Verbundlösungen für die Pflege und Betreuung im Altersbereich

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1 Manual Version 3.0 Wissenschaftliche Studie Verbundlösungen für die Pflege und Betreuung im Altersbereich Hotline: Tel Tel Herausgeber: WIG Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Georgenstrasse Winterthur

2 Inhaltsverzeichnis Seite 1. Hintergrund 1 2. Vorgehen Online-Befragung 3 3. Vorbereitung der Befragten 5 4. Forschungsinstitution & Projektpartner 8

3 1. Hintergrund Studie zu Verbundlösungen in Pflege und Betreuung Wozu dient die Studie? Was wird erfasst? Schweizweit sind in den letzten Jahren die verschiedensten Modelle von Kooperationen im Gesundheitswesen entstanden. Einen Überblick über die verschiedenen Angebote, die konkreten Inhalte und die Arten der Zusammenarbeit zu haben, ist äusserst schwierig. Auch im Altersbereich haben sich die Akteure des Gesundheitswesens stetig weiter vernetzt und die Zusammenarbeit koordiniert, was nachfolgend als Verbundlösung bezeichnet wird. Verschiedene Verbundlösungen wurden entwickelt und teilweise umgesetzt. Eine quantitative Bestandesaufnahme über die Zusammenarbeitsformen fehlt jedoch bislang. Diese Studie soll Verbundlösungen der institutionenübergreifenden Zusammenarbeit für die Leistungserbringung gegenüber Patienten/ Klienten/ Bewohner in Pflege, Betreuung und/oder Hauswirtschaft im Altersbereich in der Deutschschweiz erfassen und diesbezüglich repräsentative Daten und somit Transparenz liefern. Beispiele dafür könnten sein: Kooperationen, strukturierte Zusammenarbeit, Zusammenschlüsse, Zusammenlegungen, Vernetzungen, integrierte Versorgungen, Verträge, Abmachungen zu Schnittstellen und institutionenübergreifenden Prozessen etc. Erfasst werden Verbundlösungen, welche in Diskussion, in Planung, in Umsetzung oder bereits in Betrieb sind. Welche Verbundlösungen sollen nicht erfasst werden? Nicht erfasst werden somit Zusammenarbeitsformen, die für den Patienten/ Klienten/ Bewohner nicht als eigentliches Angebot wahrgenommen werden können (z.b. Supportdienste wie gemeinsames Sekretariat, gemeinsame Buchhaltung, gemeinsamer Materialeinkauf etc.). Version 1.0 / Seite 1

4 Mit der Beantwortung dieses Fragebogens helfen Sie mit, die Anzahl und Vielfalt von Verbundlösungen zu erfassen. Die Erkenntnisse aus der Erhebung werden publiziert und über die Verbände an die Institutionen weitergegeben. Um eine solche Studie durchzuführen, haben sich die Age Stiftung, Curaviva Schweiz und der Spitex Verband Schweiz zusammengefunden, um gemeinsam eine breite Erfassung zu ermöglichen. Das Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie (www.wig.ch) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften führt die Studie durch. Version 1.0 / Seite 2

5 2. Vorgehen Online-Befragung Erhebung von Verbundlösungen Online-Befragung Wer sollte den Fragebogen ausfüllen? Der Fragebogen sollte von einer leitenden Person einer Spitexorganisation oder eines Heims ausgefüllt werden. Was ist bei der Online-Befragung zu beachten? Der Fragebogen kann während des Ausfüllens nicht abgebrochen werden, ohne dass alle eingegebenen Antworten verloren gehen (keine automatische Speicherung). Sie sollten die Fragen also bis zum Schluss beantworten. Alle Fragen beziehen sich auf eine einzelne Verbundlösung. Falls Ihre Institution bei mehreren relevanten Verbundlösungen mitarbeitet, dann sind alle Verbundlösungen einzeln zu erfassen. Zeitaufwand der Erfassung pro Verbundlösung: 15 Minuten Wie sollten Sie vorgehen? 1. Bitte lesen Sie vorgängig dieses Manual. Darin finden Sie wichtige Informationen und Erläuterungen zum Fragebogen. 2. Tragen Sie für sich vorgängig die Verbundlösungen Ihrer Organisation zusammen. Bitte gehen Sie sicher, dass die Verbundlösungen den Einschlusskriterien gemäss Kapitel 1 entsprechen. 3. Bitte schauen Sie sich die Fragen vorgängig an, damit Sie sich bestimmte Informationen vorher besorgen können. Die Vorbereitung einiger Fragen (s. nachfolgendes Kapitel 6) erleichtert Ihnen das Ausfüllen des Fragebogens. 4. Sie haben via einen Link zur Online-Befragung erhalten. Bitte füllen Sie dort sämtliche Fragen gemäss den Angaben in diesem Manual aus. Version 1.0 / Seite 3

6 Vor Erfassung der Daten Erhalt des s mit dem Link zur Online-Befragung und dem Manual Lesen des Manuals Zusammentragen der Verbundlösungen der eigenen Organisation Einschlusskriterien erfüllt? NEIN Verbundlösung für diese Studie nicht erfassen JA Vorbereiten der Fragen gemäss Kapitel 6 des Manuals Zur Erfassung der Daten Einloggen in die Online-Befragung via Link Erfassung der Verbundlösungen durch vollständige Beantwortung aller Fragen. Abspeichern der eingegebenen Daten im online-fragebogen. Nach Erfassung der Daten Ende der Datenerfassung. Was geschieht mit Ihren Angaben Die Auswertung Ihrer Angaben erfolgt durch das Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie. Alle Angaben zu Ihrer Person (vgl. A1:Vor- und Nachname, Funktion, Telefonnummer und ) werden nicht an die Verbände weitergegeben. Alle übrigen Angaben zu Ihrer Institution und der/ den Verbundlösung/ en werden den Verbänden zur Verfügung gestellt. Bei Interesse des Verbands an einer von Ihnen erfassten Verbundlösung werden Personendaten nur nach Rücksprache durch das Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie weitergegeben. Version 1.0 / Seite 4

7 3. Vorbereitung der Befragten Erhebung von Verbundlösungen Vorbereitung der Befragten Ausgewählte Fragen im Rahmen der Online-Befragung müssen unter Umständen von Ihnen vorgängig abgeklärt werden. Nachfolgend finden Sie diejenigen Fragen, die Sie wahrscheinlich vor dem Ausfüllen des Online-Fragebogens abklären sollten. Fragen zu Ihrer Institution, in der Sie arbeiten: A7 Wie viele Mitarbeiter (in Vollzeitstellen) arbeiten in Ihrer Institution in den nachfolgenden Berufen? (mehrere Angaben sind möglich) Eine Grössenordnung reicht, wir benötigen keine exakten Angaben. Eine Antwortmöglichkeit es gibt Mitarbeiter dieser Kategorie, doch die Anzahl ist unbekannt wird auch möglich sein. Ärztliches Personal Pflegefachpersonen (Fachhochschule, höhere Berufsbildung, nachsekundäre nicht tertiäre Stufe, berufliche Grundbildung, Pflegehelfer wie SRK etc.) Personal in Hauspflege und Haushilfe (mit und ohne eidg. Fähigkeitszeugnis) Therapeutisches Personal (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie etc.) Personal aus sozialer Arbeit, Sozialpädagogik und psychologisches Personal übrige Mitarbeitende (Administration, leitende Mitarbeitende, Vorstand, Ökonomie, Medizinisch-technisches Personal, Reinigung, Garten, Küche, Fahrdienste, Pediküre, Personal in Ausbildung, freiwillige Mitarbeitende etc.) nicht bekannt A8 Wie viele Klienten/ Patienten/ Bewohner wurden im Jahr 2008 von dieser Institution ambulant betreut/ behandelt? Eine Grössenordnung reicht, wir benötigen keine exakten Angaben. Als Klient/ Patient/ Bewohner gilt eine Person, die im betreffenden Kalenderjahr mindestens eine Leistung erhalten hat. Bezieht eine Person gleichzeitig pflegerische Leistungen gemäss Krankenversicherungsgesetz und hauswirtschaftliche/ sozialbetreuerische Leistungen so wird die Person nur einmal gezählt. Ambulante Klienten/ Patienten/ Bewohner: nicht bekannt A9 Falls Sie in einem Heim arbeiten: Wie viele stationäre Plätze bestanden zum Ende des Jahres 2008 in dieser Institution? Eine Grössenordnung reicht, wir benötigen keine exakten Angaben. Stationäre Plätze Langzeit: Stationäre Plätze Kurzzeit: Version 1.0 / Seite 5

8 Total stationäre Plätze: nicht bekannt A10 Wie gross war die Anzahl Einwohner im Versorgungsgebiet der Institution zu Ende des Jahres 2008? Eine Grössenordnung reicht, wir benötigen keine exakten Angaben. Anzahl Einwohner: nicht bekannt A11 An wie vielen Verbundlösungen nach der bereits erwähnten Definition (S. 1) ist Ihre Institution schätzungsweise beteiligt? Anzahl Verbundlösungen: keine Verbundlösung Fragen über die Verbundlösung, die Sie erfassen möchten: K6 Welche Arten von Kooperationspartnern sind im Rahmen dieser Verbundlösung beteiligt? Bitte tragen Sie auch Ihre eigene Institution ein. (mehrere Antworten möglich) Falls die hier erwähnten Kooperationspartner bei Ihrer Verbundlösung bereits zu einer Organisation zusammengeschlossen sind (z.b. in einem Pflegezentrum), dann geben Sie bitte die verschiedenen Abteilungen/ Bereiche/ Funktionen an. Spital/ Klinik Alters- und/ oder Pflegeheim Rehabilitation/ Kur/ Therapeuten Ambulatorium/ Tagesstätte/ Tagesklinik Institution mit Alterswohnungen/ für betreutes Wohnen/ für begleitetes Wohnen Grundversorger (Arzt inkl. Ärztenetze mit u.a. Grundversorgern) Spezialisten (Arzt inkl. Ärztenetze mit u.a. Spezialisten) Spitex/ andere ambulante Pflegedienste (z.b. Freischaffende) Karitative und ähnliche Hilfsorganisationen (z.b. Schweizerisches Rotes Kreuz, Pro Senectute, kirchliche Institutionen etc.) Apotheken Freiwillige/ Angehörige Anbieter von Mittagstischen/ Mahlzeitendiensten Institutionen der Gesundheitsförderung/ Prävention Sport- oder Quartiervereine Sozialversicherungsanstalt (Ergänzungsleistungen)/ Zusatzleistungs- Durchführungsstelle Versicherungen (Krankenversicherung, Privatversicherung, IV/UVG/MV) Zentrale Anlauf-/ Abklärungs-/ Entscheidungsstelle/ Drehscheibe Sozialamt/ andere Gemeindebehörden andere Kooperationspartner: Version 1.0 / Seite 6

9 K9 Welche Institutionen haben Weisungsbefugnis innerhalb dieser Verbundlösung? Bitte tragen Sie allenfalls auch Ihre eigene Institution ein. (mehrere Antworten möglich) Falls die hier erwähnten Kooperationspartner bei Ihrer Verbundlösung bereits zu einer Organisation zusammengeschlossen sind (z.b. in einem Pflegezentrum), dann geben Sie bitte die verschiedenen Abteilungen/ Bereiche/ Funktionen an. Gesundheitsdirektion des Kantons Privatpersonen (Aktionäre) Stiftungen (Fundraising) Spital/ Klinik Alters- und/ oder Pflegeheim Rehabilitation/ Kur/ Therapeuten Ambulatorium/ Tagesstätte/ Tagesklinik Institution mit Alterswohnungen/ für betreutes Wohnen/ für begleitetes Wohnen Grundversorger (Arzt inkl. Ärztenetze mit u.a. Grundversorgern) Spezialisten (Arzt inkl. Ärztenetze mit u.a. Spezialisten) Spitex/ andere ambulante Pflegedienste (z.b. Freischaffende) Karitative und ähnliche Hilfsorganisationen (z.b. Schweizerisches Rotes Kreuz, Pro Senectute, kirchliche Institutionen etc.) Apotheken Freiwillige/ Angehörige Anbieter von Mittagstischen/ Mahlzeitendiensten Institutionen der Gesundheitsförderung/ Prävention Sport- oder Quartiervereine Sozialversicherungsanstalt (Ergänzungsleistungen)/ Zusatzleistungs- Durchführungsstelle Versicherungen (Krankenversicherung, Privatversicherung, IV/UVG/MV) Zentrale Anlauf-/ Abklärungs-/ Entscheidungsstelle/ Drehscheibe Sozialamt/ andere Gemeindebehörden andere Träger: Version 1.0 / Seite 7

10 4. Forschungsinstitution & Projektpartner Erhebung von Verbundlösungen Forschungsinstitution WIG Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie Daniel Imhof Wissenschaftlicher Mitarbeiter Tel.: Sylvia De Boni Wissenschaftliche Assistentin Tel.: Erhebung von Verbundlösungen Projektpartner CURAVIVA Schweiz Dr. Markus Leser Leiter Fachbereich Alter Tel.: Age Stiftung Andreas Sidler Programmkoordinator Forschung & Wissensvermittlung Tel.: Erhebung von Verbundlösungen in Kooperation mit Spitex Verband Schweiz Dominik Hadorn Wissenschaftlicher Mitarbeiter Qualität/ ehealth Tel.: Version 1.0 / Seite 8

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