Geld & Brief. Kapitalmarktausblick. Wie entsteht ein Börsenpreis? Das Magazin der Börsen Hamburg und Hannover Ausgabe 1 I

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1 Geld & Brief C Das Magazin der Börsen Hamburg und Hannover Ausgabe 1 I 2010 Kapitalmarktausblick 2010 Wie entsteht ein Börsenpreis?

2 2 inhalt S. 4 Kapitalmarkt ausblick 2010 S. 23 Aktuelle Themen zur S. 34 Wie entsteht ein Börsenpreis? Nachhaltigkeit Inhalt 3 Editorial 4 Märkte Kapitalmarkt ausblick Panorama Die Fondsvielfalt an der Börse Hamburg 8 Panorama Quartalsrückblick, Aktien 9 Panorama Fit for Finance Seminarreihe zur modernen Finanzierungstheorie 10 Panorama Quartalsrückblick, Renten 11 Rund um die Börse Rückblick Börsentage Aktie im Fokus H&R WASAG AG 14 Indizes HASPAX und NISAX: Ein bewegtes Jahr 16 Indizes Fondsindizes legen weiter zu 18 Hintergrund Der Kapitalmarkt Nachhaltigkeit Aktuelle Themen 24 Rund um die Börse Offene Immobilienfonds weiter im Fokus der Anleger 26 Rund um die Börse Beteiligungsangebote der Hannover Leasing stabil durch die Krise 28 Panorama Die Rolle der Deutschen Bundesbank am Markt für Bundeswertpapiere 30 Termine & Seminare 32 Literaturempfehlungen Neue Wirtschaftsbücher 34 Börsenlexikon Wie entsteht ein Börsenpreis? 35 Zitat 36 Impressum

3 Geld & Brief editorial 3 Editorial Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser, Dr. Sandra Lüth und Dr. Thomas Ledermann, Vorstand der Börsen AG es ist gerade einmal ein Jahr her, da überboten sich die Finanzexperten in ihren negativen Prognosen für das Jahr 2009 und es herrschte beinahe eine Art Endzeitstimmung an den Kapitalmärkten. Doch es kam anders. Im Aktien- und Rentenbereich konnten im Laufe des Jahres starke Kursanstiege verzeichnet werden. Auch für die Börsen Hamburg und Hannover ist das zurückliegende Jahr erfolgreich verlaufen. Nach Orderbuchstatistik, also ohne Mehrfachzählungen, wurden insgesamt rund 32 Mrd. Euro umgesetzt, 48 Prozent mehr als Somit konnte die Börsen AG den dritten Platz hinter Frankfurt und Stuttgart unter den deutschen Regionalbörsen behaupten. Ob sich der positive Trend in den Kursen auch in den kommenden zwölf Monaten an den Kapitalmärkten fortsetzen wird, ist natürlich ungewiss. Wir können Ihnen aber gewohnt kompetent ein breites Spektrum an Informationen bieten, damit Sie für Ihre anstehenden Investmententscheidungen bestens gewappnet sind. Blicken Sie mit uns voraus: Einen aktuellen Marktbericht sowie einen Ausblick auf das Jahr 2010 erhalten Sie auf den Seiten 4 und 5. Welche Entwicklungen zu berücksichtigen sind und welchen DAX-Stand die Mitglieder der Börsenräte in Hamburg und Hannover bis Ende des Jahres prognostizieren, erfahren Sie auf den Seiten Fundierte Informationen bieten wir Ihnen auch in unserem aktuellen Seminarprogramm. Freuen Sie sich auf kurzweilige und informative Seminare, in denen Ihnen unsere Experten kompetent und verständlich die wichtigsten Themen rund um die Wertpapieranlage erläutern. Die genauen Inhalte und Termine finden Sie auf Seite 31. Viel Vergnügen bei der Lektüre der aktuellen Ausgabe sowie viel Erfolg für Ihre Börsengeschäfte im Jahr 2010 wünschen Ihnen Dr. Thomas Ledermann Dr. Sandra Lüth

4 4 märkte Bernd Krampen, Norddeutsche Landesbank Girozentrale, Hannover Kapitalmarkt ausblick 2010 Während das Jahr 2007 für den Beginn der Finanzmarktkrise steht, 2008 für die Zuspitzung nach dem Lehman-Konkurs und das Jahr 2009 für das Übergreifen der Krise auf die Realwirtschaften, dürfte sich das Jahr 2010 als ein Jahr der langsamen Normalisierung der Geldpolitik und der moderaten konjunkturellen Stabilisierung, basierend auf der Erholung in den USA und vor allem in Asien, auszeichnen. Das Tal der Tränen dürfte durchschritten sein, von hohen Wachstumsraten sollte angesichts leicht steigender Zinsen, anhaltend hoher Arbeitslosenzahlen und einem beginnenden Sparzwang der öffentlichen Haushalte aber nicht ausgegangen werden. So wie die Volkswirtschaften weltweit in den Strudel der Finanz- und Wirtschaftskrise gerissen wurden, scheinen sie sich rascher wieder zu stabilisieren als von vielen erwartet. Hoffnung machen dabei die beiden asiatischen Schwergewichte China und Indien, die vergleichsweise gut durch die Krise kamen. Aber auch die USA präsentieren sich zum Jahresanfang 2010 stabiler als viele noch im Herbst 2009 befürchtet hatten. So ziehen die Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung wieder an und die Stimmungsindikatoren deuten auf eine anhaltende Erholungstendenz im verarbeitenden Sektor hin. Als Achillesferse ist in den USA zwar weiterhin der Arbeitsmarkt auszumachen, der den für die Gesamtwirtschaft wichtigen privaten Verbrauch belastet. Doch war bei der Beschäftigung zuletzt Licht am Ende des Tunnels auszumachen, so dass die USA mit einem zu erwartenden BIP-Wachstum von knapp 3 Prozent in 2010 klar auf dem Weg der Besserung sind. Diese erfreulichen Entwicklungen haben natürlich auch Implikationen für die Exportnation Deutschland, die besonders stark von dem Einbruch des Welthandels in Mitleiden-

5 Geld & Brief schaft gezogen wurde. Ausgehend von einer weltweiten Erholung des Handels wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt nach einem historischen Einbruch von 5 Prozent in 2009 wieder um 1,6 Prozent zulegen können. Komplett wettgemacht wird die katastrophale Entwicklung im Vorjahr damit aber noch lange nicht. Wenig Dynamik gibt es beim Konsum, der von einer zu erwartenden anhaltenden Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt noch weit in das Jahr 2010 belastet wird. Zwar ist zunächst noch mit Impulsen von den staatlichen Konjunkturprogrammen zu rechnen, doch erstens werden diese sukzessive auslaufen und zweitens stellen sich die Bürger bereits auf die notwendige Verringerung der Staatsschulden und damit einer zu befürchtenden höheren Steuerbelastung ein. Von einem massiven Trendwechsel ist beim Preisumfeld auszugehen. War das vergangene Jahr noch von negativen Inflationsraten geprägt, so wird in 2010 aufgrund der ölpreisbedingten Basiseffekte, der massiven Geldmengenausweitung und der anziehenden Nachfrage der Preisdruck zunehmen. So wird angesichts einer Inflation von etwa 3 Prozent in den USA die Federal Reserve handeln müssen, was die gesamte Zinsstrukturkurve parallel nach oben verschieben wird. Die EZB wird erst im zweiten Halbjahr mit moderateren Zinsanhebungen der US-Notenbank folgen, so dass die Entwicklung des Zinsspreads zwischen Euro und US-Dollar am kurzen Ende für den Greenback spricht. War das Jahr 2009 noch ein Jahr der überwiegend zu beobachtenden Euroaufwertung, sehen wir im Jahr 2010 eine Gegenbewegung beim Wechselkurs voraus. Wir erwarten den Euro in zwölf Monaten deutlich niedriger bei 1,32 USD. Den konjunkturellen Turnaround haben damit die Aktien märkte bereits frühzeitig eingepreist. Die Zeichen stehen gut, dass sich in diesem Jahr eine weitere Stabilisierung der Dividendenpapiere ergeben kann, da die konjunkturelle Ampel auf Gelb bis Grün steht. Allerdings muss auch immer wieder mit Gegenwind gerechnet werden: Erstens können jederzeit neue belastende Themen wie Dubai oder Griechenland wieder auf den Tisch kommen, wenngleich beide zuletzt für nur noch wenig Irritationen gesorgt haben. Zweitens wird derzeit überwiegend mit einer Erholung gerechnet, so dass sich auch mal Enttäuschungen in den Konjunktur- oder Unternehmenszahlen ergeben können. Die Luft für viele positive Überraschungen scheint derzeit nicht mehr so groß zu sein. Drittens haben sich Jahre mit anstehenden Leitzinsanhebungen zumeist nicht als ganz große Aktienjahre erwiesen. Auch steht in diesem Jahr noch die Rückführung der hohen Zentralbankliquidität an. Neue Probleme im Finanzsektor können den Markt immer wieder belasten. Insofern scheint ein moderater Optimismus angebracht, so dass zum Jahresende mit einem DAX-Stand bei Punkten zu rechnen ist. Aktienmarktentwicklung (DAX) und konjunkturelle Aussichten für Deutschland (ifo) % Index DAX (Jahresveränderung) ifo-geschäftserwartungen (rechte Skala) Quelle: Bloomberg

6 6 panorama Jan-Peter Dolff, Comgest Deutschland GmbH, Düsseldorf Die Fondsvielfalt an der Börse Hamburg Geld & Brief stellt in einer Serie jeweils einen der über an der Börse Hamburg gelisteten Fonds vor. Alle Porträts werden von den Unternehmen selbst verfasst und stellen keine Empfehlung dar. In dieser Ausgabe wird der Comgest Magellan präsentiert. Die vermeintliche Attraktivität der Schwellenländer gehört mittlerweile zum Allgemeinwissen des informierten Anlegers. In der Tat findet dort das Wachstum statt. Hätte man dort aber auch langfristig Rendite erzielen können? China ist in den letzten Jahren das Land mit den höchsten Wachstumsraten gewesen. So hat sich das Bruttosozialprodukt in den letzten zehn Jahren dort verzweieinhalbfacht. Nur leider hätte ein Anleger, der vor zehn Jahren beispielsweise in den MS- CI Golden Dragon Index investiert hat, bis heute kein Geld verdient. Eine sehr magere Rendite, wenn man berücksichtigt, dass man zwischenzeitlich auch mal Verluste in Höhe von 50 Prozent einstecken musste und gute Nerven brauchte. Für die globalen Schwellenländer sieht die Lage kaum anders aus: Auf Sicht von 15 Jahren hätte ein Anleger mit einer Investition in den MSCI Global Emerging Index (der Index mit der besten Rendite in diesem Zeitraum!) auch nur eine durchschnittliche jährliche Sparbuchrendite erzielt und das trotz der Kurserholung in den letzten 9 Monaten. Wirtschaftswachstum garantiert keine Börsenrendite. Hohe Kapitalzuflüsse in ein Schwellenland verführen zur ineffizienten Allokation von Kapital. Gerade in China ist es wichtiger, Arbeitsplätze zu schaffen als mit einem vertretbaren Risiko eine hohe Rendite auf das eingesetzte Kapital zu erzielen. Vincent Strauss Langfristige Werte können aber nur von Unternehmen geschaffen werden, die ein besonderes Produkt oder eine besondere Dienstleistung anbieten und die über einen dauerhaften Konkurrenzvorteil verfügen; Unternehmen, die in der Lage sind, dauerhaft gute Margen und einen Cash-Flow zu erzielen und ihr Kapital effizient einsetzen. Nur solche Unternehmen erzielen auf lange Sicht auch Rendite für den Anleger. Zu bedauern ist allein, dass es bisher nur wenige solcher Unternehmen in den Schwellenländern gibt. Seit mehr als 15 Jahren erforscht Fondsmanager Vincent Strauss im Auftrag der Pariser Fondsboutique Comgest für den Magellan-Fonds die Schwellenländer der Welt, um von solchen erfolgversprechenden Unternehmen zu profitieren. Damit währt seine Reise schon fünfmal länger als die erste Weltumseglung von 1519 bis 1522 durch die Seefahrer-Expedition um Ferdinand Magellan, der diese Reise leider nicht überlebte. Investoren, die Vincent Strauss von 1994 an bis heute begleitet haben, konnten eine durchschnittliche jährliche Performance von 9,01 Prozent p. a. verbuchen. Damit entwickelte sich der Magellan im Schnitt 5,77 Prozent p. a. besser als sein Vergleichsindex MSCl Emerging Markets nach Gebühren. Die erfolgreiche Auswahl von Einzel titeln stellt den Kern des langfristigen Erfolges dar. Dabei stellen wir uns vor jedem Kauf die gleiche

7 Geld & Brief Frage: Würden wir auch das ganze Unternehmen zu dem aktuellen Börsenkurs kaufen? Nur wenn diese Frage eindeutig mit Ja beantwortet werden kann, findet ein Titel Aufnahme in den Fonds. Bei Comgest orientieren wir uns nicht an der Zusammensetzung einer Benchmark. Einzig und allein das einzelne Unternehmen steht im Fokus unseres Denkens und Handelns. Weltweit stehen in den Schwellenländern etwa Unternehmen auf der Watch-List der Magellan-Fondsmanager. Diese Gesellschaften werden detailliert geprüft und regelmäßig besucht. Nur Unternehmen schaffen es schließlich bis in den Fonds. Meistens sind das Unternehmen mit einfachen Geschäftsmodellen wie JBS (der weltweit größte Schlachter mit zerlegten Rindern pro Tag) oder auch Natura der Marktführer für Kosmetik in Brasilien. Finanzwerte und andere zyklische Werte finden kaum Berücksichtigung gesucht wird vorhersehbares Wachstum. Allerdings bleiben die ausgewählten Unternehmen dann auch langfristig vertreten, die durchschnittliche Haltedauer liegt bei 4 5 Jahren. Der Anleger erhält mit dem Magellan damit die Möglichkeit in ein konzentriertes Portefeuille von profitablen Qualitätsunternehmen zu investieren. Die Benchmark spielt bei der Zusammensetzung keine Rolle. Das muss der Anleger wissen und auch aushalten können. So liegt der Fonds mit seinem vorsichtigen Ansatz in Marktphasen, in denen die Börse kurzfristig sehr stark steigt auch mal hinter der Benchmark so wie in 2005 oder Der Grundsatz der Fondsmanager lautet: Je volatiler die Anlageregion, desto defensiver das Portfolio. Langfristig hat das gut funktioniert, die Nerven der Anleger geschont und zu den besten Ratings der Agenturen geführt. So handeln Sie Investmentfonds an der Börse Hamburg Anleger, die sich günstige Konditionen beim Fondskauf und -verkauf sichern wollen, sollten nur eines tun: als Handelsplatz Börse Hamburg eingeben. Aber der Reihe nach. Zuerst sollten die Preise verglichen werden. Die entscheidende Vergleichszahl ist der Ausgabeaufschlag. Als Anleger schauen Sie bei Ihrer Direktbank nach, wie hoch der Ausgabeaufschlag ist. Dieser ist üblicherweise im Kaufpreis enthalten. Als Beratungskunde einer Bank oder Sparkasse fragen Sie Ihren Berater nach dem aktuellen Kaufpreis. Dann vergleichen Sie den Preis mit den Preisen des Fonds Ihrer Wahl an der Börse Hamburg unter Dort gibt es den Spread, also die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs. Für viele Fonds zahlen Anleger meist weniger als 0,5 % Spread an der Börse Hamburg. Wenn Sie sich für die Börse entschieden haben, brauchen Sie als Direktbank-Kunde nur noch Börse Hamburg als Handelsplatz einzugeben. Als Beratungskunde einer Bank oder Sparkasse sagen Sie Ihrem Berater, dass Sie Ihre Fonds an der Börse Hamburg kaufen möchten % Die fünf grössten Positionen 1. MTN Group 5,4 % 3. JBS SA 4,4 % 2. Taiwan Semiconductor 4,2 % 4. Bharti Airtel Ltd. 3,4 % 5. China Mobile 3,3 % Entwicklung des Comgest Magellan Comgest Magellan Stand: Stammdaten des Comgest Magellan ISIN: Benchmark FR WKN: FONDSWÄHRUNG: FONDSART: Stand: Euro Thesaurierend

8 8 panorama Matthias Franck, mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, Hannover Quartalsrückblick Aktien 4. Quartal 2009 Auch im 4. Quartal hielt sich der Aktienmarkt prächtig und beendete das Jahr mit 5.957,43 Punkten, nachdem er am Vortag das Jahreshoch von 6.026,69 erreicht hatte. Im Vergleich zum Vorjahr (4.973,07) hat er sich damit um 24 Prozent verbessert und das, obwohl die Finanzkrise alle Märkte kräftig durchgeschüttelt hat. Die Gründe sind schnell benannt: Zum einen haben die Notenbanken die Märkte mit Liquidität geradezu überschwemmt, um die Folgen der Finanzkrise abzumildern. Dies führte zu sinkenden Zinsen besonders im Geldmarkt- und Festgeldbereich. Diese Anlagen (Zinsen von unter 1 Prozent) wurden zunehmend unattraktiv und deshalb umgeschichtet, zum Teil in den Aktienmarkt. Zum anderen schürte die hohe Staatsverschuldung Inflationsängste. Sachwerte wie Gold, Immobilien und eben Aktien dienten als Sicherheitsersatz. Es steht sich auf mehreren Beinen einfach besser. Am 25. November 2009 kam der Markt dann doch ins Straucheln. Die Dubai-Krise lenkte für einen kurzen Moment das Augenmerk auf Risiken, die uns jederzeit die gute Stimmung verderben könnten. Auch die hohe Staatsverschuldung Griechenlands sorgte für Irritationen. Anfang Dezember waren dann auch diese negativen Faktoren vergessen und der DAX holte die Verluste innerhalb weniger Tage wieder auf. Aber die Anleger kauften dennoch nicht alles, was Ihnen angeboten wurde. Sie legten bei Neuemissionen eine gesunde Portion Skepsis an den Tag und reagierten reserviert. So ist es zu erklären, dass die geplanten Börsengänge von Hochtief Concessions (Bau) und des dänischen Solar- und Windkraftunternehmens Scan Energy mangels ausreichender Emissionserlöse abgeblasen werden mussten. Wie eng Erfolg und Misserfolg zusammenhängen wird deutlich, wenn man die Gewinner und Verlierer der letzten beiden Jahre herauspickt. Volkswagen war im Jahre 2008 mit einem Kursplus von 60 Prozent stärkster DAX-Wert, aber 2009 mit einem Abschlag von 70 Prozent größter Verlierer. Im Dezember 2009 wurden die VW-Stämme durch die eigenen Vorzugsaktien im DAX abgelöst. Infineon hat den entgegen gesetzten Weg eingeschlagen musste der Wert 88 Prozent Verlust hinnehmen und den DAX sogar für kurze Zeit verlassen. Im Jahre 2009 stieg dieselbe Aktie um sage und schreibe 350 Prozent und war damit natürlich der Jahressieger. Erleichterung und Hoffnung begleiteten den DAX seit dem März-Tief von 3.588,89 Punkten. Fast alle Experten der Bankenwelt sehen (natürlich) den DAX auch im Jahre 2010 moderat steigen. Insgesamt aber sind die Kurse der Realität weit vorausgeeilt und die Unternehmen müssen durch gute Geschäftszahlen erst noch beweisen, dass sie sich in dem rauen internationalen Fahrwasser erfolgreich behaupten können. Fundamentale Daten werden wieder die Oberhand gewinnen und Aktien mit hoher Dividendenrendite sind 2010 wohl die Favoriten der Anleger.

9 Geld & Brief Panorama 9 Fit for Finance Seminarreihe zur modernen Finanzierungstheorie Kaum ein Entscheidungsträger aus den Bereichen Finanzen, Banken und Asset Management kann darauf verzichten, die Erkenntnisse der modernen Finanzierungstheorie zu nutzen. Hier setzt die Seminarreihe Fit for Finance an: In fünf Modulen mit jeweils zwei Vorträgen werden Kern bereiche der Finanzierungstheorie anwendungsorientiert dargestellt. Inhalte werden verständlich aufbereitet, aber auch die Grenzen für deren Anwendung bewusst gemacht. Zielgruppe sind Mitarbeiter aus den Bereichen: Finanzen, Banken und Versicherungen Vermögensverwaltung und Asset Management Fachleute aus Finanzabteilungen von Unternehmen aller Branchen Wirtschaftsprüfer und Juristen Die genauen Seminarinhalte sowie alle weiteren Informationen finden Sie unter: Veranstaltungsort: Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, Hamburg Termine der fünf Module: Ein Modul besteht aus zwei Vorträgen. Es beginnt um 16:00 Uhr und endet um 19:30 Uhr. Die fünf Module können auch einzeln gebucht werden. Referenten: Prof. Dr. Wolfgang Drobetz, Lehrstuhl für Unternehmens- und Schiffsfinanzierung an der Universität Hamburg sowie Prof. Dr. Wolfgang Bessler, Professur für Finanzierung und Banken an der Universität Gießen Anmeldung: Frau Bettina Kourieh Universität Hamburg Lehrstuhl für Unternehmens- und Schiffsfinanzierung Tel.: , Fax: Teilnahmegebühren: 800 Euro für die gesamte Seminarreihe 700 Euro für Mitglieder des Finanzplatz Hamburg e. V. 200 Euro für 1 Modul mit jeweils zwei Vorträgen 180 Euro für Mitglieder des Finanzplatz Hamburg e. V. Der Börsenplatz macht den Unterschied: DAX -30-Aktien courtagefrei handeln bis Euro.

10 10 panorama RUBRIK Annette Weirauch, mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, Hannover Quartalsrückblick Renten 4. Quartal 2009 Die Folgen der schweren Finanzkrise sind am Rentenmarkt noch lange nicht überwunden, dies haben akute Geldnöte der Dubai World und das verheerende Haushaltsdefizit von Griechenland und Spanien allen Anlegern im 4. Quartal eindrucksvoll in Erinnerung gerufen. Die Emissionsflut an Unternehmensanleihen (engl. Corporate Bonds) ebbte in den letzten Handelswochen deutlich ab. Trotz der enormen Mittelaufnahmen der Staaten stand der Anleihemarkt 2009 voll im Zeichen der Industrieanleihen. Die Anlageklasse hat in ihrer Bedeutung einen Quantensprung vollzogen. Viele Faktoren sprechen dafür, dass sich dieser Trend fortsetzt. Das Emissions volumen der Firmenbonds (ohne Finanztitel) im Investment grade- Bereich erreichte im Jahr 2009 mit 297 Mrd. Euro ein Rekordniveau. Erst im Oktober öffnete sich das Segment der hochverzinslichen Unternehmensanleihen (High-Yield Bonds = Rating mit BB bzw. Ba1 oder schlechter). Der Baustoffhersteller Heidelberg Cement brachte gleich drei Anleihetranchen im Gesamtumfang von 2,5 Mrd. Euro an die Börse. Experten rechnen damit, dass das Emissions volumen der Hochprozentigen in diesem Jahr bis zu 30 Mrd. Euro erreichen könnte. Die Krise fordert weltweit immer wieder weitere Ausgaben zur Stützung der Konjunktur und reißt damit immer größere Haushaltslöcher. Das lässt sich nur mit weiteren Schulden bewerkstelligen. Allein in den letzten drei Tagen vor Silvester wurden in den USA Staatsanleihen im Wert von 110 Mrd. Dollar an den Kapitalmarkt gebracht. Das war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das neue Jahr. Der Bund kündigte im neuen Emissionskalender für 2010 eine Neuverschuldung von 343 Mrd. Euro (VJ: 329 Mrd. Euro) an, so viel wie nie zuvor. Die jüngste 10-jährige Bundesanleihe rentierte zum Jahresende mit 3,39 Prozent (VJ: 2,95 Prozent). Anfang Dezember leitete die Europäische Zentralbank den Rückzug aus den unkonventionellen Maßnahmen zur Bekämpfung der Finanzkrise ein. Sukzessive werden die mehrmonatigen Refinanzierungskredite eingestellt. Nach dem 31. März 2010 soll es keine Sechsmonatstender mehr geben. Die extrem expansive Geldpolitik soll aber bis weit in das laufende Jahr beibehalten werden. Das heißt, der Leitzins wird auf dem historisch niedrigen Niveau von 1 Prozent bleiben.

11 Geld & Brief rund um die börse 11 Rückblick Börsentage 2009 Einen Besucherandrang wie nie erlebten die norddeutschen Börsentage im Jahr Rund Besucher in Hamburg und in Hannover informier ten sich umfassend zu den verschiedenen Bereichen der Geldanlage und der priva ten Vorsorge. Auch in diesem Jahr dürfen Sie sich wieder auf die Börsentage freuen: 25. September 2010, Börsentag Hannover 06. November 2010, Börsentag Hamburg HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Das Gewinnspiel auf den Börsentagen in Hamburg und Hannover sorgte wieder für viel Freude und Spannung Wir gratulieren den Gewinnern! C. Bertram, Wedemark J. Dueball, Hannover J. Mehlert, Hamburg M. Pietrzyk, Hamburg D. Stahlmann, Bad Oeynhausen M. Zehner, Hamburg

12 12 aktie im fokus H&R WASAG AG: Chemisch-pharmazeutisches Geschäftsfeld besetzt im Bereich der rohölbasierten Spezialitäten attraktive Nischenmärkte In Aktie im Fokus werden börsennotierte Unternehmen aus Norddeutschland vorgestellt, um Anlegern eine Orientierung zu bieten. Alle Porträts werden von den Unternehmen selbst verfasst und stellen keine Empfehlung dar.

13 Geld & Brief Rückblick Die Geschichte der H&R WASAG AG reicht bis in das Jahr 1919 zurück. Zu dieser Zeit begann die Hamburger Firma Hansen & Rosenthal mit dem Handel von Wachsen und Vaselinen. Von Anfang an bezog sie einen Teil ihrer Produkte von einer Spezialitätenraffinerie im emsländischen Salzbergen. Als diese Raffinerie Anfang der 90er Jahre hohe Verluste schrieb, plante die damalige Eigentümerin, die BASF- Tochter Wintershall, die Schließung der Raffinerie. Doch es sollte anders kommen: Herr Nils Hansen entschloss sich mit Partnern, diese Raffinerie zu übernehmen. Im Anschluss gelang es, durch strenges Kostenmanagement und die Konzentration auf margenstarke Nischenprodukte die Raffinerie in die Gewinnzone zurückzuführen. Im Jahr 2001 erfolgte dann die Fusion mit der WASAG Chemie AG, die ein Kunststoffgeschäft und den mittlerweile veräußerten Explosivstoff bereich in den Konzern einbrachte. Der bisher größte Wachstumsschub in der rasanten Unternehmensentwicklung gelang dann im Jahr 2004 durch die Übernahme der Spezialitätenraffinerie der BP im Hamburger Hafen. Branche & Strategie Im Geschäftsjahr 2008 durchbrach der H&R WASAG Konzern erstmals die magische Umsatzschwelle von 1 Mrd. Euro. Der Geschäftsbereich Chemischpharmazeutische Rohstoffe mit seinen beiden inländischen Raffinerien sowie zahlreichen Konversionsanlagen im europäischen Ausland und Übersee leistete hierzu einen Umsatzanteil von über 95 Prozent. In den Raffinerien wird der sogenannte Atmosphärische Rückstand verarbeitet. Bei dem Einsatzstoff handelt es sich um einen Rückstand der Rohöldestillation, der in jeder Kraftstoff raffinerie anfällt. Hieraus werden in den Raffinerien neben Grundöl, dem Ausgangsmaterial zur Schmierstoffherstellung, zahlreiche Spezialitäten hergestellt. In diesem Bereich besetzt die H&R WASAG AG attraktive Nischenmärkte und beliefert mehr als 100 Industrien mit über 800 rohölbasierten Spezialitäten. Eine besonders interessante Spezialität sind die sogenannten Weichmacher, die ihren Einsatz zum größten Teil in den Kautschukmischungen von PKW-Reifen finden. Aufgrund einer EU-Gesetzesinitiative dürfen ab dem 1. Januar 2010 nur noch besonders umweltverträgliche, sogenannte Kennzeichnungsfreie Weichmacher von der Autoreifenindustrie verwendet werden. Für die Herstellung dieser modernen Weichmachergeneration besitzt der chemisch-pharmazeutische Geschäftsbereich eine hohe Expertise. Weitere wichtige Produktgruppen des Bereichs sind edle Paraffine und hochreine Weißöle. Die restlichen 5 Prozent des Konzernumsatzes steuert der Kunststoffbereich bei, der hochpräzise Kunststoffteile und die dazugehörigen Formen herstellt. Durch den hohen Diversifizierungsgrad des chemisch-pharmazeutischen Geschäftsbereichs, sowohl auf Produkt- als auch auf Kundenebene, ist die H&R WASAG AG bis jetzt gut durch die Krise gekommen. Die Menge an abgesetzten Hauptprodukten ging in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres lediglich um 3,5 Prozent zurück. Das EBITDA konnte im selben Zeitraum gar um 12,1 Prozent auf 51,0 Mio. Euro gesteigert werden. Ausblick Die Zeichen stehen bei der H&R WASAG AG getrieben vom chemischpharmazeutischen Bereich weiter auf Wachstum. Dafür werden in den kommenden zwei Jahren circa 55 Mio. Euro für die Errichtung einer Entasphal tierungsanlage in der Hamburger Raffinerie investiert. Mit dieser Anlage soll ein im Produktionsprozess anfallender Rückstand in höherwertige Bestandteile veredelt werden, was ab 2012 zu weiter steigenden Erträgen führen wird. Darüber hinaus plant die H&R WASAG AG, ihre Internationalisierungsstrategie weiter fortzusetzen, um noch stärker an den hohen Wachstumsraten der Schwellenländer, insbesondere in Asien, zu partizipieren. Kennzahlen zum H&R WASAG-Konzern Umsatz EBITDA Bilanzsumme (30.09.) Eigenkapital (30.09.) 544,9 Mio. Euro 51,0 Mio. Euro 459,8 Mio. Euro 176,5 Mio. Euro Mitarbeiter (30.09.) 1.319

14 14 indizes 285 % 285 HASPAX NISAX20 DAX Stand: HASPAX und NISAX: Ein bewegtes Jahr Die seit dem zweiten Quartal 2009 anhaltende positive Entwicklung von HASPAX und NISAX spiegelt die Stärke der norddeutschen Werte wider. Beide Indizes zeigten sich gut erholt. Auf eine Fortsetzung dieses Trends bleibt zu hoffen.

15 Geld & Brief Die Kursentwicklung vom I. bis IV. Quartal 2009 Die 20 Aktien des NISAX WKN Unternehmen Kurs am Kurs am Veränderung in % Berentzen-Gruppe AG 1,55 2,71 74, CeWe Color Holding AG 13,90 22,08 58, Continental AG 29,82 36,46 22, Delticom AG 12,80 27,36 113, Deutsche Immobilien Holding AG 1,09 1,50 37, Einbecker Brauhaus AG 13,90 12,30 11,51 A0MVLS EnviTec Biogas AG 14,90 12,65 15, H & R WASAG AG 11,19 14,90 33, Hannover Rückversicherung AG 23,09 33,00 42, Höft & Wessel AG 2,62 3,50 33, KWS SAAT AG 108,92 119,30 9, LPKF Laser & Electronics AG 2,01 4,94 145,77 A0JBPG PNE Wind AG 1,98 1,80 9, Salzgitter AG 55,93 68,50 22, Sartorius AG 8,48 15,50 82,78 SYM999 Symrise AG 9,96 15,02 50,80 TUAG00 TUI AG 8,16 5,84 28, Viscom AG 2,80 3,50 25, Volkswagen AG 252,15 76,57 69,63 Die 25 Aktien des HASPAX WKN Unternehmen Kurs am Kurs am Veränderung in % A0LD2U alstria office REIT AG 5,00 7,53 50, Aurubis AG 29,08 30,16 3, Axel Springer AG 50,48 76,05 50, Beiersdorf AG 42,62 46,13 8, Bijou Brigitte mod. Access. AG 83,37 116,80 40, comdirect bank AG 6,22 6,50 4, Conergy AG 1,06 0,66 38, Deutsche EuroShop AG 24,49 23,69 3, Drägerwerk AG & Co. KGaA 26,69 29,85 11, EUROKAI KGaA 27,01 27,65 2, Evotec AG 0,77 2,13 176, Fielmann AG 46,21 50,98 10,32 A0S848 Hamburger Hafen u. Logistik AG 24,37 26,41 8, Hawesko Holding AG 19,14 20,32 6,17 A0D9Y9 HCI Capital AG 1,71 1,31 23, Jungheinrich AG 9,36 13,31 42, Marseille-Kliniken AG 7,26 4,45 38, MPC Münchmeyer Peters.Cap.AG 8,65 4,32 50,06 A0D655 Nordex AG 10,54 10,44 0, REpower Systems AG 119,15 126,00 5, Rofin-Sinar Technologies Inc. 15,62 16,42 5, TAG Immobilien AG 2,08 4,36 109,62 VTG999 VTG AG 7,75 11,41 47,23 XNG888 XING AG 27,01 30,13 11,55

16 16 Indizes % FOXX20 Welt FOXX20 Europa Januar 2006 Januar 2007 Januar 2008 Januar Fondsindizes legen weiter zu Stand: FOXX20 Europa und FOXX20 Welt setzten Ihren Aufwärtstrend zum Jahresende fort. Kann dieser Schwung auch mit ins Jahr 2010 genommen werden? FOXX20 Europa und FOXX20 Welt wurden 2006 von der Börse Hamburg in Kooperation mit der Feri EuroRating Services AG, Bad Homburg, aufgelegt und etablierten sich als populäre Indikatoren bei Fondsmanagern. Die 20 Aktienfonds des FOXX20 Welt WKN Fonds Aberdeen Global-Wld Equity Fund Astra-Fonds A0DP5W Carmignac Investissement FCP A 0 B K Z L CarnegieFund FCP-Worldwide DekaStruktur: 2 ChancePlus DJE Dividende & Substanz DWS AKKUMULA FMM-Fonds Global Advantage Major Markets GLG Inv.-Performance Fund JPMorgan-Global Focus Fund A 0 J D 7 E Long Term Inv. FD(SIA)-Classic M & G International Growth Fund M & G Global Basics Sarasin Inv.-EquiSar-Global Star Cap SICAV Starpoint Threadneedle Global Select UniGlobal UniValueFonds: Global VERI-VALEUR Fonds Die 20 Aktienfonds des FOXX20 Europa WKN Fonds Allianz RCM Vermögensb. Europa Allianz RCM Wachstum Europa BGF European Fund A0DKM6 Carmignac Portf.-Grande Europe Cazenove Intl-Pan Europe DWS Invest European Equities DWS Top 50 Europa Fidelity Fds-Europ. Growth Fd Fr. Templeton Mutual European Goldman Sachs Europe CORE GAM Star European Equity INVESCO Pan Europ. Structured JPMorgan-Europe Dynamic Fund JPMorgan-Europe Strategic Gwth A0B91Q MainFirst avant-garde Stock MEAG EuroInvest MFS Meridian European Equity Fund UBS (Lux) Eq.Fd Europ.Opport UniDynamicFonds : Europa Vontobel-European Value Equity Stand: Stand: Nähere Informationen unter

17 rund um die börse Der Börsenplatz macht den Unterschied: Für Sparexperten: Fondshandel in Hamburg ohne Ausgabe Aufschlag. Nutzen Sie die Vorteile des Fondshandels an der Börse Hamburg: beste Preise ohne Ausgabeaufschlag, einfache Ausführung ohne Mindestanlagesumme und flexible Reaktion auf Marktbewegungen durch Preislimits. So ist jede Order ein kleiner Anlageerfolg denn Sie sparen bares Geld. Einfach bei der Haus- und Online-Bank mit der Orderaufgabe den Börsenplatz Hamburg wählen. Werden auch Sie Sparexperte:

18 18 hintergrund Dr. Friedhelm Steinberg Präsident der Börse Hamburg Jürgen Kösters Ehrenpräsident der Börse Hannover Uwe Borges Vorsitzender der Geschäftsleitung der Commerzbank AG, Hamburg Frank Brockmann Mitglied des vorstandes der hamburger Sparkasse 1.) Wir stehen vor einem sicher nicht einfachen Jahr, selbst wenn das wirtschaftliche Tal verlassen ist und die Finanzkrise inzwischen beherrschbar erscheint. Mit den Folgen beider Ereignisse werden wir auch 2010 zu kämpfen haben. Die konjunkturelle Wegstrecke wird trotz leichter Aufwärtstendenzen holprig bleiben, bevor es zu dem erwünschten, sich selbsttragen den Aufschwung kommt. Die Arbeitslosen-Zahlen werden belasten. Die Gewinne der Unternehmen werden moderat steigen, da diese ihre Kosten-Hausaufgaben gemacht haben. Die Liquidität wird weiterhin reichlich vorhanden sein, obwohl die Notenbanken vorsichtig mit tendenziell den Zins erhöhenden Maßnahmen gegensteuern werden. Mit ihrer sprudelnden Liquidität haben die Märkte die Aufwärtsentwicklung von Konjunktur- und Unternehmensgewinnen merkbar vorweggenommen. Sie sind nach dem Schock der Vergangenheit anfällig für Überraschungen. Unsicherheit führt erfahrungsgemäß zu mehr Volatilität. 2.) Daher erwarte ich das Dax-Barometer in einer Range zwischen und Punkten. Zum Jahresende jedoch eher bei 6.200, es sei denn, dass sich die Konjunkturrichtung 2011 noch stärker aufhellt. Man muss daher seine Wertpapieranlagen auch 2010 genau im Auge behalten. 1.) Die konjunkturelle Erholung setzt sich im laufenden Jahr zwar weiter fort, aber mit sehr begrenzter Dynamik. In der zweiten Jahreshälfte wird die in den kommenden Jahren notwendige Rückführung des übermäßigen Budgetdefizits stärker in das Bewusstsein der Marktteilnehmer rücken. Außerdem haben die Aktienmärkte das moderate wirtschaftliche Wachstum in Europa bereits zu einem großen Teil vorweggenommen. Zudem leiden die Märkte nach wie vor unter der Risikoaversion der Investoren. Dennoch sprechen die aktuelle Bewertung und die fehlenden Anlagealternativen für ein eng limitiertes Engagement in deutsche Aktien. Dazu bedarf der Anleger der Beratung seiner Bank oder Sparkasse. 2.) Bei hoher Volatilität wird der DAX Ende 2010 zwischen und Punkten liegen, eher am oberen Rand. 1.) Nach 1967 (DAX plus 49 %), 1975 (+ 40 %), 1982 (+ 14 %), 1993 (+ 47 %) und 2003 (+ 37 %) wird auch 2009 das sechste Rezessionsjahr in Deutschland seit 1960 überdurchschnittliche Kursgewinne bringen. Für den Dezember und für den Beginn von 2010 erwarten wir eine weitere Erholung der Aktienmärkte. Die Investoren sollten mehr und mehr Anzeichen finden, dass die Ängste vor einem erneuten Konjunkturrückschlag übertrieben sind. Mit einer stetigen Verbesserung der Konjunkturperspektiven erwarten wir, dass ab dem Frühjahr Spekulationen über erste Leitzinserhöhungen von EZB und Fed die Aktienmärkte beherrschen werden. Den Beginn der Leitzinserhöhungen sehen wir im Sommer. Im Anschluss wird es unserer Meinung nach vor allem von der Reaktion der Bondmärkte abhängen, die jedoch nur mit leicht steigenden Renditen auf den Zins-Politikwechsel der Notenbanken reagieren. 2.) Der DAX sollte nach einem positiven Start in 2010 im Frühjahr in eine volatile Seitwärtsbewegung übergehen. Zum Jahresende sehen wir ihn in einem Korridor zwischen und ) Wir gehen von einem zweigeteilten Jahresverlauf aus. Während sich anfänglich für Anleihen und Aktien positive Entwicklungen zeigen, dürften die Belas tungen für lang laufende Anleihen über den gesamten Jahresverlauf überwiegen, während Aktien als eindeutige Gewinner das Jahr 2010 für sich entscheiden. 2.) Bei bis Punkten.

19 Geld & Brief Dr. Bernd Drouven Vorsitzender des Vorstandes der Aurubis AG Rainer Franke Leiter der Niederlassung Hannover Merck Finck & Co, Privat BAnkiers Gisbert Fuchs Mitglied des Vorstandes der Hannoversche Volksbank eg Bernd Günther Vorsitzender des Aufsichtsrates der H&R WASAG AG 1.) Ich gehe von einer weiteren wirtschaftlichen Erholung im kommenden Jahr aus. Diese wird moderat sein, also nicht unbedingt die Rekordwerte des Jahres 2008 erreichen. Für die Aktienkurse sehe in dementsprechend ebenfalls eine Fortsetzung des positiven Trends, die durch eine zwischenzeitliche Konsolidierung unterbrochen werden könnte. 2.) Bei bis Punkten. 1.) Grundsätzlich sehen wir weiteres Aufwärtspotenzial an den wichtigsten Aktienmärkten. Die besseren Konjunkturnachrichten, zusammen mit der unverändert hohen Liquidität und extrem niedrigen Zinsen, stellen ein positives Umfeld für Aktien dar. 2.) Bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine Prognose für den DAX Ende 2010 abzugeben, ist natürlich extrem schwierig. Meiner persönlichen Einschätzung nach wird der DAX Ende 2010 zwischen und Punkten stehen. Für das Wirtschaftsjahr 2010 erwarten wir insgesamt nach einem erfreulichen Start in der zweiten Jahreshälfte eine Verlangsamung der Dynamik. 1.) In einem sehr unsicheren konjunkturellen Umfeld erwartet die Hannoversche Volksbank starke Marktbewegungen, die die Nerven der Anleger auf eine harte Probe stellen werden. Dabei werden sich auch günstige Einstiegs chancen bieten, die genutzt werden sollten, denn zum Jahresende erwarten wir eine positive Performance des DAX. 2.) Zum Jahresende halten wir einen DAX zwischen und Punkten für möglich. 1.) Die niedrigen Festgeldzinsen und Anleihezinsen werden Anleger in die Aktien werte treiben. Die hohe Liquidität des Marktes lässt den DAX der wirtschaftlichen Entwicklung vorauslaufen. 2.) Den DAX erwarte ich Ende 2010 bei Punkten. Der Kapitalmarkt 2010 Wie entwickelt sich das aktuelle Börsenjahr? Geld & Brief bat die Börsenrats mitglieder der Börsen Hamburg und Hannover um eine Prognose für das Jahr Im Fokus standen dabei zwei Fragen: 1.) Wie werden sich die Aktienkurse 2010 entwickeln? 2.) Wo steht der DAX Ende 2010?

20 20 hintergrund Rolf Hunck Vorsitzender des Vorstandes der Harold A. und Ingeborg L. Hartog-Stiftung Dr. Heinrich Jagau Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Hannover Ulrich Leitermann Mitglied des vorstandes der SIGNAL IDUNA Gruppe Detlef Lübbe Mitglied des Vorstandes der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG 1.) Ich gehe davon aus, dass 2010 der DAX sehr volatil sein wird und im ers ten Halbjahr bis noch Potential hat. 2.) Zum Jahres ende sehe ich den DAX eher auf dem heutigen Niveau. Die Schwankungsbreite des Daxes im Jahre 2010 habe ich angegeben mit , das heißt Rückschläge bis sind bei außergewöhnlichen Entwicklungen durchaus möglich. 1.) Nach einem erfreulichen Jahresabschluss 2009 erwarten wir, dass sich die deutschen Blue Chips in einer Range von bis Punkten seitwärts entwickeln werden. Für steigende Notierungen sprechen zunächst die voranschreitende konjunkturelle Stabilisierung rund um den Globus, die sich in den Unternehmensbilanzen spürbar positiv bemerkbar machen sollte, aber auch die hohe Liquidität in den Märkten; insbesondere bei institutionellen Investoren. Skepsis rufen die markanten Kurssteigerungen in 2009 hervor. Offen ist, ob die Unternehmensgewinne tatsächlich den hohen Erwartungen gerecht werden, zumal das Auslaufen der fiskalischen Impulse wie auch die schwache Verfassung des Arbeitsmarktes die Güterund Dienstleistungsnachfrage bremsen und so zu einem holprigen Konjunkturverlauf führen wird. Je nach dem, auf welche Nachrichten sich die Börsianer stärker fokussieren, werden sich die Notierungen in Richtung der oberen oder der unteren Range bewegen. 1.) Aufgrund des niedrigen Zinsumfeldes und der vorhandenen Liquidität können wir uns zum Jahresauftakt (in den ersten Wochen/Monaten) einen freundlichen Aktienmarkt vorstellen. Mit möglichen Signalen der Notenbanken, die Zinspolitik zu ändern, oder infolge negativer Konjunkturdaten dürfte sich das Umfeld für Aktien dann jedoch eintrüben. Dies bedeutet, im Jahresverlauf erwarten wir Rückschläge. 2.) Unter dem Strich dürfte mit Aktien 2010 damit vielleicht gerade einmal die Dividendenrendite zu erzielen sein und der DAX das Jahr im Bereich bis Punkten beenden. 1.) Die erweiterte Liquidität ab Ende März 2009, ließ den DAX um circa 60 Prozent steigen. Als ergänzende Kursstütze erwies sich der Zinsspread zum US Dollar, der Carrytrader in den Euroraum investieren ließ. Natürlich werden wir immer wieder Überraschungen (Dubai krise) erleben, die den DAX und andere Märkte durchschütteln können. Die Notenbanken werden aber auch in 2010 den Märkten billiges Geld zur Verfügung stellen, so dass institutionelle Anleger die Aktie als Alternative zum Anleihemarkt bevorzugen könnten. 2.) Vor diesem Hintergrund sehe ich den DAX unter großen Schwankungen per Ende 2010 bei bis Punkten. 2.) Die Sparkasse Hannover prognostiziert ein Niveau von Punkten.

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