Jahresbericht. Unabhängig seit zum 30. September Metzler International Investments p.l.c. geprüft

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1 Unabhängig seit 1674 Jahresbericht zum 30. September 2014 International Investments p.l.c. Smaller Companies Growth Global Selection Japanese Equity Fund International Growth Eastern Europe Focus Japan Russia Fund Concentrated Growth Small and Mirco Cap Emerging Markets Risk Control Euro Corporates Short Term Wertsicherungsfonds 90 Alpha Strategies Wertsicherungsfonds 98 geprüft Stand: Oktober 2014

2 Inhalt 1 Bericht des Verwaltungsrats... 2 Fondsberichte... 8 Vermögensaufstellung und Vermögensentwicklung Fondsentwicklung Ertrags- und Aufwandsrechnung Nettofondsvermögen Entwicklung des Nettovermögens das Inhabern von einlösbaren Fondsanteilen zuzuordnen ist Anmerkungen zum Jahresbericht Bericht des unabhängigen Wirtschaftsprüfers Bericht der Verwahrstelle Management und Administration Berechnung der Total-Expense-Ratio (TER) Glossar Der in englischer Sprache erstellte Jahresbericht wurde ins Deutsche übersetzt. Rechtlich bindend ist allein die englische Fassung. Redaktionsschluss: Oktober 2014

3 2 Bericht des Verwaltungsrats Die Verwaltungsratsmitglieder legen hiermit den Anteilseignern den Jahresbericht und den geprüften Jahresabschluss für das Geschäftsjahr per 30. September 2014 vor. Hauptaktivitäten International Investments public limited company ist eine Kapitalanlagegesellschaft mit variablem Kapital nach den Gesetzen der Republik Irland. Sie hat ihren Sitz im International Financial Services Centre (IFSC) in Dublin. Die Gesellschaft ist gemäß der irischen OGAW-Gesetze 2011 (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren) zugelassen. Der Zweck der Gesellschaft ist die gemeinsame Anlage von Mitteln breiter Anlegerkreise in Wertpapiere und/ oder andere liquide Finanzwerte nach dem Grundsatz der Risikostreuung. Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, Anlegern die Möglichkeit zur Kapitalanlage in verschiedenen Fonds zu bieten, die ihrerseits investieren in Aktien, aktienähnliche Wertpapiere und Schuldverschreibungen (wie Staats- und Unternehmensanleihen, Schatzbriefe, Commercial Paper, abtretbare Schuldscheindarlehen, fest und variabel verzinsliche Papiere und Zerobonds sowie Einlagenzertifikate), offene Investmentvermögen und Aktienoptionsscheine. Die Gesellschaft besteht aus fünfzehn Teilfonds ( die Fonds ), am 30. September 2014 waren die folgenden Teilfonds aktiv: 1. Smaller Companies 2. Growth 3. Global Selection 4. Japanese Equity Fund 5. International Growth 6. Eastern Europe 7. Focus Japan 8. Russia Fund 9. Concentrated Growth 10. Small and Micro Cap 11. Emerging Markets Risk Control 12. Euro Corporates Short Term 13. Wertsicherungsfonds Alpha Strategies 15. Wertsicherungsfonds 98 METZLER IRELAND LIMITED Manager und Administrator der Gesellschaft Ireland Limited war im vergangenen Geschäftsjahr weiterhin für die Verwaltung und Administration der Gesellschaft verantwortlich. In Übereinstimmung mit der Managementvereinbarung hat der Manager einige seiner Aufgaben an die nachstehend genannten Investmentmanager übertragen: Die Asset Management GmbH wurde zum Investmentmanager der Fonds Smaller Companies, Growth, Global Selection, International Growth, Eastern Europe, Russia Fund, Concentrated Growth, Small and Micro Cap, Emerging Markets Risk Control, Euro Corporates Short Term, Wertsicherungsfonds 90, Alpha Strategies und Wertsicherungsfonds 98 bestellt. T&D Asset Management Co., Ltd. wurde zum Investmentmanager des Japanese Equity Fund bestellt. Nissay Asset Management Corporation wurde zum Investmentmanager des Focus Japan bestellt.

4 3 Wesentliche Ereignisse während des Geschäftsjahres Ergebnisse Die in der abgelaufenen Periode erwirtschafteten Ergebnisse der Teilfonds sind in der Ertrags- und Aufwandsrechnung auf den Seiten 83 bis 88 des Jahresberichts dargestellt. Performance und Performancemessung Ausführliche Berichte für jeden Teilfonds sind im Abschnitt Fondsberichte auf den Seiten 8 bis 37 dargestellt. Die in den Fondsberichten dargestellte Performance wurde um die während des Geschäftsjahres vorgenommenen Ausschüttungen bereinigt. Risiken Eine Beschreibung der mit einer Anlage in bestimmte Fonds verbundenen Risiken und Unsicherheitsfaktoren findet sich in Anmerkung 13 des Jahresberichts. Änderungen im Verwaltungsrat der Gesellschaft Im Berichtszeitraum gab es keine Änderungen im Verwaltungsrat. Dividenden Am 17. Dezember 2013 beschlossen die Verwaltungsratsmitglieder folgende Bardividenden auszuzahlen: Smaller Companies Class A Shares Smaller Companies Class B Shares Growth Class A Shares Growth Class B Shares Japanese Equity Fund Class A Shares Japanese Equity Fund Class B Shares International Growth Class A Shares Focus Japan Class A Shares Concentrated Growth Class A Shares Concentrated Growth Class B Shares Euro Corporates Short Term EUR 0,41 pro Anteil EUR 0,72 pro Anteil EUR 0,39 pro Anteil EUR 0,82 pro Anteil EUR 0,16 pro Anteil EUR 0,74 pro Anteil EUR 0,09 pro Anteil EUR 0,11 pro Anteil EUR 0,50 pro Anteil EUR 0,54 pro Anteil EUR 1,12 pro Anteil Am 19. Dezember 2013 wurden die Bardividenden an die am 18. Dezember 2013 eingetragenen Anteilseigner ausgezahlt. Auflegung eines neuen Teilfonds Am 2. Mai 2014 wurde ein neuer Teilfonds der Gesellschaft mit dem Namen Wertsicherungsfonds 98 aufgelegt. Der Fonds verfolgt das Anlageziel, eine langfristige Wertsteigerung zu erreichen, gleichzeitig sollen Verluste innerhalb eines Kalenderjahres auf 2 % begrenzt werden. Ziel ist es, jeweils am Jahresende einen Mindest-NIW je Anteil (bereinigt um Dividendenausschüttungen) zu erhalten, der 98 % des Nettoinventarwerts je Anteil zu Beginn des Kalenderjahres entspricht. Zur Erreichung dieses Ziels setzt der Fonds eine Wertsicherungsstrategie ein. Auflegung einer zusätzlichen Anteilklasse Am 2. Mai 2014 wurde für den Global Multi Asset Risk Limit eine zweite Anteilklasse aufgelegt, die Anteilklasse B. Mit einem Mindestzeichnungsbetrag von EUR und einer niedrigeren Management Fee ist diese Anteilklasse für institutionelle Anleger vorgesehen. Die bereits bestehende Anteilklasse wurde in Global Multi Asset Risk Limit Class A umbenannt.

5 4 Umwandlung in einen Anteilklassenfonds Am 1. September 2014 wurde für den Small and Micro Cap eine zweite Anteilklasse aufgelegt, die Anteilklasse B. Mit einem Mindestzeichnungsbetrag von EUR und einer niedrigeren Management Fee ist diese Anteilklasse für institutionelle Anleger vorgesehen. Die bereits bestehende Anteilklasse wurde in Small and Micro Cap Class A umbenannt. Eignung für den französischen Plan d Épargne en Actions ( PEA ) Am 29. August 2014 haben der Smaller Companies und der Growth die Eignung für den französischen Steuerstatus Plan d Épargne en Actions ( PEA ) erhalten. Namensänderung Am 29. August 2014 wurde der Global Multi Asset Risk Limit in Wertsicherungsfonds 90 umbenannt. Änderung der empfohlenen Anlagedauer Am 29. August 2014 änderte sich für den Euro Corporates Short Term die empfohlene Anlagedauer, sie beträgt nun mindestens zwei Jahre. Änderung der Ausschüttungspolitik Am 29. August 2014 wurde die Ausschüttungspolitik des Umbrellas geändert. Die Änderung bestand in der Erweiterung der Ertragskategorien eines Fonds, die für Ausschüttungen zur Verfügung stehen. Zukünftige Entwicklung Es ist die Absicht der Verwaltungsratsmitglieder die Investmenttätigkeiten der Gesellschaft weiter voranzutreiben. Auflegung einer zusätzlichen Anteilklasse Am 1. Oktober 2014 wurde für den Small and Micro Cap eine zweite Anteilklasse aufgelegt, die Anteilklasse B. Mit einem Mindestzeichnungsbetrag von EUR und einer niedrigeren Management Fee ist diese Anteilklasse für institutionelle Anleger vorgesehen. Die bereits bestehende Anteilklasse wurde in Small and Micro Cap Class A umbenannt. Fondsschließung Am 18. November 2014 wurden alle ausgegebenen Fondsanteile des Emerging Markets Risk Control zurück genommen. Verwaltungsratsmitglieder Folgende Personen waren im abgeschlossenen Geschäftsjahr als Verwaltungsratsmitglieder tätig: Robert Burke Frank-Peter Martin Keith Milne Damien Owens Andreas Schmidt Gerhard Wiesheu Deirdre Yaghootfam Beteiligungsverhältnisse Weder die Verwaltungsratsmitglieder, der Company Secretary noch ihre Familien hielten zum 30. September 2014 oder während des Geschäftsjahres Anteile am gewinnberechtigten Kapital der Gesellschaft.

6 5 Bericht über die Verantwortung des Verwaltungsrats Die Verwaltungsratsmitglieder sind verantwortlich für die Erstellung des Berichts des Verwaltungsrats, des Geschäftsberichts und des Jahresabschlusses gemäß geltendem irischem Recht und Bestimmungen. Nach irischem Gesellschaftsrecht ( Company Law ) sind die Verwaltungsratsmitglieder verpflichtet, für jedes Geschäftsjahr einen Jahresabschluss zu erstellen. Die Verwaltungsratsmitglieder haben auf dieser Basis den Jahresbericht der Gesellschaft in Einklang mit der allgemein in Irland anerkannten Rechnungslegungspraxis ( Irish GAA ) erstellt, dazu gehören auch das geltende irische Recht und die vom Financial Reporting Council herausgegebenen und vom Institute of Chartered Accountants in Irland veröffentlichten Rechnungslegungsstandards. Per Gesetz muss der Jahresabschluss der Gesellschaft ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild ihrer Vermögens- und Finanzlage sowie der Ertragslage für das abgelaufene Geschäftsjahr vermitteln. Bei der Erstellung dieses Jahresabschlusses sind die Verwaltungsratsmitglieder verpflichtet, Anerkannte Bilanzierungsgrundsätze zu beachten und diese konsequent anzuwenden, Einschätzungen und Bewertungen vorzunehmen, die dem Grundsatz der Vorsicht entsprechen, und den Jahresabschluss nach dem Prinzip der Unternehmensfortführung zu erstellen, soweit keine Gründe zwingend dagegen sprechen. In Ausführung dieser Anforderungen haben die Verwaltungsratsmitglieder die Ireland Limited als Manager der Gesellschaft bestellt. Die Verwaltungsratsmitglieder sind für die ordnungsgemäße Führung der Bücher verantwortlich. Sie sollen mit hinreichender Sicherheit die Finanzlage der Gesellschaft widerspiegeln und die Verwaltungsratsmitglieder in die Lage versetzen, festzustellen, dass der Jahresabschluss mit den Bestimmungen der Companies Acts von 1963 bis 2013, den davon abgeleiteten Vorschriften und den Verordnungen der Europäischen Union (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren) von 2011 in der geänderten Fassung übereinstimmt. Die Verwaltungsratsmitglieder sind auch dafür verantwortlich, dass das Vermögen der Gesellschaft nicht beeinträchtigt wird, und somit auch dafür, dass angemessene Maßnahmen ergriffen werden, um Betrug und andere Unregelmäßigkeiten zu verhindern und aufzudecken. Die Verwaltungsratsmitglieder sind auch für die Erstellung eines Berichts des Verwaltungsrats verantwortlich, der mit den Bestimmungen der Companies Acts von 1963 bis 2013 übereinstimmt. Die Verwaltungsratsmitglieder der Gesellschaft handeln gemäß der Bestimmungen des Irish Fund Industry Association Corporate Governance Code. Nach OGAW-Erläuterung 14.5 der irischen Zentralbank über Transaktionen von Promotern, Manager, Verwahrstellen, Investmentberatern und Konzerngesellschaften (Dealings by promoter, manager, custodian, investment adviser and group companies) sind Transaktionen die mit solchen verbundenen Parteien so auszuführen, als ob sie zwischen unabhängigen Drittparteien ausgeführt würden. Transaktionen müssen im Interesse der Anteilseigner sein. Die entsprechenden Abläufe sind zur Zufriedenheit des Verwaltungsrats in schriftlicher Form festgehalten und gewährleisten, dass die Anforderungen der OGAW-Erläuterungen 14.5 bei allen Transaktionen mit verbundenen Parteien eingehalten werden. Der Manager kann feststellen, dass die im Berichtszeitraum mit verbundenen Parteien getätigten Transaktionen im Einklang mit den hier beschriebenen Bestimmungen durchgeführt wurden.

7 6 Unabhängiger Wirtschaftsprüfer Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hat sich bereit erklärt, das Mandat als unabhängiger Wirtschaftsprüfer gemäß 160 (2) Companies Act 1963 weiterzuführen. Für den Verwaltungsrat 4. Dezember 2014 Keith Milne Damien Owens

8 Fondsberichte 7

9 8 Smaller Companies Anlagegrundsatz Anlageziel des Fonds ist es, eine langfristige Wertsteigerung zu erzielen. Um dies zu erreichen, investiert der Fonds überwiegend in europäische Aktien und aktienähnliche Wertpapiere. Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmen mit mittlerer bis niedriger Marktkapitalisierung. Der Fonds hat die Eignung für den französischen Steuerstatus Plan d Épargne en Actions (PEA). Fondsbericht Das Berichtsjahr kann in zwei Phasen eingeteilt werden: Zunächst herrschte an den Aktienmärkten Optimismus, man glaubte an eine Erholung auch in den Peripherieländern der Eurozone. Der Risikoappetit der Anleger nahm zu, davon profitierten insbesondere Small und Mid Caps sowie zyklische Werte. Mitte März wendete sich dann das Blatt. Die Ukraine-Krise drückte auf die Stimmung; Vorlaufsindikatoren fingen an, sich abzuschwächen in der Folge stieg unter den Anlegern die Angst vor einer Rezession. Dies traf insbesondere zyklische Werte sowie Small und Mid Caps. Investoren setzten stärker auf vermeintlich risikoärmere Large Caps und defensive Unternehmen. Sie nutzten die gute Performance der Small Caps in den vergangenen Jahren darüber hinaus, um mit Gewinn zu verkaufen für Stockpicking ein schwieriges Umfeld, da die Kurse unabhängig von den fundamentalen Aussichten fielen. Über das gesamte Jahr legten Large Caps stärker zu als Small und Mid Caps: Während der Blue-Chip-Index STOXX Large 200 um 13,9 % stieg, betrug der Zuwachs des STOXX Europe Small ,12 %. Zu den Gewinnern im Fonds zählten die Werte der portugiesischen Bank BCP (90 %) und die des spanischen Telekommunikationsanbieters Jazztel (59 %) nach der Übernahme durch die französische Orange verkauften wir sie. Um 31 % stiegen die Aktien des britischen Chemieunternehmens AZ Electronic Materials, nachdem das Unternehmen im Dezember übernommen worden war. Dagegen verloren die Werte des in London gelisteten Onlinelotto-Anbieters Tipp24 stark (28 %), nachdem das Unternehmen schlechte Zahlen berichtet hatte. Darüber hinaus fürchteten die Anleger, dass eine stärkere Regulierung das Geschäftsmodell in Frage stellen könnte. Die Aktien von EFG International gingen um 20 % zurück. Die Schweizer Privatbank hatte enttäuschende Geschäftszahlen berichtet. Wir haben uns von der Position getrennt. 17 % verloren die Werte des französischen Fernsehsenders TF1, da sich die Werbeeinnahmen nicht wie ursprünglich erwartet erholten. Neu in den Fonds gekauft haben wir Aktien des britischen Software-Anbieters Playtech zu günstigem Kurs. Ebenfalls zu günstigem Kurs kauften wir die Papiere des französischen Technologiewerts Technicolor, für den wir gute Wachstumsaussichten sehen. Neu im Fonds sind zudem Werte der italienischen Fineco. Die Bank bietet Onlinefinanzdienstleistungen für vermögende Privatkunden; wir hatten am erfolgreichen IPO teilgenommen. Verkauft haben wir Aktien der Ölserviceunternehmen TGS und PGS, beide Norwegen, die der Wood Group, Großbritannien, sowie die des britischen Ölproduzenten EnQuest wir sehen aufgrund des fallenden Ölpreises mittelfristig erhöhte Risiken für die Geschäftsaussichten. Nach guter Performance trennten wir uns von den britischen Industriewerten Rotork und Spirax-Sarco sowie von den Aktien der spanischen Bankinter.

10 9 Wertentwicklung 11,44 (Klasse A) 12,52 (Klasse B) Struktur des Portfolios per Sonstige 6,9 % Bankguthaben/Sonstiges Vermögen 2,1 % Schweiz 3,8 % Norwegen 5,0 % Eurozone 58,5 % Großbritannien 23,8 % Gliederung nach Ländern Nettofondsvermögen Fondsanteile im Umlauf ,506 (Klasse A) ,724 (Klasse B) Nettoinventarwert je Fondsanteil 191,46 (Klasse A) 192,65 (Klasse B) ISIN IE (Klasse A) IE00B40ZVV08 (Klasse B) WKN (Klasse A) A0YAYL (Klasse B)

11 10 Growth Anlagegrundsatz Anlageziel des Fonds ist es, eine langfristige Wertsteigerung zu erzielen. Um dies zu erreichen, investiert der Fonds überwiegend in europäische Aktien und aktienähnliche Wertpapiere. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Gesellschaften, die in Wachstumssektoren tätig sind. Der Fonds hat die Eignung für den französischen Steuerstatus Plan d Épargne en Actions (PEA). Fondsbericht In der ersten Hälfte des Berichtszeitraumes beflügelte die Hoffnung auf eine durchgreifende Konjunkturerholung die Märkte: Bis ins Frühjahr hinein stiegen die Aktienkurse per saldo; vor allem die Titel von Unternehmen mit stark zyklischem Geschäftsverlauf gewannen deutlich an Wert. In der zweiten Hälfte des Berichtszeitraumes nahm die Unsicherheit an den Märkten wieder zu: Nicht nur politische Krisen belasteten die Kursentwicklung, sondern auch das sich abschwächende Wachstum in vielen wichtigen Schwellenländern ( Emerging Markets ) und die zunehmende Gewissheit, dass die Konjunkturerholung in Europa moderater ausfallen wird als zunächst prognostiziert und viele Unternehmen die Gewinnerwartungen nicht erfüllen werden können. Damit einher gingen höhere Kursschwankungen an den Märkten und eine Sektorrotation von zyklischen zu eher defensiven Aktientiteln. In diesem Umfeld bauten wir das zyklische Gewicht im Fonds stetig ab, vor allem in der zweiten Hälfte der Berichtsperiode: So reduzierten wir unsere Beteiligungen am französischen Elektrotechnikunternehmen Schneider Electric und am multinationalen Rohstoffhändler Glencore Xstrata sowie veräußerten die Aktien am französischen Luxuskonzern LVMH und an der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair komplett. Im Gegenzug bauten wir die Quote von sogenannten High Quality Defensive Growth -Titeln kontinuierlich aus kauften also Aktien von ausgewählten Unternehmen mit strukturell bedingtem, stetigem Wachstum, die auch bei schwacher Konjunktur hohe freie Cashflows erwirtschaften. Bedingt durch die zuvor gegenüber dem Gesamtmarkt unterproportionale Kursentwicklung, konnten wir für den Kauf dieser Titel attraktive Einstiegsniveaus nutzen. So nahmen wir die Titel von Fresenius Medical Care (deutscher Dialysespezialist) ebenso in den Fonds auf wie Aktien von Essilor (französischer Weltmarktführer bei Gleitsichtgläsern), Luxottica (weltgrößter Brillenhersteller aus Italien) und Unilever (niederländisch-britischer Lebensmittelgigant). Gleichzeitig bauten wir eine Übergewichtung in Pharmatiteln im Fonds auf, die sich sehr positiv in der Wertentwicklung des Portfolios niederschlug: So gehörte das irische Pharmaunternehmen Shire im Berichtsjahr ebenso zu den Einzeltiteln mit dem höchsten Wertzuwachs im Fonds wie die deutsche Bayer, die Schweizer Novartis und die belgische UCB. Zudem trugen unsere Beteiligungen am Schweizer Spezialisten für Zahnimplantate, Straumann, und an der französischen Essilor signifikant zum Wertzuwachs des Fonds bei. Dagegen kostete unsere Untergewichtung in der Branche Nahrungsmittel, Getränke und Tabak ebenso an Performance wie unsere Positionen in den österreichischen Finanzinstituten Erste Bank und Raiffeisen Bank International: Das für beide Institute so wichtige Osteuropa-Geschäft litt merklich unter der Ukraine-Krise. Auch unsere Position im britischen Online-Retailer Asos trübte die Gesamtbilanz des Fonds: Das Unternehmen hatte nicht nur mit internen Problemen zu kämpfen, sondern auch das immer stärkere britische Pfund hinterließ deutliche Spuren in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung.

12 11 Wertentwicklung 9,27 (Klasse A) 10,09 (Klasse B) 10,09 (Klasse C) Struktur des Portfolios per Bankguthaben/Sonstiges Vermögen 2,7 % Schweiz 13,1 % Schweden 5,9 % Jersey 2,6 % Eurozone 51,3 % Großbritannien 17,9 % Dänemark 6,5 % Gliederung nach Ländern Nettofondsvermögen Fondsanteile im Umlauf ,364 (Klasse A) ,117 (Klasse B) ,924 (Klasse C) Nettoinventarwert je Fondsanteil (Klasse A) (Klasse B) (Klasse C) ISIN IE (Klasse A) IE00B3ZLWY60 (Klasse B) IE00B4YWB283 (Klasse C) WKN (Klasse A) A0YAYM (Klasse B) A1C31F (Klasse C)

13 12 Global Selection Anlagegrundsatz Anlageziel des Fonds ist es, eine langfristige Wertsteigerung zu erzielen. Um dies zu erreichen, investiert der Fonds überwiegend in europäische Aktien und aktienähnliche Wertpapiere, die an anerkannten Märkten gehandelt werden. Der Fonds kann auch in Investmentvermögen investieren, um Positionen auf den Aktienmärkten aufzubauen. Fondsbericht In der ersten Hälfte des Berichtsjahrs stiegen die Kurse an den wichtigsten Aktienmärkten zum Teil zweistellig, bedingt durch gute makroökonomische Daten aus den USA und die Hoffnung auf eine durchgreifende Konjunkturerholung in der Eurozone. Zudem sorgten die Notenbanken weiterhin für reichlich Liquidität. Aus den Emerging Markets wurden dagegen schwache Daten gemeldet, und in Japan rutschten die Kurse aufgrund zunehmender Skepsis gegenüber den Abenomics ins Minus. Im zweiten Berichtshalbjahr setzten die US-Aktien ihren Höhenflug fort und bescherten Euro-Investoren aufgrund des wieder erstarkenden US-Dollar zusätzliche Währungsgewinne. Die Währungsentwicklung spiegelte die gegenüber der Eurozone auseinanderdriftende Konjunkturentwicklung: Es wurde immer mehr zur Gewissheit, dass die Erholung in Euroland schwächer ausfallen würde als erhofft und dass viele Unternehmen ihre Gewinnziele nicht erreichen würden. Dem entsprechend sanken die Kurse vieler Aktien in der Eurozone. Auch das weiterhin schwache Wachstum in vielen wichtigen Schwellenländern belastete die internationalen Aktienmärkte. Damit einher gingen höhere Kursschwankungen und ein Favoritenwechsel an den Börsen von zyklischen zu eher defensiven Werten. Aus Sicht eines Euro-Anlegers stiegen der MSCI Welt um 20,23 %, der MSCI USA um 27,09 %, der MSCI Europa um 13,39 % und der MSCI Japan um 7,82 %. Der Fonds mit flexibler Aktienquotensteuerung erzielte in diesem Umfeld einen Wertzuwachs von 10,24 % (Klasse A) bzw. 11,39 % (Klasse B). Die Netto-Aktienquote reduzieren wir von 75 % zu Beginn des Geschäftsjahres im Januar 2014 auf 60 %, weil die Aktien der entwickelten Märkte zum Teil recht hoch bewertet waren und die Konjunkturindikatoren zur Vorsicht mahnten. Deshalb hatten wir bereits im vierten Quartal 2013 die relativ offensive Ausrichtung des Portfolios etwas zurückgenommen und die Gewichtung von Technologiewerten im Fonds signifikant reduziert, unter anderem durch den Verkauf unserer Aktienposition des schwedischen Telekommunikationsunternehmens Ericsson. Im ersten Quartal 2014 nahmen wir den Anteil von Technologieaktien weiter zurück. Im Gegenzug erhöhten wir Positionen in Value-Werten mit hohen Dividenden und vorhersehbaren Cashflows, beispielsweise Pharma- und Banktitel. Anfang April erhöhten wir die Netto-Aktienquote wieder auf 75 % und positionierten den Fonds etwas offensiver: Die geopolitischen Risiken waren gesunken, wichtige Schwellenländer hatten sich stabilisiert, und die technische Verfassung der Aktienmärkte hatte sich verbessert. Wir reduzierten im Laufe des zweiten Quartals 2014 die Position europäischer Aktien und erhöhten die Positionen japanischer und US-amerikanischer Aktien. Bis in die zweite Septemberhälfte blieb die Aktienquote konstant, was sich angesichts der starken Positionierung im Bereich globaler Aktien und der recht gut laufenden Märkte als richtig erwies. Zudem profitierte der Fonds von der Entwicklung der US-Währung. Im Laufe des dritten Quartals 2014 stockten wir die Positionen japanischer und US-amerikanischer Aktien weiter auf, unter anderem durch den Kauf von Aktien der Nomura Holdings und der Eastern Japan Railway Company (Japan) sowie von Aktien der Goldman Sachs Group (USA). Unter den Verkäufen rechnete sich vor allem, dass wir uns von der Position des irischen Pharmaunternehmens Shire zum richtigen Zeitpunkt trennten und Gewinne sicherten. Gegen Ende des Berichtszeitraums nahmen wir die Aktienquote durch den Verkauf von Futures wieder auf 65 % zurück, weil sich die Wachstumsaussichten für Europa und auch Asien eintrübten. Anfang Mai haben wir uns dazu entschlossen, die Titelauswahl grundsätzlich stärker an einem globalen Aktienindex auszurichten. Dadurch rückt die flexible Aktienquotensteuerung als wichtigste Performance-Komponente des Fonds deutlicher in den Vordergrund, und das Portfolio wird mit seinem Focus auf global ausgerichtete Blue-Chip-Einzelaktien noch weiter diversifiziert.

14 13 Wertentwicklung 10,24 (Klasse B) 11,39 (Klasse A) Struktur des Portfolios per Bankguthaben/Sonstiges Vermögen 9,6 % Eurozone 12,3 % Sonstige 9,9 % Großbritannien 7,3 % Japan 8,0 % USA 48,8 % Schweiz 4,2 % Gliederung nach Ländern Nettofondsvermögen Fondsanteile im Umlauf ,339 (Klasse B) ,759 (Klasse A) Nettoinventarwert je Fondsanteil 72,58 (Klasse B) 115,27 (Klasse A) ISIN IE00B9HHB700 (Klasse B) IE (Klasse A) WKN A1J8U2 (Klasse B) (Klasse A)

15 14 Japanese Equity Fund Anlagegrundsatz Das Anlageziel des Fonds ist es, eine langfristige Wertsteigerung zu erzielen. Um dies zu erreichen, investiert der Fonds überwiegend in Aktien von Gesellschaften mit Sitz in Japan, die im Tokyo Stock Price Index (TOPIX) zusammengefasst sind. Fondsbericht In den ersten Monaten des Berichtszeitraums stieg der TOPIX auf 1.300, unterstützt durch eine Reihe von Faktoren wie dem Vertrauen in die Wirtschaftspolitik der Regierung, einer radikalen Lockerung der Geldpolitik durch die Bank of Japan sowie durch einen schwächeren (und somit wettbewerbsfähigeren) Yen. Danach fiel der Markt deutlich ab, Auslöser hierfür waren Abverkäufe von Investoren aus Übersee, die in den Schwellenländern erzielte Verluste kompensieren wollten. In Folge stabilisierte sich der japanische Markt wieder und verzeichnete ab Mitte der Berichtsperiode Zuwächse, trotz starken wirtschaftlichen Gegenwinds, ausgelöst unter anderem durch einen starken Rückgang des Privatverbrauchs nach der Erhöhung der Verbrauchersteuer im April Der Vergleichsindex TOPIX (inkl. Dividenden) stieg im Berichtszeitraum insgesamt um 13,3 %. Die beste Performance in der Berichtsperiode verzeichneten die Sektoren Maschinenbau, Elektrogeräte und Feinmechanik, alle drei haben direkt vom schwachen Yen profitiert. Eine Ausnahme war das Baugewerbe. Dieser Bereich der japanischen Wirtschaft verzeichnete ein deutliches Gewinnwachstum, zurück zu führen auf massive öffentliche Baumaßnahmen zum Wiederaufbau nach dem Tsunami 2011 und dem Bau des Superschnellzugs in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Weit weniger erfolgreich waren die Sektoren Dienstleistungen, Immobilien und Stahl, die ersten beiden sind völlig unabhängig von Währungsentwicklungen, der Stahlsektor hingegen importiert große Mengen von Rohmaterialien und fiel demzufolge dem schwachen Yen zum Opfer. Betrachtet man den gesamten Berichtszeitraum erzielte der Fonds eine bessere Performance im Vergleich zu seiner Benchmark, musste aber im letzten Quartal (Juli bis September), als massive Abverkäufe von Überseeinvestoren sich besonders negativ auf das im Portfolio stark konzentrierte Value Segment auswirkten, Einbußen hinnehmen. Im Berichtszeitraum erzielte der Fonds eine Wertentwicklung von 17,4 % (in Yen gerechnet) und outperformte die Benchmark um 4,1 %. Der Großteil dieser Performance war der Einzeltitelauswahl geschuldet. Die größten Performancebeiträge auf Einzeltitelebene kamen von Fujitsu und Japan Aviation (beide Elektrogeräte), Ando-Hazama (Bauindustrie) und Sanken Electric (Elektrogeräte). Negativ trugen zum Ergebnis bei DNA (Dienstleistungen), Nippon Sharyo (Transportausrüstung), DIC (Chemie) und Nichii Gakkan (Dienstleistungen). Vorausblickend erwarten wird kurzfristig keine Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds solange die Handelsbilanzflaute und der schwache Privatverbrauch anhalten. Die Stimmung der Anleger wird aber durch gute Neuigkeiten bei den Gewinnerwartungen unterstützt werden. Im kommenden Jahr erwarten wir für Japan ein Gewinnwachstum von 17 %, in Vergleich zu 9 % in den USA und 7 % in Deutschland.

16 15 Wertentwicklung 11,13 (Klasse A) 11,71 (Klasse B) Struktur des Portfolios per Bankguthaben/Sonstiges Vermögen 1,0 % Sonstige 27,2 % Automobile 20,0 % Banken 10,7 % Technologie 8,7 % Chemie 6,4 % Finanzdienstleistungen 9,8 % Industriegüter & Dienstleistungen 16,1 % Gliederung nach Branchen Nettofondsvermögen Fondsanteile im Umlauf ,956 (Klasse A) ,000 (Klasse B) Nettoinventarwert je Fondsanteil 37,82 (Klasse A) 158,78 (Klasse B) ISIN IE (Klasse A) IE00B42CGK39 (Klasse B) WKN (Klasse A) A0YAYN (Klasse B)

17 16 International Growth Anlagegrundsatz Das Anlageziel des Fonds ist es, eine langfristige Wertsteigerung zu erzielen. Um dies zu erreichen, investiert der Fonds überwiegend in Aktien und aktienähnliche Wertpapiere internationaler Wachstumsunternehmen. Fondsbericht Die Kurse an den Aktienmärkten der wichtigsten Industrieländer stiegen im ersten Berichtshalbjahr zum Teil zweistellig. Zurückzuführen war dies zum einen auf gute makroökonomische Daten aus den USA und die Hoffnung auf eine durchgreifende Konjunkturerholung in der Eurozone in Kombination mit einer weiterhin üppigen Liquiditätsversorgung durch die Notenbanken. Im Gegensatz dazu legten die Aktienkurse an der Tokioter Börse eine Verschnaufpause ein nach der vorangegangenen Kursrally und der zunehmenden Skepsis, ob die Abenomics die gewünschten Wirkungen zeigen würden. Im zweiten Berichtshalbjahr setzten die US-Aktien ihren Höhenflug fort und bescherten Euro-Investoren aufgrund des wieder erstarkenden US-Dollar zusätzliche Währungsgewinne. Dagegen verloren viele Aktien in der Eurozone an Wert: Es wurde immer mehr zur Gewissheit, dass die Konjunkturerholung schwächer ausfallen wird als erhofft und viele Unternehmen ihre Gewinnziele nicht erreichen werden. Zudem beeinträchtigte das sich abschwächende Wachstum in vielen wichtigen Schwellenländern ( Emerging Markets ) die Lage an den internationalen Aktienmärkten. Damit einher gingen höhere Kursschwankungen und ein Favoritenwechsel an den Börsen von zyklischen zu eher defensiven Werten. In diesem Umfeld starteten wir mit einem relativ offensiv ausgerichteten Portfolio ins Berichtsjahr: Zunächst lag der Anlageschwerpunkt auf Titeln von Unternehmen mit einem stark zyklischen Geschäftsverlauf. Im zweiten Berichtshalbjahr schwächten wir den zyklischen Akzent des Portfolios ab und schichteten das Fondsvermögen in Aktienwerte aus defensiveren Branchen um. So verkauften wir komplett unsere Beteiligungen an Banken und diversifizierten Finanzdienstleistern (zum Beispiel im Private-Equity-Unternehmen Carlyle und in der US-amerikanischen Bank of America) und reduzierten die Gewichtungen in Rohstofffirmen und Investitionsgüterherstellern. So veräußerten wir alle Aktien des Schweizer Saatgutherstellers Syngenta (infolge von Marktanteilsverlusten), des kanadischen Goldminenbetreibers GoldCorp (im Zuge eines weiter fallenden Goldpreises) und des französischen Luxusgüterkonzerns LVMH (aufgrund eines sich deutlich abschwächenden Wachstums im wichtigen chinesischen Markt). Dagegen stockten wir unsere Beteiligungen in den defensiven Branchen Pharma und Gesundheit deutlich auf. Ebenfalls leicht erhöht wurden die Gewichtungen in den Bereichen Konsum und Energie. Vor allem unsere Positionen in der Pharmabranche schlugen sich in der Jahresbilanz des Fonds deutlich positiv nieder: So zählten die irische Shire, die deutsche Bayer, die dänische Novo Nordisk und die Schweizer Novartis zu den Einzeltiteln mit dem höchsten Plus im Berichtszeitraum. Deutlich überproportional zum Wertzuwachs des Fonds trug außerdem unsere Beteiligung am US-amerikanischen Biotechnologie-Unternehmen Gilead Sciences bei: Die Aktie profitierte vom erfolgreichen Vertrieb eines neuen Medikaments für die Behandlung von Hepatitis C. Zudem lieferten unsere Positionen in den US-Internetwerten Facebook und Google signifikante Beiträge zur Gesamtperformance des Fonds. Dagegen belasteten unsere bereits erwähnten und im Berichtszeitraum verkauften Positionen in GoldCorp, Bank of America, Carlyle, Syngenta und LVMH die Wertentwicklung.

18 17 Wertentwicklung 17,46 (Klasse A) Struktur des Portfolios per Sonstige 8,8 % Bankguthaben/Sonstiges Vermögen 3,4 % Eurozone 15,8 % Dänemark 3,6 % Großbritannien 6,5 % USA 52,2 % Japan 6,5 % Schweden 3,2 % Gliederung nach Ländern Nettofondsvermögen Fondsanteile im Umlauf ,992 (Klasse A) Nettoinventarwert je Fondsanteil 49,94 (Klasse A) ISIN IE (Klasse A) WKN (Klasse A)

19 18 Eastern Europe Anlagegrundsatz Das Anlageziel des Fonds ist es, eine langfristige Wertsteigerung zu erzielen. Um dies zu erreichen, investiert der Fonds überwiegend in Aktien und aktienähnliche Wertpapiere von Gesellschaften mit Sitz in Europa. Mindestens zwei Drittel der Vermögenswerte des Fonds sind in osteuropäische Aktien und aktienähnliche Wertpapiere investiert. Fondsbericht Überschattet wurde das Berichtsjahr durch die Ukraine-Krise, entsprechend war die russische Börse größter Verlierer im Berichtszeitraum mit einem Minus von 11,9 % gemessen am RTS-Index. Im vierten Quartal 2013 wurden die Verhandlungen über eine Freihandelszone zwischen der Ukraine und der Europäischen Union aufgrund politischen Drucks seitens Russlands abgebrochen. Es folgten Proteste innerhalb der Ukraine gegen den amtierenden Präsidenten, dessen Absetzung und schließlich die Annektierung der Krim durch Russland. In der Spitze verloren russische Titel 30 % im März 2014 aus Sicht eines Euro-Investors. Nach der Eskalation der Krim- Krise schien im zweiten Quartal eine politische Lösung des Konflikts zunächst wahrscheinlich. Der Abschuss eines Passagierflugzeugs über der Ostukraine im Juli 2014 führte dazu, dass die westlichen Staaten ihre Sanktionen verschärften, die bereits deutliche Spuren in der russischen Wirtschaft hinterlassen hatten. Russland konterte mit einem Importstopp für Nahrungsmittel. Steigende Lebensmittelpreise und die Abwertung des Rubels ließen die Inflationsrate deutlich steigen. Für das Jahr 2014 rechnen wir mit einer stagnierenden Wirtschaftsleistung des Landes von ca. 0,5 %. Der zweite, sehr ereignisreiche Markt im Berichtszeitraum war die Türkei: Der MSCI Türkei Index verlor 2,8 % an Wert. Aufgrund des hohen Leistungsbilanzdefizits ist das Land in besonderem Maße auf das Vertrauen internationalen Anleger und den Zufluss ausländischer Gelder angewiesen. Die türkische Lira verlor nach Ankündigung einer möglichen Straffung der Geldpolitik durch den Chef der US-Notenbank Bernanke von Mai 2013 bis Ende Januar 2014 rund ein Drittel ihres Wertes. Der bedrohliche Kapitalabfluss konnte erst durch eine massive Leitzinserhöhung der türkischen Zentralbank Ende Januar 2014 gestoppt werden. Die Kurse der türkischen Aktien wurden zudem von einem Korruptionsskandal belastet, der auch Staatschef Erdogan persönlich unter Druck setzte. Die Legitimität und damit die Machtbasis der regierenden AKP wurde durch den deutlichen Wahlsieg bei den Kommunalwahlen Ende März ebenso wie Erdogans Wahl zum Präsidenten im Sommer 2014 bestätigt. Die Wirtschaftsentwicklung in Zentralosteuropa (CEE) war im Berichtszeitraum vergleichsweise gut. Dynamisches Wirtschaftswachstum, Verbesserungen an den Arbeitsmärkten und der optimistischere Wirtschaftsausblick ließen die Konsumenten deutlich optimistischer in die Zukunft blicken. Das Konsumentenvertrauen stieg in Polen, Tschechien und Ungarn auf den höchsten Stand seit vier Jahren. Diese Länder profitierten im Berichtszeitraum besonders von der sich stabilisierenden Eurozone, ihrem wichtigsten Exportmarkt. In Polen wurde das Pensionssystem zulasten der privaten Säule der Altersvorsorge reformiert. Befürchtungen, dass sich dadurch der Verkaufsdruck erhöhen könnte, bewahrheiteten sich nicht, und die polnischen Aktienkurse konnten im Berichtszeitraum gemessen am WIG20 Index um 10,5 % zulegen. Wir legten im Fonds den Fokus insbesondere auf Aktien zyklischer Unternehmen, die vom steigenden Export vor allem nach Deutschland profitieren. In Tschechien fand der befürchtete Linksruck nach vorgezogenen Parlamentswahlen nicht statt. Anfang 2014 wurde eine Regierungskoalition gebildet, die das Ziel hat, die Wirtschaft durch höhere Staatsausgaben und den Einsatz von EU-Geldern anzukurbeln. Tschechische Aktien schlossen mit 0,7 % leicht im Plus. Seit November 2013 ist Griechenland in der Benchmark des Fonds, dem MSCI EM Eastern Europe Custom, vertreten. Die griechische Wirtschaft stabilisierte sich, wenngleich ein gewisses Maß an politischer Unsicherheit weiter bestehen bleibt. Das Land kehrte erstmals seit der Staatsschuldenkrise mit der Ausgabe einer ersten Staatsanleihe im April 2014 an den Kapitalmarkt zurück. Griechische Banken nutzten das Investoreninteresse, um ihre Kapitalbasis deutlich zu stärken. Wir nahmen nach Kurskorrekturen ausgewählte griechische Unternehmen aus dem Finanz, Bau- und Konsumbereich ins Portfolio auf. Im Berichtszeitraum stiegen die Kurse an den griechischen Aktienmärkten um 5,1 %.

20 19 Wertentwicklung 4,28 (Klasse A) 3.42 (Klasse B) Struktur des Portfolios per Bankguthaben/Sonstiges Vermögen 3,2 % Eurozone 8,5 % Sonstige 11,0 % Türkei 10,0 % Polen 26,3 % Tschechische Republik 3,5 % Rumänien 4,6 % Russland 32,9 % Gliederung nach Ländern Nettofondsvermögen Fondsanteile im Umlauf ,491 (Klasse A) ,025 (Klasse B) Nettoinventarwert je Fondsanteil 95,52 (Klasse A) 101,06 (Klasse B) ISIN IE (Klasse A) IE00B42GXQ04 (Klasse B) WKN (Klasse A) A0YAYP (Klasse B)

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