HAGEL AKTUELL JOURNAL

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1 November 2009 HAGEL AKTUELL JOURNAL MITGLIEDERINFORMATIONEN INHALT 2 Privatvorsorge bleibt hochaktuell: ein Kommentar 10 Rückschau Vereinigte Hagel: ein Kommentar 3 Geschäftsumfang auf Vorjahresniveau 11 CropScan: Innovation zur Agritechnica 4 Große Hagelereignisse 2009: ungestüm wie selten 14 Preisentwicklung bei Getreide und Ölfrüchten 5 Frostschutz für sächsische Reben 15 Zur Marktlage 2009/ Unwetterschäden in der Hallertau 17 Das Ostgeschäft wächst weiter 8 Witterungsreport 2009: tropische Verhältnisse 18 AIAG-Kongress in Rom

2 2 Privatvorsorge bleibt hochaktuell ein Kommentar von Dr. Rainer Langner Musste es erst soweit kommen? Wer nicht hören will, muss fühlen! oder Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen! Was der Volksmund in aller Direktheit verkündet, mag höhnisch klingen angesichts der diesjährigen desolaten Schadenfälle: Noch nie gab es so viele Totalverluste, noch nie traf es so viele unversicherte Landwirte! Gut, wenn eine Versicherung, wie die unsere, viele Mitglieder zählt, auf soliden Füßen steht und auf gesunde Rücklagen zurückgreifen kann, um Schäden in Millionenhöhe abzufedern. Doch was ist mit denjenigen, die den Weg zu uns noch nicht gefunden haben, die zu den Schadenopfern gehören und womöglich vor dem Ruin stehen? Die mit sich selbst hart ins Gericht gehen und sich sagen: Hätte ich doch nur versichert und nicht am falschen Ende gespart? Wer mag dann von selbstverschuldeter Fahrlässigkeit sprechen? Was können wir verbessern? Jeder Schadenfall, der die Existenz bedroht, ist einer zuviel. Es ist an uns zu fragen: Was können wir tun? Intensiver als bisher informieren, aufklären, warnen? Vorrechnen, dass sich eine Versicherung in jedem Fall bezahlt macht? Wie schaffen wir es, dass eine vorsorgliche Bestands(ver)sicherung eine feste Größe im Risikomanagement wird für jeden Betrieb? Was können wir tun, um die Unversicherten für uns zu gewinnen und vom Gegenseitigkeitsgedanken zu überzeugen, der uns seit über 180 Jahren trägt? Wir schaffen es, wenn jeder von uns diesen Gedanken weiter trägt! Die Unwetter kommen eher, häufiger und sind unberechenbarer in ihren Folgen Wer um die Entwicklungen im Wettergeschehen weiß, kommt zu dem Schluss, dass Althergebrachtes nicht mehr zählt. Im Norden hagelt es weniger als im Süden oder Meine Flächen sind weit verstreut, das streut auch das Risiko! diese Weisheiten von früher haben ihre Gültigkeit verloren. Es hagelt, stürmt und regnet wie aus Kübeln überall in Deutschland, oft durch riesige Unwetterzüge und oft mehrfach hintereinander an einem Ort ein Schwerpunkt ist kaum noch auszumachen. Das stellt uns vor neue Herausforderungen. Je größer die Gefahrengemeinschaft, desto sicherer die Entschädigungsleistung ein europaweit geschätzter Vorteil der Vereinigten Hagel, auf den wir stolz sind, der uns aber gleichzeitig auch Verpflichtung ist, in unseren Bemühungen unvermindert fortzufahren. Zum Beispiel, indem wir unser Versicherungsangebot stets den neuen Gegebenheiten anpassen und innovative maßgeschneiderte Produkte kreieren. Oder indem wir unsere Netzwerke nutzen, uns Verbündete suchen, die uns darin unterstützen, unseren Mitgliedern ein starker Partner zu sein. Und indem wir ihre Fürsprecher sind, wenn es darum geht, solche politisch manifestierte Rechtsauslegungen abzuwenden, die zu Lasten unserer Klientel gehen. Die private Absicherung gegen klimatische Risiken sollte nicht durch eine hohe Versicherungssteuer torpediert werden. Ich wünsche mir mehr mutige Fürsprecher in Politik und Berufsstand, die die Türen für einen breiten Versicherungsschutz öffnen. Dr. Rainer Langner Sind Starkregen und Sturm anders zu bewerten als Hagel? Die prämiengestützte Mehrgefahrenversicherung ist in vielen anderen Mitgliedsländern der EU gängige politische Praxis. In Deutschland gehört sie nicht nur in das Reich der Theorie, sondern unterliegt der Gefahr politischer Willkür, speziell was ihre steuerliche Bewertung angeht. Wir sehen uns hinsichtlich unserer Secufarm -Produktreihe mit unterschiedlichen Rechtsauffassungen seitens der zuständigen Bundesministerien Landwirtschaft und Finanzen konfrontiert: Statt der für die Hagelversicherung geltenden Versicherungssummensteuer soll nun die Prämiensteuer erhoben werden. Das können wir nicht akzeptieren!, so der DBV-Präsident Gerd Sonnleitner auf der Pressekonferenz zur Erntebilanz 2009 in Berlin. Recht hat er, denn dies führt zu einer erheblichen Erhöhung der Versicherungssteuerlast und benachteiligt deutsche Landwirte noch mehr. Ein Signal für private Risikovorsorge sieht anders aus. Gute Absicht, schlechte Wirkung? Was unsererseits den Anschluss an europäische Verhältnisse bringen und Wettbewerbsnachteile beseitigen sollte, gerät nun zu einem Hindernis, mit dem wir nicht rechnen konnten. Ich wünsche mir von der neuen Bundesregierung mehr Wohlwollen, uns bei der privatwirtschaftlichen Hilfe zur Selbsthilfe zu unterstützen. Ich wünsche mir mehr mutige Fürsprecher in Politik und Berufsstand, die die Türen für einen breiten Versicherungsschutz öffnen und ich wünsche mir, dass unsere Mitglieder die staatliche Gleichbehandlung einer Mehrgefahrenversicherung erfahren, die für ihre europäischen Berufskollegen Selbstverständlichkeit ist. Yes, we can! ja, wir könnten es!

3 3 Geschäftsumfang auf Vorjahresniveau Preisverfall schränkte Wachstum ein Das Jahr 2009 wird als Gewitterjahr in die Annalen eingehen. Es war von Ende Mai bis Anfang August von ungewöhnlich häufigem Wetterwechsel mit überdurchschnittlicher Gewittertätigkeit gekennzeichnet. Neben Hagel zeigten auch Sturm- und Starkregenereignisse ihr Schadenpotenzial in extremer Form. Die Befürchtung, dass Unwetterschäden insgesamt zunehmen, hat sich wiederum bestätigt. Die Geschäftsentwicklung wurde im Jahr 2009 durch den Preisrückgang bei Getreide und Ölfrüchten gebremst. Die Hektarwerte waren im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Aufgrund des wiederum guten Neugeschäftes hat die versicherte Fläche in Deutschland um ha zugenommen. Die versicherten Werte sind aber zurückgegangen, daher ergab sich ein Minus für die Versicherungssumme von 8,3 Prozent und für den Beitrag von 3,1 Prozent. Dank guter Zuwächse im Auslandsgeschäft wird der Geschäftsumfang das Vorjahresniveau erreichen. Das Schadenjahr 2009 war durch das prägnante Unwetter vom 26. Mai in Süddeutschland gekennzeichnet. Die Regulierung der Schäden erforderte höchste Einsatzbereitschaft der Sachverständigenorganisation. Zusammen mit den weiteren Schäden des Jahres 2009 ist in Deutschland eine Schadenquote von fast 90 Prozent zu verkraften. Die Auslandsgeschäfte verliefen günstiger. Damit liegt die Gesamtschadenquote der Vereinigten Hagel unter 80 Prozent. Die SECUFARM -Produktlinie ist bei den Mitgliedern auf großes Interesse gestoßen. Die zusätzliche private Absicherung gegen Sturmund Starkregen (Secufarm 3) wird von der Finanzverwaltung dadurch erschwert, dass sie im Vergleich zu Hagel mit einer wesentlich höheren Versicherungsteuer belegt wird. Die Erfassung der Anbauflächen mittels WEB AV hat sich durchgesetzt. Nahezu der gesamte Versicherungsbestand wird inzwischen über das Internet erfasst. Dr. Heinzbert Hurtmanns Multizellengewitter verursachten Hagelgau Die Unwetter wurden durch extreme nachfolgend entluden. Hitze über dem westlichen Mittelmeer Laut DWD in Freising lag die Gewitterfront ausgelöst. Dabei wurde trockenheiße Luft gegen 16:30 h auf einer Linie Stuttgart aus der Sahara über dem westlichen Mittelmeer stark mit Feuchtigkeit angerei- mit zunehmender Geschwindigkeit nach Bodensee. Ab 17 h zog die Gewitterfront chert. Das Tief Felix verlagerte sich dann Bayern, traf h München und eine von der Iberischen Insel bis zum Abend Viertelstunde später die Hallertau. Bis 20h über den Westen zur Mitte Deutschlands. erreichte die Gewitterlinie Niederbayern Im Zentrum des Tiefs wanderten die und verlagerte sich dann nach Westösterreich, Tschechien und Polen. Verbreitet Gewitter bis zum Morgen des 26. Mai über Nordfrankreich, die Niederlande und kam es zu Hagelstarkregen und Sturm Nordwestdeutschland nach Dänemark mit Windgeschwindigkeiten bis 156 km/h. und brachten dort extreme Starkregenfälle. Gleichzeitig griff die Kaltfront mit von 20 bis 60 mm nieder. Meist dauerte es Kurzfristig gingen Niederschlagsmengen extremen Gewittern auf die West- und keine zwanzig Minuten, bis alles zerstört Nordschweiz über und erreichte am Spätnachmittag den Bodensee. Noch in der war, berichteten Augenzeugen. Schweiz formierten sich die Gewitter zu einem mesoskaligen konvektiven System (MCS), wobei sich zahlreiche Einzelgewitter (Multizellengewitter) bildeten Dr. Bärbel Bischoff und

4 4 Große Hagelereignisse 2009 Ungestüm wie selten! Das Jahr 2009 bot eine gewaltige Abfolge von Unwettern zwischen Ende April und Mitte August, wobei der Norden und Süden der Republik überdurchschnittlich stark getroffen wurde. Herausragendes Ereignis war der Hagelsturm im Süden am 26.Mai. Doch auch im Norden verhagelten druschreife Feldbestände in letzter Minute. Mit rund Schadenmeldungen im Bundesgebiet und einer Quote von rund 90 Prozent rangiert die Saison 2009 bereits wieder im oberen Drittel der Schadenstatistik, wobei der große Anteil an Totalschäden besonders schwer wiegt. 21. Mai: 867 Meldungen Hagelunwetter in Schleswig-Hostein, Mecklenburg, in der Lüneburger Heide sowie im Thüringer Becken führten zu beträchtlichen Schäden bei Feld- und Sonderkulturen. Ebenso wurden Baden-Württemberg und Bayern getroffen. Die Bezirksdirektion Stuttgart meldete zu dieser Zeit bereits rund 50 % mehr, die Bezirksdirektion Nürnberg sogar das Fünffache an Schadenmeldungen gegenüber dem Vorjahr. 26. Mai: Meldungen Der 26. Mai stellte alles Bisherige in den Schatten: Auf einem Areal von rund 400 km Länge und 25 km Breite vom Bodensee bis zum Bayerischen Wald tobten schwerste Hagelstürme und zerstörten Dreiviertel des Bodenseeweins, die Hälfte des dortigen Obstes und ein Drittel des Hopfens. In Oberschwaben wurden Getreide-, Raps- und Maisbestände total zerstört. Noch umfangreicher waren die Schäden in Bayern. In der Hallertau fiel ein Viertel des Hopfens dem Hagel zum Opfer, auch Anbauflächen von Gemüse und Beerenobst trugen katastrophale Schäden davon. Bei diesem verheerenden Unwetter wurden die Schweiz, Deutschland, Österreich und Tschechien von Hagel-, Starkregen- und Sturmereignissen unglaublichen Ausmaßes heimgesucht. Die Schweiz traf es am schlimmsten, gefolgt von Süddeutschland mit Gesamtschäden von über 100 Mio. EUR. Der versicherte Schaden erreichte annährend 80 Mio. EUR, 34 Mio. EUR davon trägt allein die Vereinigte Hagel. Damit wurde der 26. Mai zum schwersten Schadentag in der Geschichte der Vereinigten Hagel. 3. Juli: Meldungen Anfang Juli verhagelten am Niederrhein Getreide und Rapsbestände mit Totalschäden bei Wintergerste. Kartoffeln und Mais erlitten starke Kraut- bzw. Blattverluste. 23. /24. Juli: 2070 Meldungen Ab Mitte Juli führten Hagelunwetter zunächst in der Leipziger Tieflandsbucht, dann in Mecklenburg-Vorpommern zu verbreitet schweren Ernteschäden bis hin zu Totalverlusten. Auch in Niedersachsen, Sachsen- Anhalt und Nordrhein-Westfalen kam es zu beträchtlichen Hagelschäden an druschreifen Feldkulturen sowie Hackfrüchten und Mais. Am 23. Juli traf es Bayern mit schweren Schäden bei Getreide, Raps, Mais, Kartoffeln und Freilandgemüse. Zwischen dem 20. und 27. Juli wurden täglich 100 Schäden gemeldet. Im Süden wiegen die Schäden bei Weinreben, Obst, Hopfen und Totalschäden bei Getreide und Raps schwer. Im Norden kam der Hagel schon fast typisch unmittelbar zur Ernte, wo bereits leichte Hagelschläge zum Totalverlust bei Getreide und Raps führen. Heiner Wolff

5 5 Sachsen Vorreiter für staatlich flankierte Mehrgefahrenversicherung Frostschutz für sächsische Weinreben Seit Herbst 2008 können sächsische Winzer ihre Reben gegen Frostschäden versichern mit staatlicher Prämienstützung! Sachsen leistet als erstes Bundesland bis zu 50 Prozent Zuschuss zu den Versicherungsbeiträgen für Hagel und Frost und ist das erste Bundesland, in dem eine mit EU-Mitteln staatlich flankierte Mehrgefahrenversicherung angeboten wird. Beantragt werden können die Zuschüsse beim Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie unter Vorlage der geleisteten Beitragsrechnung für die Hagelversicherung oder die kombinierte Hagel-Frostversicherung für Wein. Im ersten Jahr konnten bereits knapp 40 Prozent der versicherbaren Rebfläche Sachsens in Deckung genommen werden. Die Frostversicherung in Sachsen entspricht in etwa dem Luxemburger Modell, dass die Vereinigte Hagel dort ebenfalls mit 50prozentiger staatlicher Prämienstützung erfolgreich anbietet. Versicherungsschutz machte sich bezahlt Die Frostversicherung hat sich für die Winzer bereits im ersten Jahr bezahlt gemacht, denn im Elbtal herrschten im Januar extreme Nachtfröste von bis zu minus 29 C. Schädigungen der Haupt- und Nebenaugen, wodurch die Traubenbildung unterbunden wurde, waren ebenso die Folge wie nachhaltige Holzschäden. Rund ein Drittel der versicherten Weinanbaufläche Sachsens hatten Schäden zwischen 5 bis 100 Prozent des Rebertrages. Dessen Ausfall ist zwischen bis EUR/ha versichert je nach Sorte, Lage und Absatzpotenzial. Weinbergbesichtigung mit Vertretern des Sächsischen Staatsministeriums Vom 25. bis 27. Mai fanden im Elbetal unweit der Porzellanstadt Meißen die Vorbesichtigungen zu den Winterfrostschäden statt. Auch Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft waren eingeladen, um das Ausmaß der Schäden mit in Augenschein zu nehmen und den Ablauf der Schadenregulierung zu verfolgen. Für Bezirksdirektor Thomas Gehrke war der gute Dialog zwischen Winzern, Vertretern des Sächsischen Staatsministeriums und der Vereinigten Hagel eine hervorragende Voraussetzung, um neue Instrumente zur Risikovorsorge gemeinsam auf den Weg zu bringen. Dieses Beispiel wird hoffentlich Schule machen - für andere Kulturen und auch andere Bundesländer. Die Winzer in Sachsen jedenfalls sind gut gegen Hagel- und Frostschäden gewappnet. Die Versicherung, die sich mancher Winzer ohne Prämienstützung nicht leisten könnte, schützt im Schadenfall vor dem betrieblichen Ruin. Die Versicherung gegen Frost (Winter- und Spätfröste), Hagel sowie die kombinierte Frost/Hagelversicherung sind spätestens bis des laufenden Weinwirtschaftsjahres abzuschließen. Volker Lindloff

6 6 Immer wieder Unwetterschäden in der Hallertau Hopfenerträge eingebrochen Rund ha Hopfenreben verhagelten vor Pfingsten in der Hallertau. Etwa ha wurden so stark beschädigt oder zerstört, dass der Hopfen vollkommen neu austreiben musste. Der meiste der stark geschädigten Hopfen konnte nicht beerntet werden. Der Ernteausfall durch den Hagel dürfte etwa 15 bis 20 Prozent der Hopfenernte betragen. Hagelunwetter setzten sich fort Weitere Unwetter im Juni und Juli verschärften die Lage zusätzlich. Die Hallertau ist mit ha Rebfläche das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. Bis zu 7,50 m Hö- he ragen die Hopfenreben in das Hopfengerüst hinein. Von Ende August bis Mitte September werden je nach Sorte bis zu 30 kg der wertvollen Dolden, die den für Brauzwecke wichtigen Inhaltsstoff Lupulin enthalten, mit dem Laub der Hopfenreben vom Gerüst gezogen. Extreme Aufprallgeschwindigkeit durch Sturm Der Sturm vom 26. Mai mit Böengeschwindigkeiten von über 120 km/h verlieh den Hagelkörnern eine derartige hohe Aufprallgeschwindigkeit, dass Feld- und Sonderkulturen vielfach bis auf den Grund abgeschlagen wurden. Der Hopfen hatte gerade die Gerüsthöhe erreicht und die Kopfbildung war abgeschlossen. Wo der Hagel die Reben nicht bis auf den Stock vernichtete, kam es zu schweren Kopfabschlägen. Zwar kann die Rebe aus einem Seitentrieb wieder einen neuen Kopf bilden, doch gehen die Erträge dabei spürbar zurück. Derartige Gewitterbildungen mit permanent auftretendem Hagelschlag wie im Mai bis Mitte Juli dieses Jahres haben die Hallertauer Hopfenbauer noch nie erlebt. Hopfenreben sind zwar sehr regenerationsfähig. Sie können sich nicht erholen, wenn durch ständig neue Hagelschläge die frisch gebildeten Seitentriebe immer wieder abgeschlagen werden. Nach Hagelsturm schwere Holzschäden an Obstbäumen Die verheerenden Holzschäden in vielen Obstanlagen bedeuten für die betroffenen Betriebe auch im nächsten Jahr einen Ernteausfall. Vor allem Junganlagen zeigen schwerste Holzschäden. Die Rinden sind aufgeplatzt, Stamm und Äste wurden regelrecht geschält, eine Weiterkultivierung ist oft nicht möglich. Rodung und Neuanpflanzung bedeuten, dass Erträge in den kommenden zwei bis drei Jahren ausfallen, ganz abgesehen von den hohen Investitionskosten für eine neue Obstanlage, die für die Betriebe zur finanziellen Gratwanderung führen können. Trotz fehlender Ernte viel Arbeit Wenn die Ernte ausfällt, setzt sich dennoch die Bestandspflege fort, sonst ist auch die kommende Ernte gefährdet: Häufigere Kontrollen sind notwendig, denn bei stark verletzten Reben steigt der Krankheitsdruck durch Pilzerreger und Schädlinge beträchtlich an. Für den Austrieb im Folgejahr müssen sich bis zum Herbst genügend Reservestoffe in die Wurzel eingelagert haben. Ob sich die Stöcke ausreichend erholen, hängt von der Witterung ab. Starke Frühfröste aber auch Trockenheit könnten die Genese noch vereiteln. Bei ausreichender hoher Hagelversicherung werden die unmittelbaren Erntausfälle zur Ernte 2009 gedeckt, für bleibende Schäden zur neuen Ernte müssen die Hopfenpflanzer dagegen selbst aufkommen. Auch die Holzschäden in älteren Anlagen sind erheblich. Hier steht die Wiederherstellung der Baumgesundheit im Mittelpunkt, d.h. durch gezielte Maßnahmen das erhöhte Risiko für Baumkrebs und Feuerbrand zu minimieren. Mit einem starken Rückschnitt wird bei einigen Fruchtarten jedoch gleichzeitig das Ertragsholz des Folgejahres entfernt. Unabhängig davon, ob die schwer geschädigten Anlagen weiterkultiviert oder gerodet werden, die Betriebe müssen mit hohen Ertragseinbußen bis zum Totalausfall in den Folgejahren rechnen oder bei Neuanpflanzung neben den Investitionskosten auch die Jahre bis zum Vollertrag finanziell überbrücken. Volker Lindloff Gabriele Kneer

7 7 Hagelgau vernichtete drei Viertel des Bodenseeweins Hagelversicherung sichert Existenzen vieler Winzer Der schwere Hagelsturm vom 26. Mai zerstörte rund 80 Prozent des Bodenseeweins. Rebstöcke erlitten starke Holzverletzungen, die Stöcke bluteten wochenlang aus, verhagelte Stöcke älterer Anlagen mussten gerodet werden. Die Weinfässer werden vielerorts leer bleiben. Für viele Winzer war die Hagelversicherung in diesem Jahr überlebensnotwendig. Die Bodenseeregion ist bekannt für ihre hervorragenden Weine. Die südliche Lage und das milde Klima machen die Bodenseeweine zu etwas Besonderem. Da die riesigen Wassermassen des Bodensees quasi als Wärmespeicher dienen, gibt es am Bodensee kaum Frost das schont die Trauben und ist gut für das Aroma der Weine. Viele Sonnenstunden sorgen für eine hervorragende Ausreife der Sorten Müller-Thurgau, Blauer Burgunder und Grauburgunder hätte wieder ein guter Jahrgang werden können, wenn nicht Hagel und Sturm einen erheblichen Anteil der Reben zerstört hätte. Hagelkörnerflut prasselte auf die Rebstöcke Am Morgen des 26. Mai schimmerten die Weinberge mit ihrem dichtem Laubbehang und den voll entwickelten Blütenständen noch in vollem Grün. Am Spätnachmittag verwandelte das Hagelunwetter die frühlingshafte Idylle in eine Winterlandschaft, teils blieb kein Blatt mehr an den Ruten: Sie wurden vom Hagel regelrecht abgeschält und bluteten aus. Der extreme Laubverlust und die starken Schäden am Holz werden sich noch im kommenden Jahr nachteilig auswirken. Teils waren die Holzverletzungen an den Stöcken so beträchtlich, dass eine Rodung unumgänglich wurde. Totalschäden am westlichen und südlichen Bodensee Am schwersten betroffen war vor allem das westliche Bodenseeufer, das zur Weinregion Baden gehört. Die Reben um Friedrichshafen und im Gebiet des bayerischen Bodensees, die zur Weinregion Württemberg bzw. Franken zählen, blieben dagegen überwiegend verschont. Auch die Weinreben um Bregenz, die zum Österreichischen Weinbau in Vorarlberg gehören, trugen keine Schäden davon. Das Südufer, das bis auf Konstanz zu den schweizerischen Weinbauregionen St. Gallen, Thurgau, Zürich und Schaffhausen zählt, verzeichnete dagegen vielerorts Totalschäden. Katastrophe für betroffene Winzer Für viele Winzer bedeutete dieser Hagelsturm schlicht eine Katastrophe. Nicht nur, dass die Ernte des Jahrgangs 2009 verloren war, auch Rebstöcke mussten gerodet werden und die stark verletzen Rebstöcke erforderten einen weit über das Normalmaß hinausgehenden Pflegeaufwand. Der Anblick der kahlen Rebstöcke löste vielfach das pure Entsetzen bei den betroffenen Winzern aus so ein verheerendes Unwetter hatte noch keiner zuvor erlebt. Dabei hagelt es am Bodensee schon häufig, Hagelschäden in einer Größenordnung von zwanzig bis dreißig Prozent sind nichts Außergewöhnliches und mit einer Hagelversicherung gut zu verkraften. Bei vielen Winzern sitzt der Schock jedenfalls tief. Insbesondere die Versicherung des Rebholzes wurde zu einem wichtigen Thema. Hagelsturm hat Risikobewusstsein bei Winzern geschärft Mitte Juli, acht Wochen nach dem Hagelsturm, hatte sich der Schock und das Entsetzen über das Schadenausmaß bei vielen Winzern wieder etwas gelegt. Man schaut nach vorne was bleibt einem auch anderes übrig und investiert in die Gesundung der Reben. Und der Neuaustrieb bis Mitte Juli lässt denn auch hoffen, dass es im kommenden Jahr wieder eine normale Weinlese geben wird. Viele Winzer sind heilfroh, dass sie ihre Reben gegen Hagelschlag versichert haben. Ohne Hagelversicherung geht es im Weinbau nicht! Dr. Heinzbert Hurtmanns

8 8 Witterungsreport 2009 Tropische Verhältnisse im Wettergeschehen Bodensee bis nach Tschechien ausdehnte und weit über 100 Mio. EUR Schaden verursachte. Wie selten zuvor beherrschten tropische Temperaturen und hohe Luftfeuchten die deutsche Wetterszene. Von Ende Mai bis Anfang August verging kaum ein Tag, ohne dass es irgendwo extrem gestürmt, geregnet oder gehagelt hätte. Besonders hart hat es den Süden und Nordosten Deutschlands getroffen. Sibirische Nächte im Januar Dabei begann das Jahr 2009 trocken, sonnenreich und klirrend kalt. Südlich von Dresden ging die Temperatur bis auf minus 30 C zurück. Das Weinbaugebiet im sächsischen Elbetal erlitt auf einem Drittel der Rebfläche massive Frostschäden. Während im Osten und Süden starke Nachtfröste herrschten, war es im Nordwesten eher mild. Februar und März niederschlagsreich und trübe Bereits zum Ende des Winters zeichnete sich eine deutliche Zweiteilung des Wetters in Deutschland ab. Während es im gesamten Voralpenraum und in den Mittelgebirgslagen fast doppelt so viel regnete wie sonst, blieben der Norden und Osten sowie Rheinhessen und Franken nahezu niederschlagsfrei. Wärmster April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen Der April machte seinem Namen keine Ehre: Es ging sonnig, hochsommerlich und trocken zu bei verbreitet nur halb so viel Niederschlag wie im langjährigen Mittel. Nur im Westen, im westlichen Sachsen, Thüringen sowie Nordostbayern regnete es kräftiger als sonst. Mit 11,8 C Mitteltemperatur war der April um 4,5 C wärmer als im langjährigen Mittel und damit der wärmste und zudem zweitsonnenreichste gemessene April überhaupt. Tropisch warm und hagelstürmisch im Mai Der Mai war mit 13,6 C Mitteltemperatur um 1,5 C erheblich wärmer als im Durchschnitt der Jahre. Was im Norden an Regen fehlte, fiel im Süden: bis zum Zweieinhalbfachen der durchschnittlichen Regenmenge. Ab der zweiten Maidekade wurde es deutlich unbeständiger. Am 26. Mai führten von Südfrankreich kommende, schwülwarme Luftmassen zum verheerenden Hagelsturm, der sich vom Kaum ein Tag ohne Gewitter, Starkregen und Hagelschlag Danach wurde es vorübergehend kühler. Die Schafskälte im Juni führte vor allem beim Wein regional zu einer stärkeren Verrieselung als in anderen Jahren. Vor allem in den westlichen Mittelgebirgslagen und in Südbayern war der Juni unbeständig und niederschlagsreich. Hier fielen mit mehr als 150 bis zu 300 mm Niederschlag, während der gesamte Norden und der fränkische Raum erneut Niederschlagsdefizite aufwies. Der Juli überraschte mit zahlreichen Unwettern, die teils von sintflutartigen Regenfällen in der gesamten Westhälfte sowie im Süden Deutschlands begleitet waren. Im Osten fiel dagegen vielfach nur ein Viertel bis zur Hälfte der normalen Niederschlagsmenge. Einen spürbaren Temperaturanstieg um mehr als 2 C zum langjährigen Mittel verzeichnete das norddeutsche Küstengebiet im Juli. Dabei wies der Nordosten Deutschlands die höchste Temperaturabweichung auf. Hier kam es Ende Juli zu schwersten Hagelschäden unmittelbar vor Erntebeginn. Bis zur Ernte war das Wetter weniger sturmintensiv als in den beiden Vorjahren. Dreißig Tornados wurden bestätigt, ein Drittel weniger als im Vorjahr. Fazit Gemessen am wochenlangen Unwetterpotenzial hätte es 2009 abgesehen vom Hagelsturm vor Pfingsten viel schlimmer kommen können. Für den Norden scheinen sich vermehrt Hagelschäden in aller letzter Minute vor der Ernte als typisch zu ergeben. Unter wochenlangen extremen Niederschlägen litt diesmal besonders der Südosten Bayerns. Volker Lindloff

9 9 Bedeutung des El-Niño-Phänomens Wie das Jesuskind unser Klima beeinflusst El Niño heißt im Spanischen das Jesuskind und bezeichnet das Auftreten ungewöhnlicher, Strömungen im ozeanographisch-meteorologischen System des äquatorialen Pazifiks. Der Name leitet sich vom Zeitpunkt des Auftretens ab, nämlich zur Weihnachtszeit, und stammt von peruanischen Fischern, die diesen Effekt wirtschaftlich zu spüren bekommen, weil Fischschwärme ausbleiben. In normalen Jahren herrschen im äquatorialen Pazifik die Südostpassatwinde vor und bewegen die Luftmassen von der Westküste Südamerikas in westlicher Richtung bis an die Ostküsten Australiens und Indonesiens. Dabei wird das Oberflächenwasser des Pazifiks ebenfalls gen Westen geschoben. Es lässt den Wasserspiegel an der australischen Küste einen halben Meter höher ansteigen als an der Küste Südamerikas, wo das Oberflächenwasser stetig durch kühleres Wasser aus den tieferen Meeresregionen aufgefüllt wird. Dadurch entsteht in Normaljahren zwischen dem westlichen und östlichen Pazifik ein Temperaturunterschied von etwa 8 C. In unregelmäßigen Abständen kippt dieses Gleichgewicht. Die Passatwinde schwächen sich ab, die Abkühlung durch das Tiefseewasser unterbleibt und die Oberflächentemperatur des gesamten äquatorialen Pazifiks steigt an. Folge: An der Küste Perus gehen die Fischbestände deutlich zurück und damit auch die für dieses Gebiet so wichtige Fischmehlproduktion. Eine weitere Konsequenz: Die in Normaljahren üblichen Niederschläge an der australischen und indonesischen Küste verschieben sich mehr in die zentralen Regionen des Pazifiks. Dieses El-Niño-Phänomen verursacht dann Trockenheit in Teilen Australiens und Indonesiens und höhere Niederschläge in Peru. Der Monsun in Indien und auch die Regenfälle in zentralen Regionen der USA fallen geringer aus als in Normaljahren. Volker Lindloff

10 10 Dr. Dietrich Heine hält Rückschau über die wirtschaftliche Entwicklung Vereinigte Hagel innovativ und krisenfest Wir werben bei unseren Mitgliedern darum, die ohnehin vorhandenen digitalen Schlaggrenzen bei ihrem Versicherer zu hinterlegen. Damit sind für den Landwirt vielfältige Vorteile verbunden. Dr. Dietrich Heine Ein Blick zurück fördert manchmal Erstaunliches zutage, zumal Vieles leicht in Vergessenheit gerät, das in der krisengeschüttelten Gegenwart für Stabilität sorgt. Wie hat sich die deutsche Wirtschaft und speziell die Vereinigten Hagel in den letzten zehn Jahren entwickelt? Das Ergebnis ist äußerst spannend! Aktienboom und Luftblasen am Neuen Markt Die Euphorie um den Neuen Markt der 90er Jahre sorgte im Jahr 2000 für einen bis dahin ungeahnten Höchststand der deutschen Aktienindices. Zukunftsbranchen wie die Informations- und Biotechnologie oder Multimedia und Telekommunikation brauchten Eigenkapital, schürten unrealistisch hohe Erwartungen und stießen auf große Resonanz beim Geldeinsammeln. Zwar hat sich manches Unternehmen danach durchaus gut entwickelt, aber viele andere blieben Eintagsfliegen und gingen in Konkurs. Im Frühjahr 2000 wendete sich das Blatt. Die Internet (Dotcom) - Blase platzte. Die Kurse an den Aktienbörsen stürzten in den Keller. Mit Augenmaß und Vorsicht Chancen genutzt Wir vom Vorstand der Vereinigten Hagel haben die technologische Entwicklung in den ausgehenden 90er Jahren mit größtem Interesse beobachtet und genauestens analysiert, welchen Nutzen unser Unternehmen daraus ableiten könnte. Vor allem die digitale Datenverarbeitung, das Internet und die Geo-Informationssysteme schienen uns für die Ziele der Vereinigten Hagel viel versprechend zu sein. Wir beteiligten uns an der Gründung einer Satellitenbetreibergesellschaft, um Erdbeobachtungsdaten für die Schadenregulierung zu erhalten. Der Neue Markt war längst zu Grabe getragen, als endlich im Jahr 2005 die Finanzierung des Satellitenprojektes RapidEye nach zähen Verhandlungen mit den Banken auf sicheren Füßen stand. Mit der Technologienutzung kamen Marktausweitung und Kosteneffizienz Zeitgleich mit der Einführung des Euro zu Beginn des Jahres 2002 realisierten wir unser neues Bestandsführungssystem, das die Nutzung eines Web-Anbauverzeichnisses beinhaltet. Die jährliche Anbauerfassung online über Agenturen und direkt vom Landwirt über den PC vorzunehmen löste einen enormen organisatorischen Optimierungsschub aus. Dieser konsequente Ausbau der Informationstechnologie machte es uns möglich, in neue Produkte und Märkte zu investieren. Trotz Innovation und Investition haben wir für unsere Mitglieder den Kostensatz stetig reduziert. Neue Technologien zu nutzen ist für uns als Dienstleister alternativlos, um eine Spitzenposition bei den Spezialversicherern im Agrarbereich zu behalten. Bilateraler Nutzen durch Erdbeobachtungssatelliten Die nächste technologische Herausforderung besteht nun darin, konsequent Geoinformationen in unsere Arbeit einzubinden. RapidEye hat im August letzten Jahres fünf Satelliten zur Erdbeobachtung in 630 km Höhe positioniert. Damit sind die Voraussetzungen für unsere Arbeit gegeben. Wir haben europaweit über sechs Millionen Hektar Fläche gegen Naturgefahren abgesichert. Erst wenn die örtlichen Koordinaten eines Schlages erfasst sind, wird der Einsatz der Satellitentechnologie möglich. Wir werben daher bei unseren Mitgliedern darum, die ohnehin vorhandenen digitalen Schlaggrenzen bei ihrem Versicherer zu hinterlegen. Damit sind für den Landwirt vielfältige Vorteile verbunden: Er kann auf aktuelle Bestandsinformationen z.b. Chlorophyllkarten für die Düngeoptimierung zurückgreifen, die wertvolle Unterstützung bei produktionstechnischen Entscheidungen geben. Nachhaltiger Technologietransfer bietet Sicherheit und Stabilität Die Vereinigte Hagel hat in der zurückliegenden Dekade bewiesen, dass technischer Fortschritt auch im Dienstleistungsbereich nutzbar ist. Ohne technologische Weiterentwicklung ginge uns im Wettbewerb schnell wichtiger Handlungsspielraum verloren. Dabei sehen wir im Technologietransfer weder Selbstzweck noch ein Mittel, um schnelles Geld zu verdienen. Denn wir haben in der letzten Dekade sehr anschaulich beobachtet, wie die Gier nach schnellem Geld Unternehmen an den Rand der Existenz gebracht hat. Deshalb orientieren wir uns als Gegenseitigkeitsversicherer genau wie unsere Mitglieder an einer nachhaltigen Entwicklung. Nur so werden wir gemeinsam den Herausforderungen des Klimawandels begegnen können und krisenfest bleiben. Die Aufgeschlossenheit unserer Mitglieder für technologische Neuerungen wird uns dabei unterstützen.

11 11 Bestandsmonitoring mit nur einem Klick CropScan: Innovation zur Agritechnica Geo- und Satellitentechnologien wie das Global Positioning System (GPS) sind nicht mehr aus der modernen Landwirtschaft weg zu denken. Spätestens seit Google Earth ist der Umgang mit Satellitenbildern für viele zu einer Selbstverständlichkeit geworden. In der Praxis werden Satellitenbilder für das Bestandsmanagement dennoch kaum eingesetzt. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Es fehlte bisher die Aktualität, die Aufnahmefrequenz war zu gering und der Datenzugriff zu kompliziert. Diese Hürden sind seit Frühjahr 2009 überwunden: Das Satellitensystem RapidEye liefert innerhalb einer Vegetationsperiode mehrfach aktuelle Bilder. Fünf baugleiche Satelliten, die mit spezieller, für Vegetationsanalysen konzipierter Sensortechnik ausgerüstet sind, erzeugen Informationsprodukte für die Landwirtschaft in bisher unerreichter Aktualität und Präzision. CropScan die einzigartige Innovation im Bestandsmonitoring Diese Informationsprodukte werden in Deutschland über CropScan, dem neuen Online-Service für kostengünstiges, flexibles und präzises Bestandsmonitoring zugänglich gemacht. CropScan bietet betriebsindividuelle Bildinformationen, die über den Vegetationszustand landwirtschaftlicher Produktions flächen Auskunft geben und das bereits ab 1 EUR pro Hektar! Keine Einstiegsinvestitionen, keine Fixkosten, keine zusätzliche Technik Alles, was der Nutzer braucht, um CropScan- Bilder zu bestellen, herunter zu laden und anzusehen, ist ein internetfähiger Computer. Weitere Geräte und Programme sind nicht erforderlich. Investitionen in zeit- und kostenintensive Überfahrten oder gar Überflüge entfallen einmal anmelden und die gewünschten Flächen erfassen reicht aus, um die bestellten Bilder online zu erhalten. Wird bereits mit einem gängigen Precision- Farming-Managementsystem gearbeitet, können die CropScan-Bilder unkompliziert und bequem eingelesen und verarbeitet werden. CropScan ermöglicht eine externe Bestandsüberwachung, die von jedem beliebigen Ort möglich ist. Regelmäßige Aufnahmen in optimaler Bildqualität Dank der Nutzung hochmoderner und präziser Satelliten- und Aufnahmetechniken ist es bei CropScan möglich, die Schläge regelmäßig alle zwei bis drei Wochen flächendeckend abzubilden. In bisher unerreicht hoher Auflösung von fünf Metern sind während der entscheidenden Vegetationsphasen von Februar bis Juni fortlaufend aktuelle Bilder für eine genaue Bestandsanalyse nutzbar. Neue Bilder sind schnell durch den häufigen Überflug zu erhalten, falls durch schlechte Witterungsbedingungen Aufnahmen ausfallen.

12 12 In drei Schritten zu CropScan 1. Sie oder Ihre Agentur deklarieren Ihren Anbau über WEB AV 2. Sie importieren Ihre digitalen Feldstücke oder erfassen diese neu 3. Sie übertragen ausgewählte Daten per Mausklick zu CropScan Projektleiter Patrick Sheridan erläutert die CropScan Bilder Alle Mitglieder erhalten für ihre geocodierten Feldstücke exklusive CropScan-Konditionen und können sofort alle Funktionen nutzen. Präzises Analysewerkzeug für Precision Farming CropScan-Bilder stehen in Echtfarben und in Signalfarben zur Verfügung. Die Bilder werden speziell aufbereitet, damit auf den Schlägen selbst kleinräumige Veränderungen bestimmter pflanzenbaulicher Indikatoren zu erkennen sind. Dank der hohen zeitlichen Auflösung der CropScan-Bilder kann ihr Nutzer z.b. den Feldaufgang der Saat beobachten oder verfolgen, wie sich die Bestandsdichte entwickelt oder wie hoch der Krankheits- und Schädlingsbefall ist. Damit ergänzt CropScan die Precision Farming Tools. Sind Unregelmäßigkeiten bei der Bestandsentwicklung festzustellen, was aufgrund der hohen räumlichen Auflösung der Bilder möglich ist, sind Ursachen schnell erforscht, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das optimiert sowohl die Nährstoff- und Wasserversorgung wie auch die Pflanzenschutzmaßnahmen. Denn je früher und präziser, d.h. räumlich expliziter eventuelle Problembereiche offenkundig sind, desto schneller und gezielter kann aktiv gegengesteuert werden. Das spart wertvolle Zeit und Kosten für Mittel und Ausbringung. Und es sichert Erträge und Erlöse, steigert die betriebliche Effizienz und verbessert die Wirtschaftlichkeit. Langfristige Vorteile Je langfristiger die Bestände mithilfe von CropScan beobachtet werden, desto besser lernt der Nutzer die Schläge und ihre Besonderheiten kennen. Aktuelle Bilder können jederzeit mit denen aus den Vorjahren verglichen werden, um z.b. Sorteneigenschaften und verschiedene Entwicklungen auf unterschiedlichen Schlägen zu verfolgen. Wie hat sich die Bodenbearbeitung auf die Bestandsentwicklung ausgewirkt? Welche Maßnahmen im Jugendstadium haben zu den höchsten Erträgen geführt? CropScan liefert hierzu Antworten. Mittlere Ertragsschätzungen sind in Kombination mit anderen vor Ort gemessenen Einflussgrößen ebenso möglich wie eine gezieltere Bodenprobeentnahme zur N-min-Analyse. Auch lassen sich Teilflächen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Ertragspo-

13 13 tenzialen herauskristalisieren und differenzierter behandeln. Die CropScan Produkte CropScan Basis gilt als Einstieg und enthält eine Echtfarben- und eine Signalfarbenkarte zu Saisonbeginn. CropScan Profi enthält zusätzlich Chlorophyll- und Bodendeckungskarten. Ihre Kombination macht detaillierte Rückschlüsse möglich, welche Maßnahmen aufgrund der Unterschiede innerhalb der Schläge abzuleiten sind. Mitglieder der Vereinigten Hagel bevorzugt Die Vereinigte Hagel hat schon früh das Potenzial der Geoinformationstechnologie und Erdbeobachtung für die Landwirtschaft erkannt und hat sich bereits Ende der 90er Jahre aktiv am Unternehmen RapidEye beteiligt. Diese Investition zahlt sich für ihre Mitglieder aus, denn sie können ab Frühjahr 2010 direkt über das bekannte Internet- Anbauverzeichnis WEB AV auf CropScan zugreifen. Für die Umsetzung des CropScan-Projektes in der VH- Tochtergesellschaft Agro Risk Euro Scan GmbH (ARES) wurde die iterra GmbH aus Gießen gewonnen (www.iterra-gmbh. de). Das Team um Dr. Claus M. Brodersen und Projektleiter Patrick Sheridan baut die IT- Technik sowie den Service und Vertrieb auf und unterstützt die Neu- und Weiterentwicklung der CropScan-Produkte. Dr. Ingrid Nöhles Interview mit einem Praktiker Erste Einschätzungen von CropScan nach Pilotphase CropScan hat die ersten Praxiseinsätze bereits erfolgreich durchlaufen. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) und Hanse Agro wurden Betriebe ausgewählt, die am Pilotprojekt in der letzten Vegetationsperiode teilgenommen haben. Auf 8000 ha Fläche wurden regelmäßig von Februar bis Juli Satellitenbilder zu bestimmten Vegetationsfragen abgerufen und ausgewertet. Befand sich die Gefühlslage der Praktiker zu Beginn zwischen Neugier und Skepsis, so sind sich nach den ersten Erfahrungen heute alle einig, dass CropScan ein wichtiges Instrument zur Bestandsführung werden könnte, wenn denn die Kosten in einem wirtschaftlichen Rahmen bleiben. Das zu entscheiden, obliegt jedem Einzelnen. Hier die ersten Einschätzungen von Landwirt Lorenz von Schintling-Horny. Was hat Sie zur Teilnahme am Pilotprojekt bewogen? Ich bin davon überzeugt, dass die teilflächenspezifische Arbeit auf dem Feld Zukunft hat. CropScan kann hierzu ein Baustein sein. Produktionstechnische Zusammenhänge im Ackerbau stellen wir bisher nur vom Boden aus her mit engem Blick auf die einzelne Pflanze. Dabei sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Der Blick von ganz oben lässt die Zusammenhänge klarer erkennen. Wie waren Ihre ersten Eindrücke? Der monatliche Verlauf der Biomasse ist gut zu verfolgen: Zum Beispiel kann man sehen, wann und wo der Stickstoff greift und wie lange die Stickstoffdüngung vorhält. Oder ob der Stickstoffluss zum Erliegen kommt, weil der Boden, die Feuchte oder der Bestand unterschiedlich sind. Dies kann analysiert werden und hilft weiter. Insbesondere bei Zuckerrüben kann dies wichtig werden. Die süßesten Rüben sind dort, wo der Stickstofffluss frühzeitig im Juli zu Ende war. Fließt noch reichlich Stickstoff im August, dann sollte man dort die Rüben erst am Ende der Vegetationszeit roden. Wo sehen Sie das Potenzial dieser Technologie in der Zukunft auf Ihrem Betrieb? Die Technologie wird ein weiterer Baustein im täglichen Management eines Ackerbauern werden. Neben der Ackerschlagkartei; dem Plant Expert und Pflanzenbauberater sowie der teilflächenspezifischen Düngung ist CropScan ein weiteres Tool, um den Ertrag zu optimieren. Es hilft Schläge und Jahresverläufe besser zu verstehen, wobei erst die mehrjährige Erfahrung Vorteile bringt. Dasselbe gilt auch für Düngungs- und Pflanzenschutzmaßnahmen. Mögliche Vorhersagen über die Erntehöhe können zurzeit noch nicht vorgenommen werden. Erntezeitpunkte kann man sicherlich damit erfassen, aber bei meiner Betriebsgröße ist der Blick aufs Feld allerdings zur Zeit noch effektiver. Bei Rüben kann es interessant werden, was den optimalen Rodezeitpunkt betrifft. Wo sehen Sie die Herausforderungen, die noch gelöst werden müssen? Monatliche Fotos helfen sicherlich nicht, um zum Marktdurchbruch zu kommen. Der Preis wird entscheidend für die Einführung dieser Technologie sein, hier sehe ich die eigentliche Herausforderung. Findet man 1000 begeisterungsfähige Landwirte und Pflanzenbauberater, die bereit sind, sich in das System hineinzudenken, mit ihm zu arbeiten und als Multiplikatoren für die anderen Landwirte zu wirken, dann wird die Umsetzung der Erkenntnisse in die Praxis gelingen. Das Interview führte Dr. Claus M. Brodersen

14 14 Preisentwicklungen bei Getreide- und Ölfrüchten Geht s nach dem Preiseinbruch wieder aufwärts? Die Weltgetreideernte soll 2009/10 mit 1,75 Mrd. t das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten erreichen, wenn sich die derzeitigen Ernteerwartungen auf der Südhalbkugel bestätigen. Damit würde die Ernte um knapp 2 Prozent geringer ausfallen als im Rekordjahr 2008/09. Wegen rückläufiger Nachfrage sollen die Weltgetreidevorräte in Anbetracht der Finanzkrise um 2 Prozent anwachsen. Die Versorgungslage bei Getreide ist sicher reichlich - bis zum Jahreswechsel ist kaum mit deutlich höheren Preisen zu rechnen. Niedrige Preise stimulieren aber den Getreideverbrauch. Bessert sich die Lage der Weltwirtschaft weiterhin, dürfte dies auch die Getreidenachfrage kräftig mit nach oben ziehen. Zudem wird die zunehmende Staatsverschuldung in vielen Ländern die Inflationsgefahr begünstigen. Insofern spricht vieles für einen Getreidepreisanstieg als dagegen. Weniger Weizen produziert Die Welternte für Weizen soll mit 659 Mio. t um 3,5 Prozent hinter dem Vorjahresergebnis zurückbleiben. Wichtige Exportländer wie die USA, Kanada, die EU-27 sowie auch Russland und die Ukraine ernteten deutlich weniger als im Vorjahr. Nur in Australien werden gegenwärtig höhere Weizenernten prognostiziert, es sei denn, das erwartete El-Niño Phänomen schlägt zu, das häufig zu extremer Trockenheit in Teilen Australiens und Indonesiens führt. Die Weizenernte Argentiniens wird wegen schlechter Aussaatbedingungen um die Hälfte kleiner ausfallen. Die EU-27 verzeichnet beim Weizen dagegen einen Rückgang von 6,5 Prozent. Mangel an Qualitätsweizen Der weltweite Verbrauch an Qualitätsweizen soll angesichts der Finanzkrise nur moderat steigen. Insgesamt ergibt sich daraus erneut eine komfortable Weizenversorgung. Niedrige Futterweizenpreise werden den Verbrauch stimulieren. Durch schlechte Aussaat- und Witterungsbedingungen soll kanadischer Weizen qualitativ schlechter ausfallen, auch in der EU-27 ist die Rede von heterogener Qualität. Damit könnten gute E-und A-Weizenpartien deutlich Aufgelder erzielen, während proteinschwacher Weizen mit preiswerterem Futtergetreide konkurrieren dürfte. Weltrekordernte bei Mais Ethanolverarbeitung boomt Die Welternte soll auf die Rekordhöhe von 796 Mio. t steigen und damit um 6 bis 7 Mio. t über der Menge des Vorjahres liegen. Dieser Produktionsanstieg ist auf höhere Anbauflächen und bessere Erträge zurückzuführen und geht im Wesentlichen auf das Konto der USA. Dieser Menge steht ein höherer Verbrauch von 800 Mio. t entgegen, bedingt durch die steigende Bioethanolverarbeitung. Insofern ist trotz Rekordernte ein leichter Bestandsabbau nicht ausgeschlossen. Dabei ist beeindruckend, welche enorme Bedeutung Mais gewonnen hat. In den USA wird mit über 105 Mio. t nahezu ein Drittel des Mais zu Ethanol verarbeitet. Nach Plänen der Regierung werden in den kommenden zehn Jahren 150 Mrd. US-Dollar investiert, um regenerative Energien zu fördern und die Energieeffizienz zu verbessern. Ab Januar 2010 wird die Beimischungsquote von Ethanol zu Benzin erhöht. Geschrumpfte Gerstenernte Im Gegendsatz zum Weizen und Mais wird die globale Gerstenernte gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf 143 Mio. t zurückgehen. Allein Russland hat ein Viertel weniger Gerste geerntet, in der EU-27 blieb die Gerstenernte mit knapp 60 Mio. t um 8 Prozent hinter dem Rekordergebnis des Vorjahres zurück, vor allem durch die dürrebedingte Missernte in Spanien. Der globale Verbrauch an Gerste soll leicht auf 145 Mio. t zulegen, vor allem durch die wieder steigende Nachfrage nach Braugerste. Dabei ist zu beachten, dass die Interventionsmöglichkeit von Gerste zur neuen Ernte entfällt. Gute Ernten bei Ölsaaten Die rekordverdächtigen Sojabohnen sollten zu stärkerem Preisdruck bei Sojaschrot führen. Die Raps- und Sonnenblumenernte ändert dagegen kaum etwas an den bisherigen Relationen. Da der Verbrauch für pflanzliche Öle weiter steigt, sollen die Vorräte um mehr als 8 Prozent sinken was in aller Regel steigende Preise bedeutet. Insofern sollten Raps und Sonnenblumen mit ihren doppelt so hohen Ölgehalten davon profitieren.

15 15 Zur Marktlage 2009/2010 Dürfen wir uns auf stabilere Märkte einstellen? An den Finanzmärkten herrscht wieder mehr Zuversicht: Die Konjunkturprogramme haben Wirkung gezeigt und das Vertrauen in den Bankensektor scheint international wieder hergestellt zu sein. Gestiegene Aktienindizes und der Rückzug der Banken aus staatlichen Garantien gelten als positive Signale für eine Erholung der Weltwirtschaft. Zudem sind nicht alle Länder gleich stark von der Finanzkrise betroffen. Rohstoffe wieder teurer Aktienindizes, die noch im April und Mai lawinenartig auf absolute Tiefstände abgestürzt waren, zeigten im Jahresverlauf ein Auf und Ab der Kurse. Zuletzt gab es Anzeichen für einen möglich bevorstehenden Bullenmarkt. Für die Landwirtschaft ist vor allem die Rohstoffverteuerung bedeutend. Der Rohöl- und auch der Zuckerpreis haben sich seit Ausbruch der Finanzkrise fast verdoppelt. Die Kurse für Mais und eventuell auch für Weizen könnten angesichts zunehmender Nachfrage und Verteuerung von Rohöl steigen. Banken bei Staatsgarantien auf dem Rückzug Nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im Herbst 2008 wurden den Banken von den Regierungen weltweit 545 Mrd. EUR zur Refinanzierung bereitgestellt, um das Finanzsystem vor einem Kollaps zu schützen. Den durch die Finanzkrise entstandenen Schaden taxieren Fachleute auf mehr als 4 Bill. US-Dollar. Inzwischen ziehen sich Großbanken in den USA und in Europa aus den staatlichen Garantien wieder heraus. Grund: Die Banken schaffen es wieder aus eigner Kraft und es bestehen günstigere Refinanzierungschancen auf dem Privatmarkt. Das schafft wieder mehr Vertrauen. Die neue Macht der BRIC-Länder Den wesentlichen Impuls für die Erholung der Weltwirtschaft lieferten dabei die BRIC- Staaten Brasilien, Russland, Indien und China, deren Einfluss steigt. Diese aufstrebenden Länder Asiens und Lateinamerikas emanzipieren sich zunehmend von Europa und den USA. Während die USA und Europa Wirtshaftseinbruche von minus 6 Prozent hinnehmen mussten, verbuchte China rund 8 Prozent Wirtschaftswachstum. Der Nachholbedarf Chinas und Indien bei der Infrastruktur ist immens hoch. Die Führung ist zum Wachstum gezwungen, wenn sie nicht soziale Konflikte riskieren will. Brasilien durch neue Erdölfunde überrascht Der südamerikanische Kontinent macht derzeit Schlagzeilen wegen neuer Erdölfunde und reicher Rohstoffvorräte. Im Golf von Mexiko sind Ölkonzerne auf gigantische Ölvorräte gestoßen. Ende 2007 wurden bereits vor der Küste Brasiliens riesige Ölvorräte erschlossen, die Ölförderung Brasiliens soll sich bald verdoppeln. Zudem verfügt Brasilien über riesige Goldvorkommen. Grüne Revolution in den USA Die USA wollen sich vom Öl weniger abhängig machen und schlagen einen völlig neuen Kurs in der Energiepolitik ein man spricht bereits von einer grünen Revolution in den USA. Kernziel dabei ist, die Energiegewinnung aus alternativen Quellen in drei Jahren zu verdoppeln. Im Jahr 2025 sollen Wind, Wasser, Sonne und Biomasse ein Viertel des gesamten Energieverbrauchs der USA decken. Zur Förderung von sauberer Energie will US-Präsident Obama in den nächsten zehn Jahren 150 Mrd. US-Dollar bereitstellen. Rund ein Drittel der US- Maisernte soll im laufenden Wirtschaftsjahr zu Ethanol verarbeitet werden. Soweit die positiven Signale seit dem Ausbruch der Finanzkrise. Sorge bereitet andererseits die drohende Inflation, wenn die Rezession zu Ende geht. Große Staatsverschuldung in den USA Die milliardenschweren Konjunkturprogramme und Staatsbürgschaften belasten die Staatbudgets beidseits des Atlantiks. In den USA werden die Defizite auf Mrd. US-$ veranschlagt, das entspricht fast 13 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) der USA. Die Staatsverschuldung soll 2009 auf 77 Prozent und 2010 auf fast 85 Prozent des BIP steigen. Die öffentliche Verschuldung in der EU-27 liegt bei durchschnittlich 61 Prozent in diesem und 62 Prozent im kommenden Jahr. Damit können die EU-Länder ihre Stabilitätskriterien nicht erfüllen. Ohne die milliardenschweren Hilfstöpfe des Internationalen Währungsfonds (IWF) wäre es in Osteuropa zu Staatsbankrotten gekommen. China belasten dagegen nur 24 Prozent Staatsschulden. Das Anwerfen der Notenpresse fördert die Inflationsgefahr Seitdem die Notenbanken mit Milliardensummen den Geldkreislauf in Gang zu halten versuchen, ist die Geldmenge in den USA, Europa und Asien stark gestiegen. Die USA haben ihre im Umlauf befindliche Währung gegenüber 2008 verdoppelt, im Euroland ist das Volumen um mehr als ein Drittel gestiegen. Wird die Geldmenge erhöht, ohne dass deren Gegenwert steigt, verliert die Währung an Wert. Genau das befürchten Banken und auch Gläubigerländer, wenn die Rezession abflaut. Risikoszenarien verschiedener Banken zeigen Inflationsraten von 2 Prozent in 2010 und 5 bis 10 Prozent ab Chinas Rolle bei Geld- und Dollarreserven China hat nicht nur Deutschland als neuen Weltexportmeister überholt, sondern verfügt über die höchsten Gold- und Dollarreserven der Welt. Mit Staatsanleihen von rund 800 Mrd. US-Dollar ist China der größte Gläubiger der USA. Insofern missfällt es den Chinesen, dass Schuldnerländer versuchen, durch höhere Inflation den Wert ihrer Staatsverschuldung zu senken. Besonders sind China die extrem niedrigen Leitzinsen bei fast Null Prozent ein Dorn im Auge, denn sie führen mit Verzögerung zu hoher Inflation und gefährden damit den Wert der chinesischen Dollar-Reserven. Insofern ist zu erwarten, dass der Druck auf eine Erhöhung der Leitzinsen spürbar zunimmt. Volker Lindloff

16 16 Flurbegehung mit der Münchener Rück Von der Leistungsfähigkeit beeindruckt Nach dem historischen Unwetterereignis in der Hallertau inspizierten Vertreter der Münchener Rück die schweren Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen und informierten sich über den Ablauf der Schadenregulierung u.a. auf dem elterlichen Hof der diesjährigen Hopfenkönigin Nicole Frankl in Mittersberg. Überaus beeindruckt zeigten sich die Besucher von der Kompetenz und Umsicht sowie dem Engagement der ehrenamtlichen Sachverständigen. Im Vergleich zu anderen Versicherungssparten mit angestellten oder freiberuflichen Gutachtern, so erläuterte Bezirksdirektor Gunter Prostinák den Gästen, seien es hier exzellent qualifizierte Berufskollegen geschult in Theorie und Praxis die die Schadenregulierung bei den versicherten Mitgliedern übernehmen. Im Gespräch mit den Landwirten und Hopfenpflanzern Johann Frankl, Stefan Gandorfer und (v.l.n.r.) Stefan Gandorfer, Hopfenpflanzer Karl Murr und Dr. Thomas Blunk, Münchener Rück und Dr. Rainer Langner, Vereinigte Hagel bei der Schadenermittlung Korbinian Stampfl konnten sich die Mitarbeiter en. Nach einem derartigen Schaden gilt nicht des Rückversicherers ein genaues Bild verschaffen, sowohl über Ausmaß und Intensität der dem, der angemessen versichert ist. nur für die Hallertauer Hopfenpflanzer: Wohl Schäden als auch von der wirtschaftlichen und psychischen Belastung der betroffenen Famili- Dr. Gunther Prostinák Neues Produkt der AgroRisk-Gruppe im Obstbau Versicherung von Hagelschutzanlagen Die AgroRisk-Gruppe Vereinigte Hagel und Gartenbau-Versicherung hat seit dem 1. Juli 2009 eine Komplett-Versicherung von Hagelschutzanlagen im Programm. Damit entspricht sie der Forderung des Berufsstandes nach einer Absicherung für die hohen investiven Vorleistungen, die die Betriebe beim Erstellen einer Hagelschutzanlage auf sich nehmen. Mit der neuen Versicherung sowohl der Junganlagen gegen Holzschäden als auch der Versicherung von Hagelschutzanlagen können Obstbaubetriebe verschiedene Risiken absichern. Die Versicherung der Hagelschutzanlage, der Konstruktion und des Netzes übernimmt die Gartenbau-Versicherung. Auch Schäden durch Schneedruck, Eisregen und Feuer sind in dem neuen Produkt versicherbar. Die Kulturen unter den Netzen werden von der Vereinigten Hagel in Deckung genom- men. Streuschäden unter den Netzen, wie sie am 26. Mai dieses Jahres im Raum Bodensee aufgetreten sind, sind ebenso eingeschlossen wie hagelbedingte Schäden nach dem 15. September, wenn der Betrieb sich aus anbautechnischen Gründen dazu entschließt, die Netze vorzeitig zusammenzuraffen. Wird eine Obstanlage erstellt, sind in der Regel die Voraussetzungen für die Einnetzung bereits geschaffen. Erst wenn die Anlage in den Ertrag geht, wird eingenetzt. Junganlagen sind daher in den ersten drei Standjahren dem Hagel schutzlos ausgeliefert. Dabei ist vor allem das Holz junger Bäume am stärksten gefährdet. Der Hagelsturm vom 26. Mai 2009 hat in einigen Junganlagen derart schwere Schäden verursacht, dass eine Rodung unumgänglich war. Auch dieses Risiko ist über die Vereinigte Hagelversicherung versicherbar. Gabriele Kneer

17 17 Erfreuliche Entwicklung in Litauen und Polen Das Ostgeschäft wächst weiter Erhebliche Steigerungsraten an Flächenund Prämienaufkommen mit zugleich unterdurchschnittlichen Schadenquoten brachten der VH Lietuva in Litauen und der Concordia Polska TUW in Polen, an der die Vereinigte Hagel beteiligt ist, sehr erfreuliche Geschäftsergebnisse. Prämienaufkommen fast verdoppelt Blicken wir zunächst ins Baltikum: Das litauische Prämienaufkommen stieg im zweiten Versicherungsjahr der Vereinigten Hagel um 88 Prozent auf 2,7 Mio. EUR. Die versicherte Fläche beträgt rund ha, die Versicherungssumme 48 Mio. EUR. Die Schadenquote liegt deutlich unter 15 Prozent. Das Vertriebsnetz mit fest angestellten Außendienstmitarbeitern und Vermittlern ist eingerichtet. Dies gewährleistet eine intensive Betreuung und kompetente Beratung der landwirtschaftlichen Betriebe hinsichtlich des Risikomanagements. Allerdings erschweren bürokratische Auflagen und Kontrollen des Staates diese Arbeit sehr. Dennoch wird ab 2010 das in Deutschland bewährte, modulare System der Secufarm - Produktlinie in angepasster Form auch in Litauen angeboten: Secufarm 2 (Hagel, Starkregen), Secufarm 3 (Hagel, Starkregen, Auswinterung) und Secufarm 4 (Hagel, Starkregen, Auswinterung, katastrophale Dürre). Die Landwirte können freiwillig die in Litauen versicherbaren Fruchtgattungen in den angebotenen Paketen versichern und die Hektarwerte innerhalb definierter Mindest- und Höchstgrenzen frei wählen. Der litauische Staat ist trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise auch weiterhin bereit, die Prämien der Anbauversicherung mit 50 Prozent zu bezuschussen. Bezirksverein erfolgreich gestartet Am 8. Dezember 2008 fand die Gründungsveranstaltung des Bezirksvereins Litauen in Kauna statt, in der Landwirt Sigmantas Aleksandravičius zum Vorsitzenden und die Junglandwirtin Asauskaitė-Kerienė zu seiner Stellvertreterin gewählt wurde. Beide nahmen auf der diesjährigen Mitgliedervertreterversammlung am 19. Mai 2009 in Gießen als erste Vertreter eines ausländischen Bezirksvereins der Vereinigten Hagel teil. Dieser historische Moment würdigte Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Mugele, als er der Tradition entsprechend litauischen Käse und Schwarzbrot entgegennahm: Die Geschenke sind ein Zeichen für die erfolgreiche Aufbauarbeit in Litauen. Möge die Philosophie der Gegenseitigkeit unseres Versicherungsvereines auch zu dem erwünschten nachhaltigen Erfolg für die Vereinigte Hagel und damit für die versicherten Landwirte in Litauen führen. Rekordzuwächse auch in Polen Die Concordia Polska TUW erhöhte die versicherte Fläche von 0,53 Mio. ha auf rund 1,2 Mio. ha. Die Versicherungsprämie wurde ebenfalls mehr als verdoppelt: Sie legte von 8,08 Mio. EUR im Jahr 2008 auf 17,3 Mio. EUR im laufenden Jahr zu. Die Versicherungssumme stieg im Vergleich zum Vorjahr von 509 Mio. EUR auf 886 Mio. EUR. Das Schadenjahr verlief mit einer Schadenquote von rund 50 Prozent insgesamt ebenfalls sehr positiv. Mit der Regulierung von rund 360 Auswinterungsschäden begann die Schadensaison schon sehr zeitig. Doch verhinderte die geschlossene Schneedecke schlimmere Schäden. Die kalten Phasen in den Monaten April und Mai bewirkten vor allem Frostschäden im Raps. Rund Schadenmeldungen mussten reguliert werden. Die Hagelsaison startete am 14. April im Südosten Polens. Die instabile Witterungslage führte dazu, dass die Concordia Polska bis zur Ernte fast jede Woche neue Schadenmeldungen erreichten: insgesamt rund In Polen wird die Ernteversicherung in flexiblen sog. Gefahrenpakten angeboten und ebenfalls mit 50 Prozent bezuschusst. Obwohl die Finanz- und Wirtschaftskrise auch in Polen Spuren hinterlässt, wird voraussichtlich die Ernteversicherung weiterhin in gleicher Höhe gefördert. Günstige Voraussetzungen, damit sich die gut gestartete Ernteversicherung in Polen weiter positiv entwickeln und die Concordia Polska ihre hervorragende Marktstellung ausbauen kann. Fazit Die Geschäfts- und Schadensituation in Litauen und Polen verlief in den letzten Jahren positiv und hat zur Entlastung des hohen Schadenaufkommens in Deutschland beigetragen. Auch wenn sich das Bild umkehren kann, insgesamt profitieren durch die breitere Aufstellung der Vereinigten Hagel in Europa alle versicherten Landwirte gleichermaßen im Sinne ihres Versicherungsvereines auf Gegenseitigkeit. Thomas Gehrke

18 18 Kongress der Internationale Vereinigung der landwirtschaftlichen Spezialversicherer (AIAG) tagte in Rom Weltweit den Herausforderungen des Klimawandels trotzen Die internationale Vereinigung der landwirtschaftlichen Spezialversicherer AIAG (Association Internationale des Assureurs de la Production Agricole) mit Sitz in Zürich hielt vom 4.bis 6. Oktober ihren alle zwei Jahre stattfindenden Kongress ab, diesmal in Rom. Vertreter aus allen Klimaregionen der Welt waren vertreten: Über 300 Mitglieder aus über 40 Nationen haben gemeinsam nach Antworten gesucht, wie die Folgen der weltweiten, international sehr unterschiedlichen Wettergefahren finanziell beherrschbar werden könnten. Die jüngsten drastischen Meldungen aus Südostasien zeigen, wie überfordert nationale Regierungen sind, aus eigener Kraft die Folgen des Klimawandels abzufedern. Der Tropensturm Ketsana hat eine tausende Kilometer lange Schneise der Verwüstung mit Hunderten von Todesopfern hinterlassen, riesige Ackerflächen durch Erdrutsche zerstört und Feldfrüchte durch Überschwemmungen in noch nicht überschaubarem Umfang vernichtet. Solche Risiken sind technisch gesehen nicht versicherbar, auch nicht mit einer massiven internationalen Rückversicherungsbeteiligung. Nachhaltige Ernteversicherungslösungen nur auf individueller Basis Die Mitglieder der AIAG sehen sich in der Verpflichtung, mit bezahlbaren Lösungen den Landwirten weltweit zur Seite zu stehen und den Berufsstand gegenüber der internationalen Politik zu vertreten. Müsste eine Beteiligung des Staates nach dem Solidaritätsprinzip ins Auge gefasst werden, wenn ja, in welchem Rahmen oder in welcher Form? Indexlösungen, die mit rasterartig erfassten Messdaten Schadschwellen definieren, spiegeln die tatsächlichen Schäden selten wider. Je ungenauer die Daten, desto mehr gerät die Versicherung zum Lotteriespiel. Indices können bestenfalls als Hilfsparameter gelten oder für großräumige Klimaregionen als Grundlage dienen. Betriebsindividuelle Lösungen hingegen werden von den Kongressteilnehmern präferiert. Die Greenbox-Bestimmung, die bei staatlicher Prämienförderung 30 Prozent Selbstbehalt im Versicherungsfall vorsieht, stößt auf fehlende Akzeptanz bei den Landwirten. Denn aufgrund fest definierter Schadschwellen gehen die Betriebe, die diese Schwelle nur knapp verfehlen, leer aus, während diejenigen, die sie knapp überschreiten, in den vollen Genuss der Entschädigung kommen. Dieser Vorgehensweise stünden die Versicherungsnehmer überwiegend ablehnend gegenüber, so der amtierende AIAG-Präsident Dr. Rainer Langner, Vorstand der Vereinigten Hagelversicherung VVaG in Gießen. Bedarf an Versicherungsschutz wächst weltweit Nach Einschätzung der AIAG wachse der Bedarf an Versicherungsschutz ständig. Für alle landwirtschaftlichen Betriebe ob groß oder klein sei es unerlässlich, sich gegen wetterbedingte Schäden abzusichern. Umso wichtiger werde der internationale Austausch darüber, wie mit diesem Potenzial umzugehen sei und welche Möglichkeiten es biete. Das betreffe auch die Tierversicherer, die seit 2007 der AIAG angehören. Sie begrüßen den internationalen Informationstransfer, weil dadurch Vor- und Nachteile in den unterschiedlichen Regelungen im Umgang mit Tierseuchen und deren Auswirkungen auf die Landwirtschaft offenbar würden. Gemeinsam mit den neu gegründeten Versicherern aus Mittel- und Osteuropa haben wir hier in Rom die Grundlagen geschaffen, um den internationalen Wissenstransfer auszubauen, so Dr. Langner. Unwetter machen vor Grenzen keinen Halt Um einen notwendigen, sinnvollen und machbaren Versicherungsschutz zu entwickeln, der die Grenzen der Versicherbarkeit einschließt, ist länderübergreifender Erfahrungsaustausch sehr hilfreich. Die AIAG möchte mit ihrem Kongress Impulse über Weiterentwicklungen und Innovationen im Versicherungsschutz ihrer Mitglieder geben. Anlässlich der Finanzkrise erhält die Eigenkapitalanforderung der Unternehmen, die über Solvency II geregelt wird, eine herausragende Bedeutung. Dieses Thema wurde ebenfalls diskutiert. Hierzu hat die Schweizer Hagelversicherung erste Ergebnisse auf der Tagung präsentiert. Auch die Schadenregulierung war Thema, wobei den Teilnehmern Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen und Berichte der internationalen Expertenseminare vorgestellt wurden. AIAG seit fast 60 Jahren aktiv Die Gründung der AIAG im Jahr 1951 ist dem Bedürfnis entsprungen, nach den trennenden Kriegsjahren internationale Kontakte aufzubauen. Auf ihren Kongressen, die alle zwei Jahre stattfinden, tauschen landwirtschaftliche Spezialversicherer aus der ganzen Welt ihre Arbeitsmethoden und Erfahrungen aus und überlegen, wie die Dienstleistungen an die Landwirtschaft verbessert und Vorsorgemaßnahmen effektiver gestaltet werden können. Die AIAG schenkt den international durchgeführten Versuchen, den angewandten Lösungen und den daraus resultierenden Ergebnissen ihre größte Aufmerksamkeit und führt selber verschiedene Studien durch. Der AIAG gehören 178 Mitglieder aus 40 Nationen an. Dr. Langner als Präsident bestätigt Mit überwältigender Mehrheit wurde Dr. Rainer Langner nach zweijähriger Legislaturperiode für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Dr. Bärbel Bischoff

19 19 Internationales Experten-Seminar über Hagelschäden an Zwiebeln Polen lockte mit Zwiebeln Vom 19. bis 21. August 2009 war die Concordia Polska Gastgeber des in Toruń durchgeführten Internationalen Experten-Seminars der AIAG. In enger Zusammenarbeit mit der Vereinigten Hagel wurde eine solche Veranstaltung zum ersten Mal in Polen ausgerichtet. Die gemeinsame Durchführung des Seminars unterstrich die seit über zehn Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Vereinigten Hagel und der Concordia Polska. Über 80 Teilnehmer aus zwölf verschiedenen Nationen tausch ten in Toruń ihre Erfahrungen aus, wie Hagelschäden in Speisezwiebelbeständen zu bewerten sind. Bei der Begrüßung wies der Vorstandsvorsitzende der Concordia Polska, Pjotr Narloch, darauf hin, von welch großer Bedeutung die Versicherung von Speisezwiebeln in Polen ist: Mit einer Anbaufläche von rund ha sei sie eine der bedeutendsten Gemüsekulturen im Land. Der internationale Expertenkreis lobte das gelungene Seminar, das reichlich Raum bot, anhand praktischer Beispiele die Problematik in der Schadenregulierung zu erörtern und eigene Erfahrungen einzubringen. Michael Lösche Aufsichtsrat der Vereinigten Hagel Neue Mitglieder Auf ihrer diesjährigen Mitgliedervertreterversammlung am 19.Mai in Gießen haben die Delegierten der Vereinigten Hagel vier neue Aufsichtsratsmitglieder gewählt, nachdem deren Vorgänger im Amt aus Altersgründen satzungsgemäß ausgeschieden sind. 1. Carl Albrecht Bartmer, Landwirt aus Löbnitz a.d. Bode (Sachsen-Anhalt) Der 47-jährige Landwirt und DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer aus Löbnitz a.d. Bode (Sachsen-Anhalt) bewirtschaftet einen ha großen Ackerbaubetrieb. Nach Abitur, landwirtschaftlicher Lehre und dem Diplom der Agrarwissenschaften in Göttingen war er als Verwalter auf einem Saatzuchtbetrieb in Schleswig-Holstein tätig. 2. Adolf Lux, Landwirt aus Borken-Kerstenhausen Landwirtschafts- und Müllereimeister Adolf Lux aus Borken-Kerstenhausen wurde in Schrecksbach-Holzburg geboren, absolvierte die landwirtschaftliche Lehre und wurde 1974 Landwirtschaftsmeister übernahm er die Obermühle in Borken- Kerstenhausen und legte 1979 in München die Prüfung zum Müllermeister ab. Seit 1996 hat Lux den Vorsitz des Kreisbauernverbandes Schwalm-Eder e.v. inne. 3. Wolfgang Vogel, Landwirt aus Machern bei Leipzig Der Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes ev. und diplomierte Agraringenieur Wolfgang Vogel wurde in Altenburg geboren und war Vorsitzender der LPG Pflanzenproduktion Beiersdorf, deren Geschäfte er seit 1991 in Form der Bauernland GmbH Beiersdorf weiterführt. 4. Wolfgang Willersinn, Winzer aus Stadecken-Elsheim Der 48-jährige Winzermeister Wolfgang Willersinn hat 1982 den elterlichen Weinund Ackerbaubetrieb in Stadecken-Elsheim übernommen. Willersinn ist Mitglied im Winzermeisterprüfungsausschuss und im Vorstand des Rheinhessischen Weinbauverbandes.

20 20 Bezirksdirektion Stuttgart Prämienhochburg mit höchster Hagelgefahr v.l. Hermann Reinhardt, Sachbearbeiter - Udo Beck, Büroleiter - Richard Schaible, Sachbearbeiter - Christiane Braun, Chefsekretärin - Hans-Ulrich Eppler, Bezirksdirektor - Sabine Assenheimer, Sachbearbeiterin - Alexandra Schmid, Sachbearbeiterin - Susan Biffart, Sachbearbeiterin Teilzeit - Doris Maczewski, Sachbearbeiterin Das Team von Bezirksdirektor Hans-Ulrich Eppler betreut mit 14 hochmotivierten Außendienst- und acht Innendienstmitarbeitern sowie 830 nebenberuflichen Agenturen gut Mitgliederverträge. 224 Sachverständige gewährleisten eine zügige und absolut kompetente Schadenregulierung, die in diesem Jahr bereits schon am 26. Mai auf eine harte Bewährungsprobe gestellt wurde, als ein verheerender Hagelsturm vom Bodensee bis Memmingen ein flächendeckendes Bild der Verwüstung hinterließ. Traditionsgemäß stellt die für ganz Baden- Württemberg verantwortliche Bezirksdirektion die mit Abstand prämienstärkste Niederlassung der Vereinigten Hagel dar. Neben Bayern gilt sie aufgrund der langfristig betrachteten Nord-Süd-Steigerung der Hagelhäufigkeit als überdurchschnittlich hagelgefährdet. In keinem anderen Bundesland sind die Versicherungsdichte und insbesondere die Marktanteile der Vereinigten Hagel vergleichbar groß. Das Portfolio weist einen beachtlichen Anteil an sehr hagelempfindlichen Sonderkul- turen wie Obst, Wein, Gemüse, Hopfen und Tabak auf, welche einer entsprechend hohen Tarifierung bedürfen. Bereits im April 1997 ist die Bezirksdirektion Stuttgart aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt ins ca. 25 km nördlich gelegene Tamm umgezogen. Mit dem direkten Autobahnanschluss liegt Tamm sowohl für die Mitglieder als auch für Sachverständige und Vermittler in sehr verkehrsgünstiger Lage. Hans-Ulrich Eppler Leserforum Herausgeber: Konzept: Vereinigte Hagelversicherung VVaG, Wilhelmstraße 25, Gießen, Telefon , Fax: Internet: Dr. Bischoff PR, Kiel-Molfsee Haben sie Anregungen, Fragen oder Wünsche an uns? Dann lassen Sie uns das gerne wissen! Unsere -Adresse: Redaktion: Layout: Dr. Bärbel Bischoff (Leitung) Volker Lindloff, Freier Argrarjounalist Dr. Heinzbert Hurtmanns, Vereinigte Hagel Dr. Bischoff PR Fotos: Druck: Archiv Vereinigte Hagel Schott Druck, Kiel

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