Fachgespräch Compliance, Innenrevision, Risikomanagement, QM (CIRQM) BEB Fachtagung Dienstleistungsmanagement

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1 Fachgespräch Compliance, Innenrevision, Risikomanagement, QM (CIRQM) BEB Fachtagung Dienstleistungsmanagement

2 Diskussionspunkte 1. Wirksame Kommunikation gegenüber der Unternehmensführung, Aufsichtsgremien, sonstigen Berichtsempfängern 2. Mehrwert von CIRQM für das Unternehmen nutzbarmachen: Akzeptanz und Umsetzung von Arbeitsergebnissen erreichen

3 Wirksame Kommunikation Fragen Welche Informationen werden an welches Gremium berichtet? (sollen, müssen, dürfen) Welches Verständnis/ welche Erwartungen haben die Adressaten und passt das zur Aufgabe der Funktion? (Reifegrad der Organisation) Wie steht die Unternehmensführung zu den CIRQM Funktionen? Welchen Mehrwert bietet die CIRQM Funktion der Unternehmensleitung gegenüber den anderen Berichten z.b. Controlling, BSC?

4 Wirksame Kommunikation Stolperfallen Informationsflut (zu häufig, zu lang, zu detailverliebt) häufig Wahrnehmung als Überbringer schlechten Nachrichten reduziert die Bereitschaft hinzuhören Wahrnehmung eher als Kontrolleur denn als Berater Kenntnis führt zur Verantwortung. Ergo erzeugen Berichte aus CIRQM-Funktionen Handlungsdruck bei Unternehmensleitung. Haltung Berichten befreit

5 Wirksame Kommunikation Schlüssel für wirksame Kommunikation Auswahl der richtigen Informationen (Steuerungsrelevanz) Risiken für die Organisation aufzeigen (richtige Ebene fokussieren) Lösungswege aufzeigen Richtigen Berichtsformate finden (Dashboards, Scorecards, Prosa) Sinnvolle Berichtsfrequenz Regelhafte und verbindliche Berichterstattung

6 Mehrwert für das Unternehmen Was verhindert Akzeptanz und Umsetzung zu viele Regeln und Richtlinien Besser-Wisser-Auftritt/ fehlende Praxis-Relevanz starre Regeln (one size fits all-ansatz) Unverbindlichkeit von Regeln keine Überprüfung Richtlinien vs. Unternehmenskultur Zu späte/keine Einbindung der Praxis Schlechte/keine Kommunikation

7 Mehrwert für das Unternehmen Was befördert Akzeptanz und Umsetzung Ressourcen richtig dosieren Regulierung richtig dosieren (Rahmenregelungen an Stelle von Detailregelungen) Einbindung der Praxis bei Neuregelungen/ Veränderungen Überwachung sicherstellen Good Governance Kultur schaffen (Schulung, Vorleben, Einfordern. Achtung: lange Zeitschiene) Rückendeckung durch die Unternehmensleitung Schadensfälle/War stories ( aha-effekt )

8 Mehrwert für das Unternehmen (Streit-)Thesen aus der Praxis CIRQM-Funktionen erhöhen nur den Overhead. Wir (Sozialwirtschaft) sind die Guten ; Good Governance ist intrinsisch angelegt. Es geht in der Sozialwirtschaft nicht um so große Summen wie in der Industrie oder der Finanzwirtschaft, daher ist die Relevanz von CIRQM-Funktionen geringer. Die Sozialwirtschaft ist bereits durch Regulierung überbelastet

9 CIRQM Wir sind ein Netzwerk von Personen, die die Themen Compliance, Interne Revision, Risiko- und Qualitätsmanagement (CIRQM) in Unternehmen der Sozialwirtschaft verantworten und vorantreiben. Die Anforderungen und Rahmenbedingungen in der Sozialwirtschaft unterscheiden sich von anderen Wirtschaftsbereichen. Unsere Unternehmen arbeiten für und mit Menschen im Mittelpunkt; wir bekommen dafür öffentliche Gelder. Daraus entsteht eine besondere Verantwortung der Unternehmen im Sinne von Good Governance und Best Practice. Zur Erkennung und Vermeidung von Risiken können nicht alle Konzepte und Lösungen die sich z. B. in der Industrie oder Finanzwirtschaft etabliert haben, auf die Sozialwirtschaft übertragen werden. Deswegen haben wir ein Netzwerk gegründet, in dem wir uns über Lösungen und Konzepte für diese spezifischen Anforderungen und Rahmenbedingungen austauschen und für unseren Wirtschaftsbereich spezifische Standards entwickeln und setzen können. Wir wollen unsere Good Governance Themen in und für die Sozialwirtschaft auch sichtbarer machen. Bei Interesse sprechen Sie gern die Referentin/ den Referenten an. Oder schauen sie in unserer Gruppe bei XING rein

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