Manufacturing Execution Systems - Ein Überblick Dresden, 11.06.2010 Erik Steckler
00 Inhalt 1. Motivation 2. Einführung in MES 3. AIS-MES als Beispiel 4. Zusammenfassung TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 2 von 21
01 Motivation Basierend auf VDI 5600 Blatt 1 Fertigungsmanagementsysteme - Manufacturing Execution Systems (MES) TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 3 von 21
01 Motivation Ziel moderner Fabriken Notwendigkeiten in einer modernen Fabrik: schnelle, flexible Handhabung der Fertigungsprozesse Möglichkeiten zur zeitnahen Optimierung Ziel moderner Fabriken: erhöhte Wirtschaftlichkeit TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 4 von 21
01 Motivation Grenzen von ERP-Systemen MES als Ergänzung zum ERP (Enterprise Resource Planning): ERP fehlt die Nähe zum Fertigungsprozess ERP ungeeignet um Notwendigkeiten im Fertigungsumfeld zu erfüllen ERP arbeitet mit: groben Detaillierungsgrad lässt keine unmittelbaren Aussagen über die realen Produktionsabläufe zu TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 5 von 21
01 Motivation Gründe für MES Zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Fertigung müssen stets aktuelle Informationen verfügbar sein über: Auslastung der Ressourcen Einhaltung der Liefertermine Entwicklung der Durchlaufzeiten der Fertigungsaufträge Entwicklung der Umlaufbestände von Material und Halbfertigprodukten Prozessqualität gewünschte und erreichte Produktqualität In MES jederzeit ermittelbar und positiv beeinflussbar TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 6 von 21
02 Einführung in MES Basierend auf VDI 5600 Blatt 1 Fertigungsmanagementsysteme - Manufacturing Execution Systems (MES) TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 7 von 21
02 Einführung in MES Was sind MES? Fertigungsmanagementsysteme zum: zeitnahen planen und steuern aller Fertigungsprozesse Gewährleisten der Prozesstransparenz aktuellen Abbilden des Material- und Informationsflusses innerhalb der Wertschöpfungskette unterstützen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 8 von 21
02 Einführung in MES Automatisierungspyramide Problem der vertikalen Integration der einzelnen Ebenen Einordung von MES in den Leitebenen eines Unternehmens und seine Aufgaben nach VDI 5600 Blatt 1 TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 9 von 21
02 Einführung in MES Typische Zeithorizonte und Betrachtungsgegenstände MES ist ein Echtzeitsystem Typische Zeithorizonte und Betrachtungsgegenstände in den Leitebenen eines Unternehmens nach VDI 5600 Blatt 1 TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 10 von 21
02 Einführung in MES Nutzenpotenziale von MES MES ermöglicht: Vorausschauende Beherrschung des Produktionsprozess präventiven Beeinflussung des Produktionsprozesses Mitarbeiterentlastung bei Routinearbeiten Unterstützung des integrierten Produktionsmanagements Realisierung von Qualitätssicherung Voraussetzung für hohen Automatisierungsgrad der Produktionseinrichtungen TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 11 von 21
03 AIS-MES als Beispiel Basierend auf den MES Systembeschreibungen von AIS Automation Dresden GmbH und DA von Sebastian Nelk TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 12 von 21
03 AIS-MES als Beispiel Funktionsumfang TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 13 von 21
03 AIS-MES als Beispiel Hauptkomponenten TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 14 von 21
03 AIS-MES als Beispiel Umsetzung von AIS-MES am Lehrstuhl TIS Modellfabrik in der INF 1072 TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 15 von 21
03 AIS-MES als Beispiel Funktionen des AIS-MES Beispiels Realisierung einer Maschinenund Transportschnittstelle Steuerung und Bearbeitung eines einzelnen Operanden durch die Modellfabrik Nur Anbindung zur Feldebene nicht zur ERP Ebene realisiert TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 16 von 21
03 AIS-MES als Beispiel Kommunikation mit Feldebene Kommunikation zwischen AIS-MES und Adapter per XML Kommunikation zwischen SPS und Adapter per OPC TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 17 von 21
03 AIS-MES als Beispiel MES Interface Testtool TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 18 von 21
04 MES Zusammenfassung TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 19 von 21
04 MES Zusammenfassung Zusammenfassung MES ist ein Fertigungsmanagementsysteme bildet Schnittstelle zwischen Feldebene und Führungsebene sichert durchgängigen Datenfluss des gesamten Produktionsprozesses bietet optimale Ressourcenplanung und ausnutzung liefert Informationen zur Optimierung von Fertigungsabläufen MES führen somit zu einer Steigerung der Produktivität und Wirtschaftlichkeit einer Fabrik TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 20 von 21
Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit! TU Dresden, 11.06.2010 HS TIS MES Ein Überblick Folie 21 von 21