Dienstgeber organisieren sich Positionierung der Träger

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1 Dienstgeber organisieren sich Positionierung der Träger 2. AcU-Fachtagung 31. Mai 2011 Folie 1 do,

2 Maria Hilf Gruppe Rechtlich selbständige Unternehmen! 19 (davon 4 Beteiligungen) Einrichtungen! ca. 30 Standorte! ca. 100 Mitarbeiter! ca Kooperationen! ca. 200 Folie 2 do,

3 Regionale Präsenz Rheinland-Pfalz Nordrhein-Westfalen Hessen Folie 3 do,

4 Diskussion bei katholischen Unternehmen Beschwerden! Beschlüsse brauchen zu lange Zeit! Arbeit der Kommissionen ist zum Teil nicht nachvollziehbar! Beschlüsse sind nicht transparent! Finanzielle Auswirkungen der (Tarif-)Beschlüsse sind nicht kalkuliert! Beschlüsse sind für Unternehmen zu teuer und nicht refinanzierbar! Dienstgeberseite agiert unvorbereitet und uneinheitlich! Unternehmen sind nicht adäquat in den Kommissionen repräsentiert Folie 4 do,

5 Diskussion bei katholischen Unternehmen Was stimmt davon aus meiner Sicht?! Beschlüsse brauchen zu lange Zeit die Beschlusswege sind nicht auf Geschwindigkeit ausgelegt. Eine starke Verzögerung von Beschlüssen kann ich flächendeckend noch nicht bestätigen.! Finanzielle Auswirkungen von (Tarif-)Beschlüssen sind nicht kalkuliert! Beschlüsse sind für Unternehmen zu teuer und nicht refinanzierbar Beide Punkte stimmen uneingeschränkt. Eine ausreichende und detaillierte Kalkulation vor Beschluss ist mir für die Dienstgeberseite nicht bekannt. Nur so ist erklärlich, dass z.t. erhebliche Probleme in den Unternehmen auftreten, Kostenzuwächse überproportional bewirkt werden, Überforderungsklauseln gezogen werden müssen, 11 Anträge zu erwarten sind. Folie 5 do,

6 Diskussion bei katholischen Unternehmen Was stimmt davon aus meiner Sicht?! Arbeit der Kommissionen ist zum Teil nicht nachvollziehbar! Beschlüsse sind nicht transparent Für mich zutreffend: eine Rückkoppelung zwischen Kommissionen und Unternehmen erfolgt kaum und nicht systematisch - und wenn doch, dann überwiegend über persönliche Kontakte zu Kommissionsmitgliedern! Dienstgeberseite agiert unvorbereitet und uneinheitlich! Unternehmen sind nicht adäquat in den Kommissionen repräsentiert Daran ist einiges! Eine die Unternehmen, Sparten und regionalen Gewichtungen abbildende Besetzung der Kommissionen ist nicht feststellbar. Der Eindruck bezogen auf die Dienstgeberseite wird von Mitgliedern der Kommissionen bestätigt Folie 6 do,

7 Gründe? Für mich erkennbar: grundsätzliche Probleme im gegenwärtigen System Folie 7 do,

8 Komplexität des kirchlichen Arbeitsrechts Zentral-Koda! Zentrale Kommission zur Ordnung des Arbeitsvertragsrechtes im kirchlichen Dienst (Zentral-KODA) zur Sicherstellung der Einheit im Arbeitsrecht Bistums-/Regional-Koda! Kommission zur Ordnung des Diözesanen Arbeitsvertragsrechts Arbeitsrechtliche Kommission des Deutschen Caritasverbandes! Beschlussfassung u.a. von Inhalten von Dienstverhältnissen, soweit die Zentral-Koda nicht von eigener Kompetenz Gebrauch macht. Im Zuständigkeitsbereich Bistums-/Regional- Koda gleichrangig Folie 8 do,

9 Mitspracherechte der katholischen Unternehmen Arbeitsrechtliche Kommission: Hohe Hürde 75% Beschlüsse der Kommission zu Rechtsnormen, die - Inhalt, - Abschluss - Beendigung von Dienstverhältnissen betreffen, müssen mit einer Dreiviertelmehrheit gefasst werden. Im Anschluss daran müssen sie durch den Diözesanbischof des jeweiligen Bistums kirchenrechtlich in Kraft gesetzt werden. Dadurch werden die Beschlüsse Bestandteil der AVR. Folie 9 do,

10 Mitspracherechte der katholischen Unternehmen Arbeitsrechtliche Kommission: Ausschuss der Delegiertenversammlung des DCV Zusammensetzungen Delegiertenversammlu ng: Vertretung von Unternehmen weitgehend Fehlanzeige Quelle: Deutscher Caritas-Verband, Internet Folie 10 do,

11 Mitspracherechte der katholischen Unternehmen Arbeitsrechtliche Kommission Besteht aus - einer Bundeskommission - sechs Regionalkommissionen Die Bundeskommission besteht aus - Verhandlungskommission Je sechs Vertreter der Mitarbeitenden und der Dienstgeber beraten und schlagen Regelungen vor - Beschlusskommission Je 28 Vertreterinnen und Vertreter der Mitarbeitenden und der Dienstgeber bestätigen oder verwerfen die Vorschläge der Verhandlungskommission. Folie 11 do,

12 Mitspracherechte der katholischen Unternehmen Arbeitsrechtliche Kommission Folie 12 do,

13 Zusammensetzungen Arbeitsrechtliche Kommission - Beschlusskommission - Caritasverband für die Erzdiözese Paderborn e. V. - Caritasverband für das Bistum Aachen e.v. - Caritasverband f. d. Diözese Rottenburg-Stuttgart e. V. - Caritasverband f. d. Diözese Regensburg e.v. - Caritasverband für die Diözese Fulda e.v. - Caritasverband für das Bistum Erfurt e.v. - Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen e.v. - Caritasverband f. d. Diözese Osnabrück e.v. - Caritasverband der Erzdiözese München u. Freising e. V. - Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.v. - Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.v. - Caritasverband f. d. Diözese Augsburg e.v. - Caritasverband für die Diözese Würzburg e.v. = 13 Nachrichtlich: Verhandlungskommission 6 Mitglieder, davon 3 aus Verbandsebenen - Caritasverband Nürnberg e.v. - Caritasverband Leipzig e. V. - Caritasverband Rheine e. V. - Caritas-Krankenhilfe Berlin e. V. - SKM - Kath. Verband für soziale Dienste - Kath. Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e. V. = 6 Maria-Hilf NRW ggmbh St. Josefskongregation Marienhaus GmbH Malteser Hilfsdienst e. V. Kloster Maria Hilf Bühl e. V. Ges. der Franziskanerinnen zu Olpe Franziskanerbrüder vom Hl.Kreuz Kath. Wohltätigkeitsanst zur hl. Elisabeth Regionalverb. kirchl. Krankenhäuser ggmbh = 9. Folie 13 do,

14 Zusammensetzungen Regionalkommissionen Kaum anders in der Proportion: Beispiele zur Zeit Region Mitte 10 Mitglieder, davon 4 DiCV Region NRW 9 Mitglieder, davon 4 DiCV Region Ost 11 Mitglieder, davon 5 DiCV. Folie 14 do,

15 Katholische Krankenhäuser Deutschland Beispiel: Regionale Verteilung Quelle: KKVD, Einrichtungsstatistik 2009 Aussagen für Caritas - bundesweit etwa 435 Kliniken in katholischer Trägerschaft - etwa Betten - rund Beschäftigte - über 3,5 Mio Patienten stationär und 5 Mio ambulant - jede vierte Klinik in Deutschland ist katholisch Quellen: Caritas-Zentralstatistik 2009 KKVD Internet Veröffentlichung Folie 15 do,

16 DCV-Kapazitäten für Dienstgeber Geschäftsstelle beim DCV Besteht derzeit erkennbar aus 3 Stellen, nämlich - Sprecher der Dienstgeberseite - Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit - Juristischer Berater Geplant: Ausbau der Geschäftsstelle, um Dienstgeber suffizient bei Tariffragen vorzubereiten Nicht geplant: Herauslösung aus Strukturen des Caritasverbandes Mitwirkung der Unternehmen bei Besetzung der Geschäftsstelle?? Folie 16 do,

17 Ein Fazit Mein Fazit zur Vertretung der Unternehmen! Eine ausreichende Vertretung der Anliegen der Unternehmen und Sparten ist nicht gegeben! Die Dominanz der verbandlich geprägten Strukturen lassen einen adäquaten Dialog zwischen Unternehmen und Kommissionen nur äußerst eingeschränkt zu! Spezifisch notwendige Lösungen werden durch Regionalproporze für Verbände in den Stimmrechten nur schwer erzielt werden können! Die Geschäftsstelle für Dienstgeber wird in den Rahmenstrukturen wie bisher erweitert! Eine echte Veränderung erwarte ich damit insgesamt nicht Folie 17 do,

18 Ein Fazit Meine Erwartungen und Forderungen! Der Dritte Weg ist für uns wichtig! Die Verbände der Caritas sollten erkennen, dass wir Mitglieder sind, und zwar mit hoher Mitarbeiterzahl! Kommissionen müssen demokratisch und im ausgewogenen Verhältnis mit Vertretern von Unternehmen besetzt werden! Spartenspezifische Kenntnisse sind besonders im tariflichen Umfeld unerlässlich! Dienstgeber sind vor und während der Verhandlungen zu Tarifen und Arbeitsbedingungen professionell in unabhängigen Strukturen zu begleiten und zu beraten! Aufgabenstellungen und Verhandlungen müssen Vorgaben von Unternehmen folgen! Expertenstatus in der Beratung ist zu erreichen Folie 18 do,

19 Erwartungen Meine Erwartungen und Forderungen! Die Interessen der Unternehmen sind zu bündeln und im Rahmen zu harmonisieren! Die mit den Unternehmen gefundenen Ergebnisse in der gemeinsamen Abstimmung sind für die Dienstgeberseite in jeder Kommission verbindlicher Rahmen und! Unternehmen müssen sich mit der Tarifpolitik der Kommissionen identifizieren Folie 19 do,

20 Danke Träger positionieren sich Was halten Sie von einem Dienstgeberverband!!.? Danke für die Aufmerksamkeit Folie 20 do,

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