Informationen für MS-Patienten

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Informationen für MS-Patienten"

Transkript

1 Weitergehende Informationen finden Sie im Internet unter: Falls Sie Fragen haben, steht Ihnen unser Berater-Team gerne zur Verfügung: EXTRACARE-Servicehotline: (gebührenfrei: Mo. bis Fr. von 8.30 bis Uhr) EXTRACARE Servicecenter: Informationen für MS-Patienten 1 2 Novartis Pharma GmbH Roonstr Nürnberg Art.Nr / 2012 Gemeinsam für ein besseres Leben mit MS. Gemeinsam für ein besseres Leben mit MS.

2 Liebe Patientin, lieber Patient, Inhalt Ihre Untersuchungsergebnisse haben die Verdachtsdiagnose Multiple Sklerose (MS) be stätigt. Dank der heutigen Therapiemöglichkeiten können körperliche Beeinträchtigungen, die durch ein Fortschreiten der MS entstehen, jedoch deutlich hinausgezögert werden. MS ist zwar bisher nicht heilbar, doch es gibt verschiedene Medikamente, die den Verlauf der Erkrankung günstig beeinflussen können. Für jede Phase der MS können dies andere Medikamente sein. Sie helfen, akute Schübe abzuschwächen und tragen dazu bei, die Häufigkeit und Schwere weiterer Schübe zu verringern. Damit sind die Medikamente eine Hilfe, um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Diese Broschüre gibt Ihnen einen Überblick zu den wich tigsten Aspekten bezüglich der MS und informiert Sie beispielsweise über die Diagnose, Symptome und den Krankheitsverlauf. Die Broschüre soll Sie ermutigen, sich aktiv mit der Erkrankung auseinanderzusetzen, denn der Erfolg der Therapie hängt von Ihrer Mitarbeit und Ihrem Wissen rund um die MS ab. Lassen Sie die Erkrankung nicht über Ihr Leben bestimmen entscheiden Sie selbst, wie Sie Ihr Leben mit MS gestalten. 1. Allgemeine Informationen zur MS... 5 Was ist Multiple Sklerose?... 5 Wie häufig ist Multiple Sklerose?... 5 Was sind die Ursachen der Multiplen Sklerose?... 5 Was geschieht bei Multipler Sklerose mit den Nervenzellen?... 6 Wie entstehen die MS-Läsionen im Gehirn und Rückenmark?... 7 Was sind die häufigsten Erstsymptome der Multiplen Sklerose?... 8 Wie sehen die Verlaufsformen der Multiplen Sklerose aus?... 8 Was geschieht in der schubfreien Zeit der Multiplen Sklerose? Diagnose der MS Wie wird die Diagnose der Multiplen Sklerose gestellt? Ihr EXTRACARE-Team 3. Therapie der MS Wie wird die Multiple Sklerose behandelt? Wann sollte mit der Behandlung der Multiple Sklerose begonnen werden? Die Schubbehandlung Die Basis- und die Eskalationstherapie Übersicht der Therapieoptionen Service-, Buch- und Surftipps EXTRACARE

3 Was ist Multiple Sklerose? Die Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystem (Gehirn, Rückenmark), die durch das körpereigene Abwehrsystem hervorgerufen wird, eine sogenannte Autoimmunerkrankung. Bei der Entzündungsreaktion greifen körper eigene Immunzellen, wie beispielsweise Lymphozyten (ein Teil der weißen Blutkörperchen), Antikörper und Makrophagen (sog. Fresszellen, ein Teil der weißen Blutkörperchen), fälschlicherweise Nervengewebe an. MS kann das Gehirn, das Rückenmark und die Sehnerven betreffen, die zusammen als Zentrales Nervensystems (ZNS) bezeichnet werden. Im Verlauf der MS entstehen in verschiedenen Bereichen des Zentralen Nervensystems Entzündungsherde, die bei der Abheilung Narben bilden und die Funktion des ZNS beeinträchtigen können. Die narbigen MS-Herde sind ein Kennzeichen der Zerstörung von Nervengewebe. Bereits zu Beginn einer MS liegen ganz unterschiedliche Verteilungen der Entzündungsreaktionen vor. Das bedeutet, dass MS kein einheitlicher Krankheitsprozess ist, sondern ganz individuell verläuft. Heute geht man davon aus, dass dieser Prozess schon vor dem Auftreten der ersten Symptome bzw. dem ersten Krankheitsschub (Definition siehe Seite 8) beginnen und auch während der schubfreien Zeit andauern kann. Wie häufig ist Multiple Sklerose? In Deutschland leiden mehr als Menschen an MS, wobei Frauen mehr als doppelt so häufig wie Männer betroffen sind. Die ersten Krankheitsanzeichen treten meistens zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf. Was sind die Ursachen der Multiplen Sklerose? Die Ursachen der MS sind im Einzelnen noch nicht geklärt. Man nimmt an, dass erbliche Einflüsse von Bedeutung sind, aber neben den Genen auch Umweltfaktoren eine Rolle spielen. So gibt es Hinweise, dass möglicherweise Virusinfektionen im Kindes- oder Jugendalter die gestörten immunologischen Vorgänge am Nervensystem begünstigen können. MS ist aber nicht ansteckend. 4 5

4 Was geschieht bei Multipler Sklerose mit den Nervenzellen? Das ZNS besteht zu einem großen Teil aus Nervenzellen, die elektrische Signale über Nervenfasern (Axone) weiterleiten. Damit die Weiterleitung der elektrischen Signale so rasch wie möglich erfolgt, sind die Nervenfasern von einer Isolierschicht (Myelin) umhüllt (siehe Abbildung 1). Bei MS sind einzelne Zellen des Immunsystems aus unbekannten Gründen falsch programmiert. Irrtümlicherweise bekämpfen Abwehrzellen wie Lymphozyten, Antikörper und Makrophagen körpereigene Zellbestandteile, da das Immunsystem diese als fremd einstuft. Dabei wird die Myelinschicht durch die falsch programmierten Abwehrzellen angegriffen, und hierdurch werden Entzündungsreaktionen hervorgerufen. Abb. 2: So wirkt sich MS im ZNS aus Isolierschicht (Myelin) Nervenfaser (Axon) Normale Nervenzelle Geschädigte Nervenzelle Zerstörte Nervenzelle Abbildung 2: Bei gesunden Nervenzellen werden elektrische Signale über die von der Isolierschicht (Myelin) umhüllten Nervenfasern (Axone) rasch weitergeleitet. Durch fehlprogrammierte Immunzellen wird die Isolierschicht beschädigt (Demyelinisierung), hierdurch werden die MS-Symptome verursacht. Die dauerhafte Beschädigung der Isolierschicht kann Nervenfasern zerstören. Dies hat zur Folge, dass die Signalweiterleitung zwischen den Nervenzellen unterbrochen wird eine Hauptursache der Behinderung. Abb. 1: Der Aufbau von Nervenfasern einer Nervenzelle Nervenzellen Nervenfasern mit Isolierschicht Schnürring Schnürring Nervenfaser (Axon) Isolierschicht (Myelin) Abbildung 1: Die Nervenfasern einer Nervenzelle sind von einer schützenden Myelinschicht umgeben, die als Isolierschicht dient. Die Reize springen von Schnürring zu Schnürring und werden so rasch weitergeleitet. Wie entstehen die MS-Läsionen im Gehirn und Rückenmark? Als MS-Herd oder MS-Läsion wird Narbengewebe bezeichnet, das bei Abheilung der Entzündungsherde im Gehirn und Rückenmark entsteht. Bei gesunden Menschen können Immunzellen nicht ohne Weiteres in das ZNS gelangen. Denn die sogenannte Blut-Hirn- Schranke schottet das empfindliche Gewebe in Gehirn und Rückenmark nahezu vollständig gegen die Abwehrzellen ab. Doch bei MS ist diese Schranke unvollständig, sodass die Immunzellen in das ZNS eindringen können. Hier greifen Lymphozyten und andere Zellen des Immunsystems die Isolierschicht (Myelin) der Nervenfasern an, und entzündliche Herde (Plaques) entstehen. Diese Ent zündungsreaktionen zerstören nach und nach die Myelinschicht (Isolierschicht der Nervenfasern), die Folge ist eine Störung der Signal-Weiterleitung. Die Entzündung kann ohne Defekt abheilen, dabei bildet sich eine neue Myelinschicht (Remyelinisierung). Bei schweren Entzündungen kann sich aber auch Narbengewebe bilden, das eine dauerhafte Einschränkung der Nervenfunktion verursachen kann (siehe Abbildung 2). Dabei können die Entzündungen an vielen verschiedenen Stellen im Gehirn, im Rückenmark und am Sehnerv auftreten. Bei den Reparaturprozessen kann das umliegende Bindegewebe in die entzündlichen Herde eindringen, wodurch diese vernarben können. Die Narben verhindern dann die Weiterleitung der Nervenimpulse. Aufgrund dieses Prozesses hat die Erkrankung ihren Namen erhalten: Multiple Sklerose = mehrfache Verhärtungen. 6 7

5 Was sind die häufigsten Erstsymptome der Multiplen Sklerose? Die ersten Symptome der MS sind individuell verschieden, da die Krankheit je nach Patient unterschiedliche Teile des ZNS betreffen kann. Häufig sind Gefühlsstörungen in den Beinen erste Anzeichen der Erkrankung, die sich als Taubheit oder Kribbeln äußern können. Auch abnorme Müdigkeit und rasche Ermüdbarkeit zählen zu den Erstsymptomen. Bei vielen Betroffenen macht sich die Erkrankung zu Beginn auch durch eine Sehstörung bemerkbar. Es können dabei sowohl einzelne Beschwerden als auch mehrere zugleich auftreten (siehe Abbildung 3). Abb. 3: Art und Häufigkeit der Erstbeschwerden bei MS Die Multiple Sklerose wird in folgende 3 Hauptverlaufsformen eingeteilt (siehe Abb. 4): Schubförmige MS oder schubförmig remittierende MS (Relapsing Remitting MS; RRMS): Die MS tritt in Schüben auf, deren Symptome sich vollständig zurückbilden, aber auch bleibende Schäden verursachen können. Sekundär progrediente MS (Secondary Progressive MS; SPMS): Die Erkrankung beginnt schubförmig, geht dann aber in eine Phase der kontinuierlichen Verschlechterung, mit oder ohne Schübe, über. Primär progrediente MS (Primary Progressive MS; PPMS): Bei dieser Verlaufsform der MS kommt es von Beginn an zu einer kontinuierlichen Verschlechterung, ohne dass Schübe im eigentlichen Sinn auftreten. Gefühlsstörungen in den Beinen Abnorme Müdigkeit und Ermüdung Darmentleerungsstörungen Unsicherheiten beim Gehen und Stehen Sehstörungen an einem Auge Gefühlsstörungen in den Armen Gangstörungen durch Spastik Kraftlosigkeit in den Beinen Blasenentleerungsstörungen Kraftlosigkeit in den Armen Trigeminusneuralgie Gefühlsstörungen im Gesicht Lhermitte-Zeichen (Kribbeln bei Nackenbeugung) Sprechstörungen Schmerzen Lähmung einer Körperseite (Arm und Bein) % Abb. 4: Die drei Verlaufsformen der MS Schubförmig Sekundär progredient erkennbare Symptome Schubförmig remittierend Sekundär progredient (ab Pfeil) ohne klinische Symptome Schubförmig progredient klinische Schwelle Sekundär progredient mit aufgesetzten Schüben (ab Pfeil) Quelle: Besser R und Krämer G. Multiple Sklerose: Antworten auf die 111 wichtigsten Fragen. Trias Wie sehen die Verlaufsformen der Multiplen Sklerose aus? Primär progredient Der Krankheitsverlauf der MS ist sehr unterschiedlich, weil die Entzündungen in den unterschiedlichsten ZNS-Regionen entstehen und wieder abheilen. Je nachdem, welche ZNS-Region von den Entzündungen betroffen ist, können unterschiedliche Symptome auftreten. Wenn diese Beschwerden für einige Tage bis Wochen anhalten, so spricht man von einem sogenannten klinischen Schub. Sowohl Häufigkeit, Dauer und Schwere der Schübe als auch die Geschwindigkeit, mit der die Behinderung voranschreitet, sind bei den Betroffenen individuell unterschiedlich. Quelle: Mod. nach Multiple Sklerose Therapie Konsensus Gruppe, Nervenarzt Die Häufigkeit sowie der Schweregrad von Schüben und das Fortschreiten der Behinderung können auch bei der gleichen Verlaufsform der MS (RRMS oder SPMS) unterschiedlich sein. Es ist unmöglich, den tatsächlichen Verlauf einer MS auch nur annähernd vorher zusagen, oftmals ist nur rückblickend zu erkennen, in welchem Stadium ein Patient sich befindet. 8 9

6 Doch im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass bei der schubförmig verlaufenden MS relativ günstige Aussichten bestehen, besonders wenn die Schübe selten sind und sich die Ausfallserscheinungen gut zurückbilden. Klinisch isoliertes Syndrom (KIS oder englisch CIS) Bei einem klinisch isolierten Syndrom (KIS) kann es sich um das Anfangsstadium der MS handeln. Dabei kann sich der erste neurologische Ausfall auf ein bestimmtes Gebiet, beispielsweise den Sehnerv, beschränken. Ein KIS liegt vor, wenn ein erstes Symptom auftritt, das auf MS hinweist und sich auch im MRT Hinweise auf die Erkrankung finden. Wenngleich die Diagnose bei einem klinisch isolierten Syndrom (KIS) noch nicht gesichert ist, tritt bei 30 % der Patienten mit KIS innerhalb eines Jahres ein zweiter Schub auf. Schubförmige MS (RRMS) Die häufigste Verlaufsform ist die schubförmig remittierende MS (englisch: Relapsing Remitting MS; RRMS). Mit dieser Form beginnt bei ca. 80 % der Patienten eine MS-Erkrankung. Hierbei treten in unregelmäßigen Zeitabständen immer wieder Schübe auf. Diese Schübe sind in der Regel klar voneinander abgrenzbar und wechseln sich mit symptomfreien oder symptomarmen Phasen ab. Nach dem Schub bilden sich die Symptome oft vollständig oder zumindest teilweise zurück. Etwa bei der Hälfte der Erkrankten geht die MS im Laufe der Zeit von der schubförmigen Form in die sekundär fortschreitende Form über. Was geschieht in der schubfreien Zeit der Multiplen Sklerose? Oft fühlen sich MS-Patienten zwischen den Schüben so gesund wie vor der Krankheit. Grund hierfür ist die vollständige oder weitgehende Rückbildung der Symptome. Doch dieser Zustand kann trügen, denn die MS kann auch in der schubfreien Zeit aktiv sein. Die autoimmunen Entzündungsvorgänge kommen zum Teil auch in Phasen ohne Schub nicht zur Ruhe. In Wahrheit sind die Schübe lediglich die Spitze eines Eisbergs, denn sie repräsen tieren nur 10 bis 20 % der tatsächlichen Krankheitsaktivität. Der überwiegende Teil des Ganzen, d. h. 80 bis 90 % der Entzündungsprozesse, läuft unbemerkt ab. Auch zwischen den akuten Schüben können laufend neue Entzündungen, narbige MS-Herde und Nerven schäden entstehen (siehe Abbildung 5). Viele Patienten, die gerade die Diagnose MS gestellt bekommen haben, befürchten auch heute noch, in Kürze im Rollstuhl zu sitzen. Doch ein so dramatischer Krankheitsverlauf ist heute meist eine Seltenheit. Dank moderner Medikamente können Behinderungen deutlich hinausgezögert werden, und die Lebenserwartung der meisten MS-Patienten entspricht nahezu der Normalbevölkerung. Sich aktiv mit der Erkrankung auseinanderzusetzen und die verordnete Therapie kontinuierlich durchzuführen, kann ein großer Beitrag zu einem günstigen Krankheitsverlauf sein. Sekundär progrediente MS (SPMS) Bei nicht erfolgreicher Behandlung kommt es bei mehr als der Hälfte der Patienten nach ca. 10 Jahren zu einem sekundären Fortschreiten. Klinische Symptome und neurologische Ausfallerscheinungen nehmen dann immer weiter zu. Bei der sekundär progredienten MS (SPMS) können bei einigen Patienten anfangs noch Schübe auftreten, nach denen sich die Behinderung unvollständig wieder zurückbilden kann. Im weiteren Verlauf geht die Erkrankung dann in eine Phase über, in der die Behinderung dauerhaft fortschreitet. Diese Zunahme der Behinderung kann von Schüben begleitet sein, doch auch ohne erkennbare Schübe erfolgen. Abb. 5: Das Eisberg-Prinzip Krankheitsaktivität (akute Schübe) mit Symptomen, die mindestens 24 Stunden anhalten % Klinische Schwelle Primär progrediente MS (PPMS) Von einer primär progredienten MS (primär progrediente MS; PPMS) oder einem primär chronischen Verlauf spricht man, wenn die Symptome über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten anhalten. Dabei treten keine isolierten Schübe auf, sondern die Beschwerden gehen ineinander über. Es zeigt sich allenfalls ein zeitweiser Stillstand ohne wesentliche Rückbildung sowie zunehmende Verschlechterung und Behinderung. Entzündungsaktivität Beschädigung von Nervenfasern, zum Teil ohne direkte Beobachtung klinischer Symptome % Abbildung 5: Aktivität der MS bei Schüben und in der schubfreien Zeit 10 11

7 Wie wird die Diagnose der Multiplen Sklerose gestellt? An erster Stelle der Diagnose der MS steht die Krankengeschichte (Anamnese): Der Arzt erfragt, welche Symptome in der Vergangenheit auftraten, die auf eine MS hinweisen. Hierzu zählen Sehstörungen, Beeinträchtigungen der Funktion von Blase und Darm sowie auffällige Müdigkeit. Typische Symptome sind auch Doppelbilder, Störungen des Sprechens oder der Koordination, Kribbeln in den Beinen bzw. Armen oder Lähmungserscheinungen in Muskeln. Nach Abschluss der Anamnese führt der Arzt eine gründliche körperliche und neurologische Untersuchung durch, um nach weiteren Zeichen von MS zu suchen. Durch diese Untersuchungen werden einerseits andere Erkrankungen ausgeschlossen. Andererseits wird überprüft, ob typische Hinweise auf MS vorliegen. Zur genauen Abklärung dienen weitere Untersuchungen wie die Magnetresonanztomografie (MRT; englisch: Magnetic Resonance Imaging, MRI), die Messung der Leitfähigkeit der Nervenbahnen (evozierte Potenziale) und die Untersuchung des Nervenwassers ( Liquor ). Bei der neurologischen Untersuchung werden Veränderungen der Augenbewegungen, Koordination von Armen und Beinen, Gleichgewicht, Empfindungsstörungen, Sprache und Reflexe geprüft. Die Magnetresonanztomografie (MRT) Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Strukturen im Inneren des Körpers und wird auch als Kernspintomografie bezeichnet. Mithilfe des MRT können Gehirnstrukturen und insbesondere entzündliche Veränderungen sehr genau dargestellt werden. Vor der Untersuchung wird Gadolinium (Kontrastmittel) gespritzt, denn es reichert sich in Herden an, die erst kürzlich entstanden sind, und erhöht so die Empfindlichkeit der MRT-Aufnahmen bezüglich dieser Herde. Mit der MRT kann die MS-Diagnose gestützt und der Verlauf der Erkrankung kontrolliert werden. Vor allem in frühen Phasen der Erkrankung kann der Arzt anhand der Zahl und Größe der entzündlichen Läsionen im MRT entscheiden, ob mit einer Therapie begonnen werden sollte. Die Liquoruntersuchung Bei vielen MS-Patienten kann die Entzündung im Nervensystem mittels einer Untersuchung des Nervenwassers ( Liquor ) nachgewiesen werden (siehe Abbildung 6). Zugleich ermöglicht die Liquoruntersuchung den Ausschluss anderer Erkrankungen des ZNS. So finden sich im Liquor bei MS-Patienten bestimmte Immunzellen, Myelinbruchstücke (Teile der Isolierschicht von Nerven) und Antikörper. Bei etwa zwei Drittel der MS-Erkrankungen lassen sich im Liquor sogenannte oligoklonale Banden (Gruppe von Antikörpern) nachweisen. Der Befund der oligoklonalen Banden alleine beweist nicht eine MS, stützt jedoch die Diagnose. Abb. 6: Liquoruntersuchung Ende des Rückenmarks Rückenmark Nervenwasser Punktionskanüle Abbildung 6: Die Entnahme des Nervenwassers erfolgt in einem Bereich, in dem kein Rückenmark mehr vorhanden ist. Es besteht somit bei korrekter Durchführung keine Verletzungsgefahr

8 Die Messung der evozierten Potenziale Elektrische Messung der Leitfähigkeit der Nervenbahnen heißt in der Fachsprache Messung der evozierten Potenziale. Da bei MS die Isolierschicht (Myelin) der Nerven geschädigt ist, erfolgt die nervale Signalweiterleitung verlangsamt. Deshalb werden mithilfe von elektrophysiologischen Untersuchungen die sogenannten evozierten Potenziale zur Überprüfung der Nerven leitung gemessen (siehe Abbildung 7). Anhand der evozierten Potenziale lässt sich die Funktionsfähigkeit verschiedener Bereiche des Nervensystems gezielt untersuchen: die Seh- oder Hörbahnen, das sensible oder das motorische System. Von besonderer Bedeutung sind hierbei die visuell evozierten Potenziale (VEP). In der Frühphase der MS treten häufig Störungen des Sehnervs auf. Mit der Messung der visuell evozierten Potenziale (VEP) kann eine Störung der Nervenleitung oft bereits zu einem Zeitpunkt nachgewiesen werden, wenn der Patient noch keine Sehstörungen bemerkt. Abb. 7: Messung der visuell evozierten Potenziale (VEP) Für die Diagnose der MS sind die Krankengeschichte, die klinische und die neurologische Untersuchung ebenso wichtig wie MRT, Liquoruntersuchung und Messung der evozierten Potenziale. Ein Test alleine reicht niemals zur sicheren Diagnose aus. Entscheidend ist letztendlich das Gesamtbild aller Untersuchungsergebnisse

9 Schubverlauf Wie wird die Multiple Sklerose behandelt? Abb. 8: Behinderungsgrad in Relation zum Therapiebeginn Leider ist MS bisher nicht heilbar. Es gibt für die meisten Verlaufsformen (Ausnahme: primär progrediente MS) aber wirksame Medikamente, die individuell einsetzbar sind. Plötzlich auftretende Symp tome (Schübe) werden mit Kortiko steroiden behandelt. Zur sogenannten Basistherapie (Langzeittherapie) stehen eine Reihe von immunmodulierenden Medikamenten zur Ver fügung. Bei Versagen der ersten Behandlungsstufe oder bei rasch fortschreitenden Verlaufsformen können auch oral verfügbare Medikamente eingesetzt werden. Außerdem können monoklonale Antikörper (hoch spezialisierte, synthetische Antikörper, die in der Lage sind, natürliche Abwehrprozesse des Körpers zu aktivieren) oder Chemotherapeutika (Substanzen, die das Zellwachstum hemmen) angewendet werden. Wann sollte mit der Behandlung der Multiplen Sklerose begonnen werden? Therapiebeginn bei Diagnosestellung späterer Therapiebeginn Natürlicher Verlauf der MS Späterer Therapiebeginn Therapiebeginn bei Diagnosestellung Es wird empfohlen, mit der Behandlung frühzeitig zu beginnen unter Umständen schon im Falle eines klinisch isolierten Syndroms (KIS). Bei einer frühzeitigen Behandlung sind die Chancen, den Langzeitverlauf der Erkrankung günstig zu beeinflussen, besonders hoch. Die Zahl der Schübe kann frühzeitig reduziert werden, auch können der Übergang in das sekundär progrediente Stadium (SPMS) und die Zunahme des Behinderungsgrades verzögert werden (siehe Abbildung 8). Krankheitsbeginn Quelle: Mod. nach Miller JR. J Manag Care Pharm June. Abbildung 8: Ein frühzeitiger Therapiebeginn erhöht die Chance den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Die Schubbehandlung Zeit Zur Behandlung des akuten Schubs werden hoch dosierte Kortikosteroide (z. B. Methylprednisolon) eingesetzt, die stark entzündungshemmend wirken. Sie wirken sowohl immunmodulatorisch als auch antientzündlich, eventuell fördern sie auch die Remyelinisierung der Nerven und beeinflussen die Nervenleitfähigkeit der Nervenfasern günstig. Da sie bei längerer Einnahme starke Nebenwirkungen haben, dauert die Schubtherapie drei bis maximal fünf Tage. Bei ungenügender Besserung kann eine erneute Kortikoid-Puls therapie sinnvoll sein, bei besonders schweren Schüben besteht die Möglichkeit einer Plasma pherese-therapie (Blutwäsche). Die intravenöse Behandlung mit Methylprednisolon kann wenn auch sehr selten zu Nebenwirkungen wie Psychosen, Magen-Darm- Geschwüren, aseptischen Knochen nekrosen, Infektionen, Herzarrhythmie und Thromboembolien führen

10 Die Basis- und die Eskalationstherapie Oft bilden sich die Symptome nach einem Schub wieder vollständig zurück. Doch jeder Schub birgt das Risiko, bleibende Schäden und damit eine dauerhafte Behinderung zu verursachen. Deshalb wird heute empfohlen, kontinuierlich und schubvorbeugend zu behandeln. Man bezeichnet dies als Basistherapie. Bisher wurden zur Basistherapie vor allem zwei immunmodulierende Wirkstoffklassen verwendet: beta-interferon und Glatirameracetat. Gegenwärtig sind vier beta-interferon-präparate bei MS zugelassen, die sich in ihrer Dosierung und Anwendungsart unter scheiden. Alle Medikamente dieser beiden Wirkstoffklassen müssen gespritzt werden. In Ausnahmefällen stehen für die Basistherapie noch Medikamente wie Azathioprin oder Immunglobuline zur Verfügung. Wenn die Basistherapie mit den genannten Präparaten nicht die gewünschten Therapie erfolge zeigt oder die Krankheitsaktivität von Anfang an sehr hoch ist, gibt es die Möglichkeit einer weiterführenden Behandlung mit anderen Medikamenten, die sogenannte Eskalationstherapie. Dazu zählt Fingolimod, ein Medikament, das oral als Kapsel eingenommen wird. Darüberhinaus stehen noch Natalizumab, Mitoxantron und in Ausnahmefällen Cyclophosphamid zur Verfügung. Lediglich den akuten Schub zu behandeln, reicht nicht aus. Wie das Eisberg-Prinzip (siehe Seite 11) verdeutlicht, kann die Erkrankung auch zwischen den Schüben aktiv sein. Der Entzündungsvorgang kann auch ohne erkennbare Symptome bzw. Schübe weiter voranschreiten. Ziel jeder Therapie ist, den natürlichen Verlauf der MS zu beeinflussen, das heißt, die Häufigkeit und Schwere von Schüben zu reduzieren und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen

11 Übersicht der Therapieoptionen Basistherapie Medikament Wirkmechanismus Anwendungsart Eskalationstherapie Medikament Wirkmechanismus Anwendungsart Interferon beta-1b (s. c.) Interferon beta-1a (s. c.) Interferon beta-1a (i. m.) Immunregulatorische Eigenschaften, die sich positiv auf die MS auswirken Immunregulatorische Eigenschaften, die sich positiv auf die MS auswirken Immunregulatorische Eigenschaften, die sich positiv auf die MS auswirken alle 2 Tage unter die Haut spritzen 3 x in der Woche unter die Haut spritzen 1 x in der Woche in den Muskel spritzen Fingolimod Natalizumab Schützt das ZNS gegen Angriffe des Immunsystems, indem es bestimmte weiße Blutkörperchen (Lymphozyten) daran hindert, sich frei im Körper zu bewegen, und diese vom Gehirn und vom Rückenmark fernhält Verringert die Anzahl der ins Gehirn wandernden Lymphozyten 1 x täglich orale Einnahme von 0,5 mg 300 mg i. v./monat Glatirameracetat (GLAT) Modifizierende Eingriffe ins Immunsystem, die krankheitsmildernde Mechanismen aktivieren 1 x täglich unter die Haut spritzen Mitoxantron Zerstörung von Lymphozyten 5 12 mg pro m 2 Cyclophosphamid Zerstörung von weißen Blutkörperchen inklusive Lymphozyten Körperoberfläche i. v., 1 x alle 3 Monate mg pro m 2 Körperoberfläche i. v., 1 x alle 6 bis 8 Wochen Basistherapie (alternative Behandlungsmöglichkeiten) Medikament Wirkmechanismus Anwendungsart Azathioprin Intravenöse Immunglobuline Hemmt die Bildung von Lymphozyten im Knochenmark Einfluss auf Lymphozytenwachstum und -funktion 2,3 5 mg/kg Körpergewicht, orale Einnahme, 1 x täglich 0,2 g/kg Körpergewicht i. v. 1 x monatlich 20 21

12 Service-, Buch- und Surftipps Was ist EXTRACARE? Möchten Sie sich weiter in das Thema MS einlesen? Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an interessanten Internetseiten und Büchern. Surftipps Internetseite der Firma Novartis zur Multiplen Sklerose. Hier finden Sie Themen rund um die MS. Internetseite der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e. V. Hier finden Sie auch die Links zu den einzelnen Landesverbänden. Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e. V. Schweizer Multiple Sklerose Gesellschaft Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen EXTRACARE-MS-Schwestern Erfahrene und speziell geschulte EXTRACARE-MS- Schwestern begleiten Sie und Ihre Angehörigen zu Hause und stehen Ihnen während des gesamten Therapieverlaufs zur Seite langfristig & kostenlos EXTRACARE-Servicecenter Kompetente Ansprechpartner im EXTRACARE- Servicecenter begleiten Sie gerne persönlich am Telefon: Buchtipps Multiple Sklerose: Antworten auf die 111 wichtigsten Fragen Günter Krämer u. Roland Besser; Trias Verlag ISBN: ; Preis: 19,95 Euro Multiple Sklerose das Leben meistern: Eine Patientin gibt Rat und Information Doris Friedrich; Trias Verlag ISBN: ; Preis: 19,95 Euro Der große Trias-Ratgeber Multiple Sklerose Univ.-Prof. Dr. med. Eva Maria Maida; Trias Verlag ISBN: ; Preis: 19,95 Euro Multiple Sklerose: Symptome aktiv lindern Dr. med. Randall T. Schapiro; Trias Verlag ISBN: ; Preis: 19,95 Euro Multiple Sklerose und Familie. Psychosoziale Situation und Krankheitsverarbeitung Barbara Steck; Karger Verlag ISBN: ; Preis: 41,00 Euro Diagnose MS. Wie ich meine Hoffnung wiederfand Barbara Zaruba; Nymphenburger Verlag ISBN: ; Preis: 14,99 Euro EXTRACARE-Serviceprogramm Unter finden Sie Informationen zu allen Themen rund um MS Broschüren und Servicematerialien bieten Ihnen vielfältige Informationen und Hilfen für den Alltag mit MS zu bestellen über Unser Magazin EXTRALIFE liefert Ihnen alle drei Monate aktuelle News und Schwerpunkt-Themen nach Hause 22 23

MS 10 Fragen und Antworten

MS 10 Fragen und Antworten Hintergrundinformation MS 10 Fragen und Antworten Was ist MS? Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS), d.h. des Gehirns und des Rückenmarks. Bei der MS handelt

Mehr

MS- Multiple Sklerose:

MS- Multiple Sklerose: MS- Multiple Sklerose: Die medizinisch bedeutsamste Funktion von Insulin ist die Senkung des Blutzuckerspiegels. ~ 1 ~ Gliederung: MS- Multiple Sklerose: 1. Was ist Multiple Sklerose? 2. Symptome 3. Der

Mehr

Autoimmunerkrankung Erkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen körpereigenes Gewebe richtet.

Autoimmunerkrankung Erkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen körpereigenes Gewebe richtet. Glossar Adhärenz Therapietreue: Konsequentes Einhalten der Therapie. Autoimmunerkrankung Erkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen körpereigenes Gewebe richtet. Axon Fortsatz einer Nervenzelle, der

Mehr

Multiple Sklerose. Encephalomyelitis disseminata(ed)

Multiple Sklerose. Encephalomyelitis disseminata(ed) Multiple Sklerose Encephalomyelitis disseminata(ed) Definition Multiple Sklerose Chronisch entzündlich demyelinisierende Erkrankung des ZNS mit Entmarkungsherden an weißer Substanz von Gehirn und Rückenmark

Mehr

Multiple Sklerose. Prof. Dr. med. Klaus-Peter Wandinger. UNIVERSITÄTSKLINIKUM Schleswig-Holstein

Multiple Sklerose. Prof. Dr. med. Klaus-Peter Wandinger. UNIVERSITÄTSKLINIKUM Schleswig-Holstein Multiple Sklerose Prof. Dr. med. Klaus-Peter Wandinger Institut für Klinische Chemie und Klinik für Neurologie neuroimmunologie@uksh.de MS: Fallbeispiel Lidwina von Schiedam (1380-1433) mit 16 Jahren:

Mehr

Multiple Sklerose. Inhaltsverzeichnis. Encephalomyelitis disseminata. Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006

Multiple Sklerose. Inhaltsverzeichnis. Encephalomyelitis disseminata. Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006 Multiple Sklerose Encephalomyelitis disseminata Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 2. Ätiologie 3. Risikofaktoren 4. Epidemiologie 5. Krankheitsbild 6. Befallene

Mehr

Weitere Broschüren zu folgenden Themen:

Weitere Broschüren zu folgenden Themen: Ihre persönliche Symptomtabelle Symptome (Krankheitszeichen) Folgen im Alltag Wann Weitere Broschüren zu folgenden Themen: 01 MultiplE Sklerose 02 Sport Nach Registrierung bei COPAKTIV erhalten Sie zudem

Mehr

Aktuelles zur Therapie der MS

Aktuelles zur Therapie der MS KLINIKEN LANDKREIS SIGMARINGEN GmbH AKADEMISCHES LEHRKRANKENHAUS DER UNIVERSITÄT TÜBINGEN Aktuelles zur Therapie der MS PD Dr. med. Oliver Neuhaus Chefarzt Abteilung Neurologie Was ist Multiple Sklerose?

Mehr

Wichtige Info fur MS-Patienten

Wichtige Info fur MS-Patienten Wichtige Info fur MS-Patienten Diese Broschüre gibt Ihnen einen Überblick zu den wichtigsten Aspekten bezüglich der MS und informiert Sie über die Diagnose, Symptome und den Krankheitsverlauf. Die Broschüre

Mehr

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar?

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Dr. med. Jutta Scheiderbauer Seit den 1990er Jahren hat sich etabliert, die schubförmige Multiple Sklerose (MS) mit

Mehr

Behandlung der Multiplen Sklerose durch Inhibition von Adhäsionsmolek. sionsmolekülen len. Dr. Martin Berghoff

Behandlung der Multiplen Sklerose durch Inhibition von Adhäsionsmolek. sionsmolekülen len. Dr. Martin Berghoff Behandlung der Multiplen Sklerose durch Inhibition von Adhäsionsmolek sionsmolekülen len Dr. Martin Berghoff Immunmodulierende Basistherapie (1) Interferon-β (IFN-β)1b (Betaferon) und 1a (Rebif / Avonex)

Mehr

DMSG Kontaktstelle Winsen. Neurologische Abteilung Buchholz

DMSG Kontaktstelle Winsen. Neurologische Abteilung Buchholz DMSG Kontaktstelle Winsen Neurologische Abteilung Buchholz 2. Buchholzer MS - Forum Vergleich immunmodulierender Therapien bei der Multiplen Sklerose Ebenen der Behandlung der MS Akute Behandlung der Schübe

Mehr

Überschrift/Titel der Folie

Überschrift/Titel der Folie Überschrift/Titel der Folie Text kleiner, Aufzählungszeichen Bearbeitungshinweise (bitte anschließend entfernen): Thema, Ort, Referent und Abteilung sind veränderbar über: Ansicht -> Master -> Folienmaster

Mehr

Einführung in die Multiple Sklerose

Einführung in die Multiple Sklerose Einführung in die Multiple Sklerose Übersicht MS ist die häufigste nichttraumatische Erkrankung des zentralen Nervensystems bei jungen Erwachsenen MS ist eine komplexe, facettenreiche Erkrankung und daher

Mehr

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar?

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Themen: Übersicht der MS-Immuntherapeutika Off label Medikamente Welche Medikamtente bei welcher Patientensituation?

Mehr

Multiple Sklerose: Antworten auf die häufigsten Fragen

Multiple Sklerose: Antworten auf die häufigsten Fragen Dr. med. Günter Krämer Prof. Dr. med. Roland Besser Multiple Sklerose: Antworten auf die häufigsten Fragen Hilfreiche Erstinformationen für Betroffene und Interessierte 4. Auflage III TRIAS Zu diesem Buch

Mehr

Multiple Sklerose DIE KRANKHEIT MIT TAUSEND GESICHTERN

Multiple Sklerose DIE KRANKHEIT MIT TAUSEND GESICHTERN Multiple Sklerose DIE KRANKHEIT MIT TAUSEND GESICHTERN DAMARIS WALLMEROTH JACQUELIN KASEMIR 25.07.2017 1 Inhaltsverzeichnis Myelinscheide Ionenkanäle am Axon Definition Multiple Sklerose (MS) Krankheitsbild

Mehr

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN 04 FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, Inhaltsverzeichnis die chronische Erschöpfung, Fatigue, Symptomatik Fatigue 4 Erkenntnisse rund um

Mehr

Neue diagnostische Kriterien. Warum früh diagnostizieren? Wie sicher! - diagnostizieren?

Neue diagnostische Kriterien. Warum früh diagnostizieren? Wie sicher! - diagnostizieren? Neue diagnostische Kriterien Warum früh diagnostizieren? Wie sicher! - diagnostizieren? MS-Forum Buchholz 14.Juni 2008 Warum Früh? chronische Erkrankung bleibende Behinderungen Berufsunfähigkeit Psychische

Mehr

Häufige Fragen und Antworten zur Multiplen Sklerose

Häufige Fragen und Antworten zur Multiplen Sklerose Häufige Fragen und Antworten zur Multiplen Sklerose Gemeinsam für ein besseres Leben mit MS. Gemeinsam für ein besseres Leben mit MS. Inhalt Allgemeines zu MS 1. Was ist MS? Was passiert bei MS im Körper?...

Mehr

Wichtig: diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung, Abklärung und Behandlung!

Wichtig: diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung, Abklärung und Behandlung! Multiple Sklerose Eine Multiple Sklerose (MS) kann schubweise oder mit einer schleichenden Verschlechterung ohne Schübe verlaufen. Häufig ist sie in den ersten Jahren schubweise, und geht später in die

Mehr

Hirnödeme bei HAE was Patienten wissen sollten

Hirnödeme bei HAE was Patienten wissen sollten Hirnödeme bei HAE was Patienten wissen sollten Dieser immer stärker werdende Druck... Starke Kopfschmerzen? Bei HAE kann auch ein Hirnödem die Ursache sein. 2 Ein kaum beachteter Zusammenhang Verspannungen,

Mehr

Häufige Fragen und Antworten zur Multiplen Sklerose

Häufige Fragen und Antworten zur Multiplen Sklerose Häufige Fragen und Antworten zur Multiplen Sklerose Inhalt Allgemeines zu MS 1. Was ist MS? Was passiert bei MS im Körper? 4 2. Wie häufig ist MS? 4 3. Was ist die Ursache von MS? 4 4. Gibt es eine venöse

Mehr

DIAGNOSTIK + THERAPIE DIAGNOSTIK UND THERAPIE BEI MS: FRÜHZEITIG ERKENNEN ERFOLGREICH BEHANDELN

DIAGNOSTIK + THERAPIE DIAGNOSTIK UND THERAPIE BEI MS: FRÜHZEITIG ERKENNEN ERFOLGREICH BEHANDELN 01 DIAGNOSTIK + THERAPIE DIAGNOSTIK UND THERAPIE BEI MS: FRÜHZEITIG ERKENNEN ERFOLGREICH BEHANDELN LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, die Diagnose Multiple Sklerose (MS) ist für die Betroffenen zunächst ein

Mehr

Ambulante Eingriffe zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen an der Univ.Klinik für Orthopädie, AKH Wien

Ambulante Eingriffe zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen an der Univ.Klinik für Orthopädie, AKH Wien Ambulante Eingriffe zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen an der Univ.Klinik für Orthopädie, AKH Wien FACETTENGELENKSINFILTRATIONEN Definition: Eine Injektion von Lokalanästhetikum und Kortisonpräparat

Mehr

MS und Impfungen. DAS KLEINE IMPF-1x1. DAS KLEINE IMPF-1x1. Christian Lampl. Abteilung für Allgemeine Neurologie und Schmerzmedizin

MS und Impfungen. DAS KLEINE IMPF-1x1. DAS KLEINE IMPF-1x1. Christian Lampl. Abteilung für Allgemeine Neurologie und Schmerzmedizin MS und Impfungen Christian Lampl Abteilung für Allgemeine Neurologie und Schmerzmedizin DAS KLEINE IMPF-1x1 Impfungen stellen sehr wirksame und wichtige präventivmedizinische Maßnahmen dar. Das unmittelbare

Mehr

NEUE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN MONOKLONALE ANTIKÖRPER

NEUE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN MONOKLONALE ANTIKÖRPER NEUE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN MONOKLONALE ANTIKÖRPER Was sind Antikörper? Antikörper patrouillieren wie Wächter im Blutkreislauf des Körpers und achten auf Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Parasiten

Mehr

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010 Seite 1/5 in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010 Expertengespräch zum Thema Retinoblastom Und zu diesem Thema begrüße ich jetzt Professor Norbert Bornfeld, Direktor des Zentrums

Mehr

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE BLUTHOCHDRUCK UND NIERE Hilfreiche Informationen zu Ihrer Nierengesundheit Bluthochdruck und Niere Die Nieren sind die Organe unseres Körpers, die den Blutdruck regeln. Der Blutdruck ist der Druck, der

Mehr

Erkältung. Ein complexes Thema einfach erklärt. Trotz Erkältung voll im Leben.

Erkältung. Ein complexes Thema einfach erklärt. Trotz Erkältung voll im Leben. Erkältung Ein complexes Thema einfach erklärt Trotz Erkältung voll im Leben. Erkältung kaum einer entkommt ihr! Eine Erkältung ist weltweit die häufigste Erkrankung, von der Sahara bis nach Grönland. Würde

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit Autoimmunerkrankungen

Labortests für Ihre Gesundheit Autoimmunerkrankungen Labortests für Ihre Gesundheit Autoimmunerkrankungen 08 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Autoimmunerkrankungen Wenn der Körper sich selbst bekämpft Wenn Viren, Bakterien und Co. den menschlichen Körper

Mehr

Willkommen zum 4. Lüdenscheider Tag der MS

Willkommen zum 4. Lüdenscheider Tag der MS Willkommen zum 4. Lüdenscheider Tag der MS Update 2012 Therapieoptionen bei MS Referent: Dr. med. Sebastian Schimrigk Lüdenscheid, den 11. Februar 2012 Was sind die Behandlungsziele? 1. Ordnung: Verhinderung

Mehr

8 von 10 haben Parodontitis!

8 von 10 haben Parodontitis! 8 von 10 haben Parodontitis! Wir haben die schonende Therapie Ihr Praxisteam berät Sie gerne! Was ist Parodontitis? Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates (Parodont) und gehört

Mehr

1Referenzreihe Multiple Sklerose. Multiple Sklerose Eine Einführung

1Referenzreihe Multiple Sklerose. Multiple Sklerose Eine Einführung 1Referenzreihe Multiple Sklerose Multiple Sklerose Eine Einführung In dieser Broschüre werden Sie mehr über Multiple Sklerose (MS) erfahren wie das zentrale Nervensystem (ZNS) funktioniert, welche Rolle

Mehr

MS-Versorgung eine Herausforderung für die Pharmaindustrie? Birgit Fischer, 24. Juni 2014

MS-Versorgung eine Herausforderung für die Pharmaindustrie? Birgit Fischer, 24. Juni 2014 MS-Versorgung eine Herausforderung für die Pharmaindustrie? Birgit Fischer, 24. Juni 2014 Patientenwünsche Quelle: http://www.dmsg.de/wunschwand/ Seite 2 MS-Therapie, aktueller Stand ca. 120.000 Patientinnen

Mehr

Weitere Informationen und Erfahrungen zum Thema bekommen Sie hier:

Weitere Informationen und Erfahrungen zum Thema bekommen Sie hier: Keine Sorge, es gibt schnelle Hilfe. Überreicht durch: Fest steht: Es bringt gar nichts, einfach nur abzuwarten. Wann? Je früher die Behandlung einsetzt, desto besser eventuell kann es sogar sein, dass

Mehr

Diabetische Retinopathie

Diabetische Retinopathie Netzhautkomplikationen Diabetische Netzhautkomplikationen sind krankhafte Veränderungen in den Augen, die durch einen Diabetes mellitus verursacht werden können. Es handelt sich um die diabetische Retinopathie

Mehr

Patientenleitfaden für das Gespräch mit dem Arzt. Liebe Patientin, lieber Patient!

Patientenleitfaden für das Gespräch mit dem Arzt. Liebe Patientin, lieber Patient! Patientenleitfaden für das Gespräch mit dem Arzt Liebe Patientin, lieber Patient! Je besser Sie sich auf das Gespräch mit Ihrem Arzt vorbereiten, desto leichter wird es für sie/ihn sein, eine Diagnose

Mehr

MULTIPLES SKLEROSE INTEGRA MESSE SEPT.2010

MULTIPLES SKLEROSE INTEGRA MESSE SEPT.2010 MULTIPLES SKLEROSE INTEGRA MESSE SEPT.2010 STICHWORTE MS ist eine progrediente Erkrankung des Nervensystems, für die es noch keine Heilung gibt Weltweit ist mit etwa 2, 5 Millionen MS-Betroffenen zu rechnen

Mehr

5 Verlaufsformen 53 Schubförmig-remittierende MS (RR-MS) 53 Sekundär chronisch-progrediente MS (SP-MS) 55 Primär progrediente MS (PP-MS) 56

5 Verlaufsformen 53 Schubförmig-remittierende MS (RR-MS) 53 Sekundär chronisch-progrediente MS (SP-MS) 55 Primär progrediente MS (PP-MS) 56 Inhalt Einleitung 15 8 9 1 Entdeckung und Benennung 23 2 Epidemiologie 27 Krankheitshäufigkeit 27 Lebenserwartung, Sterblichkeit 28 Geografische Verteilung 28 3 Pathologie 33 4 Ätiologie und Pathogenese

Mehr

OSTEOPATHIE. Goethestr. 4 78333 Stockach Tel.: 07771 / 877 858. www.osteopathie-hasenfratz.de HEILPRAKTIKER

OSTEOPATHIE. Goethestr. 4 78333 Stockach Tel.: 07771 / 877 858. www.osteopathie-hasenfratz.de HEILPRAKTIKER OSTEOPATHIE HEILPRAKTIKER Goethestr. 4 78333 Stockach Tel.: 07771 / 877 858 www.osteopathie-hasenfratz.de Was ist Osteopathie? Die Osteopathie gehört in den Bereich der Manuellen Medizin, d.h. sowohl Diagnostik

Mehr

Referenzreihe Multiple Sklerose. Eine Einführung in die moderne MS-Therapie. 5. Auflage

Referenzreihe Multiple Sklerose. Eine Einführung in die moderne MS-Therapie. 5. Auflage 3 Referenzreihe Multiple Sklerose Eine Einführung in die moderne MS-Therapie 5. Auflage Die moderne MS-Therapie hat das Leben von tausenden Betroffenen weltweit verbessert. Während Kortikosteroide eingesetzt

Mehr

Eine Einführung in die moderne MS-Therapie

Eine Einführung in die moderne MS-Therapie 3 Eine Einführung in die moderne MS-Therapie Referenzreihe Multiple Sklerose Die moderne MS-Therapie hat das Leben von tausenden Betroffenen weltweit verbessert. Während Kortikosteroide eingesetzt werden,

Mehr

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Wichtige Impfungen für Senioren Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Bedeutung von Impfungen Impfen ist eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahme Impfen schützt jeden Einzelnen vor

Mehr

MS Basistherapie: Noch aktuell? Was sagen die Langzeitstudien über 20 Jahre? Ms katte Pat FB 2014 1

MS Basistherapie: Noch aktuell? Was sagen die Langzeitstudien über 20 Jahre? Ms katte Pat FB 2014 1 MS Basistherapie: Noch aktuell? Was sagen die Langzeitstudien über 20 Jahre? Ms katte Pat FB 2014 1 Die MS-Therapie auf einen Blick Therapieswitsch Mitoxantron * Tysabri (Natalizumab) Gilenya (Fingolimod)

Mehr

Neurologische Klinik Das Angebot der Logopädie

Neurologische Klinik Das Angebot der Logopädie Neurologische Klinik Das Angebot der Logopädie Individuelle Behandlung und persönliche Betreuung Liebe Patientin, lieber Patient, liebe Angehörige Die Logopädie befasst sich mit Störungen der gesprochenen

Mehr

Vorzeichen von Multiple Sklerose früh erkennen

Vorzeichen von Multiple Sklerose früh erkennen Sehstörungen bei Kindern und Jugendlichen Vorzeichen von Multiple Sklerose früh erkennen München (29. August 2012) Multiple Sklerose (MS), eine chronisch-entzündliche Erkrankung von Gehirn und Rückenmark,

Mehr

Inhaltsverzeichnis Vorwort 3. 1) Wie entstehen Zahnschmerzen? 4

Inhaltsverzeichnis Vorwort 3. 1) Wie entstehen Zahnschmerzen? 4 Inhaltsverzeichnis Vorwort 3 1) Wie entstehen Zahnschmerzen? 4 2) Was ist die Ursache für Zahnschmerzen und wie wird die Diagnose gestellt? 8 2.1.1) Wann müssen Sie mit Ihren Schmerzen zum Zahnarzt? 9

Mehr

MS-Bewährte und neue Therapieoptionen

MS-Bewährte und neue Therapieoptionen MS-Bewährte und neue Therapieoptionen Dr. Thomas Klitsch Facharzt für Neurologie und Psychiatrie Vor dem Peterstor 2 36037 Fulda Patientenvortrag zum GNO Gesundheitstag 22.08.09 Kongresshotel Esperanto

Mehr

Morgens. hatte Sie noch. Migräne. Mit Migräne-Tagebuch. Bei Migräne. Gratis für Sie zum Mitnehmen.

Morgens. hatte Sie noch. Migräne. Mit Migräne-Tagebuch. Bei Migräne. Gratis für Sie zum Mitnehmen. Morgens hatte Sie noch Migräne Mit Migräne-Tagebuch Bei Migräne Gratis für Sie zum Mitnehmen. Definition der Migräne Migräne eine Volkskrankheit Was ist Migräne? Sie leiden unter Migräne mit akut starken

Mehr

Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie

Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie Der Patient im Fokus Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie Nürnberg (4. Dezember 2012) - In der Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) ist Interferon beta-1a i.m. (Avonex ) als effektives

Mehr

Das Sexualleben ist ohne Zweifel ein sehr vielschichtiges Phänomen, das sowohl körperliche,

Das Sexualleben ist ohne Zweifel ein sehr vielschichtiges Phänomen, das sowohl körperliche, Kapitel 10: Prostata und Sexualität Basiswissen Sexualität aus Sicht des Urologen Das Sexualleben ist ohne Zweifel ein sehr vielschichtiges Phänomen, das sowohl körperliche, seelische als auch verschiedene

Mehr

Die COPD Was ist das und wie wird sie behandelt?

Die COPD Was ist das und wie wird sie behandelt? Die COPD Was ist das und wie wird sie behandelt? Ein Überblick für Patienten Was ist COPD? COPD ist eine Abkürzung für den englischen Begriff Chronic Obstructive Pulmonary Disease, der die wesentlichen

Mehr

Multiple Sklerose (MS)

Multiple Sklerose (MS) Bild: Kurzlehrbuch Neurologie, Thieme Multiple Sklerose 2 Multiple Sklerose (MS) Inhalt» Pathogenese» Symptome» Diagnostik» Therapie Multiple Sklerose 4 Multiple Sklerose 3 Klinischer Fall..\3) Sammlung\Klinischer

Mehr

Antigen Substanz, die vom Körper als fremd erkannt und vom Immunsystem bekämpft wird

Antigen Substanz, die vom Körper als fremd erkannt und vom Immunsystem bekämpft wird Hintergrundinformation Glossar Acetylcholin Neurotransmitter, der in den Synapsen verschiedener Anteile des Nervensystems gespeichert ist. Bei seiner Freisetzung in den synaptischen Spalt durch einen Nervenimpuls

Mehr

Beckenvenensyndrom (Pelvic Congestion Syndrome, PCS) chronische Unterleibsschmerzen bei Frauen; Sklerosierung (Verödung)

Beckenvenensyndrom (Pelvic Congestion Syndrome, PCS) chronische Unterleibsschmerzen bei Frauen; Sklerosierung (Verödung) Beckenvenensyndrom (Pelvic Congestion Syndrome, PCS) chronische Unterleibsschmerzen bei Frauen; Sklerosierung (Verödung) Schätzungen zufolge erleidet jede dritte Frau früher oder später chronische Unterleibsschmerzen.

Mehr

Dimethylfumarat (Tecfidera) bei Multipler Sklerose

Dimethylfumarat (Tecfidera) bei Multipler Sklerose verstehen abwägen entscheiden Dimethylfumarat (Tecfidera) bei Multipler Sklerose Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) Inhaltsverzeichnis Überblick Einleitung Anwendung

Mehr

Gutartige Vergrößerung der Prostata (BPH) - was nun?

Gutartige Vergrößerung der Prostata (BPH) - was nun? Gutartige Vergrößerung der Prostata (BPH) - was nun? Ursachen Untersuchungen Behandlungsmöglichkeiten Früher oder später trifft es fast jeden Mann: die gutartige Prostatavergrößerung, medizinisch BPH genannt.

Mehr

Subkutane spezifische Immuntherapie. Eine Information für Patienten

Subkutane spezifische Immuntherapie. Eine Information für Patienten Subkutane spezifische Immuntherapie Eine Information für Patienten Spezifische Immuntherapie Die Allergietestung durch Ihren Arzt hat ergeben, dass Sie (oder Ihr Kind) an einer Allergie leiden. Allergische

Mehr

Die Top 5 der Botulinumtoxin-Behandlung

Die Top 5 der Botulinumtoxin-Behandlung < Leben bewegen Die Top 5 der Botulinumtoxin-Behandlung In welchen Bereichen kann Botulinumtoxin erfolgreich eingesetzt werden? Nützliche Tipps von Dr. Markus Ebke* *Dr. Markus Ebke ist Chefarzt der Abteilung

Mehr

Die Spenderdatenbank Arbeitsblatt

Die Spenderdatenbank Arbeitsblatt Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Ziel Die Sch kennen das Vorgehen und den Ablauf von der Registrierung bis hin zu einer möglichen Spende. Sie erfahren zudem, wie viele Spender heutzutage existieren.

Mehr

Was ist ein Prostatakarzinom?

Was ist ein Prostatakarzinom? Was ist ein Prostatakarzinom? Das Prostatakarzinom ist die bösartige Neubildung des Prostatadrüsengewebes. Es entsteht meist in der äußeren Region der Drüse, so dass es bei der Untersuchung mit dem Finger

Mehr

Zentrum Vital 5. März 2014

Zentrum Vital 5. März 2014 Zentrum Vital 5. März 2014 Warum diese Veranstaltung Die Neurologie hat sich von einem eher diagnostischen zu einem therapeutischen Fach gewandelt Bei einigen Erkrankungen werden zunehmend aggressivere

Mehr

Schließen Sie gezielt Vitaminlücken bei Epilepsie.

Schließen Sie gezielt Vitaminlücken bei Epilepsie. Schließen Sie gezielt Vitaminlücken bei Epilepsie. Weitere Fragen zum Thema Vitaminlücken bei Epilepsie beantworten wir Ihnen gerne: Desitin Arzneimittel GmbH Abteilung Medizin Weg beim Jäger 214 22335

Mehr

Chemotherapie -ein Bilderbuch für Kinder

Chemotherapie -ein Bilderbuch für Kinder Chemotherapie -ein Bilderbuch für Kinder Unser Körper besteht aus verschiedenen Zellen, die ganz unterschiedlich aussehen. Jede Art erfüllt eine besondere Aufgabe. Da gibt es zum Beispiel Gehirnzellen,

Mehr

Informationen zur Hormontherapie des Prostatakarzinoms mittels LHRH-Agonisten

Informationen zur Hormontherapie des Prostatakarzinoms mittels LHRH-Agonisten Informationen zur Hormontherapie des Prostatakarzinoms mittels LHRH-Agonisten Inhaltsverzeichnis Einleitung... Seite 3 LHRH-Agonisten... Seite 4 Antiandrogene... Seite 6 Lieber Patient, bei Ihnen ist kürzlich

Mehr

Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des

Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des Patienten, sondern hauptsächlich durch Befragen des Körpers selbst.

Mehr

DIE STARKE ANTWORT. 2. erweiterte Auflage

DIE STARKE ANTWORT. 2. erweiterte Auflage "ms-diagnose.ch" DIE STARKE ANTWORT. 2. erweiterte Auflage Vorwort Seit ich mich vor fast 30 Jahren in der Berner Klinik Montana erstmals intensiver mit der Krankheit Multiple Sklerose zu befassen begann,

Mehr

MAVENCLAD. Informationsmaterial für Patienten. Version 1.0, [Stand Juli 2017]

MAVENCLAD. Informationsmaterial für Patienten. Version 1.0, [Stand Juli 2017] MAVENCLAD Informationsmaterial für Patienten Version 1.0, [Stand Juli 2017] Wichtige Informationen für Patienten, die eine Therapie mit Mavenclad beginnen Inhalt Einführung Wie erfolgt die Behandlung mit

Mehr

Chronische Verstopfung. Patienten-Ratgeber

Chronische Verstopfung. Patienten-Ratgeber Chronische Verstopfung Patienten-Ratgeber 2 InfectoPharm und die Pädia gehören zu den führenden Herstellern von Gesundheitsprodukten, insbesondere für Kinder. Seit jeher ist es unser Ziel, qualitativ hochwertige

Mehr

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose Mannheim (23. September 2010) - Die MS-Forschung ist derzeit geprägt von zahlreichen Neuentwicklungen. Bewährten

Mehr

Das Post Polio Syndrom (PPS) Ursachen, Symptome und Therapie

Das Post Polio Syndrom (PPS) Ursachen, Symptome und Therapie DasPost Polio Syndrom(PPS) Ursachen,SymptomeundTherapie Dr.med.ChristianWasmeier FacharztfürNeurologie NeurologischeGemeinschaftspraxis,Schöngeisingerstr.4,82256Fürstenfeldbruck Poliomyelitsanterioracuta

Mehr

Ein Weg aus dem Migräne- Dunkel. Mit Migräne-Tagebuch!

Ein Weg aus dem Migräne- Dunkel. Mit Migräne-Tagebuch! Ein Weg aus dem Migräne- Dunkel. Mit Migräne-Tagebuch! FORMIGRAN. Bei Migränekopfschmerzen ohne Rezept! Migräne: Jeder 7. Erwachsene ist betroffen. Kennen auch Sie einen Migräniker oder gehören Sie sogar

Mehr

Was kann man erwarten?

Was kann man erwarten? Neue Therapien der Multiplen Sklerose Was kann man erwarten? Prim. Univ.-Doz. Dr. Christian Eggers Neurologie mit Stroke Unit Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz Derzeitige Medikamente in der Behandlung

Mehr

Erkrankungen des Kolon

Erkrankungen des Kolon Erkrankungen des Kolon (Beispiele) Die wichtigsten Erkrankungen Tumore Hier unterscheiden wir zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren. Zu den gutartigen Tumoren zählen wir: Polypen (falls ohne histologischem

Mehr

Sonderpublikation der Novartis Pharma GmbH zu. APOTHEKE + MARKETING, Ausgabe 10/2012. Thema Multiple Sklerose: die schleichende Entmarkung

Sonderpublikation der Novartis Pharma GmbH zu. APOTHEKE + MARKETING, Ausgabe 10/2012. Thema Multiple Sklerose: die schleichende Entmarkung Sonderpublikation der Novartis Pharma GmbH zu APOTHEKE + MARKETING, Ausgabe 10/2012 Thema Multiple Sklerose: die schleichende Entmarkung Rund zwei Millionen Menschen sind auf der ganzen Welt an Multipler

Mehr

Diabetische Netzhauterkrankung

Diabetische Netzhauterkrankung Diabetes und Auge Diabetische Netzhauterkrankung Die diabetische Retinopathie ist die häufigste Erblindungsursache in der Bevölkerung zwischen dem 30. und 65. Lebensjahren in der westlichen Welt. Das Auftreten

Mehr

Parkinson-Syndrom Definition

Parkinson-Syndrom Definition Definition Symptomkomplex aus Hypo- oder Akinese Rigor und Ruhetremor. Ätiologie Zwei Hauptformen des Parkinson-Syndroms werden unterschieden: Beim Morbus Parkinson (idiopathisches Parkinson- Syndrom,

Mehr

Aktuelles therapeutisches Vorgehen bei Multipler Sklerose. Dr. J. Gößling Vortrag Bremen

Aktuelles therapeutisches Vorgehen bei Multipler Sklerose. Dr. J. Gößling Vortrag Bremen Aktuelles therapeutisches Vorgehen bei Multipler Sklerose Ebenen der Behandlung der MS Akute Behandlung der Schübe Dauerhafte Immunmodulation/ - suppression Basistherapie Eskalationstherapie Symptomatische

Mehr

Wissenswertes zum Thema MULTIPLE SKLEROSE

Wissenswertes zum Thema MULTIPLE SKLEROSE Wissenswertes zum Thema MULTIPLE SKLEROSE Inhalt 1. Multiple Sklerose 8 1.1 Welche Symptome können bei der MS auftreten? 12 1.2 Wodurch werden die Symptome der MS im Körper verursacht? 16 1.3 Was passiert

Mehr

Der Morbus Basedow. Warum Panik bei der Basedow- Diagnose?

Der Morbus Basedow. Warum Panik bei der Basedow- Diagnose? Der Morbus Basedow Es hängt mit einer alten Erinnerung zusammen, dass wir den»basedow«, wie wir ihn in diesem Buch kurz nennen wollen, so ernst nehmen und bei seiner Diagnose sofort in Panik Warum Panik

Mehr

Gene, Umwelt und Aktivität

Gene, Umwelt und Aktivität Neuigkeiten aus der Huntington-Forschung. In einfacher Sprache. Von Wissenschaftlern geschrieben Für die Huntington-Gemeinschaft weltweit. Ein aktiver Lebensstil beeinflusst vielleicht die Krankheitssymptome

Mehr

Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette.

Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette. Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette. Die gezielte Vitaminergänzung bei medikamentös behandelter Epilepsie. Schließen Sie Ihre Vitaminlücken ganz gezielt. Hinweis EPIVIT ist ein ernährungsmedizinisch

Mehr

Gentherapie. Grüne Gentechnologie

Gentherapie. Grüne Gentechnologie Gentherapie Grüne Gentechnologie Definition Mit Gentherapie bezeichnet man das Einfügen von Genen in Zellen eines Individuums zur Behandlung von Erbkrankheiten bzw. Gendefekten Durch die Einführung soll

Mehr

Patienteninformation. Was Sie über Schmerzen wissen sollten. Die mit dem Regenbogen

Patienteninformation. Was Sie über Schmerzen wissen sollten. Die mit dem Regenbogen Patienteninformation Was Sie über Schmerzen wissen sollten Die mit dem Regenbogen Patienteninformation Warnsignale des Körpers Schmerzen sind Warnsignale des Körpers. Sie zeigen an, dass etwas nicht in

Mehr

Patienteninformation: Gentestung bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs (Basis-Information):

Patienteninformation: Gentestung bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs (Basis-Information): Frauenklinik Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie Patienteninformation: Gentestung bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs (Basis-Information): Universitätsspital Basel Frauenklinik PD Dr. med. Nicole

Mehr

Risiken und Revisionsoperationen nach einem künstlichen Kniegelenksersatz

Risiken und Revisionsoperationen nach einem künstlichen Kniegelenksersatz Risiken und Revisionsoperationen nach einem künstlichen Kniegelenksersatz Dies bedeutet eine ausgedehntere Operation mit mehr Blutverlust. Der Ersatz einer Teilprothese mit einer Totalprothese ist relativ

Mehr

WEGWEISER ZUR EINLAGERUNG VON NABELSCHNURBLUT UND -GEWEBE

WEGWEISER ZUR EINLAGERUNG VON NABELSCHNURBLUT UND -GEWEBE WEGWEISER ZUR EINLAGERUNG VON NABELSCHNURBLUT UND -GEWEBE Nabelschnurblut ist wertvoll! Wenn sich Eltern dafür entscheiden, das Nabelschnurblut ihres Kindes aufzubewahren, können sie damit dem Kind selbst,

Mehr

So früh und konsequent wie möglich! «zurück Übersicht vor»

So früh und konsequent wie möglich! «zurück Übersicht vor» So früh und konsequent wie möglich! «zurück Übersicht vor» MS ist (noch) nicht heilbar Vorsicht bei Mittel und Methoden, die Wunderheilungen versprechen Die Schulmedizinische Behandlung ist der wesentliche

Mehr

Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Henze

Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Henze Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Ein Buch für Menschen mit MS von Thomas Henze überarbeitet Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Henze schnell und portofrei

Mehr

Woran Sie vor und nach Ihrer Linsenaustauschbehandlung (RLE) denken sollten

Woran Sie vor und nach Ihrer Linsenaustauschbehandlung (RLE) denken sollten Woran Sie vor und nach Ihrer Linsenaustauschbehandlung (RLE) denken sollten Der sichere Weg zu einem Leben ohne Brille und Kontaktlinsen! 2 Herzlichen Glückwunsch! Sie haben sich für eine Linsenaustauschbehandlung

Mehr

!!! Folgeerkrankungen

!!! Folgeerkrankungen Ein zu hoher Blutzuckerspiegel kann Folgen auf Ihr Herzkreislaufsystem haben und zu Erkrankungen wie der Schaufensterkrankheit, einer Angina pectoris, einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall führen.

Mehr

Sie auf Ihre Füße? Ratgeber. Diabetes! Hören. zur Früherkennung und Behandlung von diabetesbedingten Nervenschädigungen (Neuropathien)

Sie auf Ihre Füße? Ratgeber. Diabetes! Hören. zur Früherkennung und Behandlung von diabetesbedingten Nervenschädigungen (Neuropathien) Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße? Ratgeber zur Früherkennung und Behandlung von diabetesbedingten Nervenschädigungen (Neuropathien) Die Aufklärungsinitiative zur diabetischen Neuropathie Diabetes! Hören

Mehr

Mach dir die Tage leichter.

Mach dir die Tage leichter. In der Regel schmerzfrei. Mach dir die Tage leichter. Dismenol. Deine Wahl bei Schmerzen. Was versteht man unter Der Regel? Regel ist der umgangssprachliche Ausdruck für die Menstruation oder monatliche

Mehr

KOPIE. Diabetes in Kürze. «Schritt um Schritt zu mehr Gesundheit!»

KOPIE. Diabetes in Kürze. «Schritt um Schritt zu mehr Gesundheit!» Diabetes in Kürze «Schritt um Schritt zu mehr Gesundheit!» Schweizerische Diabetes-Gesellschaft Association Suisse du Diabète Associazione Svizzera per il Diabete Was ist Diabetes? Es gibt 2 Typen von

Mehr

Anovin Pflüger. Bei akuten Atemwegsinfekten

Anovin Pflüger. Bei akuten Atemwegsinfekten Anovin Pflüger Bei akuten Atemwegsinfekten Durchschnittlich 3 Erkältungen macht jeder Mensch im Laufe des Jahres durch, Kinder sogar bis zu zehn - der grippale Infekt ist die wohl häufigste Infektionskrankheit.

Mehr

Interview mit Dr. Robinson Ferrara, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Brustchirurg, Ästhetische Chirurgie, Alzey

Interview mit Dr. Robinson Ferrara, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Brustchirurg, Ästhetische Chirurgie, Alzey Interview Interview mit Dr. Robinson Ferrara, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Brustchirurg, Ästhetische Chirurgie, Alzey 1. Mit welchen Wünschen kommen die meisten Patienten in ihre Praxis?

Mehr

Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie

Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie Was ist Zahnarztangst bzw. Dentophobie? Unter dem Begriff Dentophobie versteckt sich eine häufig belastende, übersteigerte Angst vor Zahnbehandlungen

Mehr

Pseudotumor cerebri. Anatomie: Das Gehirn und das Rückenmark schwimmen in einer klaren Flüssigkeit, die als Liquor cerebrospinalis bezeichnet wird.

Pseudotumor cerebri. Anatomie: Das Gehirn und das Rückenmark schwimmen in einer klaren Flüssigkeit, die als Liquor cerebrospinalis bezeichnet wird. Pseudotumor cerebri Ihr Arzt oder Ihre Ärztin vermutet bei Ihnen Pseudotumor cerebri. Es handelt sich dabei um eine Erkrankung, bei welcher erhöhter Druck innerhalb Ihres Kopfes (Hirndruck) zu Sehstörungen

Mehr

MS- Selbsthilfegruppen

MS- Selbsthilfegruppen MS- Selbsthilfegruppen Daten zur MS Regionales MS Zentrum Wie gehe ich mit mir selbst um? Wie sage ich es meiner Familie und Freunden? Wie kann ich jd. Klar machen, was/wie ich die Störungen empfinde Was

Mehr