Wer sind die Mädchen, die Ihr T-Shirt nähen? CARE-Pakete helfen weltweit!

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1 Wer sind die Mädchen, die Ihr T-Shirt nähen? CARE-Pakete helfen weltweit!

2 Textilarbeiterinnen in Bangladesch: Große Hoffnung hartes Los! Aufgrund der Verfügbarkeit billiger Arbeitskräfte spielt die Textil industrie in Bangladesch eine sehr wichtige Rolle. Die Erzeugnisse werden meist exportiert vorwiegend nach Europa und in die USA. 76 % aller Devisen- Einnahmen kommen aus dem Textilexport. Größtenteils sind es Frauen und Mädchen, die unter menschenunwürdigen Bedingungen in den Fabriken arbeiten. 60 % der Arbeiterinnen sind unter 25 Jahre alt. Die meisten haben keine richtigen Arbeitsverträge. Es gibt kaum adäquate Sicherheitsstandards am Arbeitsplatz. Die Arbeit ist körperlich sehr anstrengend, Kopfschmerzen und Atemwegserkrankungen sind häufig. CARE setzt sich dafür ein, den Rechten der Textilarbeiterinnen Gehör zu verschaffen, ihre Arbeits- und Lebensbedingungen zu verbessern, ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen und sie vor Gewalt zu schützen.

3 Bangladesch: Infos Bangladesch ist eines der ärmsten und gleichzeitig eines der dichtest besiedelten Länder der Welt. Es ist etwas kleiner als zweimal Österreich, hat aber 160 Millionen Einwohner. Deshalb haben die immer häufiger auftretenden Überschwemmungen auch so verheerende Folgen. In der Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben zieht es viele Menschen in die Stadt. Das Leben hier ist sehr hart und sexuelle Übergriffe auf Frauen häufig. Dennoch sind die Menschen stolz, dass sie ihr eigenes Einkommen verdienen und damit ihre Familien und die Angehö rigen im Dorf versorgen können. Sabina, das Mädchen, das Ihr T-Shirt näht! Sabina, 17, ist eines der vielen Mädchen, das in Dhaka arbeitet. Ihre Hände sind zwei der ins gesamt acht Millionen in Bangladesch, die unsere Kleidung nähen. Tag für Tag. Oft zehn bis zwölf Stunden täglich. Wir haben Sabina begleitet in die Arbeit, nach Hause in einen der Slums von Dhaka und in ihr Heimatdorf. Hier ist ihre Geschichte. Sabina arbeitet seit sie 13 ist in einer Textilfabrik in Dhaka, um ihrer Familie das Überleben zu sichern.

4 In Österreich würde Sabina noch zur Schule gehen, in Bangladesch arbeitet sie seit Jahren in der Fabrik. 60 Stunden Arbeitswoche und mehr... Mein Name ist Sabina und ich bin 17 Jahre alt. Ich komme aus Siro Biro, einem kleinen Dorf im Norden von Bangladesch. Meine Familie ist sehr arm. Wir haben keine Felder und mein Vater arbeitete als Tagelöhner. Als er krank wurde, hatten wir nicht mehr genug zu essen für meinen kleinen Bruder, meine jüngere Schwester und mich. So ging ich nach Dhaka um Arbeit zu finden. Meine Tante war auch dort. Sie arbeitete in einer Textilfabrik. Seit vier Jahren bin ich Hilfsarbeiterin in einer Textilfabrik. Das Geld, das ich verdiene, gebe ich meiner Familie. Ich mag meine Arbeit, aber manchmal sind die Bedingungen sehr hart. Manche von uns essen nicht genug und wir dürfen nicht nach Hause gehen auch wenn wir offensichtlich krank sind. Vor rund einem Jahr hat sich unsere Situation deutlich verbessert: Dank der Hilfe von CARE nehme ich jetzt an einem Nähkurs teil. Wenn ich mit dem Kurs fertig bin, kann ich zur Näherin aufsteigen. Als Hilfsarbeiterin verdiene ich bis Taka im Monat. Das sind rund 25 bis 30 Euro. Als Näherin bekomme ich Taka, also ungefähr 45 Euro. Damit kann ich meine Familie viel besser unterstützen! Näh-Kurs Mit einem Nähkurs können die Mädchen von der Hilfsarbeiterin zur Näherin aufsteigen!

5 ... trotzdem leben wir in Armenvierteln. Seit ich in Dhaka bin, wohne ich in Mullar Busti, einem Slum. Er ist ganz in der Nähe der Fabrik, in der ich und die meisten der Mädchen dort arbeiten. Ich teile mir ein kleines Zimmer mit meiner Tante und meiner Cousine Lucky. Sie arbeiten auch in der Fabrik. Im Slum ist es sehr schmutzig: Überall liegt Müll und es gibt nur wenige Plumpsklos. Trotzdem ist das Zimmer so teuer, dass es sich keiner von uns alleine leisten könnte. Über diese Brücke gelangt man in das Armenviertel, wo Sabina seit vier Jahren wohnt. Am Anfang war es sehr schwer für mich, hier zu sein. Ich habe sehr viel geweint und hatte oft große Angst. In den Gassen ist es öfters unangenehm, immer wieder gibt es Übergriffe auf Frauen und Mädchen. Im CARE-Projekt haben wir gelernt, uns gemeinsam zu wehren und selbstbewusster zu werden. Drei Mal pro Woche trifft sich die von CARE geleitete Solidaritätsgruppe in unserer Nähe. Obwohl wir uns spät abends nach einem langen Arbeitstag treffen, freuen wir uns sehr darauf und sind voll bei der Sache. Wir lernen über unsere Rechte und wie wir die Hürden für uns junge Frauen über winden können. Wir machen Rollenspiele und bekommen gezeigt, wie wir unsere Rechte besser verteidigen können. Hier stellen wir eine Situation zwischen Fabriksaufseher und Näherin dar. Frauen & Mädchen stärken Das CARE-Persönlichkeitstraining stärkt die Frauen und Mädchen in ihrem Auftreten!

6 Nepal Buthan Indien Siro Biro BANGLADESCH Dhaka Golf von Bengalen Myanmar In meinem Dorf ist alles anders! Wenn Sabina ihre Familie in ihrem Dorf Siro Biro besucht, freut sie sich ganz besonders auf ihre Mutter. Das Schönste für mich ist, wenn ich meine Familie zuhause in unserem Dorf besuche. Alle freuen sich sehr und ich sehe, wie meiner Mama das Herz aufgeht. Anfangs war es sehr schwer, denn ich kann meine Familie nur einmal im Jahr besuchen. Auch Telefon gab es keines. Seit zwei Jahren können wir aber telefonieren und so ist das Heimweh nicht so groß. Meine Geschwister und ich sehen uns leider viel zu selten. Als ich weg gegangen bin, waren sie noch sehr klein und jetzt sehen wir uns nur einmal im Jahr. Meine Schwester ist erst 14 Jahre alt und schon seit drei Monaten verheiratet. In unserer Solidaritätsgruppe diskutieren wir auch über die frühe Verheiratung von Mädchen. Sie können keine Ausbildung machen und frühe Schwanger schaften sind problematisch. Meine Mutter möchte, dass ich auch bald heirate. Doch ich möchte noch warten und meine Ausbildung zur Näherin fertig machen. Ich möchte arbeiten und Geld sparen, damit ich mir ein Zuhause schaffen kann. Ich möchte meine Familie aus eigener Kraft erhalten können und meine Kinder in die Schule schicken. Mit einer Ausbildung ist vieles leichter. Alphabetisierung Im Alphabetisierungs-Kurs lernen Frauen und Mädchen, die nie in der Schule waren, lesen und schreiben!

7 Liebe Spenderin, lieber Spender! Bitte unterstützen Sie die Mädchen in Bangladesch, die unsere Kleidung nähen! Ich kenne die Situation der Textilarbeiterinnen, doch es ist für mich immer wieder sehr eindrucksvoll, mit welcher Willenskraft und Stärke sie ihre Zukunft gestalten. Wir von CARE Österreich haben Sabina einige Tage lang begleitet und über ihre Geschichte eine spannende Dokumentation gedreht. Diesen Film werden wir am 12. Juni in Wien präsentieren. Im Herbst wird er auch in den Bundesländern gezeigt. Sie können den Film auf DVD ab einer Spende von 40 Euro bei uns bestellen. Telefonisch unter 01/ , per oder mit nachfolgender Antwortkarte. Der Erlös kommt Mädchen wie Sabina zugute. Herzlichen Dank! Ihre Dr. Andrea Wagner-Hager Geschäftsführerin CARE Österreich ANTWORTKARTE Hier abtrennen per Fax: 01/ per Post: CARE Österreich Lange Gasse 30/ Wien Ja, ich habe eine Spende von 40 Euro oder mehr getätigt und möchte gerne den Film über die Textilarbeiterinnen in Bangladesch bestellen! Bitte schicken Sie mir die DVD an folgende Adresse: Anrede, Titel, Name Straße, Hausnummer, Stiege, Türnummer Telefon

8 Helfen Sie nachhaltig mit einem CARE-Paket! Sie entscheiden, wie Sie helfen: Näh-Kurs Mit einem Nähkurs können Frauen und Mädchen von der Hilfsarbeiterin zur Näherin aufsteigen! Frauen & Mädchen stärken In den Solidaritätsgruppen lernen Mädchen und Frauen über ihre Rechte und stärken ihr Selbstbewusstsein! Alphabetisierung Im Alphabetisierungs-Kurs lernen Frauen und Mädchen, die nie in der Schule waren, lesen und schreiben! CARE-Spendenkonto PSK: IBAN: AT BIC:OPSKATWW Online-Spenden: SMS-Spenden: SMS mit Spendenbetrag an CARE ist Hilfe zur Selbsthilfe! CARE wurde 1945 gegründet und ist heute eine der größten internationalen Hilfsorganisationen. In der Nachkriegszeit halfen CARE- Pakete aus Übersee, die Not der Menschen in Österreich zu lindern. Heute ist CARE mit Katastro phenhilfe und nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit weltweit in rund 84 Ländern im Einsatz. Jährlich profitieren über 270 Millionen Menschen von CARE-Projekten. Danke! Impressum: CARE SpenderInneninformation Nr. 9/2013, DVR-Nr , ZL-Nr. GZ 02Z S, ZVR-Nr Fotos: T. Haunschmid/CARE, K. Auer/CARE, M. Dieterich, CARE. Medieninhaber und Herausgeber: CARE Österreich Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe, 1080 Wien, Lange Gasse 30/4, Tel.: Das/Die hier beschriebene/n Projekt/e sind Beispiele für unsere Arbeit und die Verwendung Ihrer Spende.

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