildet man ein Umweltteam? Zusammensetzung und Aufgaben 3.2 Mitarbeitermotivation 3.3 Argumente und Kommunikation für die Geschäftsführung 3.4 Visionen und betriebliche Umweltpolitik 3.5 Umweltprogramm und Umweltleistungen 3.6 gemeinsam Schritt für Schritt zu vorsorgendem Umweltschutz 4.1 Definition des Abfallbegriffs 4.2 Einfälle statt Abfälle 4.3 Kreislaufwirtschaft statt Abfallbeseitigung - Abfallvermeidung vor Abfallverwertung vor Abfallbeseitigung 4.4 Analyse des Abfallmanagements 4.5 Aufbau und Optimierung des Abfallmanagements 4.6 Die Entsorgung 4.7 Das betriebliche Abfallwirtschaftskonzept (AWK) 5.1 Definition Stoffstrommanagement Vergleich der Ansätze 5.2 Stoffstromanalyse Input, Output 5.3 Stoffstromverfolgung und Einsatzstoffe 5.4 Fallbeispiel Stoffstromanalyse

6 Betriebliches Energiemanagement 7 Gesetzliche Grundlagen - Alles was Recht ist 8 Ökologischer Einkauf 9 Controlling, Kennzahlen, Umweltcontrolling 10 Dokumentation 6.1 Das betriebliche Energiesystem 6.2 Energieverbraucher 6.3 Energieeffizienzanalyse 6.4 Typische Energieanwendungen mit Optimierungspotential 6.5 Energieeffizienz 6.6 Verkehr und Mobilität 6.7 Wärmerückgewinnung und Abwärme (Entsorgung) 6.8 Energieversorger 6.9 Contracting 6.10 Energiemanagement 6.11 Regenerative/Alternative Energien 7.1 umweltrelevante Gesetze und Verordnungen 7.2 Notwendigkeiten für einen Betrieb 7.3 Legal Compliance 8.1 umweltfreundlicher Einkauf im Betrieb 8.2 umweltfreundliche Materialien 8.3 relevante Produktkennzeichnungen 8.4 ökologischen Einkauf systematisch planen 8.5 Erfolgsfaktoren 9.1 Begriffsdefinition 9.2 Organisation und Durchführung 9.3 Information, Verantwortung, Kompetenzen 9.4 Kennzahlen ermitteln und sinnvoll einsetzen 10.1 notwendige Dokumentation in UMS 10.2 Daten und Ergebnisse 10.3 Darstellung und Einsparungsberechnungen 10.4 Der Umweltbericht 10.5 Umweltmarketing Über welche Handlungskompetenzen sollte man für die Prüfung zum Modul 2 verfügen?,, und der Inhaltskompetenzen Die Aufgaben der elektronischen Prüfung beziehen sich auf zwei Anforderungsgruppen, denen die folgenden Handlungskompetenzen zugeordnet wurden: Anforderungsgruppe I Anforderungsgruppe II : Wiedergabe von umweltrelevantem Fachwissen : Begreifen und Interpretieren des gelernten umweltrelevanten Wissens : Übertragung von Regeln, Gesetzmäßigkeiten auf vorgegebene Beispiele : Untersuchung, Unterscheidung und Zerlegung des Erlernten

1 Nachhaltigkeit Handlungskompetenz Inhaltskompetenz 1.1 Begriffsgeschichte 1.2 Aspekte der Der Nachhaltigkeit (das 3-Säulen-Modell) 1.3. Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung 1.4. Nachhaltigkeit als politischer Begriff 1.5. Nachhaltigkeit im Unternehmen, 1.1.1. die Bedeutung der Nachhaltigkeit erklären 1.1.2. die Nachhaltigkeit an Beispielen erklären, 1.1.3. eigene Beispiele von Nachhaltigkeit nennen 1.2.1. die 3 Säulen der Nachhaltigkeit erklären 1.2.2. Beispiele zu den jeweiligen Säulen nennen und beschreiben 1.3.1. den Begriff erklären und Beispiele nennen 1.4.1. den Begriff erklären und Beispiele nennen 1.5.1. den Begriff erklären und Beispiele nennen Seite 6

2 Umweltmanagementsystem 2.1 was ist ein Managementsystem 2.2 Funktionsweisen und Verfahrensschritte bei Managementsystemen 2.3 Umweltmanagementsysteme Handlungskompetenz 2.1.1. ein Umweltmanagementsystem erklären 2.1.2. Aufgaben von Umweltmanagementsystemen und Beispiele nennen 2.2.1. die Aufgaben eines Umweltmanagementsystems erklären 2.2.2. Verfahrensschritte bei den einzelnen Aufgaben eines Managementsystems erklären und Beispiele nennen 2.3.1. das System EMAS erklären 2.3.2. das System ISO 14001 erklären Inhaltskompetenz 2.4 Vorgehen bei UMS in Unternehmen 2.3.3. Unterschiede zwischen diesen Systemen nennen und beschreiben 2.4.1. an Hand eines Beispiels den Ablauf eines Umweltmanagementsystems in einem Betrieb darstellen Seite 7

a Inhaltskompetenz 3.1 Wie bildet man ein Umweltteam? Zusammensetzung und Aufgaben tenz 3.1.1. erklären welche Personen ein Umweltteam bilden 3.1.2. erklären, welche Aufgaben das Umweltteam übernimmt 3.2 Mitarbeitermotivation 3.2.1. Beispiele für Motivationen nennen und beschreiben 3.3 Argumente und Kommunikation für die Geschäftsführung 3.4 Visionen und betriebliche Umweltpolitik 3.5 Umweltprogramm und Umweltleistungen 3.6 gemeinsam Schritt für Schritt zu vorsorgendem Umweltschutz 3 Umweltteam Handlungskompe- 3.3.1. Betriebliche Möglichkeiten für den Umweltschutz erheben und vorstellen 3.4.1. Umweltpolitik und Unternehmenspolitik in Einklang bringen 3.5.1. konkret formulierte und messbare Ziele festlegen 3.5.2. Maßnahmen zur Zielerreichung definieren 3.6.1. die einzelnen Schritte zur Erreichung eines vorsorgenden Umweltschutzes nennen und beschreiben können Seite 8

Inhaltskompetenz 4.1 Definition des Abfallbegriffes 4.1.1. den Begriff Abfall erklären können 4.1.3. Beeinträchtigungen des täglichen Lebens durch Abfälle nennen und beschreiben können tenz 4.1.2. Beispiele für Abfälle nennen können 4.2 Einfälle statt Abfälle 4.2.1. Beispiele für Abfallvermeidung nennen und beschreiben können 4.3 Kreislaufwirtschaft statt Abfallbeseitigung 4.3.1. den Begriff Kreislaufwirtschaft beschreiben können 4.3.2. Beispiele für Abfallvermeidung nennen und beschreiben können 4.3.3. Beispiele für die Verwertung von Abfall nennen und beschreiben können 4.4 Analyse des Abfallmanagements 4.4.1. den Nutzen eines Abfallmanagements nennen und beschreiben können 4.5 Aufbau und Optimierung des Abfallmanagements 4.5.1. Punkte für die Einführung eines Abfallmanagements nennen und beschreiben können 4.6 Die Entsorgung 4.6.1. Möglichkeiten der Entsorgung von Abfällen nennen und beschreiben können 4.7.1. das betriebliche Abfallwirtschaftskonzept erklären und beschreiben können 4 Abfallmanagement Handlungskompe- 4.7 Das betriebliche Abfallwirtschaftskonzept (AWK) 4.7.2. erklären können, wann ein AWK zu erstellen ist 4.7.3. erklären können, was ein AWK enthalten muss 4.7.4. erklären können, warum ein AWK notwendig ist Seite 9

a 5 Stoffstrommanagement 5.1 Definitionen Stoffstrommanagement Vergleich der Ansätze 5.2 Stoffstromanalyse Input, Output 5.3 Stoffstromverfolgung und Einsatzstoffe 5.4 Fallbeispiele Stoffstromanalyse Handlungskompetenz Ver- Analysie- stehen ren 5.1.1. den Umweltschutz in Unternehmen grafisch darstellen und erklären können 5.1.2. die Stoffstromanalyse an Hand eines grafischen Beispiels erklären können 5.1.3. Unterschiede zwischen alter Umweltschutz und Cleaner Production darstellen können 5.1.4. eine Input Output Analyse an Hand eines Betriebes darstellen 5.2.1. den Begriff Stoffstromanalyse erklären können 5.2.2. den Begriff Cleaner Production beschreiben können 5.2.3. Werkzeuge für Cleaner Production nennen können 5.2.4. den vorsorgenden Umweltschutz nennen und mit Beispielen beschreiben können 5.3.1. den Vorgang einer Stoffstromanalyse darstellen und erklären 5.3.2. erklären, was eine Stoffstromverfolgung ist 5.4.1. den Fluss von Betriebsstoffen eines Betriebes darstellen Seite 10

a Inhaltskompetenz 6.1 Das betriebliche Energiesystem 6.2 Energieverbraucher 6.1.1. kann die betriebliche Energieversorgung darstellen 6.1.2. den Verbrauch von Energie eines Betriebes darstellen 6.2.1. die einzelnen Energieverbraucher darstellen 6.2.2. interne Energielieferanten darstellen 6.2.3. Möglichkeiten für Einsparpotentiale nennen 6 Betriebliches Energiemanagement Handlungskompetenz 6.3 Energieeffizienzanalyse 6.4 Typische Energieanwendungen mit Optimierungspotential 6.5 Energieeffizienz 6.3.1. den Gesamtenergieverbrauch erheben 6.3.2. mögliche Schwachstellen nennen 6.4.1. Energieverbraucher und Optimierungspotentiale nennen 6.5.1. den Begriff Energieeffizienz erklären 6.5.2. die Bedeutung der Energieeffizienz erklären 6.5.3. den Nutzen von Energieeffizienzmaßnahmen erklären 6.6 Verkehr und Mobilität 6.6.1. den Begriff Verkehr erklären 6.6.2. den Begriff Mobilität erklären Seite 11

6.6.3. den Begriff Bedürfnis erklären 6.6.4. Möglichkeiten der Verringerung von Verkehr nennen und beschreiben 6.7 Wärmerückgewinnung und Abwärme (Entsorgung) 6.8 Versorger 6.7.1. den Begriff Wärmerückgewinnung erklären 6.7.2. den Begriff Abwärme erklären 6.7.3. Beispiele für Wärmerückgewinnung nennen 6.8.1. Energieversorger aus dem Umfeld nennen 6.8.2. Unterschiede der Energieversorger nennen 6.9.1. den Begriff Energiecontracting erklären 6.9 Contracting 6.10 Energiemanagement 6.11 Regenerative / alternative Energien 6.9.2. die Arten von Contract-Verträgen nennen und erklären 6.9.3. Anbieter von Contracting nennen 6.10.1. die Aufgaben des Energiemanagements nennen und mit Beispielen erklären 6.10.2. Grundüberlegungen für Energiemanagement nennen 6.11.1. den Begriff Alternative Energien erklären 6.11.2. Beispiele für alternative Energieformen nennen und beschreiben 6.11.3. Vor- und Nachteile alternativer Energieformen beschreiben Seite 12

Inhaltskompetenz 7.1 umweltrelevante Gesetze und Verordnungen 7.2 Notwendigkeiten für einen Betrieb tenz 7.1.1. den Unterschied zwischen Gesetz und Verordnung erklären 7 Gesetzliche Grundlagen Handlungskompe- 7.1.2.... verschiedene Gesetze im Rahmen von Umweltmaßnahmen nennen und beschreiben 7.2.1. die Gründe für eine Abfallbehandlung nennen 7.2.2. verschiedene Gesetze und Verordnungen für Betriebe nennen und beschreiben können 7.3.1. den Begriff Legal Compliance erklären 7.3 Legal Compliance 7.3.2. erklären, welche Aufgaben der/die Zuständige für LC erfüllt 7.3.3. erklären, welche Verfahren zur Sicherstellung für LC Verwendung finden 7.3.4. Grundzüge von EMAS erklären Seite 13

Inhaltskompetenz 8.1 umweltfreundlicher Einkauf im Betrieb 8.2 umweltfreundliche Materialien 8.3 relevante Produktkennzeichnungen 8.1.1. wesentliche Punkte für einen umweltfreundlichen Einkauf nennen und beschreiben können tenz 8.1.2.... klimafreundlichen und stromsparenden Einkauf nennen 8.2.1. sinnvolle Ansätze für umweltfreundliche Materialien nennen 8.2.2. Produkte und deren Anwendung nennen und beschreiben 8.3.1. die Angaben von Produktkennzeichnungen an Hand von Beispielen erklären 8.3.2. die Kennzeichen von Produkten an Hand von Beispielen nennen und erklären 8 Ökologischer Einkauf Handlungskompe- 8.4 Ökologischen Einkauf systematisch planen 8.4.1. Punkte für einen ökologischen Einkauf an Hand der Konsumentenethik nennen und beschreiben 8.4.2. Beispiele von Marken und Märkten für einen ökologischen Einkauf nennen 8.4.3. Erfolgsfaktoren für einen ökologischen Einkauf nennen 8.5 Erfolgsfaktoren 8.5.1. den Sinn und den Zweck von Umweltzeichen und Zertifikaten erklären 8.5.2. Beispiele für Umweltzeichen und Gütesiegel nennen und beschreiben Seite 14

Inhaltskompetenz 9.1 Begriffsdefinition 9.1.1. den Begriff Controlling erklären 9.2 Organisation und Durchführung 9.3 Information, Verantwortung, Kompetenzen 9.4 Kennzahlen ermitteln und sinnvoll einsetzen tenz 9.2.1. die Aufgaben des Controllings erklären 9.2.2. ein Team für das Controlling erstellen 9.3.1. Daten sammeln, auf Gefahren hinweisen 9.3.2. Trends errechnen, Gegenmaßnahmen ergreifen 9.4.1. gesetzliche Rahmen einhalten 9.4.2. Datensätze zusammenfassen und auswerten 9 Controlling, Kennzahlen, Umweltcontrolling Handlungskompe- Inhaltskompetenz 10.1 notwendige Dokumentation in UMS tenz 10.1.1. das Wesen einer Dokumentation erklären 10.2 Daten und Ergebnisse 10.2.1. Daten und Ergebnisse sammeln und auswerten 10.3 Darstellung und Einsparungsberechnungen 10.3.1. Auswertungen grafisch darstellen 10.4 Der Umweltbericht 10.4.1. einen Bericht erstellen 10.5 Umweltmarketing 10.5.1. Bedürfniserfüllung und Rentabilität sowie belastende Auswirkungen auf Umwelt erklären 10 Dokumentation Handlungskompe- Seite 15