Heimlicher Boom: Lean Automation

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1 Technik und Wirtschaft für die deutsche Industrie ProduktionEinzelpreis Euro 2, März 2014 Nummer 12 Leserservice Produktion Eltville DPAG PVST 5339 Entgelt bezahlt Messe-Special Automatica Seiten 9-12 Klaus Ludwig, Hwacheon: Die Welt ist sein Zuhause Exklusiv: Babelfisch für Steuerungsprogrammierer Konstruktion: Dichter Gerätestecker von Schurter Prüfmaschinenduo für die Servohydraulik IM FOKUS Regeln für Kooperation Mensch-Roboter unklar AUTOMATISIERUNG Heimlicher Boom: Lean Automation LANDSBERG (SUN). Die für die Mensch-Roboter-Kollaboration gültige Norm ISO wird um biomechanische Grenzwerte für Kollisionen erweitert. Da diese noch nicht feststehen, bleibt das Ganze Auslegungssache. Seite 13 Funktionale Sicherheit für 32-Bit-Controller DÜSSELDORF (TBÖ). Die Renesas- Lösung zur funktionalen Sicherheit für die 32-Bit-Mikrocontroller RX631 und RX63N enhält Diagnosesoftware für die CPU und verkürze die Entwicklungszeiten für Designs deutlich. Seite 24 Auftragszahlen für die Intralogistik steigen ULM (TBÖ). Die Logistikbranche wächst weiter Der Trend zu gezielten Investitionen und dem Ausbau von Kapazitäten setzt sich auch im Jahr 2014 fort. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie von IWL. Seite 28 Performance Line Der wirtschaftliche Einstieg in die Magnetspanntechnik Superior Clamping and Gripping ZAHL DER WOCHE Arbeitsplätze stehen in Deutschland bei Störung der Handelsbeziehungen zu Russland auf dem Spiel. (Seite 4) ZITIERT China ist für uns kein Lowcost-country mehr. Michael Hankel, Mitglied des Vorstands ZF Friedrichshafen SERVICE Redaktion: Tel.: ( ) , Fax: ( ) Anzeigen: Tel.: ( ) , Fax: ( ) Abo-: Tel.: ( ) , Fax: ( ) GUNNAR KNÜPFFER PRODUKTION NR. 12, 2014 In der verarbeitenden Industrie entwickelt sich still und leise der Trend von der Voll-Automation zur Lean Automation. Damit können die Firmen besser auf Typenvarianz reagieren sowie die Kosten um bis zu 50 % senken. CLAUS WILK PRODUKTION NR. 12, 2014 Eine unabhängige Jury unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Wahlster hat jetzt die fünf Nominees für den diesjährigen Hermes -Award festgelegt. Die Fachzeitung Produktion war ebenfalls beteiligt. HANNOVER. Der Gewinner wird im Rahmen der Eröffnungsfeier der Hannover Messe am 6. April bekanntgegeben und von der Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka in einer Laudatio gewürdigt. Der zeichnet eine herausragende Innovation aus, die erstmals auf der Hannover Messe LANDSBERG. Einer der größten Automobilzulieferer kommt derzeit mit einer niedrigen Investition aus, um eine neue Linie zur Fertigung von Teilen für eine neue Luxuslimousine aufzubauen. Zunächst werden kleine Stückzahlen produziert, dann wird die Produktion schrittweise hochgefahren. Der Zu lieferer baut dafür keine hochautomatisierte Linie auf: Lean Automation heißt das Zauberwort. Je nach dem, wo man die Linie aufbaut, können die Einsparungen bei Lean Automation gegenüber einer konventionell geplanten Linie zwischen 30 % und 50 % betragen, sagt Josef Summer, Vertriebsleiter bei Baumann Automation, gegenüber Produktion. Kosten würden nicht nur beim Anlagenbau reduziert, sondern auch später bei der Wartung, Bedienbarkeit und bei Anpassungen. Auch Variabilität spielt bei Lean Automation eine große Rolle: Produzenten könnten relativ kostengünstig neue Baureihen integrieren, sagt Summer. Zunächst würden sie mit niedrigen Investitionen anfangen und wenn die Stückzahlen steigen, werde die Linie Zelle um Zelle erweitert oder durch höher automatisierte Zellen ersetzt. Im Unterschied zur Lean Automation werden bei der traditionellen Low Cost Automation auch simple kostengünstige Lösungen genutzt. So würde zum Beispiel in den USA schon mal ein Wagenheber im Baumarkt gekauft und in der Linie eingesetzt. Ansonsten gibt es aber Überschneidungen bei Low Cost Automation und Lean Automation: Bei beiden ist die Idee des Lean Management eingeflossen. Bei Lean Automation bestimmt der Mensch den Takt und nicht die präsentiert wird. In diesem Jahr wurden von der Jury folgende Unternehmen nominiert: Bürkert Werke, Ingelfingen: Bei dem nominierten Produkt FLOWave handelt es sich um ein Durchflussmessgerät für Rohrleitungen. Dabei werden erstmals akustische Oberflächenwellen in einem Edelstahlrohr ohne Einbauten zur Messung von Durchflussgeschwindigkeit und Flüssigkeitseigenschaften verwendet. KHS GmbH, Bad Kreuznach: Nominiert wurde mit dem Produkt KHS- INNOPRINT PET ein Verfahren zur digitalen Behälterdekoration. Phoenix Contact, Blomberg: Mit dem Produkt PROFICLOUD wird das Feldbussystem Profinet in die Cloud verlagert. Maschine. Es gibt keine Verkettung zwischen den einzelnen Zellen der Linie, sondern der Bediener bewegt die Bauteile meist manuell von Zelle zu Zelle. Dabei spielt das Chaku-Chaku-Prinzip, was laden laden heißt, eine große Rolle. Wenn der Operator die Linie einmal durchlaufen hat, geht er auf die andere Seite und ist wieder am Anfang: Die Linie hat also eine U- oder Omega-Form. Die versorgung erfolgt dabei von außerhalb der Linie. Auch Roboter, die mit dem Menschen kooperieren, gehören zu dem Konzept. Es ist ein boomender Markt, weil die Typenvarianz bei den Produkten permanent steigt, sagt Sagen Sie uns Ihre Meinung: HANNOVER MESSE Hermes Award 2014: Die fünf Nominierten stehen fest SAG GmbH, Oberhausen: Bei dem Produkt ines handelt es sich um intelligentes Verteilnetzmanagement, mit dem sich ein konventionelles Niederspannungsnetz schrittweise zu einem Smart Grid umgerüsten lässt. Sensitec GmbH, Lahnau: Nominiert wurde mit der Produktserie CMS3000 eine Familie hochgenauer Stromsensoren. Die Serie basiert auf einer Differenzmagnetfeldmessung. Da der zu messende Strom durch einen U-förmigen Leiter fließt, werden Störeinflüsse externer Magnetfelder eliminiert. Er ist heiß begehrt: Der Hermes- Award Über 50 Unternehmen wetteifern in diesem Jahr um die Trophäe. Bild: Deutsche Messe AG Bei Lean Automation steht der Mensch im Mittelpunkt. Er bestimmt die Geschwindigkeit der Montage. Bild: Baumann Automation Summer. In der Automobilindustrie gäbe es eine ähnliche Entwicklung wie früher in der Mobilfunk- Industrie: Die Laufzeit eines Produkts wird immer kürzer und die Anzahl der Anpassungen während der Produktlebenszeit wird immer höher. Das sei der Hintergrund, warum Lean Automation boome: Bei Lean Automation könnten die Hersteller durch kostengünstige Anpassungen flexibel auf die Typenvarianz und schwankende Stückzahlen reagieren. Lean Au- Fortsetzung auf S.2

2 2 Nachrichten Produktion 20. März 2014 Nr. 12 Fortsetzung von S.1 tomation ist ein heißes Thema, sagt auch Angela Josephs von Phoenix Contact. Die Firma arbeitet mit Hochdruck daran. Die Entwicklungen sind dabei noch so neu, dass Phoenix alle Informationen unter Verschluss hält. Treiber der Entwicklung sind neue Roboter, die mit dem Menschen interagieren, sagt A.T. Kearney-Partner Dr. Bernd Schmidt. Beispielsweise sind neuartige Roboter von Universal Robots bei Siemens in Erlangen im Einsatz. Nach Einschätzung von Insidern müssen Roboter-Hersteller wie ABB, Reis und Kuka aufpassen, da sie bei der Entwicklung zur Lean Automation nicht an vorderster Front seien, sondern vornehmlich Standardprodukte etabliert hätten. Zum Durchbruch tragen Nischenanbieter und die Universitäten bei. So koordiniert Martin Naumann am Fraunhofer IPA das EU-Projekt Lean Intelligent Assembly Automation, bei dem Fischer IMF, Dresden Elektronik Ingenieurtechnik und Adam Opel ein Software-Framework für Montagesysteme erproben, das die Stärken von Mensch und Roboter vereint. Laut Summer gäbe es den Trend zur Lean Automation weltweit, in Deutschland sei er sehr extrem, weil bei Total Automation die Adaptionskosten immens steigen. Bei uns im Internet Top geklickt auf 1. Continental zahlt Bonus auf Rekordniveau 2. DMG Mori: Höchster Gewinn der Unternehmensgeschichte 3. Daimler: Abschied vom Carbon-Geschäft 4. Airbus wird verbesserte A320 in den USA fertigen 5. Interview mit Dieter Manz: Geheimwaffe für US-Firmen 6. Boeing überprüft Dreamliner wegen Haarrissen 7. Kuka kauft jetzt die Alema Automation 8. Europas Autobauer drohen Russland mit Jobverlust 9. Conti beobachtet Situation in Ukraine mit Sorge 10. intensive Industrie: Alarm wegen EEG-Reform VW plant ein Budget Car Berlin (dj/sm). Volkswagen könnte bald über ein günstiges Einstiegsauto entscheiden. Das Unternehmen befinde sich beim geplanten Budget Car auf der Zielgeraden, sagte Vorstandschef Martin Winterkorn in Berlin. Nach Aussage Winterkorns ist nach wie vor das größte Problem, ein solches Auto profitabel herzustellen. Winterkorn hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach betont, dass ein Billigmodell den Ruf der Kernmarke nicht beschädigen dürfe, weshalb ein solches Auto wohl nicht unter dem Markennamen VW auf den Markt kommen wird. Solarworld will in Katar produzieren Bonn (sm). Wie das Handelsblatt berichtet, will das Bonner Unternehmen Solarworld zusammen mit dem neuen Großaktionär Qatar Solar in dem Golfstaat eine komplette Fertigung von Solarmodulen aufziehen. Solarworld-Chef Frank Asbeck erklärte in einem Interview die großen Pläne: Wir werden Katar dabei unterstützen, in Katar eine komplette Fertigung von Solarmodulen aufzuziehen. Bild der Woche Kautschuk für die richtige Haftung Heilbronn (ba). Ein Kautschuk- Bodenbelag von Nora Systems sorgt auf diesem Tablett der Performa Möbel und Design GmbH dafür, dass Gegenstände auch bei Schräglage nicht ins Rutschen kommen. Für RWE hat überraschend dem russischen Oligarchen Mikhail Fridman den Zuschlag für den Kauf seiner Ertragsperle RWE Dea gegeben. Bild: RWE- Dea Funktion und Form hat das Tablett den Designpreis des Design Centers Stuttgart erhalten. Entworfen wurde es vom Holzdesigner Dietmar Mechsner in Kooperation mit Performa-Geschäftsführer Martin Ric. Am Frankfurt (DJ/kru). Der russische Oligarch Mikhail Fridman erhält den Zuschlag: Der konzern RWE hat einen Käufer für seine Öl- und Gasfördertochter Dea gefunden. Der DAX-Konzern einigte sich nach eigenen Angaben mit der Investmentgesellschaft LetterOne auf einen Verkauf von Dea sowie die wesentlichen Ver Kautschuk faszinieren Ric die Elastizität, die Farbvielfalt und die Haptik. Um seine Design ideen zu verwirklichen, greift er schon seit mehr als zehn Jahren auf die Produkte von Nora-Systems zurück. und Rohstoffe RWE findet Käufer für Dea Bild: Nora Systrems tragskonditionen. Sobald die übrigen Details geklärt seien, könne der Kaufvertrag abgeschlossen werden, so RWE. Die Transaktion würde Dea mit rund 5,1 Mrd Euro bewerten. Darin enthalten sind übernommene Verbindlichkeiten von rund 600 Mio Euro. Dem Verkauf müssen noch der RWE-Aufsichtsrat und Behörden in verschiedenen Ländern zustimmen. Seminaranzeigen Praktische Problemlösung nach Toyota: A3-Report FACH- UND FÜHRUNGKRÄFTE- TRAINING KATA kompakt So erreichen Sie einen täglich gelebten KVP! Ihr Kontakt für Seminaranzeigen: Bernadette Kraus Tel / Schnelle und strukturierte Problemlösung > Problemursachen aufdecken und nachhaltige Verbesserung erzielen > Practical Problem Solving anhand realer Produktionsbeispiele erlernen > Unternehmenskultur der kontinuierlichen Verbesserung treiben , Max Holder GmbH, Metzingen Dieses Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die einen kompakten Überblick über die Verbesserungs-KATA und deren Möglichkeiten bekommen möchten. Dieser Grundlagenkurs ermöglicht Ihnen die weitere Ausbildung zum KATA Expert bzw. KATA Manager. Für einen täglich gelebten KVP reicht die Anwendung von Lean-Methoden und -Prinzipien allein nicht aus. Unsere erfahrenen Lean- und KATA- Experten vermitteln Ihnen kompakt an einem Tag das Basis-Know-how zu Verbesserungsund Coaching-KATA. Zur Transfersicherung der Seminarinhalte erproben Sie die Elemente und Rollen der KATA Schritt für Schritt in einer konkreten Fallstudie. So erleben Sie die KATA praxisnah und lernen die Erfolgsfaktoren dieser Vorgehensweise kennen. Ihr Nutzen: Die Grundzüge der KATA kennenlernen Verbesserungs- und Coaching-KATA live erleben Experten-Tipps für einen schnellen Start Mitarbeiter und Prozesse täglich weiterentwickeln Grundstein für die KATA Expert bzw. KATA Manager Ausbildung in Stuttgart

3 20. März 2014 Nr. 12 Produktion Nachrichten 3 Nutzfahrzeuge Schwaches Jahr für MAN München (DJ/sm). Beim Lastwagen- und Maschinenbauer MAN soll es nach einem sehr schwachen Jahr 2013 endlich wieder bergauf gehen. Im vergangenen Jahr war das operative Ergebnis um mehr als die Hälfte auf lediglich 475 Millionen Euro geschrumpft. Vorstandschef Georg Pachta-Rey- Blitz-Umfrage Claus Wilk Landsberg. Eine Online-Blitz- Umfrage der Fachzeitung Produktion zur Krim-Krise zeigt, dass für rund ein Drittel der Antwortenden (31 %) der russische und der ukrainische Markt eine hohe Bedeutung innerhalb der eigenen Geschäftsstrategie haben. Immerhin 5 % erwirtschaften dort zwischen 30 und 50 % ihres Umsatzes; die meisten (75 %) hingegen nur bis zu 10 % des hofen sah das Ergebnis mit gemischten Gefühlen. Das Marktumfeld sei zwar schwierig gewesen. Generell sind wir mit den Geschäftszahlen aber nicht zufrieden und werden die bestehenden Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung weiter verstärken, sagte er. Im zweiten Halbjahr 2013 hatten sich die Geschäfte vor allem im Nutzfahrzeuggeschäft stabilisiert. Leser sehen Politik-Lösung Umsatzes. 72 % spüren noch keine Beeinträchtigung ihres Geschäftes; 83 % glauben an eine politische Lösung der Krise. Eine friedliche Beilegung des Zwistes ist unbedingt anzustreben, auch bei notwendigen kleineren Zugeständnissen an Russland, fordert ein Leser. Es kann doch nicht sein, dass die deutsche Wirtschaft mit Sanktionen, die hauptsächlich die USA wollen, sich selbst schadet, kritisiert ein weiterer Leser der Fachzeitung Produktion. Treffen Sie die Besten in Amberg! Landsberg (gk). Teilnehmer beim Benchmark-Wettbewerb Die Fabrik des Jahres/GEO müssen nicht aus Deutschland kommen. Produktion und die Unternehmensberatung A.T. Kearney rufen Werkleiter und Geschäftsführer von Wer ken auch in anderen Ländern dazu auf, den Fragebogen unter herunterzuladen und auszufüllen. Erstmals werden in diesem Jahr bei dem führenden Industrie-Benchmark Bewerber auch aus China erwartet. Beim Kongress Die Fabrik des Jahres/GEO am 1. und 2. April in Amberg berichten die Werkleiter der Siegerwerke, wie sie es an die Spitze des härtesten Benchmark- Wett bewerbs für die ver arbeitende Industrie geschafft haben. Besonders die Vorträge des Gesamtsiegers Siemens, Gerätewerk Erlangen, und des trägers des deutschen GEO-Awards, Continental in Karben, dürften auf reges Interesse treffen. Anmeldung: Tel / Editorial Zu viel China, Krim & Co? Manchmal frage ich mich, ob Ihnen als Leser all diese unangenehmen Themen in Produktion nicht zu viel werden. Angefangen von der Krim-Krise, die deutsche Maschinenbauer unangenehm treffen könnte. Und weiter mit den Internet-Risiken, die - hätte Snowden bloß geschwiegen! - die schöne neue Welt der Daten-Clouds eintrüben. Nicht zuletzt China als Unruhestifter, das Land, das sich inzwischen mit seinen Patenten - Rache für das Kopier-Image? - an die Welt-Spitze setzt (s. S. 5). Kleiner Trost (steht in der nächsten Produktion): Auch die Zahl der erteilten Patente in Deutschland steigt sprunghaft - im vergangenen Jahr um 22,1 % ; die Anmeldungen nahmen um 2,9 % zu. Nicht zu vergessen ist Deutschland Spitze in Eduard Altmann Chefredakteur Sachen Automatisierung jeglicher Couleur (siehe Titel-Story), ein dickes Plus auf der Haben-Seite. Aber zurück zum Thema. General Sunzi - ein Chinese - sagte zwar: Kennst Du (Dich und) Deinen Feind, verlierst Du keine Schlacht. Aber sonderlich beliebt sind Überbringer von (schlechten) Nachrichten nie gewesen (früher: Kopf ab!). Ist Produktion Ihnen zu negativ? Mailen Sie mir! Porsche fährt Rekordgewinn ein Kuka wählt Rampf als Systempartner Daimler begibt Anleihe in China Dietmar Harting (Vierter von links) und Margrit Harting bei der Einweihungsfeier des neuen Harting-Forschungsstandortes in Adlershof. Bild: Harting Harting Zukunftsmarkt Embedded Gunnar Knüpffer Harting hat Embedded Systems als Wachstumsbereich definiert. Aus diesem Grund investiert Vorstandschef Dietmar Harting in einen neuen Forschungsstandort im Technologiezentrum Adlershof in Berlin. Berlin. Die Harting Technologiegruppe hat in Berlin Adlershof einen Forschungsstandort für den Bereich Embedded Systems eröffnet. Damit setzt das Unternehmen aus Espelkamp seinen Expansionskurs fort. In dem neuen Büro von Harting sollen Spezialisten Programme entwickeln, die vorrangig für Embedded Systems eingesetzt werden. Harting hat diesen Bereich als Zukunftsmarkt definiert und will ihn entsprechend ausbauen. Das Büro befindet sich im Gründungs- und Technologiezentrum Adlershof im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick. Harting hat sich bewusst für diesen Standort entschieden, weil wir hier kreative und talentierte Köpfe für unsere neuesten Technologien finden, mit denen wir die Zukunft für Menschen gestalten wollen, sagte der Geschäftsführer IT Systemintegration bei Harting, Claus Hilger, bei der Eröffnung. An der Einweihungsfeier nahmen neben Dietmar Harting, Vorstandsvorsitzender und persönlich haftender Gesellschafter, und Margrit Harting, Generalbevollmächtigte Gesellschafterin, auch Vertreter der Berliner Hochschulen sowie Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik teil. Die Zahl der Beschäftigten an dem Berliner Forschungsstandort soll in den nächsten Jahren noch aufgestockt werden. Derzeit beschäftigen sich sechs Mitarbeiter von Harting an dem Standort mit der Entwicklung neuer Technologien. Stuttgart (dj/ilk). Der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche hat erneut ein Jahr mit Rekordergebnissen bei Absatz, Umsatz und Gewinn abgeschlossen. Das Geschäftsjahr 2013 war das bisher erfolgreichste in der Geschichte des Unternehmens, sagte Vorstandschef Matthias Müller. Mit insgesamt mehr als ausgelieferten Fahrzeugen erzielte Porsche im vergangenen Jahr einen Umsatz von 14,3 Mrd Euro. Operativ blieben davon rund 2,58 Mrd übrig. Claus Wilk Bielefeld. Der DMG Mori Seiki- Konzern hat seine Ziele laut eigenen Angaben für das Geschäftsjahr 2013 erreicht. In einem herausfordernden Marktumfeld konnte der weltweit größte Hersteller von Werkzeugmaschinen die Ergebnisqualität verbessern. Das EBT (earnings before taxes) sowie der Jahresüberschuss erzielten jeweils den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. Die Dividende soll um 15 Cent auf 50 Cent je Aktie steigen, wie der Vorstand bei der Vorlage der Geschäftszahlen mitteilte. Die endgültige Entscheidung darüber wird bei der Hauptversammlung des Konzerns am 16. Mai am Stammsitz in Bielefeld gefällt werden. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen bei allen wichtigen Konzernkennzahlen eine positive Entwicklung verzeichnet und da- Zimmern (ba). Rampf Dosiertechnik ist im zweiten Jahr in Folge zum offiziellen Systempartner der Kuka Roboter GmbH ernannt worden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit beider Firmen reflektiere die zunehmende Bedeutung von Robotiklösungen im Bereich Dosieranlagen, heißt es. Ein Beispiel dafür ist die kompakte, platzsparende Roboter-Dosierzelle DC-RS250 von Rampf, die den neuesten Kuka- Roboter aus der Kleinrobotik integriert, den Kuka KR Agilus. Stuttagrt (gk). Daimler hat in China erstmals eine Unternehmensanleihe begeben und damit eine weitere Finanzierungsquelle für das China-Geschäft erschlossen. Als erstes ausländisches Unternehmen begab Daimler einen Bond über rund 60 Mio Euro. Mit der Emission sind wir Vorreiter und haben zugleich einen Beitrag geleistet, den chinesischen Kapitalmarkt für internationale Emittenten zu öffnen, so Daimler-Vorstandsmitglied Bodo Uebber. Werkzeugmaschinen Rekordergebnis für DMG Mori Seiki bei vor allem die Erwartungen für das Ergebnis deutlich übertroffen. Mit einem um 13 % höheren Jahresüberschuss in Höhe von 93,2 Mio Euro konnte DMG Mori Seiki die Prognosen der Analysten um mehr als 8 Mio Euro toppen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern lag mit 147,6 Mio Euro knapp über, der Umsatz mit 2,05 Mrd Euro knapp unter den Erwartungen. Für das laufende erste Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Auftragseingang von rund 550 Voll auf Kurs: DMG Mori Seiki überrascht die Analysten und toppt die Umsatzerwartungen um 8 Mio Euro. Bild: DMG Mori Seiki Mio Euro. Der Umsatz soll höher ausfallen als vor einem Jahr, damals waren 466,1 Mio Euro erzielt worden. Für das Gesamtgeschäftsjahr peilt der Konzern einen Auftragseingang von rund 2,3 Mrd Euro an. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte soll der Markt deutlich anziehen. Positiv soll sich dabei insbesondere der Ausbau der Produktionsstandorte in den Wachstumsmärkten auswirken. Das passt ins Bild: Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie erwartet für 2014 einen weiteren Produktionsrekord. Zugpferde seien Amerika und Asien mit einem überproportionalen Anstieg der Investitionen. Auch von Europa werden, wenn auch in geringerem Umfang, Impulse erwartet.

4 4 Unternehmen & Märkte Produktion 20. März 2014 Nr. 12 Messen Metallbearbeitung Achtungserfolg für die Metav Düsseldorf An die vergangenen glanzvollen Zeiten konnte die diesjährige Metav Düsseldorf nicht anschließen. Die Messe dürfte sich aber als regionale Veranstaltung etablieren. Es kamen Besucher. Düsseldorf (sm). Volle Hallen, das Messegelände ausgebucht bis auf den letzten Quadratmeter. Das war die Metav Düsseldorf früher einmal. Der Niedergang der Metav begann mit der Gründung einer zweiten Metav in München im Jahre 2004, berichtet ein Insider. Weil nahezu zeitgleich das neue Messegelände in Stuttgart fertig wurde, konnte die AMB Stuttgart an Attraktivität zulegen und machte das Rennen. Hat die Metav Düsseldorf also eine Zukunft? Solange der Messeveranstalter mit der Metav Geld verdient, wird es die Messe geben. Sie wird dann allerdings eine eher regionale Veranstaltung sein, so ein anderer Branchenkenner. Diese Einschätzung teilt der Messeveranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) nicht: Die Metav hat einmal mehr bewiesen, dass sie eine wichtige Säule für die Geschäftsbeziehungen zwischen Herstellern von Produktionstechnik und ihren Abnehmerbranchen ist, sagt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim VDW. Sie ist die erste Messe für die Metallbearbeitung im Jahr mit einem umfassenden Angebot, auf der sich die Marktführer in den Bereichen Maschinen und Werkzeuge, die großen Händler und die Hersteller von Messmitteln bis Software präsentieren, so Schäfer weiter. 600 Aussteller zeigten zur Metav vom 11. bis 15. März in Düsseldorf ihre Produkte, Lösungen und Dienstleistungen. Der größte Teil der Metav-Besucher kam aus der Industrie gefolgt von Handwerk, Handel und Dienstleistungen. Fast die Hälfte der Industriebesucher waren aus dem Maschinen- und Anlagenbau, Die Industrie in Deutschland will 2014 mehr investieren mehr als ein Fünftel aus der Automobilindustrie oder ihren Zulieferbetrieben. Beide Industriezweige zusammen nehmen mehr als 70 % der gesamten Werkzeugmaschinenproduktion aus. Speziell aus der Feinmechanik und Optik hat sich der Besucheranteil im Vergleich zur Vorveranstaltung verdoppelt. Dies ist unter anderem auch auf unsere neuen Aktivitäten zur Medizin- und Messtechnik zurückzuführen, erläutert Wilfried Schäfer. Neueste spanende Werkzeugmaschinen gab es auf der Metav zu sehen. Hier der Blick in den Arbeitsraum einer vertikalen Drehmaschine. Bild: EMAG Die Industrie in Deutschland will im laufenden Jahr wieder mehr investieren. Dafür setzte die Metav wichtige Impulse, denn hier informieren sich die Fachbesucher über Neuheiten und bereiten ihre Investitionsentscheidungen vor, sagt Schäfer. Dabei spielt die hohe und im Vergleich zu den Vorveranstaltungen deutlich gestiegene Qualität der Besucher eine herausragende Rolle. Fast jeder Zweite hat in seinem Unternehmen Entscheidungskompetenz und ist damit verantwortlich für Investitionen und Beschaffungen. Sie interessierten sich in hohem Maße für Werkzeugmaschinen, aber auch für das CAD/CAM-Angebot, Prüfund Messtechnik, Präzisionswerkzeuge sowie Werkzeug- und Formenbau beziehungsweise Rapid Prototyping. Über 90 % der Besucher gaben an, ihre Besuchsziele auf der Metav 2014 erreicht zu haben. Vor allem mit dem Angebot an Neuheiten und den vorgestellten technischen Trends waren die Fachleute überaus zufrieden. Viele Besucher kamen sogar mit konkreten Investitionsabsichten zur Metav. Rund zwei Drittel planen laut Befragung, Aufträge direkt auf der Messe oder im Anschluss zu vergeben. Wir konnten auf der Metav einen guten Auftragseingang verzeichnen und erwarten auch ein gutes Nachmessegeschäft, bestätigt Joachim Herberger von Yamazaki Mazak aus Göppingen. Und Alexander Miksch von der Miksch GmbH in Göppingen freut sich: Wir haben viele Fachgespräche geführt und, was außergewöhnlich ist, Aufträge erhalten, die nicht vorbereitet waren. Viele Besucher kamen aus West- und Norddeutschland Insgesamt zog die Metav 2014 über Fachbesucher nach Düsseldorf. Die deutschen Besucher kamen schwerpunktmäßig aus West- und Norddeutschland sowie angrenzenden Märkten. Wir erreichen mit der Metav eine große Zahl unserer kleinen und mittelständischen Kunden zwischen 50 und 200 Mitarbeitern in einer der größten und wichtigsten Industrieregionen Europas, resümiert Jens Wunderlich von Profiroll Technologies in Bad Düben. Ein Highlight der Metav 2014 waren die attraktiven Rahmenveranstaltungen zu neuen Themen. Ob Medizintechnik, generative Fertigung, Qualitätssicherung oder Industrie 4.0, die Sonderstände und Veranstaltungen erfreuten sich eines lebhaften Besucherinteresses. Krim-Krise Deutsche Industrie erster Loser? Claus Wilk Die Krim-Krise hält die deutsche Industrie in Atem: Allein der Maschinen- und Anlagenbau setzt dort 8 Mrd Euro um. Die Unsicherheit ist groß. Ein Lagebericht. Landsberg. Noch äußern sich Deutschlands Unternehmen nur vorsichtig bezüglich der Krimkrise und der damit verbundenen Beziehungskrise zwischen Deutschland und Russland. Beispielsweise DMG Mori. Der weltgrößte Hersteller von Werkzeugmaschinen baut in Ulyanovsk ein Werk, dass 2015 fertig werden soll. So wundert es nicht, dass Vorstandsvorsitzender Rüdiger Kapitza laut Medienberichten vor übereilten Sanktionen gegen Russland zur Bilanzpressekonferenz warnte: Die ersten Loser wären wir selbst. Laut Rainer Lindner, Geschäftsführer beim Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, stehen in Deutschland Arbeitsplätze auf dem Spiel. Nach einem Rekordergebnis von 80,5 Mrd Euro in Jahr 2012, hat sich der deutsche Handel mit Russland im vergangenen Jahr auf 76,5 Mrd Euro abgeschwächt. Russland steht unter den deutschen Handelspartnern an Platz 11, direkt nach Polen. Sein Kollege Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Auschusses der Deutschen Wirtschaft, hebt ebenfalls den Zeigefinger: Wenn jetzt eine Spirale aus gegenseitigen Wirtschaftssanktionen in Gang gesetzt wird, droht der europäischen Wirtschaft, nachhaltig Schaden zu nehmen. Es ist nicht nur so, dass die EU mit härteren Sanktionen droht, die Signale aus Moskau sind ebenfalls ernüchternd. Jüngste Meldungen aus Russland zur möglichen Enteignung ausländischer Unternehmen nannte Cordes alarmierend und plädiert für eine Erweiterung der Gesprächsformate mit Russland. ZF: Bisher keinerlei Auswirkungen spürbar Die deutsche Industrie hat seit dem Ende des kalten Krieges erheblich in Russland investiert. Hier das Werk von Mercedes-Benz Trucks in Naberezhnye Chelny. Bild: Imago Laut Jochen Mayer, Sprecher von Automobilzulieferer ZF, spüre das Unternehmen aktuell noch nichts von einer Krise. Unser Joint-Venture-Werk von ZF Kama in Naberezhnye Chelny ist weit weg von der russisch-ukrainischen Grenze. Darauf wirken sich die Auseinandersetzungen bisher weder territorial noch wirtschaftlich aus, so Mayer gegenüber Produktion. 90 Mio Euro würden bis 2016 von ZF und dem Joint-Venture-Partner Kamaz hier investiert haben. Man sehe sich jetzt nicht genötigt, die Russland- Strategie anzupassen. Außerdem sehe ZF keine kurz- oder langfristigen Auswirkungen auf die operative Geschäftstätigkeit. Befragt nach der Rolle des Werkes im gesamten Unternehmenskontext, gibt sich Mayer bescheiden: Das Werk habe eine wichtige, aber keine entscheidende Rolle. Trotz allen Optimismus beobachten die Verantwortlichen bei ZF die Lage aber aufmerksam. Mayer: ZF selbst beobachtet die Situation vor allem aus der Perspektive des Unternehmens, das sich um die Sicherheit seiner Mitarbeiter vor Ort sorgt und im Ernstfall Sicherheitsaspekte vor wirtschaftlichen Erfolg stellt. Elektromobilität Vorhersage für und Routenmanagement Am Institut für effiziente Mobilität (IEEM) der Hochschule Karlsruhe wird an der Entwicklung eines vorhersehbaren und miteinander verbundenen - und Routenmanagements gearbeitet. Algorithmus als Grundlage des Reichweiten- und managements: Eine Kooperation von Prof. Reiner Kriesten mit ITK Engineering, IPG Automotive AG und dem KIT. Bild: IEEM Karlsruhe (pd). Für Fahrten von Elektroautos, bei denen die Grenzen der gespeicherten erreicht werden, ist das Vertrauen in die Reichweite nur bedingt gegeben. Ziel der Forschungstätigkeit des IEEM ist es, die energetisch passende Route zu finden und gleichzeitig Nebenverbraucher in Fahrzeugen, wie zum Beispiel Klimaanlage und Infotainment, so zu regeln, dass die optimale Route ausgewählt und das Fahrtziel letztendlich sicher erreicht wird. Die Lösung beinhaltet die optimale Verbindung von management und Navigation. Die Gesamtfahrstrecke wird hierfür im Vorfeld und während der Fahrt analysiert, um ständig die Restenergie mit der noch notwendigen zu vergleichen und gegebenenfalls rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können. Parameter wie präferierte Strecken, aktuelle Verkehrslage, Fahrzeugzuladung, aber auch Straßenverhältnisse und Höhenunterschiede müssen ebenso wie das Fahrverhalten des Fahrers bei dieser Berechnung mit einbezogen werden. Wenn der bedarf für die Reststrecke fast so hoch oder höher ist als die aktuell vorhandene Restenergie, wird ein Maßnahmen-Set, bestehend aus der Regelung von Nebenverbrauchern, Hinweisen an den Fahrer über ressourcenschonende Fahrweisen und alternative Ausweisung von Routenoptionen eingeleitet, um ein Erreichen des Ziels zu gewährleisten.

5 20. März 2014 Nr. 12 Produktion Unternehmen & Märkte 5 Innovationskraft Patente boomen in China prof. Jörn Block, Christian Fisch, Dr. Philipp Sandner Wird die Zahl der Patentanmeldungen als Indikator für Innovationen und Erfindungsreichtum herangezogen, so hat China Deutschland überholt und ist in die Weltspitze vorgedrungen. Patentanmeldungen im Ländervergleich China USA Japan Deutschland Die rein quantitative Anzahl chinesischer Patentanmeldungen ist in der jüngeren Vergangenheit explodiert. Noch hinkt die Qualität der Neuentwicklungen etwas hinterher. Quelle: World Intellectual Property Organization 2013 Staatliche Programme fördern Uni-Patentanmeldungen Trier/München (kk). Ein Ende der explosionsartigen Entwicklung der Patentanmeldung im Reich der Mitte ist nicht in Sicht. So gibt der chinesische Staat als Ziel aus, die Zahl der Patentanmeldungen bis 2020 weiter zu vervierfachen. Eine Besonderheit des chinesischen Innovationssystems ist die zunehmend hohe Bedeutung von Universitäten als treibende Innovationskräfte. Insgesamt stieg beispielsweise der Anteil von durch Universitäten angemeldeten Patenten in den letzten Jahren von etwa 6 % im Jahr 2000 auf etwa 16 % (2010). Im Jahr 2011 gehörten nach Angaben des chinesischen Patentamtes (SIPO) neben weltweit agierenden Technologiekonzernen wie Huawei und ZTE auch sechs Universitäten zu den zehn größten Patentanmeldern Chinas. Auch bei einer Gegenüberstellung mit deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen zeigt sich, dass die in Bezug auf Patentanmeldungen wenig erfahrenen Newcomer aus China innerhalb weniger Jahre traditionsreiche deutsche Universitäten überholen. Einen detaillierten Vergleich der Patentanmeldungen deutscher und chinesischer Universitäten und Forschungsinstitute zeigt dabei die Studie Uni Patente unter Während das quantitative Volumen der Patentanmeldungen chinesischer Universitäten beeindruckt, lassen sich daraus jedoch nur bedingt Schlüsse auf die tatsächliche Innovationskraft chinesischer Universitäten ziehen. Neben der Quantität der Patentanmeldungen gilt es die Qualität der Patentanmeldungen zu betrachten. Zur tieferen Analyse der quantitativen sowie qualititativen Entwicklung chinesischer Universitätspatente wurden in der Studie Chinese University Patents: Quantity, Quality, and the Role of Subsidy Programs die Patentaktivitäten von mehr als 150 Top-Universitäten in China untersucht. Die Studie analysiert mehr als Patente im Zeitraum von 1985 bis Die Ergebnisse zeigen über den Zeitraum hinweg einen stark quantitativen Anstieg der Patentanmeldungen. Dieser starke Anstieg der Anmeldungen in Universitäten wurde durch Förderprogramme, Investitionen und Anreize für Universitätspersonal gezielt gefördert. Die intensive staatliche Förderung der chinesischen Hochschulen ist meist mit quantitativen Zielvorgaben verbunden, die sich dann in der Zahl der angemeldeten Patente widerspiegeln. Von Bedeutung ist neben der Betrachtung der Patentquantität aber auch eine Analyse der Qualität der angemeldeten Patente. Die Studie zeigt hier, dass die Qualität der Patente (gemessen an erzielten Patentzitationen) nicht in gleichem Maße wie die Quantität gestiegen ist und sich zunehmend eine Schere zwischen Patentquantität und -qualität öffnet. Zudem liegen die deutschen Unis und Institute bezüglich internationaler Patentaktivität weit vor den chinesischen Einrichtungen. Demzufolge ist eine Beurteilung zur Innovationskraft und Internationalität einer akademischen Einrichtung insbesondere von den gewählten Kriterien abhängig. Allerdings lässt sich bei einigen chinesischen Einrichtungen ein deutlich positiver Trend zu internationalen Patentanmeldungen beobachten. Klebebänderproduktion 3M wandelt Lagerhalle zur Produktionsstätte Susanne Nördinger Für 20 Mio. Euro baut 3M in Hilden eine ehemalige Lagerhalle in eine Klebebänder-Produktion um. Warum das Personal ausschlaggebend war, um den Zuschlag für die neue Fertigung zu erhalten, erklärt Werksleiter Davidhaimann. Hilden. Für Hartwig Davidhaimann, Werksleiter des größten europäischen Produktionswerks von 3M in Hilden, läuft alles nach Plan: Es sieht gut aus. Wir können unsere neue Produktionsanlage für Spezialklebebänder wie geplant Mitte des Jahres in Betrieb nehmen. 20 Mio. Euro hat 3M investiert, um den steigenden Bedarf an Spezialklebebändern speziell für die Automobilproduktion decken zu können. Momentan wird eine ehemalige Lagerhalle in Hilden zur Produktionshalle umgebaut. Es müssen Wände eingezogen werden und die komplette Prozesstechnik wie Kälte, Druckluft oder Wasser installiert werden, damit dort produziert werden kann. Wir liegen in den letzten Zügen bei der Aufbereitung der Halle, berichtet Davidhaimann. Noch im März werde die Kaltwasserversorgung angeschlossen und dann dauere es rund drei Monate, bis die komplette Anlage installiert sei. Hartwig Davidhaimann leitet das 3M- Produktionswerk in Hilden, in dem für rund 20 Mio. Euro eine Lagerhalle zur Produktionsstätte für Spezialklebebänder umgebaut wird. Bild: 3M Das Werk in Hilden produziert heute schon Spezialklebebänder für die Automobilindustrie und betreibt Pilotanlagen für Entwicklungen aus den Konzern-eigenen Laboren in Neuss. Wir haben an den Pilotanlagen Erfahrungen über die Produktion der neuen Spezialklebebänder gesammelt, sagt Davidhaimann, das ist ein Vorteil, wenn wir in drei Monaten die neue komplexe Anlage in Betrieb nehmen. Für 3M war das unter anderem ausschlaggebend, dass Hilden den Zuschlag für die neue Fertigung erhalten hat. Im Konzern-internen Standortwettbewerb konnte sich Hilden zudem mit qualifiziertem Personal durchsetzen Am Standort Hilden gibt es Mitarbeiter, mit denen wir das Projekt-Engineering für den Umbau der Halle umgesetzt haben, aber auch Personal, um die komplexe Anlage später betreiben zu können, sagt Davidhaimann. Grundsätzlich hat 3M die Strategie, das Werk in Hilden weiter auszubauen. Platz auf dem Werksgelände sei noch vorhanden. Die Lagerhalle, in der bald Klebebänder produziert werden, konnte freigeschaufelt werden, da 3M im Sinne von Lean Management die flüsse optimiert hat und noch mehr im Kundentakt arbeitet als früher. Wir verbessern unsere Prozesse kontinuierlich, so das Fazit von Davidhaimann. Schritt für Schritt zur Perfektion LKH fertigt anspruchsvolle und hochwertige Bauteile aus Kunststoff. Wir begleiten Sie von der ersten Idee bis zum fertigen Endprodukt. Unser Leistungsspektrum erstreckt sich über das Engineering und die Entwicklung sowie alle Stufen der Produktion bis hin zur Qualitätskontrolle und Just-in-Time-Lieferung. Als Teil der weltweit tätigen Friedhelm Loh Group sind wir der kompetente Partner der Automobil- und Elektrotechnikbranche und der Haustechnik. Besuchen Sie uns: HANNOVER MESSE Halle 4, Stand C33 SPRITZGUSS HYBRIDTECHNIK 2K-SPRITZGUSS BAUGRUPPEN-MONTAGE

6 6 Unternehmen & Märkte Produktion 20. März 2014 Nr. 12 Portrait Klaus Ludwig, Vice President Hwacheon Machine Tool Made in Korea unter deutscher Führung Sebastian Moser, Klaus Ludwig hat es bis in die Geschäftsführung des koreanischen Werkzeugmaschinenbauers Hwacheon geschafft. Dabei ist er zum Wanderer zwischen den Kontinenten geworden. Bochum. Es ist ein trüber und grauer Tag in Bochum. Sicher kein angenehmes Wetter für jemanden wie Klaus Ludwig, der seit über 23 Jahren im tropischen Singapur zuhause ist. Doch Klaus Ludwig lässt sich das Wetter nicht anmerken: Ruhig und konzentriert sitzt mir der sympathische Mittfünziger in der Arbeitsjacke seines koreanischen Arbeitgebers Hwacheon gegenüber. Einer, der es bis in die Führungsspitze eines großen koreanischen Werkzeugmaschinenbauers geschafft hat. Sein Erfolgsrezept verstehe ich bald: Klaus Ludwig weiß viel von seinem Fach, aber er ist kein Besserwisser. In der Ruhe liegt seine Kraft. Diese kombiniert er mit einem verblüffenden Fachwissen. Mit Leib und Seele Werkzeugmaschinenbauer Kein Wunder, denn Ludwig hat den Werkzeugmaschinenbau von der Pike auf gelernt: 13 Jahre hat der gelernte Stahlformenbauer im Formenbau gearbeitet, dann erfolgte die Meisterprüfung, die Technikerschule und schließlich der Ingenieur. Diese Musterlaufbahn hat ihm viele Türen geöffnet hat er bei Deckel in München angefangen und dies war genau die Zeit, in der viele Werkzeugmaschinenbauer mit der Internationalisierung ihres Geschäfts anfingen. Bereits Mitte 1990 wurde Ludwig gefragt, ob er die neue Außenstelle in Singapur mit aufbauen will. Mitte 1991 war es dann soweit Ich habe die Koffer gepackt und bin nach Singapur geflogen, so Ludwig. Ab 1997 war er dann als Geschäftsführer bei DMG für den asiatisch/pazifischen Raum zuständig. Mitte 2005 hat ihn erstmals der südkoreanische Werkzeugmaschinenhersteller Hwacheon angesprochen. Das Unternehmen suchte jemanden, der das Geschäft in Asien aufbaut. Es hört sich etwas komisch an, dass ein asiatischer Hersteller jemanden sucht, der das Geschäft in Asien aufbaut. Aber es war tatsächlich so, dass Hwacheon in Europa und Amerika etabliert war, in Asien dagegen kaum, schmunzelt Ludwig. Das Unternehmen war ihm bereits von verschiedenen Besuchen in Südkorea bekannt. Schon damals erkannte Ludwig das große Potenzial. Überzeugt hat ihn besonders der hohe Qualitätsanspruch an die Mechanik wechselte er dann als Geschäftsführer für die Region Asien/Pazifik zu Hwacheon. Zwar konnte er in Singapur bleiben, aber: Ich musste mit einem weißen Blatt Papier in der Hand anfangen. Es gab kein Büro, keine Vertriebswege und keine Referenzkunden. Klein habe man angefangen und es habe einige Monate gedauert, bis die ersten Maschinen ausgeliefert werden konnten. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten begann sich das Rad ordentlich zu drehen: Innerhalb weniger Jahre erreichte die Region dasselbe Geschäftsvolumen wie in den etablierten Märkten Europa und USA. Ludwig erwies sich damit für Hwacheon als echter Glücksgriff. Und Deutsche Gründlichkeit bereichert koreanischen Werkzeugmaschinenbau: Klaus Ludwig hat bei Hwacheon Karriere gemacht. Bild: Produktion machte bald auch hier Karriere: Seit Anfang 2011 war er weltweit für Vertrieb und Marketing bei Hwacheon verantwortlich und als Vize- Präsident direkt beim Hauptwerk angestellt. Auch an der Entwicklung von neuen Maschinen ist er mittlerweile maßgeblich beteiligt. Als Praktiker hat er dabei das Ohr ganz nah am Kunden. Voller Erfolg: Statt auf China setzte Ludwig auf Indien Wer an Asien denkt, dem fällt natürlich zunächst China als derzeit weltweit größter Markt für Werkzeugmaschinen ein. Aber: Der chinesische Markt ist von den großen Werkzeugmaschinenherstellern der Welt seit einigen Jahren bereits gut besetzt. Ich habe unserem Management damals gesagt, dass der Aufwand zu dessen Erschließung für uns zu groß wäre. Zudem werden in China hauptsächlich Standardmaschinen abgesetzt und das ist nicht unser Fokus, erinnert sich Ludwig. Stattdessen setzte er auf Indien. Was goldrichtig war. Innerhalb weniger Jahre wurden dort Hwacheon-Maschinen installiert. Seit nun über zwei Jahrzehnten kennt Ludwig die asiatischen Produktionsabläufe. Und er konnte den teilweise dramatischen Wandel der dortigen produzierenden Industrie hautnah miterleben: Früher wurden Teile in hohen Stückzahlen aber eher niedriger Qualität hergestellt. Mittlerweile gibt es in fast allen Ländern Asiens einen Trend zu immer höherer Qualität., berichtet Ludwig. Das Niveau gleiche sich mehr und mehr europäischen Standards an. Trotzdem seien viele Produktionsprozesse in Asien auch heute noch anders und nicht immer schlechter. Für Ludwig gilt es vielmehr, das Beste aus beiden Kontinenten zu vereinen und so noch besser zu werden. Wobei Asien nicht gleich Asien sei: Die mentalen Unterschiede innerhalb des Kontinents werden immer wieder unterschätzt, selbst innerhalb Chinas, berichtet Ludwig. Beim Auftreten als Europäer sei deshalb bei asiatischen Kunden besonderes Fingerspitzengefühl gefragt. Die Brechstange sei dabei ein völlig falsches Werkzeug. Auch innerhalb seines Unternehmens werden weitreichende Entscheidungen zwischen den Brüdern der Inhaberfamilie getroffen. Es gibt gewisse Grenzen und ich weiß, wann ich mich zurückziehen muss. Auf meinen Rat wird dabei allerdings immer viel Wert gelegt., so Ludwig und: Neulich wurde ich von unserem Präsidenten als Mitglied der Familie bezeichnet. Ein größeres Kompliment kann ich mir nicht wünschen. Dabei gibt er sein Wissen gerne an die beiden Söhne des Präsidenten weiter. Mit Englisch kommt er dabei sehr gut weiter, denn auch in Asien wird diese Sprache im Zeitalter der Globalisierung allmählich zur offiziellen Geschäftssprache. Letztes Jahr an 260 Tagen nicht zuhause Letztes Jahr war ich an 260 Tagen nicht zuhause, erinnert er sich und fügt schmunzelnd hinzu, ein ausgezeichneter Kunde mancher Airlines zu sein. Das Flugzeug ist fast schon sein Zuhause geworden und besonders hier kann er ungestört und konzentriert arbeiten. Aber so manches Mal schlägt er morgens in irgendeinem Hotel auf diesem Erdball die Augen auf und braucht erst mal ein paar Sekunden, um sich zu erinnern wo er gerade ist. Ist Ludwig ein Workaholic? Ich arbeite sehr viel, aber es macht Spaß und wird von den Inhabern meiner Firma auch voll anerkannt, sagt Ludwig. Spitzenplatz in Reichweite industriekataloge.de der digitale Showroom für Ihre Fachinformationen und Industriefilme Antrieb für Ihr Neukundengeschäft! Schnell von über Spezialisten der Industrie gefunden werden Direkt und ohne Streuverluste zu qualifizierten Neukontakten Enorme Reichweite über alle Verlagsmedien und Suchmaschinenmarketing verlag moderne industrie GmbH Justus-von-Liebig-Str Landsberg Vertretungsberechtigt: Fabian Müller HRB Augsburg V Tel /125-0 Fax 08191/ Jetzt registrieren und ein ganzes Jahr im Fokus der Industrie stehen! Tel.: +49 (0)8191 / Oder schnell QR-Code scannen und App laden (für iphone / ipad) SGL Carbon rechnet mit schwachem Jahr Wiesbaden (DJ/ilk). Graphitspezialist SGL Carbon rechnet dieses Jahr mit einem rückläufigen operativen Ergebnis (EBIT) und schwierigen Marktbedingungen durch hohen druck. Zudem rechnet das Unternehmen mit weiteren Aufwendungen für das laufende Kostensenkungsprogramm. Sie würden jedoch deutlich geringer ausfallen als im Vorjahr. Mit der Umsetzung des Programms sieht sich der Konzern im Plan. Die Kosten sollen in diesem Jahr um einen mittleren bis hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag gesenkt werden, nach Einsparungen von 69 Mio Euro Die Restrukturierungsaufwendungen veranschlagt das Unternehmen im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Das MDAX-Unternehmen hatte bereits im Februar einen hohen Jahresfehlbetrag von knapp 400 Mio Euro eingestanden, nach einem kleinen Gewinn von 6 Mio Euro im Jahr davor. Das operative Ergebnis (EBITDA) ist um fast 60 % auf 102 Mio Euro gesunken. MI_industriekataloge_216x149.indd :50:13

7 20. März 2014 Nr. 12 Produktion Unternehmen & Märkte 7 Open Core: Die Exklusiv-Story Der Babelfisch für Steuerungs-Programmierer Sabine Spinnarke, Smart Devices sprechen eine andere Programmiersprache als SPS- Steuerungen. Damit sind Programmierern die Hände gebunden. Zwei Experten von Bosch Rexroth haben nun Abhilfe geschaffen. Landsberg (ba). Zwei Männer gehen täglich an in Lohr am Main, an einem der Werksstandorte von Bosch Rexroth, ein und aus, fünfzehn Jahre lang. Ihre Büros liegen nur wenige Meter Luftlinie voneinander entfernt. Und doch haben sie in all diesen Jahren nicht miteinander zu tun. Bis zum Jahr Volker Schlotz, Branchenleiter Montage & Handling, Applikation und Engineering, fragt Thomas Gabler, Gruppenleiter Firmware, um Rat. Es geht um ein innovatives Visualisierungskonzept. Gabler präsentiert Schlotz eine neue Softwareschnittstelle, die sein Team entwickelt hat, um Funktionen mit Hochsprachen zu programmieren. Damit startet das umfassendste Projekt in der bisherigen Laufbahn der beiden Männer. Die Applikationsingenieure aus Schlotz Team begreifen schnell, dass sich mit diesem Interface nicht nur der Bedarf an neuen Visualisierungsmöglichkeiten decken ließ, sondern dass es helfen könnte, viele der Probleme zu lösen, mit denen Kunden täglich zu tun haben. Aus beiden Teams werden jeweils zwei Personen abgestellt. Sie sollen aus der Softwareschnittstelle ein Tor für moderne und auf Effizienz zielende Engineering-Ansätze in der Automatisierung machen. Ein anspruchsvolles Vorhaben. Damit haben wir uns auf Neuland begeben und sind ein gewisses Risiko eingegangen. Doch wir waren uns schnell einig, diesen Weg gehen zu wollen, erinnert sich Gabler. Eine Idee bringt die beiden Kollegen zusammen miert, nicht aber eine SPS. Diese ist ein abgeschlossenes und restriktives System. Gabler und Schlotz wollten das ändern. Sie wollten den Kern der Rexroth- Steuerungen für die Programmiersprachen außerhalb des klassischen SPS-Umfeldes öffnen und damit jedem Maschinenbauer die Freiheit geben, Ideen für Softwarefunktionen in der für ihn effizientesten Programmiersprache u verwirklichen. Der Maschinenbauer hat eine pfiffige Idee, etwa einen besseren Algorithmus für die Bahnberechnung einer Pick & Place-Anwendung. Wenn er das Projekt nun wie üblich gemeinsam mit seinem Steuerungshersteller hochzieht, gibt er damit seine Idee aus der Hand. Irgendwann geht diese vielleicht in die Standardfunktionalität der Steuerung ein, und dann profitiert jeder seiner Wettbewerber davon, sagt Gabler. Anzeige Traditionell programmiert ein Softwareentwickler aus dem SPS- Umfeld in einer IEC Sprache, das ist die Norm für Programmiersprachen von speicherprogrammierbaren Steuerungen. Daneben haben sich die Programmiersprachen der IT-Welt (z.b. C, C++, C#, Java, Objective-C) und anderer Domänen (z.b. Matlab/ Simulink, LabVIEW) entwickelt, um Probleme außerhalb der SPS- Welt effizienter lösen zu können. Mit den Sprachen der IT-Welt werden beispielsweise Applikationen für Smart Devices programwww.schmersal.com Systemlösungen für Ihre Sicherheit Ein Maschinenbauer kann Software, die er selbst erstellt hat, einfacher einbinden und nutzen, da er sie nicht umschreiben muss. Oder er möchte die Bedienung seiner Maschine über eine App realisieren. Zu diesem Zweck bringt die Softwareschnittstelle die bislang getrennten Programmierwelten von Automation und IT zusammen: Hochsprachenbasierte Anwendungen auf externen Geräten haben über sie einen direkten funktionalen Zugriff auf die Rexroth-Steuerungen. Ins Rollen geraten war im jungen Team Gablers eigentlich alles schon lange vorher. Als sein sechsköpfiges Entwicklerteam im Jahr AS-i_47x50_produktion.indd : die Schnittstellentechnologie für Hochsprachen entwickelte, regte es grundlegende Änderungen im Entwicklungsprozess an. Die Entwickler beobachteten schon seit langem die Programmiermethoden bei Apple und Google. Agile Softwareentwicklung mit Test driven development ist nur eines von vielen Schlagworten, die das Team elektrisierten. Es griff diese Idee auf und nutzte das Interface als Testschnittstelle für das gesamte Team. Als Gabler und Schlotz aufeinandertrafen, befeuerten die neuen Entwicklungsmethoden des Softwareteams die Phantasie der Branchenapplikateure um Schlotz: Schnell war klar, dass die Schnittstelle viel mehr kann, so Schlotz. Neben ihrer Eignung als Visualisierungsschnittstelle für anliegende Kundenprojekte sah er weitere Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Rapid Control Prototyping sowie der Mess-, Regel- und Automatisierungstechnik und einen idealen Zugang für LabVIEW, Simulationssoftware wie Simulink und Model-Based Design. Man könnte Smart Devices spielend leicht anbinden. Große Freude über den Hermes-Award Für Gabler und Schlotz kristallisierte sich eine neue Engineering- Vision heraus, die die gesamte bisherige Philosophie von Bosch Rexroth umkrempeln würde. Ein Kernteam aus beiden Abteilungen sollte daher die Schnittstelle als Standardschnittstelle an die Rexroth- Steuerungen adaptieren und die ersten Beispielanwendungen entwickeln. App-Programmierung war für meine Leute komplett neu. Bis die erste App entstand, dauerte es. Doch ab da sind die Apps im Zwei-Wochen-Takt herausgepurzelt, sagt Schlotz. Das Projekt gewann schnell an Fahrt. Bis zur nächsten Messe wollte Bosch Rexroth seinen neuen Thomas Gabler (re) und Volker Schlotz zeigen, wie der Schlitten durch die Applikation bewegt werden kann. Links ein Ablaufschema. Bilder: Bosch Rexroth / Spinnarke Software über die App einbinden : Die neue Engineering-Vision krempelt die gesamte bisherige Philosophie von Bosch Rexroth um. Bild. Bosch Rexroth Ansatz Open Core Engineering präsentieren: Die Erweiterung des klassischen SPS-basierten Engineering um die Programmierung in Hochsprachen bei gleichzeitiger Öffnung des Steuerungskerns für Maschinenbauer. Es war wie eine Lawine, immer mehr Abteilungen waren betroffen und alle zogen an einem Strang, erinnert sich Gabler. Die Kunden waren richtig begeistert und honorierten den mutigen Schritt von Bosch Rexroth, die Automatisierungswelt so weit zu öffnen, sagt Schlotz. Als Bosch Rexroth auf der Hannover Messe ein halbes Jahr später überraschend den Hermes-Award gewannen, war die Freude beim inzwischen fest zusammengewachsenen Team aus Entwicklung, Produkt-, Branchenmanagement und Marketing groß. Die Überzeugung Schlotz und Gablers, mit Open Core Engineering den richtigen Weg einzuschlagen, hatte sich bestätigt. Technik und Wirtschaft für die deutsche Industrie Weltmesse für Gebraucht-Technik 5. bis 7. Mai 2014 Koelnmesse, Germany Die Nr. 1 im Used-Market Veranstalter: Hess GmbH und Koelnmesse GmbH Fachlicher Träger: FDM e.v. Anmelden und informieren: Tel

8 8 Unternehmen & Märkte CHINA CORNER Produktion 20. März 2014 Nr. 12 INTERVIEW GÖPEL EXPANDIERT (KK) port von bestehenden Testsystemen sowie bei der Installation und Inbetriebnahme neuer Anlagen. Schwerpunkt dabei ist die Betreuung des neu errichteten Fertigungsstandortes der Siemens AG in Chengdu. Das Team um Niederlassungsleiter Fei Long (Foto) greift im Rahmen der Mess- und Prüftechnik nicht nur auf schlüsselfertige Baugruppen und Systemlösungen zurück. Im Bedarfsfall sollen auch Soft- und Hardwareentwicklungen für kundenspezifische Applikationen vor Ort stattfinden. Bild: Göpel Göpel electronic, Entwickler und Lieferant von Funktionstestsystemen unter anderem für industrielle Steuerungsbaugruppen, hat eine weitere Niederlassung in China eröffnet. Die neu gegründete Firmierung namens Goepel electronics (Chengdu) Co. Ltd. mit Sitz in Pixian nahe Chengdu unterstützt künftig Kunden hinsichtlich und Sup- w w w.f a MICHAEL HANKEL, ZF FRIEDRICHSHAFEN China ist für uns kein low-cost-country mehr! DIETMAR POLL, PRODUKTION NR. 12, 2014 Im Gespräch mit dem ZF Vorstandsmitglied Michael Hankel wird klar, warum der Automobilzulieferer weiter auf eine starke Präsenz in China setzt. Und auch für eine Beruhigung des dortigen Marktes gewappnet ist. Si ko c he st r n en S st en lo ie se si er s ch fa Ti I ir. c k hr co et m /h an no ve r Michael Hankel: Mitglied des Vorstands und verantwortlich für Produktion, Pkw-Antriebsund -Fahrwerktechnik, Elektronische Systeme. Bild: ZF Herr Hankel, macht chinesische Billigproduktion die deutsche Industrie kaputt? Man denke an die Solarbranche Nein, denn China ist für uns kein Low-cost-country mehr, weil das Lohnniveau in China in den vergangenen Jahren durch die gute wirtschaftliche Entwicklung deutlich gestiegen ist. Auf der anderen Seite: China ist ein extrem großer und sich dynamisch entwickelnder Markt, auch heute noch. Das heißt, die Wachstumsraten hier in der Region und auch die absoluten Volumen sind sehr, sehr relevant, gerade auch für die Automobilindustrie und damit auch für die Zulieferindustrie. Deswegen ist es schlichtweg von der Marktpräsenz für uns wichtig, hier zu sein. INTERNATIONALE FACHMESSE FÜR VERBINDUNGS- UND BEFESTIGUNGSTECHNOLOGIE A P R I L H A N N OV E R TEL: +44 (0) Setzen Sie sich damit nicht einer erhöhten Gefahr von Raubkopien aus? Das ist in China ein Thema, allerdings nicht nur dort sondern auch in Europa und weltweit. Wir haben aber bestimmte Mechanismen, unser Eigentum zu schützen. Für uns ist das aber kein Hauptbedrohungsszenario in China und Asien. Wir haben in letzter Zeit auch keine Probleme mit unseren chinesischen Partnern gehabt. Wie sehen Sie die Übernahme deutscher Unternehmen durch Chinesen? Gelassen. Dass Firmen, welcher Herkunft auch immer, andere Firmen übernehmen, ist weltweit ein normaler Vorgang. Dass die Chinesen das nun auch tun, ist jetzt vielleicht ein spezieller Trend, aber an sich in der globalen Welt normal. Es gibt auch durchaus sehr positive Beispiele für Unternehmen, die übernommen worden sind und sich gut weiterentwickelt haben. Sie haben im vergangenen Herbst ein Achsmontagewerk in Peking eröffnet. Inwieweit kann man die Struktur eines Werkes 1:1 aus Deutschland übertragen? Es gibt Unterschiede in jeder Region oder in jedem Land. Bei dem Achsmontagewerk geht es um Montagetätigkeiten. Diese sind von der Anlernstruktur und der Mitarbeiterstruktur etwas einfacher vorzubereiten, als wenn man dezidierte Facharbeiter im Sinne von Zerspanungstechnologie oder von komplizierter Maschinenbedienung hat. Aber die Randbedingungen im Vergleich zu Deutschland sind hier auch spezifisch. Inwieweit? In diesem Fall ist es mehr eine kundenspezifische Frage, denn jede Achse ist anders. Gerade in dem Geschäft Achsmontage sind zwei bis drei Dinge besonders wichtig. Das eine ist eine große logistische Kompetenz, denn die Achsen werden sehr spät im Produktionsprozess des Kunden auf das Fahrzeug just in time ausgerichtet. Deswegen muss ein Achsmontagewerk auch immer sehr nah beim Kunden liegen. Eine große Kompetenz ist im Einkauf anzusiedeln, da die zugekauften Teile auch genau zum richtigen Zeitpunkt vor Ort sein müssen. Welcher Know-how-Transfer findet von Deutschland nach China statt? Neben Produkt-Know-how bringen wir auch Produktions-Knowhow mit, das ist ein sehr großer Vorteil. Manchmal kann es auch ein kleiner Nachteil sein, wenn man nicht ausreichend auf die Landesbegebenheiten achtet. Man darf da nicht zu überheblich sein, zu meinen, man könnte alles in Asien mit deutschen Produktionsmethoden oder deutschen Produktdesigns erreichen. Da müssen wir zuhören. Zudem gibt es mittlerweile in China und Asien insgesamt auch eine große Zahl sehr guter Ingenieure. Entsteht mittlerweile durch die Ein-Kind-Politik ein Mangel an Facharbeitern? Das ist sicherlich ein Thema. Das fängt bei Ingenieuren, Kaufleuten und anderen Personen an, die von der Uni kommen. Da müssen wir aufpassen, dass wir die guten bekommen. Im Augenblick bekommen wir genügend Leute, bereiten uns aber darauf vor, dass hier bei wachsenden Märkten ein Wettbewerb um diese Leute stattfinden wird. In den Fabriken bei den Montagemitarbeitern gibt es noch genügend. Das hängt aber auch wieder davon ab, in welcher Region man eine Fabrik etabliert. Hinzu kommt durch die Ein-Kind-Politik eine relativ schnellen Alterung der Gesellschaft. Das wird man in den nächsten Jahren wahrnehmen. Deswegen versuchen wir auch, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen. Ihre Einschätzung zur allgemeinen Marktentwicklung? Ich sehe die Entwicklung nach wie vor positiv, auch wenn das Wachstum mal von acht auf sieben Prozent oder von zehn auf acht Prozent sinkt. In Westeuropa spricht man dann schnell von einer Krise. Das sehe ich nicht so. Denn das Wachstum ist dann immer noch vier- bis fünfmal größer als an anderen europäischen Standorten. Das heißt, der Markt wächst auch in den kommenden Jahren und er wächst deutlich schneller als der europäische oder der deutsche Markt. Da gibt es natürlich auch Schwankungen und von der Tendenz geht es von den ganz dramatisch hohen Wachstumsraten zu normalisierten Raten hin. Das kann man absehen. Und zum neu errichteten Werk? Bei einem solch spezifischen Werk mit einem Kunden muss man beachten, dass wir immer so wettbewerbsfähig sein müssen und wollen, damit wir auch für Nachfolgegenerationen eines Fahrzeugs wieder der gewünschte Partner sein werden. Wir müssen uns durch unsere Leistungsfähigkeit immer wieder aufs Neue für die nächste Generation empfehlen. Ich sehe den Wettbewerb aber positiv. FACTS ZF Friedrichshafen ZF ist in der Antriebs- und Fahrwerktechnik mit 121 Produktionsgesellschaften in 26 Ländern tätig Mitarbeiter erzielten 2013 einen Umsatz von voraussichtlich rund 17 Mrd Euro. Auf der Rangliste der Automobilzulieferer steht ZF unter den 10 größten Unternehmen weltweit.

9 20. März 2014 Nummer 12 Produktion Messe-Special Mitdenkende und lernende Roboter Der Automatica-Projektleiter im Gespräch über robotik Wie Gelähmte laufen dank Exoskelett Leichtbauroboter arbeitet als Assistent in der Großküche DATEN & FAKTEN Automatica 6. Internationale Fachmesse für Automation und Mechatronik Termin: Dienstag, 3. - Freitag, 6. Juni 2014 Veranstaltungsort: Messe München, Eingang Ost, Messegelände, Hallen A4, A5, A6, B4, B5 Öffnungszeiten: täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr Eintrittspreise: Online-Vorverkauf: 19 Euro Vor-Ort Tageskarte: 29 Euro Vor-Ort Dauerkarte: 45 Euro Vor-Ort Tageskarte Schüler/ Studenten: 19 Euro Automatica: Das weltgrößte Angebot an Robotik, Montageanlagen und industriellen Bildverarbeitungssystemen. Entscheider und Produktionsverantwortliche aus der produzierenden Industrie treffen sich hier, um sich über die neuen Entwicklungen zu informieren, Kontakte zu knüpfen und in Technologien der Zukunft zu investieren. STATEMENTS Rich Walker, Shadow Robot Wir beobachten, wie durch Zusammenarbeit von Forschung, KMUs und Großunternehmen viele zukünftige Robotikapplikationen entstehen. Shadow Robot ist Teil dieses Systems und entwickelt Werkzeuge und Komponenten wie unsere fingerfertige Hand, mit denen neue Roboter sich leichter herstellen lassen. Dr. Johannes Kurth, Kuka Labs Für Kuka geht der Trend in der professionellen robotik hin zur sicheren Mensch-Roboter-Kollaboration. Das heißt, Mensch und Roboter sollen gemeinsam und sicher zusammenarbeiten können. Dafür haben wir mit dem LBR iiwa, unserem sensitiven Leichtbauroboter, ein Produkt entwickelt, das den Anforderungen in diesem Markt gerecht wird. Bild: Messe München Professionelle robotik erstmals ein Schwerpunkt MÜNCHEN (SUN). Zur Automatica 2014 wird die professionelle robotik erstmals zum Schwerpunktthema ausgeweitet. In einer eigenen Business Area präsentieren sich Anbieter von robotern, robotik-komponenten, Turnkey-Produkten und Applikationen. Auch 2012 waren auf der Messe schon entsprechende Exponate zu finden. Der vom DLR entwickelte humanoide Roboter Justin verfügt beispielsweise über zwei bewegliche Arme mit vierfingrigen Händen sowie Kameras und vier PMD-Sensoren, die ihm eine autonome Bewegung im Raum und die Bewältigung komplexer Aufgaben ermöglichen sollen. SERVICEROBOTIK Vom Nischenprodukt zum Selbstläufer SUSANNE NÖRDINGER PRODUKTION NR. 12, 2014 Wie die IFR berichtet, winkt robotikherstellern eine rosige Zukunft. Der ehemalige Nischenmarkt boomt. Vor allem Medizinroboter und Logistiksysteme, aber auch Flugroboter sind gefragt. LANDSBERG. Lange Zeit dominierten Start-ups und kleinere Unternehmen die robotik. Das ändert sich momentan. Amazon und DHL haben beispielsweise erste Flugroboter präsentiert, die Päckchen in Zukunft direkt vor die Haustüre liefern sollen. Google hingegen hat acht Firmen zugekauft, um unter anderem in den Bereich robotik einzusteigen. Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA, erklärte in einem Interview Produktion gegenüber: robotik war bisher ein zähes Geschäft, kommt jetzt aber vielleicht auch durch den Markteintritt von Google in Fahrt. Bild: Dussmann Group/Ecke Der Markt der professionellen robotik stehe laut Brodtmann derzeit kurz vor dem Durchbruch. Auch für Roko Tschakarow, Bereichsleiter Mobile Greifsysteme bei der Schunk GmbH & Co. KG, besteht kein Zweifel: Die Entwicklungsdynamik der robotik hat in den zurückliegenden zwölf Schunk bietet für den Bereich robotik einen Leichtbauarm. Er ist kräftig genug, um zum Beispiel einen vollen Papierkorb zu leeren. Monaten einen neuen Höhepunkt erreicht. Dass das Geschäft mit robotern boomt, unterstreichen auch die Zahlen der International Federation of Robotics (IFR): Rund roboter für den gewerblichen Bereich sind 2012 verkauft worden. Das entspricht einem Zuwachs von 2 %. Das größte Wachstum verzeichnen Medizinroboter und Logistiksysteme. So sei der Absatz von Medizinrobotern im Vergleich zu 2011 um 20 % auf Stück angestiegen. Weiterhin wurden nach Recherchen der IFR 2012 fast Logistiksysteme verkauft. Der Absatz von automatisch geführten Fahrzeugen in und außerhalb der Fertigung sei 2012 um 11 % gegenüber Vorjahr gestiegen. Das IFR geht jedoch davon aus, dass die tatsächliche Anzahl von neu ausgelieferten Systemen noch weitaus höher ist. Die Verkäufe von robotern für Verteidigungsanwendungen seien zwar um 18 % zurückgegangen. Der Absatz unbemannter Flugroboter stieg jedoch 2012 gegenüber dem Vorjahr um rund 8 % auf Stück. Und genau darin liegt vermutlich auch der Grund, warum große Unternehmen wie DHL oder Amazon nun versuchen, in diesen Markt einzusteigen. Sagen Sie uns Ihre Meinung:

10 10 Automatica Produktion 20. März 2014 Nr. 12 INTERVIEW INTERVIEW ARMIN WITTMANN, PROJEKTLEITER AUTOMATICA robotik mit B2B-Charakter SUSANNE NÖRDINGER / TBÖ, PRODUKTION NR. 12, 2014 Die robotik war schon immer auf der Automatica vertreten. Armin Wittmann, Projektleiter Automatica, schildert, warum das Thema jetzt einen Ausstellungsschwerpunkt bildet. robotik ist ein weites Feld. Wie definieren Sie diesen Begriff? Wie der Begriff schon sagt: roboter erbringen Dienstleistungen. Das ist die klare Abgrenzung von der klassischen Industrierobotik. Wir schließen hier neben Dienstleistungen in der Medizin oder Überwachung explizit auch solche ein, die in einem industriellen Umfeld erbracht werden. Beispielsweise die autonome Verteilung von ien in einer Fertigung. Die Automatica konzentriert sich daher auf die professionelle robotik mit B2B-Charakter. Warum fokussiert die Automatica das Thema robotik als Ausstellungsschwerpunkt? Die robotik war schon immer auf der Automatica vertreten. Der Grund ist die technologische Nähe von - und Industrierobotik interessierten sich bereits mehr als ein Drittel unserer Besucher für das Thema. Da liegt es auf der Hand, die robotik als eigenen Bereich auszubauen, mit dem Ziel, hier Marktführer zu werden. Der Zeitpunkt ist optimal, das Angebot an verkaufbarer robotik nimmt zunehmend an Fahrt auf. Was genau erwartet Besucher, die sich für das Thema robotik interessieren, auf der Messe? Unser Angebot umfasst verkaufbare robotik und robotik Komponenten. Begleitet wird alles von einer Sonderschau und den robotik Innovationen der Forschungsinstitute. Außerdem ist die robotik ein Kernthema im allgemeinen Automatica-Forum in der Halle B5. Wie viele Aussteller umfasst dieser Bereich? Findet man diese Aussteller geballt oder über die Messe verteilt? Bis jetzt haben wir 36 Anmeldungen. In der Halle A4 befindet sich der separate Ausstellungsbereich Professionelle robotik. Anwendungen dazu werden aber auch auf den Ständen einiger unserer langjährigen Aussteller gezeigt. Die robotik wird also über alle Hallen hinweg ein Thema sein. Inwieweit sprechen Sie mit dem Thema robotik auch neue Besucher an, die sich nicht für Industrieroboter interessieren? Wie der Begriff schon sagt: roboter erbringen Dienstleistungen. Das ist die klare Abgrenzung von der klassischen Industrierobotik, sagt Armin Wittmann, Projektleiter der Automatica. Bild: Automatica Wir präsentieren roboter, die als Investitionsgüter unmittelbar zum Einsatz kommen können. Auf dem Markt gibt es bereits sehr erfolgreiche Anwendungen, vor allem in der Medizin und Pflege, in der Landwirtschaft oder auch in der Logistik. Die robotik verspricht zukünftig bahnbrechende Entwicklungen in vielen Bereichen außerhalb der Industrie. Für diese Branchen wollen wir die Innovationsplattform für Automatisierung sein. Wollen Sie die Automatica langfristig zu einer B2C-Messe ausbauen? Unser Fokus liegt ausschließlich auf B2B-Anwendungen. Die Automatica ist eine Fachmesse mit hohem Anteil an Besuchern auf der Entscheider-Ebene. Und das bestimmt die Ausrichtung unseres Angebots. VITA Armin Wittmann Armin Wittmann (48) startete nach dem Studium zum Dipl.-Wirtsch.- Ing. (FH) in München seine berufliche Laufbahn bei einem mittelständischen Unternehmen, das Stahlkonstruktionen herstellt. Dort war er für die (Termin-) Koordination von Konstruktionsabteilung, Fertigung und Montage zuständig. Vor 17 Jahren wechselte Wittmann zur Messe München, wo er er unter anderem für das Ordercenter M,O,C, die Messe Golf Europe und die Schmuckmesse Inhorgenta zuständig war. Seit Juni 2011 verantwortet er als Projektleiter die Automatica. FORSCHUNG ZUM ANFASSEN Wenn Kollege Roboter lernt und mitdenkt PRODUKTION NR. 12, 2014 Die europäische Forschungsinitiative SMErobotics zeigt auf der Automatica, warum sich kostengünstige, modulare und interaktive Automatisierungslösungen gerade für kleine und mittelständische Unternehmen lohnen. STUTTGART (SUN). Sie sollen intuitiv und einfach bedienbar sein, interaktiv vom Menschen lernen und sich an variable Produktionsprozesse anpassen: Intelligente und kostengünstige Robotersysteme für kleine und mittelständische Unternehmen. Diese Vision verfolgt das europäische Forschungsprojekt SMErobotics, das vom Fraunhofer IPA koordiniert wird. Europäische Roboterunternehmen und Forschungseinrichtungen sind Partner der Initiative. Ziel ist es, Technologien für adaptive Roboter zu entwickeln. Ohne hohen Aufwand sollen sie vor allem in kleinen und mittelständischen Produktionen einsetzbar sein. Um das Projektziel umzusetzen, sollen Industrieroboter um kognitive Fähigkeiten erweitert werden. Schwerpunkt ist die Entwicklung neuartiger Softwarefunktionen. Aus bestehenden Produktionsdaten sollen Roboterprogramme generiert werden. Fehlende oder unvollständige Daten sollen die Roboter beim Werker erfragen. Auf einem Gemeinschaftsstand der Messe Automatica zeigt SMErobotics erste Prototypen aus dem Projekt in Live-Demonstrationen. Der Schweißroboter vom Fraunhofer IPA und Reis lässt sich über Sensoren führen und lernt vom Schweißer. Er kann einfach und schnell für neue Bauteile programmiert werden, greift auf vergangene Schweißerfahrungen zurück und kann somit gelerntes Wissen anwenden. Bild: Fraunhofer IPA Die Roboterzelle von DTI eignet sich für allgemeine Handhabungsaufgaben wie beispielsweise dem Griff in die Kiste oder zur Maschinenbestückung als Plug n Produce-System für unterschiedlichste Produktionsprozesse. Damit lassen sich bisher manuell gefertigte Kleinserien und variable Produktzyklen profitabel automatisieren. Möglich ist das aufgrund der wirtschaftlichen Bestückung durch den Roboter. Bild: DTI Güdel und die Universität Lund demonstrieren die Portierbarkeit von skill-basierten Roboterprogrammen zwischen Robotern mit einer seriellen oder einer parallelen Kinematik. Die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Roboterarten wird am Beispiel der Holzverarbeitung mit einer Echtzeit-Koordination der Roboterarme über Ethernet gezeigt einschließlich Selbst-Kalibrierung der Roboter und Lernfunktionen zur kontinuierlichen Prozessverbesserung über eine Wissensbasis. Bild: Universität Lund Fortiss präsentiert intuitive Schnittstellen für die Mensch-Roboter-Interaktion. Basierend auf Techniken wie Augmented Reality und Semantic Knowledge sind diese Systeme auch ohne Expertenwissen zum Thema Robotik einsetzbar. Bild: Fortiss DLR und Kuka führen einfache und flexible Automatisierungslösungen für die Montage von Metallkonstruktionen mit dem Kuka LBR iiwa vor. Der Werker kann den Montageprozess»programmieren«, indem er die gewünschte Montage vormacht. Komplexe, manuelle Programmierungen sind nicht notwendig. Bild: DLR Am Beispiel von Schweiß- und Montagearbeiten zeigt Comau, wie der Werker dem Zweiarmroboter Smart Dual Arm am Bildschirm beibringt, wo sich die Werkstücke befinden und wie der Prozess ausgeführt werden soll. So kann das Robotersystem den Prozessablauf automatisch generieren. Vorrichtungen, die üblicherweise werkstückspezifisch sind, können weitgehend entfallen. Bild: Comau

11 20. März 2014 Nr. 12 Produktion Automatica 11 robotik Multifunktionale humanoide Roboter packen zu Mit den Doppelarmrobotern Motoman SDA orientiert sich Yaskawa an der menschlichen Anatomie. Die multifunktionalen Helfer könnten auch komplexe Prozesse automatisieren. Eschborn (tbö). Die Doppelarmroboter Motoman SDA von Yaskawa sind laut Hersteller multifunktionale humanoide Roboter. Die 2-Arm-Technik kombiniere zwei siebenachsige Roboterarme mit einer fünfzehnten Rumpf-Achse. Diese Kombination ist in Traglastbereichen 5, 10 und 20 kg je Arm verfügbar, womit laut Yaskawa auch kleinere Anwendungen realisierbar werden. Die beiden Arme ermöglichten dabei gleichzeitige, überlagerte Bewegungen wie bei einem Menschen und damit eine hohe Flexibilität. So ließen sich auch komplexe Prozesse automatisieren. Zugleich benötige der kompakt ausgeführte Roboter bei einem maximalen Ar 500 Faltschachteln in einer Minute beitsbereich von 720 mm nur sehr wenig Platz. Schon jetzt könnten zweiarmige Roboter Aufgaben in immer neuen Einsatzfeldern übernehmen, wie etwa bei der Montage von komplexen Differentialgetrieben in der Automobilindustrie, bei der automatisierten Qualitätskontrolle von Fertigungsteilen, aber auch bei der vollautomatischen Handhabung und Analyse von Flüssigkeiten. Dieser Paradigmenwechsel hin zu Robotern, die sich an der menschlichen Anatomie orientierten, berge aus Sicht von Yaskawa Die beiden Roboterarme ermöglichen gleichzeitige, überlagerte Bewegungen wie bei einem Menschen und damit eine hohe Flexibilität. Bild: Yaskawa Roboter der Motoman-SDA-Familie verkaufen in den USA an automatischen Kiosks Frozen Yogurt. Bild: Robofusion Kooperation Um die Entwicklung bei -Robotik speziell im Bereich robotergestützter Assistenzsysteme zu beschleunigen, hat die Yaskawa Electric Corporation eine strategische Allianz mit Argo Medical Technologies, Ltd vereinbart. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt das System ReWalk für Personen mit Behinderungen der unteren Extremitäten, etwa durch Rückenmarksverletzungen, Multiple Sklerose oder Zerebralparese. Das Gerät ermöglicht das Gehen selbst dann, wenn die untere Körperhälfte völlig gelähmt ist. Das ReWalk Exoskelett nutzt eine patentierte Technologie mit motorisierten Beinen, die Knie und Hüfte bewegen. Es kontrolliert die Bewegung durch minimale Anpassungen des Schwerpunktes, ahmt den natürlichen Gang nach und gewährleistet eine funktionale Schrittgeschwindigkeit. Im Rahmen der Vereinbarung erhält Yaskawa das Exklusivrecht, ReWalk in Japan, China, Taiwan, Südkorea, Singapur und Thailand zu vertreiben. Für Testanwendungen und Pilotprogramme wird das Exoskelett ab 2014 verfügbar sein. Der Vertrieb soll 2015 beginnen. noch vielfältige, bisher weitgehend ungenutzte Potenziale. So könne beispielsweise ein Motoman SDA20D in einem vollautomatischen Entnahmesystem durch überlagerte Bewegungen und Arbeitsschritte Verpackungsmaschinen mit bis zu 500 Faltschachteln/min bestücken. Zwei unabhängig voneinander steuerbare Greifwerkzeuge an den beiden Roboterarmen würden dabei in Kombination mit einer synchronisierten Roboter-Schwenkeinheit alle Prozess-Schritte übernehmen vom Handling der bis zu 12 kg schweren Kartons, über den Öffnungsvorgang, den eigentlichen Entnahmeprozess der Faltschachteln bis hin zur Verpackungsentsorgung. In den USA verteilen Zwei-Arm-Roboter der Motoman SDA-Familie zum Beispiel das Trend-Dessert Frozen Yogurt an automatischen Kiosks. Diese laut Herstellerangaben erste und bisher einzige Lösung zum roboterbasierten Verkauf von Frozen Yogurt hat Yaskawa 2012 zusammen mit dem amerikanischen System partner Robofusion realisiert. Und auch in Thailand sind Motoman- SDA-Roboter gastronomisch aktiv: Das Hajime Restaurant in Bangkok setzt als erstes Restaurant weltweit ausschließlich Roboter im ein. Die Besucher können per Touchpad ihre Bestellungen aufgeben. Sind die beiden Zwei- Arm-Roboter gerade nicht beschäftigt, unterhalten sie ihre Gäste mit Tänzen. Quasi als Design-Sonderlösung tragen sie dabei farbenfrohe Samurai-Kostüme. robotik Roboter sanieren die Sydney Harbour Bridge Christopher Parlitz, Australische Robotikspezialisten präsentieren mit dem Sandstrahlroboter Bridge Blasting Robot von Sabre Autonomous Solutions eine robuste Anwendung mit dem Leichtbauarm LWA 4 von Schunk. Lauffen a.n. (tbö). Am Beispiel der Sydney Harbour Bridge demonstrieren australische Robotikspezialisten von Sabre Autonomous Solutions, wie roboter künftig die Instandhaltung von Stahlbauwerken verändern können. Ende 2014 sollen die robusten Leichtgewichte in Serie gehen. Ihr Herzstück ist der Leichtbauarm LWA 4 von Schunk. Rosie und Sandy fräsen souverän und ausdauernd Die Entwicklungsgeschwindigkeit in der robotik nimmt rasant zu. So bietet Robotik 2.0 das Potenzial, Menschen deutlich umfangreicher als bisher bei körperlich belastenden oder ermüdenden Aufgaben zu entlasten. Dass dies sogar in unstrukturierten Umgebungen gelingt, verdeutlicht der Sandstrahlroboter Bridge Blasting Robot von Sabre Autonomous Solutions, der zur Instandhaltung der Sydney Harbour Bridge eingesetzt wird. Nach einer erfolgreich absolvierten Testphase gehört der Sandstrahlroboter mittlerweile zum Standard-Equipment der Instandhaltungsteams an der weltberühmten Sydney Harbour Bridge. Mit einer Spannweite von 503 m, einer Höhe des Bogenscheitels von 134 m und t verbautem Stahl zählt diese zu den schwersten und weitesten Stahlbogenbrücken der Welt. Wie alle Stahlbrücken muss auch die Sydney Harbour Bridge kontinuierlich gewartet und vor Korrosion geschützt werden. Dabei gilt es unter anderem, eine Stahlfläche von qm, also rund 68 Fußballfeldern, mittels Sandstrahl zu reinigen und neu zu streichen. Für einen einzigen neuen Anstrich sind rund l Farbe erforderlich. Rosie und Sandy so die Namen der beiden Blasting Robots fräsen souverän und ausdauernd Bei der Instandhaltung der Sydney Harbour Bridge übernimmt ein Sandstrahlroboter die gefährliche und gesundheitsschädliche Schwerstarbeit. Bild: Schunk Schneller und präziser als der Mensch es könnte Schmutz, Rost und alte Farbe von den Stahlträgern. Während die Teams aufgrund der extremen körperlichen Belastungen zum Teil alle 15 bis 30 min eine Pause einlegen müssen, arbeiten sich die beiden kraftvollen Leichtgewichte ohne Unterbrechung Meter für Meter voran deutlich ausdauernder, schneller und präziser als der Mensch es je könnte. Rund 50 min benötigt der Roboter für ein Segment. Mithilfe eines Kinect-Sensors und spezieller Algorithmen berechnet ein Mapping-System den exakten Bahnverlauf der Sandstrahlpistole und verhindert Kollisionen. Der Bediener wiederum überwacht den Sandstrahlprozess aus sicherer Entfernung. Das Herzstück der beiden Sandstrahlroboter ist jeweils ein Lightweight Arm LWA 4 mit besonders hoher Traglast von Schunk. Unter einer Schutzhülle sicher verpackt können den Leichtbauarmen weder Rost, Staub noch Luftfeuchtigkeit, weder die Vibrationen noch die wechselnden Belastungen des Sandstrahlens etwas anhaben. Um den Standort zu wechseln, lässt sich der Roboter entweder vor Ort auf den Schienen verfahren oder in kompakte Einheiten zerlegt von Hand transportieren. Die einzigartige Kombination aus Beweglichkeit, Robustheit, Kraft und Leichtbau machen den LWA zu einem vielseitig einsetzbaren Helfer in der robotik. Im Gegensatz zu klassischen Industrierobotern ist er gezielt darauf ausgelegt, wechselnde Tätigkeiten im unmittelbaren Umfeld des Menschen zu automatisieren. Dazu zählen Prüf- und Montageaufgaben ebenso wie der Einsatz in Assistenzsystemen, zu denen auch die Sandstrahlanwendung in Sydney zählt. Eine dauerhaft hohe Wiederholgenauigkeit von ± 0,1 mm bietet optimale Voraussetzungen für präzise Operationen. Der Leichtbauroboter lässt sich ortsveränderlich oder sogar mobil einsetzen.

12 12 Automatica Produktion 20. März 2014 Nr. 12 Robotik Der Leichtbau-Roboter als Küchenassistent OrgaCard und Kuka Systems entwickelten einen sensitiven Leichtbauroboter als Konzeptstudie für automatisierte Abläufe beispielsweise in Großküchen. Augsburg (hi). Die Technologieunternehmen OrgaCard und Kuka Systems stellen ihre gemeinsame Konzeptstudie des LBR iiwa Springers für die Krankenhausküche vor. Damit präsentieren die beiden Firmen einen möglichen Schritt zur ergonomischen Verbesserung von Arbeitsplätzen, auch in nicht industriellen Bereichen. Steigende Anforderungen im Pflegebetrieb stellen neue Herausforderungen dar. Die Personalbelastung ist in dieser Branche hoch und die vorhandenen Mitarbeiter müssen dementsprechend optimal eingesetzt werden, damit ein patienten- und serviceorientierter Pflegebetrieb gewährleistet werden kann. Die Konzeptstudie LBR iiwa Springer als Küchenassistent wird in Zusammenarbeit mit der Orga- Card Siemantel & Alt GmbH ent- wickelt. Der sensitive Helfer erledigt selbstständig und zuverlässig unergonomische und auf Dauer gesundheitsschädigende Arbeiten am Portionierband und entlastet hiermit das eigentliche Personal, heißt es. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Orga- Card und Kuka kann der Erfahrungsschatz in der Krankenhausspeisenversorgung und -logistik, die große Kundennähe und tiefe mit dem Know-how in der Industrierobotik und der hohen Verfügbarkeit des Anlagenbaus vereint werden, sagt Henning Borkeloh, Bereichsleiter Advanced Technology Solutions bei Kuka Systems GmbH. Die Lösung mit dem sensitiven Leichtbauroboter geht Gesundheits- und Qualitätsprobleme an und steigert durch Entlastung der Werker beziehungsweise des Personals die Wirtschaftlichkeit und Wertschöpfung des manuellen Arbeitsplatzes. Mit dem LBR iiwa ergeben sich neue Anwendungen für die Robotik. Eigengewicht und Sensitivität und sichere Soft- und Hardware ermöglichen es, den LBR iiwa in sicheren Roboterapplikationen einzusetzen. Basierend auf diesen Eigenschaften entwickelt der Bereich Advanced Technology Solutions der Kuka Systems ein ortflexibles, modulares Roboterkonzept den LBR iiwa Springer das in direkter Kooperation in einer Industrie- sowie Krankenhausanwendung mit dem Mitarbeiter un- Die Konzeptstudie der Kuka Systems GmbH im Einsatz als Küchenassistent. terschiedlichste Aufgaben übernimmt, die ergonomisch und oder prozesstechnisch kritisch sind, teilt Kuka mit. Handhabung Zeit Bild: Kuka robotik Roboter erobern das Krankenhaus Im Rahmen eines Pilotprojekts am Krankenhaus von Südjütland kümmern sich laut Blue Ocean Robotics Roboter um die Auslieferung von Blutproben und schonen so die Nerven des Personals. Das Redaktionsteam von ke NEXT gibt alles für seine Leser. 72 % der Beiträge wurden im vergangenen Jahr selbst recherchiert und geschrieben. Wolfgang Kräußlich Florian Blum Ingrid Fackler Wir tragen für Sie exklusiv Zahlen, Daten und Fakten zusammen und bereiten Sie leicht lesbar auf. Julia Lansen Bild: Fotolia, olly Wir sind vor Ort auf Messen, beim Kunden, beim Anwender, beim Hersteller und bei den Lieferanten. * Auswertungszeitraum: Januar Dezember Ausgewertet wurden alle redaktionellen Beiträge. verlag moderne industrie GmbH Justus-von-Liebig-Str Landsberg Dagmar Oberndorfer Angela Unger Tel.: 08191/125-0 Fax: 08191/ DK-Odense (tbö). Logistikroboter haben im dänischen Krankenhaussystem bis dato noch keinen Fuß gefasst und auch die Forschung in diesem Bereich ist begrenzt. Das Krankenhaus von Südjütland, Sygehus Sønderjylland, hat sich nun dafür entschieden, die Effekte von Logistikrobotern zu testen, welche Blutproben von einer Abteilung zur anderen transportieren. Dieser Test ist Teil eines Pilotprojektes. Stressniveau für das Personal dank Roboter reduziert Die Logistikroboter TUG könnten effizient Medikamente, Laborproben, Mahlzeiten und Wäsche innerhalb des Krankenhauses ausliefern. Sie beseitigten außerdem auch Abfälle. TUG sei ein vom Labor benötigter Stellvertreter, um Waren und klinisches zu befördern. Das Krankenhaus erfahre dadurch viele Vorteile. Den größten Gewinn sähen die Personalmanager des Sygehus Sønderjylland darin, dass das Stressniveau für das Klinikpersonal deutlich reduziert werde. Normalerweise transportiere das Personal der Notfallstation die Blutproben für die Analyse manuell zum Labor. Die Turn-Around-Time (TAT) Logistikroboter können Medikamente, Laborproben, Mahlzeiten und Wäsche ausliefern und können zudem Abfälle beseitigen. Bild: Blue Ocean Robotics also die benötigte Zeit von der Sammlung der Blutproben bis hin zu den Ergebnissen im Krankenhaus sei auf ein Maximum von einer Stunde begrenzt. Das Resultat sei ein hoher Stresspegel für die Angestellten gewesen, verursacht durch den permanenten Druck, Proben und Ergebnisse einzusammeln, anstatt sich um die Patienten zu kümmern und weitere Blutproben zu entnehmen. Indem der Roboter TUG diese Arbeit übernehmen, habe dies einen positiven Effekt auf das Personal und leiste so einen wertvollen Beitrag zur allgemeinen Arbeitssituation. Die Angestellten könnten sich dank ihres technischen Helfers wieder mehr auf die Patienten und ihre weitere Arbeit fokussieren und fühlten sich in ihrer Arbeitsleistung wieder effektiver. ke_next_redaktion_126x178.indd :03:28

13 20. März 2014 Nr. 12 Produktion Trends & Reports 13 MENSCH-ROBOTER-KOLLABORATION Regeln für kollaborierende Roboter unklar SUSANNE NÖRDINGER, PRODUKTION NR. 12, 2014 Momentan wird die für die Mensch-Roboter-Kollaboration gültige Norm DIN EN ISO um biomechanische Grenzwerte für die Kollision zwischen Mensch und Roboter erweitert. Da diese Werte noch nicht feststehen, bleiben die Regeln weiter Auslegungssache. LANDSBERG. Wie die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) berichtet, sind in letzter Zeit häufiger kollaborierende Roboter in den Betrieben anzutreffen. Nach ersten Erfahrungen erfüllten jedoch nicht alle Anlagen die europäischen Sicherheitsanforderungen. Eine explizite Warnung vor einem bestimmten kollaborierenden Robotertyp, der angeblich unsicher sei (Produktion berichtete in Ausgabe 9) hat die Berufsgenossenschaft wieder zurückgezogen. Zusammenstoß von Mensch und Roboter nicht geregelt Dennoch sind die Regeln für die sichere Auslegung für Mensch- Roboter-Kooperation derzeit nicht ganz klar. Relevant sind die Maschinenrichtlinie und des Weiteren die harmonisierten Normen DIN EN ISO für Industrieroboter sowie DIN EN ISO für sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen. In der ISO werden die vier Arten des kollaborierenden Betriebs definiert und es wird auf die neue Technical Specification TS verwiesen. Neben Vorgaben für die Risikobeurteilung und Gefahrenidentifikation wird die Technical Specification voraussichtlich Anforderungen an eine Geschwindigkeits- und Abstandsüberwachung sowie biomechanische Grenzwerte für den Kollisionsfall enthalten, erklärt Dr. Norbert Elkmann, Geschäftsfeldleiter Robotersysteme am Fraunhofer IFF. Sein Team am IFF ermittelt derzeit mit Hilfe von Probandenversuchen diese biomechanischen Grenzwerte. Wir können zum jetztigen Zeitpunkt die Aussage treffen, dass eine Mensch-Roboter-Kooperation aus sicherheitstechnischer Sicht auf jeden Fall realisierbar sein wird, ohne Menschen zu verletzen, versichert Elkmann. Ob dann später in der Norm als relevante Größe der Impuls, die Kraft- oder Druckverteilung ausschlaggebend sein werde, das wisse momentan jedoch das Fraunhofer IFF nicht und auch sonst niemand. Klar ist also, dass die früher erlaubte maximale statische Kontaktkraft ohne Angabe einer Kontaktfläche von 150 N beziehungsweise eine Leistungsbegrenzung von 80 W nicht mehr gelten, Anzeige Weltmesse für Werkzeugund Formenbau, Design und Produktentwicklung Werden Sie Aussteller! November 2014 Frankfurt/Main die neuen Grenzwerte aber noch nicht bestimmt sind. Die aktuelle ISO-Norm aus dem Jahr 2011 hat keine klare Kraftregelung wie die 150 Newton mehr, sagt auch Esben Ostergaard, CTO bei Universal Robots. Die Norm legt stattdessen fest, dass sich Kraft und Belastung der Risikobewertung der Roboteranwendung orientieren müssen. Für Peter Heiligensetzer, Geschäftsführer des Systemintegrators MRK-Systeme, ist die Handlungshilfe für Roboter im kollaborierenden Betrieb, die von BG und IFA-Institut erstellt wurde, das beste aktuell verfügbare Dokument, um Anwendungen mit kollaborierenden Robotern auszulegen. Laut BGHM ist es vor allem wichtig, dass die Robotersysteme über bestimmte Sicherheitsfunktionen verfügen, damit es nicht zu Verletzungen kommt. Bei der Beurteilung der Arbeitssicherheit komme es neben den Eigenschaften des Roboters vor allem auf die Einsatzbedingungen an. Wir engagieren uns zusammen mit dem Institut für Arbeitssicherheit der DGUV in enger Kooperation mit der Universität Mainz seit langem in der Forschung zu den Anforderungen an die direkte Mensch-Roboter-Kollaboration, berichtet Dr. Matthias Umbreit, Leiter des Sachgebiets Maschinen, Anlagen, Fertigungsautomation und -gestaltung bei der BGHM, und fährt fort: Wir Im Fokus muss immer die Roboteranwendung stehen beraten unsere Mitgliedsbetriebe, die Systeme mit kollaborierenden Robotern im Einsatz haben, hinsichtlich Sicherheit, technischen Spezifikationen und erforderlichen Unterlagen. Die BGHM hat außerdem eine Checkliste erstellt (siehe Abbildung), welche die Installation kollaborierender Robotersysteme erleichtern soll. Die Checkliste der BGHM soll die Installation kollaborierender Robotersysteme erleichtern. Bilder: BGHM / MRK-Systeme

14 14 F&E Produktion 20. März 2014 Nr. 12 Hochgeschwindigkeitselektronik Was Elektronen zum Zittern bringt Physikern der Uni Regensburg ist es gelungen, dass oszillierende Elektronen unter bestimmten Bedingungen elektromagnetische Strahlung vom Mikrowellen- bis zum Ultraviolett-Bereich ausstrahlen. Die Abbildung zeigt eine schematische Darstellung oszillierender Elektronen, die hochfrequente elektromagnetische Strahlung aussenden. Bild: Uni Regensburg Regensburg (tbö). Moderne Hochgeschwindigkeitselektronik basiere auf winzigen Halbleiter- Strukturen, in denen Elektronen mit Hilfe von elektrischen Feldern auf immer höhere Geschwindigkeiten beschleunigt würden. Bald schon dürften Feldstärken erreicht werden, die zu einer neuen Klasse von Quantenphänomenen führen. Die Oszillation der Elektronen beobachten Physiker der Universitäten Regensburg, Marburg und Paderborn hätten nun nachgewiesen, dass sich Elektronen unter diesen Bedingungen nicht mehr monoton in eine Richtung bewegen, sondern extrem schnelle Oszillationen ausführen, die Licht über einen superbreiten Spektralbereich ausstrahlen. Die Ergebnisse seien in der Fachzeitschrift Nature Photonics veröffentlicht worden. Vor 85 Jahren beschrieb Felix Bloch, einer der Väter der modernen Festkörperphysik, die Bewegungen von Elektronen in einem Festkörper mit quantenmechanischen Wellen. Die Bewegungen seien dabei mit den Bewegungen von Wellen auf dem Wasser vergleichbar: Treffen sie auf ein Hin- dernis, etwa einen Stein, dann würden sie gestreut und auf der Wasseroberfläche bilde sich ein Muster kleiner Wellen aus. In einem Festkörper führe die enorme Anzahl periodisch angeordneter Atome zu einem hochkomplexen Streumuster der Elektronen und zu einer überraschenden Vorhersage: In einem starken elektrischen Feld sollten sich Elektronen demnach nicht wie intuitiv erwartet gleichförmig in eine Richtung bewegen, sondern beginnen zu oszillieren. Dieses merkwürdige Verhalten hätte aber bislang nur in künstlichen Modellsystemen beobachtet werden können, weil die Wellennatur der Elektronen durch ihre Wechselwirkung untereinander sowie mit dem Atomgitter eines natürlichen Festkörpers schnell verwischt werde. Bahnbrechendes Experiment Einem Team um Prof. Dr. Rupert Huber vom Institut für Experimentelle und Angewandte Physik der Universität Regensburg ist es nun in einem bahnbrechenden Experiment gelungen, elektrische Felder in der Größenordnung von 10 Mrd V/m mit einer Präzision von billiardstel Sekunden an Halbleiter anzulegen und die Oszillation der Elektronen zu beobachten, bevor sie verwische. Die Forscher nutzten dazu eine erst vor kurzem in Betrieb genommene Hochfeld-Terahertzquelle der Uni Regensburg. Sie könne ultrakurze Lichtblitze im infraroten Spektralbereich mit Rekordintensitäten und präzise kontrollierbarem Feldverlauf erzeugen. Der Trick dabei sei, so die Forscher, das schwingende elektrische Feld eines solchen Lichtblitzes als kurzzeitige Vorspannung zu verwenden. Mit einer extrem schnellen Zeitlupenkamera könnten die Wissenschaftler zudem zeigen, dass die oszillierenden Elektronen elektromagnetische Strahlung vom Mikrowellen- bis zum Ultraviolett-Bereich ausstrahlen. Zur Erklärung dieser Messdaten entwi- ckelten die Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Stephan W. Koch und Prof. Dr. Mackillo Kira an der Universität Marburg gemeinsam mit Prof. Dr. Torsten Meier von der Uni Paderborn ein quantenmechanisches Modell, das die komplexen Vorgänge im Halbleiter nachbilde und die experimentellen Daten eindeutig als dynamische Bloch-Oszillationen identifiziere. Die Ergebnisse vermitteln einen spektakulären Spektakulärer Einblick in die Quantenwelt Einblick in eine Quantenwelt, die für künftige Generationen von Halbleiterbauelementen entscheidend werden dürfte. Was vielleicht noch wichtiger ist: Sie zeigen, dass sich elektrische Ströme auf Zeitskalen einzelner Lichtschwingungen kontrollieren ließen. Die Elektronik der Zukunft könnte also auch bei optischen Taktraten funktionieren. Nicht zuletzt emittierten Bloch-Oszillationen ultrakurze Lichtblitze im infraroten Spektralbereich in einer Rekordbandbreite. Diese Lichtquelle dürfte demnach ein wertvolles Forschungsinstrument für die Ultrakurzzeitphysik werden, so das Fazit der Wissenschaftler. 'Green Economy Hocheffiziente Leistungselektronik auf GaN-Basis Ein Projekt aus Industrie und Forschung mit dem Titel effiziente Umrichter auf Basis von GaN-Halbleitern untersucht ien und Schaltungen, die energieeffiziente, kostengünstige GaN-Leistungselektronik ermöglichen sollen. berlin (tbö). Beim Laden der Batterie von Elektroautos und beim Einspeisen von Solarstrom ins Netz gehe regelmäßig verloren, denn bei der Wandlung von Spannung und Strom in Leistungselektronikmodulen entstehen Verluste. Im Vergleich zum Halbleitermaterial Silizium, aus dem Leistungselektronikkomponenten gewöhnlich hergestellt würden, könnten Galliumnitrid (GaN)-Bauelemente diese Verluste deutlich verringern und so die CO 2 -Bilanz verbessern. Zudem ermöglichten sie höhere Schaltfrequenzen und damit im Prinzip kompaktere Leistungselektronikmodule. In dem Verbundprojekt E2CO- GaN effiziente Umrichter auf Basis von GaN-Halbleitern untersuchen laut Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM sieben Partner aus Industrie und Forschung daher jetzt ien und Schaltungen, die als Grundlage für energieeffiziente und kostengünstige GaN- Leistungselektronik dienen sollten. Das Verbundprojekt, das Teil der europäischen Technologieinitiative ENIAC ist und an dem 24 Partner aus zehn europäischen Ländern beteiligt sind, werde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms IKT 2020 Forschung für Innovationen über drei Jahre mit rund 3,6 Mio Euro gefördert. Das Ziel des Förderprogramms sei, die technologische Spitzenstellung Deutschlands in der Elektronik zu stärken. Das BMBF unterstütze hierzu insbesondere Innovationspartnerschaften zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die effizienz von Umrichtern erweitern Um energieeffiziente und kostengünstige GaN-Leistungselektronik herstellen zu können, wollen die Partner in E2COGaN die eigenschaften von auf günstigen Siliziumwafern gewachsenen GaN-Schichten verbessern und deren Einsatz in Leistungsmodulen ermöglichen. Mit begleitenden Messungen und Simulationen entwickelten sie zunächst einen robusten Herstellungsprozess für GaN-auf-Si-, das dann als Basis für Bauelemente und Leistungsmodule diene. Die Anwendung der Module solle exemplarisch in der Photovoltaik und in Fahrzeugen mit elektrischen Antrieben demonstriert werden. Die deutschen Partner seien entlang der Wertschöpfungskette aufgestellt. So fertige die Firma Azzuro GaN auf Siliziumwafern für die Halbleiterprozessierung. Das Fraun hofer-institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB charakterisiere die Halbleitermaterialien, das Fraunhofer- Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS arbeite an hochtemperaturfesten Ansteuerungen für die Leistungselektronik und das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM entwickle Technologien für das Wafer-Level-Packaging und die Modulintegration. Das Fraunhofer IZM in Berlin beteilige sich zudem an der Charakterisierung und übernehme die deutsche Projektkoordination. Bosch bringe seine Expertise in der Aufbau- und Verbindungstechnik und Zuverlässigkeit von Leistungselektronik für Automobil-Anwendungen ein. Die Universität Kassel konzipiere und evaluiere einen Photovoltaik-Inverter auf Basis von Beim Laden von Elektroautos geht regelmäßig verloren. Galliumnitrid-Bauelemente können diese Verluste deutlich verringern und so die CO 2 - Bilanz verbessern. Bild: Audi GaN, während Audi Batterieladegeräte mit GaN-Leistungsmodulen für den Einsatz in Elektrofahrzeugen realisiere. Die deutschen Partner sind nach Angaben des IZM in den europäischen ENIAC-Verbund gleichen Namens unter der Leitung von ON Semiconductors Belgium BVBA eingebunden, der aus insgesamt 24 Partnern aus zehn Ländern besteht. Durch diese Zusammenarbeit werde die weltweit führende Position Europas gestärkt und ein langjähriger Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz auf dem Weltmarkt ermöglicht.

15 20. März 2014 Nr. 12 Produktion F&E 15 Biochemie Nichts geht ohne Katalysatoren Ein Wissenschaftler-Team der Universität Bonn erforscht, wie sich auf teure Edelmetalle basierende Katalysatoren durch günstigere, effizientere Metallkomplexe ersetzen lassen. Das Projekt wird mit mehr als Euro gefördert. Bonn (tbö). Egal, ob es um die Herstellung von Margarine, Benzin, Schwefelsäure oder den für die Ernährung der Weltbevölkerung wichtigen Kunstdünger geht kaum ein chemisches Herstellungsverfahren kommt heutzutage ohne Katalysatoren aus. Auch der Organismus von Menschen, Tieren und Pflanzen wäre ohne diese Helfer nicht funktionsfähig. Nicht zu vergessen, dass die Luft in den Städten weiterhin mit Abgas geschwängert wäre und der Säurefraß an den steinernen Denkmälern sein Unwesen triebe, verfügten mittlerweile nicht die meisten Fahrzeuge über einen Katalysator. Katalysatoren beschleunigen chemische Reaktionen Katalysatoren beschleunigen chemische Reaktionen und senken deren Aktivierungsenergie. Sie sorgen dafür, dass für Produktionsprozesse weniger erforderlich ist und statt schädlichen Nebenprodukten nur die gewünschten Substanzen entstehen werden, sagt Prof. Dr. Andreas Gansäuer vom Kekulé-Institut für Organische Chemie und Biochemie der Uni Bonn. Mit mehreren Fachkollegen hat der Wissenschaftler an einer Ausschreibung der International Union for Pure and Applied Chemistry (IUPAC) für Pilotprojekte auf dem Gebiet der nachhaltigen Katalyse erfolgreich teilgenommen. Unser Anzeige Weltmesse für Werkzeugund Formenbau, Design und Produktentwicklung Werden Sie Aussteller! November 2014 Frankfurt/Main Prof. Dr. Andreas Gansäuer, Meriam Seddiqzai, Prof. Dr. Stefan Grimme und Katharina Zimmer (v.l.n.r.) von der Uni Bonn erforschen, wie sich Edelmetall-Katalysatoren durch günstigere, effizientere Metallkomplexe ersetzen lassen. Bild: Uni Bonn interdisziplinäres Team hat sich mit dem Antrag durchgesetzt, freut sich Prof. Gansäuer über den Erfolg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und weitere Förderer unterstützen das Forschungsprojekt über drei Jahre mit mehr als Euro. Die internationale Forschergruppe, die aus den Bonner Chemikern Andreas Gansäuer und Stefan Grimme sowie Jack Norton (Columbia University, USA) und Chaozhong Li (Shanghai Institute of Organic Chemistry, China) besteht, will durch interdisziplinäre Ansätze neue Konzepte für nachhaltige Prozesse erschließen. In den Projekten gehe es um neue Ansätze in der Katalyse, bei Reaktionen auch für den industriellen Maßstab denen etablierte, aber auf seltenen und daher teuren Edelmetallen wie etwa Rhodium und Iridium basierende Katalysatoren durch Komplexe häufig vorkommender Metalle Titan, Vanadium, Chrom und Kobalt ersetzt würden. Mit den neuen Reaktionen würden aus einfachen Bausteinen komplexe Strukturen aufgebaut, die beispielsweise für die Synthese von Schmerzmitteln oder Antibiotika von besonderem Interesse seien. Ein wichtiges Ziel unserer Untersuchungen ist, die Reaktionen so zu entwickeln, dass sie auch im industriellen Maßstab einsetzbar sind, erläutert Prof. Dr. Stefan Grimme vom Mulliken Center für Theoretische Chemie der Universität Bonn. Verbrennungsforschung Labor für Gasturbinenforschung eröffnet In dem erst vor wenigen Wochen eröffneten labor für Gasturbinenforschung werden laut TU Berlin hocheffiziente Gasturbinen getestet und ultraschadstoffarme Brennkammern für diese entwickelt. berlin (tbö). Nach nur 14 Monaten Bauzeit konnte das Laborgebäude des Fachgebiets Experimentelle Strömungsmechanik, Hermann-Föttinger-Institut, auf dem Ostgelände der TU Berlin fertiggestellt werden. Raum für die weitere Verbrennungsforschung Das Gebäude bietet Platz für vier Prüfstände von jeweils 25 bis 40 m² sowie für zwei Kontrollräume. Mit einer Verbrennungsleistung von insgesamt 1 MW können Versuche unter den selben Bedingungen durchgeführt werden, wie sie auch in Gaskraftwerken und Flugzeugtriebwerken auftreten, meldet die Universität. Die Gesamtfläche des neuen Gebäudes beträgt rund 220 m². Damit sei Raum für Innovationen auf dem Gebiet der Verbrennungsforschung geschaffen und die Entwicklung des Ostgeländes der TU Berlin weiter vorangetrieben worden. Die Forschung und Versuche im labor besitzen eine ho- Mit einer Verbrennungsleistung von insgesamt 1 MW können Versuche unter Bedingungen durchgeführt werden, wie sie auch in Gaskraftwerken und Flugzeugtriebwerken auftreten. Bild: TU Berlin he Praxisrelevanz, so die Wissenschaftler. Das Fachgebiet Experimentelle Strömungsmechanik, Hermann-Föttinger-Institut, arbeitet bereits seit mehr als zehn Jahren mit internationalen Partnern wie auch mit regional ansässigen Unternehmen wie Alstom, Siemens und Rolls Royce zusammen. In dem Laborgebäude werde fortan Spitzenforschung betrieben, heißt es. So würden zwei Versuchs stände des Sonderforschungsbereiches TurbIn Signifikante Wirkungsgradsteigerung durch gezielte, interagierende Verbrennungs- und Strömungsinstationaritäten in Gasturbinen in dem neuen Laborgebäude eingerichtet. Im Berliner Forschungsverbund werde der nächste Evolutions- schritt der Gasturbine, die Detonationsverbrennung, erforscht. Dabei würden kontrolliert Detonationen in der Brennkammer erzeugt, die zu einer sprunghaften Verbesserung des Wirkungsgrades führten. Für das prestigeträchtige Vorhaben Greenest, das vom European Research Council (ERC) gefördert werde, solle außerdem in diesem Gebäude erstmals das Konzept der besonders sauberen, nassen Verbrennung in einer Gasturbine demonstriert werden. Bei dieser Technik würden große Mengen Wasserdampf der Flamme beigemischt. Neben der Reduktion der Schadstoffe und der Erhöhung der Effizienz ermögliche diese Technik die sichere Verbrennung von Biogasen. Verbrennungsschwingungen, die Brennkammern zerstören Der ERC-Advanced-Grant sei der renommierteste europäische Forschungspreis. Auch führten in dem Gebäude die Berliner Forscherinnen und Forscher die richtungsweisenden Untersuchungen zur Thermoakustik an zwei Prüfständen fort. Thermoakustik, auch als Brennkammerbrummen bekannt, seien gefährliche Verbrennungsschwingungen, die in Gasturbinen zur Erhöhung der Schadstoffemissionen und zur Zerstörung der Brennkammer führen könnten.

16 16 Konstruktion Produktion 20. März 2014 Nr. 12 Steckverbinder Spritzwasserdichter Gerätestecker Schurter bietet zwei neue spritzwasserdichte IECGerätesteckverbindungen an. Bild: Schurter Schurter bietet zwei Gerätestecker in spritzwasserdichten Versionen an. Der Gerätestecker hat einen Schutzgrad von IP 54, das Kombielement Typ 5707 bietet standardmäßig einen Schutz von IP 65. CH-Luzern (sp). Der neue Gerätestecker mit Abdichtkit von Schurter hat einen Schutzgrad von IP 54, sowohl ins Gerät hinein wie auch bei der Steckverbindung zur Kabeldose. Das Kombielement Typ 5707 bietet standardmäßig einen Schutz von IP 65 ins Gerät. Mit dem optionalen Abdichtkit ist die Kabelsteckverbindung zusätzlich mit IP 54 geschützt. Wirksam geschützt gegen Staub und Strahlwasser Für Anwendungen in Spritzwasserumgebung bietet Schurter die beiden Gerätesteckertypen 6100 und 5707 neu in einer optionalen Varianten mit Abdichtkit an, welches IP 54 für die Steckverbindungen garantiert. Das kompakte Kombielement 5707 enthält einen Gerätestecker, Sicherungshalter und ein Standard- oder Medizinfilter. Es bietet standardmäßig den Schutzgrad IP 65 ins Gerät, ist also dicht gegen Staub und Strahlwasser. Das Bauteil verfügt über Dichtungen an der Montageöffnung, bei den Schrauben, den Sicherungshaltern sowie zwischen den Steckerstiften und dem Steckergehäuse. Weniger Luft Steckverbindung von IP 54 im Einsatz sicherzustellen, muss zur Fixierung der Gerätesteckverbindung ein Sicherungsbügel verwendet werden. Dieser ist in den Kits bereits enthalten. Straubenhardt (tbö). Der neue Zerstäuber von Sommer-Technik hat den Maßen von 95 x 35 x 32 mm überall Platz. Er saugt die Flüssigkeit nicht an, sie wird von oben aus einem Behälter zugeführt.. Hierdurch ist sehr wenig Luft nötig. Wird der Zerstäuber mit Druckluft beaufschlagt, öffnet sich sein FluidVentil und die Flüssigkeit wird feinstdosiert aufgetragen. Bei Unterbrechung der Druckluft macht die Fluidzufuhr sofort zu. Das vereinfache die Ansteuerung, da diese ausschließlich über die Druckluft erfolgen kann. Handhabung Zeit Handhabung Zeit Dichtset mit einem Schutzgrad von IP 54 Mit der neuen zusätzlichen Dichtung im Gerätestecker ist das 5707 IP-54-geschützt zwischen dem Stecker und dem Anschlusskabel, wenn es eingesteckt ist. Das Kombielement eignet sich für Geräte der Medizintechnik, welche routinemäßig gewaschen und desinfiziert werden. Dazu gehören etwa Diagnose-, Dialyse- oder Infusionsgeräte. Aber auch für das kommerzielle Umfeld eignet es sich ideal. Der IEC-Gerätestecker ist ebenfalls mit einem Dichtset für einen Schutzgrad von IP 54 sowohl Das Sprühbild kann individuell eingestellt werden. Bild: Sommer-Technik ins Gerät wie auch der Kabelsteckverbindung lieferbar. Er eignet sich für Geräte in Außenanwendungen, für Fahrzeugladegeräte, für die Fahrzeugdiagnostik sowie für Ultraschallreinigungs- oder Rührgeräte in Labors. Neutrale Prüfstellen haben die Zuverlässigkeit der neuen Abdichtkits nach IEC geprüft und bestätigt. Um die Dichtheit der Steuerungstechnik Kürzere Entwicklungszeit dank Pick&Hold-Modul Die Module PHu-24 für Dreh- und Hubmagnete sorgen nach Angaben des Anbieters Maccon für eine optimierte Ansteuerung und eine verkürzte Entwicklungszeit. Tu b e orf Düsseld 2014 il r p A tand A32 S Halle 6 Bestseller-Liste. Seitenweise Höhepunkte: Der neue Westfalen-Katalog für Gase-Anwender. München (tbö). Bei der Ansteuerung von Drehmagneten und Hubmagneten stellt das PHu-24-Modul beim Einschalten einer induktiven Last für eine definierte Zeit einen Spitzen-Strom zur Verfügung, danach wird der Strom auf den Haltewert reduziert. Die Module der PHu-24-Serie würden die Nutzung einer hohen Anfangskraft bzw. eines hohen Anfangsdrehmoments erlauben, ohne dass die durchschnittliche Leistung und damit die thermische Belastung für den Aktuator zu hoch sei. Damit werde es möglich, die Kennlinie eines Aktuators den Anforderungen der Applikation anzupassen gegebenenfalls könne ein kleinerer und auch kostengünstigerer Aktuator eingesetzt werden. Der Microcontroller könne über eine Softwareoberfläche in der Entwicklungsphase genutzt werden, um optimale Einstellungen einfach zu eruieren. Ansteuerungsmöglichkeiten über Buttons und Diagnosetools für Strom, Einschaltdauer und Temperaturüberwachung sind in die Softwareoberfläche des Moduls integriert. Die Spitzenzeit, der Spitzenstrom und der Halte strom können beim PHu-24 über die Softwareoberfläche eingestellt und im Gerät dauerhaft gespeichert werden. Handhabung Zeit Im neuen Westfalen-Katalog finden Sie alles, was Sie für die Gasentnahme brauchen: Druckminderer, Regelstationen, Schläuche, Behälter, Sicherheitsausstattung, Rohre, Armaturen... Herstellerunabhängig zusammengestellt, in exzellenter Qualität, zu fairen en, Beratung inklusive. So wird aus Einzelteilen eine richtig runde Geschichte, mit der Sie Zeit, Geld und Nerven sparen. Gase, und Know-how Bestseller_Liste_148x201.indd 1 Das hätten Sie gern Bunt auf Weiß zum Umblättern? Fordern Sie direkt den Westfalen-Katalog an! Westfalen AG Bereich Gase Münster Fon Fax :33 Die Spitzenzeit, der Spitzenstrom und der Halte strom können beim PHu-24 dauerhaft gespeichert werden. Bild: Maccon

17 20. März 2014 Nr. 12 Produktion Fertigung 17 Etikettieren Antrieb und Steuerung neu Eine extrem kompakte Bauweise kombiniert mit neuester Steuerungstechnik zeichnet die Thermotransfer-Etikettiermaschine des schwäbischen Kennzeichnungsspezialisten Topex aus. Erkenbrechtsweiler (ba). Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet bedeutet Platz oder Bauraum innerhalb von Montageund Produktionsanlagen immer bares Geld. Mit der Topex 7100 in drei unterschiedlichen Druckbreiten sowie wahlweise linker oder rechter Bauweise stehen verschiedene Optionen zur Auswahl, die das gesamte Spektrum für Etikettendruck- und Spendeapplikationen abdecken. Der komplett standardisierte Aufbau der Topex 7100 ermöglicht laut Unternehmen ein hervorragendes -/Leistungsverhältnis. Die Einsatzgebiete für dieses System befinden sich in Verpackungsanlagen, Montage- und Produktionslinien oder manuellen Arbeitsplätzen. Dabei wird das Etikett unmittelbar nach dem Bedrucken durch ein zweiachsiges pneumatisches Vakuumhandling auf das Bauteil appliziert. Da das System lagenunabhängig integrierbar ist, sind Etikettierungen von oben oder seitlich kein K.O.-Kriterium. Für Anwendungen in Sonder- oder projektspezifischen Lösungen eignet sich der Basisdrucker ebenfalls. Mehrachsige pneumatische oder schrittmotorisch betriebene Hand lingssysteme oder Robotersysteme werden hier zur Verarbeitung der bedruckten Etiketten eingesetzt. Bei der Verarbeitung sehr kleiner Etiketten oder bei sehr kleinen Druck- und Etikettiertoleranzen ist die Topex 7100 durch ihr neues Antriebs- und Steuerungskonzept ebenfalls erste Wahl. Das laut Hersteller einzigartige Steuerungskonzept auf PC-Basis vereint alle Anforderungen an neuester Drucktechnologie, Datenkommunikation und Handlingssteuerung. Die Topex 7100 wartet auf ihren Einsatz in Verpackungsanlagen, Montage- und Produktionslinien oder manuellen Arbeitsplätzen. Die offene Schnittstellenarchitektur erlaubt die Anbindung an nahezu alle übergeordneten Host- Systeme. ProfiBus, ProfiNet oder Ethernetanbindungen sind ebenso umsetzbar wie die serielle oder parallele Datenkommunikation. Eine integrierbare E/A Karte steuert bis zu drei Handlingsbewegungen und spart somit eine externe SPS ein. Mit dem entsprechenden Softwaretool besteht die Möglichkeit, die Abläufe selbst zu programmieren. Handhabung Zeit Bild: Topex Schweisstechnik Schlüsselfertige Schweißanlagen Für die Umsetzung komplexer Schweißzyklen und für das automatisierte Schweißen entwickelt das französische Unternehmen Polysoude schlüsselfertige Komplettanlagen. F-Nantes (tbö). Polysoude bietet Lösungen für das automatisierte Schweißen an. So könnten im Rahmen von Fügeprozessen oder Auftrags chweißoperationen in unterschiedlichen Industriezweigen anspruchsvollere Aufgaben durch numerische Steuerung der Bewegungsachsen automatisierter Schweißanlagen oder durch den Einsatz von Industrierobotern gelöst werden. Industrielle Anwender stünden häufig vor dem Problem, ihren Vorstellungen entsprechende An- Industrieroboter können nicht nur die Aufnahme der Schweißwerkzeuge übernehmen, sondern auch komplexe Bewegungsabläufe ermöglichen. lagen zum Umsetzen komplexer Schweißzyklen zu beschaffen. Zwar seien solche Firmen in vielen Fällen in der Lage, die Auswahl und Bereitstellung der notwendigen Komponenten selbst zu übernehmen. Doch das reibungslose Zusammenspiel der Anlagenteile im Sinne einer funktionsfähigen Einheit scheitere oft daran, dass keine geeignete Steuerung zur Verfügung stehe. Polysoude übernimmt nach eigenen Angaben in solchen Fällen die Entwicklung schlüsselfertiger Komplettanlagen. Um hier alle Vorteile der von Polysoude entwickelten Brennerkonstruktionen ausschöpfen zu können, böten sich Industrieroboter als universell einsetzbare Vorrichtungen an. Handhabung Zeit Bild: Polysoude Roboterschweissen Ausfälle vermeiden dank automatischem Wechsel Der vollautomatische Strom- und Gasdüsenwechsler von Cloos ermöglicht ein durchgängiges Schweißen mit funktionsfähigen Komponenten. Produktionsausfälle werden so vermieden. Haiger (snö). Bei dem vollautomatischen Strom- und Gasdüsenwechsler von Carl Cloos werden Verschleißteile automatisch ausgetauscht. So können Roboterschweißanlagen mannlos im Dauerbetrieb arbeiten. Benötigt der Schweißroboter neue Düsen, kommt der automatische Stromund Gasdüsenwechsler ins Spiel. Er entnimmt prozesssicher die Verschleißteile des Brenners und ersetzt diese vollautomatisch gegen neue. Eine Bedienperson ist hierzu nicht erforderlich. Die integrierte Brennerreinigung und Brennermesseinheit garantieren optimale Schweißergebnisse bei noch kürzeren Produktionszeiten, berichtet Cloos. Durch den Wegfall von Rüstzeiten und reduzierten Nebenzeiten werde eine optimale Anlagenauslastung sichergestellt. Der Qirox SpareMatic kann dank seiner kompakten, modularen Bauweise problemlos in jede vorhandene Anlage integriert werden, verspricht Cloos. Laut dem Hersteller ist der automatische Düsenwechsler aus speziellen Kundenanforderungen entstanden. Die Kunden würden sich verstärkt einen durchgängigen mannlosen Betrieb ihrer Anlagen wünschen. Cloos erkenne einen klaren Trend hin zu komplexen Automationslösungen. Handhabung Zeit Der automatische Strom- und Gasdüsenwechsler ermöglicht einen mannlosen und durchgängigen Schweißbetrieb. Bild: Cloos Fügetechnik Mit Konstruktionsklebstoffen hochfest verbinden Mit den Konstruktionsklebstoffen RK 1300 und RK 1500 von Weicon lassen sich unterschiedlichste ien hochfest miteinander verkleben. Auch beschichtete ien können verklebt werden. Für die hochfeste Verbindung verschiedener ien Münster (snö). Bei den RK-Klebstoffen von Weicon handelt es sich um zweikomponentige Reaktionsklebstoffe auf Methacrylatbasis. Die Klebstoffe werden im No-Mix Verfahren verarbeitet. Somit ist ein Mischen der beiden Komponenten, dem Klebstoff und dem Aktivator, nicht erforderlich. Die Aushärtung setzt erst ein, wenn die mit Klebstoff und Aktivator behandelten Oberflächen zusammengefügt werden, verspricht Weicon. Dies biete in der industriellen Praxis den Vorteil, dass die Verklebung zeitunkritisch ist, da keine direkte Verarbeitung erforderlich ist. Die Aushärtung zu einer Klebschicht erfolge erst durch die chemische Reaktion zwischen Klebstoff und Aktivator. Klebstoffe von Weicon eignen sich für die hochfeste Verbindung Durch die Aushärtung nach der Verklebung wird automatisch eine Dichtwirkung erzielt, die Passungsrost und Kontaktkorrosionen verhindert. Bild: Weicon verschiedener en. So könnten zahlreiche Metalle, Kunststoffe, Faserverbundwerkstoffe, Holz, Glas, Keramik und Stein miteinander verfügt werden. Selbst bei beschichteten Metallen könnten die RK-Konstruktionsklebstoffe zum Einsatz kommen. RK-Klebstoffe sind laut Hersteller Weicon besonders hochfest und härten restelastisch und schlagzäh aus. Sie haben eine schnelle und hohe Anfangshaftung und sind in einem breiten Temperaturbereich einsetzbar wie Weicon berichtet. Die Konstruktionsklebstoffe eignen sich für viele Industriebereiche und sind universell einsetzbar. So können sie zum Beispiel im Fahrzeugbau, im Maschinen- und Apparatebau, in der Elektrotechnik oder in der Bau- und Möbelindustrie verwendet werden. Handhabung Zeit

18 18 Qualitätssicherung Produktion 20. März 2014 Nr. 12 Code-Lesen Bildverarbeitung sichert die Prozesskette Kamillo Weiss, Aufeinander folgende Fertigungsprozesse in der automatisierten Produktion müssen in der Qualität ständig weiter optimiert werden. Effektive Bildverarbeitung und bildbasiertes zuverlässiges Lesen von Codes sind dabei Qualitätsgaranten. Unten: 1-D-Signal, extrahiert aus dem gleichen 1,2 PPM-Barcode aber mittels Hotbars, ohne verloren gegangene Merkmale. Leinfelden-Echterdingen (sp). In der gesamten Fertigungskette ist das Endprodukt in seiner Qualität nur so gut wie das einzelne Bauteil. Wer die Ausschussrate von kompletten Systemen auf wenige ppm senken muss, der muss jedes einzelne Bauteil einer zuverlässigen Qualitätskontrolle unterziehen. In der ganzen Bandbreite der Fertigung von Mikroelektronik, Elektronik und Leistungselektronik geht das nicht ohne Bildverarbeitung zur Qualitätssicherung, in Kombination mit der vollständigen Rückverfolgbarkeit mittels 1D- und 2D-Codes auf den Bauteilen. Oft nur wenige Millimeter groß, können diese Codes im laufenden Prozess mit bildbasierten Lesealgorithmen sicher gelesen und dokumentiert werden. Einfache Integration in ein beschränktes Raumangebot Die autarken Vision-Systeme in minimalen Abmessungen bieten die Vorteile einfacher Integration in beschränktem Raumangebot und können dennoch anspruchsvolle Aufgaben der Qualitätskontrolle und Anwesenheitskontrolle übernehmen. Komfortable Bedienungsoberflächen und Entwicklungsumgebungen erschließen die Möglichkeit, auch ganze Netzwerke von Vision-Systemen einfach zu integrieren und zu handhaben. Die autarken Vision-Systeme in minimalen Abmessungen bieten die Vorteile einfacher Integration in beschränktem Raumangebot. Bilder: Cognex Neben den PC-basierten Vision- Systemen auf der Basis von Vision- Pro für besonders komplexe Anforderungen bietet Cognex mit der Produktfamilie In-Sight ein breites Angebot von autarken kompakten Vision-Systemen. In einem kleinen robusten IP67- Aluminiumgehäuse ist das komplette System aus Kamera, modularer Optik, Rechner, Kommunikationsschnittstellen und individuell auch LED-Beleuchtung mit hoher Integrationsdichte zusammengefasst. Die Produkte der In-Sight Serie bieten hohe Leistungsfähigkeit, so dass sie viele Aufgaben übernehmen, die bislang PC-basierten Systemen vorbehalten waren. Die Modell reihe deckt eine große Bandbreite von Anforderungen ab, beispielsweise das Lesen und Verifizieren der 1D- und 2D-Codes in Hochgeschwindigkeit, bis hin zu hoher messtechnischer Präzision mit 5 Megapixel Bildauflösung und Color-Bildverarbeitung. Hinzu kommen die Entwicklungs- und Bedienungsumgebungen von In-Sight-Explorer 4.9 und der Bedieneinheit VisionView 900, mit der ganze Netzwerke von Vision-Systemen erstellt und auf einfache Weise programmiert werden können. Mit der Konfigurationssoftware EasyBuilder können die Hochleistungs-Bildverarbeitungswerkzeu- ge ohne Programmierkenntnisse schnell eingesetzt werden. Die Cognex Directory Server (CDS) Software für die Produktlinie In- Sight erschließt dem Anwender eine hohe Sicherheit in der Prozesskommunikation. CDS zentralisiert für die gesamte Architektur der Informationssicherheit im Unternehmen die Autorisierungsund Authentifizierungskontrolle für alle Benutzer im gesamten Netzwerk. Eine klare Architektur von Vision-Tools CDS kann die Zugriffsrechte für jeden Benutzer individuell einrichten, so dass die Integrität der Konfiguration des Bildverarbeitungssystems sowie die Fertigungsqualität und die Sicherheit gewährleistet sind. Der BV-Anwender muss in zunehmender Weise seine Maschinen- und Anlagenprozesse so effizient wie möglich gestalten. Dazu benötigt er Kommunikationspakete, die durch eine einfache Bedienungsoberfläche die Integration in nahezu jedes Fertigungsnetzwerk zügig und mit wenig Aufwand ermöglicht. Konnektivität ist somit ein entscheidender Faktor, um vielfältige Daten möglichst in Echtzeit auszutauschen und um damit hocheffiziente integrierte Prozesse zu gewährleisten. Cognex Connect ist ein Standard- Set von Netzwerkprotokollen, die eine nahtlose Kommunikation der autarken Vision-Produktfamilie In- Sight und der ID-Lesegeräte Data- Man mit den Maschinen und Anlagen gewährleisten. Diese umfassen die Protokolle Ethernet/IP mit Rockwell Add On Profile (ROP), Profinet mit Siemens GSD, Modbus TCP, MC-Protokoll, Powerlink und Devicenet. Dadurch können die Vision- und ID-Systeme in direkter Kommunikation an eine SPS oder Robotersteuerung angeschlossen werden. Es können auch mehrere BV-Systeme von einem vernetzten PC oder einem HMI ferngesteuert werden. In-Sight 7000 ist das erste Vision- System, das das Powerlink-Protokoll unterstützt. Es wird kein paralleles Netzwerk für die Bildverarbeitung benötigt, sodass die Prozessund Bilddaten über ein einziges Kommunikationsmedium übertragen werden können. Durch den Wegfall von Komponenten zum Triggern der Prozesskette verringert sich die Komplexität der Maschinen und Anlagen, mit letzt endlich reibungslosen Prozessen und Kosteneinsparungen. Dank Po werl ink kann die Kommunikation zwischen dem Vision-System und der zentralen CPU in Echtzeit erfolgen. Die erfolgreiche Strategie von fortschrittlicher Kommunikation integriert in komplexe Anwendungen hat sich in der intensiven Kooperation und Partnerschaft von Cognex mit den Automatisierungslösungen von B&R erfolgreich niedergeschlagen. Die Transparenz innerhalb der zentralen B&R-Steuerung ermöglicht verkürzte Projektlaufzeiten und Kosteneinsparungen. Qualitätsüberprüfung BMW setzt auf Zwick-Kompetenz Dr. Peter Stipp, Der deutsche Autobauer BMW setzt bei der Umsetzung der Prüfungsanforderungen für die Fahrwerksentwicklung auf die Prüfmaschine AllroundLine 20 kn von Zwick. München (tbö). Der bayerische Automobilhersteller BMW legt bereits bei der Fahrwerksentwicklung großen Wert auf eine umfassende Qualitätssicherung. Für die Umsetzung der Prüfungsanforderungen setzt der Automobilhersteller auf die Prüfmaschine AllroundLine 20 kn von Zwick. Diese viersäulige Standprüfmaschine gewährleistet durch hartverchromte Führungssäulen und Präzisionskugelgewindetrieb mit spielfrei eingestellten Spindelmuttern eine hohe Genauigkeit, meldet Zwick. Darüber hinaus bietet die AllroundLine einen variablen Einbau der Traversen, so dass optional ein zweiter Prüfraum zur Verfügung steht. Die Qualitätssicherung bei BMW beginnt bereits bei der Prüfung einzelner Fahrwerkskomponenten, wie zum Beispiel Schraubendruckfedern. Hierbei sind unter anderem Parameter wie Federkennlinien, der Verlauf der Kraftresultierenden und die Durchstoßpunkte relevant. In die Prüfmaschine wurde für ihren Einsatz bei BMW eine zusätzliche obere Festtraverse integriert. Auf der unteren Festtraverse der Prüfmaschine ist eine 6-Kanal-Messplattform mit mechanischer Überlastsicherung montiert. Die Messwerte lassen sich in Messfrequenz erfassen Um die oberen Durchstoßpunkte präzise zu ermitteln, ist die Fahrtraverse mit einer 3-Kanal-Messplattform ausgestattet. Zur Steuerung der Mess- und Regelvorgänge wurde die Zwick- Eigen entwicklung testcontrol eingesetzt. Mit dieser lassen sich Messwerte aller Messkanäle zeitsynchron mit hoher Auflösung und Messfrequenz erfassen und in Echtzeit verarbeiten. Die dadurch gewonnenen Messwerte geben anschließend Aufschluss über qualitätsbestimmende Eigenschaften wie Federkennwerte, der Durchstoßpunkte der Kraftresultierenden sowie der auftretenden Querkräfte der Schrauben-Druckfeder. Sie leisten damit einen weiteren Beitrag zur Qualitätssicherung. Die Standprüfmaschine von Zwick gewährleistet durch hartverchromte Führungssäulen und Präzisionskugelgewindetrieb mit spielfrei eingestellten Spindelmuttern eine hohe Genauigkeit. Bild: Zwick

19 20. März 2014 Nr. 12 Produktion Qualitätssicherung 19 Messtechnik Neue Mess-Software von Hexagon Hexagon Metrology hat mit PC-DMIS 2013 MR1 eine neue Version seiner Mess-Software zur Erfassung, Auswertung, Verwaltung und Präsentation von Herstellungsdaten entwickelt. GB-Cobham (hi). Die neue Version der Mess-Software PC-DMIS von Hexagon Metrology nutzt die allgemeinen Steuerungselemente von Microsoft 6.0 Common Controls und bietet damit eine übersichtlichere, intuitivere Benutzeroberfläche, heißt es. Das Erscheinungsbild der Steuerungselemente in den Dialogfeldern wurde für die Bessere Orientierung für den Anwender gesamte Software vereinheitlicht und modernisiert. So heißt das Dialogfeld Ausführungsoptionen nur noch Ausführung. Schaltflächen im Dialogfeld wurden durch Symbole ersetzt und die Dropdownlisten erhielten ein neues Aussehen. Zu den Highlights der Software gehören nach Unternehmensan- gaben neue Elemente auf der Benutzeroberfläche, die einen einfacheren, klareren Look vermitteln, mehr als 100 Applikationsverbesserungen, die auf Rückmeldungen von Benutzern zurückgehen, und neue Software-Tools. Die PC- DMIS-Software wird serienmäßig mit allen Messsystemen von Hexagon Metrology geliefert und steht auch für ein breites Spektrum anderer gängiger Messgeräte zur Verfügung. Diese Version von PC-DMIS 2013 MR1 wurde anhand von Benutzerrückmeldungen im PC- DMIS-Forum und gegenüber unserem technischen Support entwickelt, sagt Ken Woodbine, Präsident von Hexagon Metrology Software Division. Unsere mittelfristige Softwareentwicklungsstrategie konzentriert sich auf Kundenwünsche und die Optimierung existierender Tools, wobei aber auch neue Ideen umgesetzt werden sollen. Das Ergebnis ist ein ideales Gleichgewicht nützlicher Verbesserungen und innovativer Eigenschaften mit einem deutlich positiveren Nutzererlebnis und einem allgemein noch effizienteren Betrieb der Software. Mit der neuen Version wurden zahlreiche Verbesserungen auf allen Ebenen der PC-DMIS EMS (Enterprise Metrology Solutions) Plattform eingeführt, so Hexagon. Im Modul Blade Analysis können Nominal-Dateien und Berichtdateien jetzt direkt aus PC-DMIS generiert werden. Mit dem Blade Scan Toolkit können Benutzer Scans auf vordefinierten Bahnen durchführen. Dank der neuen Messstrategie für Auto Elemente wiederum sind Benutzer in der Lage, eine Ebene durch Bewegung entlang einer Bahn zu scannen, die durch eine Gruppe von Punkten festgelegt ist. Die Software umfasst auch eine neue, vereinfachte grafische Benutzeroberfläche zur Kalibrierung der Tasterwechsler LSP- X1c, LSP-X1h und LSP-X1sf. PC-DMIS 2013 MR1 liefert zudem eine neue Ein-Klick-Methode für manuelle Ziele in Verbindung Hexagon entwickelte die neue Messsoftware PC- DMIS 2013 mit optimierter Benutzeroberfläche, meldet das Unternehmen. mit optischen Koordinatenmessgeräten (KMGs). PC-DMIS Vision Software unterstützt nun auch CWS (Chromatic White Light Sensor) Scanning Fähigkeiten über das FDC (Firmware Distributed Control) Interface. Das Wrist-Mapping umfasst jetzt auch die Verwendung von CMS Lasersensoren. In PC- DMIS Vision wurden Geschwindigkeit und Wiederholgenauigkeit der Funktion Autofokus verbessert. Handhabung Zeit Bild: Hexagon Laser-Profil-Scanner Sensorsysteme sichern Qualität the easy way of machine vision Die Laser-Profil-Scanner für Spaltmessung gapcontrol von Micro-Epsilon zeichnen sich laut Herstellerangaben durch eine kompakte Bauweise und einen erweiterten Funktionsumfang aus. Ortenburg (tbö). Die Sensorsysteme gapcontrol 2611 und 2911 von Micro-Epsilon sollen die berührungslose Spalterfassung jetzt noch einfacher und genauer machen. Die Hochleistungs-Matrix der Baureihe ermögliche es, noch kleinere Spalten zu vermessen. Kompakte Bauweise und erweiterte Trigger-Möglichkeiten erleich- terten die Integration in die industrielle Umgebung. Die Laser-Profil- Scanner mit integrierter Elektronik benötigten keine weitere Peripherie zur Einbindung in die Prozesssteuerung. Zusätzlich zur Spaltmessung könnten Bündigkeit, Überlappung, Annäherung und Die kompakte Bauweise und erweiterte Trigger-Möglichkeiten erleichtern die Integration der Scanner in Schweiß-, Füge- und Montageprozesse. Bild: Micro-Epsilon Höhenversatz überwacht werden. Die benutzerfreundliche Setup- Software richtet die Sensoren ein, definiert Messgrößen und gibt Messwerte aus. Die Messergebnisse könnten etwa in der Automobilindustrie für die Robotersteuerung oder für die Qualitätssicherung verwendet werden. Handhabung Zeit vision systeme Beleuchtungen optiken CAM SC= Bildverarbeitung Barcodes noch besser erkennen Cognex hat ID-Lösungen für die optimierte Erkennung von Barcodes und OCR in der Reifenindustrie konzipiert, die in Fabriknetzwerke integrierbar sind. Leinfelden-Echterdingen (tbö). Reifenhersteller benötigten absolut zuverlässige Barcodelese- und Bildverarbeitungslösungen in allen Produktionsphasen. Wenn der Lebenszyklus eines Reifens bereits bei der Herstellung mehrere Orte durchlaufe, spiele die exakte und zuverlässige Identifikation der Reifen für die Bestandsverwaltung, fluss und Qualitätskontrolle eine wesentliche Rolle. Mit Durch die patentierten Algorithmen der Bildverarbeitung weisen die Reifen-ID- Systeme sehr zuverlässige Lese-Ergebnisse für Barcodes und OCR auf. Bild: Cognex vorkonfigurierten autarken Systemen bietet Cognex für die Reifenindustrie anwendungsspezifische und vernetzte Systemlösungen mit 1DMax+ mit Hotbars-Algorithmus für das optimierte Lesen von Bar- codes und OCR. Gerade Innovative Technologien der Bildverarbeitung wie Xpand Technologie und der bildbasierten Identifikation wie OCRMax seien in den Cognex- Reifen-ID-Lösungen integriert. Damit könnten die Leseleistung verbessert und die Installationszeiten sowie die Betriebskosten gesenkt werden. Diese Lösungen seien mit dem Ziel entwickelt worden, Lesefehler radikal zu minimieren, den Durchsatz sowie die Produktionseffizienz zu erhöhen und andererseits die kostenintensive Nacharbeit zu reduzieren. Handhabung Zeit BILDVERARBEITUNG FÜR IHRE AUFGABENSTELLUNG Entdecken Sie den neuesten Stand der Bildverarbeitung bei Europas größtem Technologielieferanten. Profitieren Sie von den Spitzen produkten führender Hersteller, unserer Kompetenz und einem, der Sie stärker macht. Imaging is our passion. HANNOVER MESSE 2014, April, Application Park Robotics, Automation, Vision, Halle 17, Stand G04 Telefon

20 20 Qualitätssicherung Produktion 20. März 2014 Nr. 12 Messtechnik Die Produktion unter Kontrolle Die Erowa AG entwickelte mit Q-Measure eine voll integrierte Soll/Ist-Vergleichsmessung im automatischen Fertigungsprozess. CH-Büron (hi). Erowa Q-Measure von Erowa ist ein CAD-Software Plugin. Die Eigenschaften für die Messung werden vom Bediener in der gewohnten CAD-System- Bedienungsoberfläche definiert. Mit Q-Measure werden Messpunkte und Toleranzen festgelegt. Die Simulation zeigt dann, ob Kollisionspunkte bestehen. Wenn nicht, geht es weiter. Über das Prozessleitsystem Erowa JMSpro werden alle Daten für die nachfolgende Messung automatisch der richtigen Elektrode zugeordnet, so das Unternehmen. Nachdem die Elektrode hergestellt ist, wird sie im automatischen Produktionsprozess von einem Roboter auf die Messmaschine gebracht. Ihre Identifikation erfolgt mittels des integrierten Chips im Elektrodenhalter. Über Q-Measure wird das entsprechende Messprogramm erstellt, danach startet die Qualitätsmessung. Damit erklärt sich, wie die Automatisierung auch bei Losgröße Eins einwandfrei funktioniert, heißt es. Der Prozessschritt Messen wird so behandelt wie jede andere Bearbeitungsart. Nach der Messung werden die Daten zweifach ausgewertet: Freigabe oder Sperrung der nächsten Arbeits- Mit Erowa Q-Measure werden im CAD-System die Messpunkte und Toleranzen festgelegt. Bild: Erowa schritte werden automatisch veranlasst. Die vorgegebenen Toleranzen bilden die Entscheidungsbasis für das System. Danach wird automatisch ein Ergebnisprotokoll erstellt. Das Protokoll wird als PDF kreiert und zum Auftrag gespeichert. Handhabung Zeit Vorsicht... Ihre Sichtbarkeit ist eingeschränkt! Für uns gilt: Im Internet erfolgreich sein heißt Dicke Bretter bohren. Wir setzen auf Content und Mehrwert für unsere Kunden. Das macht natürlich Mühe, weil viele Informationen schneller fließen müssen. Da leistet jeder Mitarbeiter einen wichtigen neuen Beitrag im wahrsten Sinne des Wortes. Und wird Spaß dabei haben, weil er spannende Geschichten erzählen kann. Ach ja, die Produkte müssen natürlich auch passen: Kurt Hoppen, Mitglied der Geschäftsleitung Guter Umsatz und der jahrelang aufgebaute Bekanntheitsgrad eines Industrieunternehmens sagen nichts über die eigene Internet-Performance Markenreputation, Vertrauensbildung und Kundenbindung sind nur einige Punkte, die die Bedeutung von Online Marketing für Industrieunternehmen verdeutlichen sollte, da alle Bereiche eines Industrieunternehmens vom steigenden Markenwert profitieren. Eine professionelle Analyse und Betreuung Ihres Online-Auftritts kann Ihren Umsatz steigern! Fragen Sie uns: oder digitalservices Website-Marketing für Industrie-Unternehemen Sehr geehrter Anbieter von innovativen Produkten und Dienstleistungen, bei der letzten Google Suchanfrage eines potenziellen Kunden konnte Ihr Angebot leider nicht mit berücksichtigt werden und Ihr Mitbewerber darf bereits ein vielversprechendes Angebot erstellen! verlag moderne industrie GmbH Justus-von-Liebig-Str. 1, Landsberg Tel / Fax 08191/ Zubehör zur Tunnelbeleuchtung Vicolux. Bild: Vision & Control Neues Zubehör sorgt für klares Bild Kostensparend und flexibel wird die neue Tunnelbeleuchtung Vicolux von Vision & Control nach Unternehmensangaben im Handumdrehen zur Dome- oder Cloudy-Day-Beleuchtung. Suhl (hi). Dank der neuen Tunnelbeleuchtung Vicolux von Vision & Control werden Kugelgelenke, gewölbte Spraydosenboden oder glänzende Faltschachtel-Schatten und Überblendungen im Prüfbild unkompliziert und schnell eliminiert, heißt es. Alles, was dafür notwendig ist, sind einsetzbare Blenden und Abdeckungen für die Enden der Tunnelbeleuchtung. Somit wird im Handumdrehen aus einer Tunnelbeleuchtung eine Dome- beziehungsweise Cloudy- Day-Beleuchtung. Zudem ist die Tunnelbeleuchtungsserie durch ihre Modularität flexibel in Länge und Durchmesser und platzsparend. Modular und daher flexibel in Länge und Durchmesser Die Tunnelbeleuchtungen eignen sich bei der Inspektion von eindimensional gewölbten oder axialsymmetrischen Teilen oder Teilen mit glänzenden bis matten Oberflächen. Die spezielle Bauform sorgt für eine homogene, reflexions- und schattenfreie Ausleuchtung, so Vision & Control. Das Prüfobjekt kann bei einem linear bewegten Prozess die Beleuchtung durchfahren. Damit seien hohe Prozessgeschwindigkeiten ohne Objektstop realisierbar. Handhabung Zeit mi_digital_services_sichtbar.indd :19:45

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