Kantonsschule Rämibühl Zürich. Mathematisch Naturwissenschaftliches Gymnasium. Kunst und Sport Gymnasium

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1 Kantonsschule Rämibühl Zürich Mathematisch Naturwissenschaftliches Gymnasium Kunst und Sport Gymnasium Jahresbericht 2013/2014

2 Inhalt Jahresbericht über das Schuljahr 2013/14 MNG Rämibühl und K+S Gymnasium Rämibühl Lesung Englisch mit Lemn Sissay (GB) Journée de la Suisse romande Sprachaufenthalt Oxford 27 Vorwort 1. Schulnachrichten 1.1. Schulkommission Lehrerschaft Schülerschaft 5 2. Verschiedene Beiträge aus der Lehrerschaft 2.1. Essen mit den ehemaligen Lehrkräften Neujahrsapéro Verabschiedungen am Sommerkonvent Verabschiedung von Gaudenz Bossi Ausflug der Lehrerschaft nach Andelfingen Q-Kommission Schuljahresfokus Nachhaltigkeit Weiterbildung der Fachschaft Biologie Raster-Elektronenmikroskopie (REM) Verschiedene Beiträge aus dem Schulbetrieb 3.1. Erste Schultage im neuen Schuljahr Blocktage und Blockwoche Polistage Arbeitswochenberichte Wettbewerb und Ausstellung der besten Maturitätsarbeiten Musikalische Darbietungen Sportanlässe SYPT und IYPT Interdisziplinärer Dialog am MNG Mathematikwettbewerb Känguru Mathematik ohne Grenzen Literatur live Veranstaltung mit Erich Hackl Beiträge K+S 4.1. Olympische Medaillen Maturfeier Jahresberichte 5.1. SO (Schülerorganisation) GEOM (Gesellschaft der Ehemaligen der OR und des MNG Rämibühl) Verzeichnisse 6.1. Schulkommission Rektorat Konventspräsidium Koordination K+S Lehrerschaft Schulgebäude und Hauspersonal Beratungsdienst Schülerschaft Anhang 7.1 Architekt Eduard Neuenschwander Einführungstext von Felix Brunner verschiedene Arbeiten von Schülerinnen und Schülern Voranzeige des Kunstführers von Ottavio Clavuot 58 Redaktion Sigrid Böhler und Matthias Fuchs Umschlag Felix Brunner Layout, Druck Sihldruck AG, Zürich

3 Jahresbericht 2013 / 2014 des Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasiums und des Kunst- und Sportgymnasiums Rämibühl Vorwort Liebe Leserinnen und Leser Die Kantonsschule Rämibühl und damit auch unser Schulhaus ist über vierzig Jahre alt und wartet seit Längerem auf eine Gesamtsanierung der ganzen Anlage mit den diversen Gebäuden. Wann diese durchgeführt wird, ist noch offen. Zuerst muss eine geeignete Alternative zur Verfügung stehen, da eine Sanierung während des Schulbetriebes nicht möglich ist. Eine Alternative zu finden, ist nicht einfach, gehen doch in den drei Schulen LG, RG und MNG/K+S Rämibühl ca Schülerinnen und Schüler ein und aus, die am temporären Standort nicht nur Unterrichtszimmer benötigen, sondern auch Spezialzimmer wie Labors oder Musikzimmer, Sporthallen, eine Mediothek, eine Mensa usw. Es erstaunt deshalb nicht, dass für die etappenweise geplante Sanierung zwölf Jahre veranschlagt werden, mit frühestem Beginn Zum Glück für den laufenden Betrieb wird die bevorstehende Renovation nicht als billige Ausrede missbraucht, um Anliegen, die auch heute gut realisiert werden können, auf die lange Bank zu schieben. Sonst wäre wohl der Kredit für unser Projekt «Neugestaltung Eingangshalle» nicht bewilligt worden. Auch wird weiterhin in den Unterhalt investiert. Unter Fachleuten gilt das Rämibühlareal als architektonisches Juwel, als Haupt- und Meisterwerk des im letzten Jahr verstorbenen Architekten Eduard Neuenschwander, und das Areal samt Park steht wohl nicht zu Unrecht unter Denkmalschutz. Allerdings schränkt der Schutz zusammen mit weiteren Auflagen den Spielraum der Schulen wie auch der zuständigen Behörden für Umbauten stark ein. Dass mit dem entsprechenden Willen trotzdem gute Lösungen für bestehende und neue Bedürfnisse realisiert werden können, hat der Ausbau unserer kleinen Bibliothek in eine grosszügige Mediothek vor gut zehn Jahren gezeigt. Das Beispiel lässt für die Gesamtsanierung hoffen. Wahrscheinlich nichts ändern lässt sich an den weitgehend fensterlosen Gängen und dem dominierenden Sichtbeton, da beides wesentliche Teile des Konzepts des Architekten sind. Dies, obwohl die langen Fluchten und der grobe unverputzte Baustoff für den alles überdeckenden, nachhaltigen Eindruck verantwortlich sind, den die meisten Angehörigen der Schule vom Inneren des Gebäudes haben: düster und grau. Er hat wenig mit dem fortgeschrittenen Alter des Gebäudes zu tun und bestand zweifelsfrei schon 1971, als das Schulhaus neu bezogen wurde. Eigentlich ist es schade, wenn ein Schulhaus, das in der Öffentlichkeit als Architekturikone gilt, ausgerechnet von denjenigen nur bedingt geschätzt wird, für die es erstellt wurde und die über mehrere Jahre darin täglich ein- und ausgehen. Die Schulleitung möchte diesem Zustand aktiv entgegenwirken, indem sie eine vertiefte Auseinandersetzung der Angehörigen der Schule mit ihrem Schulhaus mit verschiedenen Aktionen fördert. Seite 1 Vorwort

4 Unterstützend soll dabei eine 60-seitige Broschüre über die Kantonsschulen Rämibühl wirken, die Ende Jahr in der Reihe «Schweizerische Kunstführer» erscheinen wird (siehe Voranzeige im Anhang dieses Jahresberichtes ) und von unserem langjährigen Geschichtslehrer Ottavio Clavuot verfasst worden ist. Wer die Entstehungsgeschichte der Kantonsschule Rämibühl kennt, sich mit den Ideen und Zielsetzungen ihres Architekten vertraut gemacht und gelernt hat, die vielen baulichen und gestalterischen Details bewusst zu erkennen und im Rahmen eines Ganzen einzuordnen, wird sein Schulhaus anders erleben und werten als bisher. Das Schulhaus und dessen Architekt werden auch im Anhang dieses Jahresberichts thematisiert. Schülerinnen und Schüler aus dem Unterricht von Felix Brunner haben sich auf künstlerischer Ebene mit unserem Gebäude befasst. Die Bildergalerie wird durch einen Artikel von Felix Brunner zu Eduard Neuenschwander eingeleitet. Ich danke den zahlreichen Autorinnen und Autoren für die vielfältigen Beiträge und wünsche Ihnen bei der Lektüre des Jahresberichts gute Unterhaltung. 1. Schulnachrichten 1.1. Schulkommission Die Schulkommission behandelte in vier Sitzungen die folgenden Haupttraktanden: Leistungsbeurteilungen von unbefristet angestellten Lehrpersonen und Ernennung von Mittelschullehrpersonen mba und oba in den Fäche rn Mathematik, Informatik und Instrumentalunterricht. Sie besprach den Verlauf der Maturitätsprüfungen, erwahrte die Maturitätsergebnisse und liess sich über die Coachingbörse, den Schuljahresfokus «Nachhaltigkeit» und die Studieninformationsplattform informieren. Einen Schwerpunkt bildete die Evaluation der Schule durch das Institut für externe Schulevaluation, an der die Schulkommission durch ausgewählte Mitglieder teilnahm und deren Ergebnisse sie nachher mit der Schulleitung besprach Lehrerschaft Daniel Reichmuth, Rektor Gesamtkonvent Seite 2 Schulnachrichten Der Gesamtkonvent ist im Schuljahr 2013/14 unter der neuen Konventsleitung von Valentin Schönherr als Präsident und Matthias Bloesser als Vizepräsident viermal zusammengekommen. Gleich bei der ersten Zusammenkunft durfte er Besim und Vijolca Krasniqi, unser neues Hausmeisterpaar, begrüssen. Weiter hat er eine Vielfalt von Themen bearbeitet, so zum Beispiel: Vereinfachung der ausserordentlichen Aufnahmeprüfungen, Ehemaligenbefragung 2012, SOL, IFES Evaluation, Notengebung, Schuljahresfokus Nachhaltigkeit, Sprachkonzept, Vorbereitung einer Weiterbildungsveranstaltung im nächsten Schuljahr. Besonders intensiv hat sich der Konvent mit der Frage beschäftigt, ob Tablets als Mittel im Unterricht an unserer Schule eingeführt werden sollen und wie das geschehen könnte. Diese Frage ist noch längst nicht ausdiskutiert und wird auf verschiedenen Ebenen weiterverfolgt werden. Im Rahmen des sogenannten Spotlights wurde der Konvent in der Mediothek willkommen geheissen. Auch die Theater-AG Rämibühl präsentierte dem Konvent ihre Arbeit.

5 Mutationen Achtzehn Lehrpersonen, die zum Teil schon einmal als Vikarin oder Vikar gearbeitet hatten, nahmen ihre Tätigkeit am MNG zu Beginn des Frühlingssemesters 2014 oder des Herbstsemesters 2014/15 auf: Bardia Charaf (IU Klavier), Matteo Felder (M), Benedikt Fischer (EP), Ursula Füchslin (G), Christoph Irniger (M), Jean Knutti (IU Gesang), Sebastian Müller (Mu), Damaris Niggli (C), Christoph Nussbaumer (Gg), Perrine Pardoëns (PF), Stefan Peer (M), Dr. Christian Riedweg (M), Raffael Schwalt (Mu), Letizia Schneider (Mu), David Sichau (Inf), Anh Huy Truong (M). Achtzehn Lehrpersonen verliessen im Laufe des Schuljahres 2013/2014 das MNG: Isabelle Anderfuhren (IU Gesang), Moritz Adelmeier (M), Melissa Dornheim (M), Samantha Dunne (EP), Silvia Gamper (Ph), Héloise Girard (PF), Dr. Michael Horn (C), Stephan Imper (Inf), Prof. Dr. Hans-Ulrich Keller (M), Dr. Srdjan Micic (M), Ulrich Nyffeler (Mu), Christoph Nussbaumer (Gg), Odile Pesse (F), Fabio Rigutini (F/I), Prof. Heinz Schenkel (M), Franziska Struzek (D). Ernennungen zu Mittelschullehrpersonen Die Schulkommission ernannte auf Beginn des Herbstsemesters 2014/15 zu Mittelschullehrpersonen: Marino Bernasconi, Mittelschullehrperson oba für Klavier (15%) Marino Bernasconi hat 1988 am Konservatorium Winterthur das Lehrdiplom für das Hauptfach Klavier erworben. Seit 1988 unterrichtet er an der Kantonsschule Wiedikon, seit 2013 auch am MNG Rämibühl. Dr. Lukas Fässler, Mittelschullehrperson oba für Informatik (35%) Dr. Lukas Fässler absolvierte das Lehrerseminar Luzern und studierte anschliessend an der Universität Bern Biologie, ein Studium, das er 1999 mit dem Diplom als Biologe zoologischer Richtung abschloss. Anschliessend wechselte er an die ETH, wo er von 2001 als Assistent am Institut für Computational Sciences tätig war promovierte er über «Das 4-Schritte-Modell; Grundlagen für ein kompetenzorientiertes E-Learning». Anschliessend an ein Postdoc war er als Oberassistent am Lehrstuhl für Informationstechnologie tätig. Er ist er dort aktuell Lehrspezialist und nimmt einen Lehrauftrag am Departement Informatik wahr. Seit 2008 unterrichtet er am MNG das Fach Informatik. Dr. Christian Riedweg, Mittelschullehrperson mba für Mathematik (70%) Dr. Christian Riedweg hat 1999 an der Kantonsschule Büelrain in Winter thur eine Maturität Typus E erworben. Anschliessend studierte er an der ETH Zürich Mathematik und promovierte am selben Ort 2011 ebenfalls in Mathematik. In dieser Zeit war er auch als Assistent an der ETH tätig erwarb er dort das Lehrdiplom für Mathematik. Er unterrichtete seit Beginn des Schuljahres 2011 an der KS Trogen Mathematik und Anwendungen der Mathematik im unbefristeten Lehrauftrag. Alexander Kionke, Mittelschul lehrperson oba für Cello (2%) Alexander Kionke genoss mit sieben Jahren ersten Cellounterricht an der Musikschule in Leipzig. Dort studierte er auch von erwarb er das Konzertreifediplom, 1998 das Solisten di plom. Seit 2002 ist er Solocellist der Festival Strings Lucerne. Seit 2008 unterrichtet er am LG/RG Rämibühl, seit 2013 auch am MNG Rämibühl Vio loncello. Björn Steffen, Mittelschullehrperson oba für Informatik (35%) Björn Steffen erwarb 1999 eine Berufsmaturität an der Technischen Berufsmittelschule Zürich und schloss 2003 als Ingenieur FH in Informatik an der Hochschule für Technik (HSR) in Rapperswil ab erwarb er sich einen Master of Science ETH in Computer Science. Aktu- Seite 3 Schulnachrichten

6 Seite 4 Schulnachrichten ell arbeitet er als Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ETH Zürich im Institut für Informationstechnologie und Ausbildung erwarb er das Lehrdiplom für Maturitätsschulen in Informatik. Er unterrichtet seit dem Schuljahr 2008 am MNG ein Teilpensum Informatik. Nachrufe auf verstorbene Lehrpersonen, verfasst von Heinz Schenkel Herr Professor Dr. Marcel Weber verstarb am 12. November 2013 in seinem 90. Altersjahr. Er wirkte von 1957 bis 1989 als Hauptlehrer für Französisch und Italienisch an unserer Schule. Er war ein Lehrer der alten Garde, der mit Hingabe und pädagogischer Strenge unterrichtete. Während seiner Lehrtätigkeit war Marcel Weber immer auch wissenschaftlich tätig, und er widmete sich Zeit seines Lebens der Erforschung linguistischer Fragestellungen. Herr Professor Dr. Gian Pietro Ravizza verstarb im Dezember 2013 in seinem 94. Altersjahr. Er wirkte von 1972 bis 1986 als Hauptlehrer für Italienisch. Mit Leib und Seele Italiener aus dem Piemont vermochte er mit seiner Begeisterungsfähigkeit vor allem die zahlreichen Schüler der Fakultativkurse bis in die obersten Klassen bei der Stange zu halten. Für sie hat er als versierter Hobbykoch manche Spaghettata eigenhändig zubereitet. Unsere nüchterne Schulatmosphäre hat er mit seinem echt südländischen Temperament aufgeheitert. Er war ein glänzender Organisator von Lehrerabenden und Schulfesten. Seine ausgeprägte künstlerische Ader fand zum einen ihren Ausdruck in schriftstellerischer Tätigkeit, so etwa in seinem 1970 erschienenen Buch «Italia vagabonda», das dem Problem der italienischen Emigration gewidmet ist. Dazu kamen seine originellen Physiolithen, aus in der Sihl gefundenen Steinen zusammengefügte tierische Wesen. Herr Istvan Rak verstarb am 20. März 2014 in seinem achtzigsten Altersjahr. Istvan Rak wirkte von 1976 bis zu seiner Pensionierung 2000 an unserer Schule, zuerst als Lehrbeauftragter und ab 1982 als Hauptlehrer für Turnen und Sport. Mit seiner Vergangenheit als erfolgreicher Leistungstrainer konnte er viele Schüler für den Sport allgemein und insbesondere für Leichtathletik begeistern. Pensionierungen Frau Odile Pesse wurde auf Ende Schuljahr 2013/14 nach siebzehn Jahren Wirken am MNG in den Ruhestand entlassen. Sie war am MNG als Lehrerin für Französisch tätig, zuerst vor allem in Vertretung von Vreni Hubmann jeweils während der Nationalratssessionen, aber rasch auch mit Lehraufträgen für eigene Klassen. Die Schülerinnen und Schüler haben ihren Unterricht sehr gerne besucht, denn sie ist eine umgängliche Lehrerin mit viel Verständnis für die Jungen gewesen. Dank ihren aussergewöhnlichen Kenntnissen hat sie ihren Schülerinnen und Schülern zudem die frankofone Literatur von Afrika näher gebracht. Die Fachschaft Französisch hat immer wieder von der Nähe von Odile Pesse zu Kulturschaffenden aus dem Bereich Film und Journalismus profitieren können, insbesondere auch im Rahmen der Journée de la Suisse Romande. So sind viele Gäste, mit denen unsere Schülerinnen und Schüler haben diskutieren können, Freunde oder Bekannte von Odile gewesen. Herr Professor Dr. Hans Ulrich Keller wurde nach siebenjährigem Wirken am MNG auf Ende Schuljahr 2013/14 ebenfalls in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Er hatte mit 58 Jahren einen doch eher ungewöhnlichen Schritt in einer Mittelschullehrerlaufbahn unternommen und die Schule gewechselt, nachdem er vorher 27 Jahre lang an der Kantonsschule Zürcher Oberland in Wetzikon unterrichtet hat. Als diplomierter Experimentalphysiker mit einem Flair für angewandte Mathematik, was sich schon am Thema Computertomografie in seiner Dissertation gezeigt hat, aber auch mit seiner ausgeprägten Leidenschaft für die reine Mathematik, ist er bei uns genau am richtigen Ort gewesen. Mit seinen Englischkenntnissen war er zusätzlich auch als Immersionslehrer tätig. Als Kollege war er sehr präsent, einer, der sich auch gerne in verschiedenen Bereichen für die Schule engagiert hat. So hat er mehrmals ein Team für die Sola- Stafette auf die Beine gestellt und das Fundraising für den Wettbewerb «Mathematik ohne Grenzen» gemacht. Herr Fabio Rigutini unterrichtete seit 1980 am MNG Französisch und Italienisch. Freundlich und immer mit einer Prise Humor wirkte er mit viel Engagement für seine Fächer. Seine Schülerschaft dankte ihm das. So wurde im Jahr 2000 in einer Maturzeitung festgehalten: «[Herr] Rigutini pflegt einen guten Umgang mit den Schülern. Er ist fair und menschlich. Es handelt sich um ei-

7 nen Lehrer, der sowohl einen Beruf ausübt als auch einer Berufung folgt. Mancher Lehrer könnte sich an seinem Umgang mit den Jugendlichen ein Vorbild nehmen.» Leider war es ihm in den letzten beiden Jahren krankheitshalber nicht mehr vergönnt, seiner Berufung zu folgen und seinen Beruf weiter auszuüben. Umso schöner ist es, dass er nun, wieder gesund, in den wohlverdienten Ruhestand treten kann. Herr Prof. Heinz Schenkel ist am 18. April 1967 als Schüler in die OR, die Oberrealschule, eingetreten. Und seit diesem Datum stand er mit unserer Schule in Beziehung, mit nur einem kleinen Unterbruch: Nach der Matur im Herbst 1971 hat er sich zweieinhalb Jahre ausschliesslich dem Mathematikstudium an der ETH gewidmet, bevor er im April 1974 als Lehrer für Mathe matik wieder an unsere Schule zurückgekommen ist. In den rund 40 Jahren als Lehrer hat er sich für diese Schule engagiert mit Herz und Leib, immer mit sehr gros sem Einsatz. Seit er 1983 zum Hauptlehrer gewählt wurde, war er im Vorstand der Ehemaligenorganisation GEOM tätig, davon die letzten 27 Jahre als Quästor. Nicht umsonst hat ihn die GV zum Ehrenmitglied der GEOM gemacht. Er hat sich auch Jahrzehnte lang als Mitglied des MVZ gewerkschaftlich engagiert, auch dort 15 Jahre als Quästor. Während rund 20 Jahren war er ein äusserst zuverlässiger und diskreter Stundenplanordner und führte die Mathematiksammlung seit vielen Jahren mit grosser Umsicht. Das Wichtigste aber: Heinz Schenkel war mit Leib und Seele ein bei seiner Schülerschaft beliebter und geachteter Lehrer. Davon kamen 65 aus einer sechsten Klasse und absolvierten die Prüfung für den Eintritt in die K+S-Unterstufe. 43 bestanden die schulische Prüfung; nach der zusätzlichen sportlichen, tänzerischen oder musikalischen Abklärung konnten 26 davon in die erste Klasse der Unterstufe aufgenommen werden. Die anderen wurden in andere Untergymnasien umgeteilt. 239 Schülerinnen und Schüler absolvierten die Prüfung für das Kurzgymnasium. Davon konnten 108 direkt aufgenommen werden, 16 weitere bestanden die mündliche Prüfung. Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern, die prüfungsfrei eintreten konnten (62 Schüler und Schülerinnen aus Untergymnasien, Probezeitrepetenten und -repetentinnen, Auditoren und Auditorinnen), konnten wie im Vorjahr sieben MNG-Klassen und zwei K+S Klassen gebildet werden, die nach den Sommerferien 2014 ihre Schulzeit an unserer Schule begannen. 29 Schülerinnen und Schüler des K+S Gymnasiums traten zu den Maturitätsprüfungen 2014 an. Sie alle konnten am 2. Juli nach fünfjähriger Schulzeit das Maturitätszeugnis in Empfang nehmen. Die Maturrede zum Thema «Wendepunkte als Chance» hielt André Bucher, kantonaler Beauftragter für Nachwuchssport. Mit der Maturitätsfeier vom 3. Juli 2012 konnten die Maturitätsprüfungen des MNG abgeschlossen werden. Von 128 zur Prüfung angetretenen Maturandinnen und Maturanden haben 124 bestanden. Die Maturrede zum Thema: «Die Bedeutung der Naturwissenschaften und der Technik in der Gesellschaft» hielt Prof. Dr. Lino Guzella, Rektor der ETH Zürich. Weiterbildungs- und Arbeitstage der Fachschaften Fachschaft Chemie: , Fachschaft Deutsch: , Fachschaft Mathematik: , Fachschaft Sport: , Fachschaft Biologie: Schülerschaft Die ordentlichen schriftlichen Aufnahmeprüfungen fanden am 10. und 11. März 2014 statt, die mündlichen Prüfungen am 26. März. Zu den Prüfungen traten 304 Schülerinnen und Schüler an, die entweder ins MNG oder in eine K+S-Klasse aufgenommen werden wollten. Die besten Prüfungsresultate erzielten: K+S Gymnasium: Robin Gadola 5p (5,23), Valeria Curti 5q (5,12) MNG: Zora Kaiser 4a (5,69), Fabian Keller 4f (5,46), Barbara Roos 4a (5,46), Eleonora Eichelberg 4f (5,38), Audrey Norris 4d (5,38), Marc Leibundgut 4a (5,38), Nina Stumpf 4a (5,38), Meret Ringwald 4c (5,35), Pascal Schilde 4f (5,35) Den mit 1000 Franken dotierten Schollenbergpreis für den höchsten Zeugnisdurchschnitt durfte der Rektor im Herbstsemester Anna Eshchenko 2b (5,75) überreichen. Im Frühlingssemester ging der Preis an Thomas Dubach 3d. Er erreichte einen Semesterschnitt von 5,67. Seite 5 Schulnachrichten

8 Der Wettbewerb unter den besten Maturitätsarbeiten brachte folgende Preisträgerinnen hervor: Rang 1: Svenja Ruth 4d «Freezing Droplets» Rang 2: Joëlle Perreten 4d «Ozeanbeobachtung aus dem Weltall. SeaSurfaceTemperature, eine Methode der Fernerkundung.» Rang 3: Audrey Norris 4d «How to Live Forever. A Study of Antioxidants in Fruits.» Die 3. Klassen des K+S Gymnasiums führten anstelle des Gruppenunterrichts einen fächerverbindenden Projektunterricht durch: Klasse 3p Der Projektunterricht wurde von M. Bettinaglio und D. Keller geleitet. Klasse 3q Der Projektunterricht wurde von T. Cetkovic und C. Villiger geleitet. Seite 6 Schulnachrichten Diese drei Arbeiten und die Arbeit von Barbara Roos 4a, «Analysis and Visualisation of Space-Time Models», haben das MNG Anfang Juni anlässlich der gesamtzürcherischen Ausstellung von Impuls Mittelschule vertreten. An der ETH-Maturitätsarbeitsausstellung war unsere Schule auch dieses Jahr mit vielen sehr guten Arbeiten überdurchschnittlich präsent. Wahlfach-Gruppenunterricht Im Frühlingssemester 2014 wurden aus den sieben 3. Klassen des MNG neun Gruppen zu folgenden Themen gebildet (zum Teil wurden die Gruppen doppelt geführt): C. Wey Fotografie: New York City und Zürich fotografische Annäherungen an das Thema «Stadt» Thomas Vontobel Roboterwerkstatt F. Gassmann Biologie in der Küche G. Toggenburger Lebensmittelchemie: Untersuchungen und Herstellung von Lebensmitteln C. Frei Erfolgreich argumentieren Eine Einführung in die Rhetorik H.U. Bamert Ph. Michelus Zürich: City of Music Philosophie im Film Pilosophie des Films S. Byland und D. Keller Vorbereitungskurs SYPT C. Imhof Prävention und Rehabilitation von Sportverletzungen T. Lüthi Vom Gamer zum Gigathleten Arbeitswochen Klasse 2p , Filzbach, H. Billeter und S. Flury Klasse 2q , Filzbach, C. Schmidt peter und C. Imhof Klasse 2e , Filzbach, T. Lüthi und A. Kyburz Klasse 4b , Juan-les-Pins, S. Puto und C. Ammann Klasse 4c , Juan-les-Pins, C. Devin und M. Didone Klasse 3a , Oxford, G. Bollinger, E. Fitze und C. Frei Klasse 4e , Husum, S. Böhler und S. Zuberbühler Klasse 4g , Juan-les-Pins, D. Keller und M. Sabbatini Klasse 4a , Berlin, S. Byland und M. Roth Klasse 4d , Juan-les-Pins, E. Marti und O. Pesse Klasse 5p Klasse 4f , Berlin, V. Schönherr und T. Uhlir , Berlin, M. Bär und S. Zuberbühler Klasse 4q , Oxford, M. Bettinaglio und K. Pirani Klasse 2b , Näfels, A. Meier und S. Bott Klasse 3a , Santa Margherita Ligure, L. Marti und S. Bachmann Klasse 3q , Barcelona, O. Clavuot und C. Wey Klasse 2a , Filzbach, G. Schäppi und M. Sabbatini Klasse 2d , Filzbach, M. Roth und M. Bär Klasse 2f , Alp Wang, C. Ammann und R. Kost

9 Klasse 3e , Berlin, I. Vyskocil und W. Ebner Klasse 3f Schulreisen , Nizza, O. Pesse und P. Michelus Eintägige Schulreisen der 1. Klassen Klasse 1a Twann St. Peterinsel La Neuveville Begleitung: W. Eggel und A. Siegenthaler Klasse 1b Rigi Klösterli Rigi Kulm Rigi Kaltbad Begleitung: R. Meili und P. Michelus Klasse 1c Zugerberg Pedalofahren Zugersee Begleitung: R. Kindschi und H.U. Keller Klasse 1d Kloster Kappel Wanderung nach Mettmenstetten Begleitung: T. Uhlir und C. Wey Klasse 1e Kronberg Jakobsbad Seilpark Begleitung: F. Gassmann und T. Cetkovic Klasse 1f Hochstuckli Wandern und Rodeln Begleitung: W. Büchi und D. Wettstein Klasse 1g Wandern Seilpark Pilatus Begleitung: R. Siegenthaler und C. Nussbaumer Klasse 1p Schloss Laufen Rheinfall Bootsfahrt und Wanderung Begleitung: S. Bachmann und F. Brunner Klasse 1q Eglisau Wanderung und Bootsfahrt Begleitung: M. Bignotti und M. Zurflüh Zweitägige Schulreisen der 2. Klassen Klasse 2e Wanderung Giornico nach San Antonio Seilpark Gordola Begleitung: B. Meister und Th. Lüthi Klasse 2f Seilpark Gordola Phototrophy Locarno Begleitung: E. Suter und M. Bettinaglio Klasse 2g Schloss Laufen Seilpark Rheinfall Munotführung Schaffhausen Begleitung: K. Kind und S. Byland Klasse u2 Appenzell Wanderung Gontenbad Barfussweg Bobfahren Begleitung: K. Pirani, R. Kost und S. Dunne Klassentage der 3. Klassen Klasse 3a Wandern und Seilpark Atzmännig Begleitung: G. Bollinger-Kunz und L. Marti Klasse 3b Atomschutzanlage Sonnenberg Wanderung und Bad im Vierwaldstättersee Begleitung: S. Bott und H. U. Bamert Klasse 3c Höllgrotten in Baar Wanderung und Baden im Zugersee Begleitung: S. Puto und V. Schönherr Klasse 3d Kartause Ittingen Wanderung Nussbaumer See Begleitung: O. Clavuot und M. Baschera Klasse 3e Stadträtsel Winterthur Badi Geiselweid Begleitung: A. Kyburz und S. Zuberbühler Klasse 3f Kernkraftwerk Beznau Wanderung Klingnauersee Begleitung: M. Lieberherr Klasse 3g Verkehrshaus Luzern Seilpark Begleitung: Th. Dorizzi Klasse 2a Velofahrt nach Bellinzona Castelgrande Wanderung Bad Ragaz Begleitung: G. Schäppi und M. Sabbatini Klasse 2b Wanderung Schifffahrt und Gandria Schmugglermuseum Begleitung: A. Meier und Th. Vontobel Klasse 2c Bellinzona Stadtbesichtigung Wanderung Bolle di Magadino Begleitung: P. Gilardi und A. Schmidt Klasse 2d Locarno Wanderung Cardada Seilpark Gordola Begleitung: U. Nyffeler und M. Roth Seite 7 Schulnachrichten

10 2. Verschiedene Beiträge aus der Lehrerschaft 2.1. Essen mit den ehemaligen Lehrkräften Am 25. Oktober 2014 fand wie jedes Jahr das gemeinsame Abendessen der ehemaligen mit den aktiven Lehrkräften statt. Traditionsgemäss geschah dies nach dem Besuchsnachmittag der GEOM. Zuerst traf man sich im grossen Lehrerzimmer, wo es einen Apéro gab und wo verschiedenen pensionierten Lehrkräften zu ihren runden und halbrunden Geburtstagen gratuliert und ein kleines Präsent überreicht wurde. Danach verschob sich die Gesellschaft vor die Dachterrasse, wo der neue Hausmeister Herr Krasniqi und die Mitglieder der Gruppe Freud und Leid das Abendessen servierten. Nach dem Essen konnte sich jeder am Dessertbuffet bedienen. Es gab viele lebhafte Gespräche, und man hörte das eine oder andere Gelächter. In einer kurzen Rede informierte Rektor Reichmuth über anstehende Veränderungen. Es war ein gemütlicher Abend, der wie im Fluge verging. Seite 8 Verschiedene Beiträge aus der Lehrerschaft 2.2. Neujahrsapéro Für die Kommission Freud und Leid Conny Worst Am ersten Schultag, dem 6. Januar 2014, trafen sich die Lehrpersonen nach dem Unterricht um 16 Uhr im dritten Stock, um auf das neue Jahr anzustossen und darüber zu spekulieren, was dieses Jahr wohl Interessantes bringen würde. Zum ersten Mal wurde dieser Anlass von der Lehrerband begleitet, was ihm eine besondere Note verlieh Verabschiedungen am Sommerkonvent Für die Kommission Freud und Leid Conny Worst Dieses Schuljahr verabschiedete das Lehrerkollegium nach dem Gesamtkonvent vom 17. Juni gleich vier altgediente, geschätzte und über all die Jahre unverzichtbar gewordene Lehrerkollegen aus dem aktiven Schuldienst. Odile Pesse, Hansueli Keller, Fabio Rigutini und Heinz Schenkel wurde im Rahmen eines ebenso feier- lichen wie geselligen Apéros für ihr jahrzehntelanges Engagement am MNG und für die Schülerschaft gedankt. Mit «Les absents ont toujours tort!» eröffnete Rektor Daniel Reichmuth die Laudatio auf Odile Pesse, die seit 1997 am MNG Französisch unterrichtet hat. «Absente» deshalb, weil es sich Madame Pesse nicht nehmen liess, ein letztes Mal mit einer ihrer Klassen auf Arbeitswoche zu fahren, statt an ihrer eigenen Verabschiedung teilzunehmen. Dies widerspiegelt Odile Pesses unermüdlichen Einsatz, den Schülern die Suisse Romande und Südfrankreich mit all ihren kulturellen und sprachlichen Raffinessen näherzubringen. Hansueli Keller war insgesamt 35 Jahre als Mathematiklehrer tätig. Mit der Begründung «Mathematik ist für mich wichtig, und ich gebe diese Liebe zur Königin der Wissenschaften mit viel Engagement meinen Schülerinnen und Schülern weiter.» wagte er vor sieben Jahren den Wechsel ans MNG. Sein Mut zum Wechsel hat sich definitiv gelohnt. Mit seiner ausgeprägten Leidenschaft für Mathematik war er am MNG genau am richtigen Ort. Mit der Einführung des Mathematikwettbewerbs «Mathematik ohne Grenzen» hat er dieses Engagement der Schule «vererbt». Französisch und das Unterrichten waren die Leidenschaft von Fabio Rigutini, die er fast 30 Jahre auslebte. Leider war es ihm nicht vergönnt, wie Daniel Reichmuth mit Bedauern vermerkte, seine Berufung und damit sei-

11 2.4. Verabschiedung von Gaudenz Bossi nen Beruf bis zu seiner Pensionierung auszuüben. Fabio Rigutini war bei seinen Schülern sehr beliebt, entsprechend wurde er in den letzten zwei Jahren auch vermisst von der Schülerschaft ebenso wie von seinem Lehrerkollegium. Merci, Fabio! Beeindruckende 47 Jahre hat Heinz Schenkel am MNG Rämibühl verbracht. Der Eintritt in die Oberrealschule wie das MNG damals noch hiess im Jahre 1971 markierte den Anfang dieser fast lebenslangen Treue zur Schule und zur Mathematik. Die Leidenschaft für die Mathematik scheint, so rechnete Rektor Daniel Reichmuth vor, Heinz Schenkel wohl auch dazu bewogen zu haben, den wohlverdienten Ruhestand mit der Primzahl von 31 Dienstjahren anzutreten, statt mit der Schnapszahl 33. Das Bedauern im Lehrerkollegium ist umso grösser, als es sich von einem allseits beliebten, stets engagierten und geschätzten Kollegen und Freund verabschieden musste. Allen Kolleginnen und Kollegen hat Heinz Schenkel als Abschiedsgeschenk sein Werk «Who is who an der Industrieschule an der Oberschule am MNG Rämibühl» überreicht, was sehr geschätzt worden ist. Das Lehrerkollegium bedankte sich bei den frisch Pensionierten mit einem herzlichen Applaus für ihre Zeit am MNG und wünschte ihnen für ihre neue Lebensphase alles Gute und gute Gesundheit. Für die Kommission Freud und Leid Gabi Bollinger-Kunz Nach fast dreizehnjähriger Tätigkeit am MNG wurde Gaudenz Bossi in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Schülerinnen von RG, LG und MNG boten unter Leitung von Elfi Schäfer eine beeindruckende Tanzvorstellung. Im Anschluss daran hatte die Gruppe Freud und Leid für den Abschied von Gaudenz Bossi einen Apéro organisiert, an welchem sich viele Lehrkräfte und Mitarbeiter des Hausdienstes sowie die Schulleitungen aller Schulen von ihm verabschiedeten und ihm alles Gute wünschten. In seiner Rede strich Rektor Reichmuth vor allem heraus, dass Gaudenz nach über 30-jähriger Tätigkeit als Schreiner mit besten Zeugnissen am MNG vorstellig wurde und zum Glück die Stelle bekam. Auch wurde Gaudenz Bossis zuvorkommende, hilfsbereite und respektvolle Art betont, mit welcher er die letzten 13 Jahre im MNG gewirkt hat. Im Anschluss an die Reden wurden Gaudenz von verschiedenster Seite Geschenke überreicht, die er gerührt entgegennahm. Spontan gab Hansueli Bamert auf seinem Akkordeon ein paar Lieder zum Besten, was dem ganzen Anlass eine besondere Note verlieh. Wir wünschen Gaudenz alles Gute und hoffen, dass er sowohl im Unterland als auch in den Bergen seine neu gewonnene Freizeit geniessen kann Ausflug der Lehrerschaft nach Andelfingen Für die Gruppe Freud und Leid Conny Worst Der traditionelle Lehrerausflug zum Ende des Schuljahres führte uns dieses Jahr am 10. Juli ins fast unbekannte und doch so nahe Zürcher Weinland. Wandernd erkundete die Lehrerschaft die hügeligen Rebberge und die Seite 9 Verschiedene Beiträge aus der Lehrerschaft

12 gebe nun das Zepter weiter an Mons Bär und wünsche ihm dieselbe Freude und Bereicherung mit und an der Arbeit. Die Q-Kommission setzt sich ab den Sommerferien 2014 neu zusammen aus Mons Bär (Leitung), Daniel Reichmuth (Vertreter der Schulleitung), Karin Hesselmann (Mitglied) und Daniel Keller (Mitglied). Für die Q-Kommission Christian Ammann wilde Wald- und Seenlandschaft, überquerte schwindelerregende Eisenbahnviadukte und liess sich im Anschluss im Schlossgarten von Andelfingen in die Geheimnisse der Blumenvielfalt und der Kräuterkunde einweihen. Als krönenden Abschluss traf sich die gesamte Lehrerschaft im traditionellen Landgasthof Löwen, der im alten Teil von Andelfingen situiert ist, zum gemeinsamen Nachtessen und liess das Schuljahr gesellig ausklingen. Für die Kommission Freud und Leid Gabi Bollinger-Kunz 2.7. Schuljahresfokus Nachhaltigkeit Das Thema «Nachhaltigkeit» prägte auch dieses Jahr den Schuljahresfokus. Mit zwei Kurzfilmaktionen und der Wiederholung der Kleiderbörse, organisiert von Eliane Suter, wurden gezielt Aktionen aus dem Vorjahr wiederholt und ausgebaut. Abgeschlossen wurde der Schuljahresfokus mit einer spektakulären Posteraktion. 44 Schülerinnen und Schüler hatten insgesamt 34 Plakate zum Thema Nachhaltigkeit gestaltet. Unterstützt 2.6. Q-Kommission Seite 10 Verschiedene Beiträge aus der Lehrerschaft Das vergangene Schuljahr war aus Sicht der Q-Kommission geprägt von zwei Aktivitäten. Der Lehrkörper führte die Selbstevaluation mit freier Wahl der Q-Gefässe durch. Dies ist glücklicherweise bereits so gut etabliert, dass der Q-Kommission diesbezüglich fast nur organisatorische Arbeiten zufielen. Auf der anderen Seite besuchte uns im November die IFES, um die fällige externe Evaluation durchzuführen. Der administrative Aufwand war enorm. Die Evaluation schliesslich hat aber ein faires wie auch ein gutes Bild des MNG Rämibühl aufgezeigt. Im Q-Bereich wurden bekannte Mängel aufgezeigt und in Gesprächen mit den Fachpersonen thematisiert. So wird diese Evaluation das MNG weiterbringen. Schulleitung und Kommission werden die nötigen Schritte unternehmen, um die Unterrichtsqualität hochzuhalten und zu verbessern. Der Dank der Q-Kommission gilt allen die direkt oder indirekt beteiligt waren. Zum Abschluss meiner Amtszeit als Leiter der Q-Kommission danke ich allen Kolleginnen und Kollegen für ihre Hilfsbereitschaft, ihre Ideen und ihr Verständnis. Die Kommissionsarbeit hat mir persönlich viel Erfahrung und viele Kontakte gebracht. Ich wurden sie zum Teil von Lehrpersonen im und auch ausserhalb des Unterrichts. Speziell verdankt werden sollen hier Adrian Herpich (SO), der mit seinem Informationsposter den Wettbewerb lanciert, sowie Thomas Vontobel (BG), der die Ausstellung konzipiert und mitaufgebaut hat. Eine Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Schulleitung, der Schülerorganisation, der Fachschaft Bildnerisches Gestalten und der Kommission Nachhaltigkeit kürte drei Gewinner, deren Werke bei einem festlichen Apéro prämiert wurden. 1. Platz: Adrian Herpich (4b), 2. Platz: Marc Widmer (1a) und 3. Platz: Brandon Rodriguez (2a). Ausgewählte Plakate sollen auch in Zukunft das MNG schmücken.

13 hochstehende, abwechslungsreiche und durchwegs spannende Weiterbildung erforderlich ist: einen euphorischen Dendrochronologen, welcher das zweigrösste dendrochronologische Institut der Welt in charmantem Italienglish führt (und nebenbei die mehrere tausend Jahre alten Binzgehölze analysiert), drei Urgesteine der Schweizer Walderfassung (die unseren Blick für Baumwipfel schärften), eine forsche Dame, welche sich dem neusten Import aus China widmet (einem Käfer, der die Stadt Winterthur pro Jahr 1 Million Franken kostet) und zu guter Letzt die Koryphäe auf Gebiet der Raufusshuhn- Ökologie. Die wunderbare Betreuung, die zahlreichen, auf uns zugeschnittenen Unterlagen und die gute Verköstigung trugen das ihre zum gelungenen Tag bei. Die anlässlich des Schuljahresfokus ins Leben gerufene Kommission wird sich auch in Zukunft bemühen, Ideen zum Thema Nachhaltigkeit in die Schulhauskultur einfliessen zu lassen. Für die Kommission Nachhaltigkeit Rolf Siegenthaler 2.8. Weiterbildung der Fachschaft Biologie Warum in die Ferne schweifen? An der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in Birmensdorf gibt es alles, was für eine fachlich Für die Fachschaft Philip Herdeg 2.9. Raster-Elektronenmikroskopie (REM) Schülerinnen und Schüler des MNG Rämibühl kommen künftig in den Genuss, eigene Untersuchungen und Beobachtungen am Raster-Elektronenmikroskop durchzuführen. Die Kantonsschulen Rämibühl sind vermutlich die einzigen Gymnasien im Kanton Zürich, die über ein eigenes Raster-Elektronenmikroskop verfügen. Das wertvolle Gerät wurde dem MNG Rämibühl 2014 von Herrn Jürg Brandenberger (ehemaliger Schüler des MNG) geschenkt. Ein REM erlaubt starke Vergrösserungen ( ) von Oberflächen und dies mit sehr grosser Tiefenschärfe. Zur Untersuchung eignen sich verschiedenste Objekte aus der Natur wie Insekten, Blätter, Pollen, aber auch Steine und Metalle. Seite 11 Verschiedene Beiträge aus der Lehrerschaft

14 Das Bild entsteht dadurch, dass ein fokussierter Elektronenstrahl in einem Raster zeilenweise über die Probe geführt wird. Abhängig von der Probenbeschaffenheit werden Elektronen aus der Probe herausgeschlagen und detektiert. Die Software wandelt die detektierten Werte in digitale Werte um und setzt das Bild 3. Verschiedene Beiträge aus dem Schulbetrieb 3.1. Erste Schultage im neuen Schuljahr Die ersten Klassen (MNG und K+S) wurden am vom Klassenlehrer/von der Klassenlehrerin begrüsst, informiert und durch die Schule geführt. An der Eröffnungsfeier hiess Rektor Daniel Reichmuth alle herzlich willkommen und gab einen kurzen Überblick über die kommenden Jahre. Die SO-Präsidentin Jenny Sträuli richtete auch ein paar Worte an die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler und die Schülerband gab dem Ganzen einen stimmigen Rahmen. Der reguläre Unterricht begann am Dienstag. Für alle anderen Klassen begann der Unterricht nach Stundenplan am Montag. Am 26. und fanden mündliche und schriftliche Vormaturitätsprüfungen (MNG: Physik, Chemie, Biologie und Geografie) (K+S: Physik, Französisch/Italienisch, Geografie, Biologie und Englisch) statt Blocktage und Blockwoche Seite 12 Verschiedene Beiträge aus dem Schulbetrieb zusammen. Es können für die Darstellung beliebige Vergrösserungswerte, Kontraste und Helligkeitswerte gewählt werden. Am Freitag, den 14. März 2014, wurden die Biologie- Lehrpersonen in die Probenaufbereitung und die Handhabung sowie Bedienung des REM eingeführt. Schon nach kurzer Zeit konnten fantastische Bilder bestaunt werden. So wurde das Auge einer Drosophila, die am MNG auch für genetische Untersuchungen verwendet wird, mit 500-facher Vergrösserung abgebildet. Die Lehrpersonen freuen sich, dieses tolle Gerät in speziellen Unterrichtsgefässen wie im Freifach, im Projektunterricht, im Gruppenunterricht oder auch im Rahmen des Biologiepraktikums in den zweiten Klassen einzusetzen. Besonders gut eignet sich das Gerät auch für Projekte im Rahmen einer Maturarbeit. Für die Fachschaft Biologie Barbara Weber-Schneider Am 4. und 5. September 2013 wurden für alle Klassen Blocktage durchgeführt: Die ersten Klassen unternahmen an einem der beiden Tage mit der Klassenlehrperson und einer Begleitperson ihre erste Schulreise. An je einem Halbtag führten Fachlehrkräfte die Schülerinnen und Schüler in die Lern- und Arbeitstechnik und das ESP (Europäisches Sprachportfolio) ein. Die zweiten Klassen MNG begaben sich auf ihre zweitägige Schulreise und die zweiten Klassen K+S profitierten von einer Studienwoche. Die dritten Klassen MNG gingen an einem der beiden Tage in neuer Zusammensetzung auf Schulreise (Klassentag). Zudem kamen sie in den Genuss eines Präventionshalbtages. Die dritten und vierten Klassen K+S bekamen durch Fachlehrpersonen spezielle Arbeitsaufträge. Die vierten Klassen MNG und die fünften Klassen K+S wurden im Phonoraum über die Studien- und Berufswahl orientiert. Es wurde ihnen zudem ermöglicht, verschiedene Studieninformationstage an UNI und ETH zu besuchen, und sie konnten individuell an ihrer Maturitätsarbeit arbeiten. In der letzten Woche vor den Sportferien vom 3. bis stand für die ganze Schülerschaft eine Blockwoche auf dem Programm: für die Erstklässler eine Kulturwoche, für die Zweitklässler eine Fremdsprachenwoche, für die Drittklässler eine Naturwissenschaftswoche und für die Viertklässler eine Wirtschaftswoche.

15 Die zweiten Blocktage fanden im Sommer am 26. und 27. Juni 2014 statt. Für alle ersten Klassen wurden Gesundheits- und Suchtpräventionstage durchgeführt (siehe Bericht 3.7). Alle zweiten Klassen leisteten in diesen Tagen einen zweitägigen Sozialeinsatz. Die dritten Klassen absolvierten in Absprache mit der Klassenlehrperson Berufschnuppertage an einem Ort ihrer Wahl, und alle Maturandinnen und Maturanden hatten an diesen beiden Tagen mündliche Maturitätsprüfungen Polistage Polistage für die 4. Klassen MNG, September 2013 Die Polistage funktionieren nach dem Grundsatz, dass ausserhalb der drei Projekttage keine Vor- oder Nacharbeiten für die Schüler/-innen anfallen, dass aber die drei Tage selbst ganz für das Projekt zur Verfügung stehen, sodass man sich gründlich in die Materie einarbeiten kann. Zum Santiak-Projekt passt diese Arbeitsweise sehr gut. Nachdem bereits 2012 eine Projektgruppe Text- und Bildentwürfe für die Santiak-Homepage und ein Logo erarbeitet hatte, konnte die diesjährige Gruppe diese Entwürfe weiterentwickeln und abgabefertig machen. Valentin Schönherr 3.4. Arbeitswochenberichte Arbeitswoche der Klasse 2p und 2q Filzbach Begleitung: H. Billeter und S. Flury, C. Schmidtpeter und C. Imhof Santiak, ein Dorf im Amazonas-Regenwald von Ecuador, ist nur mit einem kleinen Propellerflugzeug zu erreichen oder zu Fuss. Nur zögerlich sind die Dorfbewohner, die zum Volk der Achuar gehören, in den vergangenen Jahrzehnten in Kontakt mit der Aussenwelt getreten. Obwohl sie möglichst viel von ihrer Kultur bewahren wollen, sind sie mittlerweile darauf angewiesen, ein Einkommen zu generieren. Aber sie wollen weder in die Städte abwandern noch in Santiak ein grosses Ecolodge Ressort bauen. Sie setzen stattdessen auf eine Variante des sozial- und umweltverträglichen Tourismus, die jeweils nur ganz wenigen Gästen den Zutritt ins Dorf gestattet. Kommerzielle Reisebüros können solch eine Reise nicht anbieten, weil sie zu wenig Profit abwirft. Daher setzt Santiak auf persönliche Kontakte und auf das Internet. In einem von neun Projekten der Polistage am MNG haben Schülerinnen und Schüler daran gearbeitet, nach den Vorstellungen der Leute von Santiak, mit denen sie persönlich per Skype in Kontakt treten konnten, eine Homepage zu erarbeiten, die über das Tourismusprojekt von Santiak informiert und über die man eine Reise buchen kann. Alljährlich findet für die zweiten Klassen des K+S Gymnasiums im Sportzentrum Kerenzerberg eine spezielle Projektwoche statt. Die Klassen 2p und 2q wurden im September 2013 durch Fachkräfte aus der Sport- und Musikwelt zum Beispiel in der Trainingslehre oder im Umgang mit Verletzungen instruiert. Die Sportlerinnen und Sportler fanden ideale Bedingungen für das tägliche Training vor. Für die MusikerInnen und Musiker war ebenfalls genug Zeit zum Üben eingeplant. Daneben gab uns die Woche in Filzbach die Gelegenheit zum Austausch über die Klassen- und Disziplinengrenzen hinaus, etwa im gemeinsamen Tanzkurs, am Grillevent oder beim Kennenlernen verschiedener Sportarten. Christian Schmidtpeter Arbeitswoche der Klasse 2e Filzbach Begleitung: Th. Lüthi und A. Kyburz Die Klasse hat sich während der Arbeitswoche mit dem Thema «Anatomie des aktiven und passiven Bewegungsapparates mit Umsetzung im Sport» befasst. Das menschliche Skelett, die Wirbelsäule, Gelenke und die Extremitäten wurden den Schülerinnen und Schülern mithilfe von Skripten, Büchern, Filmen und Modellen vermittelt. Weiter wurden Inhalte der menschlichen Muskulatur und verschiedener Sportverletzungen näher beleuchtet. Die theoretisch erlangten Erkenntnisse Seite 13 Verschiedene Beiträge aus dem Schulbetrieb

16 Seite 14 Verschiedene Beiträge aus dem Schulbetrieb konnten sehr gut in Übungen in der Sporthalle umgesetzt werden. Der Hauptfokus lag auf der gesunden Körperhaltung, der Gelenkschonung und der Gesunderhaltung unseres passiven (und aktiven) Bewegungsapparates. Konkret sah dies folgendermassen aus: den sehr gut mitarbeitenden Schülerinnen und Schülern wurden in verschiedenen Workshops die theoretischen Inhalte zu den oben genannten Themen nähergebracht. Danach konnte im Sportunterricht das Gelernte angewendet, weiterentwickelt und spielerisch umgesetzt werden. Die SchülerInnen waren sehr motiviert, haben viele Fragen gestellt und zeigten Interesse sowohl in der Biologie als auch im Sport. Andy Kyburz Arbeitswoche der Klasse 4b Juan-les-Pins Begleitung: S. Puto und C. Ammann In Zweiergruppen recherchierten und erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler Themen zur Geschichte des Parfums, zu Frauen- und Männerparfums in der Werbung, zur Zusammensetzung eines Parfums, zu altersspezifischen Parfums usw. Sie bereiteten eine Präsentation vor, die sie anschliessend je nach Wahl der zweiten Landessprache entweder auf Französisch oder auf Italienisch der Klasse vortrugen. Höhepunkt der Arbeitswoche war der Besuch einer Parfumerie in Grasse, wo man fachkundig in die Herstellung von Parfums eingeführt wurde. Auch die Besichtigung von zwei Städten, Cannes und Nizza, stand auf dem Programm. Die Stadtführungen wurden von zwei Schülerinnen in französischer Sprache vorbereitet und durchgeführt und vermittelten einen interessanten Einblick in zwei der wohl bekanntesten Städte Südfrankreichs. Sabrina Puto Arbeitswoche der Klasse 4c Juan-les-Pins Begleitung: C. Devin und M. Didone Nous avons commencé notre séjour à Grasse et profité de ses panoramas et de ses terrasses ensoleillées. Après avoir visité la vieille ville, nous avons rejoint la parfumerie Galimard à pied. Là-bas, une guide nous a montré comment on produit les parfums (sur 200 «nez» dans le monde, 38 travaillent à Grasse!) et nous a fait découvrir les dernières créations. D ailleurs, nous avons pu créer nous-mêmes notre propre eau de parfum à L Atelier des senteurs. Deux experts nous ont aidés à choisir parmi une centaine de fragrances celles qui nous plaisaient le mieux et pouvaient bien se combiner. Le soir, nous nous sommes installés dans nos bungalows et avons partagé un barbecue bien mérité! Mercredi matin, nous avons travaillé (au soleil!) sur la diffusion en physique et mathématiques. Après un pique-nique à la plage de Juan-les-Pins, nous sommes partis en direction d Antibes pour une visite culturelle et gourmande de la ville. Lors d une première étape, nous avons goûté des produits à base d olives (c était étrange de boire de l huile pure!), et lors d une deuxiè me étape, la pissaladière, c est-à-dire une tarte aux oignons et aux anchois. Le meilleur moment de cette journée était notre soirée au théâtre pour le spectacle d Aurélien Portehaut. Même si nous n avons pas tout compris, nous n avons pas hésité à participer au spectacle et nous avons même poussé le comédien à improviser (par exemple, autour du thème de la madeleine ) Jeudi, nous sommes allés à St Paul de Vence, un village d artistes très charmant. Nous nous sommes promenés dans ses petites ruelles. L après-midi, nous avons visité la Fondation Maeght qui proposait une exposition temporaire sur les connections entre l art et la philosophie. C était intéressant de voir comment les artistes ont illustré leurs pensées sur la vie grâce à la peinture ou la sculpture. Après un sprint pour le bus et une dernière baignade, nous avons terminé notre semaine sur une note romantique avec un rendez-vous à la pizzeria pour toute la classe! Le vendredi, nous nous sommes rapidement préparés pour avoir le temps de faire le marché d Antibes avant de prendre le train. Nous avons pu encore une fois profiter des goûts, des saveurs et des couleurs provençales ainsi que nous entraîner à comprendre l accent du Sud de la France! Nos onze heures de voyage nous

17 ont permis de récupérer un peu de sommeil, de partager nos trouvailles du marché et de jouer quelques parties de cartes, en français (bien sûr!) Klasse 4c der Schule von Husum. Ein Bowling-Tournier und ein Besuch des Strandbades von Husum durfte auch nicht fehlen. Am letzten Abend haben wir uns gemeinsam die Verfilmung der Novelle angesehen. Wir haben Husum als «Bunte Stadt am Meer» kennen und, so hoffe ich, auch lieben gelernt! Arbeitswoche der Klasse 4e Husum Begleitung: S. Böhler und S. Zuberbühler Sigrid Böhler Das Arbeitswochenthema «Auf den Spuren von Theodor Storms Schimmelreiter» hat uns nach Husum geführt. Nach dem bekannten Gedicht des Dichters soll es die «Graue Stadt am Meer» sein. Wie würden wir den Handlungsort der Novelle erleben? Nach einem ersten Tag in Hamburg sind wir mit dem Zug weiter nach Husum in Nordfriesland gefahren. Ein kundiger Stormkenner führte uns in der Stadt Husum zu allen wichtigen Orten, die zu unserm Thema passten und konnte neben wichtigen Informationen immer auch ein Stormgedicht rezitieren wir waren beeindruckt! Von der Jugendherberge aus haben wir mit dem Velo die Umgebung erkundet: Wir sind auf der Schimmelreiterroute durch die einzigartige Landschaft ins alte Marschland gefahren, haben uns auf dem Velo zum Naturschutzgebiet zu einer interessanten Führung bei einem Wattspaziergang bei Niederwasser begeben oder uns zum Bosseln mit Einheimischen getroffen. Im Schimmelreiterraum der Jugendherberge haben alle Gruppen fleissig an verschiedenen Projekten gearbeitet oder sind mit dem Fahrrad zu geeigneten Plätzen gefahren: Deichbau, Gespenstergeschichten, Fotoreportage, Filmsequenz, Schlüsselszenen in Wort und Bild, Storms Bedeutung für den Tourismus und als Unterrichtsthema in Arbeitswoche der Klasse 4g Juan-les-Pins Begleitung: D. Keller und M. Sabbatini Nach einer zwölfstündigen Busfahrt standen wir am Montagmorgen etwas zerknittert und müde vor unserer Unterkunft, nur fünf Minuten vom Strand entfernt. Selbstverständlich nutzten wir diesen Umstand bestmöglich: Der Grossteil der Woche spielten wir Beachvolleyball, schwammen im Meer und genossen das Sonnenbaden. Unsere sportbegeisterten Lehrpersonen kamen dabei auch auf ihre Kosten. Zudem beschäftigten wir uns mit Meeresphysik: Unterschiedliche Phänomene im Zusammenhang mit Sand und Wasser wurden untersucht. Unsere Städteexkursion nach Antibes artete in eine Wandertour aus. Um sich von den Strapazen zu erholen, war für einige der Glacekübel mit acht Kugeln noch zu klein. Klasse 4g Seite 15 Verschiedene Beiträge aus dem Schulbetrieb

18 Arbeitswoche der Klasse 4a Berlin Begleitung: S. Byland und M. Roth Im Rahmen ihrer Arbeitswoche beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a mit «Grenzen der menschlichen Leistungsfähigkeit». Neben eigenen Recherchen ermöglichten Besuche in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, im Einsteinhaus in Caputh fabrik besichtigen und uns einen Nachmittag lang selbst als Parfumeure betätigen. Ein Blindversuch mit den Gerüchen und Geschmäcken der lokalen Marktware stand auch auf dem Programm. Zudem untersuchten wir das Wasser des Mittelmeers mittels verschiedener chemischer Analysen. In Interviews und Gesprächen mit der loka len Bevölkerung wendeten wir unsere erworbenen Französischkenntnisse an und konnten sie verbessern. Lorenz Marti Arbeitswoche der Klasse 5p Berlin Begleitung: V. Schönherr und T. Uhlir Seite 16 Verschiedene Beiträge aus dem Schulbetrieb und im Berliner Olympiastadion einen guten Überblick über diverse Facetten dieses Themas. Die eigenen Grenzen wurden bei zahlreichen Aktivitäten wie einer Fahrradtour durch Berlin, Inlineskating, Klettern oder Kajakfahren ausgetestet. Das abwechslungsreiche Programm und die motivierte Klasse ermöglichten eine bereichernde Woche in entspannter Atmosphäre und bei bester Stimmung aller Beteiligten. Samuel Byland Arbeitswoche der Klasse 4d Juan-les-Pins Begleitung: L. Marti und O. Pesse Das südfranzösische Städtchen Antibes eignete sich hervorragend für eine Arbeitswoche mit den Fächern Chemie und Französisch. So konnten wir eine Parfum- «Berlin als Brennpunkt der Weltpolitik im 20. Jahrhundert» war das Thema der Arbeitswoche. Die Schüler und Schülerinnen hatten sich zum einen vorgenommen, die Stadt mit ihren zahlreichen historischen Stätten kennenzulernen, zum anderen, sich im Präsentieren eines historischen Orts im Sinne einer Stadtführung zu üben. Eine kommentierte Velorundfahrt durch die Innenstadtbezirke stand am Anfang. Anschliessend erarbeiteten sie einen Kriterienkatalog zu der Frage, was eigentlich eine methodisch und inhaltlich qualitätsvolle historische Führung ausmacht. Anhand einer professionellen Führung durch die Sonderausstellung «Geraubte Mitte» im Stadtmuseum konnten diese Überlegungen vertieft werden. Zu zweit haben die Schülerinnen und Schüler zu einzelnen historischen Orten (Olympiastadion, Flughafen Tempelhof, Karl-Marx-Allee, Synagoge Oranienburger Strasse, Holocaust-Mahnmal, Checkpoint Charlie, Axel- Springer-Haus) Führungen erarbeitet und diese an zwei Halbtagen präsentiert. Am Schluss stand eine ausführliche Reflexion, bei der es im Kern um die Frage ging, ob die Führungen den zuvor erarbeiteten Qualitätskriterien entsprochen haben. Valentin Schönherr Arbeitswoche der Klasse 4f Berlin Begleitung: M. Bär und S. Zuberbühler Die fächerübergreifende Arbeit in der Arbeitswoche bestand darin, eine Reportage über eine Person zu verfassen, die in irgendeiner Form mit Sport zu tun hat (TrainerIn, SportlerIn, SportjournalistIn, FunktinärIn). Dafür recherchierte die Klasse im Vorfeld der Arbeits woche,

19 Unsere Arbeitswoche führte uns in das kleine Städtchen Santa Margherita an der ligurischen Küste, etwas südlich von Genua. Dieser Ort erwies sich für unsere Themen als ideal: Chemie und Biologie des Mittelmeeres. In den gut ausgerüsteten Arbeitszimmern unserer Unterkunft konnten wir uns theoretisch mit der Thematik auseinandersetzen und die Referate vorbereiten. Daneund in Berlin selbst wurden Interviews, Trainingsbesuche usw. durchgeführt. Neben sportlichen Aktivitäten wie Klettern, Schlittschuhlaufen, Radfahren und Parkour war das Interesse der Klasse gross, Historisches und Kulturelles über Berlin zu erfahren. So besuchte die 4f das KZ Sachsenhausen, das Stasi-Museum und das Stasi- Gefängnis Hohenschönhausen, das jüdische Museum und das Berliner Olympiastadion. Die Arbeitswoche war für alle Beteiligten eine Bereicherung. Mons Bär Arbeitswoche der Klasse 4q Oxford Begleitung: M. Bettinaglio und K. Pirani Arbeitswoche der Klasse 2b Näfels Begleitung: A. Meier und S. Bott Im thematischen Zentrum der Arbeitswoche standen einerseits Leben und Sterben der Magd Anna Göldi, die am 13. Juni 1782 als «letzte Hexe» in Glarus durch das Schwert hingerichtet wurde, und andererseits die kulturelle bzw. mediale «Bewirtschaftung» dieses Aufsehen erregenden Falles bis in die Gegenwart. Zur Vorbereitung las die Klasse den Roman «Anna Göldin. Letzte Hexe» (1982) von Eveline Hasler im Deutschunterricht. Eine kulturhistorische Führung durch Glarus, Informationen zur Hexenverfolgung im Spätmittelalter und der Besuch des Anna-Göldi-Museums in Mollis verdichteten das Thema vor Ort. Anschliessend erschloss sich die Klasse in Kleingruppen verschiedene Aspekte und Bearbeitungen des Themas (Film, Hörspiel, Freilichttheater, Gerichtsprozess, Erinnerungsstätten usw.) und stellte die Resultate Ende Woche vor. Das Sportzentrum «Lintharena» in Näfels bot eine ausgezeichnete Infrastruktur für Arbeit wie Freizeit. Die ganze Woche war geprägt durch engagiertes, selbstständiges Arbeiten und eine fröhliche Atmosphäre. Andreas Meier Our study week Oxford, a place of learning started early on Sunday, which was filled with a smooth journey, a first task in Oxford and a delicious Indian meal. Monday s programme took us on a tour through the city centre and allowed time to organise our individual projects. The highlight of the following day was a music workshop, where we learned to play an African instrument similar to the xylophone. Wednesday was dedicated to maths and science. In the evening we enjoyed a very entertaining comedy night. After a day spent in museums, we met for our second class dinner at an inn where Shakespeare is said to have spent the night. Friday morning saw us pack our bags and join a tour of the Bodleian Library, one of the oldest libraries in Europe. Soon afterwards we were on our way home. Bryan Peter, 4q Arbeitswoche der Klasse 3a Santa Margherita Ligure Begleitung: L. Marti und S. Bachmann Seite 17 Verschiedene Beiträge aus dem Schulbetrieb

20 ben führte uns ein ortsansässiger Meeresbiologe an interessante Orte, um Meeresbiologie auch in der Praxis erleben zu können. Selbstverständlich genossen wir auch die hervorragende italienische Küche, durch die wir jeden Abend mit Vor-, Haupt- und Nachspeise verwöhnt wurden. Lorenz Marti welches in Zürich zu dieser Zeit ausblieb. Trotz der vielen Arbeit und langen Tagen konnten wir unseren Klassenzusammenhalt an den freien Abenden stärken. Das haben wir in vollen Zügen ausgenutzt, und der Schlafmangel war dementsprechend vorprogrammiert. Trotzdem waren alle motiviert und einigermassen fit. Rückblickend war es eine sehr interessante Arbeitswoche mit Wiederholungspotenzial. Seite 18 Verschiedene Beiträge aus dem Schulbetrieb Arbeitswoche der Klasse 3q Barcelona Begleitung: O. Clavuot und C. Wey Unser Thema der Arbeitswoche lautete: Architektur in Barcelona: Vom Modernisme zur Postmoderne. Nach einer komplizierten Reise mit Flugzeug, Zug und Metro sind wir müde aber zufrieden im Hotel Melon District Marina in Barcelona angekommen. Ohne grosse Pause ging es direkt mit der vierstündigen Tour von Herrn Clavuot durch die Altstadt weiter, und wir bekamen einen ersten Eindruck von der Stadt und ihrer Geschichte. Ausser dem Besuch im Palau de la Música Catalana, wo wir einen Film zweier zeitgenössischer Interpretationen von Tanzstücken anschauten und einer Hafenrundfahrt mit dem Schiff konnten wir die nächsten zwei Tage selber gestalten. In Zweiergruppen hatten wir den Auftrag, einige bekannte Bauwerke kennenzulernen, indem wir sie besichtigten, zeichneten und fotografierten, um sie anschliessend der Klasse vorstellen zu können. Dies war dann auch unser anstrengendes Programm für die letzten beiden Tage. Wir reisten von Werk zu Werk und bekamen dort Geschichte und Architektur der Bauten vorgestellt. Nach unserer Rückkehr gestaltete jede Gruppe einen Beitrag mit Text und Bildern zu ihrem Bauwerk. Unterstützt wurden wir dabei von Herrn Wey. Die Nähe der Stadt zum Meer sowie die offenherzige spanische Mentalität und Freundlichkeit ist faszinierend und hat die ganze Klasse begeistert. Auch genossen wir die Wärme und das sonnige Wetter sehr, Yael Dubno, Rahel Oechslin, 3q Arbeitswoche der Klasse 2a Filzbach Begleitung: G. Schäppi und M. Sabbatini Wir hatten eine sehr interessante Woche rund ums Thema Bewegungsanalyse in diversen Sportarten. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit Badminton, Fussball, Volleyball, Squash, Wasserball, Wasserspringen und Klettern. Im Praxisunterricht wurde in Blöcken am Morgen und Nachmittag das vielfältige Sportangebot des Zentrums Kerenzerberg genutzt. Neben Wasser- und Rückschlagspielen wie Squash oder Badminton wurden auch Klettern und traditionelle Ballspiele trainiert und in Turnieren gespielt. Die Zusammenführung der beiden unterschiedlichen Fachgebiete war anregend und interessant. Ein grosses Kompliment für die grosse Leitungsbereitschaft geht an die Klasse. Wir werden diese Woche in bester Erinnerung behalten. Marco Sabbatini Arbeitswoche der Klasse 2d Filzbach Begleitung: M. Roth und M. Bär Die Klasse absolvierte im Sportzentrum Kerenzerberg eine Arbeitswoche zum Thema «Sprache des Sports». Neben zahlreichen sportlichen Aktivitäten wie Squash, Badminton, Baseball, Wandern, Klettern, Schwimmen,

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