Mag. Christina Mayr-Pieper, klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin

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1 Quelle: Angela Hasse, Neun Frauen und ich Mag. Christina Mayr-Pieper, klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin

2 Stellt in den Vordergrund: Das aktuelle Befinden Das subjektive Erleben (subjektive Krankheitstheorien) Unterstützt bei: Der Krankheitsbewältigung Der Bewältigung der Behandlungsnebenwirkungen Der Verbesserung des Krankheitserlebens Der Verbesserung der Lebensqualität Begleitet/behandelt: Betroffene Angehörige

3 Nicht jede Frau, die an Brustkrebs erkrankt benötigt psychotherapeutische /psychologische Begleitung Auch braucht nicht jede Frau, die einmal professionelle Unterstützung in Anspruch genommen hat, diese über den gesamten Krankheitsverlauf

4 Ca. ein Drittel der onkologischen PatientInnen leiden im Verlauf ihrer Erkrankung unter psychischen Störungen (Depressionen, Angststörungen) Ca. 40% der PatientInnen wünschen sich adäquate psychologisch/psychotherapeutische Unterstützung im Verlauf ihrer Erkrankung

5 Die Diagnose Krebs und die damit verbundenen Anforderungen können jedoch Frauen im Krankheitsverlauf so belasten, so dass diese in ihrer Krankheitsbewältigung überfordert sind.

6 Die Diagnose Krebs = für viele ein SCHOCK, führt oft zu einschneidenden Veränderungen im Leben Lebensphasen, die oft begleitet werden durch Gefühle/Themen, wie: Angst, Unsicherheit, Trauer, Wut, Niedergeschlagenheit Sorgen um die Familie/Kinder Unsicherheiten im Berufsalltag Unsicherheiten im Umgang mit dem eigenen Körper, Sexualität Veränderungen in der Lebensqualität Starkes Stressempfinden (Schlafstörungen, Unruhe etc.) Sinnfragen

7 Emotionale Entlastung/Informationsgabe Reduktion von Symptomen Schlafprobleme, Anspannung, Unruhe, Ängste, Unsicherheiten, Nervosität, Kommunikationsschwierigkeiten, Depression, Selbstbild/Selbstwertverlusten, sexuellen Störungen etc Erarbeitung der Bedeutung der Tumorerkrankung im biographischen Kontext Ressourcenaktivierung Gewinnung von Autonomie/Kontrolle über das eigene Leben

8 Information und Beratung Krisenintervention Symptomorientierte Maßnahmen (Paargespräche, Familienberatung, Entspannungstraining, stützende Gespräche ) Diagnostik und Behandlung/Therapie

9 Studien zeigen, dass psychoonkologische Begleitung vor allem zur Verbesserung der Lebensqualität und Krankheitsbewältigung führt

10 Verarbeitung der Diagnose/Behandlung Schock, Krise, Unsicherheiten, Bangen Hoffen, Anspannung, Klärung, Art der Behandlung, Lebensveränderungen, Lebensbilanzen Verarbeitung eines Rezidivs > Schock, Angst vorm Sterben, Todesangst, Verleugnung, Depression, Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit, Kontrollverlust, erhöhte Verletzbarkeit, Sinnsuche, Schuldgefühle, Wut, Kränkung, Verzweiflung

11 Verarbeitung des Terminalen Stadiums > Todesangst, Verleugnung, Depression, Demoralisierung, Kontrollverlust, Schmerzen, Leiden, Angst vor Einsamkeit, stärker werdende Abhängigkeit, Rückzug, Auseinandersetzung mit dem Tod, Wut, Ärger Mag. Christina Mayr-Pieper, klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter

12 Körperliche Veränderungen Körperbild (Trauer/Verlust), Themen ums Frausein, Weiblichkeit, Kinderwunsch, Sexualität, Körperlichkeit Vertrauen?! Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin

13 Psychische Veränderungen Depression/Angsterkrankungen/ Anpassungsstörungen als Begleiterkrankungen Reaktivierung früherer Belastungen!!! CAVE: posttraumatische Belastungsstörung hohes Stresserleben

14 Unterstützung bei der Symptomreduktion > Schmerzsymptomatik, Übelkeit Unterstützung bei spezifischen Belastungen im Rahmen der onkologischen Therapien Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin

15 Soziales Umfeld/Familie/Kinder Wie sage ich es meinen Kindern, Angst vor der Reaktion dieser Verunsicherung der Familie eigene Verunsicherung Hilflosigkeit der anderen führen zu einem Zurückhalten der eig. Gefühle Berührungsängste

16 Bewältigungsmechanismen/Ressourcenarbeit (sehr individuell) Stärkung des Selbstvertrauens, Selbstbildes Kommunikationstechniken Entspannungsmethoden Selbstfokussierung, Selbstverbalisierung Unterstützung im Finden was gut tut: Sport, Bewegung, Entspannung Mediation, Spiritualität, Ablenkung, sich bewusst etwas gönnen, kreativer Bereich, veränderter Umgang mit sich selbst

17 Sinn-Zielfragen Setzen von Nahzielen Fernzielen Resümee ziehen über frühere Ziele Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin

18 Wölfl, Hedwig: Psychoonkologie in: Mehta G. (Hrsg.). Die Praxis der Psychologie. Springer, Muthny & Koch, 1998; Thielking-Wagner, 2006, Schulz et al zitiert nach Janna Köhm, Psyche und Krebs (Vortrag) Dorn, A., Wollenschein, M., Rohde, A.: Psychoonkologische Therapie bei Brustkrebs. Deutscher Ärzte Verlag, Köln, Dietz, S., Diegelmann, C., Isermann, M. (Hrsg.): Psychoonkologie Schwerpunkt Brustkrebs. Kohlhammer, Stuttgart, Dorfmüller, M., Dietzfelbinger, H. (Hrsg.): Psychoonkologie. Urban-Fischer, München-Jena Diegelmann C., Isermann, M. (Hrsg.): Ressourcenorientierte Psychoonkologie. Kohlhammer. Stuttgart, Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin

19 Federn lassen und dennoch schweben das ist das Geheimnis des Lebens Hilde Domin Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin

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