Bericht über mein Sozialpraktikum

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bericht über mein Sozialpraktikum"

Transkript

1 Bericht über mein Sozialpraktikum Lukas Marti 11. Klasse Schuljahr 2012/13 Rudolf-Steiner-Schule München-Schwabing

2 Einleitung Geschichte der Favela Monte Azul Saõ Paulo in den siebziger Jahren. Die Stadt durchlebt ein rasantes Bevölkerungswachstum. Viele Menschen kommen aus Not und dem Glauben an ein besseres Leben. Es sind hauptsächlich arme Leute vom Land aus dem Nordosten Brasiliens, sowie den Bundesstaaten Minas Gerais und Paraná. Nach der Ankunft suchen sie nach Freunden oder Bekannten, bei denen sie unterkommen können, andernfalls bleiben ihnen nur die Favelas. Eines dieser Elendsviertel ist Monte Azul im Süden Saõ Paulos. Es liegt in einem Tal an einer Quelle, weshalb es auch noch heute einen dörflichen Charakter hat. Hier bauen sich die Neuankömmlinge improvisierte Holzhütten und pflanzen Gemüse an. Bei Regen werden die Wege unpassierbar, denn die Hütten rutschen die Hänge hinunter, Menschen kommen zu Tode. Es gibt weder fließendes Wasser noch Strom. Der Müll stapelt sich hinter den Hütten. Die Menschen bewegen sich im Kreislauf von Armut, schlechter Ausbildung, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Kriminalität, Gewalt und Drogen. In dieser Zeit kommt Ute Craemer als ausgebildete Waldorflehrerin ihr zweites Mal nach Brasilien. Ihre ersten Erfahrungen in diesem Land machte sie als Entwicklungshelferin. Frau Craemer übernimmt eine Klasse an der Escola Waldorf Rudolf Steiner in Saõ Paulo. Als Lehrerin ist es ihr ein Anliegen, bei ihren Schülern, die aus den wohlhabenden Schichten stammen soziales Bewusstsein zu wecken und ihnen das Leben der Ärmsten zu zeigen. Als immer mehr Kinder der Favela Monte Azul zu ihr kommen und betteln, denn sie wohnt nicht weit von dort, kommt sie auf die Idee, einen Austausch zwischen ihrer Schulklasse und den Favelakindern zu starten. Dafür stellt sie zunächst ihr Haus zur Verfügung. Es wird gemeinsam gemalt, musiziert, gespielt und gelernt. Über die Kinder lernt sie die Erwachsenen kennen und damit ihre prekären Lebensumstände gründeten die Einwohner der Favela durch die Initiative Ute Craemers die Associação Comunitária Monte Azul mit dem Ziel, für die Verbesserung der Lebensbedingungen zu kämpfen. Die ersten einfachen Gebäude aus Holz wurden errichtet: ein Kinderhort, Kindergarten, eine Freizeitschule, Schreinerei und medizinische Ambulanz. Die Mittel zum Bau wurden durch erste Patenschaften, Hilfe von Privatfirmen, ideelle und konkrete Unterstützung gesammelt wurde die Arbeit auf die Nachbar-Favela Peinha und Horizonte Azul erweitert. Schon bald entstand das Centro Cultural Monte Azul, um die künstlerische Arbeit stärker zu fördern und zu präsentieren. Die Mitarbeiter der Organisation bildeten wöchentliche Konferenzgruppen, um die Arbeit produktiver zu planen, zudem fanden monatliche Studientage statt. In gemeinsamer Arbeit konnten die Favela-Einwohner endlich Holzhäuser in Steinhütten umbauen, Hänge und Wege befestigen und einen zentral gelegenen Sportplatz bauen. Bei der Stadtverwaltung kämpften sie erfolgreich für den Anschluss der Favela an das Wasser- und Stromnetz. Heute ist Monte Azul eine Gemeinde, in der etwa 2000 Menschen leben. 1

3 Monte Azul heute Die Favela ist gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden (die Bus- und Metrostation ist im Bild ganz hinten) Warum die Associação Comunitária Monte Azul? Mittlerweile ist die A. C. Monte Azul weit über die Staatsgrenzen Brasiliens bekannt. Die Organisation ist beliebtes Anlaufziel von jungen Menschen, die dort ihr Soziales Jahr absolvieren. Nun kommen wir ins Spiel: Magdalena, Pawel, Johanna, Laurin, Olivia und ich. Wir wurden alle zusammen konfirmiert, mit Ausnahme von Olivia. Gemeinsam mit unserer Religionslehrerin Christa Schunke kamen wir vor etwa einem Jahr auf die Idee, eine große Reise zu unternehmen. Mitkommen sollten alle aus der ehemaligen Konfirmationsgruppe. Übriggeblieben sind wir fünf, Olivia kam noch hinzu, um die Gruppe zu vervollständigen. Als das Sozialpraktikum Thema wurde, beschlossen wir, die große Reise mit dem Praktikum zu verbinden. Der Vorteil an der Sache: Mindestens drei Wochen keine Schule ohne irgendwelche Extragenehmigungen. Nun holte Frau Schunke noch Thomas Vogl ins Boot. Er kann fließend Portugiesisch und war bereits für ein Jahr in Monte Azul. Als wir die Bestätigung für einen Aufenthalt erhielten, intensivierten wir unsere zuvor begonnenen regelmäßigen Treffen. Wir erhielten Portugiesisch-Unterricht von Herrn Vogl, befassten uns mit Brasilien und bereiteten die Reise vor. So eine Unternehmung benötigt viel Organisation und Geld. Ersteres erledigten Frau Schunke und Herr Vogl entweder alleine oder mit uns. Die Geldfrage gingen wir auf verschiedenen Wegen an: Zunächst konnten wir unseren Flug mit Iberia sehr günstig buchen. Außerdem ließ uns die letzte Jugendgruppe einen ordentlichen Betrag zu unserer Verfügung zurück. Pawel stellte einen Antrag an den Förderverein, dieser sagte zu, die Materialkosten zu decken. Ich ermöglichte eine Unterstützung durch den Kreisjugendring München-Stadt (Körperschaft des Öffentlichen Rechts). Wir alle gemeinsam haben Waffeln und Anderes beim Adventsfest unserer Schule und bei der Vollversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft verkauft. So konnten wir wenigstens ein Teil der Kosten decken. 2

4 Unterkunft Nach all diesen Vorbereitungen bestiegen wir schließlich am 21. Mai das Flugzeug, um über Madrid nach Saõ Paulo zu fliegen. Nach 14 Stunden reiner Flugzeit erreichten wir den außerstädtischen Flughafen. Nach einem Transfer zum innerstädtischen Flughafen und einer erneuten Busfahrt kamen wir an. Unsere Gastgeber heißen Lindava und Rafael Vitorino und gehören auch zu jenen, die im letzten Jahrhundert so zahlreich nach Saõ Paulo strömten. Der Hunger vertrieb Lindava aus dem trockenen Norden Brasiliens. Sie lebte damals mit ihren 20 Geschwistern auf einer Fläche von ca. 20m 2. Früher wohnten die beiden unten in der Favela, konnten sich aber dann hocharbeiten. Für ihr neues Haus musste Rafael hart arbeiten, teilweise 40 Stunden am Stück. Heute ist er Hausmeister für Monte Azul. Sie geht abends dort zur Schule, und tagsüber ist sie Hausfrau. Ich glaube, gerade wegen ihrer Hungererfahrungen tischt sie bei jeder Mahlzeit reichlich und schmackhaft auf. Alle ihre Kinder haben einen Hochschulabschluss. Mindestens eine Tochter geht auf die Universidade de Saõ Paulo, sie gilt als die beste Universität Südamerikas. Wir Jugendlichen Unsere Gastgeberin Lindava mit Frau Schunke und Herrn Vogl 3

5 Unsere Arbeit Verschönerung mit sozialer Wirkung Wir stellten uns unseren Arbeitsbereich in den Kindergärten oder der Schule vor. Doch es kam anders: Anderen Freiwilligen, die ein Jahr dort absolvieren wird diese Aufgabe zugeteilt. Unsere Arbeit war es stattdessen, eine Grünfläche zwischen der Bibliothek und dem Parkplatz von Monte Azul zu verschönern. Somit hatte unsere Arbeit keine direkt soziale Seite, konnte aber indirekt überzeugen: Durch die Säuberung und Neubepflanzung des zentral gelegenen Platzes setzten wir ein Zeichen für positive grüne Veränderung und Verbesserung. Tagesablauf Unsere Wochentage waren von morgens bis abends ausgefüllt: hauptsächlich mit Arbeit, vier Mahlzeiten und Schlaf. Die Zeiten variierten jeden Tag mehr oder weniger. Uhrzeit Tätigkeit Erklärung 07:20 Aufstehen Verlassen des Schlafsacks und Morgentoilette 07:45 Aufbrechen Gang runter in die Favela 08:00 Vorblick Ritual zur Einstimmung auf die Menschen und Arbeit 08:15 Arbeiten Verschiedene Aufgaben, alleine oder gemeinsam 09:00 Frühstücken Kaffee und Pão de Queijo (Käsebällchen) 09:30 Arbeiten Verschiedene Aufgaben, alleine oder gemeinsam 12:00 Mittagessen Üppiges Mahl mit Zutaten aus Horizonte Azul 13:00 Arbeiten Verschiedene Aufgaben, alleine oder gemeinsam 15:30 Lanche Maracujá-Saft und Gebäck aus eigener Produktion (Imbiss) 16:00 Arbeiten Verschiedene Aufgaben, alleine oder gemeinsam 17:00 Aufbrechen Gang rauf zur Unterkunft 17:15 Ausruhen & Duschen Entspannung nach der Arbeit und vor dem Essen 19:00 Abendessen Reichliches Essen von Lindava, teilweise mit der Familie 19:45 Rückblick Ritual für den Rückblick auf die Menschen und die Arbeit 20:00 Freizeit Lesen & Anderes 22:00 Schlafen (Der Hauspapagei Loro war eine häufige Schlafstörung) Abends besuchten wir einmal mit einer Tochter unserer Gastgeber und einer Freiwilligen ein Capoeira-Training. Wir verloren uns unterwegs, denn der Bus war zu voll. Ein anderes Mal besuchten wir die Monatsfeier im Centro Cultural. Das Ganze war typisch brasilianisch organisiert: sehr locker - so sah es zumindest aus. Außerdem besuchte ich eine Forro-Tanzstunde, nachdem ich es zuvor erlernt hatte. Forro, ein Paartanz, ist besonders bei jungen Menschen beliebt. Ein paar Mal folgten wir einer Einladung. Einmal waren wir bei Carmina und ihren drei Töchtern Bruna, Brena und Brenda im Zentrum der Favela. Von außen sah das Haus unscheinbar aus, es war auch nicht verputzt. Doch das täuschte, denn innen fanden wir eine großzügige Inneneinrichtung vor. Carmina vertraut ihren Nachbarn eher als der Polizei. Sie kommt aus Salvador da 4

6 Bahia im Nordosten Brasiliens. Ihr Mann ist Deutscher. Sie und ihre Tochter Brena behaupteten, mich schon zu kennen, mindestens auf eine visuelle Art. Unser Arbeitsweg Der Hauspapagei mit Vitor, der die Abende mit uns verbrachte Arbeitsverlauf Unsere Arbeit bestand darin, den Platz zwischen Bibliothek und Parkplatz von Monte Azul zu verschönern. Das hatte dieser dringend nötig: Über die ganze Fläche war Müll verteilt, außerdem stand dort noch ein total kaputtes Auto. Müll sammeln: Wir begannen den Müll aufzusammeln. Was einfach klingt, war eine täglich wiederkehrende Aufgabe, denn am nächsten Tag lag wieder neuer Unrat da, obwohl sich direkt daneben eine Müllsammelstelle befindet. Der Müllinhalt reichte von Essensresten, zerschlagenen Glasflaschen zu Mauerresten und Drogenkanülen. Die schrägsten Funde waren eine iphone- Schutzhülle, eine Schuhsohle und ein roter BH. Unkraut jäten: Nach dem Müll kam der Unrat an die Reihe: Unkraut wurde gejätet und zusammen mit dem Laub entfernt. Fläche umgraben: Als auch diese Arbeit getan war, begannen wir den Platz umzugraben. An manchen Stellen war dies fast nicht möglich, da der der Boden extrem steinig war. Zutage förderten wir eine Menge kleinerer und größerer Steine, Ziegel und Betonklötze. Pflanzen kaufen: Am Dienstag, den 28. Mai war ich schon um fünf Uhr morgens startklar. Der Pflanzenkauf stand bevor. Der Markt war in einer von vier etwa 200 Meter langen Betonhallen untergebracht. Es gab alles, was das Gärtnerherz begehrt. Wir kauften Dekor,- Bodendecker,- und Hängepflanzen. Ansonsten Blumen, von denen einige besonders gut im Schatten gedeihen. Auffallend viele Händler hatten asiatische Gesichtszüge, vermutlich Japaner. Als die Sonne um etwa Viertel vor sieben aufging, waren die besten Stücke schon vergeben. Bäume stutzen: Ein Gartenexperte aus Horizonte Azul zeigte uns, welche Bäume einer Stutzung bedurften. Das Werkzeug war eher primitiv: zwei nicht sonderlich scharfe Fuchsschwänze 5

7 Die Fläche nach dem Müllsammeln Bei Sonnenaufgang waren schon die besten Pflanzen weg und eine Machete. Mit dieser lernte ich das erste Mal zu arbeiten. Der Trick besteht darin, zunächst fast parallel zum Stamm einzudringen und dann die Späne durch schräge Schläge abzutrennen. Um das Einreißen des Holzes an der Trennstelle zu verhindern, bearbeitet man zuerst die untere Seite des Stammes und dann die obere. Pflanzen pflanzen: Der letzte Teil der Arbeit war das Setzen der Pflanzen. Wir verfolgten dabei einen Plan, den wir vorher festgelegt hatten. Oben am Durchgang zu der medizinischen Ambulanz setzten wir eine Reihe von Autoreifentürmchen, die mit Steinschutt gefüllt wurden. Diesen verpassten wir jeweils eine schöne Blume. Diese Mauer hat zur Aufgabe, den freien Raum vor der Müllsammelstelle vor Müllsäcken zu schützen. Am Rand der Fläche, die zwischen Bibliothek und Parkplatz verläuft, kamen Dekorpflanzen zum Einsatz. Auf den oberen Teil der Fläche setzten wir zwei Reifendreiecke beziehungsweise sechs kleine Reifentürmchen (je zwei Reifen), die zum Teil um Schattenpflanzen ergänzt wurden. Diese beiden Dreiecke stehen in Symmetrie zu dem Steinkunstwerk oben in der Ecke. Es besteht aus drei behauenen Steinen, die Ordnung, Chaos und Balance symbolisieren. Pflanzen in Autoreifen sind eine gängige Methode Stutzung eines Baustammes mit der Machete 6

8 Sitzgelegenheit schaffen: Mir war aufgefallen, dass einige Schüler von Monte Azul sich gerne in der Mittagspause am Durchgang zum Ambulatorium aufhielten. Da der Platz nicht nur schöner werden sollte, sondern - wie ich fand - auch um eine praktische soziale Sache ergänzt werden sollte, schlug ich eine einfache Holzbank vor. Nach anfänglicher Skepsis wurde die Bank von der Projektleiterin zugesagt. Bis zu dem Moment, in dem ich diesen Satz schreibe, ist allerdings nichts geschehen. Im Gegenteil: Die Schüler schrieben mir, dass stattdessen noch mehr Reifen an diese Stelle kommen sollen. Sowohl sie als auch ich selbst sind ein wenig enttäuscht. Besondere Erlebnisse und Schwierigkeiten Am ersten Tag hatten wir gleich zwei spezielle Erlebnisse. Als wir gerade das Laub zusammenkehrten, kam ein Mann auf die Fläche, der sich als Chilene ausgab. Er begann an einer bestimmten Stelle, ohne uns vorher gefragt zu haben, einen Baumsetzling zu pflanzen. Dann nahm er sich den äußeren unbesetzten Parkplatz vor und grub ihn am Rand frei, um eine kleine Mauer aus Ziegeln zu errichten. Dahinter pflanzte er Verschiedenes. Als ich die Pflanzen später genauer betrachtete, fiel mir auf, dass die Wurzeln fehlten. Grundsätzlich, so hab ich es verstanden, müssen Pflanzen auch in Brasilien mit Wurzeln eingegraben werden um gut zu gedeihen, aber das Klima und die Stärke der Blätter und Stiele gegenüber Umwelteinflüssen machen es möglich, dass Pflanzen wochenlang ohne Wurzeln existieren, ohne sichtbar zu verfaulen. Am selben Tag begannen wir an einer Stelle das Unkraut zu entfernen. Einige Schülerinnen von Monte Azul halfen uns. Plötzlich hatte ein mir unbekannter junger Mann das Werkzeug eines Mädchens in der Hand und bearbeitete den Boden mit kraftvollen Bewegungen. Ich dachte mir, warum nicht. Dann rief er irgendetwas auf Portugiesisch in unsere Richtung. Es klang gereizt. Ich sah, dass die Einheimischen sich zurückzogen, wir gingen mit, unsicher, wie die Situation zu verstehen sei. Der Unbekannte verschwand dann auch. Uns wurde später erzählt, dass er Drogenprobleme hätte und dass das Krankenhaus jegliche Hilfe verwehrt haben soll. Er ist für seine gefährlichen Aggressionsausbrüche bekannt, deshalb auch der Rat der Einheimischen, Abstand zu wahren. An einem anderen Tag kam ein Penner von der Straße. Er versuchte sich mit unseren Mädchen zu unterhalten. Dann begann er zu zeigen, wie sie die Arbeit seiner Meinung nach besser machen könnten. Als er damit nicht aufhören wollte, zogen wir uns zurück. Eine Zeit lang redete er wütend in unsere Richtung, dann war er plötzlich wieder zufrieden und lachte sogar. Kurz darauf verschwand er. Ich glaube, er war ein armer Penner, der im täglichen Straßenleben kaum menschlichen Kontakt erlebt und sich bei uns Gesellschaft erhofft hat. Er hat mir leidgetan. Die letzten anderthalb Wochen schaute täglich ein alter Mann vorbei. Ihm schien es Freude zu machen, jeden Tag die Veränderungen zu beobachten. Dafür nahm er einiges auf sich; er schien halbseitig gelähmt zu sein. Ansonsten hatten wir viele Beobachter und Zuschauer bei unserer Arbeit, vor allem Passanten und Schüler. Ich glaube, im Großen und Ganzen hat es den meisten gefallen. Unser Zeichen kam offensichtlich an. 7

9 Associação Comunitária Monte Azul (Gemeinschaftsverein Monte Azul) Allgemein Der Gemeinschaftsverein ist eine Nicht-Regierungs-Organisation (NGO), wird aber mittlerweile zu 45% von der Stadt Saõ Paulo getragen. Das restliche Geld kommt von Spendern aus dem Inund Ausland und vom Verkauf eigener Produkte. Ute Craemer setzte schon zu Beginn auf die Eigeninitiative der Menschen und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Darum ist es nicht verwunderlich, dass Hierarchien mit geringem Machtgefälle und Mitbestimmung vorherrschen. Die Mission der Organisation wird auf der offiziellen Website 1 folgendermaßen beschrieben: Unsere Mission ist es, die Liebe zum menschlichen Wesen zu fördern, unabhängig von Nationalität, Rasse, Religion, politischer Überzeugung oder sozialen und körperlichen Bedingungen. Mit Hilfe von Erziehung, Gesundheitsfürsorge, Kultur und Umweltschutz wollen wir Bedingungen schaffen, unter denen sich vor allem sozial schwache, unterprivilegierte Menschen materiell, sozial und spirituell entwickeln können und dazu angeregt werden, bewusst, frei und liebevoll zu handeln. Die Grundlage für ihre Arbeit bildet die von Rudolf Steiner entwickelte Anthroposophie und die Waldorfpädagogik. Die Gebäude der Organisation haben gedeckte Dächer Eine Monatsfeier im Centro Cultural Monte Azul Bereiche Über 250 Mitarbeiter betreuen und bilden insgesamt 1350 Kinder und Jugendliche aus. Monte Azul bietet Gesundheitsfürsorge, besonders im Ambulatório Médico Terapêutico Monte Azul (medizinische Ambulanz). Es bietet den Favela-Einwohnern eine Alternative zum staatlichen Gesundheitssystem, das unter schwerwiegender Überfüllung leidet und für eine eher oberflächliche Behandlung bekannt ist. 1 8

10 Es gibt Kindergärten, Kinderhorte, Vorschulgruppen und Freizeitschul-Gruppen. Eine Waldorfschule (Escola de Resiliencia) wird gerade Klasse für Klasse erweitert. Das staatliche Bildungssystem soll katastrophal sein: Die Lehrer sind unterbezahlt und die Klassen überfüllt. Während unseres Aufenthalts gab es für einige Kinder einer Altersstufe zwei Wochen keinen Unterricht, weil die Lehrer streikten. Im Centro Cultural Monte Azul finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt. Bei Capoeira und Forro lernen sich die Jugendlichen des Viertels kennen. In der uns bekannten Monatsfeier wird gezeigt, was man den letzten Monat besonders im musikalischen Bereich gelernt hat. 14 bis 16-jährige Schüler, mit denen wir uns anfreundeten Er hatte uns zu sich nach Hause eingeladen Drei Besuche in weiteren Einrichtungen von Monte Azul Berufsfördernde Werkstätten: Dort erhalten Jugendliche die Möglichkeit, Grundlagen verschiedener Handwerke und anderer Berufe zu erlernen. Die Jüngsten waren etwa 13 und die Ältesten 17. Einige Leicht-Behinderte waren auch dabei. Wir spielten gemeinsam ein Stabspiel, bei dem es auf Konzentration und Koordination ankommt, und mussten uns erst im Finale geschlagen geben. Danach wurde anlässlich der gerade stattfindenden Woche des Spielens gemalt. Zuletzt sprachen die Jugendlichen einen Spruch von Rudolf Steiner. Nach der Pause bekamen sie Backunterricht in der Bäckerei. Ihre selbstgemachten Kuchen schmeckten. Casa Angela: Sie bietet natürliche Geburtshilfe nicht nur für die Favela, sondern auch für die gesamte Südzone Saõ Paulos. Der Preis wird vorher im gemeinsamen Gespräch festgelegt. Die Casa Angela ist das erste staatlich anerkannte Geburtshaus Brasiliens, wird aber trotzdem nicht von der Stadt Saõ Paulo unterstützt. Alles war sehr sauber, beziehungsweise hygienisch eingerichtet und gepflegt. Die Mütter können dort in Ruhe ihr Kind zur Welt bringen, die Väter dürfen auch dabei sein. Sollte es zu Komplikationen kommen, kann die Frau mit dem stets bereiten Einsatzwagen schnell ins nächste staatliche Krankenhaus gefahren werden. Dort werden weit mehr als 90 Prozent der Geburten mit Kaiserschnitt durchgeführt. Es dauert kürzer und bringt mehr Geld für die Ärzte, so die gängige Argumentation. Die Mitarbeiter der Casa Angela klären 9

11 über die richtigen Methoden der Verhütung auf, denn dieses Wissen ist im sehr katholisch geprägten Brasilien noch immer nicht ausreichend verbreitet. Escola Musica: Die Musikschule ist ein Sonderprojekt, welches sehr beliebt ist. Dafür wurden bisher schon einige Streichinstrumente gespendet. Ich war einen Tag mit dabei, während die restlichen Gruppenmitglieder den Kindergarten besuchten. Die Voluntários (Freiwillige) leisten eine große Arbeit: Sie geben Einzelunterricht und unterstützen die Lehrer bei ihrer Tätigkeit. Meine Gruppe wird demnächst ein afrikanisches Stück präsentieren. Dafür übte das Orchester an diesem Tag mit dem Dirigenten. Nachmittags wurden Schellen aus Plastik für die Kostüme gebastelt. Ein Junge aus der Gruppe war mir schon beim gemeinsamen Fußballspiel in der Pause einige Tage davor aufgefallen: Sein Kopfhaar war fast bis zum Ansatz abrasiert. Er soll schon 15 gewesen sein, reichte mir aber gerade bis zur Brust. Sein Vater ist nicht mehr da und seine Mutter vernachlässigt ihn. Als er von der Schule flog und die Mutter kommen sollte, ließ sie sich nicht blicken. Seine Perspektive ist der Fußball: Er geht auf eine sehr gute Fußballschule in der Umgebung und muss nichts bezahlen, weil er so begabt ist. Beim Fußball spielen hat er mich nicht nur spielerisch geschlagen, sondern auch wortwörtlich umgelegt. Die Folge war eine kleine Ellbogenverletzung. Ein junger brasilianischer Fußballer und ein Betonplatz sind eben doch nicht immer die gesündeste Mischung. Aber er hat sich mehrmals ausdrücklich entschuldigt. Ein anderer Schüler hatte uns schon einige Male auf dem Nachhauseweg begleitet. Er fiel durch seine abstehenden Ohren und sein Pfeifen auf und war vielleicht gerade mal zehn Jahre alt. Einmal warteten Thomas, er und ich auf die Anderen, die noch im kleinen Supermarkt waren. Aus irgendeinem Grund hatte Thomas sein Tastenhandy in der Hand. Dies weckte sofort das Interesse des Jungen. Er schlug vor, dass Thomas es vor seiner Abreise zurücklassen könnte. Sehr raffiniert formuliert. Beim Abschied nahm er dann kein Blatt vor den Mund und fragt Thomas direkt nach Geld. Das kam für uns ziemlich unerwartet. Er hatte uns einige Tage davor zu sich nach Hause eingeladen. 10

12 Saõ Paulo Allgemein Die größte Stadt der Südhalbkugel und die sechstgrößte Metropolregion der Welt liegt im Süden Brasiliens in Nachbarschaft zu Rio de Janeiro. Die Einwohnerzahl betrug ,5 Millionen. Die Stadt hat zwar keinen direkten Meerzugang, trotzdem haben sich hier mittlerweile etwa 1000 deutsche Firmen angesiedelt, das sind mehr als im Ruhrgebiet. Die u. a. daraus resultierende Wirtschaftskraft kommt der der Schweiz gleich. Das Oberflächenrelief der Stadt ist besonders in den Favelas sehr hügelig. Aufgrund der unvorstellbaren Ausdehnung von 60 mal 80 Kilometern könnte man folgende These aufstellen: Wenn Rom die Stadt der sieben Hügel ist, dann ist Saõ Paulo der Moloch der 70 Hügel. Auch in die Höhe wird gebaut: Die Mittel- und Oberschicht wohnt in den schätzungsweise 5000 Hochhäusern. Die Superreichen, 21 Milliardäre, lassen es sich in einem hermetisch abgeriegelten Villenviertel gutgehen. Meist einstöckige Häuser sind Wohnsitz der Mittel- und Unterschicht. Die ganz Armen bauen sich ihre Hütten in den Favelas, meist ohne Baugenehmigung. Wer hoch wohnt, hat sich hochgearbeitet Häuser bis zum Horizont in alle Himmelsrichtungen So eine große Stadt hat auch einen großen Verkehr. Saõ Paulo wird auch die Stadt des rasenden Stillstands genannt. Auf der einen Seite gibt es unglaublich viele Autos, Motorräder, Lastwagen und Busse des öffentlichen Nahverkehrs, insgesamt sollen es etwa acht Millionen Fahrzeuge sein. Zudem wurden extra Stadtautobahnen mit bis zu 20 Spuren gebaut. Trotzdem kommt es regelmäßig zu Staus: Der Durchschnittsautofahrer verbringt täglich 2,5 Stunden hinterm Steuer. Die Kuriere der Stadt, die sogenannten Motoboys, setzten oft ihr Leben aufs Spiel, wenn sie sich auf ihren Mofas bei Stau mit hohem Tempo hupend durch die Automassen schlängeln. Es gibt zwei Alternativen im Verkehr, die verlässliche Abfahrts- und Ankunftszeiten bieten: zum einen die hochmoderne Metro. Sie gilt als sicher und fährt zum Teil im 100-Sekunden-Takt. Damit ist sie auf dem dritten Platz nach Paris und Moskau. Eine der Metrostationen (Metrô Pinheiros) besteht aus sechs Stockwerken. Bei dieser Größe fühlt man sich an ein Flughafengebäude erin- 11

13 nert. Die zweite Alternative ist der Luftraum: Wer über das nötige Kleingeld verfügt, lässt sich vom Helikopter aus dem Stau ziehen. Kostenpunkt: 700 Dollar in der Stunde, dasselbe verdient ein Motoboy in einem Monat. Mittlerweile wird kein Hochhaus mehr ohne Landeplatz gebaut. Das hat zur Folge, dass über der Stadt täglich 700 Flüge stattfinden - Weltrekord. Aktuelle Proteste Brasilien gehört zu den teuersten Reiseländern der Welt, denn der Wert der Landeswährung Reais (R$) hat durch das Wirtschaftswachstum zugenommen. Die hohen Kosten betreffen nicht nur Touristen, wie unsere Gruppe, sondern mittlerweile auch die Einheimischen. Sie beklagen zu hohe Lebenshaltungskosten. Als am letzten Wochenende unseres Aufenthalts die Bus- und Metropreise um umgerechnet sieben Cent erhöht wurden, nahmen dies Tausende zum Anlass, ihre Wut zum Ausdruck zu bringen. Mittlerweile geht es um mehr: Die Proteste richten sich gegen die allgegenwärtige Korruption und die sozialen Missstände. Die fußballverrückten Brasilianer fragen sich, wo die ganzen Steuern hingehen, die sie regelmäßig zahlen. In einem Land, das einen durchschnittlichen Analphabetismus von zehn Prozent hat und in dem viele Leute mangels medizinischer Versorgung jedes Jahr sterben, werden Milliarden in das Projekt Fußball-Weltmeisterschaft 2014 gesteckt. Die Stadien verschlingen das meiste Geld. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 30 Milliarden Dollar mehr als die letzten drei Weltmeisterschaften in Südafrika, Deutschland und Japan zusammen. Brasilien ist außerdem noch Gastgeber der Olympischen Spiele Solche Kosten für einmalige Groß-Events gelten bei den fußballverliebten Brasilianern als Fehlinvestitionen. Das Land braucht nicht noch mehr Stadien, sondern Bildung, Jobs und einen nachhaltigen Lebensstil, so lauten die Forderungen der Demonstranten an die Regierung während des gerade stattfindenden Confed Cups, der Vorbereitung für die Weltmeisterschaft. Die zwei Sport-Veranstaltungen werden wohl vor allem den Wohlhabenden zugänglich sein. Die Armen werden sich nicht die teuren Eintrittskarten leisten können. Ihr Leben wird sich dadurch nicht verbessern, wenn nicht sogar verschlechtern, wie dieses Beispiel zeigt: Ein Kulturzentrum der Ureinwohner musste dem geplanten Museum des Olympischen Komitees für die Olympiade 2016 Platz machen. Die Indianer wurden mit Pfefferspray verjagt. Maßnahmen wie diese sind nicht ungewöhnlich. Um Favelas für die Mega-Events sicherer zu machen, werden UPP-Einheiten (Pacifying Police Unit) geordert. Es handelt sich hierbei um die sogenannte Friedenspolizei. Sie gehen folgenderweise vor: Zunächst werden die Drogenbanden aus den Elendsvierteln vertrieben und diese dann besetzt, dabei fließt oft Blut. Dann wird die nötige Infrastruktur gebaut, wie Schulen und Kindergärten. So erleben einige die Polizei zum ersten Mal als Freund und Helfer. Kritiker halten das Ganze für eine temporäre Lösung. Wie lange wird die Polizei die Gebiete vor Banden sichern können? Die Proteste halten weiter an. Das Parlament ist den Demonstranten nun entgegengekommen. Es hat ein Gesetz zur härteren Verfolgung und Bestrafung von Korruption beschlossen. Doch die Menschen wollen Taten sehen, nicht nur bloße Worte und Gesetze. Bereits zwei Tage später kommt heraus, dass die zehntbeste Volksschule des Landes gleich neben dem Maracanã- 12

14 Stadion in Rio de Janeiro Parkplätzen und Einkaufszentren weichen soll. Weitere Proteste sind vorprogrammiert. Die Demonstranten sind vor allem junge Menschen, wie Studenten, die friedlich für ihre Forderungen eintreten. Doch leider provozieren immer wieder radikal-autonome Gruppen die Ordnungsmacht mit Molotowcocktails, Steinen und selbst gelegten Feuern. Diese hat zusätzlich Unterstützung vom Militär erhalten und schlägt entsprechend zurück: Sie setzen Tränengas und Gummigeschosse ein. Festnahmen sind an der Tagesordnung. In der Hitze des Gefechts wird nicht mehr zwischen friedlichen Demonstranten und Provokateuren unterschieden. Die Fußball-Nationalmannschaft hat sich mit den Protestierenden solidarisiert, denn viele von ihnen kommen aus diesem Elend. Beim Volk gelten Politiker als korrupt Der Staat greift hart durch Der Fußball-Weltverband Fifa müsste sein Konzept ändern. Der aktuelle Zustand ist nicht länger haltbar. Mit Blick auf die Proteste sagte Präsident Joseph Blatter dem Internetportal UOL: Das sind soziale Probleme Brasiliens und nicht des Fußballs. Der Fußball bringt nur Freude, nicht nur für Brasilien, sondern für die ganze Welt. Sehenswürdigkeiten An den Wochenenden erkundeten wir gemeinsam die Stadt. Von der Terraço Italia hatten wir den Überblick über das Chaos: ein Meer von Hochhäusern, das sich in alle Himmelsrichtungen bis zum Horizont erstreckt. Die Aussichtsplattform ist die Spitze des zweithöchsten Wolkenkratzers der Stadt, dem Edifício Itália. Direkt vor uns, zum Greifen nahe, stand das geschwungene Wohnhaus Copan, entworfen von Oscar Niemeyer. Es ist das weltweit größte seiner Art mit etwa 5000 Bewohnern, die auf über 1000 Wohneinheiten verteilt sind. Als wir in die Innenstadt pendelten, kamen wir am Rio Pinheiros vorbei, er ist einer der beiden Hauptflüsse Saõ Paulos. Über ihn führt u. a. die Ponte Estaiada Octávio Frias de Oliveira, sie ist ein Wahrzeichen der Stadt. Die Schrägseilbrücke ist fast 140 Meter hoch und ähnelt in ihrer Grundform einem X. Auf dem Kunstmarkt EMBU das Artes kauften wir Geschenke für die Liebsten. Er liegt außerhalb 13

15 der Stadt im Grünen. Bei der Hinfahrt hatte der Bus anfangs die hinteren Türen nicht geschlossen ein Erlebnis. Das ist auch dort eine Ausnahme, denn als ich es den Schülern der Musikschule erzählte, waren sie genau so verwundert wie ich zuvor. Bei der Rückfahrt vom Pflanzenkauf sah ich kurz die Gebäude der Universidade de Saõ Paulo. Sie gilt als die beste Universität im Land, wenn nicht sogar in Südamerika. Noch ein Superlativ: Frau Schunke hatte sich bei der Arbeit eine Bindehautentzündung zugezogen. Sie ließ sich im Hospital Israelita Albert Einstein behandeln. Es gehört zu den besten des Kontinents. Der Gründungstag des Krankenhauses fiel mit dem Todestag des Namensgebers Albert Einstein zusammen. In der Avenida Paulista wollten wir billig einkaufen gehen. Die günstigen Stände waren wegen einer angekündigten Gay Parade aber nicht aufgebaut. Wir kamen immerhin noch an dem Bau des Museu de Arte de Saõ Paulo (MASP) vorbei, das die größte und bedeutendste Kunstsammlung Südamerikas beherbergt. Hier haben übrigens die Proteste in der Stadt ihren Anfang genommen. Im Parque do Ibirapuera sahen wir viele verschiedene Gewächse Brasiliens auf einer Fläche von 1,6 Millionen Quadratmetern. Unterhaltung bot die Long- und Skateboard-Szene. Profis rollten den Hang hinunter, um dann kurz vor der Absperrung gekonnt abzubremsen. Am letzten Wochenende verließen wir Saõ Paulo in Richtung Atlantik. Im kleinen Küstenort Cambury verbrachten wir die nächsten Tage. Die Besonderheit der Gegend ist ein kleiner Urwaldstreifen, der Mata Atlantica. Er ist bisher noch von der Säge verschont geblieben. So bekamen wir einen Eindruck von der Vielfalt Brasiliens. Die Ponte Estaiada Octávio Frias de Oliveira über den Rio Pinheiros Praia do Camburizinho bei Cambury 14

16 Fazit Thesen Nach diesem dreiwöchigen Aufenthalt kann ich behaupten, Brasilien soweit kennengelernt zu haben, um einige Thesen aufzustellen: Brasilianer treten Fremden auf eine freundlich interessierte, offene Art gegenüber, ohne das Gegenüber gleich zu bewerten. Man begrüßt sich und fragt nach Name und Ziel. Diese Art gefiel mir. Dadurch lernte ich dort viele interessante Menschen kennen. Kennt man sich schon, ist es gängig, den Anderen nach seiner Stimmung zu fragen: Tudo bem? Das heißt: alles klar? oder wie geht s? Das Wesen der Brasilianer ist grundsätzlich freundlich. Man kann es mit dem der Afrikaner vergleichen: lebensfroh und entspannt. Das moderne Brasilien eifert den USA nach. Die Architektur wird kopiert. Die ganzen Hochhäuser in Saõ Paulo sind den Wolkenkratzern in New York nachgemacht. Die Mode ist fast durchgängig amerikanisiert. Auf den Schwarzmärkten sind Hollister Pullover Standardware. Bei einem Besuch von Freunden von Herrn Vogl durften wir ein brasilianisches Kinderzimmer sehen. Die Einrichtung war kitschig. Die Barbie-Puppen fehlten nicht. Die USA sind nicht nur das Vorbild Brasiliens, sondern profitieren von eigenen Importen ins Land: Das gekaufte Trinkwasser aus dem Supermarkt war von Coca Cola. Die meisten Lastwagen sind alte amerikanische Modelle. Doch wo findet man die brasilianische Identität, die es zu dem macht, was es ist? Meiner Meinung nach sind die brasilianische Sprache (Portugiesisch), die Musik mit ihren Tänzen und die multikulturelle Mischung ausschlaggebend. Die Menschen sind gläubiger als in Deutschland. Eine Schülerin sagte völlig aus dem Kontext heraus zu mir, dass Gott uns alle liebe. Das meinte sie ernst. Besonders die Favela-Bewohner suchen Halt. Manche meinen ihn bei der Pfingstbewegung zu finden. Diese schickt ihre Laienpriester durchs Land. Sie machen den Leuten Angst durch Drohungen, bei denen sie sich auf das Alte Testament berufen. Diese Frauen wollten, dass ich ein Foto von ihnen mache 15 Die Verantwortlichen von Monte Azul waren sehr zufrieden mit unserer Arbeit

17 Nicht alle Favelas in Brasilien sind so gefährlich, wie es immer heißt. In unserer fühlten wir uns sicher und das auch zu Recht. Die Einwohner betrachteten uns als einen der ihren, denn wir halfen ihnen. Während des gesamten Aufenthalts soll es nur einen Einbruch gegeben haben. Ob dieser in der Favela stattfand oder außerhalb, ist nicht klar. Doch das Leben außerhalb ist nicht zu unterschätzen. Zwei uns bekannte Voluntários waren in der Nähe, als ein Mensch in der Menge aus einem vorbeifahrenden Auto erschossen wurde. Das Ganze spielte sich vor einem Club in der Nacht ab. Körperpflege hat bei den Brasilianern einen hohen Stellenwert. Frauen, die etwas auf sich halten gehen einmal die Woche zum Friseur und lassen sich die Maniküre und Pediküre machen. Auch die ärmsten der Armen fallen nicht durch ein ungepflegtes Äußeres auf. Danksagung Mir hat das Praktikum einiges an neuen Überraschungen und Erfahrungen gebracht. Ich kenne nun die brasilianischen Zustände, die zumindest in Saõ Paulo besser sind, als ich mir vorgestellt hatte. Ich glaube, dass unsere Arbeit ihren Zweck erfüllen wird. Dafür müssen sie in Monte Azul wie versprochen die Pflanzen weiter pflegen und gießen, dann wird die Verschönerung der Fläche eintreten und die vorbeigehenden Menschen erfreuen. Die Verantwortlichen des Projektes in Monte Azul zeigten sich hoch erfreut über unsere Arbeit. Bei der gemeinsamen Nachbesprechung brachten sie dies zum Ausdruck. Obwohl dort gerade der Winter Einzug hält, hatten wir noch schönes Wetter bei durchschnittlichen Höchsttemperaturen von 25 Grad Celsius. Die hohe Luftfeuchtigkeit ließ sich aushalten. Mücken und Ähnliches waren fast nicht vorhanden. Zwischendurch regnete es. Da wir meist unter einem Blätterdach, bestehend aus Bäumen, arbeiteten, störte das nicht weiter. Ich möchte mich hier bei allen bedanken, die Brasilien 2013 möglich gemacht haben! Ich kenne nun den Stern des Südens, weiß wie die Urwaldfrucht Açai schmeckt und habe die Bestätigung, dass auch schon die jüngeren Brasilianer mit dem Fußball zaubern können. Vielen Dank an Familie Vitorino für die tolle Gastfreundschaft Aussicht von unserer Unterkunft mit leicht italienischem Flair 16

Praktikumsbericht. Informationen zum Praktikumsort:

Praktikumsbericht. Informationen zum Praktikumsort: Praktikumsbericht Das letzte Jahr des Medizinstudiums ist das sogenannte Praktische Jahr. In diesem soll man, das vorher primär theoretisch erlernte Wissen praktisch anzuwenden. Es besteht die Möglichkeit

Mehr

Schritte 4. Lesetexte 11. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle.

Schritte 4. Lesetexte 11. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle. Peter Herrmann (47) Ohne Auto könnte ich nicht leben. Ich wohne mit meiner Frau und meinen zwei Töchtern

Mehr

Mein Sprachkurs bei ACE Sydney Downtown

Mein Sprachkurs bei ACE Sydney Downtown Mein Sprachkurs bei ACE Sydney Downtown Von der Überlegung bis zur Buchung Endlich.. ich habe die einmalige Gelegenheit über 2 Monate Urlaub zu bekommen. Ich reise sehr gerne, erkunde gerne die Welt und

Mehr

Neue Aufgaben und Ziele für Spendenorganisation und Paten

Neue Aufgaben und Ziele für Spendenorganisation und Paten Neue Aufgaben und Ziele für Spendenorganisation und Paten Organisatoren Rosi und Klaus Krekeler berichten über neues Projekt Jimma Paderborn, 1. Dezember 2012 Die Organisation Patenschaften von Mensch

Mehr

Begeisterte, deutsche Don Bosco Volontäre in Indien

Begeisterte, deutsche Don Bosco Volontäre in Indien Begeisterte, deutsche Don Bosco Volontäre in Indien Nach 4 Monaten Freiwilligendienst in Indien, trafen sich zum Jahreswechsel vom 28.12.2010 bis zum 08.01. 2011 die deutschen Auslandsfreiwilligen zum

Mehr

Schule für Uganda e.v.

Schule für Uganda e.v. Februar 2015 Liebe Paten, liebe Spender, liebe Mitglieder und liebe Freunde, Heute wollen wir Euch mal wieder über die Entwicklungen unserer Projekte in Uganda informieren. Nachdem wir ja schon im November

Mehr

aus der Armut 12-1 Haketa aus Togo

aus der Armut 12-1 Haketa aus Togo Bildung ist der beste Weg aus der Armut In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird zwar der kostenlose Zugang des grundlegenden Unterrichts gefordert, für die meisten Kinder mit Behinderungen

Mehr

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach.

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Tom und seine Teddys In Toms Kinderzimmer sah es wieder einmal unordentlich aus. Die Autos, Raketen, der Fußball und die Plüschtiere lagen

Mehr

Auswirkungen eines Tsunamis auf die Bevölkerung

Auswirkungen eines Tsunamis auf die Bevölkerung Auswirkungen eines Tsunamis auf die Bevölkerung (Tsunami= japanisch: Große Welle im Hafen ) Am 26. Dezember 2004 haben in Südostasien(Thailand, Sri Lanka, Indien etc.) zwei Tsunamis (Riesenwellen) das

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

Brasilien. 1. Lage, Fahne, Wappen

Brasilien. 1. Lage, Fahne, Wappen Brasilien 1. Lage, Fahne, Wappen Brasilien liegt in Südamerika und ist dort das größte Land. Mit einer Fläche von 8 547 404 km 2 ist Brasilien das fünftgrößte Land der Welt. Das Land ist so groß, sodass

Mehr

HORIZONTE - Einstufungstest

HORIZONTE - Einstufungstest HORIZONTE - Einstufungstest Bitte füllen Sie diesen Test alleine und ohne Wörterbuch aus und schicken Sie ihn vor Kursbeginn zurück. Sie erleichtern uns dadurch die Planung und die Einteilung der Gruppen.

Mehr

ALEMÃO. Text 1. Lernen, lernen, lernen

ALEMÃO. Text 1. Lernen, lernen, lernen ALEMÃO Text 1 Lernen, lernen, lernen Der Mai ist für viele deutsche Jugendliche keine schöne Zeit. Denn dann müssen sie in vielen Bundesländern die Abiturprüfungen schreiben. Das heiβt: lernen, lernen,

Mehr

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 Volkshochschule Zürich AG Riedtlistr. 19 8006 Zürich T 044 205 84 84 info@vhszh.ch ww.vhszh.ch SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 WIE GEHEN SIE VOR? 1. Sie bearbeiten die Aufgaben

Mehr

T H E M E N S E R V I C E

T H E M E N S E R V I C E Themenservice Märchen-App fürs Sprachenlernen Ein Gespräch mit dem Deutschlandstipendiaten Jerome Goerke Jerome Goerke ist aufgeregt. Seit ein paar Wochen wirbt er per Crowdfunding-Plattform für eine ungewöhnliche

Mehr

Übersicht zur das - dass Schreibung

Übersicht zur das - dass Schreibung Overheadfolie Übersicht zur das - dass Schreibung DAS 1. Begleiter (Artikel): Ersatzwort = ein 2. Hinweisendes Fürwort (Demonstrativpronomen): Ersatzwort = dies, es 3. Rückbezügliches Fürwort (Relativpronomen):

Mehr

Klassenfahrt der 5d oder

Klassenfahrt der 5d oder Klassenfahrt der 5d oder Wie viele öffentliche Verkehrsmittel kann man in drei Tagen benutzen? Tag 1 Bericht aus Lehrersicht Am 11.05.2015 war es soweit. Unsere Reise nach Bielefeld (gibt es das überhaupt?)

Mehr

Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache

Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache Erklärung: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Wahl-Programm. In Leichter Sprache. Aber nur das Original-Wahl-Programm

Mehr

%( > 8!.!.!!!!! 5! 0 ; %( /!!! 5. 0!.?!!!! Α + 4! / +!! /!!! Β! 5! / Χ!!!!! Α!. % + 5 7 5! / 2!.! % + 5! Ε ( 7!. 9! 0!.!

%( > 8!.!.!!!!! 5! 0 ; %( /!!! 5. 0!.?!!!! Α + 4! / +!! /!!! Β! 5! / Χ!!!!! Α!. % + 5 7 5! / 2!.! % + 5! Ε ( 7!. 9! 0!.! ! # % &!!!!!! # %& (! )! % %(! +, %!.. &! /! % %(!! 0!!. +! %&!! 1 2 / 3 0! + 4 2!, 5 + 6!! ( )! % %(!!! +, %! 4 + 4!. / 7. 8 0!!.!!!!!! 9!!! :! (1.!!.! 5 +( 5 ; % %(!!! % 5 % < / 0 = +!! /! )! 5 %( >

Mehr

Gemeinsame Stunden mit unseren Paten in der 1c

Gemeinsame Stunden mit unseren Paten in der 1c Gemeinsame Stunden mit unseren Paten in der 1c In der Pause (September) Wir spielen eigentlich jeden Tag mit unseren Paten. Am aller ersten Tag hatten wir sogar eine extra Pause, damit es nicht zu wild

Mehr

England vor 3000 Jahren aus: Abenteuer Zeitreise Geschichte einer Stadt. Meyers Lexikonverlag.

England vor 3000 Jahren aus: Abenteuer Zeitreise Geschichte einer Stadt. Meyers Lexikonverlag. An den Ufern eines Flusses haben sich Bauern angesiedelt. Die Stelle eignet sich gut dafür, denn der Boden ist fest und trocken und liegt etwas höher als das sumpfige Land weiter flussaufwärts. In der

Mehr

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern-

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern- Janine Rosemann Es knarzt (dritte Bearbeitung) Es tut sich nichts in dem Dorf. Meine Frau ist weg. In diesem Dorf mähen die Schafe einmal am Tag, aber sonst ist es still nach um drei. Meine Frau ist verschwunden.

Mehr

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012).

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Zentrales Thema des Flucht- bzw. Etappenromans ist der Krieg, der Verlust der Muttersprache und geliebter

Mehr

Wir sind die Partei DIE LINKE. Das wollen wir mit unserer politischen Arbeit. geschrieben in Leichter Sprache

Wir sind die Partei DIE LINKE. Das wollen wir mit unserer politischen Arbeit. geschrieben in Leichter Sprache Wir sind die Partei DIE LINKE Das wollen wir mit unserer politischen Arbeit geschrieben in Leichter Sprache 1 Herausgeber: Bundes-Geschäfts-Führung von der Partei DIE LINKE Kleine Alexanderstraße 28 10178

Mehr

BV Nowak Eine kleine Rezension

BV Nowak Eine kleine Rezension BV Nowak Eine kleine Rezension 15.02.2014 Fast 2 Monate wohnen wir jetzt schon in unserem Eigenheim. Unser Traum vom Haus begann schon früh. Jetzt haben wir es tatsächlich gewagt und es keine Minute bereut.

Mehr

Vier Generationen in der Goetheschule Hemsbach

Vier Generationen in der Goetheschule Hemsbach Vier Generationen in der Goetheschule Hemsbach Bild-Quelle: http://www.goethe-hbh.hd.schule-bw.de von Pia-Kristin Waldschmidt Meine Schulzeit in der Goetheschule Mein Name ist Eva - Maria und als Mädchen

Mehr

Adverb Raum Beispielsatz

Adverb Raum Beispielsatz 1 A d v e r b i e n - A 1. Raum (Herkunft, Ort, Richtung, Ziel) Adverb Raum Beispielsatz abwärts aufwärts Richtung Die Gondel fährt aufwärts. Der Weg aufwärts ist rechts außen - innen Ort Ein alter Baum.

Mehr

Ich darf die Tafel wischen. Ich darf früher nach Hause gehen. Ich mag schwimmen.

Ich darf die Tafel wischen. Ich darf früher nach Hause gehen. Ich mag schwimmen. 1 M O D A L V E R B E N 1. M ö g l i c h k e i t Bedeutung: Infinitiv: können Ich beherrsche es. Ich habe die Gelegenheit. Ich habe Zeit Es ist erlaubt. Es ist erlaubt. 2.) A b s i c h t Ich habe immer

Mehr

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel Unser Marktstand Unsere Gruppe hat am Mittwoch, 27.9, in der 2. Aktionswoche der fairen Wochen, den Stand auf den Marktplatz zum Zentrum für Umwelt und Mobilität aufgebaut und dekoriert. Wir dekorierten

Mehr

Bosnien- Herzegowina Europa

Bosnien- Herzegowina Europa SOS-Kinderdorf in Bosnien- Herzegowina Europa 1 SOS-Kinderdorf weltweit Bild oben links SOS-Familie im SOS-Kinderdorf Gracanica Bild oben rechts Rund 45.000 Kinder, Jugendliche und Familien werden in 119

Mehr

tipps für schülerinnen und schüler Fragen und Antworten Interview mit Unternehmen Fragebogen Interview mit Unternehmen Antwortbogen

tipps für schülerinnen und schüler Fragen und Antworten Interview mit Unternehmen Fragebogen Interview mit Unternehmen Antwortbogen tipps für schülerinnen und schüler Fragen und Antworten Interview mit Unternehmen Fragebogen Interview mit Unternehmen Antwortbogen Fragen und Antworten 1. Warum dieser Zukunftstag? Uns, dem Organisationsteam,

Mehr

a. gelacht b. Handy c. los d. Jugendherberge e. warst f. gestern g. gewartet h. nass i. schnell j. eingestiegen k. Wetter l. Minuten m.

a. gelacht b. Handy c. los d. Jugendherberge e. warst f. gestern g. gewartet h. nass i. schnell j. eingestiegen k. Wetter l. Minuten m. Übungen zum Wortschatz Modul 1: Hören 2. Kreuzen Sie an: Richtig oder Falsch? Das Wetter morgen Auch an diesem Wochenende wird es in Deutschland noch nicht richtig sommerlich warm. Im Norden gibt es am

Mehr

Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen

Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen In jeder Kirchengemeinde und Seelsorgeeinheit ist der Stil verschieden; jeder Autor hat seine eigene Schreibe. Hier finden Sie Briefvorschläge

Mehr

Metternich Sprachreisen GmbH. Sprachen lernen bei verwandten Seelen

Metternich Sprachreisen GmbH. Sprachen lernen bei verwandten Seelen Metternich Sprachreisen GmbH Sprachen lernen bei verwandten Seelen Sprachen lernen bei verwandten Seelen Sprachreisen sind seit Jahrzehnten eine der beliebtesten Methoden fremde Sprachen zu erlernen. Unser

Mehr

«DIE POLIZEI HAT UNS ALLE TERRORISIERT»

«DIE POLIZEI HAT UNS ALLE TERRORISIERT» «DIE POLIZEI HAT UNS ALLE TERRORISIERT» Die neunjährige Andressa hat wieder eine Familie gefunden dank der brasilianischen Organisation São Martinho, die sich für Strassenkinder einsetzt. Andressa lebt

Mehr

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu!

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Beschluss der 33. Bundes-Delegierten-Konferenz von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Leichte Sprache 1 Warum Leichte Sprache? Vom 25. bis 27. November 2011 war in

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Die Patenschaft der Volksschule Allershausen mit dem Kinderkrankenhaus San Gabriel in La Paz, Bolivien.

Die Patenschaft der Volksschule Allershausen mit dem Kinderkrankenhaus San Gabriel in La Paz, Bolivien. Die Patenschaft der Volksschule Allershausen mit dem Kinderkrankenhaus San Gabriel in La Paz, Bolivien. Die Patenschaft der Schülerinnen und Schüler der Volksschule Allershausen für die kleinen Patientinnen

Mehr

UMDENKEN VON DER NATUR LERNEN VORBEREITENDE UNTERRICHTSMATERIALIEN Niveau A2

UMDENKEN VON DER NATUR LERNEN VORBEREITENDE UNTERRICHTSMATERIALIEN Niveau A2 AUFGABE 1: VIER ELEMENTE a) Nach einer alten Lehre besteht alles in unserer Welt aus vier Elementen: Feuer, Wasser, Erde, Luft. Ordne die Texte jeweils einem Elemente zu. Schneide die Texte aus und klebe

Mehr

Optimal A1/Kapitel 4 Tagesablauf-Arbeit-Freizeit Wortschatz

Optimal A1/Kapitel 4 Tagesablauf-Arbeit-Freizeit Wortschatz Wortschatz Was ist Arbeit? Was ist Freizeit? Ordnen Sie zu. Konzerte geben nach Amerika gehen in die Stadt gehen arbeiten auf Tour sein Musik machen Musik hören zum Theater gehen Ballettmusik komponieren

Mehr

Italien 4b 29.06-03.07

Italien 4b 29.06-03.07 Italien 4b 29.06-03.07 Inhaltsverzeichnis Italien Woche: Montag: Abreise um 08.00 vor der Schule Nachmittag schwimmen Freizeitpark und Fußball gemeinsames Abendessen Dienstag: Frühstück, Strand Stand-up-paddling

Mehr

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: ich weiß wer ich bin! Ich bin das Licht Eine kleine Seele spricht mit Gott Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!" Und Gott antwortete: "Oh, das ist ja wunderbar! Wer

Mehr

MANIPULATION. Echt? Was??? Das gibt`s ja gar nicht!!! Nr. 710

MANIPULATION. Echt? Was??? Das gibt`s ja gar nicht!!! Nr. 710 Nr. 710 Mittwoch, 13. Juni 2012 MANIPULATION Was??? Echt? Das gibt`s ja gar nicht!!! Sandra (14) und Veronika (14) Doch, Manipulation gibt`s! Passt einmal auf! Wir sind die 4D aus dem BG/ BRG Tulln und

Mehr

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt Lenis großer Traum Lenis großer Traum Mit Illustrationen von Vera Schmidt Leni ist aufgeregt! Gleich kommt ihr Onkel Friedrich von einer ganz langen Reise zurück. Leni hat ihn schon lange nicht mehr gesehen

Mehr

die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel

die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel zurücklassen müssen. Er schob die drei Koffer zusammen, band die

Mehr

unser FAIRständnis Beiträge von Schülerinnen und Schülern zum Fairtrade-Tag des Landes Steiermark Graz, 5.10.2009

unser FAIRständnis Beiträge von Schülerinnen und Schülern zum Fairtrade-Tag des Landes Steiermark Graz, 5.10.2009 unser FAIRständnis Beiträge von Schülerinnen und Schülern zum Fairtrade-Tag des Landes Steiermark Graz, 5.10.2009 Fairtrade als Erlebnis Um die 1000 Schülerinnen und Schüler haben am 5. Oktober 2009 das

Mehr

Erfahrungsbericht ERASMUS Wintersemester 2014/2015 in Tallinn an der Estonian Business School

Erfahrungsbericht ERASMUS Wintersemester 2014/2015 in Tallinn an der Estonian Business School Erfahrungsbericht ERASMUS Wintersemester 2014/2015 in Tallinn an der Estonian Business School Entscheidung Mein Auslandssemester habe ich an der Estonian Business School in Tallinn absolviert. Viele meiner

Mehr

Hilfe zur Selbstentwicklung. Nachhaltige Hilfe: Maßnahmen, die wirken. Erfolge, die bleiben.

Hilfe zur Selbstentwicklung. Nachhaltige Hilfe: Maßnahmen, die wirken. Erfolge, die bleiben. Hilfe zur Selbstentwicklung Nachhaltige Hilfe: Maßnahmen, die wirken. Erfolge, die bleiben. Sauberes Wasser, genug zu Essen und eine Schule für die Kinder Familie Mustefa aus Babile erzählt Ich bin heute

Mehr

Zentrale Mittelstufenprüfung

Zentrale Mittelstufenprüfung SCHRIFTLICHER AUSDRUCK Zentrale Mittelstufenprüfung Schriftlicher Ausdruck 90 Minuten Dieser Prüfungsteil besteht aus zwei Aufgaben: Aufgabe 1: Freier schriftlicher Ausdruck. Sie können aus 3 Themen auswählen

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

Da es abends nicht selten während den Hausaufgaben Stromausfall gab, wurde ein Stromgenerator angeschafft.

Da es abends nicht selten während den Hausaufgaben Stromausfall gab, wurde ein Stromgenerator angeschafft. Lisa Hils Mein Aufenthalt in Pematangsiantar/Indonesien: Nach dem Abitur beschloss ich, für mehrere Monate nach Indonesien zu gehen, um dort im Kinderheim der Organisation und Stiftung Bina Insani in Pematangsiantar

Mehr

A-1 ICH. Prüferblatt SUULINE OSA 2012. I. Bildbeschreibung + Gespräch Der Prüfling muss mindestens 10 Sätze sagen.

A-1 ICH. Prüferblatt SUULINE OSA 2012. I. Bildbeschreibung + Gespräch Der Prüfling muss mindestens 10 Sätze sagen. A-1 ICH 1. Wo ist dein Lieblingsplatz? Wann bist du da und was machst du da? 2. Warum ist es schön, ein Haustier zu haben? 3. Welche Musik und Musiker magst du? Warum? Wann hörst du Musik? Ihr(e) Schüler(in)

Mehr

Zeit. 2014 Susanne Freitag / Systemischer Business Coach

Zeit. 2014 Susanne Freitag / Systemischer Business Coach Zeit 1 Seite im Wald 2 S e i t e mit mir 3 S e i t e Susanne Freitag Systemischer Business Coach Erlebnispädagogin Foto: Matthias Körnich 4 S e i t e in liebevoller Begleitung 5 S e i t e zum eigenen Ziel

Mehr

Bereich des Faches Schwerpunkt Kompetenzerwartung Lesen mit Texten und Medien umgehen. Texte erschließen/lesestrategien nutzen

Bereich des Faches Schwerpunkt Kompetenzerwartung Lesen mit Texten und Medien umgehen. Texte erschließen/lesestrategien nutzen Lernaufgabe: Verständnisfragen zum Anfang des Buches Eine Woche voller Samstage beantworten Lernarrangement: Paul Maar und das Sams Klasse: 3/4 Bezug zum Lehrplan Bereich des Faches Schwerpunkt Kompetenzerwartung

Mehr

Protokoll Karunalaya Projekte 19. März 2011

Protokoll Karunalaya Projekte 19. März 2011 Protokoll Karunalaya Projekte 19. März 2011 Joseph Vattaparambil Brigitte Born Stefan Born Roger Hegglin Im neuen Gebäude für Knaben und Behinderte Karunalaya Pater Joseph und Brigitte stellen uns die

Mehr

MIT TEN UNTER UNS. Ein Integrationsangebot

MIT TEN UNTER UNS. Ein Integrationsangebot MIT TEN UNTER UNS Ein Integrationsangebot AUS ALLEN L ÄNDERN MIT TEN IN DIE SCHWEIZ Damit Integration gelingt, braucht es Offenheit von beiden Seiten. Wer bei «mitten unter uns» als Gastgebende, Kind,

Mehr

Liebe Freunde, liebe Verwandte, liebe Spender,

Liebe Freunde, liebe Verwandte, liebe Spender, Siem Reap, November 2012 Liebe Freunde, liebe Verwandte, liebe Spender, nun bin ich schon seit acht Wochen hier in Siem Reap und die Zeit verging wie im Flug. Am 15. September sind Sarah, Judith und ich

Mehr

Das Märchen von der verkauften Zeit

Das Märchen von der verkauften Zeit Dietrich Mendt Das Märchen von der verkauften Zeit Das Märchen von der verkauften Zeit Allegro für Srecher und Orgel q = 112 8',16' 5 f f f Matthias Drude (2005) m 7 9 Heute will ich euch von einem Bekannten

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A2 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Sofie hat Paul gefragt, seine Kinder gerne in den Kindergarten gehen. a) dass b)

Mehr

Abschlussbericht für das Jahresstipendium des DAAD

Abschlussbericht für das Jahresstipendium des DAAD Abschlussbericht für das Jahresstipendium des DAAD von Hannes Weber aus Curitiba, Brasilien. Studium an der FAE Ich absolvierte meinen Auslandsaufenthalt in Curitiba, im Bundesstaat Paraná in Brasilien.

Mehr

Polizeilicher Informationsaustausch der besonderen Art

Polizeilicher Informationsaustausch der besonderen Art Polizeilicher Informationsaustausch der besonderen Art Die IPA, die weltweite Vereinigung von Polizeibediensteten auf freundschaftlicher Basis, hat u.a. zum Ziel, einen Beitrag zur internationalen Zusammenarbeit

Mehr

dass oder das? gesammelte Übungsmaterialien Ursula Mittermayer 3/2011

dass oder das? gesammelte Übungsmaterialien Ursula Mittermayer 3/2011 dass oder das? gesammelte Übungsmaterialien Ursula Mittermayer 3/2011 Es ist oft schwer zu erkennen, ob dass oder das geschrieben gehört. Das hilft dir beim Schreiben:Ersetze das durch welches oder dieses!

Mehr

Heimatuniversität: Universidade Federal de Santa Catarina Brasilien

Heimatuniversität: Universidade Federal de Santa Catarina Brasilien Zwei Auslandsemester in Weingarten Name: Hernán Camilo Urón Santiago Heimatuniversität: Universidade Federal de Santa Catarina Brasilien Gasthochschule: Pädagogische Hochschule Weingarten Studienfach:

Mehr

Werkseröffnung Chattanooga; Rede von Ray LaHood, US-Bundesminister für Verkehr

Werkseröffnung Chattanooga; Rede von Ray LaHood, US-Bundesminister für Verkehr Werkseröffnung Chattanooga; Rede von Ray LaHood, US-Bundesminister für Verkehr Herzlichen Dank! Ich freue mich außerordentlich, hier zu sein. Ich weiß, dass unsere Freunde von Volkswagen Präsident Obama

Mehr

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall.

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall. Lebensweisheiten Glück? Unglück? Ein alter Mann und sein Sohn bestellten gemeinsam ihren kleinen Hof. Sie hatten nur ein Pferd, das den Pflug zog. Eines Tages lief das Pferd fort. "Wie schrecklich", sagten

Mehr

Erfahrungsbericht Mein Auslandssemester in Frankreich

Erfahrungsbericht Mein Auslandssemester in Frankreich Erfahrungsbericht Mein Auslandssemester in Frankreich Heimathochschule: Fachhochschule Dortmund Gasthochschule: Sup de Co La Rochelle (ESC), Frankreich Zeitraum: 01.Sept.2011-22.Dez.2011 Studienfach: International

Mehr

Portsmouth, eine Reise die sich lohnt

Portsmouth, eine Reise die sich lohnt Portsmouth, eine Reise die sich lohnt Müller / Jasmin / 19 Jahre alt Bürokauffrau / 2. Ausbildungsjahr / Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Vom 21. Oktober 2013 bis 17. November 2013 / Portsmouth

Mehr

Shanghai 2011. Famulatur im Zhongshan Hospital. Christian Stallinger

Shanghai 2011. Famulatur im Zhongshan Hospital. Christian Stallinger Shanghai 2011 Famulatur im Zhongshan Hospital Christian Stallinger Nach dem Entschluss, eine Famulatur in Shanghai zu machen, begann die Organisation. Die Einladungen werden seitens der Fudan- Universität

Mehr

Ein Teddy reist nach Indien

Ein Teddy reist nach Indien Ein Teddy reist nach Indien Von Mira Lobe Dem kleinen Hans-Peter war etwas Merkwürdiges passiert: Er hatte zum Geburtstag zwei ganz gleiche Teddybären geschenkt bekommen, einen von seiner Großmutter und

Mehr

Einstufungstest. Bitte antworten Sie kurz auf die Fragen: Wie heißen Sie? Wo wohnen Sie? Wie ist Ihre Telefonnummer?

Einstufungstest. Bitte antworten Sie kurz auf die Fragen: Wie heißen Sie? Wo wohnen Sie? Wie ist Ihre Telefonnummer? Bitte antworten Sie kurz auf die Fragen: Wie heißen Sie? Wo wohnen Sie? Wie ist Ihre Telefonnummer? Wie lange lernen Sie schon Deutsch? Wo haben Sie Deutsch gelernt? Mit welchen Büchern haben Sie Deutsch

Mehr

Lektion 4: Wie wohnst du?

Lektion 4: Wie wohnst du? Überblick: In dieser Lektion werden die Lerner detaillierter mit verschiedenen Wohnformen in Deutschland (am Beispiel Bayerns) vertraut gemacht. Die Lektion behandelt Vor- und Nachteile verschiedener Wohnformen,

Mehr

UNTERKUNFT: Wie haben Sie Ihre Unterkunft gefunden? Freunde Wie zufrieden waren Sie? sehr zufrieden

UNTERKUNFT: Wie haben Sie Ihre Unterkunft gefunden? Freunde Wie zufrieden waren Sie? sehr zufrieden !! PERSÖNLICHE DATEN: Name des/der Studierenden: Stefanie Gastinstitution und Angabe der Fakultät / Gastunternehmen: University of Houston / Architecture Studienrichtung an der TU Graz: Architektur Aufenthalt

Mehr

Kurzer Bericht über die

Kurzer Bericht über die SAB Patenschaft Projekt Patenkind: AN Chivan Pateneltern: Polzien, Christine und Peter Kurzer Bericht über die Lebens-Situation der Müllsammlerfamilie AN und die Durchführung des humanitären Projektes

Mehr

Die Deutschen und ihr Urlaub

Die Deutschen und ihr Urlaub Chaos! Specht Mit mehr als 80 Millionen Einwohnern ist Deutschland der bevölkerungsreichste Staat Europas. 50 Prozent der deutschen Urlauber reisen mit dem Auto in die Ferien. Durch unsere Lage im Herzen

Mehr

Einstufungstest Teil 2 (Schritte plus 3 und 4) Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung.

Einstufungstest Teil 2 (Schritte plus 3 und 4) Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung. Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung. 51 Warum willst du eigentlich in Deutschland arbeiten? ich besser Deutsch lernen möchte. a) Denn b) Dann c) Weil

Mehr

A1/2. Übungen A1 + A2

A1/2. Übungen A1 + A2 1 Was kann man für gute Freunde und mit guten Freunden machen? 2 Meine Geschwister und Freunde 3 Etwas haben oder etwas sein? 4 Meine Freunde und ich 5 Was haben Nina und Julian am Samstag gemacht? 6 Was

Mehr

Kinderlachen klingt wie heißer Dank! Ludwig Ganghofer

Kinderlachen klingt wie heißer Dank! Ludwig Ganghofer Münchens Kinder zählen auf uns! Kinderlachen klingt wie heißer Dank! Ludwig Ganghofer Josef Schörghuber-Stiftung für Münchner Kinder Denninger Straße 165, 81925 München Telefon 0 89/ 92 38-499, Telefax

Mehr

Ashish Patta, katholischer Priester in Madhya Pradesh / Indien

Ashish Patta, katholischer Priester in Madhya Pradesh / Indien Ashish Patta, katholischer Priester in Madhya Pradesh / Indien Ich bin in einer Adivasi Familie in einem Dorf im Mandla Distrikt in Zentralindien aufgewachsen. Ich habe zwei Brüder und zwei Schwestern.

Mehr

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Frau Dr. Eva Douma ist Organisations-Beraterin in Frankfurt am Main Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Busines

Mehr

Enlimate. Tatsächlich eingesparte Energie in kwh pro Jahr (Energieprojekt): Anzahl erreichte Personen (Sensibilisierungsprojekt):

Enlimate. Tatsächlich eingesparte Energie in kwh pro Jahr (Energieprojekt): Anzahl erreichte Personen (Sensibilisierungsprojekt): Projekt-Team: Alexander Michel, Felix Ammann & Janiss Binder Beruf: Informatiker Lehrjahr: 1 Name der Schule oder des Betriebs: login JBT Name der Lehrperson oder der Berufsbildnerin/des Berufsbildners:

Mehr

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht zum Studium an der TU München (Name der Universität) Alter: 24 Studiengang und -fach: Architektur In welchem Fachsemester befinden Sie sich

Mehr

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen WIE IST DAS PATENSCHAFTSPRO- GRAMM ENTSTANDEN? Im Jahr 1982 sah Dr. Richard Zanner in Afrika die Not vieler Eltern, die ihre Kinder aus Mangel an Geld nicht zur Schule schicken konnten. Durch seinen Appell

Mehr

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen WIE IST DAS PATENSCHAFTSPRO- GRAMM ENTSTANDEN? Im Jahr 1982 sah Dr. Richard Zanner in Afrika die Not vieler Eltern, die ihre Kinder aus Mangel an Geld nicht zur Schule schicken konnten. Durch seinen Appell

Mehr

Offene Kinder- und Jugendarbeit

Offene Kinder- und Jugendarbeit Offene Kinder- und Jugendarbeit März - Mai 2013 Personelles Und tschüss! Uf Wiederluägä! Au revoir! Arrivederci! Sin seveser! Nun ist es soweit, langsam naht der letzte Arbeitstag und die Türen des z4

Mehr

Ländervergleich: Sachsen Afghanistan

Ländervergleich: Sachsen Afghanistan Ländervergleich: Sachsen Afghanistan 1 zu B1a Aufgabe 1 a Seht euch die Deutschlandkarte im Textbuch an. Wo liegt Sachsen? Bayern? Berlin? Hamburg? b Sucht auf einer Europakarte: Wo liegt Österreich? Wo

Mehr

Ein Projekt von ikule e.v. gefördert von SAP

Ein Projekt von ikule e.v. gefördert von SAP Ein Projekt von ikule e.v. gefördert von SAP Das Projekt Ziele Kultur ist kein abgeschlossenes und statisches Ganzes. Kultur ist dynamisch und wandelbar. Für dieses Verständnis möchte ikule (interkulturelles

Mehr

ERFAHRUNGSBERICHT AUS ZÜRICH

ERFAHRUNGSBERICHT AUS ZÜRICH ERFAHRUNGSBERICHT AUS ZÜRICH ROMANA HAUSER ERASMUSSEMESTER 14.9. 17.12.2010 Organisatorische und fachliche Betreuung an der Gasthochschule, Kontakt zu Dozierenden und Studierenden Die Organisation und

Mehr

Die Geschäfte des Michael S. Der vermeintliche Investor

Die Geschäfte des Michael S. Der vermeintliche Investor 1 Goran Cubric Philip Weihs Die Geschäfte des Michael S. Der vermeintliche Investor Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit Ebozon Verlag * Alle Namen geändert 2 2. Auflage Juni 2014 Veröffentlicht

Mehr

Kinderrechte mit allen Sinnen. Auf dem Weg zu einer kindergerechten Schule

Kinderrechte mit allen Sinnen. Auf dem Weg zu einer kindergerechten Schule Kinderrechte mit allen Sinnen Auf dem Weg zu einer kindergerechten Schule Kinderrechte-Projekttag An einem Kinderrechtetag haben die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen die Kinderrechte mit allen

Mehr

Erfahrungsbericht. University of California Santa Barbara (UCSB)

Erfahrungsbericht. University of California Santa Barbara (UCSB) Erfahrungsbericht University of California Santa Barbara (UCSB) Zeitraum: winter quater 2008 (02. Jan 29. März) Name: Studiengang: Kurs: Departments an der UCSB: Belegte Kurse: Natalie Kaminski kaminskn@ba-loerrach.de

Mehr

die taschen voll wasser

die taschen voll wasser finn-ole heinrich die taschen voll wasser erzählungen mairisch Verlag [mairisch 11] 8. Auflage, 2009 Copyright: mairisch Verlag 2005 www.mairisch.de Umschlagfotos: Roberta Schneider / www.mittelgruen.de

Mehr

Warm eingepackt konnte es losgehen, denn schliesslich hatte man/frau ja Hunger.

Warm eingepackt konnte es losgehen, denn schliesslich hatte man/frau ja Hunger. .ODVVHQIDKUW=XVDPPHQNXQIWGHU7HFKQLNUHGDNWRUHQ Teilnehmer: Monika Jahn, Michaela Hösli, René Zurbrügg, Eric Gander, Rainer Ernst, Peter Forrer, Hans Christe Aus Krankheitsgründen nicht teilnehmen konnte

Mehr

Aufgabensammlung Kann das stimmen?

Aufgabensammlung Kann das stimmen? Aufgabensammlung Der kleinste ausgewachsene Hund ist sieben Zentimeter hoch. Wenn du sieben kleine Hunde aufeinanderstellen würdest, passen sie in deinen Ranzen. Der Koalabär frisst gerne Eukalyptus und

Mehr

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen)

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen) Kater Graustirn (Nach einem russischen Märchen) Es war einmal. Ein alter Bauer hat drei Söhne. Der erste Sohn heißt Mauler. Der zweite Sohn heißt Fauler. Der dritte Sohn heißt Kusma. Mauler und Fauler

Mehr

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Kapitel 1 S. 7 1. Was macht Frau Tischbein in ihrem Haus? 2. Wer ist bei ihr? 3. Wohin soll Emil fahren? 4. Wie heisst die

Mehr

German Beginners (Section I Listening) Transcript

German Beginners (Section I Listening) Transcript 2013 H I G H E R S C H O O L C E R T I F I C A T E E X A M I N A T I O N German Beginners (Section I Listening) Transcript Familiarisation Text FEMALE: MALE: FEMALE: Peter, du weißt doch, dass Onkel Hans

Mehr

E R A S M U S I N S P A N I E N

E R A S M U S I N S P A N I E N E R A S M U S I N S P A N I E N Aufenthalt an der Universidad de Huelva, Februar bis Juni 2010 Anreise: Wir drei Mädels sind nach der ersten Prüfungswoche an der PH Feldkirch von München nach Sevilla geflogen.

Mehr

Erfahrungsbericht: Praktikum in der Fledglings Day Nursery in Manchester Praktikantin: Isabell Gromada

Erfahrungsbericht: Praktikum in der Fledglings Day Nursery in Manchester Praktikantin: Isabell Gromada Erfahrungsbericht: Praktikum in der Fledglings Day Nursery in Manchester Praktikantin: Isabell Gromada Jeder Anglistik Student an der Universität Vechta muss einen Auslandsaufenthalt von drei Mona ten

Mehr