Schaltungen Jörg Roth 197

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Schaltungen Jörg Roth 197"

Transkript

1 Schaltungen Jörg Roth Flipflops Flipsflops sind einfache rückgekoppelte Schaltungen, die jeweils ein einzelnes Bit speichern können. Es gibt verschiedene Typen, die sich im "Komfort" der Ansteuerung unterscheiden. Einfache Flipflops: e 1 >1 z 1 e 1 & z 1 e 2 >1 & z 2 =z 1 e 2 z 2 =z 1

2 Schaltungen Jörg Roth 198 Funktionsweise eines einfachen Flipflop (am Beispiel der NAND-Variante): Man kann ein Bit speichern, indem man Verlauf an dem jeweiligen Eingang anlegt und den anderen Eingang auf 1 setzt Nachteile: das Speichern wird durch einen Signalverlauf an einem Eingang durchgeführt, währenddessen muss der zweite Eingang auf 1 bleiben. Das ist ein kompliziertes Verfahren. Durch die Eingangsbelegung (0, 0) wird das Speichern verhindert und der Ausgang auf (1, 1) gelegt (illegaler Zustand) Wunsch: Signalwechsel an einem Takteingang soll zum Speichern führen Es sollen keine illegalen Zustände möglich sein

3 Schaltungen Jörg Roth 199 Das D-Flipflop (Daten). Schaltung: e & y 1 & z 1 $ & y 2 & z 2 Symbol: e D z 1 z 2 $

4 Schaltungen Jörg Roth 200 Funktionsweise des D-Flipflops: Man kann durch einen Signalverlauf am Takteingang das Bit am Dateneingang speichern D (nach Takt) Bemerkung Bit speichern 1-Bit speichern

5 Schaltungen Jörg Roth 201 Vorteile des D-Flipflops: Da nur ein Dateneingang existiert, kann man keine illegale Kombination der Dateneingänge anlegen. Das Einspeichern wird durch einen Takt und nicht durch den Dateneingang durchgeführt. Nachteile des D-Flipflops: Solange der Takt auf 1 gesetzt wird, wird der Eingangswert sofort am Ausgang sichtbar. Es muss bei jedem Takt etwas gespeichert werden. Soll der alte Wert erhalten werden, muss er wieder eingespeist werden. Dies ist problematisch, wenn man mehrere Speicherzellen über einen zentralen Takt ansteuert.

6 Schaltungen Jörg Roth 202 Das (R,S)-Flipflop (reset, set). Schaltung: R & y 1 >1 z 1 $ S & y 2 >1 z 2 Symbol: S S z 1 R R z 2 $

7 Schaltungen Jörg Roth 203 Funktionsweise des (R,S)-Flipflops: Man kann durch einen Signalverlauf am Takteingang ein 0-Bit oder 1-Bit speichern Die Wahl wird durch zwei separate Dateneingänge durchgeführt: Set: Speichern von 1-Bit, Reset: Speichern von 0-Bit R S (nach Takt) Bemerkung Zustand halten Bit speichern Bit speichern zufällig zufällig nicht erlaubt

8 Schaltungen Jörg Roth 204 Vorteile des (R,S)-Flipflops: Takteingang wie beim D-Flip-Flop Explizites Setzen/Zurücksetzen möglich, zusätzlich durch (Set, Reset)=(0, 0) kann man den alten Zustand erhalten beim D-Flip- Flop wurde bei jedem Takt gespeichert Nachteile des (R,S)-Flipflops: Wie beim D-Flip-Flop: bei Takt=1 werden Änderungen an Eingängen sofort an den Ausgängen sichtbar Durch (Set, Reset)=(1, 1) erzeugt man einen nicht vorhersehbaren Folgezustand

9 Schaltungen Jörg Roth 205 Das Master-Slave-Flipflop. Master-Slave-Flipflops bestehen aus zwei Teilflipflops: Der Master speichert den Wert am Eingang zwischen. Der Zwischengespeicherte Wert wird nicht sofort am Ausgang sichtbar. Der Slave übernimmt den Wert des Masters und gibt ihn an den Ausgang. Damit sind Eingang und Ausgang entkoppelt. Master-Slave-Flipflops können aus je zwei D- oder zwei (R,S)-Flipflops aufgebaut werden. D Master D Slave 1 Takt T

10 Schaltungen Jörg Roth 206 Funktionsweise des Master-Slave-Flipflop (aus D-Flipflops): Durch einen Signalverlauf 0 1 am Takteingang wird der Wert am Dateneingang in einen Zwischenspeicher (Master) übernommen. Durch einen Signalverlauf 1 0 am Takteingang wird der zwischengespeicherte Wert in den Ausgangsspeicher (Slave) übernommen. Vorteil des Master-Slave-Flipflop: Der Ausgang ist immer stabil. Zu keiner Zeit werden Änderungen des Eingangs sofort am Ausgang sichtbar. Nachteile des Master-Slave-Flipflop: Aufgebaut aus D-Flipflops: wie beim einfachen D-Flipflop muss bei jedem Takt ein Wert eingespeist werden. Aufgebaut aus RS-Flipflops: wie beim einfachen (R,S)-Flipflop führt die Kombination (R, S) = (1, 1) zu unverhersehbaren Ergebnissen.

11 Schaltungen Jörg Roth 207 Das (J,K)-Master-Slave-Flipflop. Das (J,K)-Master-Slave-Flipflop besteht aus zwei (R,S)-Flipflops und hat an den Dateneingängen zwei AND-Gatter, die (R, S) = (1, 1) am Master verhindern. Aufbau: J & S Master S Slave K & R R 1 Takt T

12 Schaltungen Jörg Roth 208 Symbol: J K Funktionsweise (J,K)-Master-Slave-Flipflops: Master/Slave-Funktionsweise ist wie beim Master-Slave-Flipflop Alle vier mögliche Eingaben sind erlaubt: (J, K) = (0, 0) erhalte das zuletzt gespeicherte Bit (J, K) = (1, 0) setze 1-Bit (J, K) = (0, 1) setze 0-Bit (J, K) = (1, 1) wechsle das zuletzt gespeicherte Bit (0 1, 1 0)

13 Schaltungen Jörg Roth 209 J K (nach Takt) Bemerkung Zustand halten 0-Bit speichern 1-Bit speichern Zustand wechseln

14 Schaltungen Jörg Roth 210 Bemerkung. Es gibt auch ein einfaches (nicht Master-Slave-) (J,K)-Flipflop. Bei diesen wird der Zustand des enthaltenen Flipflops auf den Eingang zurückgeführt. Wenn die Taktphase T = 1 zu lange ist, wechselt dieses Flipflop seinen Zustand mehrfach. In Schaltungen mit diesem Flipflop wählt man daher eine sehr kurze Taktphase T = 1.

15 Schaltungen Jörg Roth 211 Das T-Master-Slave-Flipflop (Toggle). Das T-Master-Slave-Flipflop wechselt bei jedem Takt den Zustand. Schaltung und Symbol: T J K T Funktionsweise: Wechsle den Zustand bei jedem Takt, wenn T = 1, sonst halte den letzten Zustand Bemerkung: Kein Flipflop zum expliziten Speichern eines Bits!

16 Schaltungen Jörg Roth 212 T (nach Takt) Bemerkung Zustand halten Zustand wechseln

Flipflops. asynchron: Q t Q t+t

Flipflops. asynchron: Q t Q t+t Flipflops Ein Flipflop ist ein elementares Schaltwerk, das jeweils einen von zwei Zuständen ( 0 und 1 ) annimmt. Es hat zwei komplementäre Ausgänge ( Q und Q ), die den internen Zustand anzeigen. (Falls

Mehr

Grundtypen Flip-Flops

Grundtypen Flip-Flops FLIP-FLOPs, sequentielle Logik Bei den bislang behandelten Logikschaltungen (Schaltnetzen) waren die Ausgangsgrößen X, Y... zu jeder Zeit in eindeutiger Weise durch die Kombination der Eingangsvariablen

Mehr

Angewandte Physik II: Elektronik

Angewandte Physik II: Elektronik Elektronik für Physiker Prof. Brunner SS 26 Angewandte Physik II: Elektronik 9. Schaltwerke. Monostabile Kippschaltung: Univibrator 2. Astabile Kippschaltung: Multivibrator 3. Bistabile Kippschaltung:

Mehr

Schaltwerke Schaltwerk

Schaltwerke Schaltwerk Schaltwerke Bisher habe wir uns nur mit Schaltnetzen befasst, also Schaltungen aus Gattern, die die Ausgaben als eine Funktion der Eingaben unmittelbar (durch Schaltvorgänge) berechnen. Diese Schaltnetze

Mehr

Grundtypen Flip-Flops

Grundtypen Flip-Flops FLIP-FLOPs, sequentielle Logik Bei den bislang behandelten Logikschaltungen (chaltnetzen) waren die Ausgangsgrößen X, Y... zu jeder Zeit in eindeutiger Weise durch die Kombination der Eingangsvariablen

Mehr

Grundlagen der Informatik 2. Grundlagen der Digitaltechnik. 5. Digitale Speicherbausteine

Grundlagen der Informatik 2. Grundlagen der Digitaltechnik. 5. Digitale Speicherbausteine Grundlagen der Informatik 2 Grundlagen der Digitaltechnik 5. Digitale Speicherbausteine Prof. Dr.-Ing. Jürgen Teich Dr.-Ing. Christian Haubelt Lehrstuhl für Hardware-Software Software-Co-Design Grundlagen

Mehr

Hardwarearchitekturen und Rechensysteme

Hardwarearchitekturen und Rechensysteme Lehrstuhl für Eingebettete Systeme Hardwarearchitekturen und Rechensysteme Asynchrone sequenzielle Schaltungen (asynchrone Schaltwerke) Folien zur Vorlesung Hardwarearchitekturen und Rechensysteme von

Mehr

Praktikum Digitaltechnik

Praktikum Digitaltechnik dig Datum : 1.06.2009 A) Vorbereitungsaufgaben 1) Was unterscheidet sequentielle und kombinatorische Schaltungen? Kombinatorische ~ Sequentielle ~ Ausgänge sind nur vom Zustand der Eingangsgrößen abhängig

Mehr

Kapitel 2. Elementare Schaltwerke. 2.1 RS-Flipflop

Kapitel 2. Elementare Schaltwerke. 2.1 RS-Flipflop Kapitel 2 Elementare Schaltwerke 2.1 RS-Flipflop Unter dem Gesichtspunkt der Stabilität betrachtet, wird der zweistufige analoge Transistorverstärker des Bildes 2.1 dann instabil, wenn die gestrichelt

Mehr

Füllstandsregelung. Technische Informatik - Digitaltechnik II

Füllstandsregelung. Technische Informatik - Digitaltechnik II Füllstandsregelung Kursleiter : W. Zimmer 1/18 Zwei Feuchtigkeitsfühler (trocken F=0; feucht F=1) sollen zusammen mit einer geeigneten Elektronik dafür sorgen, dass das Wasser im Vorratsbehälter niemals

Mehr

Flip Flops allgemein - Digitale Signalspeicher

Flip Flops allgemein - Digitale Signalspeicher INFORMATION: Flip Flops allgemein - Digitale Signalspeicher Jede elektronische Schaltung, die zwei stabile elektrische Zustände hat und durch entsprechende Eingangssignale von einem Zustand in einen anderen

Mehr

Versuch 3: Sequenzielle Logik

Versuch 3: Sequenzielle Logik Versuch 3: Sequenzielle Logik Versuchsvorbereitung 1. (2 Punkte) Unterschied zwischen Flipflop und Latch: Ein Latch ist transparent für einen bestimmten Zustand des Taktsignals: Jeder Datensignalwechsel

Mehr

Einteilung der Kippschaltungen (Schaltwerke) (=Flipflops)

Einteilung der Kippschaltungen (Schaltwerke) (=Flipflops) 6. Sequentielle Schaltungen: 6.1. Grundsätzliche Aussage zu Flipflop Unterschiede zwischen kombinatorischen und sequentiellen Schaltungen: Kombinatorische Schaltungen: - Ausgänge sind nur vom Zustand der

Mehr

Versuch P1-63 Schaltlogik Vorbereitung

Versuch P1-63 Schaltlogik Vorbereitung Versuch P1-63 Schaltlogik Vorbereitung Gruppe Mo-19 Yannick Augenstein Versuchsdurchführung: 16. Januar 2012 1 Inhaltsverzeichnis Einführung 3 1 Grundschaltungen 3 1.1 AND.......................................

Mehr

DuE-Tutorien 17 und 18

DuE-Tutorien 17 und 18 DuE-Tutorien 17 und 18 Tutorien zur Vorlesung Digitaltechnik und Entwurfsverfahren Christian A. Mandery TUTORIENWOCHE 11 AM 27.01.2012 KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum

Mehr

<ruske.s@web.de> Oliver Liebold. NAND (negierte Undverknüpfung) L L H L H H H L H H H L

<ruske.s@web.de> Oliver Liebold. NAND (negierte Undverknüpfung) L L H L H H H L H H H L Elektronische Grundlagen Versuch E7, Grundelemente der Digitaltechnik Praktikumsgruppe IngIF, 04. Juni 2003 Stefan Schumacher Sandra Ruske Oliver Liebold

Mehr

Hochschule Emden / Leer. Ausarbeitung. Speicherung digitaler Signale

Hochschule Emden / Leer. Ausarbeitung. Speicherung digitaler Signale Hochschule Emden / Leer Ausarbeitung Thema: Speicherung digitaler Signale eingereicht von: Jens Fresenborg Inhaltsverzeichnis 1 Speicherung Digitaler Signale 1 2 Asynchrone Speicherelemente 1 2.1 RS-Flip-Flop

Mehr

Digitaltechnik II SS 2007

Digitaltechnik II SS 2007 Digitaltechnik II SS 27 3. Vorlesung Klaus Kasper Inhalt MasterSlave FlipFlop Zustandsdiagram FlipFlop Zoo Flankensteuerung JKFlipFlop Zyklische Folgeschaltung Digitaltechnik 2 2 MasterSlave FlipFlop Diskutieren

Mehr

Dennis S. Weiß & Christian Niederhöfer. Versuchsprotokoll. (Fortgeschrittenen-Praktikum) zu Versuch 15. Digitalelektronik

Dennis S. Weiß & Christian Niederhöfer. Versuchsprotokoll. (Fortgeschrittenen-Praktikum) zu Versuch 15. Digitalelektronik Montag, 31.5.1999 Dennis S. Weiß & Christian Niederhöfer Versuchsprotokoll (Fortgeschrittenen-Praktikum) zu Versuch 15 Digitalelektronik 1 Inhaltsverzeichnis 1 Problemstellung 3 2 nwendungen des de Morgan

Mehr

Speicherung digitaler Signale

Speicherung digitaler Signale Speicherung digitaler Signale von Fabian K. Grundlagen Flipflops Bisher: Schaltungen ohne Speichermöglichkeit Jetzt: Speichermöglichkeit durch Flipflops Flipflops Grundlagen Flipflops Was sind Flipflops?

Mehr

Technische Informatik Basispraktikum Sommersemester 2001

Technische Informatik Basispraktikum Sommersemester 2001 Technische Informatik Basispraktikum Sommersemester 2001 Protokoll zum Versuchstag 4 Datum: 21.6.2001 Gruppe: David Eißler/ Autor: Verwendete Messgeräte: - digitales Experimentierboard (EB6) - Netzgerät

Mehr

Arbeitsbereich Technische Aspekte Multimodaler Systeme. Praktikum der Technischen Informatik T1 2. Flipflops. Name:...

Arbeitsbereich Technische Aspekte Multimodaler Systeme. Praktikum der Technischen Informatik T1 2. Flipflops. Name:... Universität Hamburg, Fachbereich Informatik Arbeitsbereich Technische Aspekte Multimodaler Systeme Praktikum der Technischen Informatik T1 2 Flipflops Name:... Bogen erfolgreich bearbeitet:... Versuch

Mehr

FAKULTÄT FÜR INFORMATIK

FAKULTÄT FÜR INFORMATIK FAKULTÄT FÜ INFOMATIK TECHNICHE UNIVEITÄT MÜNCHEN Lehrstuhl für echnertechnik und echnerorganisation Prof. Dr. Arndt Bode Einführung in die echnerarchitektur Wintersemester 2015/2016 Zentralübung 10 08.01.2016

Mehr

2.5.1 Das Basis-Flipflop

2.5.1 Das Basis-Flipflop 2.5 Die Flipflops 137 2.5.1 Das Basis-Flipflop Basis-Flipflops sind nicht taktgesteuerte FF. ie sollen die Funktionen etzen, Löschen und peichern aufweisen. 1 - etzeing. (et) - Löscheing. (eset) 2 etzen:

Mehr

Protokoll zu Grundelemente der Digitaltechnik

Protokoll zu Grundelemente der Digitaltechnik Protokoll zu Grundelemente der Digitaltechnik Ronn Harbich 22. uli 2005 Ronn Harbich Protokoll zu Grundelemente der Digitaltechnik 2 Vorwort Das hier vorliegende Protokoll wurde natürlich mit größter Sorgfalt

Mehr

Computertechnik 1. 4.3 Schaltwerke, Sequentielle Schaltungen. Flip-Flops (FF) 4.3.1 Flip-Flops (FF) Dr. Wolfgang Koch

Computertechnik 1. 4.3 Schaltwerke, Sequentielle Schaltungen. Flip-Flops (FF) 4.3.1 Flip-Flops (FF) Dr. Wolfgang Koch omputertechnik r. Wolfgang Koch 4.3 chwerke, equentielle chungen peicher, egister... : Frühere Eingaben (innere Zustände) spielen eine olle (werden gespeichert) Friedrich chiller University ena epartment

Mehr

Übung 1 RS-FFs mit NOR- oder NAND-Gattern

Übung 1 RS-FFs mit NOR- oder NAND-Gattern Übung 1 RS-FFs mit NOR- oder NAND-Gattern Übungsziel: Aufbau eines RS-Flipflops mit NOR- oder NAND-Gattern Wahrheitstabelle: S (Setzen) R (Rücksetzen) Q m (Aktueller Zustand) Q m+1 (Nächster Zustand) 0

Mehr

Wintersemester 2001/2002. Hardwarepraktikum. Versuch 4: Sequentielle Systeme 1. - Toralf Zemlin - Swen Steinmann - Sebastian Neubert

Wintersemester 2001/2002. Hardwarepraktikum. Versuch 4: Sequentielle Systeme 1. - Toralf Zemlin - Swen Steinmann - Sebastian Neubert Hardwarepraktikum Wintersemester 2001/2002 Versuch 4: Sequentielle Systeme 1 - Toralf Zemlin - Swen Steinmann - Sebastian Neubert Aufgabenstellung: 2.1. Untersuchen Sie theoretisch und praktisch die Wirkungsweise

Mehr

9 Flipflops (FF) Basis-FF. (Auffang-FF, Latch) praxis verstehen chancen erkennen zukunft gestalten 9-1

9 Flipflops (FF) Basis-FF. (Auffang-FF, Latch) praxis verstehen chancen erkennen zukunft gestalten 9-1 9 Flipflops (FF) Digitale chaltungen Unterteilung der Flipflops: Es gibt bistabile, monostabile und astabile Kippstufen. Bistabile FF s werden als Flipflops bezeichnet. FF s weisen zwei stabile Zustände

Mehr

Digitaltechnik II SS 2007

Digitaltechnik II SS 2007 Digitaltechnik II SS 27 2. Vorlesung Klaus Kasper Inhalt Schaltnetz vs. Schaltwerk NAND SR-Flip-Flop NOR SR-Flip-Flop Master-Slave Flip-Flop Zustandsdiagramm Flip-Flop Zoo Schaltnetze vs. Schaltwerke Schaltnetz:

Mehr

Automaten. Dr.-Ing. Volkmar Sieh. Institut für Informatik 3: Rechnerarchitektur Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg SS 2011

Automaten. Dr.-Ing. Volkmar Sieh. Institut für Informatik 3: Rechnerarchitektur Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg SS 2011 Automaten Dr.-Ing. Volkmar Sieh Institut für Informatik 3: Rechnerarchitektur Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg SS 2011 Automaten 1/28 2012-02-29 Flip-Flops Frage: wie kann man Werte speichern?

Mehr

Grundlagen der Informatik

Grundlagen der Informatik Grundlagen der Informatik Teil III Boolesche Algebra, Signalarten, Elektronische Bauteile Seite 1 Boolesche Algebra George Boole => englischer Mathematiker Mitte 19. Jahrhundert Formale Sicht digitaler

Mehr

Digital-Technik. Grundlagen und Anwendungen. Teil IV

Digital-Technik. Grundlagen und Anwendungen. Teil IV Digital-Technik Grundlagen und Anwendungen Teil IV 1 Übersicht 10-11 10 Zeitabhängige binäre Schaltungen 10.1 Bistabile Kippstufen (Flipflops) 10.2 Zeitablaufdiagramme 10.3 Monostabile Kippstufen 10.4

Mehr

Vorbereitung zum Versuch

Vorbereitung zum Versuch Vorbereitung zum Versuch Schaltlogik Armin Burgmeier (1347488) Gruppe 15 6. Januar 2008 1 Gatter aus diskreten Bauelementen Es sollen logische Bausteine (Gatter) aus bekannten, elektrischen Bauteilen aufgebaut

Mehr

10. Elektrische Logiksysteme mit

10. Elektrische Logiksysteme mit Fortgeschrittenenpraktikum I Universität Rostock - Physikalisches Institut 10. Elektrische Logiksysteme mit Rückführung Name: Daniel Schick Betreuer: Dipl. Ing. D. Bojarski Versuch ausgeführt: 22. Juni

Mehr

III. Asynchrone und synchrone Schaltwerke

III. Asynchrone und synchrone Schaltwerke Ein asynchrones Schaltwerk entsteht dadurch, daß an bei eine Schaltnetz SN1 indestens eine Ausgang auf die Eingänge rückkoppelt. Das Verhalten des Schaltwerks ist dait nicht nur von den Eingangsgrößen

Mehr

Speicherung von Signalen - Flipflops, Zähler, Schieberegister

Speicherung von Signalen - Flipflops, Zähler, Schieberegister Lehrbehelf für Prozessregelung und echnerverbund, 3. Klasse HTL Speicherung von Signalen - Flipflops, Zähler, Schieberegister S - Flipflop Sequentielle Schaltungen unterscheiden sich gegenüber den kombinatorischen

Mehr

Aufbau und Funktionsweise eines Computers - II

Aufbau und Funktionsweise eines Computers - II Aufbau und Funktionsweise eines Computers - II Schaltwerke Schaltwerke Bei Schaltnetzen: Ausgabe hängt nur von der aktuellen Eingabe ab. Bei Schaltwerken: Ausgabe hängt zusätzlich von endlich vielen vorausgegangenen

Mehr

Lerntext zum Kapitel Digitaltechnik

Lerntext zum Kapitel Digitaltechnik Elektronik/Mikroprozessoren Digitaltechnik 1 zum Kapitel Digitaltechnik Hallo Studierende, der folgende dient dazu, sich das Kapitel Flip-Flops im Selbststudium aneignen zu können. Offene Fragen klären

Mehr

RS-Flip Flop, D-Flip Flop, J-K-Flip Flop, Zählschaltungen

RS-Flip Flop, D-Flip Flop, J-K-Flip Flop, Zählschaltungen Elektronik Praktikum / Digitaler Teil Name: Jens Wiechula, Philipp Fischer Leitung: Prof. Dr. U. Lynen Protokoll: Philipp Fischer Versuch: 3 Datum: 24.06.01 RS-Flip Flop, D-Flip Flop, J-K-Flip Flop, Zählschaltungen

Mehr

Praktikum Grundlagen der Elektronik

Praktikum Grundlagen der Elektronik Praktikum Grundlagen der Elektronik Versuch EP 7 Digitale Grundschaltungen Institut für Festkörperelektronik Kirchhoff - Bau K1084 Die Versuchsanleitung umfasst 7 Seiten Stand 2006 Versuchsziele: Festigung

Mehr

Basisinformationstechnologie I

Basisinformationstechnologie I Basisinformationstechnologie I Wintersemester 2012/13 28. November 2012 Rechnertechnologie III Universität zu Köln. Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung Jan G. Wieners // jan.wieners@uni-koeln.de

Mehr

6.0 Speicherelemente, Flip-Flops, sequentielle Schaltungen

6.0 Speicherelemente, Flip-Flops, sequentielle Schaltungen 6.0 Speicherelemente, Flip-Flops, sequentielle Schaltungen Ziele dieses Kapitels sind: Lernen wie digitale Speicherelemente aus elementaren Logikgattern aufgebaut werden Unterschiede zwischen asynchronen

Mehr

Humboldt-Universität zu Berlin Institut für Physik. 1. Einführung. Seite 1 von 9. Versuch 8 Digitale Logik

Humboldt-Universität zu Berlin Institut für Physik. 1. Einführung. Seite 1 von 9. Versuch 8 Digitale Logik Humboldt-Universität zu Berlin Institut für Physik 1. Einführung Versuch 8 Digitale Logik Im Unterschied zu analogen oder linearen Schaltungen sind logische Schaltungen zur Übertragung zweier bestimmter

Mehr

Tietze, Schenk: Halbleiterschaltungstechnik (Kap. 10) Keller / Paul: Hardwaredesign (Kap. 5) L. Borucki: Digitaltechnik (Kap.

Tietze, Schenk: Halbleiterschaltungstechnik (Kap. 10) Keller / Paul: Hardwaredesign (Kap. 5) L. Borucki: Digitaltechnik (Kap. 6 Versuch Nr. 5 6.1 Anmerkungen zum Versuch Nr. 5 In den bisherigen Versuchen haben Sie sich mit kombinatorischen Schaltkreisen beschäftigt, in denen die Ausgänge bisher nicht auf die Eingänge zurückgeführt

Mehr

Digitaltechnik II SS 2007

Digitaltechnik II SS 2007 Digitaltechnik II SS 27 5. Vorlesung Klaus Kasper Inhalt Zyklische Folgeschaltung Asynchroner Zähler Synchroner Zähler Schaltungsanalyse Register Digitaltechnik 2 2 JKFlipFlop I Digitaltechnik 2 3 JKFlipFlop

Mehr

Protokoll Flip-Flops. Protokollanten: Torsten Görig und Michael Horstmann

Protokoll Flip-Flops. Protokollanten: Torsten Görig und Michael Horstmann Protokoll Flip-Flops Protokollanten: Torsten Görig und Michael Horstmann Versuchsdatum: 15.06.2001 1 Protokollvorbereitung 1.1 Flipflop 1.1.1 Schaltung des SR-Flipflops mit zwei NOR-Gattern 1.1.2 Schaltung

Mehr

Sequenzielle Schaltungen (1)

Sequenzielle Schaltungen (1) Sequenzielle Schaltungen () Sequenzielle Schaltung: Schaltung, deren Ausgänge sowohl von den momentan anliegenden als auch von früheren Eingangsbelegungen abhängen. Wesentliche Elemente einer CPU wie Register,

Mehr

Lösung Versuch Nr. 4

Lösung Versuch Nr. 4 Digitaltechnik Praktikum 1.Sem. IIIB 1 ETHZ D-ITET Institut für Elektronik Lösung Versuch Nr. 4 1: Latches 1. RS Latch. Legen Sie ein neues Grafik Editor File rs_latch.gdf an (dieses und alle weiteren

Mehr

Ergänzen Sie die Werte für y in dem unten angegebenen Ausschnitt der Schaltbelegungstabelle. Falsche Antworten führen zu Punktabzug.

Ergänzen Sie die Werte für y in dem unten angegebenen Ausschnitt der Schaltbelegungstabelle. Falsche Antworten führen zu Punktabzug. Aufgabe 1 Gegeben sei folgende Schaltfunktion: y = a / b / c / d. Ergänzen Sie die Werte für y in dem unten angegebenen Ausschnitt der Schaltbelegungstabelle. Falsche Antworten führen zu Punktabzug. d

Mehr

Handout zum Vortrag: Einfache integrierte digitale Schaltungen von Andreas Bock

Handout zum Vortrag: Einfache integrierte digitale Schaltungen von Andreas Bock Index: 0. Wiederholung Flip-Flop: 0.1 D-Flip-Flop 0.2 JK-FlipFlop 1. Schieberegister 1.1 einfaches Schieberegister 1.2 Schieberegister mit parallelen Ladeeingängen 2. Zähler 2.1 Asynchroner Dualzähler

Mehr

Versuch V10: Flip-Flops

Versuch V10: Flip-Flops Versuch V: Flip-Flops Henri Menke und an rautwein Gruppe Platz k (Betreuer: Boris Bonev) (Datum: 3. anuar 24) In diesem Versuch werden die Funktionen verschiedenenr digitaler Schaltungen auf Basis von

Mehr

Das große All-in-All CPLD/FPGA Tutorial

Das große All-in-All CPLD/FPGA Tutorial Das große All-in-All CPLD/FPGA Tutorial Mit diesem Tutorial sollen die ersten Schritte in die Welt der programmierbaren Logik vereinfacht werden. Es werden sowohl die Grundlagen der Logik, die benötigte

Mehr

Elektrische Logiksysteme mit Rückführung

Elektrische Logiksysteme mit Rückführung Elektrische Logiksysteme mit Rückführung Christoph Mahnke 22.06.2006 1 Trigger 1.1 RS-Trigger Ein RS-Trigger oder Flip-Flop ist ein elektronisches Bauelement, welches 2 stabile Zustände einnehmen und diese

Mehr

Eigenschaften von Zählerschaltungen (1) 1 1. Richtung

Eigenschaften von Zählerschaltungen (1) 1 1. Richtung Eigenschaften von Zählerschaltungen (1) 1 1. Richtung Vorwärts Vorwärtszählen entspricht einer fortlaufenden 1-Addition Rückwärts Rückwärtszählen entspricht einer fortlaufenden 1-Subtraktion 2. Verwendeter

Mehr

Institut für Informatik. Aufgaben zum Elektronik - Grundlagenpraktikum. 4. Praktikumskomplex - Schaltungen mit digitalen Speicherschaltkreisen

Institut für Informatik. Aufgaben zum Elektronik - Grundlagenpraktikum. 4. Praktikumskomplex - Schaltungen mit digitalen Speicherschaltkreisen UNIVERSITÄT LEIPZIG Institut für Informatik Abt. Technische Informatik Dr. Hans-Joachim Lieske Aufgaben zum Elektronik - Grundlagenpraktikum 4. Praktikumskomplex - Schaltungen mit digitalen Speicherschaltkreisen

Mehr

Kapitel 4 Schaltungen mit Delays (Schaltwerke) Literatur: Oberschelp/Vossen, Kapitel 4. Kapitel 4: Schaltungen mit Delays Seite 1

Kapitel 4 Schaltungen mit Delays (Schaltwerke) Literatur: Oberschelp/Vossen, Kapitel 4. Kapitel 4: Schaltungen mit Delays Seite 1 Kapitel 4 Schaltungen mit Delays (Schaltwerke) Literatur: Oberschelp/Vossen, Kapitel 4 Kapitel 4: Schaltungen mit Delays Seite 1 Schaltungen mit Delays Inhaltsverzeichnis 4.1 Einführung 4.2 Addierwerke

Mehr

Q R. reset (R) set (S) unzulässig! Unkontrollierte Rückkopplung von Gatterausgängen auf Gattereingänge führt zu logisch "inkonsistentem" Verhalten!

Q R. reset (R) set (S) unzulässig! Unkontrollierte Rückkopplung von Gatterausgängen auf Gattereingänge führt zu logisch inkonsistentem Verhalten! Schaltwerke Schaltwerke 22 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II Schaltwerke: Übersicht generelles Problem grösserer Schaltnetze: Länge der Laufzeiten wird relevant Notwendigkeit der Zwischenspeicherung

Mehr

Versuchsvorbereitung: P1-63, 64, 65: Schaltlogik

Versuchsvorbereitung: P1-63, 64, 65: Schaltlogik raktikum lassische hysik I Versuchsvorbereitung: 1-63, 64, 65: Schaltlogik hristian untin Gruppe Mo-11 arlsruhe, 26. Oktober 2009 Ausgehend von einfachen Logikgattern wird die Funktionsweise von Addierern,

Mehr

- Strukturentwurf elementarer Rechenwerke - Grund-Flipflop (RS-Flipflop) - Register, Schieberegister, Zähler

- Strukturentwurf elementarer Rechenwerke - Grund-Flipflop (RS-Flipflop) - Register, Schieberegister, Zähler 3.Übung: Inhalte: - binäre Logik, boolsche Gleichungen - logische Grundschaltungen - trukturentwurf elementarer echenwerke - Grund-Flipflop (-Flipflop) - egister, chieberegister, Zähler Übung Informatik

Mehr

Elektrische Logigsystem mit Rückführung

Elektrische Logigsystem mit Rückführung Mathias Arbeiter 23. Juni 2006 Betreuer: Herr Bojarski Elektrische Logigsystem mit Rückführung Von Triggern, Registern und Zählern Inhaltsverzeichnis 1 Trigger 3 1.1 RS-Trigger ohne Takt......................................

Mehr

a) Wie viele ROM-Bausteine benötigen Sie für den Aufbau des 64x16 ROMs? c) Wie viele Bytes Daten können im 64x16 ROM insgesamt gespeichert werden?

a) Wie viele ROM-Bausteine benötigen Sie für den Aufbau des 64x16 ROMs? c) Wie viele Bytes Daten können im 64x16 ROM insgesamt gespeichert werden? VU Technische Grundlagen der Informatik Übung 4: Schaltwerke 83.579, 24W Übungsgruppen: Mo., 24.. Mi., 26..24 Aufgabe : ROM-Erweiterung Ein 64x6 ROM soll aus mehreren 32x4 ROMs (vgl. Abbildung rechts:

Mehr

A.3. A.3 Spezielle Schaltnetze. 2002 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II 1

A.3. A.3 Spezielle Schaltnetze. 2002 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II 1 Spezielle Schaltnetze Spezielle Schaltnetze 22 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II Übersicht in diesem Abschnitt: : Vorstellung einiger wichtiger Bausteine vieler elektronischer Schaltungen, die sich

Mehr

C. Sequentielle Logik

C. Sequentielle Logik C. Sequentielle Logik C.1. Einordnung Schaltungen mit innerem Zustand. Nächster Zustand nach jeweils t. Im Prinzip getaktete Schaltungen. Speichernde Schaltungen. Grosser Zustandsraum. Höhere Informatik

Mehr

Achtung: Bei der Inbetriebnahme von TTL-Bausteinen ist zu beachten, daß der Anschluß

Achtung: Bei der Inbetriebnahme von TTL-Bausteinen ist zu beachten, daß der Anschluß Fakultät für Physik Prof. Dr. M. Weber, Dr.. abbertz B. iebenborn, P. ung, P. kwierawski, C. hiele 7. Dezember Übung Nr. 8 Inhaltsverzeichnis 8. L-Gatter............................................ 8.

Mehr

Digitalelektronik. Philipp Fischer. 9. Dezember 2002

Digitalelektronik. Philipp Fischer. 9. Dezember 2002 Digitalelektronik Philipp Fischer 9. Dezember 2002 1 Inhaltsverzeichnis Einfache TTL-Schaltungen 4 EOR-Logik 5 Realisation verschiedener Logiken 5 Addierer 6 Parity-Check 6 Multiplexer 7 Basis Flip-Flop

Mehr

Praktikum Digitaltechnik SS 2009. Versuchsbeschreibungen

Praktikum Digitaltechnik SS 2009. Versuchsbeschreibungen Praktikum Digitaltechnik SS 2009 Versuch 1 1 Gesamtablauf: Praktikum Digitaltechnik SS 2009 1. Versuch Herkömmlicher Schaltungsaufbau durch Stöpseln 2. Versuch Rechnergestütztes Entwerfen über Schaltplan

Mehr

Logik mit Gedächtnis : Sequentielle Logik

Logik mit Gedächtnis : Sequentielle Logik Logik mit Gedächtnis : Sequentielle Logik Schaltwerke Grundkomponenten zur Informationspeicherung: Flip-Flops Typische Schaltwerke Entwurf eines Schaltwerks Wintersemester 12/13 1 asynchrone und synchrone

Mehr

Digitalelektronik 4 Vom Transistor zum Bit. Stefan Rothe

Digitalelektronik 4 Vom Transistor zum Bit. Stefan Rothe Digitalelektronik 4 Vom Transistor zum Bit Stefan Rothe 2015 04 21 Rechtliche Hinweise Dieses Werk von Thomas Jampen und Stefan Rothe steht unter einer Creative Commons Attribution-Non- Commercial-ShareAlike-Lizenz.

Mehr

Versuchsvorbereitung P1-63: Digitale Elektronik, Schaltlogik

Versuchsvorbereitung P1-63: Digitale Elektronik, Schaltlogik Versuchsvorbereitung P1-63: Digitale Elektronik, Schaltlogik Michael Walz Gruppe 10 28. Oktober 2007 INHALTSVERZEICHNIS Inhaltsverzeichnis 0 Vorwort 3 1 Gatter aus diskreten Bauelementen 3 1.1 AND-Gatter.....................................

Mehr

DuE-Tutorien 4 und 6. Tutorien zur Vorlesung Digitaltechnik und Entwurfsverfahren Christian A. Mandery. www.kit.edu WOCHE 12 AM 22.01.

DuE-Tutorien 4 und 6. Tutorien zur Vorlesung Digitaltechnik und Entwurfsverfahren Christian A. Mandery. www.kit.edu WOCHE 12 AM 22.01. DuE-Tutorien 4 und 6 Tutorien zur Vorlesung Digitaltechnik und Entwurfsverfahren Christian A. Mandery WOCHE 12 AM 22.01.2013 KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum

Mehr

Sequentielle Logik. Einführung in die Technische Informatik Falko Dressler, Stefan Podlipnig Universität Innsbruck

Sequentielle Logik. Einführung in die Technische Informatik Falko Dressler, Stefan Podlipnig Universität Innsbruck Sequentielle Logik Einführung in die Technische Informatik Falko Dressler, Stefan Podlipnig Universität Innsbruck Übersicht Schaltwerke Flip-Flops Entwurf eines Schaltwerks Zähler Realisierung Sequentielle

Mehr

COMPUTERGESTÜTZTES EXPERIMENTIEREN I P R A K T I K U M

COMPUTERGESTÜTZTES EXPERIMENTIEREN I P R A K T I K U M COMPUTERGESTÜTZTES EXPERIMENTIEREN I P R A K T I K U M 1 Übersicht Im Praktikum zur Vorlesung Computergestütztes Experimentieren I wird der Vorlesungsstoff geübt und vertieft. Ausserdem werden die speziellen

Mehr

Schaltlogik. Versuch: P1-64. - Vorbereitung - Physikalisches Anfängerpraktikum 1 Wintersemester 2005/06 Julian Merkert (1229929)

Schaltlogik. Versuch: P1-64. - Vorbereitung - Physikalisches Anfängerpraktikum 1 Wintersemester 2005/06 Julian Merkert (1229929) Physikalisches Anfängerpraktikum 1 Gruppe Mo-16 Wintersemester 2005/06 Julian Merkert (1229929) Versuch: P1-64 Schaltlogik - Vorbereitung - Vorbemerkung In diesem Versuch geht es darum, die Grundlagen

Mehr

Digitale Elektronik, Schaltlogik

Digitale Elektronik, Schaltlogik Physikalisches Anfängerpraktikum 1 Gruppe Mo-16 Wintersemester 2005/06 Jens Küchenmeister (1253810) Versuch: P1-64 Digitale Elektronik, Schaltlogik - Vorbereitung - Die Grundlage unserer modernen Welt

Mehr

Abb. 1. Abb. 1L. Abb. 2 ÜBUNGEN SEQUENTIELLE SCHALTUNGEN WS 10/11 1

Abb. 1. Abb. 1L. Abb. 2 ÜBUNGEN SEQUENTIELLE SCHALTUNGEN WS 10/11 1 ÜBUNGEN SEQUENTIELLE SCHALTUNGEN WS 10/11 1 Aufgabe 1 An einem Schaltkreis, der ein Register enthält, messen Sie die in Abb. 1 gezeigte Signalfolge. Handelt es sich dabei um ein D-Flipflop- oder um ein

Mehr

Funktionsblöcke

Funktionsblöcke 11 Anhang 11.1 Schaltsymbole in der Digitaltechnik In diesem Kapitel erfolgt eine Zusammenfassung der wichtigsten Begriffe und Symbolzeichen, die nach DIN 40900 Teil 12 zur Kennzeichnung digitaler Schaltungen

Mehr

Rechnerarchitektur. Zustand Anzeige Untergeschoss U Erdgeschoss E 1. Stock 1

Rechnerarchitektur. Zustand Anzeige Untergeschoss U Erdgeschoss E 1. Stock 1 Prof. Dr. K. Wüst WS 2006/2007 FH Gießen Friedberg, FB MNI Studiengang Informatik Rechnerarchitektur 1. Hausübung, WS 2006/2007 Aufg.1: Entwurf einer Zustandsanzeige für einen Aufzug An der Einstiegsstelle

Mehr

Digitale Netzwerke... 2

Digitale Netzwerke... 2 4. Digitale Netzwerke... 2 4.1 Allgemeine Einführung... 2 4.2 Kombinatorische Schaltungen... 4 4.2.1 Definition Schaltnetze... 4 4.2.2 Schaltnetze mit nur einem Gattertyp... 6 4.2.3 Realisierung von Schaltnetzen...

Mehr

Musterlösungen. zu den Übungsaufgaben vom

Musterlösungen. zu den Übungsaufgaben vom GRUNDLAGEN DER DIGITALTECHNIK GD MUSTERLÖSUNGEN ZUM MERKBLATT VOM 2. 2. 07 1 Musterlösungen zu den Übungsaufgaben vom 2. 2. 07 1. Geben Sie an (Skizze, ggf. Funktionserläuterung), wie ein D-Flipflop auf

Mehr

Anhang zum Lehrbuch Digitaltechnik, Gehrke, Winzker, Urbanski, Woitowitz, Springer-Verlag, 2016.

Anhang zum Lehrbuch Digitaltechnik, Gehrke, Winzker, Urbanski, Woitowitz, Springer-Verlag, 2016. Schaltsymbole in der Digitaltechnik Anhang zum Lehrbuch Digitaltechnik, Gehrke, Winzker, Urbanski, Woitowitz, Springer-Verlag, 2016. In diesem Anhang erfolgt eine Zusammenfassung der wichtigsten Begriffe

Mehr

1. Speicherbausteine. 1.1. JK-RS-Master-Slave-Flip-Flop

1. Speicherbausteine. 1.1. JK-RS-Master-Slave-Flip-Flop 1. Speicherbausteine 1.1. JK-RS-Master-Slave-Flip-Flop Dieser Speicherbaustein (Kurz JK-RS) hat 5 Eingänge (J,K,R,S und Clk) und zwei Ausgänge ( und ). Funktion Werden die Eingänge J,K und Clock auf 0

Mehr

a. Flipflop (taktflankengesteuert) Wdh. Signalverläufe beim D-FF

a. Flipflop (taktflankengesteuert) Wdh. Signalverläufe beim D-FF ITS Teil 2: Rechnerarchitektur 1. Grundschaltungen der Digitaltechnik a. Flipflop (taktflankengesteuert) Wdh. Signalverläufe beim D-FF b. Zähler (Bsp. 4-Bit Zähler) - Eingang count wird zum Aktivieren

Mehr

Grundlagenlabor Digitaltechnik GRUNDLAGENLABOR DIGITALTECHNIK VERSUCH 4 VERSUCHSTHEMA FLIP-FLOPS ALS ZÄHLER PROTOKOLLANT/ -IN

Grundlagenlabor Digitaltechnik GRUNDLAGENLABOR DIGITALTECHNIK VERSUCH 4 VERSUCHSTHEMA FLIP-FLOPS ALS ZÄHLER PROTOKOLLANT/ -IN Grundlagenlabor Digitaltechnik Prof. Dr.-Ing. Walter Anheier Institut für Theoretische Elektrotechnik und Mikroelektronik Universität Bremen ITEM GUNDLAGENLABO DIGITALTEHNI VEUH 4 VEUHTHEMA FLIP-FLOP AL

Mehr

Sequentielle Schaltungen (10a)

Sequentielle Schaltungen (10a) equentielle chaltungen (a) chaltung des -FF: Master lave (lock) Vorteil: das Problem mit dem instabilen Zustand ist beseitigt Nachteil: längere (verzögerte) chaltungsdurchlaufzeit + höherer Aufwand (2

Mehr

Sequentielle Schaltungen (1)

Sequentielle Schaltungen (1) equentielle chaltungen () equentielle chaltung: chaltung, deren sowohl von den momentan anliegenden als auch von früheren Eingangsbelegungen abhängen. Wesentliche Elemente einer PU wie egister, Zähler

Mehr

Versuch Nr. 8c Digitale Elektronik I

Versuch Nr. 8c Digitale Elektronik I Institut für ernphysik der Universität zu öln Praktikum M Versuch Nr. 8c Digitale Elektronik I Stand 14. Oktober 2010 INHALTSVERZEICHNIS 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 2 1.1 Motivation....................................

Mehr

DuE-Tutorien 4 und 6. Tutorien zur Vorlesung Digitaltechnik und Entwurfsverfahren Christian A. Mandery. WOCHE 11 AM

DuE-Tutorien 4 und 6. Tutorien zur Vorlesung Digitaltechnik und Entwurfsverfahren Christian A. Mandery.  WOCHE 11 AM DuE-Tutorien 4 und 6 Tutorien zur Vorlesung Digitaltechnik und Entwurfsverfahren Christian A. Mandery WOCHE 11 AM 15.01.2013 KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum

Mehr

Protokoll zum Versuch Flip-Flop

Protokoll zum Versuch Flip-Flop Naturwissenschaft Torben Pfaff Protokoll zum Versuch Flip-Flop Praktikumsbericht / -arbeit Praktikum zu Elektronische Bauelemente und Schaltungstechnik Protokoll zum Versuch Flip-Flop Versuch Flip-Flop

Mehr

Teil 1: Digitale Logik

Teil 1: Digitale Logik Teil : Digitale Logik Inhalt: oolesche lgebra kombinatorische Logik sequentielle Logik kurzer Exkurs technologische Grunlagen programmierbare logische austeine Technische Informatik I, SS 2 Sequentielle

Mehr

Versuch D3: Busse, Speicher und Ampelsteuerung mit Speicher

Versuch D3: Busse, Speicher und Ampelsteuerung mit Speicher Versuch D3: Busse, Speicher und Ampelsteuerung mit Speicher Version D3_16 vom 25.05.2016 Ziel dieses Versuches: Entwicklung einer Ablaufsteuerung mit einem 32 * 4 bit Speicherbaustein, um eine flexible

Mehr

Wir benutzen im nachfolgenden Versuch ein PLA zur Implementierung zweier boolscher Funktionen. Dazu einige Vorüberlegungen.

Wir benutzen im nachfolgenden Versuch ein PLA zur Implementierung zweier boolscher Funktionen. Dazu einige Vorüberlegungen. Kapitel 3 Programmable Logic Array (PLA) Die Idee eines PLA ist, dass bei der Chipherstellung ein homogenes Feld von Transistoren erzeugt wird. Die eigentliche Funktionalität wird dann durch Konfiguration

Mehr

Digitaltechnik Laborversuch 1. FlipFlops. Wichtige Informationen

Digitaltechnik Laborversuch 1. FlipFlops. Wichtige Informationen Digitaltechnik Laborversuch 1 FlipFlops Name: vereinbarter Termin 2ter Termin 3ter Termin (Ausnahme) Nachgespräch Matr.-Nr.: Datum Test Versuchsdurchführung Anmerkung Unterschrift Wichtige Informationen

Mehr

Wie in der Skizze zu sehen ist, bleibt die Periodendauer / Frequenz konstant und nur die Pulsweite ändert sich.

Wie in der Skizze zu sehen ist, bleibt die Periodendauer / Frequenz konstant und nur die Pulsweite ändert sich. Kapitel 2 Pulsweitenmodulation Die sogenannte Pulsweitenmodulation (kurz PWM) ist ein Rechtecksignal mit konstanter Periodendauer, das zwischen zwei verschiedenen Spannungspegeln oszilliert. Prinzipiell

Mehr

S/W mit PhotoLine. Inhaltsverzeichnis. PhotoLine

S/W mit PhotoLine. Inhaltsverzeichnis. PhotoLine PhotoLine S/W mit PhotoLine Erstellt mit Version 16.11 Ich liebe Schwarzweiß-Bilder und schaue mir neidisch die Meisterwerke an, die andere Fotografen zustande bringen. Schon lange versuche ich, auch so

Mehr

Wirkung a b Q t Q t+1

Wirkung a b Q t Q t+1 Speichern Hans-Georg Beckmann 22 Speichern mit Flip Flops Aus der Elektrotechnik kennt man möglicherweise Schaltungen mit seltsamen Namen wie "Monostabile Kippstufe" oder "Bistabile Kippstufe". Man weiß,

Mehr

Johann Wolfgang Goethe-Universität

Johann Wolfgang Goethe-Universität 4. Asynchrone sequenielle chalungen 4. Asynchrone sequenielle chalungen 4.2 egiser 22 Technische Informaik 2 Asynchrone sequenielle chalungen 4. Asynchrone sequenielle chalungen Bei chalnezen exisier kein

Mehr

Drücken Sie (später) bei Speichere Änderungen in der Bibliothek default? auf Nein.

Drücken Sie (später) bei Speichere Änderungen in der Bibliothek default? auf Nein. Kapitel 5 Ein Schieberegister besteht aus einer linearen Anordnung von Flipflops, die so miteinander verschaltet sind, dass jedes Flipflop den Zustand seines Vorgängers übernimmt und seinen eigenen Zustand

Mehr

Bauanleitung für den Kronleuchter des Grafen Zahl

Bauanleitung für den Kronleuchter des Grafen Zahl Bauanleitung für den Kronleuchter des Grafen Zahl Grundschaltung: Masse ( ) 0k 0k Wechseltaster zwei Widerstände nach R S RS-NAND-Flipflop (RS-Latch) zum Entprellen der Wechseltaster (CMOS-IC 0) ODER-Gatter

Mehr

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Fachbereich Physik Elektronikpraktikum

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Fachbereich Physik Elektronikpraktikum Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Fachbereich Physik Elektronikpraktikum Protokoll-Nr.: 11 Digitalschaltungen Protokollant: Jens Bernheiden Gruppe: 2 Aufgabe durchgeführt: 25.06.1997 Protokoll

Mehr