Die Berufswahl an Schulen mit

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1 Die Berufswahl an Schulen mit

2 Moment:Talent! Die Berufswegeberatung Moment:Talent! berät Schülerinnen und Schüler im Prozess der Berufswahl. Wir geben den Jugendlichen Hilfestellung, sowie Struktur und bieten professionelle Unterstützung bei der Einschätzung von persönlichen Fähigkeiten und Neigungen, bei der Identifikation von Interessen und bei der Suche nach individuell passenden Studien- oder Ausbildungsmöglichkeiten. In unserer Beratungstätigkeit sind wir darauf fokussiert, die Erweiterung der Handlungs- und Methodenkompetenz des Jugendlichen in den Mittelpunkt zu stellen. Unser Erfolgsgarant ist hierbei, die Schülerinnen und Schüler über einen Zeitraum von einem halben Jahr zu begleiten und in regelmäßigen Arbeitstreffen den gemeinsam erstellten Fahrplan (Aufgabenübersicht) zu revidieren, Rückmeldung einzufordern und Feedback zu erteilen. Diesen Leistungsumfang erbringen wir in Einzelberatungen. Auch in Kleingruppen arbeiten wir intensiv an diesem Thema. Mit Sitz in Gummersbach sind wir die einzige Berufswegeberatung in Oberberg.

3 Tausend und eine Möglichkeit Mit zahlreichen neuen Ausbildungsberufen, Studiengängen und schwerpunkten ändert sich jedes Jahr die Auswahlmöglichkeit bei der Berufswahl. Die Orientierung wird schwieriger, zunehmend unübersichtlich und stellt die Schülerinnen und Schüler vor die herausfordernde Aufgabe, künftig innerhalb kürzerer (Schul-) Zeit die richtige Berufswahl zu treffen. Die Fülle der Informationen setzt auch der Unterstützung durch Familienangehörige und Lehrer Grenzen. Die Entscheidungsfindung wird weiter verunsichert: In Zeiten, in denen sich vermeintlich feststehende Koordinaten der Volkswirtschaft verschieben, sind traditionelle Karrierewege plötzlich nicht mehr ein Garant für eine berufliche Existenz. Die Berufswahl des Jugendlichen sucht in komplexer werdenden gesellschaftlichen Zusammenhängen nach Orientierung und Entscheidungshilfen.

4 Berufswahl ist ein Prozess: Orientieren Entscheiden Umsetzen Der Prozess der Berufswahl besteht aus drei Phasen: 1. Die Phase der Orientierung beinhaltet die Sammlung und Sortierung von berufs-, studien- und personenbezogenen Informationen. Hierzu zählen: Informationen über verschiedene Berufsbilder Informationen über Ausbildungen und Studiengänge Gespräche mit Experten Erfahrung aus Ferienjobs, Praktika und anderen Gelegenheiten Einschätzung der persönlichen Fähigkeiten durch z.b. Gespräche mit nahestehenden Personen oder Profis, Persönlichkeitstests o.ä. Am Ende der Orientierungsphase stehen mehrere Berufsideen im Fokus, die von besonderem Interesse sind. 2. In der Entscheidungsphase werden diese gewonnenen Informationen gefiltert, bewertet und präferiert. Neben der Bewertung der persönlichen Passung, liegt ein Schwerpunkt auf dem Realitätsabgleich, also der Beantwortung der Frage wie stelle ich mir den Beruf vor und wie ist er tatsächlich? Weitere Fragestellungen sind Ist die Berufsidee für mich machbar, also finanziell, familiär und

5 mobilitätsmäßig und ohne Zugangsbeschränkungen möglich? Ist die Berufsidee für mich so interessant, dass ich ausreichend motiviert bin? Das Kernstück bildet der persönliche Berufswahlfahrplan. Am Ende der Entscheidungsphase ist aus der Berufsidee ein möglicher Berufsweg geworden. 3. In der Phase der Umsetzung wird der Berufsweg eingeschlagen. Es geht jetzt um die konkrete Realisierung des Berufsweges z.b. durch die Bewerbung für einen Ausbildungs- oder Studienplatz, um die Erfüllung von zusätzlichen Bedingungen, wie Pflichtpraktika oder Bescheinigungen. Um für alle Situationen gewappnet zu sein, werden auch alternative Pläne B und C entwickelt, falls der Plan A nicht realisiert werden kann. Die Schüler/innen können die Berufswahlphasen immer wieder erneut über Orientieren Entscheiden Umsetzen durchlaufen. Insofern ist berufliche Orientierung kein linearer Prozess, sondern gleicht eher einem Jojo oder einer Spirale.

6 Moment:Talent! unterstützt Schulen mit folgenden Aktivitäten: In Nordrhein Westfalen wird flächendeckend das Neue Übergangssystem Schule-Beruf für alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I ab Klasse 8 und der gymnasialen Oberstufe umgesetzt. Zielsetzung dieses neuen Modells der Berufs- und Studienorientierung in Schulen ist es, keinen (Schul-) Abschluss ohne Anschluss (Ausbildung bzw. Studium) zu gewährleisten. Daher der Kurzname KAboA (Kein Abschluss ohne Anschluss). Der dahinterstehende Gedanke ist u. A. der Wunsch, den Anteil junger Menschen ohne Ausbildungsabschluss zu reduzieren, mehr Jugendliche unmittelbar nach der Schule in duale Berufsausbildung zu integrieren und Ausbildungs- und Studienabbrüche zu senken. Unseres Erachtens bieten sich für Schulen zusätzliche Chancen, ihre Schüler/innen gezielt in der Berufs- und Studienorientierung zu begleiten. Daher schlagen wir Schulen vor, im Rahmen des KAboA-notwendigen schulinternen Curriculums, die folgenden Überlegungen zu berücksichtigen: In der Phase der Orientierung werden Informationen gesammelt und sortiert. Hierzu zählen insbesondere: Informationen über verschiedene Berufsbilder Informationen über Ausbildungen und Studiengänge Gespräche mit Experten Erfahrung aus Ferienjobs, Praktika und anderen Gelegenheiten Einschätzung der persönlichen Fähigkeiten durch z.b. Gespräche mit nahestehenden Personen oder Profis, Persönlichkeitstests o.ä.

7 Wir bieten Schüler/innen Kurzworkshops zu folgenden Themen an: Berufsorientierung via Internet wie recherchiere ich richtig? Welche Datenbanken gibt es, wie formuliere ich Rechercheziele und wie gehe ich mit den Ergebnissen um? Außerdem gibt es praktische Eingabehilfen. Online-Selfassessments (Berufsorientierungstests) - Wie kann ich diese Tests sinnvoll nutzen? Es gibt im Internet eine Fülle von Berufsorientierungstests. Sie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Wir sagen, wie sie funktionieren, welche sinnvoll sind und was man mit den Ergebnissen anfangen kann. Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit sinnvoll nutzen Das BIZ der Agentur für Arbeit ist die beste Informationsquelle für Berufe. Leider nutzen nur die Wenigsten diese Informationen. Wir geben Hinweise wie man das BIZ sinnvoll nutzt. Diese Workshops sind sinnvoll für Schüler/innen, die sagen: Ich habe gar keine Idee, was ich nach dem Abi machen kann und will Ich habe eine Idee, in welche Richtung es gehen könnte, aber welches Fach es genau sein kann, ist mir nicht klar Am Ende der Orientierungsphase stehen mögliche Ausbildungs-oder Studienvorschläge.

8 In der Entscheidungsphase werden die gewonnenen Informationen gefiltert, bewertet und präferiert. Neben der Bewertung der persönlichen Passung, liegt ein Schwerpunkt auf dem Realitätsabgleich, also der Beantwortung der Frage wie stelle ich mir den Beruf vor und wie ist er tatsächlich? Weitere Fragestellungen sind Ist die Berufsidee für mich machbar, also finanziell, familiär und mobilitätsmäßig und ohne Zugangsbeschränkungen möglich? Ist die Berufsidee für mich so interessant, dass ich ausreichend motiviert bin? Das Kernstück bildet der persönliche Berufswahlfahrplan. Wir bieten Schüler/innen einen Kurzworkshop zur persönlichen Entscheidungsfindung an. Wir stellen uns gemeinsam folgenden Fragen: Die Weiterentwicklung von Berufsideen und deren Realitätsabgleich Die Durchführung einer Machbarkeitsanalyse durch das Dreieck Finanzen, Zugangsvoraussetzungen und Familie/Freunde Das Auseinandersetzen mit der erforderlichen Passung : o mit den Anforderungen der Idee: Kann ich das Können? o mit der eigenen Motivation, dem Wollen : Träume, Freizeit Herzblut? Methodische Instrumente unterstützen den Prozess: Ziele formulieren, Zeitmanagement, Mindmapping, Entscheidungsfindungstools (z.b. Entscheidungsbaum) Diese Workshops sind sinnvoll für Schüler/innen, die sagen:

9 Ich weiß, was ich studieren will, aber nicht wo oder ich weiß wo, aber nicht was Ich habe jetzt eine Idee, welches Studienfach es sein kann, aber will es ganz genau wissen Ich habe 2 Ideen und muss mich entscheiden Bin ich gut genug und schaffe ich das Was macht man eigentlich später im beruflichen Alltag nach dem Studium Am Ende der Entscheidungsphase ist aus der Berufsidee ein möglicher Berufsweg geworden.

10 In der Umsetzungsphase wird der Berufsweg eingeschlagen. Es geht jetzt um die konkrete Realisierung des Berufsweges z.b. durch die Bewerbung für einen Ausbildungs- oder Studienplatz, um die Erfüllung von zusätzlichen Bedingungen, wie Pflichtpraktika oder Bescheinigungen. Um für alle Situationen gewappnet zu sein, werden auch alternative Pläne B und C entwickelt, falls der Plan A nicht realisiert werden kann. Wir bieten Schüler/innen Kurzworkshops zu folgenden Themen an: Erfolgreicher Einstieg in Ausbildung und Studium Häufig ändert sich die gesamte Lebenssituation, manchmal beginnt nur die Ausbildung oder das Studium. Wie gehe ich stressfrei mit diesen Veränderungen um und wie bewältige ich Hürden erfolgreich? Richtig Lernen in Ausbildung & Studium Das Lernen in Studium und Ausbildung ist erfolgreicher, wenn man sich gut organisieren kann und sein Lernverhalten an die neuen Anforderungen anpasst. In diesem Vortrag geben wir Hinweise, wie das gelingt. Lerntypen und Lerntechniken Während dieses Vortrages gelingt es, die Augen dafür zu öffnen, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt und wer wie gar nicht und anders besser lernen kann. Erfolgreiche (Abitur-) Prüfungsvorbereitung

11 Das Lernen in der konkreten Prüfungsvorbereitung sollte anders strukturiert sein, als das begleitende Lernen. Wir geben Tipps, wie es leichter und besser gehen kann. Bewerbungstraining Eine individuelle Bewerbungsstrategie zu entwickeln, also der Frage nachzugehen, wo und wie suche ich?, ist das zentrale Element einer erfolgreichen Bewerbung. Tipps und Hilfestellungen für die Gestaltung der Bewerbungsunterlagen und Ideen zur Überarbeitung werden mit auf den Weg gegeben. Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch Damit auch dabei nichts dem Zufall überlassen wird, muss man die Must haves eines gelungenen Gesprächs kennen: von der Vorbereitung und Informationsbeschaffung über das Unternehmen, bis über geeignete Kleidung und persönliches Auftreten bis hin zu den am häufigsten gestellten Fragen und der gewinnbringenden Nachbereitung. Zahlreiche Tipps und Gesprächsübungen bereiten auf die Echtsituation vor. Diese Workshops sind sinnvoll für Schüler/innen, die sagen: Bin ich dem Studien- oder Ausbildungsalltag gewachsen Was erwartet mich im Studium Wie bewerbe ich mich auf einen Studienplatz oder für eine Ausbildung Wie verhalte ich mich im Bewerbungsgespräch Kann ich effizienter lernen als bisher Wenn allen Beteiligten, von den Schülern, bis zu den Eltern, Lehrern und beteiligten Fachleuten auf eventuellen Berufsorientierungstagen klar ist, in welcher Phase der Berufswahl der Jugendliche steht, können die einzelnen

12 Maßnahmen zielgerichteter aufeinander aufgebaut werden und die Jugendlichen können einen größeren Nutzen hieraus ziehen.

13 Für die Eltern, die ihre Kinder in der Phase der beruflichen Orientierung gezielt unterstützen möchten, bieten wir einen Vortrag an: Orientieren Entscheiden Umsetzen S.O.S. Berufswahlhilfe für Eltern Tipps und praktische Hilfestellungen für Eltern mit Kindern in der Berufswahl Zielgruppe: Eltern von Realschülern und Gymnasiasten, die ihre Kinder in der beruflichen Orientierung und Entscheidung unterstützen möchten. Zeitdauer: als Mitmach-Vortrag ca. 2 Stunden Niemand ist wichtiger in der beruflichen Orientierung der Kinder als die eigenen Eltern. Das haben Untersuchungen (HIS-Studie: Informationsverhalten und Entscheidungsfindung bei der Studien- und Berufswahl, 2010) immer wieder gezeigt. Behalten Sie starke Nerven und ermutigen Sie ihr Kind. Dieser Vortrag soll ihnen dabei helfen, indem Sie erfahren, wie Ihr Kind sich orientiert und entscheidet und wie und wo genau Sie unterstützen können. Auf der einen Seite besprechen wir die familiäre Dynamik, die entstehen kann, wenn Jugendliche und Eltern unterschiedliche Erwartungen haben. Hier gilt es, die eigene Situation zu klären, sowohl in finanzieller Hinsicht (was kostet ein

14 Studium und wer berät zur Finanzierung), als auch, was die Erfahrungen und Kenntnisse der Eltern und der Umgebung angeht. Wir zeigen anhand unserer Untersuchungen, wie Jugendliche sich beruflich orientieren, welche Medien sie nutzen und was sie für effektiv halten. Auf der anderen Seite bietet der Vortrag Ihnen praktische Hilfestellungen, damit Sie Ihre Kinder besser unterstützen können. Diese beinhalten Hinweise, sowohl für die Recherche vor Ort im Berufsinformationszentrum, als auch für effiziente Recherchetechniken im Internet. Welche Datenbanken gibt es, wie formuliere ich Rechercheziele und wie verwende ich die Informationen, die ich finde. Sogenannte Berufswahltests im Internet erfreuen sich zunehmender Beliebtheit bei Jugendlichen. Wir zeigen, wie sie funktionieren, welche sinnvoll sind und wie aussagekräftig die Resultate sind. Damit solche Tests nicht in die Irre führen, ist es wichtig, dass die Jugendlichen hier kompetente und liebevolle Begleitung erfahren. Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Jugendliche noch sehr unsicher in ihrer Berufswahl sind. Wir geben Ihnen das Rüstzeug, Ihre Kinder in diesem wichtigen Schritt gezielt zu unterstützen.

15 Konzeptberatung für Schulen Wir beraten und begleiten Schulen bei der Entwicklung, Überarbeitung oder Anpassung des schuleigenen Berufswahlkonzeptes. Wir helfen Ihnen ein schlüssiges und praxisfähiges Schulkonzept zur Berufswahl zu erstellen. Hierbei stehen die Bedürfnisse Ihrer Schule und der SchülerInnen im Vordergrund. Außerdem stellen wir sicher, dass die Notwendigkeiten des Ausbildungskonsens Kein Abschluss ohne Anschluss Übergang Schule Beruf in NRW berücksichtigt sind. In diesem Ausbildungskonsens sind Standardelemente der Berufs- und Studienorientierung definiert, die zwingend bis 2018/2019 umzusetzen sind. Wir beraten Sie bei der Erstellung des Konzeptes, bei der Realisierung und Umsetzung in die Praxis. Interessiert? Dann sprechen Sie uns an! Ihr Team von Moment:Talent! Anne Ferchau & Eva Bartz Mitglieder im dvb (deutscher Verband für Bildungs- und Berufsberatung e.v.) Beteiligte beim QER (Qualitätsentwicklungsrahmen für die Entwicklung von Qualitätsmerkmalen für die Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung des nationalen Forums Beratung und des Instituts für Bildungswissenschaften der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) Stand September 2013

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