SelbstCoachingProgramm

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1 ! SelbstCoachingProgramm Mit diesem Selbstcoachingprogramm möchte ich Ihnen erste Lösungsimpulse für Ihr Anliegen geben. Gleichzeitig lernen Sie den Grundablauf eines Coachingprozesses kennen. Der Ablauf sieht komplexer und umfangreicher aus, als er ist. Ich empfehle Ihnen, jeweils nur einen oder zwei Schritte pro Tag zu machen. Denn jedes Coaching ist ein Prozess und die Zeiten zwischen den einzelnen Sitzungen geben den Raum, dass die Impulse sacken und Lösungsideen und Veränderung entstehen. Pro Schritt werden Sie etwa Minuten brauchen. Falls Sie eine Rückmeldung zu Ihrem Thema wünschen, schicken Sie mir die ausgefüllten Selbstcoachingbögen per oder Brief zurück. Am einfachsten füllen Sie dazu die Unterlagen im PDF selbst aus. Dazu müssen Sie nur in die dafür vorgesehenen Felder klicken und am Ende Ihre Datei abspeichern. Ich werde dann baldmöglichst mit Ihnen in Kontakt treten und in einem kostenlosen Gespräch von ca. 15 Minuten erste Fragen beantworten und weitere Impulse geben. Sicher ersetzt weder der Selbstcoachingbogen die Auseinandersetzung mit einem erfahrenen Coach noch ein kurzes Telefonat ein tiefgehendes Coaching. Falls Sie im Anschluss an das Selbstcoaching ein weiterführendes Coaching zu Ihrem Thema wünschen, können wir dies gern telefonisch oder persönlich arrangieren. Dauer, Umfang und Kosten dazu klären wir dann in einem Vorgespräch. Über Feedback und Anregungen zu diesem Selbstcoaching, über Erfahrungsberichte und Verbesserungsvorschläge, freue mich mich - gerne per Mail oder telefonisch. Nun wünsche Ich Ihnen viel Spaß und gute Anregungen mit Ihrem Selbstcoaching. Jan Crueger

2 2 von 11! SCHRITT (A) Das Thema und das Kernproblem Am Anfang jedes Coachingprozesses steht die Frage, um welches Thema es geht. Wollen Sie sich beruflich verändern und suchen Sie eine neue Perspektive? Wollen Sie Ihren Umgang mit Konflikten überprüfen oder die Beziehung zu einer/m Vorgesetzten verbessern? Mit Hilfe der folgenden Fragen soll Ihr Thema bestimmt werden, um daran anschließend das zuerst zu bearbeitende Problem oder die erste Aufgabe auszuwählen. Indem Sie zunächst nur an einem Problem eines möglicherweise mehrere problematische Aspekte umfassenden Themas arbeiten, verhindern Sie eine Überforderung und brechen Ihr Anliegen auf machbare Teilschritte herunter. Die folgenden Fragen helfen Ihnen, Thema und Problem(e) bzw. Teilaspekte des Themas zu bestimmen und einzugrenzen. 1.) Das Thema bzw. die Probleme benennen 1.1) Worum geht es? (Thema)...in ein oder zwei Sätzen:... in ein oder zwei Worten (z.b. als Titel): 1.2) Was ist das oder die Probleme bei dem Thema? 2.) Das zuerst zu bearbeitende Problem auswählen 2.1.) Welches (der genannten) Probleme belastet mich am meisten? 2.2.) Das Verschwinden welches Problems, würde für mich am hilfreichsten sein? 2.3.) Welches Problem will ich als erstes bearbeiten? BEMERKUNGEN / FAZIT:

3 3 von 11! SCHRITT (B) Das Ziel klären Im lösungsorientierten Coaching geht es nicht um eine genau Beschreibung des Problems, sondern darum, früh und plastisch den von Ihnen gewünschte Zielzustand zu beschreiben. Damit werden in Ihrem Kopf die Weichen auf Go! gestellt. Dies ist in etwa so, wie wenn wir ausführlich über rothaarige Menschen sprechen würden: Auf dem Nachhauseweg fallen Ihnen dann rothaarige Personen besonders auf. Durch die ausführliche und alle Sinnesmodalitäten einbeziehende Beschreibung des Zielzustandes wird Ihre Psyche darauf geeicht, selbstständig auf die Suche nach Allem zu gehen, was zur Lösung beitragen könnte. 1.) Ziele klären, beschreiben, formulieren und überprüfen 1.1) Was soll statt des Problems da sein? 1.2.) Woran würde ich und andere Personen aus meinem Umfeld erkennen, dass ich das Ziel erreicht habe (bzw. ihm näher gekommen bin)? Woran noch? Und woran außerdem? 1.3.) Ist mein Ziel motiviert, d.h. möchte ich es von Herzen gerne und was motiviert mich daran? (Hier sind auch Gefühle und Körperwahrnehmungen als Antwort geeignet.) 1.4) Ist mein Ziel realistisch, d.h. habe ich die Ressourcen, die es dazu braucht oder kann ich sie mir verschaffen (erlernen, kaufen, ausleihen, etc.)? 1.5.) Was ist ein eventuelles übergeordnetes Ziel und will ich dies auch wirklich? 1.6.) Was käme nach der Zielerreichung bzw. was wäre dann dran und wie gefällt mit diese neue Aufgabe? BEMERKUNGEN / FAZIT:

4 4 von 11! Schritt (C) Ressourcen und Hindernisse Ist das Ziel hinreichend klar, steht die Suche nach Ressourcen, welche die Zielerreichung unterstützen. Oftmals sind dies Ressourcen, die Sie schon ganz oder teilweise besitzen, die Ihnen im Moment nicht zugänglich erscheinen. Dies sind oftmals Fähigkeiten, die Sie schon in anderen Bereichen erfolgreich gezeigt haben und die nun mit Hilfe des Coachings auch für Ihr aktuelles Ziel übertragen und nutzbar gemacht werden können. Neben den Ressourcen treten meist Hindernisse auf, die die Zielerreichung erschweren und die es mit Hilfe Ihrer Ressourcen zu überwinden gilt. Schritt (C) ist sicherlich nicht linear abzuarbeiten, sondern besteht in einem Lernprozess. Meist geht dies über mehrere Sitzungen. Während Ihres Selbstcoachings, helfen die unten stehenden Fragen deshalb immer wieder. Gehen Sie sie also ruhig wiederholt durch. Vielleicht fallen Ihnen auch an anderen Tagen, neue Ressourcen oder Lösungswege ein. 1.) Ressourcen bewusst machen und für das Ziel nutzen 1.1) Was habe ich ganz oder teilweise an Mitteln, Fähigkeiten, Erfahrungen, Wissen, Kontakten, etc. ( Ressourcen ), um mein Ziel zu erreichen? 1.2) Was habe ich in anderen, ähnlichen Fällen schon mal an Ressourcen gezeigt, die mir hier sonst noch helfen würden? Wie würde es sich anfühlen, diese hier ganz frech wieder einzusetzen? 1.3) Was brauche ich noch, an weiteren Ressourcen, um mein Ziel zu erreichen? 1.4) Wie kann ich diese weiteren Ressourcen bekommen? Was muss ich dafür einsetzen bzw. zahlen? BEMERKUNGEN / FAZIT:

5 5 von 11! 2.) Hindernisse erkennen und bearbeiten Bei der Bearbeitung der Hindernisse begrenzen Sie sich am besten auf die wichtigsten 1-3 Hinternisse. Die Fragen sollten Sie für jedes Hindernis einzeln durchgehen. Fangen Sie dabei wieder zunächst bei einem Hindernis an. Es muss diesmal aber nicht das Gewichtigste sein, probieren Sie eventuell auch das kleinste als erstes, um Motivation durch ein erstes Erfolgserlebnis zu bekommen. Die Fragen sind hilfreiche Frage, um Hindernisse zu bearbeiten, sie müssen aber nicht immer alle beantwortet werden. 2.1 ) Gibt es gewichtige Hindernisse (H1- H3), die der Zielerreichung entgegenstehen? 2.2) Wozu könnte das Hindernis (H1 bzw. H2 bzw. H3) oder ein Teil von ihm gut sein? (Häufige Funktionen sind Schutz, Aufschub für Wachstumsprozesse, Hinweis für....) 2.3) Welche versteckte Ressource könnte das Hindernis (H1 bzw. H2 bzw. H3) beinhalten? 2.4) Wie kann ich das Hindernis vielleicht für mein Ziel nutzen? Was z.b. könnte ich von Ihm lernen, wenn ich mit ihm in ein Gespräch gehen würde?

6 6 von 11! 2.5) Hat das Hindernis früher einmal einen Zweck gehabt? Und wie kann ich es dann angemessen würdigen und mich bei ihm bedanken? (Wenn es sich gewürdigt fühlt, macht es eventuell Platz für Neues.) 2.6) Was ist für mich bequem daran, das Hindernis zu behalten? 2.7) Was muss ich dafür einsetzen, zahlen, opfern, dass das Hindernis gerne verschwindet? 2.8) Was müsste ich tun, damit das Hindernis sogar noch stärker wird? Und was kann ich daraus für den Umgang mit dem Hindernis lernen? BEMERKUNGEN / FAZIT:

7 7 von 11! Schritt (D) Fällige Entscheidungen Dieser Schritt ist eine Besonderheit meines Vorgehens, der insbesondere bei Ihrer selbstständigen Bearbeitung dieser Fragen helfen soll, zwischendrin einmal Bilanz zu ziehen. Vielleicht hat sich das Ziel in der Zwischenzeit geändert? Vielleicht erkennen Sie auch, dass Sie gar nicht wirklich bereit sind, den nun sichtbar gewordenen, notwendigen Einsatz für Ihr Vorhaben aufzubringen. Er dient damit einerseits der Überprüfung Ihres Vorhabens. Andererseits soll er noch einmal eine klare Entscheidung und damit auch eine klare Bekenntnis ( Comitment ) zu Ihrem Ziel bewirken, falls Sie es in der Form weiterhin wollen und für sinnvoll erachten. Sind es mehrere Entscheidungen, sollten Sie die folgenden Fragen wieder für jede einzeln durchgehen. 1.) Entscheidungen treffen 1.1) Welche Entscheidung(en) muss ich jetzt treffen, um meinem Ziel näher zu kommen? 1.2.) Welche Kosten und Konsequenzen zieht/ ziehen diese nach sich? 1.3.) Falls Sie eine der Entscheidungen noch nicht wirklich mit voller Überzeugung fällen können oder wollen: Was braucht es jetzt noch, um diese Entscheidung fällen zu können und sich im Sinne dieser Entscheidung zu verpflichten? 1.4) Wie kann ich dies bekommen? Was muss ich dafür tun? Wann mache ich es? BEMERKUNGEN / FAZIT:

8 8 von 11! SCHRITT (E) Umsetzung Nun haben Sie sich noch einmal für Ihr Ziel oder eine Abänderung des Zieles entschieden. Zur Umsetzung fehlen jetzt nur noch einige konkrete Handlungsschritte. Es hilft also alles nichts: Sie müssen raus und aktiv werden. Also: Go! Get it done! Damit Sie dies aber in einer sinnvollen Abfolge tun, sollten Sie Ihr Ziel wie ein Projekt planen und die Umsetzung kontrollieren. Die folgenden Fragen helfen Ihnen, dies zu tun. Natürlich können Sie auch Ihre gewohnten Tools, die Sie bei Projekten nutzen, verwenden, wenn Sie mit solchen vertraut sind. 1.) Umsetzung planen (erste Schritte und Roadmap) 1.1) Was ist der nächste, anstehende, wesentliche Schritt in Richtung auf mein Ziel? 1.2) Was brauche ich noch, um ihn zu gehen? Wann gehe ich Ihn? 1.3) Wie sehen zum momentanen Zeitpunkt sinnvolle weitere Schritte danach aus? (Brainstorming) 1.4) Wie ist eine sinnvolle Abfolge der notwendigen Schritte?

9 9 von 11! 1.5) Welche Meilensteine markieren das Fortkommen in Richtung auf mein Ziel auf einer groben Roadmap und wann will ich sie erreicht haben? Anmerkung: Die Roadmap stellt nicht die Reihnfolge der Schritte dar, sondern gibt an, welche Zwischenziele oder Ergebnisse das Fortkommen markieren. An der Roadmap können sie Ihren Fortschritt messen und erkennen, ob Sie eventuell nachjustieren müssen. Meine ROADMAP Meilensteine Bis wann? Ressourcen? Erreichen erkennbar an? BEMERKUNGEN:

10 10 von 11! SCHRITT (F) Kontrolle der Umsetzung Ihren Fortschritt können Sie subjektiv an Ihrem Gefühl und objektiv an der Roadmap erkennen. Die folgenden Fragen sollten Sie sich regelmäßig stellen, um das Fortkommen zu kontrollieren und eventuelle Maßnahmen zu ergreifen, dies weiterhin auch zu sichern. 1.) Umsetzung kontrollieren und sichern 1.1) Wie komme ich auf dem Weg zum Ziel vorwärts? (Vgl. mit der Roadmap) 1.2) Welche ungeahnten Türen oder Ressourcen ergeben sich? 1.3) Welche Hindernisse treten auf und wie kann ich sie bearbeiten? (s. Schritt 4.) 1.4) Welche zusätzlichen Ressourcen, z.b. Unterstützung, Feedback, Dienstleistungen, Wissen, etc. brauche ich noch? 1.5) Erweist sich meine Planung und mein Ziel weiterhin als realistisch oder muss ich es korrigieren? BEMERKUNGEN: Damit haben Sie das Ende Ihres Selbstcoaching erreicht. Ich hoffe, es hat Ihnen weitergeholfen und Sie mit Ihrem Anliegen auf den Weg gebracht. Auf der folgenden Seite finden Sie ein Vordruck für ein Feedback an mich, über das ich mich sehr freuen würde, und - falls Sie eine Rückmeldung zu Ihrem Thema wünschen, einen Kontaktbogen.!!!!!!!!!!!!!!!! Herzlichen Dank!

11 11 von 11! Feedback Falls Sie eine Rückmeldung zu Ihrem Selbstcoaching wünschen, benötige ich noch folgende Angaben von Ihnen bzw. mindestens die mit Sternchen versehenen. Ich setze mich dann schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung. Ihre Kontaktdaten *Anrede Vorname Name Wie alt sind Sie? Wie ist ihr Familienstand? Haben Sie Kinder? Als was arbeiten Sie? *Wie kann ich Sie kontaktieren?! ! Tel: *Wie kann ich Ihnen bezüglich des Selbstcoachings weiterhelfen?!!!!! ********** Ihr Feedback zum Selbstcoaching War das Selbstcoaching für Sie hilfreich? (nicht hilfreich)! 0! 1! 2! 3! 4! 5 (hilfreich) Was war für Sie besonders hilfreich? Was war für Sie eher problematisch, unklar, nicht hilfreich?

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