Branchenspiegel 2015: Entwicklung von Angebot und Nachfrage

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1 Branchenspiegel 2015: Entwicklung von Angebot und Nachfrage Hannes Jaisli, stellvertretender Direktor GastroSuisse, Leiter Wirtschaft und Recht

2 Das Gastgewerbe heute und morgen Inhalt 1. Konsum ausser Haus Was haben Herr und Frau Schweizer 2014 für den Ausser-Haus-Konsum ausgegeben? Wo haben Herr und Frau Schweizer gegessen und getrunken? Was haben Herr und Frau Schweizer 2014 am meisten gegessen? Was haben Herr und Frau Schweizer 2014 am meisten getrunken? 2. Umsatzentwicklung im Gastgewerbe Logiernächte Beschäftigte

3 1. Konsum ausser Haus Was haben Herr und Frau Schweizer für den Konsum ausser Haus ausgegeben? Quelle: Branchenspiegel 2015, Seite 56 3

4 1. Konsum ausser Haus Was haben Herr und Frau Schweizer für den Konsum ausser Haus ausgegeben? Mia. CHF Mia. CHF Mia. CHF Mia. CHF Mia. CHF Quelle: Branchenspiegel 2015, Seite 56 4

5 Quelle: Branchenspiegel 2015, Seite 57 5

6 1. Konsum ausser Haus Ausgaben nach Region Schweizerinnen und Schweizer gaben 2014 durchschnittlich Franken für Essen und Trinken auswärts aus. Regionale Unterschiede: Urner gaben 20 % mehr aus als der Durchschnitt. Auch Bewohner aus VS und ZH lagen % darüber. Obwaldner gaben 20 % weniger als der Durchschnitt aus. Gäste aus NE, TG, AI, AR lagen % unter dem Durchschnitt. Bewohner aus OW haben mit einer Abweichung von -20% am wenigsten für Speisen und Getränke ausgegeben. Die Verpflegung ausser Haus ist in den Ballungszentren wie ZH, GE und LU wichtiger als in den eher ländlichen Kantonen. Quelle: ampuls Market Research AG, Branchenspiegel 2015, Seite 57 6

7 1. Konsum ausser Haus Wo haben Herr und Frau Schweizer gegessen und getrunken? Quelle: Branchenspiegel 2015, Seite 61 7

8 1. Konsum ausser Haus Wo haben Herr und Frau Schweizer gegessen und getrunken? Quelle: Branchenspiegel 2015, Seite 58 8

9 1. Konsum ausser Haus Was haben Herr und Frau Schweizer 2014 am meisten gegessen? Quelle: Branchenspiegel 2015, Seite 63 9

10 1. Konsum ausser Haus Was haben Herr und Frau Schweizer 2014 am meisten gegessen? Hauptgang, Fleisch 1. Rindsfleisch (32.5 %) 2. Schweinefleisch (24.8 %) 3. Geflügelfleisch (17.4 %) Beilagen 1. Salate (23.8 %) 2. Gemüse (23.1 %) 3. Pommes Frites (18.5 %) Süssspeisen 1. Glacé (26 %) 2. Crème, Mousse oder Pudding (14.3 %) 3. Kuchen oder Wähe (11.8 %) Quelle : ampuls Market Research AG 10

11 1. Konsum ausser Haus Was haben Herr und Frau Schweizer 2014 am meisten getrunken? Quelle: Branchenspiegel 2015, Seite 70 11

12 1. Konsum ausser Haus Was haben Herr und Frau Schweizer 2014 am meisten getrunken? Mineralwasser 1. Mit Kohlensäure (55 %) 2. Ohne Kohlensäure (41.3 %) 3. Aromatisiert (3.6 %) Süssgetränke 1. Cola-Getränke (64.5 %) 2. Milchserum-Getränke (13.7 %) 3. Citro-Getränke (5.9 %) Warme Getränke 1. Kaffee (85.7 %) 2. Tee-Getränke (9.2 %) 3. Milchgetränke (3.2 %) Alkoholische Getränke 1. Rotwein (33.9 %) und Weisswein (15.1 %) 2. Bier (33.5 %) 3. Champagner, Aperitifs, Mix-Drinks (12 %) Quelle: ampuls Market Research AG 12

13 2. Umsatzentwicklung im Gastgewerbe 2014 Restauration 2014 Hauptfazit: Rückgang der Ausgaben im Konsum ausser Haus um 436 Mio. Franken in Milliarden Franken Veränderung Veränderung in % Total Ausgaben für Essen Total Ausgaben für Trinken Essen und Trinken zusammen Total Gesamtmarkt Quelle : ampuls Market Research AG und Branchenspiegel 2015, Seite 56 13

14 2. Umsatzentwicklung im Gastgewerbe 2014 Umsatzentwicklung in der Restauration 2014 Umsatzeinbusse des Vorjahrs konnte etwas abgeschwächt werden 2% 1% 1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Quartal 0.8% 0% -1% -2% -3% -2.6% -2.1% -4% -5% -6% -5.4% Quelle: Umfrage KOF in Zusammenarbeit mit GastroSuisse, Branchenspiegel 2015, Seite 20 14

15 3. Logiernächte 2014 Hotellerie 2014 Wachstum bei in- und ausländischen Gästen: Logiernächte mehr als 2013 (+0.9%) davon mehr bei Inländern (+0.9%) und davon mehr bei ausländischen Gästen (+0.9%). 40'000'000 35'000'000 37'333'769 35'593'893 36'207'812 Gäste aus dem Inland 35'486'256 34'766'273 Gäste aus dem Ausland 35'623'883 35'933'512 30'000'000 25'000'000 21'508'296 20'169'425 20'442'508 19'733'889 19'076'238 19'734'657 19'907'377 20'000'000 15'000'000 10'000'000 5'000'000 15'825'473 15'424'468 15'765'304 15'752'367 15'690'035 15'889'226 16'026' Quelle: Bundesamt für Statistik, Beherbergungsstatistik, Branchenspiegel 2015, Seite 54 15

16 3. Logiernächte 2014 Hotellerie 2014 Veränderung der Logiernächte nach Herkunft der Gäste (Hauptherkunftsländer) Veränderung absolut Abnahme der Logiernächte aus europäischen Herkunftsländern bei einer Zunahme der Nachfrage aus dem asiatischen Raum Im Oktober 2014 wurden 5.7 % mehr Logiernächte als 2013 verzeichnet. 4.5 % mehr Logiernächte im Dezember 2014 als 2013 Quelle: Bundesamt für Statistik, Beherbergungsstatistik und Branchenspiegel 2015, Seite 20 Veränderung relativ Schweiz 137' % Deutschland -171' % Niederlande -28' % Belgien -17' % China 139' % Korea 75' % Indien 17' % Russland -45' % 16

17 3. Logiernächte 2014 Umsatzentwicklung in der Beherbergung % 1.5% 1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Quartal 1.3% 1.0% 0.5% 0.0% 0.0% -0.5% -1.0% -0.8% -1.5% -2.0% -2.5% -3.0% -3.5% -3.1% Quelle: Umfrage KOF in Zusammenarbeit mit GastroSuisse, Branchenspiegel 2015, Seite 20 17

18 4. Folgen für die Branche Beschäftigte 2014 Entwicklung der Anzahl Beschäftigte im Gastgewerbe ( ) Quelle: Bundesamt für Statistik, BESTA, Branchenspiegel 2015, Seite 39 18

19 4. Folgen für die Branche Beschäftigte Teilzeit-Beschäftigte I (50 89% Beschäftigungsgrad) mehr als 2013 (+2.0%) 786 Teilzeit-Beschäftigte II (<50% Beschäftigungsgrad) mehr als 2013 (+2.3%) 307 Vollzeit-Beschäftigte mehr als 2013 (+0.2%) Hotellerie Differenz absolut Differenz in % Vollzeit Hotellerie % Teilzeit I Hotellerie % Teilzeit II Hotellerie % Restauration Differenz absolut Differenz in % Vollzeit Restauration % Teilzeit I Restauration % Teilzeit II Restauration % Quelle: Bundesamt für Statistik, BESTA und Branchenspiegel 2015, Seite 39 19

20 4. Folgen für die Branche Neu abgeschlossene Lehrverträge 2013 Quelle: Bundesamt für Statistik, Sektion Bildungsprozesse, Branchenspiegel 2015, Seite 9 20

21 4. Folgen für die Branche Beschäftigte 2013 Rückgang der Anzahl neu abgeschlossener Lehrverträge gegenüber 2012 Quelle: Bundesamt für Statistik, Branchenspiegel 2015, Seite 38 21

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