SONDERAUSGABE. Marketing- und Dienstleistungsgesellschaft der Kommunalen IT-Dienstleister. Genossenschaft. Gemeinsam besser

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1 Zeitschrift der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.v. SONDERAUSGABE Marketing- und Dienstleistungsgesellschaft der Kommunalen IT-Dienstleister Genossenschaft Gemeinsam besser

2 Anzeige Starke Gemeinschaft ProVitako bündelt seit 2007 erfolgreich die Einkaufsaktivitäten der Mitglieder. Rahmenverträge mit Lieferanten haben inzwischen ein Volumen von mehr als 100 Millionen Euro. Mit der GovCloud bieten wir qualitativ hochwertige Cloud-Dienste für die öffentliche Hand. Aber damit geben wir uns nicht zufrieden: 2016 startet die Einkaufsplattform von ProVitako. Egal ob Druckerpatronen, Netzwerkkabel oder größere Anlagen alles einfach und aus einer Hand zu günstigen Konditionen. Das ist der gelebte Genossenschaftsgedanke. Marketing- und Dienstleistungsgesellschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.g.

3 Editorial Ein Kind, das wächst Mit dieser Sonderausgabe von Vitako aktuell betritt die Tochter von Vitako, die ProVitako eg, die publizistische Bühne. Was lange währt, wird endlich gut jetzt ist die Genossenschaft auf einem Weg, über den zu berichten und zu reflektieren sich lohnt. Ursprünglich trat ProVitako mit dem Geschäftszweig gemeinsame Beschaffung an potenzielle Mitglieder heran. Schon die ersten europaweiten Ausschreibungen zeigten, welche Preisnachlässe sich durch Bündelung von Volumina am Markt erreichen lassen und welche Vorteile die Mitglieder durch gemeinsame Gestaltung des Ausschreibungsprozesses erreichen können auch bei einer kleinen Gemeinschaft. Betrachtet man die Ausschreibungsergebnisse des Jahres 2014, haben sich deutliche Veränderungen ergeben: Die Anbieter am Markt haben erkannt, dass sich hinter ProVitako nicht nur nahezu dreißig öffentliche IT-Dienstleister verbergen, sondern viele große und kleinere Kommunen, die als Trägerverwaltungen Produkte und Leistungen aus den Verträgen abrufen können. Von einigen Genossenschaftsfans im Jahre 2007 gegründet, lebte das Kind von Vitako e.v. einige Jahre eher im Verborgenen aus verschiedenen Gründen. Anfangs war es nicht leicht, die Mitglieder von Vitako davon zu überzeugen, dass sich eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft lohnt. Und das, obgleich die ProVitako exklusiv für Mitglieder von Vitako geöffnet ist. Die Marketing- und Dienstleistungsgesellschaft der Kommunalen IT-Dienstleister leistete sich kaum Werbung. Wegen der einstelligen Zahl der Mitglieder blieben die Erfolge eher bescheiden. Und im größten Bundesland Nordrhein-Westfalen gab es rechtliche Hindernisse für Beitrittswillige. Erst im Jahr 2011 wuchs die Mitgliederzahl auf mehr als zehn. Das war ein echter Startschuss, so dass die ProVitako jetzt fast dreißig Mitglieder zählt, die sich immer intensiver an Aktivitäten der Genossenschaft beteiligen. Durch die Positionierung eines zweiten Geschäftszweiges, dem Angebot von Cloud-Diensten in der GovCloud, beschleunigte sich das Wachstum erneut. Weitere Vitako-Mitglieder traten der ProVitako bei um Cloud-Dienste anzubieten oder Dienste abzurufen, die besonders kleinere IT-Dienstleister kaum eigenständig für ihre Verwaltungskunden vorhalten können. Die Zwischenbilanz ist positiv und ermuntert Mitglieder, Vorstände und Aufsichtsrat, weitere Angebote zu konzeptionieren, um aus einem Good-Practice-Beispiel für Zusammenarbeit ein Best-Practice-Modell zu entwickeln. In diesem Sinne wünschen wir eine gute Lektüre Peter Kühne, Vorstandsvorsitzender, Dr. Marianne Wulff, Geschäftsführerin, Vitako Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister.

4 SONDERAUSGABE Zeitschrift der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.v. ProVitako Sonderheft 2015 Inhalt Richtungsweisend Seite 6 Aus der Idee des gemeinsamen Einkaufs entwickelte sich eine erfolgreiche Kooperation. Heute stellt sich ProVitako neuen Herausforderungen und erweitert ihre Geschäftsfelder, wie Dieter Rehfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der regio it Aachen, erläutert. Konsequenter Schritt Seite 8 Warum gibt es ProVitako überhaupt, was bringt die Genossenschaft, wie geht s weiter? Auf diese Fragen antworten elf Entscheider aus dem Kreis der Mitglieder. Im Aufwind Seite 12 Die Bilanz der Genossenschaft kann sich sehen lassen, und der Ausblick verspricht Gutes, wie Dr. Marianne Wulff, Vorsitzende der ProVitako, zusammenfasst. Vertrauensfrage Seite 14 Andreas Reichel, Vorstand Technik bei der Dataport AöR, untersucht die Praxistauglichkeit von Cloud-Lösungen für den öffentlichen Sektor am Beispiel von GovCloud. Breites Spektrum Seite 15 Ein Überblick über die vielfältige Angebotspalette der GovCloud von ProVitako. Mit Sicherheit gut Seite 16 Die GovCloud ist neu am Markt und muss sich nun etablieren. Wie sehen drei Anbieter die Chancen der Lösung? Auskunft geben Jonas Fischer, Geschäftsführer des KRZN; Peter Kühne, Geschäftsführer der Lecos GmbH und Wolfgang Scherer, stellvertretender Geschäftsführer des krz. Mehr Kraft für die Kleinen Seite 18 Mit einer ganz eigenen Perspektive beleuchtet Dr. Joachim Schiff, Werkleiter beim IKS Saarbrücken, die Notwendigkeit, als eher kleiner IT-Dienstleister mit anderen kommunalen Anbietern zu kooperieren. Als besonders wichtig stuft er dies im Hinblick auf die Zukunftssicherung ein. Marktplatz der Möglichkeiten Seite 20 Karl-Josef Konopka erläutert die Hintergründe der zukünftigen Beschaffungsplattform der ProVitako. Dort lässt sich gemeinsamer Bedarf noch besser bündeln. Gute Aussichten Seite 22 Würde es Genossenschaften nicht schon geben, müssten sie erfunden werden, so das Resümee von Prof. Dr. Theresia Theurl, Professorin für Volkswirtschaftslehre und Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Genossenschaftswesen der Universität Münster. 4_5

5 Impressum Herausgeber: Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e. V. Markgrafenstr Berlin Tel. 030 / V.i.S.d.P.: Dr. Marianne Wulff Die Redaktion behält sich vor, eingesandte Berichte auch ohne vorherige Absprache zu kürzen. Der Inhalt der Beiträge gibt nicht in jedem Fall die Meinung des Herausgebers wieder. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck oder elektronische Verbreitung nur mit Zustimmung des Herausgebers. Realisation: Goergen Kommunikation GmbH Lungengasse Köln - Redaktion: Anne Goergen, Michael Wayand, Kai Ortmann - Grafik: Necmettin Atlialp, Alicja Zens Auflage: ca Lektorat: Ursula Barthel Grafikdesign, Bremen Regionalausgaben: Konzeption, Layout, Satz und Lektorat Ursula Barthel Grafikdesign, Bremen Litho u. Druck: köhler + bracht GmbH & Co. KG, D Rastede/Wahnbek Bildnachweise: Dataport (S. 14); Dortmunder Systemhaus (S. 9); ego-mv (S. 10); Fotolia: Daniel Boiteau (S. 2); HannIT (S. 10); IKS Saarbrücken (S. 19); ITEBO (S: 10); KDN (S. 21); KDZ Westfalen-Süd (S. 10); KIRU (S. 9); KIVBF (S. 10); KommunalBIT (S: 10); krz (S. 17); KRZN (S. 17); Lecos GmbH (S. 3, 16); LVR Infokom (S. 9); Universität Münster (S. 23); regioit (S. 7, 9); SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft (S. 11); Thinkstock/iStock: DigitalStorm (Titel), Studioarz (S. 4), icyman (S. 6), enisaksoy (S. 12, 22), kmlmtz66 (S. 14), ZemLiew (S. 15), venimo (S. 16), milkal (S. 18), dashadima (S. 20), sitokedoi (S. 21), ; Thinkstock: Ivary (S. 8); Vitako (S. 3, 13) Autoren dieser Ausgabe: Jonas Fischer, Kommunales Rechenzentrum Niederrhein Karl-Josef Konopka, ProVitako Peter Kühne, Lecos GmbH Dieter Rehfeld, regio it Andreas Reichel, Dataport AöR Wolfgang Scherer, Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe Dr. Joachim Schiff, IKS Saarbrücken Prof. Dr. Theresia Theurl, Universität Münster Dr. Marianne Wulff, ProVitako Hinweis: Vitako aktuell erscheint zusätzlich mit 3 Regionalausgaben: Ausgabe krz Lemgo Ausgabe Lecos Leipzig Ausgabe regio it Der Vertrieb erfolgt durch das jeweilige Vitako-Mitglied. ISSN Wird innerhalb der Zeitschrift auf fremde Links oder externe Informationsangebote hingewiesen, so macht sich Vitako diese Inhalte nicht zu eigen und kann für sie keine Haftung übernehmen.

6 Starkes Modell Genossenschaft Richtungsweisend Gemeinsame politische Interessen lassen sich am besten in einem Verband bündeln, so auch geschehen bei der Gründung der Vitako. Aber daneben gab es handfeste Interessen an mehr wirtschaftlicher Kooperation. Als ein wichtiges Anliegen kristallisierte sich relativ schnell das Thema gemeinsamer Einkauf heraus. Alle Beteiligten wollten die Nachfrage nach Hard- und Software bündeln, um durch gemeinsame Ausschreibungen günstige Einkaufsbedingungen und wirtschaftliche Vorteile zu erzielen: für sich selbst als kommunale IT-Dienstleister und die eigenen Kunden. Auf dieser Basis entwickelte sich die Idee einer Einkaufskooperation in Form einer Genossenschaft. Im Dezember 2007 kam es dann zur Gründung der ProVitako eg durch die BOS GmbH & Co. KG, Infokom AöR, KRZ Minden- Ravensberg/Lippe, Lecos GmbH und regio it GmbH sowie Herbert Wilgers. Heute ist die ProVitako eg quasi der unternehmerische Arm der Bundes-Arbeitsgemeinschaft Vitako e.v. Nur deren Mitglieder können der Genossenschaft beitreten. Der Gründungsprozess der ProVitako zeigte, dass die Organisationsform der Genossenschaft ein geeignetes unternehmerisches Modell ist. Und zwar vor allem, um die im Bundesverband vorhandenen unterschiedlichen Rechtsformen der Körperschaften inklusive der Rechtsform der GmbH zu verbinden. Vorteil Genossenschaft Schließlich versammelt Vitako beispielsweise Zweckverbände, Anstalten des öffentlichen Rechts oder auch Eigenbetriebe. Darüber hinaus bietet die Genossenschaft den Vorteil, bundesweit agieren zu können. Auch lässt sich das Beitrittsverfahren zur ProVitako relativ einfach umsetzen. Denn der amtierende Vorstand kann die Aufnahme neuer Genossenschaftsmitglieder sehr flexibel gestalten. Dabei müssen die in der Satzung verankerten Bedingungen wie kommunaler IT-Dienstleister und Mitglied der Vitako gewährleistet sein. Der ProVitako können nur Organisationen beitreten, die sich zu 100 Prozent in kommunaler beziehungsweise öffentlicher Trägerschaft befinden. Bereits kurz nach Gründung konnte 6_7

7 Kommunale IT-Dienstleister halten zusammen das machte bereits die Gründung der Vitako deutlich. Aber auch wirtschaftlich soll die Kooperation intensiver werden sichtbares Zeichen dafür ist bereits seit Jahren die ProVitako, deren Arbeit erfolgversprechend ist. die neue Gemeinschaft Einkaufsvorteile für ihre Mitglieder durch europaweite Ausschreibungen für Server erzielen. Die Einsparungen erreichten erhebliche Größenordnungen von über 30 Prozent. Obwohl die Vorteile der Einkaufskooperation auf der Hand lagen, wuchs die ProVitako in den ersten Jahren eher verhalten. Hindernis Gemeindeordnung Neben bestehender Skepsis, die eigene Einkaufspolitik zugunsten einer kooperativen Strategie aufzugeben, stellte die restriktive Interpretation der Gemeindeordnung in Nordrhein-Westfalen hinsichtlich einer wirtschaftlichen Betätigung öffentlicher Körperschaften ein Wachstumshemmnis für die junge Genossenschaft dar. Die damalige CDU/FDP-Landesregierung lehnte deren Beteiligung an der ProVitako eg ab. Nach Auffassung der Regierung steht der 108 (1) 2 GO NRW einer Teilnahme an einer Einkaufsgenossenschaft entgegen. Grund: Es handelt sich dabei nicht um eine wirtschaftliche öffentliche Einrichtung, die für die Betreuung der jeweiligen Einwohner erforderlich ist. Diese restriktive Interpretation veränderte sich erst durch eine Initiative der neuen Landesregierung aus SPD und Grünen. So wurde der Weg frei: Auch öffentliche Körperschaften (wie Landschafts- oder Zweckverbände) konnten sich nun an der ProVitako als Einkaufskooperation beteiligen. Kurs Wachstum Nach dieser Änderung im Jahr 2011 nahm die ProVitako einen stetigen Wachstumskurs auf. Heute tragen 28 öffentliche IT-Dienstleister die Genossenschaft. Diese hält aufgrund europaweiter Ausschreibungen ein Vertragsvolumen von derzeit rund 100 Millionen Euro. Der aktuelle Jahresabschluss weist einen Überschuss von Euro auf. Auch die Prognosen für die zukünftigen Jahre sehen die ProVitako mit einem geplanten Ausschreibungs- und Umsatzvolumen in Höhe von zusätzlichen zehn Millionen Euro auf einem guten Kurs. Gute Entwicklung Im Geschäftsfeld Gemeinsamer Einkauf ist die ProVitako sehr erfolgreich. Diese positive Entwicklung hat dazu geführt, dass sich die Genossenschaft in den vergangenen drei Jahren den neuen Herausforderungen für kommunale IT-Dienstleister stellt. Auch für diese Aufgaben bietet sich der genossenschaftliche Weg an. Denn die Entwicklung der digitalen Gesellschaft kann nur mit leistungsfähigen Kommunen gelingen. Und diese brauchen hierfür ebenso starke wie flexible IT-Dienstleister. Chance Cloud Ein Kernanliegen der kommunalen IT-Dienstleister ist es, gemeinsame Verfahren zu nutzen. Der Zwang zu wirtschaftlichen Synergieeffekten bei der Produktnutzung rückt den modernen Cloud-Ansatz stärker in den Fokus. Hierüber wird es den ProVitako-Mitgliedern möglich, IT-Dienstleistungen untereinander zu beziehen, um diese wiederum den jeweiligen Kunden-Kommunen anzubieten. Vor dem Hintergrund dieser Aufgabenstellung hat die ProVitako ihr Geschäftsfeld um das Thema Cloud-Computing erweitert. Zwischenzeitlich ist die erste Version einer Angebotsplattform in Betrieb. Sie macht transparent, welche Partner welche Lösungen zur Verfügung stellen können. Und über ProVitako können kommunalen IT-Dienstleister diese in Anspruch nehmen ganz ohne aufwendiges Ausschreibungsverfahren. Fakt ist aber auch, dass aktuell mehr Angebote existieren, als sich Nachfrager finden. Noch ist das Bedürfnis, auf Eigenfertigung zu verzichten und statt dessen eine Cloud-Lösung aus der kommunalen Familie zu nutzen, nicht sonderlich ausgeprägt. Daher will ProVitako die Plattform nicht nur in Richtung kommunaler IT-Marktplatz modernisieren, sondern auch verstärkt und gezielt für einen zunehmenden Austausch von Leistungen werben. Sicherlich wird der wachsende Kosten- und Leistungsdruck dazu führen, dass zukünftig eher Partnerschaftslösungen verfolgt werden. Das jeder Einzelne für sich seine eigenen IT-Lösungen entwickelt und hostet, wird abnehmen. Das ist den meisten Akteuren im IT-Umfeld der kommunalen Familie längst klar. Dabei besetzt die ProVitako eine Vorreiterrolle: als kommunale Kooperationsgesellschaft, die die digitale Gesellschaft bundesweit mitgestaltet. Blickt man einmal über äußere wie innere Hürden und Herausforderungen hinaus, so sind die kommunalen IT-Dienstleister gut beraten, ihre Kräfte zu bündeln. Mit der ProVitako haben sie hierfür frühzeitig die richtigen Weichen gestellt in einer traditionell bewährten Unternehmensform. Dieter Rehfeld ist Vorsitzender der Geschäftsführung der regio it Aachen und Vorsitzender des Aufsichtsrates der ProVitako eg.

8 Stimmen der Mitglieder Konsequenter Schritt Warum ProVitako? Was bringt die Genossenschaft? Wie geht s weiter? Diese Fragen haben elf Vorstände und Geschäftsführer von Vitako-Mitgliedern beantwortet, deren Unternehmen auch Mitglieder von ProVitako sind. 1 Welche Gründe waren für Ihren Beitritt zur Genossenschaft ProVitako ausschlaggebend? 2 Welche Ihrer Geschäftsfelder beziehungsweise Lösungen profitieren von der Mitgliedschaft bei ProVitako besonders? 3 Was wünschen Sie sich von der Genossenschaft für die Zukunft? 8_9

9 Manfred Allgaier, Geschäftsführer Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Reutlingen-Ulm (KIRU) 1 Die Gemeinschaft zu stärken, um dann von einer starken Gemeinschaft zu profitieren. 2 Grundsätzlich profitieren alle betroffenen Geschäftsfelder, sofern sie Produkte/Lösungen von ProVitako übernehmen können. Schon alleine die Einsparung des Aufwandes für eine eigene EU-weite Ausschreibung spricht für ProVitako und zwar aus monetärer wie aus zeitlicher Sicht. 3 Vorstellbar sind weitere und vielschichtige Ausschreibungen aller Art für die Mitglieder, aber auch weitere zentralisierbare Dienstleistungen in der Art eines Backoffice etwa Marketingaktionen. 1 Ein wichtiger Grund war und ist die Nutzung von großen Einkaufsvolumen. Die Bündelung der Nachfrage mehrerer Partner führt zu einer deutlich verbesserten Verhandlungsposition und damit letztendlich zu günstigeren Einkaufskonditionen für die eigene Organisation. Die ProVitako ermöglicht es uns, Leistungen mit anderen Mitgliedern untereinander auszutauschen. So ist ein neuer und gangbarer Weg geschaffen worden, unkompliziert gegenseitige Unterstützung zu leisten. 2 Auf den ersten Blick ist hier der Einkauf zu nennen, der durch die schon erwähnte Bündelung Waren günstiger beziehen kann. Letztendlich profitiert der gesamte Betrieb von der Mitgliedschaft. Denn die Möglichkeit des Leistungsaustausches wirkt sich auf Produkte aus allen Bereichen des Unternehmens, egal ob Produktmanagement, Infrastruktur, Beratung oder Vertrieb und Marketing, positiv aus und soll weiter entwickelt werden. 3 ProVitako soll sich auch zukünftig an den sich wandelnden Anforderungen der Mitglieder ausrichten, wie es auch bisher stets getan wurde. Winfried Bartel, Leitung Dortmunder Systemhaus 1 Erst mit der IT wird die öffentliche Verwaltung zur Netzwerkverwaltung, die als Leistungsverbund Aufgaben und Kompetenzen des Bundes und der Länder mit der Sachkompetenz kommunaler Aufgabenträger verbindet und ortsnah verfügbar macht. Darüber hinaus spielt aufgrund der technischen Entwicklung die Frage nach der genutzten IT-Hardware heute keine entscheidende Rolle mehr. 2 Technische Spezifikationen für Server-Hardware. 3 Vorteile sind insbesondere zu sehen in der Weiterentwicklung von E-Government-Lösungen, der Entwicklung von technischen Standards, standardisierten IT-Lösungen und verbesserten Informations- und Kooperationsmöglichkeiten. Karl-Heinz Frankeser, Geschäftsführer LVR Infokom Andreas Poppenborg, Mitglied der Geschäftsleitung regio it 1 Als Gründungsmitglied der Vitako hat die INFOKOM Gütersloh den interkommunalen Erfahrungsaustausch auf Ebene der kommunalen IT-Dienstleister früh schätzen gelernt. Insofern war mit der Gründung der Genossenschaft der Beitritt eine logische und konsequente Erweiterung der Zusammenarbeit. Als damaliger kleiner IT-Dienstleister stand neben den zu erzielenden Preisvorteilen insbesondere im Fokus, bei höheren Auftragsvolumen rechtskonforme Vergabeverfahren gewährleisten zu können. 2 Mit der Mitgliedschaft hat die INFOKOM für ihre angeschlossenen Kommunen erstmalig Hard- und Software in größerem Umfang beschafft und damit ein neues Geschäftsfeld erschlossen, das vorher nicht bedient wurde. Neben einer stärkeren Kundenbindung konnten für die kommunalen Kunden auch wirtschaftliche Vorteile erzielt werden. 3 Blickt man nach vorne, sollte sich die erfolgreiche Genossenschaft auch weiterentwickeln, um neue Bedürfnisse ihrer Mitglieder und deren Kunden zu berücksichtigen. Neben dem weiteren Ausbau des Leistungsaustausches im Rahmen der GovCloud könnte zum Beispiel auch eine Erweiterung des Angebots auf Themen wie Consulting und Projektmanagement sinnvoll sein.

10 Walter Brosig, Vorstand KommunalBIT AöR 1 KommunalBIT wollte sich an einer starken Einkaufsgemeinschaft beteiligen, weil nur durch die Bündelung entsprechender Bedarfsmengen signifikante Vorteile erzielt werden können. Gerade bei europaweiten Ausschreibungen spielt natürlich auch die rechtssichere Vergabe eine Rolle, für die doch einiges an Know-how und Arbeitsaufwand erforderlich ist. 2 KommunalBIT profitiert besonders im Geschäftsfeld Client-Services für IT-Endgeräte ; die bisherigen Ausschreibungen haben sehr gute Ergebnisse erbracht. Daneben wird natürlich auch unser Einkauf entlastet. 3 Mobile Lösungen nehmen einen immer größeren Raum ein. Das wirkt sich natürlich auf den Beschaffungsaufwand für Hardware und Mobilfunkverträge aus. Wenn es gelingen würde, auch hier Bedarfsmengen zu bündeln und große Rahmenverträge auszuschreiben, dann kann das nur für alle Beteiligten von Vorteil sein. Und ich hoffe natürlich, dass noch mehr Vitako-Mitglieder die Vorteile der Genossenschaft erkennen! Dirk Stratmann, Vertriebsleiter ITEBO GmbH 1 Die Umsetzung der Idee eines gemeinsamen Cloud- Angebotes GovCloud.de. 2 Zurzeit nutzen wir die ProVitako ausschließlich im Kontext GovCloud. Siehe dazu auch Frage 3. 3 Wir wünschen uns eine konsequente Weiterentwicklung des Warenkorbs der ProVitako. Bei dem heute schon bestehenden Angebot wie Server, PCs oder Laptops wäre etwas mehr Flexibilität/Variationsmöglichkeit hilfreich. Für eine Erweiterung der Produktpalette schlagen wir vor, so etwas wie eine Abfrage-Routine zu etablieren, die die Bedarfe der Mitglieder regelmäßig ermittelt. Insgesamt zeigen gerade auch die jüngsten Aktivitäten, dass ProVitako auf einem guten Weg ist, den wir gerne nach Kräften unterstützen. Bernd Anders, Verbandsvorsteher Zweckverband Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern (ego-mv) 1 2 Torsten Sander, Vorstand Hannoversche Informationstechnologien (HannIT) Für einen Beitritt zu ProVitako sprach insbesondere die Möglichkeit, Einkäufe über gemeinsame Ausschreibungen vorzunehmen. Dabei spielte der Preisvorteil der größeren Ausschreibungsmenge eine Rolle. Viel wichtiger war aber die Möglichkeit, auf eine eigene Ausschreibung verzichten zu können, was Beschaffungsprozesse zeitlich und fachlich vereinfacht. Besonders profitiert der Einkauf beziehungsweise der Vertrieb wegen der vereinfachten Beschaffungsprozesse, da unsere Kunden vermehrt Produkte nachfragen, die HannIT über ProVitako-Ausschreibungen bezieht. 1 Für uns war die gebündelte Beschaffung von Hard- und Software sowie weiterer Leistungen für unsere rund 100 kommunalen Mitglieder der Hauptgrund zum Beitritt. 2 Derzeit hauptsächlich die Beschaffung von Hardware, insbesondere Server. 3 Die weitere Prüfung und Umsetzung von Cloud-Diensten. Im Detail ist durch uns dann jedoch noch die Nutzbarkeit im Einklang mit den Strategien zwischen Land und Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern zu prüfen. William Schmitt, Geschäftsführer Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) 3 Es sollte geprüft werden, ob ein gemeinsames Lizenzmanagement möglich beziehungsweise sinnvoll ist, da darüber Lizenzüberhänge beziehungsweise -bedarfe innerhalb der Genossenschaft ausgeglichen werden könnten. Weiterhin könnten Schulungen zu den Themen Lizenzmanagement oder Vertragsrecht gemeinsam angeboten oder organisiert werden. Insgesamt bin ich mit der Entwicklung von ProVitako sehr zufrieden. 1 Wesentlich für den Beitritt der KIVBF zur ProVitako war der zugrunde liegende genossenschaftliche Gedanke, die kommunalen Dienstleistungen für die Bürger und für die Wirtschaft so wirtschaftlich wie möglich zu erbringen. Konkret damit verbunden war einerseits die Aussicht, durch den gebündelten Einkauf die Einstandspreise zu senken und günstige Konditionen für unsere Verbandsmitglieder zu erzielen. Zum anderen ist es im Sinne der KIVBF, eigene oftmals aufwändige Ausschrei- 10_11

11 2 bungen für Standardprodukte wie zum Beispiel Arbeitsplatzhardware oder Lizenzen zu vermeiden und so die Beschaffungskosten zu reduzieren. Neben der konkreten Bedarfsabdeckung der KIVBF an Microsoftlizenzen und der IT- Arbeitsplatzausstattung zu günstigen Konditionen profitiert der Zweckverband durch den Erfahrungsaustausch bei der Vorbereitung und der Definition der gemeinsamen Standards. Die Partizipation der Mitglieder bildet aus unserer Sicht ein wesentliches Optimierungspotenzial. 3 Wir hoffen, dass der bisherige erfolgreiche Weg konsequent weiter beschritten wird, um zunehmend auch das Portfolio von Standardprodukten und Standarddienstleistungen abzudecken. Auch eine weitere Automatisierung der Bestellabwicklung könnte aus unserer Sicht einen lohnenden Beitrag hierzu leisten. 1 3 Ich wünsche mir, dass das Thema GovCloud von den Mitgliedern in den kommenden Jahren stärker angenommen wird. Selber planen wir unsere eigenen Lösungen zur IT-gestützten Beteiligungsverwaltung und des IT-gestützten Beteiligungscontrollings als Dienstleistung über die GovCloud anzubieten. Mit selbstkritischem Blick auf das eigene Haus sehe ich auch für die SIS GmbH noch weiteres Potenzial, sich stärker in die Arbeit der ProVitako einzubringen und so auch in weiteren Geschäftsfeldern weitere Potenziale zu heben. Thomas Coenen, Geschäftsführer KDZ Westfalen Süd Als relativ kleiner kommunaler IT-Dienstleister können wir unsere Beschaffungen nicht in den Stückzahlen vornehmen, die signifikante Rabatte erbringen. Im Verbund mit anderen IT-Dienstleistern in der ProVitako sind erheblich größere Stückzahlen möglich und damit Beschaffungen viel wirtschaftlicher zu realisieren. 1 Matthias Effenberger, Geschäftsführer SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbh Die SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbh als kommunaler IT-Dienstleister in der Landeshauptstadt Schwerin hat sich 2012 für den Beitritt zur ProVitako entschieden. Im Gegensatz zu anderen existierenden Einkaufsgenossenschaften, welche in der Regel ein sehr breites Beschaffungsspektrum mit wenig Spezialisierung abdecken, wollten wir vom Branchen-Know-how in der kommunalen Informations- und Kommunikationstechnik der ProVitako profitieren, um so unsere Dienstleistungen für unsere Kunden noch wirtschaftlicher anbieten zu können. Wir erreichen durch die Mitgliedschaft in der ProVitako, dass die verfügbaren kommunalen Mittel für die IT so intelligent wie nur möglich eingesetzt werden und so finanzielle Spielräume, beispielsweise für neue E-Government-Lösungen, entstehen. 2 Einen Schwerpunkt bildet die Hardwarebeschaffung. Unsere Dienstleistungen werden im Verbandsgebiet der KDZ Westfalen-Süd von 18 Städten und Gemeinden und zwei Kreisen in Anspruch genommen. Über unser Richtfunknetz erreichen wir über 70 Gegenden im Verbandsgebiet mit Bandbreiten von bis zu 800 Mbit/s. Damit ist es uns möglich, die Softwareverteilung für alle Clients zentral zu steuern und zu sichern. Dies gelingt unter anderem auch dadurch, dass wir Standard-Clients einsetzen. 3 Die Mitglieder stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Hier könnte der Kooperationsgedanke noch weiter ausgeprägt werden. ProVitako bietet die Plattform zum Angebot und Nachfrage von Lösungen, die entweder von einem Mitglied oder im Verbund entwickelt wurden. Ulrike Hermesmeyer, Geschäftsführerin Stadt Bochum GKD Ruhr 2 Derzeit nutzen wir überwiegend die Möglichkeit der Beschaffung von Lizenzen über bestehende Rahmen- und Abrufverträge. Hiervon profitieren all unsere Kunden, das heißt die kommunalen Gebietskörperschaften als auch die Eigenbetriebe und Eigengesellschaften in gleicher Weise durch günstige Dienstleistungsentgelte. 1 Um an den Vorteilen durch Bündelung von Bedarfen der kommunalen IT-Dienstleister über ProVitako partizipieren zu können, ist die Stadt Bochum der Einkaufsgenossenschaft ProVitako beitreten. 2 Derzeit: PC, Notebooks, TFT, Softwarelizenzen, Server und anderes mehr. 3 Auch für die Zukunft die Bündelung von Einkaufs- und Dienstleistungsinteressen der Mitglieder.

12 Vergangenheit und Zukunft von ProVitako Im Aufwind 105 Millionen Euro Volumen in Rahmenverträgen, eigene Cloud-Dienstleistungen die Bilanz von ProVitako kann sich sehen lassen. Und es geht weiter. Apparates, sondern auf der strategischen Ausrichtung und auf der Klärung der damit einhergehenden Fragen. Zweck der Genossenschaft ProVitako, der Marketing- und Dienstleistungsgesellschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, ist die wirtschaftliche Förderung und Betreuung der Mitglieder. Dies geschieht durch den gemeinsamen Einkauf von Hard- und Software, Waren sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen für die Genossenschaftsmitglieder. Die Unterstützung liegt ferner beim kooperativen Einkaufsmarketing und weiteren Serviceleistungen zum Beispiel Schulung, Beratung und Betreuung in Unternehmensfragen. Die Finanzierung erfolgt durch eine Marge auf den Bezug von Leistungen der geschlossenen Rahmenverträge. Seit Gründung von ProVitako im Jahre 2007 führte die anhaltend schlechte Haushaltssituation der Kommunen zu einem wachsenden Interesse an einer Zusammenarbeit und gemeinsamen Ausschreibungen mit dem Ziel, wirtschaftliche Synergieeffekte zu erzielen. Dies lässt sich durch eine größere Beteiligung erkennen. ProVitako ist eine fast virtuelle Organisation. Neben den beiden ehrenamtlich tätigen Vorständen und einem ehrenamtlichen Aufsichtsrat betreibt die Genossenschaft eine kleine Geschäftsstelle. Dem entsprechend liegt das Schwergewicht der Arbeit der Vorstände nicht auf dem Betrieb und der Steuerung eines Volumen erzeugt Aufmerksamkeit Insgesamt hat die Genossenschaft seit der Gründung deutlich an Aufmerksamkeit bei den Vitako-Mitgliedern gewonnen. Inzwischen nehmen auch potenzielle Anbieter die ProVitako durch das hohe Vergabevolumen aufmerksam wahr. Dies wird auch daran deutlich, dass mögliche Partner im Markt sehr interessiert an Gesprächen sind, um Möglichkeiten auszuloten inzwischen eine wichtige Aufgabe für den Vorstand. Eine Gesellschaft zum Fliegen bringen das war und ist die wichtigste Aufgabe von Vorstand und Aufsichtsrat. Operativ obliegt dies dem Vorstand. Heute, 12_13

13 im Jahr 2015, ist festzustellen: Fliegen können wir schon ein bisschen, aber wir wollen höher hinaus. Wer meint, dass die Rolle eines Vorstandes in einer jungen Genossenschaft vor allem darin besteht, neue Mitglieder zu akquirieren, das Portfolio zu bestimmen und auszubauen, eine Geschäftsstelle zu organisieren und zu steuern, der hat recht. Dennoch waren dies in den vergangenen Jahren aber nicht die Arbeitsschwerpunkte. Vielmehr standen andere Themen im Vordergrund und sind bis heute wichtig: Obgleich ProVitako ein gewolltes Kind ist und der Beitritt den Willen zur Zusammenarbeit bekundet, ist die Werbung für aktives Mittun, die Überzeugungsarbeit in Richtung Beteiligung permanente Aufgabe und manchmal Sisyphusarbeit. Denn Beitritt ist das eine, Personalressourcen in Projekte einbringen das andere. Nur mit unermüdlichem Eifer sind hier Erfolge zu erreichen solche feiern konnten wir auch, denn die Zahl derer, die sich an den Aktivitäten der Genossenschaft beteiligen, wächst kontinuierlich. Juristische Klärungen Ein anderes Arbeitsfeld, das bis heute wenn auch nicht mehr so viel wie früher Kapazitäten erfordert, ist die Klärung von Rechtsfragen. Nein, wir reden hier nicht von Satzungsfragen, die uns nebenbei beschäftigten. Wir reden von Vergaberecht, Kartellrecht, Lizenzrecht, Genossenschaftsrecht. Die Entscheidung für die Gründung von ProVitako in der Rechtsform einer Genossenschaft, die eine besonders flexible und in 150 Jahren Geschichte weltweit erprobte Unternehmensform darstellt, war unter anderem deswegen gut, weil der Beitritt recht niederschwellig erfolgen kann. Das Risiko ist gering, die Einlagen erträglich, der mögliche Austritt sehr leicht. Allerdings bedeutet das Betreiben auch strenge Prüfungen und Kontrollen durch den Genossenschaftsverband wichtige Aufgabe für den Vorstand, aber auch nutzbringend für die Qualität. Anspruchsvolle Fragen stellen sich im Vergaberecht, denn die Entwicklung der europäischen Normen hat die Zusammenarbeit von öffentlichen Einrichtungen nicht einfacher gemacht. Diese Aussage gilt für einzelne europaweite Ausschreibungen, die in Vorbereitung und Durchführung sehr hohen Anforderungen genügen müssen. Erschwert wird Letzteres auch dadurch, dass die Anbieter ein Nachprüfungs- beziehungsweise nachgelagert ein Klagerecht bei Rechtsverstößen im Zuge von Vergabeentscheidungen haben. Derartige Kontrollen gehen mit entsprechenden personellen und finanziellen Aufwänden einher. ProVitako sichert das alles durch eine juristische Begleitung der Vergabeverfahren ab und reduziert auf diesem Wege das Risiko der Genossenschaft und den Aufwand für den Vorstand. Selten sind auch Verstöße von Anbietern aufzudecken, sauber zu dokumentieren und zu verfolgen. Vergaberechtliche Fragen stellen sich ProVitako auch in viel allgemeinerer Form: Wegen der gestiegenen Aufmerksamkeit ist es von existenzieller Bedeutung für ProVitako, den strengen Maßstäben der EU an die Zusammenarbeit zu genügen, dies zum Beispiel bei den Kriterien für die Inhouse-Vergabe. Die Klärung war mit viel Aufwand verbunden, und bis heute beobachtet der Vorstand die Rechtsentwicklung aufmerksam. Ab in die Wolke Neue Fragen traten auf, als ProVitako für sich einen neuen Geschäftszweig entdeckte: das Angebot von Government-Cloud-Diensten. Hier waren kartellrechtliche Fragen zu beantworten. Der Vorstand diskutierte die Planungen mit dem Bundeskartellamt und erarbeitete auf der Basis eine Handlungsanweisung für die Mitglieder. Zudem wurde juristische Expertise zu lizenzrechtlichen Fragen eingeholt bei Cloud-Computing ergeben sich hier neue Konstellationen, die zu beachten sind. Heute kann die Nutzung der Cloud- Dienste über die ProVitako erfolgen. Wie im angestammten Geschäftszweig gemeinsame Beschaffungen baut der Vorstand nun seine Öffentlichkeitsarbeit aus, um die Nachfrage weiter zu verstärken. Gelingt es, diesen Prozess weiter voranzutreiben, wird die Genossenschaft weiter wachsen wir werden höher fliegen können. Der Mitgliederzuwachs motiviert auch, noch intensiver weitere Angebote der ProVitako zu prüfen und aufzubauen. Denn eins ist sicher: Bündelung der Kräfte und Ausbau der Zusammenarbeit sind ein wichtiger Erfolgsfaktor dafür, dass die öffentlichen IT-Dienstleister auch künftig hervorragende Leistungen zu wirtschaftlichen Konditionen erbringen können. Dr. Marianne Wulff ist Vorstand der ProVitako eg.

14 Die Idee zur GovCloud Vertrauensfrage Die technischen Voraussetzungen für Cloud-Computing in der Verwaltung sind da. Nun ist die Praxistauglichkeit zu beweisen. Government Cloud Medienhype oder Zukunftstrend? Die öffentliche Verwaltung steht bei dieser Frage vor besonders hohen Anforderungen, denn sie arbeitet fast immer mit sensiblen personenbezogenen Daten, die sie besonders schützen muss. Daher sind IT-Sicherheit und die strikte Einhaltung von Datenschutzbestimmungen unabdingbare Voraussetzungen für den Einsatz entsprechender Technologien. Darüber hinaus ist die Skepsis potenzieller Anwender groß: Durch die NSA-Affäre hat das Vertrauen in Cloud-Lösungen einen Rückschlag erlitten. Wer darüber nachdenkt, die Vorteile zu nutzen, will heute genau wissen, welche Daten ein Anbieter wo speichert und wer auf die Informationen Zugriff hat. Die Einsatzfelder von kommerziellen und frei zugänglichen Cloud-Diensten durch den Public Sector sind daher limitiert. Es ist Zeit für eigene Lösungen. Maßgeschneiderte Cloud Mit der GovCloud bietet ProVitako als Genossenschaft kommunaler IT-Dienstleister eine private Cloud-Computing-Plattform für die öffentliche Verwaltung an. Diese verbindet die Vorteile von Cloud-Technologien mit den höchsten Standards für IT-Sicherheit und Datenschutz. Sie erlaubt Dienstleistungen wie Datenspeicherung, Archivierung oder den Einsatz von Office-Lösungen. Auch eine D -Schnittstelle (Gateway) für die sichere Kommunikation innerhalb der Verwaltung und mit Bürgern ist vorgesehen. Weiterhin wird Dataport in diesem Jahr die -Infrastrukturen der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in eine Cloud migrieren. Förderung von Gemeinsamkeiten Kunden, die Dienstleitungen der GovCloud in Anspruch nehmen, profitieren nicht nur von den Skaleneffekten, die die gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen mit sich bringt. Cloud-Lösungen fördern auch die Kooperation. Dies gilt sowohl für Länder untereinander als auch für die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Die technischen Voraussetzungen für die sichere Nutzung der GovCloud sind also geschaffen. Nun gilt es, das Vertrauen der öffentlichen Verwaltung zu gewinnen. Je mehr mitmachen, desto mehr profitieren alle. Andreas Reichel ist Vorstand Technik bei der Dataport AöR. 14_15

15 Cloud-Angebote im Überblick Breites Spektrum ProVitako bietet eine neue, sichere Cloud-Lösung für die Verwaltung. Diese ermöglicht den Austausch von Cloud-Diensten zwischen Genossenschaftsmitgliedern. Ein Überblick. GovCloud ist als Marktplatz konzipiert und über erreichbar. Bei ProVitako registrierte Nutzer haben nach ihrem Login Zugriff auf qualitativ hochwertige und kostenoptimierte Cloud-Services, die etablierte IT-Dienstleister in öffentlicher Trägerschaft bereitstellen. Alle Angebote sind auf die Anforderungen von Einrichtungen der öffentlichen Hand abgestimmt: Die Dienste erfüllen sämtliche vergabe- und kartellrechtlichen Auflagen. Außerdem können Nutzer der Services bei Datenschutz und -sicherheit ein Niveau erwarten, das allen gesetzlichen Vorgaben entspricht. Die Standards haben die GovCloud-Betreiber anhand definierter Kriterien festgelegt. Ein weiteres Plus für Verlässlichkeit und optimale rechtliche Rahmenbedingungen ist die Speicherung der Daten ausschließlich auf Servern in Deutschland. Durch die Verbreitung der Dienste über das gemeinsame Portal erreichen die beteiligten Genossenschaftsmitglieder von ProVitako deutliche Effizienzgewinne. Die GovCloud sorgt für Skaleneffekte. Daher können die IT-Dienstleister für ihre Kunden signifikante wirtschaftliche Vorteile generieren. Interessenten aus der öffentlichen Verwaltung beziehen die in der GovCloud aufgeführten Leistungen direkt über ein ProVitako-Genossenschaftsmitglied. Verfügbare Cloud-Dienste Allgemeine Verwaltung Bauverwaltung Finanzverwaltung Infrastructure as a Service Rechts-, Sicherheits- und Ordnungsverwaltung Schul- und Kulturverwaltung Sozial-, Jugend- und Gesundheitsverwaltung Verwaltung für Wirtschaft und Verkehr Vorteile für Service-Nutzer hohe Qualität und Wirtschaftlichkeit einfache Beschaffung medienbruchfreie Bereitstellung binnen fünf Werktagen über sichere Netze vereinfachte Systemintegration dank Standardschnittstellen Mandantenfähigkeit Zugang unabhängig von Endgeräten über Webaccess oder Terminalserver effizienter Betrieb, da Ressourcen gemeinsam genutzt werden schnelle Anpassung der Leistung in einem Werktag, ohne die Servicezeiten zu beeinträchtigen nutzungsabhängige Preise auf Wunsch

16 Stimmen von Cloud-Anbietern Mit Sicherheit gut Die GovCloud ist gestartet wie sehen die Anbieter die Chancen der ProVitako-Cloud-Lösung, was versprechen sie sich und was bringt die Zukunft? Drei Verantwortliche nehmen Stellung. Günstig und sicher Als kommunalem IT-Dienstleister stehen für uns Aspekte der Informationssicherheit und des Datenschutzes bei der Erbringung von Dienstleistungen ganz oben auf der Prioritätenliste. Die ProVitako-GovCloud bietet anders als andere Cloud-Lösungen hierfür genau die richtigen Rahmenbedingungen. Die GovCloud ist für uns in zweierlei Hinsicht interessant. Wir sind IT-Volldienstleister und bieten unseren Kunden einen Rundumservice an. Aber nicht alle Leistungen können wir selbst erbringen. Die GovCloud ist für uns eine ideale Plattform, um unser Portfolio durch den Einkauf standardisierter und dadurch günstiger Lösungen von Partnern schnell, unkompliziert und vergaberechtskonform zu ergänzen. Darüber hinaus sind wir natürlich auch daran interessiert, eigene Leistungen, auf die wir spezialisiert sind, auf diese Weise anzubieten. Im Gegensatz zu anderen Cloud-Lösungen hat die GovCloud ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, das gerade im öffentlichen Bereich von riesiger Bedeutung ist: Alle über diese Plattform angebotenen Leistungen werden innerhalb der Gruppe kommunaler IT-Dienstleister unter den in Deutschland geltenden Normen, rechtlichen Vorgaben und internationalen Standards von Datenschutz und IT-Sicherheit erbracht. Die Verarbeitung und Speicherung sämtlicher Daten findet nachweislich in Rechenzentren von öffentlichen Gesellschaftern in der Bundesrepublik statt. Kein anderer Cloud-Anbieter kann derzeit ähnliche Nachweise darüber erbringen, was mit den anfallenden Daten passiert und vor allem wo sie liegen ob im Inland, den USA oder auf den Cayman Islands. Das gilt auch für private, geschlossene Clouds. Aber gerade im Umgang mit personenbezogenen Daten, wie sie in Kommunen zwangsläufig anfallen, müssen höchste Sicherheitskriterien gelten. Daher können im öffentlichen Bereich ausschließlich solche Modelle wie die GovCloud zum Tragen kommen. Das ist vielleicht ein wenig teuer. Aber die Sicherheit unserer Daten sollte uns das wert sein. Schließlich sind sie künftig das Wertvollste, was wir haben. Peter Kühne ist Geschäftsführer der Lecos GmbH. 16_17

17 Funktionalität ist Trumpf Als im Mai 2011 von der VITAKO-Geschäftsstelle zur ersten Sitzung einer Facharbeitsgruppe Cloud eingeladen wurde, hat das krz sofort zugesagt. Betreibt der ostwestfälische IT-Dienstleister doch seit vier Jahrzehnten bereits eine Art Cloud, und da lag es nahe, zusammen mit den kommunalen IT-Dienstleistern in anderen Regionen sich gemeinsam auf den Weg zu machen, für alle Kreise, Städte und Kommunen das Hype-Thema aus der von der Industrie propagierten Theorie in die Praxis zu überführen. Viele Sitzungen später dann bei der CeBIT 2013 die Vollzugsmeldung. Die GovCloud war unter dem Dach von ProVitako geboren, und seitdem arbeiten in einem juristisch eindeutig geklärten sowie dem jeweiligen Auftrag der regionalen IT-Dienstleister gerechten Verfahren die VITAKO-Mitglieder im Rahmen der ProVitako-Genossenschaft zusammen. Dienstleister kooperieren im Auftrag ihrer Mitglieder. Und das u.a. auch bei Datenschutz und IT-Sicherheit; ein ganz wichtiges Kriterium für das deutschlandweit erste vom BSI zertifizierte krz. Feste Regeln der Zusammenarbeit und vor allem auch klare Leistungsbeschreibungen sind Grundlage der Zusammenarbeit. All dies bietet die im Juni 2014 eingeführte krz DataBox und im Gegensatz zu allen bekannten kommerziellen Anbietern sind die Daten sicher gespeichert. Die Anwendungsgebiete umfassen Tätigkeiten im Bereich der interkommunalen Zusammenarbeit, Datenaustausch an Schulen zwischen Schülern und Lehrern, Austausch von Dokumenten von Behörden mit Dritten oder auch die mobile Datenerfassung von Außendienstmitarbeitern. Selbst für die Interaktion zwischen Verwaltung und Bürgern bietet die geschützte Cloud das geeignete Instrumentarium. Aus Anwendersicht entscheidend ist natürlich die Integration der ausgewählten GovCloud-Lösung in die fachverfahrensspezifischen Funktionalitäten der existierenden Verfahren. Der Mehrwert der GovCloud-Angebote erschließt sich vor Ort dann, wenn Qualität, Datenschutz, IT-Sicherheit und Handling zu einer nachweislichen Entlastung der Kommunalkasse führen. Ob beim Verfahren Schüler online, beim Meldeportal für Behörden oder im krz-eigenen Druck- und Versandcenter dem größten in NRW überall kann das Fazit gezogen werden: Gemeinsam geht es besser! Wolfgang Scherer, stellvertretender Geschäftsführer des krz Wettbewerbsfähig in die Zukunft Eine moderne Verwaltung ist Voraussetzung für einen wettbewerbsfähigen Staat in Zeiten des Internets. Damit Deutschland mit den Veränderungen der Gesellschaft Schritt halten kann, gilt es nicht zuletzt die IT-Nutzung im öffentlichen Sektor zu optimieren. Unserer Ansicht nach ist Cloud-Computing für Verwaltungen deshalb von großer strategischer Bedeutung. Es heißt, den Weg hin zu effizienterem, kostengünstigerem, transparenterem und damit auch bürgerfreundlicherem Behördenhandeln weiter zu gehen. Für uns als IT-Dienstleister ist diese Entwicklung natürlich eine spannende Herausforderung. Vor diesem Hintergrund haben wir uns dazu entschlossen, uns aktiv an der GovCloud zu beteiligen. Die kommunalen IT-Dienstleister haben damit eine beispielgebende Plattform eingerichtet, mit der in bundesweiter Kooperation modernste Dienste hochflexibel, einfach und rechtssicher zu beschaffen sind. Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch die Nutzung von Skaleneffekten in der GovCloud generieren die Projektpartner deutliche wirtschaftliche Vorteile. Durch die gemeinsame Ressourcennutzung ist ein effizienter Betrieb gewährleistet. Alle Mitglieder entwickeln die technischen und organisatorischen Aspekte der Plattform stetig weiter. Zusätzlich ist die Sicherheit aller Daten die größte Herausforderung für Anbieter von Cloud-Computing-Lösungen auf Servern in Deutschland durch die bewährte Verlässlichkeit der öffentlichen IT-Dienstleister garantiert. Ein weiterer positiver Aspekt für uns als KRZN ist die Zunahme von Arbeitsteilung und Spezialisierung, die durch die GovCloud gegeben ist. Dadurch erreichen wir nicht nur passgenaue Lösungen durch die Verwaltungsnähe der einzelnen beteiligten IT-Dienstleister, sondern auch eine sehr hohe Qualität zum Nutzen unserer Kunden. Das KRZN bietet beispielsweise auf der GovCloud den Behörden-Webspeicher an. Mit dem System ist es einfach möglich, Daten von allen Geräten in einem vom behördlichen Datenschutzbeauftragten geprüften System zu speichern, abzurufen und auszutauschen. Jonas Fischer, Geschäftsführer KRZN

18 Vorteile der GovCloud Mehr Kraft für die Kleinen Die Ungnade der Geburt in kleiner Umgebung ganz eigene Überlegungen eines IT-Sachgebietsleiters. Ich frage mich dann und wann, was aus mir wohl geworden wäre, wenn ich in Berlin das Licht der Welt erblickt hätte. Was wäre ich also dort? In aller Bescheidenheit: Wohl so etwas wie Sachgebietsleiter IT im Amt für zentrale Dienste des Bezirksamts Spandau. Und Spandau hat immer noch rund Einwohner mehr als meine Stadt Saarbrücken. Im Saarland bin ich aber nun zuständig für einen IT-Dienstleister, dessen größter Kunde, die Stadt Saarbrücken, mit rund Einwohnern eine eher kleine Großstadt ist. Tatsache ist ferner, dass fast alle unsere Kunden finanziell am Ende ihrer Kraft angekommen sind. Der Umstand, dass besonders die Landeshauptstadt Saarbrücken über eine professionelle IT-Ausstattung verfügt und es zudem immer wieder, wie durch ein Wunder, gelingt, neue Projekte anzugehen, liegt am festen Willen, an der Pfiffigkeit und an der Innovationskraft der Verwaltungsspitze und des Stadtrates. Wie dem auch sei, das Informations- und Kommunikationsinstitut der Landeshauptstadt Saarbrücken (IKS) ist einer der kleinsten kommunalen IT-Dienstleister in Deutschland. Das bedeutet, dass wir eine Vielzahl von wichtigen Projekten mit einer überschaubaren Anzahl von Menschen bewältigen müssen. Daher ist es für IKS lebenswichtig, auf möglichst vielen Gebieten mit den Großen zu kooperieren. Keine Zeit zum Ausruhen Von Johann Wolfgang von Goethe stammt die Sentenz: Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen. Niemand sollte sich also auf seinen Lorbeeren ausruhen. Nun kannte Goethe ja vieles, jedoch sicherlich keine kommunalen IT-Dienstleister. Nichtsdestotrotz gibt uns sein Wort Anlass, darüber nachzudenken, wie wir im Jahre 2030 unser Geld verdienen wollen. Wie wird die IT-Welt wohl in fünfzehn Jahren aussehen? Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen so lautet ein beliebtes Bonmot, das Mark Twain, Karl Valentin, Niels Bohr oder auch Winston Churchill zugeschrieben wird. Doch einiges wissen wir durchaus: Den stationären PC wird es nicht mehr geben. Man wird zu jeder Zeit, an jedem Ort und mit jedem Device neudeutsch ausgedrückt kommunale IT nutzen können. IT-Schulungen? Im Jahr 2030 völlig unnötig. Patches einspielen? Das wird so ähnlich ablaufen, wie wir es jetzt schon von den Apps kennen: Applikationen werden 2030 irgendwo zentral von einer kleinen Mannschaft programmiert und vor Ort per Knopfdruck vom Kunden selbst aktualisiert. Im Klartext: Viele unserer heutigen Berufsbilder existieren 2030 nicht mehr, weil sie nicht mehr gebraucht werden. Wird es also in fünfzehn Jahren, konsequent weitergedacht, noch die gleiche Anzahl kommunaler IT-Dienstleister geben? Ich behaupte: nein. In der jetzigen Form keineswegs. Wir müssen irgendwie sozialverträglich zusammenwachsen. Ein neuer Name reicht nicht Erinnern Sie sich noch an den Einheitlichen Ansprechpartner? Ein riesiger Hype ging durch Deutschland. Mittlerweile redet kein Mensch mehr davon. Seit jeher begegnen uns IT-Dienstleistern 18_19

19 irgendwelche fantastischen Projekte, deren strategische Zielsetzung ein wenig im Dunkeln bleibt. Angesichts eines jahrelangen Engagements im Umfeld E-Government, unter zum Teil eigenartigen Umständen und ohne rechten Publikumserfolg, werden Politik und Verwaltung irgendwann zu der Erkenntnis kommen müssen, dass IBM recht hatte mit dem Spruch, den die Firma im letzten Jahrtausend formuliert hat: Ein idiotischer Prozess bleibt idiotisch, selbst wenn man ihn E-Prozess nennt. Irgendwann wird man also beginnen müssen, die Prozesse zu vereinfachen und zu optimieren. Dann ist es für uns kommunale IT-Dienstleister Zeit, eng zusammen zu arbeiten. Das ist nicht zuletzt erforderlich, damit jemand, der in München wohnt und in Hamburg arbeitet, sein Auto in Köln kaufen und es dort auch zulassen kann. Demzufolge sollten wir mit der Kooperation so früh wie möglich beginnen. Doppelte Arbeit ist Unsinn Wissen wir, wie viele Leute bei uns IT-Dienstleistern die gleiche Arbeit machen? Werden wir uns solche Redundanzen in Zukunft noch leisten können, und zwar nicht nur aus finanziellen Gründen? Ich behaupte, nein. Wir können in der Summe wirtschaftlicher und technisch erfolgreicher sein, wenn der Einzelne sich auf seine Kernkompetenzen konzentriert und, basierend auf einem dichten Netzwerk, eng mit den anderen kooperiert. Natürlich, zugegeben, würden gerade die kleineren von uns, profitieren. Doch ich bin fest davon überzeugt, dass es gilt, in Zukunft durch Konzentration auf Kernkompetenzen Redundanzen im großen Stil abzubauen und damit unsere Zukunft zu sichern. Gerade für kleine IT-Dienstleister wie IKS ist die GovCloud ein außerordentlich beruhigendes Netz. Es eignet sich für vielfältige Kooperationen, für lokales Profil, für wirtschaftliches Handeln vor Ort, für personelle Unterstützung auf vielen Gebieten und für Bestandsschutz. Die GovCloud bietet hierfür die ideale Umgebung. Ich bin gespannt, wie die GovCloud in zehn Jahren unsere kommunale IT-Welt beeinflusst haben wird. Alle sprechen heute von Shared Services. Nichts für ungut, aber das machen wir IT-Dienstleister den Verwaltungen ja schon mit der GovCloud vor. Dr. Joachim Schiff ist Werkleiter beim IKS Saarbrücken. Wo finde ich eine Cloud-Lösung für Schulen? Ist doch kinderleicht: Die finden Sie in der GovCloud der ProVitako. Die ist die optimale Cloud-Lösung für Schulen auch individuell erweiterbar. Weitere Informationen finden Sie unter: ww.govcloud.de oder per Scan des QR-Codes. regio it gesellschaft für informationstechnologie mbh Sitz der Gesellschaft: Aachen. Niederlassung: Gütersloh

20 Virtuelle Einkaufsplattform für die Mitglieder Marktplatz der Möglichkeiten Gemeinsame Ausschreibungen können viele Waren abdecken, aber nicht alle. Eine Beschaffungsplattform soll künftig die Lücke schließen. 20_21

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