Veranstaltung von bwcon südwest am im Rahmen von smart businessit

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1 1 Charakteristika von KMU in der IT-Branche Ursprung: vom Einzelentwickler mit einem guten Produkt zum Geschäftsführer mit angestellten Entwicklern Mehrere gleichberechtigte Geschäftsführer (i.d.r. technischer Hintergrund) Flache Hierarchien Gute Referenzen / Kunden Kein aktives/stetiges Marketing Keine ausformulierte Entwicklungsstrategie 2 Typische Probleme von KMU in der IT-Branche 3 Prozessmodell für ein IT-KMU

2 4 Verzahnung der Kernprozesse 5 Einige Ansatzpunkte für IT-KMU bei den Managementprozessen 5.1 Kommunikation mit dem Kunden Die Rolle des Projektmanagers

3 5.2 Ein aussagefähiges Fachkonzept entwerfen Anforderungen erfassen: User Stories Abläufe erfassen: Prozessanalyse (Methode: Flussdiagramme) Anforderungen ordnen: Meilensteine / Story Map Aufwand schätzen (Methode: Planning Poker) 5.3 Termine und Budgets einhalten Rollen und Verantwortlichkeiten harte Deadlines klären, davon Zeitplanung rückwärts (Methoden: Kritischer Pfad, Kritische Aktivitätenkette) Projektplan mit Verantwortlichen (Methode: GANTT-Chart) Aktive Steuerung des Entwicklungsprozesses (Methode: Kanban) Relative Zeit- und Kostenkontrolle (Methode: Earned Value Management) Kundenzufriedenheit: o Low Hanging Fruit o sichtbare Zwischenergebnisse und -projektstände

4 5.4 Qualitätskontrolle, In-House-Testing Standardisierter Testprozess 4-Augen-Prinzip Versionsverwaltung über Repositories Releases, die zu den Meilensteinen/Kundenversionen passen Interne Programmier-Richtlinien 5.5 Controlling, Soll-Ist-Vergleich Ticketing-System (z.b. Redmine, Jira, Bugzilla) Basisinformationen für Gesamtprojekt im Ticketing-System Soll-Ist intern und extern transparent kommunizieren 5.6 Dokumentation Dokumentation als fest geplante Größe Wikis oder Dokumenten-Managementsysteme Sinnvolle Verschlagwortung (ein Veranwortlicher) 5.7 Wartung & Support Separates Wartungsteam Wartungsverträge Kunden ans Ticketing-System gewöhnen Interne Spielregeln je Kundengruppe 5.8 Referenzen & Features aufbereiten Newsletter Rechte/Freigaben Menschenfreundliche Prosa Auch die Mitarbeiter auf dem Laufenden halten 5.9 Releasezyklen Kürzere Zyklen mit weniger Features Versionskontrolle: Programmkern Kundenspezifische Entwicklung Update Upgrade

5 5.10 Zusammenfassung Standardisierung und Verstetigung interner Abläufe Balance zwischen der innovativen Weiterentwicklung der eigenen Produkte und einem kundenfreundlichen Qualitätsniveau Fokussierung auf Kernzielgruppe(n) und standardisierte Verhaltensregeln 6 Einige flankierende Ansatzpunkte für IT-KMU bei den Unterstützungsprozessen Das sorgt für Personal: Gute Entwickler nicht nur finden, sondern pflegen (wichtige Basis: Mitarbeitergespräche!) Liquidität: Konsequente Rechnungserstellung und verfolgung Übersicht: Bereinigung der im Unternehmen eingesetzten Software-Landschaft (kein Bauchladen, keine Software als Selbstzweck) Know-How: Aufbau einer firmeneigenen Wissens-Datenbank 7 Und was nützt Ihnen das? Operativ: Am Ende von Budget und Zeit ist auch das Projekt fertig Fokussiertere Mitarbeiter Zufriedenere Kunden Strategisch: Effektive Prozesse Effiziente Organisation Skalierbarkeit

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