Leitfaden für die Freiwilligenarbeit in der Evang.-ref. Kirchgemeinde Gossau ZH

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1 Leitfaden für die Freiwilligenarbeit in der Evang.-ref. Kirchgemeinde Gossau ZH

2 Jeder soll dem anderen mit der Begabung dienen, die ihm Gott gegeben hat. Wenn ihr die vielen Gaben Gottes in dieser Weise gebraucht, setzt ihr sie richtig ein. 1. Petrus 4,10 Hoffnung für alle 2

3 Freiwilligenarbeit in der Evang.-ref. Kirchgemeinde Gossau ZH An der Retraite vom 19./20. Juni 2009 und an weiteren Sitzungen hat die Kirchenpflege folgende Grundsätze für die Arbeit der vielen freiwilligen in unserer Kirchgemeinde definiert. WERTSCHÄTZUNG soll gestärkt und ausgebaut werden. Es gilt das Prinzip der Grosszügigkeit bezüglich der Handhabung der Weiterbildung und der Benützung der Infrastruktur der Kirchgemeinde. Teamanlässe, optimale Infrastruktur, faire Spesenregelungen und reduzierte Kosten bei privater Raumbenutzung der Kirchgemeinde, sind weitere wichtige Bausteine. FREIWILLIGE erhalten keine finanzielle Entschädigung. Alle Menschen die einen Dienst zu Gunsten der Kirchgemeinde leisten sind freiwillige Mitarbeiter/innen. Definition Freiwilligenarbeit Freiwilligenarbeit wird im deutschsprachigen Raum so definiert: Freiwilligenarbeit ist unentgeltliches aktives zeitliches Engagement für Dritte, das im öffentlichen oder halböffentlichen Raum organisiert wird. Dies bedeutet, dass: Freiwillige sich aus freiem Willen engagieren. Dies schliesst alle Aufgaben innerhalb von Erwerbs- oder Familienarbeit aus, wie Überzeit oder die Pflege von Familienangehörigen; freiwillige Verpflichtungen selbst gewählt sind. Die Freiwilligen bestimmen Art und Umfang der Aufgaben mit und können die getroffenen Vereinbarungen jederzeit verändern; 3

4 die Einsätze von Freiwilligen an keinen rechtlich verbindlichen Arbeitsvertrag gebunden sind; Arbeitszeit und -leistung der Freiwilligen nicht entlohnt sind; Freiwilligenarbeit einen erkennbaren Nutzen für andere hat und somit der eigene Nutzen nicht im Vordergrund steht; Freiwilligenarbeit im öffentlichen oder halböffentlichen Raum organisiert ist, z.b. in einer Organisation, einer Kirche oder in nachbarschaftlichen Netzwerken. Handhabungen für Freiwillige Preis für Privatkopien Jeder freiwillige Mitarbeiter der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde mit einem Kopier-Code, kann die Schwarzweiss Kopien für den privaten Gebrauch umsonst machen. Für alle anderen gilt der im Sekretariat angeschlagene Preis. Ausgenommen von dieser Regelung sind Kopien für den beruflichen oder kommerziellen Zweck, und für den Gebrauch im Rahmen eines Vereins. Für die Farbkopien müssen Fr pro Seite bezahlt werden, A5 bis A3. Grössere Benützung des Kopierers muss mit dem Sekretariat, oder dem Sigristenteam abgesprochen werden. Raummiete / Raumbenutzung Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Reformierten Kirchgemeinde Gossau, die eine Einladung für das Mitarbeiterfest erhalten, sollen für die Raummiete sämtlicher Räume nur noch die Hälfte der Normalgebühr (Tarif A) bezahlen müssen. Die Regelung gilt nur für Anlässe, die von den Gästen unentgeltlich besucht werden können. Ausgenommen von dieser Regelung ist die Benützung für den beruflichen oder kommerziellen Zweck, und auch nicht für den Gebrauch im Rahmen eines Vereins 4

5 Weiterbildung Die Kirchenpflege unterstützt freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich weiterbilden. Einerseits geht es um fachliche Weiterbildungen, welche der Qualitäts-Sicherung- und Steigerung in den Einsatzgebieten dienen (z.b. Schulungen der Landeskirche, Arts Conference, Pfarrfrauentagung, Willow Seminar über Kleingruppen, Bedienung des Mischpultes). Andererseits werden auf Gesuch hin auch persönliche Weiterbildungen berücksichtigt (z.b. Theologiekurs, Willow Leiterkonferenz). In der Regel werden zwei Drittel der Kurskosten von der Kirchgemeinde übernommen und ein Drittel sowie allfällige Reisekosten gehen zu Lasten des Teilnehmenden. Die Gesuchsteller melden sich vor dem Kursbeginn bei der Leitung der Bildungskommission. Der jährliche Maximalbetrag pro freiwilligen Mitarbeiter beträgt Fr (über höhere Gesuche entscheidet die Kirchenpflege). Diese Regelung gilt ab 1. Januar 2010, und wird bei Bedarf wieder ergänzt. Evang.-ref. Kirchenpflege Gossau ZH 17. November

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