5 / Editorial. Sondermetalle unverzichtbar für neue Technologien

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1 5 / 2013 Vacuum evaporator; p. 270 Editorial World of Metallurgy ErzMEtall Metall und Erz Zeitschrift für Erzbergbau und Metallhüttenwesen ERZMETALL Volume 66 (2013) Published bimonthly No. 5 September / October 2013 ISSN GDMB Verlag GmbH Publisher: GDMB Verlag GmbH POB Clausthal-Zellerfeld Germany Editor-in-Chief: Dipl.-Ing. Jürgen Zuchowski Editorial Staff: Dipl.-Min. Frank-Detlev Liese Ulrich Waschki The externally peer-reviewed articles are marked Printing: Oberharzer Druckerei Fischer & Thielbar GmbH Clausthal-Zellerfeld Germany Sondermetalle unverzichtbar für neue Technologien Liebe Leserinnen und Leser, neben den im Alltag geläufigen Massenmetallen rücken die Sondermetalle immer mehr in den Vordergrund. Dazu zählen in erster Linie Gold, Silber und alle Platinmetalle, aber auch Seltenerdmetalle, Refraktärmetalle und insbesondere die Technologiemetalle Indium, Germanium, Gallium, Rhenium sowie Selen und Tellur. Allen gemeinsam ist, dass sie Massenmetalle tunen oder verstärkt in High-Tech- Applikationen eingesetzt werden. Der Einsatz von Gold oder Silber in der Elektronikindustrie (wie etwa zur Verbesserung von elektrischen Kontakten im Niedrigststrom-Bereich) sowie von Platin und Palladium als wichtige Katalysatormetalle ist weit bekannt und Eric Becker ihre Mengen sind teilweise stark von der Entwicklung der Automobilindustrie abhängig. Aufgrund der hohen Metallwerte dieser Produkte existieren bereits effiziente Sammlungs- und Erfassungssysteme. So können die edelmetallhaltigen Sekundärrohstoffe den für die jeweiligen Anwendungen existierenden Recyclingverfahren zugeführt werden. Bei Sondermetallen dagegen, die teilweise in nur geringen Mengen gefördert und zum Einsatz gebracht werden oder deren Verfügbarkeit für die Zukunft ungesichert ist, existieren spezialisierte Recyclingverfahren häufig noch nicht. Und das, obwohl diese Technologiemetalle aus dem täglichen Leben kaum mehr wegzudenken sind wobei sie meist im Verborgenen wirken. Man findet sie oft nur in ppm-konzentrationen in integrierten Schaltungen von Handys und Handheldgeräten, als Bestandteil von Mikrokondensatoren in Computern, als kleine Permanentmagnete in Elektronikanwendungen (wie Kopfhörer von MP3-Playern), in Flachbildschirmen und Displays, im Bereich regenerativer Energiegewinnung und der optischen Industrie, als Legierungsmetalle in der Medizin oder der Luft- und Raumfahrt sowie bei der Entwicklung alternativer Antriebe für die Automobilindustrie um nur einige Beispiele zu nennen. Aufgrund der verstärkten Nutzung dieser Metalle gewinnt ihr Recycling aus ökonomischen und ökologischen Gründen eine immer größere Bedeutung. Staatliche Verordnungen (wie WEEE zur Erfassung von Elektroschrott) leisten einem verstärkten Recycling und damit der Nutzung zivilisatorischer Rohstoffquellen ( Urban Mining ) spürbaren Vorschub. Durch die zunehmende Komplexität der Produkte und ihre Miniaturisierung müssen aber neue Wege beschritten werden, um die Stoffkreisläufe zwischen Pro- 245

2 5 / 2013 SEM micrograph of deposited lead powder; p. 288 Editorial (continued) Technical Advisory Board: Prof. Dr. mont. Helmut Antrekowitsch Montanuniversität Leoben, Austria Prof. Dr.-Ing. Ihsan Barin Thermochem GmbH, Germany Maurits van Camp UMICORE Research, Belgium Dr.-Ing. André Ditze TU Clausthal, Germany Dr. Tanja Eckardt Heraeus Holding GmbH, Germany Ass. Prof. Dr. Christian Edtmaier Vienna Univ. of Technology, Austria Prof. Dr. Sc. (Tech.) Olof Forsén Helsinki Univ. of Technology, Finland Prof. Tekn. Dr. Eric Forssberg Luleå Univ. of Technology, Sweden Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Bernd Friedrich RWTH Aachen, Germany Dr. Florian Kongoli Flogen Technologies, Canada/USA Dr. Günther Leuprecht Aurubis, Germany Dr. Adalbert Lossin Aurubis, Germany Dr. Urban Meurer BERZELIUS Stolberg GmbH, Germany Dipl.-Ing. Norbert L. Piret Piret & Stolberg Partners, Germany Prof. Dr.-Ing. Mohammad Ranjbar University of Kerman, Iran Prof. Dr. Markus Andreas Reuter Outotec, Finland Prof. Dr.-Ing. Georg Rombach Hydro Aluminium Rolled Products GmbH, Germany Dr. Bruno Schwab Mülheim an der Ruhr, Germany Prof. Dr.-Ing. Michael Stelter TU Bergakademie Freiberg, Germany duktnutzung und Recycling möglichst kurz und vollständig geschlossen zu halten. Die geringen Mengen verwendeter Sondermetalle in einzelnen Applikationen setzen diesem Ziel jedoch enge Grenzen. Daher erfordern neue Produkte auch entsprechend passende Sammelsysteme, um die Metalle wirklich zielgerichtet erfassen und recyceln zu können. Seltenerd- und Technologie-Metalle stehen mit ihren Verbindungen im Fokus. Sie werden in der Elektronik/Optik und der regenerativen Energiegewinnung eingesetzt. Vor allem bei den Elektronik-Metallen, die in der Regel nur als Koppelprodukt mit Kupfer, Blei oder Zink gewonnen werden können, stehen Verfügbarkeit und die damit einhergehende Preisentwicklung im Vordergrund. Seltene Erden werden weltweit zu annähernd 95 % von China produziert und exportiert. Politisch bedingte Schwankungen der verfügbaren Mengen beeinflussen die Metallpreise teilweise massiv. Durch die öffentlich geführte Diskussion über kritische Rohstoffe sowie eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beauftragte Studie werden derzeit wichtige Metalle hinsichtlich ihrer Bedeutung für Zukunftstechnologien und ihrem zukünftigen Bedarf analysiert. Diese Bemühungen werden auch durch die Neugründung der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in Berlin unterstützt. Sie untersucht verstärkt die Verfügbarkeit der wichtigsten Technologiemetalle in Bezug auf Förderung und Beschaffung und leistet damit einen Beitrag zur strategischen Sicherung wesentlicher Technologiemetalle für die Industrie. Auf der anderen Seite ist aber auch die Industrie selbst gefordert, geeignete Systeme zur Erfassung und Sammlung der am Ende der Lebensdauer zurückkehrenden Sondermetalle aufzubauen. Wertvolle Rohstoffe können so langfristig Recyclingverfahren zugeführt werden, die gemeinsam mit Hochschulen bis zur Serienreife entwickelt werden. Der geplante Ausbau der Elektromobilität dürfte diesen Trend positiv unterstützen. An dieser Stelle möchte ich auf das kommende Metallurgische Seminar der GDMB hinweisen, das vom 10. bis 12. Dezember 2013 in Joachimsthal stattfinden und Herstellung und Recycling von Technologiemetallen zum Thema haben wird. Langfristig ist wenn die weltweite Wirtschaft ihre derzeitige Schwächephase überwunden hat von unverändert hohen und volatilen Metallpreisen auszugehen. Daher wird vor allem für Deutschland als ein an Bodenschätzen armes Land eine gesicherte Rohstoffversorgung auch in Zukunft von großer Bedeutung sein. Dr. Eric Becker Produktionsleiter Blei/Edelmetall Aurubis AG 246

3 5 / 2013 EBSD maps from cathode copper; p. 279 Contents Subscription and Advertising: GDMB Verlag GmbH POB Clausthal-Zellerfeld Germany Telephone: +49 (0) Telefax: +49 (0) Subscription Rates 2013 Germany: Euro incl. surface mail postage Worldwide: Euro incl. surface mail postage Single issue price: Euro Subscription rates apply to a minimum subscription period of one calendar year. Cancellation: at the latest 3 months before the end of the calendar year. Renewal invoices to be sent out in October. Claims for non receipt of issues must be made in writing within 6 months of publication of the issue or they cannot be honored without charge. Advertising Manager: Ulrich Waschki Telephone: +49 (0) It is a condition of publication that manuscripts submitted to this journal have not been pub lished and will not be published elsewhere. Exceptions to this rule will only be made by agreement in writing between the author and the publisher. By submitting a manuscript, the authors agree that the copyright for their article is transferred to the publisher if and when the article is accepted for publication. All rights reserved (including those of trans lation into foreign languages). The cop yright covers the exclusive rights to reproduce and distribute the article, including reprints, photo graphic reproductions, micro form or any other re pro ductions of similar nature and trans lations. No part of this publication may be re pro d uced, stored in a retrieval system or transmitted in any form or by any means, elec tronic, elec trostatic, magnetic tape, mechanical, photo copying, recording or otherwise, without the permission in writing from the copyright holder. The publisher cannot accept responsibility for unsolicited papers. All views expressed in this journal are those of the respective contributors. Editorial Eric Becker 245 Contents 248 Categories Economics, Technology and Science 250 Personals 264 Events 265 Articles Katarzyna Leszczyńska-Sejda, Grzegorz Benke, 267 Andrzej Chmielarz Hydrometallurgical Methods for Production of Ni(ReO 4 and Co(ReO 4 Hydrometallurgische Verfahren zur Herstellung von Ni(ReO 4 und Co(ReO 4 Miguel Ignat 274 Effects of Impurities and Reliability of Copper Qualifications A Traceability Analysis Auswirkungen von Verunreinigungen und Verlässlichkeit von Kupfer-Qualifizierungen eine Rückverfolgbarkeitsanalyse Ashour Owais, Mohamed Abdel-Hady Gepreel 284 Direct Electrorefining of Secondary Lead Slag Anode Particles Direkte Elektroraffination einer Granulatanode aus sekundärer Bleischlacke Printed and bound in Germany 248

4 5 / 2013 Typical offgas uptake shaft build-ups; p. 296 Contents 46. Metallurgisches Seminar Herstellung und Recycling von Technologiemetallen 10. bis 12. Dezember 2013 Joachimsthal Für das 46. Metallurgische Seminar sind Vorträge mit folgenden Themen vorgesehen: Geologische Verfügbarkeit von Hochtechnologiemetallen Marktentwicklung von Technologiemetallen Recyclingkonzepte zur Rückgewinnung von Massen- und Technologiemetallen aus E-Schrotten der Kategorie 3 Dialyseverfahren zum Recycling von Gallium Recycling von In, Ge und Ga Recycling von In aus LC-Displays Seltene Erden Verfügbarkeit, Herstellung und Verwendung Entwicklung eines hydrometallurgischen Recyclingverfahrens für NdFeB-Magnete Manganknollen zukünftige Rohstoffbasis für Technologiemetalle? Rückgewinnung von Antimon aus einem metallischen Reststoff Selen Anwendung, Bedarf und Recyclingwege Herstellung von Tantal und seine Recyclingmöglichkeiten Herstellung von Rhenium und seine Recyclingmöglichkeiten Geometallurgie Warum Metallurgen und Geologen kommunizieren sollten Wang Wei, Gao Xiao Yan 292 Start-Up and Operation of the JJNI Nickel Sulphide Concentrate Smelter Inbetriebnahme und Betrieb der JJNI Nickelsulfidkonzentrat-Hütte About the Authors 297 Reports Rudolf P. Pawlek 299 Tagung des Fachausschusses Leichtmetalle der GDMB in Székesféhervár 2013 Matthias Simon 310 Clausthaler Metallhüttenleute in Berlin Please take a look at the supplements: Festkolloquium anlässlich des 80. Geburtstages von em. Prof. Dr.-Ing. Joachim Krüger 46. Metallurgisches Seminar Sensor-Based Sorting 2014 Call for Papers 249

5 Economics, Technology and Science Economics Forschungsförderprogramm zur Gewinnung Seltener Erden gestartet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Forschungsförderprogramm r4 Innovative Technologien für Ressourceneffizienz Forschung zur Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe gestartet. Ziel ist es, für Deutschland als eine führende Industrienation die Verfügbarkeit von besonders wichtigen Rohstoffen zu erhöhen. Dabei sollen vor allem neue Verfahren zur Gewinnung, Aufbereitung und insbesondere zum Recycling von nichtenergetischen mineralischen Rohstoffen entwickelt werden. Dafür stellt das BMBF bis zu 60 Mio. bis 2018 bereit. Bundesforschungsministerin Wanka unterstreicht die volkswirtschaftliche Bedeutung des neuen Förderschwerpunktes: Seltene Erden und andere wichtige Rohstoffe sind für die Produktion von Zukunftstechnologien aus Deutschland unersetzlich. Um auch in Zukunft eine gesicherte Versorgung mit diesen Ressourcen zu gewährleisten, müssen wir unabhängiger von Importen werden. Neue Verfahren bis hin zu Recycling von wichtigen Rohstoffen zu entwickeln ist daher ein richtiger Ansatz, den die Bundesregierung nachhaltig unterstützt. Strategische Rohstoffe, wie etwa Seltene Erden, machen insgesamt etwa 9 % des nach Deutschland eingeführten Rohstoffwertes aus. Sie werden für die Herstellung von Spitzenprodukten Made in Germany benötigt und entfalten eine starke Hebelwirkung bei der industriellen Wertschöpfung in unserem Land. Wanka betonte in diesem Zusammenhang, dass kein anderes Land mehr forschungs- und entwicklungsintensive Hightech-Artikel für den Weltmarkt produziere als Deutschland. Mit einem Anteil von 12,1 % belegt Deutschland damit noch vor China und den USA den ersten Platz. Die Maßnahme r4 schreibt die Förderpolitik des BMBF konsequent fort und knüpft an die Fördermaßnahmen r2 Innovative Technologien für Ressourceneffizienz Rohstoffintensive Produktionsprozesse sowie r3 Innovative Technologien für Ressourceneffizienz Strategische Metalle und Mineralien sowie die Gründung des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie an. Mit r4 wird das Forschungs- und Entwicklungsprogramm Wirtschaftsstrategische Rohstoffe für den Hightech-Standort Deutschland im Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklungen konkretisiert. (Presse-Information v ) Alcoa announces further cuts to aluminum production. The aluminum firm has announced plans to reduce its production of aluminum by around 164,000 t by closing production at two locations. The cuts are part of Alcoa s earlier announced plans to reduce its aluminum capacity by 460,000 t to balance supply and demand. Alcoa had made the announcement on the cuts in May To reduce its capacity by 146,000 t the company has decided to permanently remove one potline at its Massena East plant in New York. The closure will remove 40,000 t from the market. Additionally, the company will temporarily curtail around 124,000 t of aluminum from its smelter operations in Brazil. The closures and curtailments are expected to be complete by October To date, Alcoa has announced closures or curtailments representing 269,000 t of the 460,000 t placed under review in May. This includes the permanent closure of 105,000 t of capacity announced earlier this year at Alcoa s Baie-Comeau smelter in Canada. In addition, Alcoa permanently closed its Fusina, Italy smelter representing 44,000 t that was not part of the May review. Once the Massena and Brazil closures and curtailments are complete, Alcoa will have idled 16 %, or 646,800 t of smelting capacity. (alcircle.com, August 29, 2013) China has ordered metal smelters to close outdated capacity by the end of September and dismantle it by the end of this year, the Ministry of Industry and Information Technology said in a statement. The top global producer and consumer of metals has set yearly plans to close outdated capacity since 2009 as part of efforts to cut energy consumption and emissions. This year, the closing deadline is earlier, compared with the year-end in previous years. The ministry ordered the closure of 654,400 t of outdated copper capacity by the end of September, the statement said. A total of 260,000 t of outdated aluminium capacity is also required to be closed, the ministry said on its website (www.miit.gov.cn). The ministry ordered 807,000 t of lead capacity and 146,200 t of zinc capacity to be closed. In 2013, the ministry plans to close a total of 665,000 t of copper capacity, 273,000 t of aluminium, 879,000 t of lead and 143,000 t of zinc, the minsitry said in early this year. Beijing is becoming more serious in tackling overcapacity problems in its metal sectors such as aluminium. The industry ministry announced stricter rules to rein in bloated aluminium sector. (alcircle.com, July 29, 2013) Rio Tinto Alcan announces the closure of its aluminum smelter in Quebec by November end. Rio Tinto s Alcan division will shut down its aluminum smelter in Shawinigan, Quebec, by the end of November. The company said it will immediately shut down 50,000 t of production and take the remaining 50,000 t of capacity offline by the end of November. Some 425 workers will be affected. The smelter, commissioned in 1942, uses Soderberg technology, which is less energy efficient than newer ways of smelting aluminum. Rio had said previously that, because of environmental regulations phasing out Soderberg technology in Quebec, its production lines would have to be shut down by the end of 2014 at the latest. The closure will make little difference to the aluminum market, which is facing chronic oversupply of about 10 mill. t. But it underscores the mounting pressure on aluminum producers with high cost, older technology. Premiums paid by customers who need physical aluminum delivered, like manufacturers, have kept many smelters in the black as London Metal Exchange prices languish under $ 1800 per tonne, below the cost of production for a big portion of smelters worldwide. But physical premiums are expected to fall 250 World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No. 5

6 Economics, Technology and Science because of a massive overhaul of the LME warehousing system that could come into effect next April. (alcircle. com, August 8, 2013) Trimet vor Übernahme zweier Aluminiumwerke in Frankreich. Die Trimet Aluminium SE, einer der führenden deutschen Aluminiumhersteller, hat ein verbindliches Angebot abgegeben, um zwei Produktionswerke in Frankreich von Rio Tinto Alcan zu übernehmen. Mit der Übernahme der Aluminiumwerke in Saint-Jean-de- Maurienne und Castelsarrasin will das mittelständische Unternehmen seine Wachstumsstrategie fortsetzen und sein Portfolio spezialisierter Produkte aus Leichtmetall erweitern. Die mit Rio Tinto Alcan getroffenen Vereinbarungen sehen eine Kooperation mit dem französischen Energieversorger EDF (Électricité de France) vor und müssen noch von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden. Die vom französischen Aluminiumhersteller Pechiney gegründeten Produktionswerke waren von Rio Tinto Alcan übernommen worden. Das international tätige Unternehmen hat im vergangenen Jahr angekündigt, die Standorte aufgeben zu wollen. Die Aluminiumwerke stellen mit insgesamt mehr als 500 Mitarbeitern Aluminiumdraht her, der unter anderem zu elektrischen Leitungen in der Energie- und zu Verbindungselementen in der Automobilindustrie weiterverarbeitet wird. Die Übernahmevereinbarung sichert unter anderem die langfristige Versorgung mit Tonerde (Aluminiumoxid) und elektrischem Strom, den für die Aluminiumproduktion notwendigen Grundstoffen. Der Energieversorger EDF wird eine Minderheitsbeteiligung an den Produktionswerken halten. Mit den neuen Standorten will Trimet ihre erfolgreiche Unternehmenspolitik der vergangenen Jahre ausbauen. (Presse-Information v ) Rio Tinto Alcan celebrates first metal production in its aluminium smelter in Canada. Rio Tinto Alcan celebrates the first metal produced at its new US$ 1.1 bn Arvida Aluminium Smelter, AP60 Technology Centre, in Saguenay-Lac-Saint-Jean, Quebec. This important milestone marks the transition from a world-class construction project to a 60,000-tonne technology development centre unparalleled in the aluminium industry. The gradual ramp-up to full capacity will continue over the coming weeks. Rio Tinto Alcan is proud to commemorate the first aluminium produced in Saguenay-Lac- Saint-Jean region, from the world s most productive reduction cells, declared Arnaud Soirat, President and chief executive officer of Rio Tinto Alcan, Primary Metal. It is important to salute the ingenuity of Rio Tinto Alcan s Research and Development teams that first developed and tested this technology at the company s Laboratoire de Recherche des Fabrications (LRF) in Saint-Jean de Maurienne, France, which paved the way for the Arvida Aluminium Smelter, AP60 Technology Centre in Quebec. (alcircle.com, September 10, 2013) Emal s third production line energisation three months ahead of schedule. Emirates Aluminium Co. s (Emal) third production line got energised three months ahead of schedule with rollout of the first hot metal by September 19 signalling the start of production, top-ranking executives at Emal said. We have expanded our power station to 3000 MW from 2000 MW. By the end of October, all three gas turbines will be running. Of the two steam turbines, the first will start running in January and the other from February next year, Yousuf Bastaki, vice president Project at Emal told at a news conference. Bastaki said Emal s current production capacity is 800,000 t/a and would reach 1.3 mill. t/a by May 2014 upon completion of phase II of the project. The Emal smelter is located about 100 km from the Abu Dhabi city at Taweelah. (alcircle.com, September 19, 2013) Outotec to deliver a technology license for a potential alumina refinery in the UAE. Outotec agreed to deliver a technology license for a potential alumina refinery in the United Arab Emirates. Outotec and Hatch, as an unincorporated joint venture, have been awarded a contract by Mubadala and Dubai Aluminium (DUBAL) for the provision of a technology license as well as the basic and detail engineering of an integrated digestion and evaporation facility relating to the assessment of a potential alumina refinery development in Abu Dhabi, the United Arab Emirates. The contract price will not be disclosed. Outotec and Hatch have jointly developed tube digestion and integrated evaporation technologies and the related intellectual property is jointly owned. Mubadala and DUBAL placed the order to secure access to required process technologies and to support their feasibility study on an integrated greenfield alumina refinery targeting the provision of alumina to domestic aluminum smelters and for export. (alcircle.com, September 5, 2013) Luoyang Wanji hat SMS Siemag Abnahme für zwei Aluminium-Kaltwalzanlagen erteilt. Der chinesische Aluminiumhersteller Luoyang Wanji Processing Company hat SMS Siemag nach reibungsloser und zügiger Inbetriebnahme das FAC für die zwei neuen CVC plus-sexto-kaltwalzanlagen (Abbildung 1) erteilt. Nachdem das erste Band bereits 2012 auf der Kaltwalzanlage Nr. 1 gewalzt wurde, konnte noch im gleichen Jahr die sogenannte Warminbetriebnahme erfolgreich mit Erteilung des Final Acceptance Certificate (FAC) abgeschlossen und die Walzanlage in den regulären Produktionsbetrieb übernommen werden. Am 30. März 2013 wurde der Erfolg wiederholt. Auch Kaltwalzwerk Nr. 2 erhielt die endgültige Abnahme. Luoyang Wanji verfügt nun im neuen Werk in der ostchinesischen Provinz Henan über eine installierte Produktionskapazität von jährlich t. Luoyang Wanji hat mit dieser Inbetriebnahme ein wichtiges Etappenziel beim Einstieg in die Produktion von hochwertigem Aluminiumkaltband, im Breitenbereich bis 2150 mm und mit Abb. 1: Eines der beiden neuen modernen Aluminium-Kaltwalzwerke mit CVC plus im Einsatz bei Luoyang Wanji World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No

7 Economics, Technology and Science Enddicken bis 0,1 mm für ein weites Einsatzspektrum erreicht. (Presse-Information v ) Erstmals hat die StrikoWestofen Group zwei StrikoMelter-Schmelzöfen an Aluminiumgießereien in Südkorea geliefert. Damit nutzen jetzt auch Unternehmen auf dem südkoreanischen Markt die Vorteile der effizienten Technologie aus Gummersbach. Bereits im ersten Quartal 2013 konnten die beiden Pilotprojekte, die jeweils die Lieferung eines Zweikammer-Schmelzofens umfassten, erfolgreich umgesetzt werden. Und die Liste der Interessenten ist lang: Es liegen uns bereits weitere konkrete Anfragen von südkoreanischen Gießereien vor, freut sich Thomas Platzer, für den Markt zuständiger Verkaufsleiter bei StrikoWestofen. Nachdem nun die hervorragenden Verbrauchswerte und insbesondere der geringe Metallverlust unserer Anlagen durch Messungen der südkoreanischen Betreiber bestätigt wurden, werden wir uns auch im dortigen Markt gegen den starken lokalen Wettbewerb gut behaupten können. Südkoreanische Produzenten von Alu-Gussteilen verzeichnen seit Jahren hohe Wachstumsraten. Während Deutschland 2012 gerade wieder das Niveau von 2008 erreichte, hat sich in Südkorea die Produktion im selben Zeitraum verdoppelt. Im Jahr 2011 stammten 54 % aller weltweit produzierten Aluminiumgussteile aus Asien Tendenz steigend. Insgesamt zwei Schmelzanlagen konnte Striko- Westofen im Frühjahr 2013 in Südkorea erfolgreich in Betrieb nehmen. Dabei waren die Voraussetzungen beider Abb. 2: Der bei Inzi Amt verbaute StrikoMelter senkt den Energieverbrauch von mehr als 120 m 3 Erdgas pro Tonne geschmolzenem Aluminium auf unter 60 m 3 (Bild: StrikoWestofen) Kunden höchst unterschiedlich nicht jedoch ihre Anforderungen: So errichtete die Firma Il Gangh in der Nähe von Gimjie eine komplett neue Gießerei auf höchstem technologischem Niveau. Als Kernstück der Schmelzanlage entschieden sich die Verantwortlichen für einen StrikoMelter-Zweikammerofen vom Typ MH II. Dieser verfügt zusätzlich über eine automatische Verwiegung und eine Prozessvisualisierung, welche die Prozesssicherheit nachhaltig erhöht. Neben der hervorragenden Energieeffizienz unseres Systems war für Il Gangh insbesondere der geringe Metallverlust ausschlaggebend, so Verkaufsleiter Thomas Platzer. Das Sparpotenzial bei den Betriebskosten war auch der Hauptfaktor, aufgrund dessen die Gießerei Inzi Amt in Dangjin ihre Anlage durch einen StrikoMelter-Schmelzofen aufrüstete (Abbildung 2). Ebenso wie die Gießerei Il Gangh fertigt Inzi Amt Druckgussteile für die Automobilindustrie darunter Getriebegehäuse und Zylinderköpfe. Neben einer deutlich erhöhten Prozesssicherheit senkt die Technologie aus Deutschland den Energieverbrauch um rund die Hälfte. Ehemals mehr als 120 m 3 Erdgas pro Tonne geschmolzenem Aluminium stehen hier einem Nominalverbrauch von nunmehr unter 60 m 3 Erdgas pro Tonne gegenüber. Die deutlich verbesserte Effizienz zeigt sich darüber hinaus auch beim Metallverlust, der beim StrikoMelter dank der EtaMax- Schachtgeometrie besonders gering ausfällt. Durch gezielte Nutzung der Abwärme von Schmelz- und Warmhaltevorgang wärmen wir das Ausgangsmaterial vor, wodurch ein sehr schneller Schmelzvorgang erzielt wird. Dies reduziert den Eintrag von Oxiden und somit den Metallverlust, beschreibt Platzer das EtaMax-System. Die hervorragenden Resultate von weniger als 1,5 % Verlust haben in der Vergangenheit bereits viele Gießereien weltweit empirisch bestätigt. (Presse-Information v ) SMS Siemag-Kaltwalzanlage in Harbin walzt ihr erstes Band. Die neue CVC plus-sexto-kaltwalzanlage von Northeast Light Alloy Co. Ltd. (NELA) (Abbildung 3) hat am 30. Mai 2013 erfolgreich ihr erstes Band gewalzt. Northeast Light Alloy Co. Ltd. steht nun Abb. 3: Blick auf die Auslaufseite der neuen Kaltwalzanlage von NELA am Produktionsstandort in Harbin, in der chinesischen Provinz Heilongjiang, eine jährliche Produktionskapazität von t Aluminiumkaltband zur Verfügung. Die Ausstattung des Walzwerks entspricht dem neuesten technischen Stand für hochwertige Bandqualitäten und schließt CVC plus, Hot Edge Spray und DS-System ein. Die maximal 1900 mm breiten Bänder werden auf Enddicke bis 0,1 mm gewalzt und sind u.a. für den Einsatz als Folien- Vorprodukte bestimmt. Neben dem Walzwerk lieferte SMS Siemag auch Einrichtungen zur Bundvorbereitung, zum Bundtransport und die Medienanlage. (Presse-Information v ) Alcoa to combine UBC and scrap purchasing to further drive recycling of aluminium. Alcoa will combine its group charged with recycling aluminum in the packaging market, Evermore Recycling, with its aluminum scrap purchasing group which recycles aluminum used in other markets such as aerospace, automotive, and industrial into a single organization Alcoa Recycling to further increase the amount of aluminum that is converted back into new products. Across its used beverage container (UBC s) and aluminum scrap groups, Alcoa recycled approximately 1.4 bn pounds of external aluminum in By combining the two groups into Alcoa Recycling, the company will be able to leverage their strengths and go to the market in a singular, focused manner. The new Alcoa Recycling organization will work with customers across markets to build upon the large number of closed-loop recycling programs the company has with customers, as well as implement supply chain efforts with suppliers to increase aluminum recycling. Alcoa last month announced a closed-loop recycling 252 World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No. 5

8 Economics, Technology and Science program with Boeing that will significantly increase the reuse of internal aluminum aerospace alloys from the production of Boeing airplanes. At the outset, approximately 8 mill. pounds of high-value 2XXX and 7XXX series aluminum alloys are expected to be recycled annually. (Press Release, September 3, 2013) Spanish aluminum recycler Befesa sold to Triton. Spanish aluminum alloy producer and waste recycler Befesa has been sold for 331 mill. by its parent company, Abengoa, to investment funds run by Triton Partners. After net debt adjustments, the total equity to Abengoa was 620 mill., the company said. This included a 348 mill. cash payment, of which 331 mill. was collected and the remaining amount will be held in escrow until resolution of certain items. Befesa had signed an agreement on April 10 with US aluminum sheet maker Novelis to manage the scrap from its new $ 250 mill. aluminum recycling center in Nachterstedt, Germany. Befesa has plans to build a new 30 mill. 50,000 t/a aluminum recycling plant in Bernburg, which is expected to be operational by the first quarter of 2014, it said. A source close to the company said that several German diecasters had welcomed the move and would be looking forward to purchasing from the new plant in Q Befesa lost volumes in Germany because of trucking costs [from Spain] and having alloys produced there will allow it to compete, said the source. (alcircle.com, July 23, 2013) Oetinger insolvent. Das Aluminiumschmelzwerk Oetinger mit Standorten in Weißenhorn, Neu-Ulm, Hannover und Berlin hat Insolvenz angemeldet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Düsseldorfer Rechtsanwalt Frank Kebekus bestellt, der in der Sanierung von Aluminiumfirmen erfahren ist. Seine Aufgabe ist nun, Investoren zu finden, um das Schmelzwerk mit seinen 500 Arbeitsplätzen zu retten. Der Betrieb des Unternehmens wird derzeit aufrechterhalten, Aufträge seien vorhanden, zitiert die Regionalpresse Günter Frey von der Gewerkschaft IG Metall. Probleme bereiteten die niedrigen Preise für Gussteile aus Aluminium, die das Unternehmen vor allem an die Automobilindustrie Abb. 4: Peter Altmaier und Peter Willbrandt drücken den symbolischen roten Knopf zur Inbetriebnahme der neuen Anodenschlammanlage liefert. Als eine Ursache dafür werden die darbenden Schmelzwerke in Südeuropa ausgemacht, die angesichts freier Kapazitäten sehr niedrige Preise anbieten können. Oetinger zählt zu den größten Herstellern von Aluminium-Gusslegierungen in Europa. Der Standort in Gorcy in Frankreich ist von der Insolvenz nicht berührt. (Aluminium, Heft 7/8 2013) Bundesumweltminister Peter Altmaier weiht neue Anlage zur Gewinnung von Edelmetallen bei Aurubis ein. Die Aurubis AG führender integrierter Kupferkonzern und weltweit größter Kupferrecycler hat am 16. August in Hamburg eine neue Anlage zur Gewinnung von Edelmetallen aus den Anodenschlämmen in Betrieb genommen. Den symbolischen roten Knopf drückten Peter Altmaier, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, und Peter Willbrandt, Vorstandsvorsitzender der Aurubis AG (Abbildung 4). Das Investitionsvolumen dieser weltweit größten Anlage ihrer Art, deren Bau Ende 2010 begann, betrug mehr als 50 Mio., davon rund 30 % für Umweltschutzeinrichtungen. Gleichzeitig wurden rund 25 neue Arbeitsplätze geschaffen. Bei der Herstellung hochreinen, börsenfähigen Kupfers mit einem Reinheitsgehalt von 99,995 % entstehen in der Elektrolyse Anodenschlämme. Darin sammeln sich u.a. die Edelmetalle, die Aurubis mit den Rohstoffen Kupferkonzentrat bzw. Recyclingmaterial einkauft. Bislang sind nur die Anodenschlämme aus der Elektrolyse in Hamburg sowie geringe Teilmengen aus dem Aurubis Recyclingzentrum Lünen (NRW) am Standort Hamburg verarbeitet worden. Die hier bestehenden Anlagenkapazitäten waren für die heutigen Ansprüche jedoch nicht mehr ausreichend. Die Schlämme aus Pirdop (Bulgarien) und Olen (Belgien) sowie der überwiegende Teil aus Lünen mussten bislang zur Weiterverarbeitung an Dritte abgegeben werden. Die zugrundeliegenden Verträge sind in diesem Jahr ausgelaufen und Aurubis kann nun mit der neuen Anlage alle im Konzern anfallenden edelmetallhaltigen Anodenschlämme am Standort Hamburg optimal aufarbeiten. Die Kapazität der Anlage liegt bei rund 8000 t Anodenschlamm jährlich, die Goldproduktion in Hamburg könnte von derzeit rund 35 t auf etwa 50 t jährlich ansteigen. Die Entscheidung für Hamburg als Standort der neuen Anlage fiel trotz aller Investitionsunsicherheiten, die es in Deutschland momentan gibt, weil hier sowohl das notwendige Knowhow als auch alle anderen technischen Einrichtungen zur Weiterverarbeitung der Edelmetalle bis hin zu Feingoldund Silber zur Verfügung standen. Bei einem Teil der neuen Anlage handelt es sich um eine energiesparende Innovation, die mit vom Bundesumweltministerium im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms gefördert wurde: Durch die Entwicklung einer beheizbaren Membranfilterpresse können der Energieverbrauch für die Trocknung der Schlämme um bis zu 35 % gesenkt und somit gleichzeitig die CO 2 -Emissionen um 460 t pro Jahr nachhaltig reduziert werden. Das 33 m hohe Gebäude der neuen Anodenschlammanlage mit einer Grundfläche von rund 4000 m 2 befindet sich direkt neben dem Autobahnkreuz Hamburg Süd und ist dort mit dem Aurubis-Logo an der Außenfassade zur neuen Landmarke des Hamburger Werks geworden. Verbaut wurden etwa 1000 m 3 Stahlbeton für das Fundament sowie 6000 m 3 Beton und rund 5500 m 2 Fassadenbleche für das Gebäude. (Presse- Information v ) Recyclingverbände erwarten Anwendung der EU-Abfall-Ende-Verordnung für Kupferschrott. Aus Anlass der am 1. Januar des kommenden Jahres in Kraft tretenden EU-Abfall- Ende-Verordnung für Kupferschrott World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No

9 (Verordnung [EU] Nr. 715/2013) haben die führenden privaten Recyclingverbände BDE, bvse, BDSV und VDM in einer gemeinsamen Erklärung daran erinnert, dass die gesetzlichen Kriterien für einen vorzeitigen Übergang vom Abfall- in den Produktstatus zwischen den Lieferanten und den Abnehmern vereinbart werden können, jedoch keineswegs verpflichtend anzuwenden sind. Die Recyclingverbände empfehlen den Akteuren, frühzeitig darüber Klarheit herbeizuführen, welchen Status der Kupferschrott zukünftig haben soll. Die Empfehlung folgt den Erfahrungen, die die Recyclingverbände vor allem aus dem Erlass der EU-Abfall- Ende-Verordnung für Eisen-, Stahlund Aluminiumschrott (VO [EU] Nr. 333/2011) gewonnen haben. Diese Verordnung war als erste Abfall-Ende-Verordnung überhaupt Anfang Oktober 2011 gültig geworden. Weit überwiegend haben sich Lieferanten und Abnehmer dafür entschieden, die Schrotte im Abfallstatus zu belassen. Die Gründe sind in den durchweg geringeren Handlingkosten sowie der Vermeidung schwer einschätzbarer Verpflichtungen, die die REACH- Verordnung für wiedergewonnene Produkte auferlegt, zu sehen. Allerdings gibt es auch Konstellationen, in denen die Erfüllung der Abfall-Ende-Kriterien und der weiteren Gesetzesvorgaben wie die Konformitätserklärung und das besondere Qualitätsmanagementsystem sinnvoll sind. Insbesondere bei der grenzüberschreitenden Verbringung von Schrott haben sich Anwendungsfälle für die vorzeitige Überführung in den Produktstatus ergeben. Die vier Recyclingverbände erwarten, dass sich auch für Kupferschrott bestimmte Sonderkonstellationen für die Herbeiführung des Abfall- Endes nach der am gültigen EU-Verordnung herausbilden werden. In ihrer Erklärung unterstreichen die Recyclingverbände, dass die Entscheidung, Sekundärrohstoffe im Abfallregime zu halten, nichts mit einem Recycling minderen Standards zu tun hat. Ein gesetzlich verankertes Grundprinzip des Abfallrechts ist die Hochwertigkeit der Verwertungsmaßnahme, auf das alle Akteure verpflichtet sind. Der bei einigen immer noch mit Economics, Technology and Science dem Abfallbegriff negativ assoziierte Status sollte nach Meinung der Verbände endgültig überwunden sein. Im Übrigen geben die Abnehmer und Verwender von Kupferschrott durchweg eigene dezidierte Qualitätsvorgaben vor, da ausschließlich strikt qualitätsgesicherte Sekundärrohstoffe in den hoch technisierten Schmelzaggregaten Verwendung finden können. (europaticker v ) H.C. Starck erhält erneut Zertifizierung für die Verarbeitung von konfliktfreien Tantal-Rohstoffen. H.C. Starck, einer der führenden Hersteller von Technologie-Metallen und technischer Keramik, hat zum dritten Mal in Folge die Zertifizierung für die Verarbeitung von sogenannten konfliktfreien Tantal-Rohstoffen erhalten. Die entsprechende Überprüfung erfolgte durch die unabhängige Electronics Industry Citizenship Coalition (EICC) und die Global e-sustainability Initiative (GeSI) im Rahmen des Conflict-Free Smelter (CFS) Validation Program. EICC und GeSI haben Anfang 2013 an den tantalverarbeitenden Standorten von H.C. Starck in den Vereinigten Staaten, Deutschland, Japan und in Thailand detailliert überprüft, ob diese den hohen Anforderungen der beiden Organisationen an die Verarbeitung konfliktfreier Rohstoffe entsprechen. Für die Zertifizierung musste H.C. Starck unter anderem nachweisen, dass das Unternehmen eine weltweit gültige Richtlinie zur Vermeidung von Rohstoffen aus Konfliktregionen aufgesetzt und in seine Geschäftsprozesse integriert hat. Zu belegen war auch, dass H.C. Starck über ein entsprechendes System verfügt, mit dem die Herkunft aller verarbeiteten Rohstoffe bis zur Mine rückverfolgbar ist. Und das Unternehmen muss die Nachweise dokumentieren, dass alle gekauften und verarbeiteten Rohstoffe aus konfliktfreien Regionen stammen. Die Rohstoffversorgung des Unternehmens stützt sich neben Kooperationen mit etablierten, zertifizierten Minenbetreibern in steigendem Maße auch auf das Recycling von Technologiemetallen. H.C. Starck ist Gründungsmitglied der Public-Private Alliance for Responsible Minerals Trade (PPA), die staatliche und private Initiativen bei der Entwicklung und beim Aufbau von Lieferketten für konfliktfreie Rohstoffe unterstützt. (Nach Presse- Information v ) Oschatz erhält internationalen Nachhaltigkeitspreis. Der Essener Anlagenbauer Oschatz ist mit dem Fray International Sustainability Award, einem amerikanischen Preis für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit, ausgezeichnet worden. Geschäftsführer Dr. Hans-Jürgen Schrag sowie Gesamtvertriebsleiter Dr. Jan-Christopher Schrag nahmen die Auszeichnung Ende August 2013 im Rahmen der offiziellen Preisverleihung in San Diego, Kalifornien, entgegen. Die Firma Oschatz erhielt die Auszeichnung für ihre langjährige Arbeit in den Bereichen Energierückgewinnung und Ressourceneffizienz. Seit mehr als 160 Jahren baut Oschatz Anlagen zur produktiven Verwertung von Abgasen, Reststoffen und Abhitze, die in den verschiedensten Industriezweigen rund um die Welt zum Einsatz kommen. Die Abhitze aus Produktions- oder Verbrennungsprozessen wird dabei zur Erzeugung von industriell verwertbarem Dampf genutzt. Der Dampf kann entweder als Prozessdampf verwendet, in das örtliche Fernwärmenetz eingespeist oder via Dampfturbine zur Stromerzeugung genutzt werden. So leisten Oschatz-Anlagen einen maßgeblichen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung und einer sauberen Umwelt. Wir freuen uns, dass unsere Arbeit international so große Anerkennung findet, sagt Dr. Hans-Jürgen Schrag. Das Thema Energiegewinnung aus Abhitze hat eine lange Tradition und ist trotzdem aktuell wie nie zuvor. Viele hochaktuelle Themen spielen in unserer täglichen Arbeit schon seit vielen Jahrzehnten eine Rolle: effiziente Ressourcennutzung, Energiegewinnung unabhängig von fossilen Quellen und CO 2 -Einsparung sind nur einige davon. Der Fray International Sustainability Award wurde im Jahr 2011 ins Leben gerufen und wird seitdem an Unternehmen, Politiker sowie herausragende Hochschulpersönlichkeiten vergeben, die sich in besonderem Maße für die Entwicklung neuer Technologien und die Steigerung der Nachhaltigkeit einsetzen. (Presse-Information v ) 254 World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No. 5

10 Economics, Technology and Science Schatzsuche im Müll in Halden kanadischer Gold- und Silberminen findet sich reichlich Edelmetall. Schon vor mehr als 100 Jahren brach am Klondike River ein Goldrausch aus, der das ganze Land erfasste. In vielen Teilen Kanadas suchten Abenteurer und bis heute auch Unternehmen nach Gold und anderen Edelmetallen. Zurück blieben Berge giftigen Gerölls, das aber auch Edelmetalle enthält. Das kleine Schweizer Unternehmen United Commodity hat sich vorgenommen, diese Berge abzubauen. Mitte vergangenen Jahres hat die United Commodity AG (UC) dafür 51 % der Anteile an der Yukon Raffinerie in Cobalt, Ontario, gekauft und den Anteil inzwischen auf 67 % erhöht. Die Raffinerie liegt mitten im größten Silbervorkommen Kanadas. Zudem ist Kirkland Lake, ein Gebiet mit vielen Goldminen und rund 200 Mio. t Goldminenschutt, nur 80 Meilen entfernt. In einer Datenbank des Ministeriums für Entwicklung und Minen der Provinz Ontario werden über 5700 Halden aufgelistet rund 4000 dieser Abfall-Lagerstätten gelten als giftig oder gefährlich. Die Raffinerie arbeitet Gestein auf, das Gold, Silber, Cobalt und Nickel enthält. Dazu hat UC zusammen mit Universitäten und Experten eine Technologie entwickelt, mit der aus dem Haldenmaterial die Edelmetallreste zurückgewonnen werden können. Gleichzeitig wird der Abraum dekontaminiert. Ein Ehering produziert 20 t Giftmüll, hat das Magazin Spiegel vor einigen Jahren ermittelt. Laut United Commodity werden weltweit jährlich über t Zyanid zur Goldgewinnung eingesetzt. Seit Juni wird in der Raffinerie Gold gewonnen. Gearbeitet wird im Dreischichtbetrieb an allen sieben Tagen der Woche. Dank langfristiger Verträge, etwa mit Trio Resources, ist die Auslastung der Anlage bis 2018 gesichert. Allein der Wert des Silbers aus den Trio-Vorkommen beträgt 170 Mio. US-$. Dazu komme Goldschutt im Wert von rund 500 Mio. US-$ von verschiedenen Minengesellschaften, die UC bis zum Herbst unter Vertrag haben will. Die Anlage kann ab 2015 bis zu 60 t hochwertiges Minenschutt-Konzentrat am Tag verarbeiten. UC plant mit gleicher Technologie weitere Anlagen auf alten Minengebieten, die leistungsfähiger sein sollen. Die nächste könnte schon innerhalb der kommenden zwei Jahre entstehen. Ein Interesse hat auch der Staat. Das Umweltministerium von Ontario habe eine Unterstützung in Aussicht gestellt. Der Abbau lohnt sich nicht nur bei hohen Edelmetallpreisen. Eine Feinunze Gold (31,1 g) kostet heute knapp 1400 US-$. Laut Hartmann rechnet sich die Schuttverarbeitung bis zu einer Preisuntergrenze von 600 $. Für 2013 planen sie mit einem Gewinn von einer Million kanadischer Dollar. (HB v ) Technology Outotec is launching ARTS, a new tracking system for anodes and rods in primary aluminum smelters. It is a combination of an anode and rod identification and tracking system, together with a customized database and analytical software. ARTS effectively tracks both anodes and rods, helping to control the quality of anodes, improve the overall smelter performance and rodshop operations. A system like this has long been lacking in primary aluminum smelters and with the Outotec ARTS, Outotec can now offer such a system which is the first of its kind in successful operation. The Outotec ARTS tracks each carbon anode from its moulding at the vibrocompactor throughout its entire life cycle. For identification, each carbon anode is stamped with a unique binary dot-code as part of the forming process (Figure 1). The code refers to a data set for each individual anode which will be stored in a data base. On its way through the cooling, storage, bake furnace, and up to the rodshop, the anode binary code is readable by a camera which transfers the anode code to the database. In the database, the anode code is linked to the upstream production parameters for the particular anode. At the mating station in the rodshop the reference to this data set is complemented by the RFID code of the anode rod. Fig. 1: Coded anodes in storage (top); reader station to identify assemblies in the rodshop From this point on, up to stripping off the spent anode, the rod ID provides the cross reference to the individual anode and as such gives access to its performance in the process. Careful analysis of the data collected via the Outotec ARTS will allow a smelter to correlate anode manufacturing parameters versus anode performance which generates opportunities for quality and efficiency improvements. (Press Release, September 2013) Siempelkamp Giesserei GmbH: Neues 3D-Messsystem für mehr Planungssicherheit von Gusskomponenten. Seit etwas mehr als einem Jahr setzt die Siempelkamp Giesserei gemeinsam mit der Siempelkamp Nukleartechnik ein neues optisches 3D-Koordinatenmesssystem ein. Das 3D-Messsystem ermöglicht erstmals, die reale Gussstruktur in Größe, Lage und Form zu erfassen ganz berührungslos und unabhängig von den Abmessungen. Das Messprinzip beruht auf der optischen Sensorerfassung von Messpunkten, die auf dem Gussstück aufgeklebt werden. Durch die bildliche Aufnahme der World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No

11 Abb. 2: Vermessung eines Gusscontainers mit dem GOM-3D-Messsystem Messpunkte aus verschiedenen, zueinander definierten Blickwinkeln werden den Messpunkten Koordinaten zugeschrieben. Die Erfassung des Bauteils erfolgt somit in Größe, Lage und Form. Dabei übernimmt ein mathematischer Algorithmus die Auswertung der optisch erfassten Datenmenge. Mit der dazugehörigen Auswertungssoftware werden die ermittelten Daten der realen Gusskomponente mit den CAD- Daten der Planung und der Fertigung verglichen. Auf diese Weise ist Siempelkamp in der Lage, bereits im Vorfeld der mechanischen Bearbeitung mögliche Maß-, Form- oder Lagefehler zu ermitteln und in den meisten Fällen über eine Verlegung der Bearbeitung zu korrigieren. Auch für die Erstmusterbegutachtung neuer Gussstücke ist die 3D-Erfassung von Vorteil. Schwierige Freiformkonturen können erfasst und bewertet werden, maßbedingte oder geometrische Abweichungen am Erstmuster erkannt und entsprechende Korrekturmaßnahmen zur Serienfehlervermeidung eingeleitet werden. Der Einsatz des neuen GOM-Messsystems (GOM = Gesellschaft für optische Messtechnik) wird derzeit intensiv für die Produktion von Gusscontainern genutzt (Abbildung 2). Hier steht die optimale Ausrichtung des Bauteils für die mechanische Bearbeitung im Mittelpunkt. Eine erfolgreiche Kostenoptimierung für mehr Planungssicherheit in der Gießerei als auch in der Nukleartechnik: Die Gießerei reduziert Prüfkosten, da ein Anreißen der Gusscontainer entfällt, und die Nukleartechnik kann die mechanische Bearbeitung an den Containern höchst effizient durchführen. (Presse- Information v ) Gebr. Pfeiffer SE: Richtungweisendes Konzept für neue Mühle und Antrieb. Die Gebr. Pfeiffer SE bietet Economics, Technology and Science Abb. 3: MVR-Walzenschüsselmühle mit der MVR-Walzenschüsselmühle und dem MultiDrive Lösungen für die Zementindustrie, die den Anforderungen an immer größere Produktionsleistungen und Verfügbarkeiten in speziellem Maße gerecht werden. Mittlerweile liegen Betriebserfahrungen von über Stunden für die MVR-Walzenschüsselmühle und den MultiDrive vor. Die MPS-Mühle wurde im Laufe der Zeit kontinuierlich weiterentwickelt. Als Antwort auf Marktanforderungen und Trends zu Mahlsystemen mit immer höheren Durchsatzleistungen hat die Gebr. Pfeiffer SE ein richtungweisendes Konzept für eine neue Mühle und einen neuen Antrieb entwickelt. Die neue MVR-Walzenschüsselmühle für die Vermahlung von Zementrohmaterial, Zement und Hüttensand ermöglicht durch ihren modularen Aufbau, den Betrieb auch bei Ausfall eines Walzenmoduls aufrecht zu erhalten (Abbildung 3). Der neue Antrieb MultiDrive, der aus bis zu sechs gleich großen Antriebseinheiten besteht, bietet ebenfalls die aktiv redundante Ausführung wie die Walzenmodule. Damit werden ungeplante Stillstandzeiten selbst bei Ausfall von Hauptkomponenten deutlich reduziert. Mit dem Trend zu größeren Durchsätzen, also größeren Mühlen, verbindet sich die Forderung nach größeren Getrieben mit gleichzeitig sinkenden Mühlen-Drehzahlen. Die Mühlenleistung wird damit mehr durch die Größe des Drehmomentes bestimmt. Um die Probleme durch immer größere Planetenradgetriebe zu umgehen, hat die Firma Pfeiffer zusammen mit Flender/ Siemens das sogenannte MultiDrive -Konzept entwickelt. Beim Multi- Drive treiben zwei bis sechs gleiche Antriebsmodule mit installierten Antriebsleistungen von bis zu jeweils ca kw den Mahlteller über einen Zahnkranz an, der sich unterhalb des Mahltellers befindet. Mit der MVR- Mühle und dem Multi Drive Konzept lassen sich Durchsatzraten bis zu t/d mit einer Einmühlenlösung realisieren, wobei sich durch die aktive Redundanz für die Walzenmodule als auch der Antriebsmodule eine hervorragende Verfügbarkeit der Mühle erwarten lässt. Die aufgezeigten Betriebsanlagen mit MVR-Walzenschüsselmühlen und MultiDrive, die mittlerweile in Summe über Betriebsstunden aufweisen, zeigen ein hervorragendes Betriebsverhalten und haben alle Auslegungsannahmen und Wartungskonzepte bestätigt. (Presse-Information v ) Neues High-End Infrarot-Thermometer für Umgebungen mit hohen Temperaturen. Fluke, führender Hersteller von tragbaren elektronischen Test- und Messgeräten, hat ein neues High-End Infrarot-Thermometer mit verbesserten Leistungsdaten vorgestellt, das insbesondere für den Einsatz in Hochtemperatur-Umgebungen vorgesehen ist, zum Beispiel in Glas-, Zement- und petrochemischen Fabriken sowie bei der Metallraffination und -schmelzung und bei der Stromproduktion. Dank der verbesserten Optik mit einem Verhältnis von Abstand zu Messfleckgröße von 60:1 können die Messungen mit dem neuen Fluke in sicherer Entfernung von unzugänglichen oder möglicherweise gefährlichen Orten mit hoher Genauigkeit durchgeführt werden (Abbildung 4). Das robuste, einfach zu bedienende IR-Thermometer Fluke kann den rauen industriellen, elektrischen und mechanischen Umgebungen standhalten und Temperaturen in einem Bereich von 30 C bis +900 C messen, wobei der Dual- 256 World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No. 5

12 Abb. 4: Das IR-Thermometer Fluke kann Temperaturen von 30 C bis +900 C messen Economics, Technology and Science Laser das schnelle und präzise Anvisieren des Ziels ermöglicht. Mit einem Thermoelement-Messfühler sind auch Kontaktmessungen möglich. Die drei Soft-Tasten ermöglichen eine schnelle Navigation auf dem grafischen Display, um erweiterte Funktionen auszuwählen, den Emissionsgrad (anhand der integrierten Materialtabelle) einzustellen, die Datenprotokollierung für bis zu 99 Datenpunkte zu starten oder Alarme ein- und auszuschalten. Dank der USB-Konnektivität können die erfassten Daten an die im Lieferumfang des enthaltene dokumentierende Software FlukeView Forms heruntergeladen werden, um sie grafisch darzustellen, zu analysieren und in Berichten zusammenzufassen. Die Funktionen MIN, MAX, AVG und DIF helfen beim schnellen Erkennen von Problemen, und sowohl akustische als auch visuelle HI- und LOW-Temperaturalarme melden sofort, wenn die Messwerte außerhalb der vom Benutzer vorgegebenen Grenzen liegen. Für das hintergrundbeleuchtete Display kann zwischen zwei Helligkeitsstufen gewählt werden, damit es unter wechselnden Lichtverhältnissen einfach abzulesen ist. (Presse-Information, September 2013) Recycling von Problemabfall Pumproboter sollen Silos leeren. In der weltgrößten Wiederaufbereitungsanlage für nuklearen Abfall im französischen La Hague stand der Betreiber Areva vor dem Problem, mehrere Silos mit kontaminiertem Schlamm zu leeren. Der gefundene Lösungsansatz scheint von den spektakulären Kamerafahrten zur Titanic inspiriert zu sein. In den Silos wurden bislang die Reststoffe des Brennstab-Recyclings aufgefangen. Jetzt sollen sie geleert werden, weil das Material weiterbehandelt werden soll. Ein Silo misst bis zu m bei 10 m Tiefe und enthält rund 1800 m³ Problemabfall. Aufgrund der Konsistenz des Schlammes, der Radioaktivität und der Erreichbarkeit durch Zugangsöffnungen von nur einem Meter Durchmesser entschied sich der Betrieb für einen ganz neuen Ansatz: Ein ferngesteuertes Robotervehikel mit fest montierter Schmutzwasserpumpe soll in den Tank abtauchen, das Schlammwasser punktuell verquirlen und nach außen pumpen. Areva rechnet mit zwei Jahren Laufzeit für die Pumpe, das am härtesten beanspruchte Bauteil. Um deren Ausfallrisiko so gering wie möglich zu halten, entschied man sich für Tsurumi als Lieferanten. Der japanische Hersteller ist Weltmarktführer bei Aggregaten, die insbesondere im Tiefbau eingesetzt werden und unter widrigsten Bedingungen längste Standzeiten erzielen sollen. Als Modell wählte man die KTV2-80 aus. Sie wiegt trocken Abb. 5: Anspruchsvoller geht es kaum: Um radioaktiven Schlamm aus Silos zu holen, setzt Areva ferngesteuerte U-Boote mit montierter Schmutzwasserpumpe ein (Foto: Tsurumi) nur 38 kg bei lediglich 427 mm Gehäusehöhe. Der 3-kW-Motor schafft 720 l/min mit einer maximalen Förderhöhe von 22,5 m. Montiert wird sie auf einer Art U-Boot (Abbildung 5), das ferngesteuert jeden Winkel des Behälters erreichen kann, damit keine Schlammreste zurückbleiben. Das Projekt ist nicht zuletzt aufgrund der Aufbereitungsproblematik so umfangreich, dass mit einer Vollendung erst im nächsten Jahrzehnt gerechnet wird. Die Wiederaufbereitungsanlage in La Hague ist nach eigenen Angaben die größte ihrer Art. Rund 6000 Beschäftigte arbeiten die Brennstäbe von jährlich bis zu 100 Kernkraftwerken auf. Nur 4 % des Materials können nicht recycelt werden und müssen, wie in den Silos, zwischen- oder endgelagert werden. (Presse-Information v ) Siemens extends plant portfolio for hot-metal desulfurization. Simetal HM KR Desulf from Siemens Metals Technologies offers operators of iron and steel works a further type of plant for hot-metal desulfurization (Figure 6). A mechanical stirrer handles the mixing of the bath. Low-quality burnt lime, which accumulates in the steel works anyway, can be used as the desulfurization agent. It is therefore no longer necessary to buy in additional desulfurization agents such as highgrade burnt lime, calcium carbide or magnesium separately. The new process is particularly suitable for treating large batches. Simetal HM KR Desulf adds a stirrer-based solution to the current Siemens portfolio of desulfurization plants that run on the injection process. Due to the use of sulfurcontaining fuels in the blast-furnace process, hot metal always contains a certain amount of sulfur. Depending on the steel grade being produced, this amount has to be reduced to a defined level before the hot metal can be converted to high-grade steel in the converter. The necessary desulfurization agents can either be blown into the bath with a lance or poured onto the bath and distributed with a mechanical stirrer. Which alternative is more economical for a steel works operator depends on many different variables, including the availability and quality of raw materials, the prices of desul- World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No

13 Economics, Technology and Science Fig: 6: Computer-animated diagram of the new Simetal HM KR Desulf desulfurization plant from Siemens furization agents and also individual conditions in the works. Unlike in the injection process, the Simetal HM KR Desulf process involves placing the desulfurization agent in the hot-metal bath with a mechanical stirrer. The system is based on a robust and low-maintenance design and is particularly suitable for large batches. As from a batch weight of about 150 t, desulfurization takes around ten minutes and is thus faster than in the injection process. Final sulfur content values of % can be achieved. Another advantage lies in process frugality with regard to the desulfurization agents used. Reproducibly good results are possible even with low-grade burnt lime, which is frequently used as a by-product in steel works. Expensive desulfurization agents, such as high-grade burnt lime or magnesium, or those that are difficult to handle, for example calcium carbide, no longer need to be procured separately. Simetal HM KR Desulf is equipped with an integrated measuring lance for measuring the bath temperature and taking samples semi-automatically. Online measurement of the bath level ensures optimum positioning of the stirrer. Other special technical features of the new desulfurization plant from Siemens are the compactness of the stirrer drive and the plant s low-maintenance design. The transmission and material-conveying system to the screw feeder are designed in the shape of a Z, resulting in an extremely low mounting height. Value was also placed on ease of access to important components, which facilitates maintenance and boosts occupational safety. (Press Release, August 5, 2013) Neu: Mini-Drehrohrofen MRTF. Der neue Mini-Drehrohrofen MRTF von Carbolite passt aufgrund seiner kompakten Baugröße auf jede Laborbank (Abbildung 7). Drehrohröfen ermöglichen das Erhitzen pulveroder granulatförmiger Produkte bei gleichzeitiger Durchmischung. Damit wird sichergestellt, dass das gesamte Produktvolumen gleichmäßigen Kontakt mit der Gasatmosphäre hat. Dies ist wichtig z.b. zur Simulation großtechnischer Prozesse im Labormaßstab. Im neuen MRTF können Rohre mit einem Innendurchmesser von bis zu 50 mm eingesetzt werden. Die beheizte Länge beträgt 400 mm, die maximale Arbeitstemperatur liegt bei 1100 C (1200 C max. Ofentemperatur). Die Rotationsgeschwindigkeit ist stufenlos von 0 bis 8 U/min einstellbar. In Verbindung mit der Einstellung der Ofenneigung kann damit auf die Verweilzeit der Pulver- oder Granulatproben Einfluss genommen werden. Besonderes Augenmerk wurde beim MRTF auf die Arbeitssicherheit gelegt. Das Rohr dreht sich nur bei geschlossenem Schutzgitter. Die Lagerungen des Rohres und der Antrieb werden durch kleine Gebläse gekühlt. In Verbindung mit optionalem Zubehör kann der MRTF zu einem Komplettsystem mit automatischer Probenaufgabe und Auffangbehälter Abb. 7: Mini-Drehrohrofen MRTF von Carbolite aufgerüstet werden. Das umfangreiche Produktprogramm von Carbolite beinhaltet auch Rohröfen in größeren Ausführungen. (Presse-Information, Juli 2013) Otto Junker GmbH führt integriertes Managementsystem ein. Mit der Einführung des integrierten Managementsystems bezogen auf den Produktionsstandort in Lammersdorf entspricht die Otto Junker Edelstahlgießerei nicht nur den wachsenden Anforderungen von Kunden und Partnern des Anlagenbaues und der Gießerei, sondern damit soll eine deutliche Verbesserung der eigenen Prozesse auf dem Gebiet von Energiemanagement, Umwelt- und Arbeitsschutz erreicht werden. Dabei sind die Fertigungsprozesse insbesondere in der Gießerei, aber auch im Anlagenbau, mit ihren direkten Auswirkungen auf Umwelt, Energie und Arbeitsschutz von besonderem Interesse (Abbildung 8). Abb. 8: Die Arbeitsprozesse in der Gießerei stellen hohe Anforderungen an Umwelt- und Arbeitsschutz Schwerpunkt des Systems bilden die Erstellung und Fortschreibung von Gefährdungsbeurteilungen und die Bewertung der Umwelt- und Energieaspekte. Für den Anlagenbau sind neben den Fertigungsprozessen im eigenen Hause insbesondere die Anforderungen an eine umweltgerechte sowie den Sicherheitsnormen entsprechende und damit CE-gerechte Konstruktion von Bedeutung. Mit dem System sollen die jeweiligen gesetzlichen Anforderungen und geltenden Vorschriften klar definiert und deren betriebliche Umsetzung eindeutig und nachweisbar geregelt werden. Im Ergebnis soll eine höhere Transparenz und Klarheit über die erforderlichen Maßnahmen erreicht und deren Umsetzung erleichtert werden. Mit dem 258 World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No. 5

14 System wird darüber hinaus die Voraussetzung geschaffen, Strom- und Ökosteuerentlastungen für die nächsten Jahre beantragen zu können ein Fakt, der insbesondere für die Gießerei von Interesse ist. Für das neue System gilt der Grundsatz, dass eine Vereinheitlichung mit dem bestehenden Qualitätsmanagementsystem (QM) zu erreichen ist, um Synergieeffekte zu erzielen. Dabei werden die vorhandenen Prozessbeschreibungen des QM-Systems ebenfalls als Flussdiagramme dargestellt, um damit eine bessere Übersicht und Transparenz zu erreichen. (Presse-Information v ) Faster degreasing of aluminium foil Corona method replaces annealing furnaces. Aluminium which is almost completely airtight is used in households and industry in order to keep food fresh and warm. For this purpose, a foil thickness of less than mm even thinner than a human hair is already sufficient. In order to achieve this degree of thinness, the aluminium foil is rolled in two layers. To ensure that it does not become stuck, separating grease which is not suitable for consumption is applied. This layer of grease must be removed before the foil comes into contact with food. To ensure that the separating agent evaporates, the rolled-up aluminium foil has until now been heated in annealing furnaces for up to one hundred hours. The aim is to replace this costly degreasing procedure with a corona treatment. The mechanical engineering company Kampf Schneidund Wickeltechnik from Wiehl, Germany, has developed a pilot system (Figure 9). The method is presented in the BINE Projektinfo brochure Fig. 9: The electrode rods provide an even corona treatment over the entire width of the aluminium foil (Source: Christina Geimer, BINE Informationsdienst) Economics, Technology and Science Degreasing aluminium foil using corona treatment (04/2013). The corona method can be incorporated inline into the production process. After the double foil has been separated, it runs through the corona station. The foil is degreased by an atmospheric air plasma. It runs over an earthed roller above which are high-voltage electrodes. Ions from the plasma come into contact with the foil with a high level of energy. This causes the separating grease to oxidise. The project is being funded by the German Federal Ministry of Economics and Technology. The BINE Projektinfo brochure, which can be obtained free of charge from the BINE Information Service at FIZ Karlsruhe, is available online at (Press Release, July 23, 2013) UC RUSAL announced the start of rig testing on the industrial smelting pot based on the revolutionary and unique inert anode technology. Rig tests are being held on 3 ka amperage in Krasnoyarsk. For inert anode technology the Company has developed a completely new pod scheme. Upon success of the rig tests, RUSAL plans to begin production tests on its inert anode pots in 2015 at the Krasnoyarsk aluminium smelter. From 2017 the Company may start shifting its existing smelting capacities to inert anode technology starting at KrAZ. The current electrolysis process generates CO, CO 2 and poly aromatics emissions to the atmosphere whereas the new generation pots produce a tonne of oxygen for every 900 kilogram of aluminium produced. Scaled to KrAZ this figure will reach 900,000 tonnes of oxygen per year. The burning speed of an inert anode is 300 to 400 times slower than that of a traditional carbon anode and discharges only 1 cm to 2 cm per year compared to 1 cm to 2 cm per day by the carbon anode. The project joined Skolkovo foundation in June Planned co-financing of the inert anode based aluminium production research from the foundation amounts to RUR 750 mill. till To date, RUR 130 mill. has already been provided by Skolkovo. Viktor Mann, UC RUSAL Technical Director, said, Inert anode technology may have a revolutionary impact on the global aluminium industry. Each stage of development brings us closer to a technological breakthrough and we hope to begin switching our smelters, working on the Soederberg technology, to inert anode technology in the next five years, as we build on our leading position in the industry. (metalworld India News Digest, July 2013) voxeljet technology GmbH: Gemeinsames Hilfsprojekt für Klinik in Äthiopien Mit 3D-Druck zu neuem Turbinenrad. Die eigene Stromversorgung für ein kleines Krankenhaus in Äthiopien war wegen eines defekten Turbinenrads nicht mehr zu gewährleisten. Eine Neuanschaffung schien aus Kostengründen unmöglich. Durch das soziale Engagement einiger Technologie-Unternehmen und den Einsatz innovativer Fertigungsverfahren ließ sich das Problem schnell und unbürokratisch lösen. Unter Federführung der Schweizer Turbal AG, einem mittelständischen Familienunternehmen mit 50 Jahren Erfahrung im Turbinen- und Maschinenbau, stand die Neuanfertigung eines Laufrades auf dem Programm. Des Weiteren beteiligten sich die Unternehmen voxeljet technology sowie die Stahlgießerei Wolfensberger an dem Direkthilfeprojekt. Das Problem: Die konventionelle Herstellung von Laufrädern ist aufgrund der manuellen Erstellung mehrerer Sandkernsegmente und der komplizierten Hinterschneidungen ein überaus aufwändiges und teures Unterfangen. Die innovative 3D-Drucktechnologie von voxeljet bietet eine elegante, schnelle und zugleich überaus wirtschaftliche Lösung für das Problem. So wurde das für Äthiopien benötigte Francis-Laufrad im strömungsführenden Innenbereich mit einem Monoblock-Sandkern von voxeljet hergestellt (Abbildung 10). Dabei ersetzt ein einziger, vollautomatisch im 3D-Druck gefertigter Sandkern viele aneinandergereihte, manuell erstellte Kernsegmente. Die 3D-Drucktechnologie bietet immense fertigungstechnische Vorteile, die sich in punkto Qualität, Fertigungszeit und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen auswirken. So führte der 3D-Druck zu einer erhöhten Bauteilgenauigkeit, einem geringeren Putzaufwand sowie World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No

15 Abb. 10: Einsetzen des 3D-gedruckten Kerns in die konventionelle Sandform Economics, Technology and Science zu einer exzellenten Oberflächenqualität und Konturentreue. Da der Sandkern für das Laufrad ausgehend von den 3D-CAD-Daten werkzeuglos und vollautomatisch im Schichtbauverfahren hergestellt wird, entfällt der klassische Modellbau. Dadurch verkürzte sich die Durchlaufzeit für die Herstellung des Laufrades um Wochen. Zudem ließen sich Kosteneinsparungen realisieren. Die Stahlgießerei Wolfensberger, die bei der Herstellung von komplexen Gussteil-Prototypen verstärkt auf Sandmodelle von voxeljet setzt, war auch bei diesem Projekt von der Qualität der 3D-Drucke sehr angetan. Der Abguss überzeugte auch die Schweizer Turbal AG. Durch die Hilfe zur Selbsthilfe der beteiligten Unternehmen ist die Stromerzeugung der Klinik in Äthiopien wieder sichergestellt. (Presse-Information v ) Zink Körner nimmt effiziente Verzinkungsanlage in Russland in Betrieb. Tochinvest Zinc, einer der führenden russischen Hersteller von Stahlkonstruktionen, hat in 2012 einen neuen Verzinkungsofen von Zink Körner montiert und dem Hagener Unternehmen im Februar die formelle Abnahme erteilt. JSC Tochinvest hat aufgrund des Erfolges der ersten Verzinkerei im Jahre 2011 die Sparte Tochinvest Zinc gegründet und gleichzeitig mit Bau des neuen Verzinkungswerks im etwa 100 km südöstlich von Moskau gelegenen Ryazan begonnen. Den Verzinkungsofen einschließlich der Einhausung und des Trockenofens hat Zink Körner geliefert. Die Abmessungen des Kessels betragen 13,0 1,8 3,2 m (L B T). Die neue Anlage ist zum Jahresanfang 2013 in Betrieb gegangen. Nach dem erfolgreichen Probebetrieb hat Tochinvest bereits Anfang Februar die formelle Abnahme erteilt. Tochinvest Zinc produziert vorwiegend Leitplanken für Straßen und Brückengeländer, ferner verzinkt das Unternehmen andere Stahlkonstruktionen im Lohnverfahren. Der neue Ofen verzinkt bis zu 15 t/h, mit ihm erzielt Tochinvest Zinc bei 250 Tagen pro Jahr und 3 Schichten pro Tag eine Jahresproduktion von t (Abbildung 11). Somit ist Tochinvest Zinc jetzt der leistungsfähigste russische Verzinkungsbetrieb. Bereits im Jahr 2007 hatte Tochinvest als einer der führenden russischen Hersteller von Stahlkonstruktionen ein Feuerverzinkungswerk errichtet, für das Zink Körner ebenfalls den Verzinkungsofen einschließlich der Einhausung und des Trockenofens geliefert hat. Die Abmessungen des ersten Ofens betragen 7,0 1,5 2,5 m (L B H). Vom ersten Tag an entsprach die Verzinkungsqualität dem russischen Standard GOST und der internationalen Norm ISO 9001:2000. Der neue Ofen verfügt über 14 Flächenbrenner vom Typ FL 20/50, die Körner eigens für die Stückverzinkung entwickelt hat. Sie ermöglichen die gleichmäßige und schonende Erwärmung, die vorher nur von elektrisch beheizten Öfen erreicht wurde, nutzen aber das vergleichsweise günstige Erdgas. Die Brenner erzielen einen Wirkungsgrad von 75 %, damit zählt Zink Körner auch in Bezug auf die Energieeffizienz zu den Branchenführern. Sie arbeiten im Gegensatz zu bisher üblichen modulierend und sind in einer Spanne von 1:10 stufenlos regelbar. Diffusorplatten an den Brennern leiten den Gasstrom entlang der Innenwand des Ofens. Aufgrund der Abb. 11: Der neue Ofen ist für eine Jahresproduktion von t ausgelegt so entstehenden Kombination von Strahlungs- und Konvektionswärme übertragen die Öfen bei relativ geringen mittleren Temperaturen eine hohe Heizleistung in das flüssige Zink. Eine stufenlose Regelung passt die Leistung der Brenner kontinuierlich an den Durchsatz des Ofens an. Dadurch sinkt die Temperatur des Zinkbades beim Eintauchen einer Charge nur minimal ab und es entfallen Wartezeiten vor der nächsten Tauchung. Außerdem verbraucht der Ofen immer nur so viel Energie, wie gerade benötigt wird. Darüber hinaus vermeidet die Regelung extreme Temperatursprünge und somit unnötige Spannungen am Verzinkungskessel. So erzielen die Öfen von Körner lange Standzeiten. (Presse-Information v ) Tenova Pyromet cold commissions SARDA Metals and Alloys (SMAL) furnaces in India. Tenova Pyromet, part of Tenova Mining & Minerals, has successfully completed cold commissioning of two 33 MVA ferromanganese/silicomanganese furnaces for SARDA Metals and Alloys (SMAL) in India, entrenching its position as a world class furnace designer, with extensive experience in the Indian ferroalloys market. Awarded in 2010, the contract from SMAL covered supply of the full electrode columns and automatic furnace controller (Auto- Furn ), as well as the full basic plant design. This greenfields development near Vishakhapatnam includes its own 80 MW captive power plant, and the generated capacity will be distributed between the two furnaces and the local power grid. Plans for the world class plant include an extensive greenery project and a rain water harvesting dam, which will reduce the plant s overall carbon footprint, making it one of the most environmentally friendly plants in India. In carrying out the project, Tenova Pyromet drew on its operational plant experience as well as on its state-ofthe-art software tools, including the latest 3D CAD, FEA and CFD software, to take full account of the characteristics of the client s raw material in the development of the critical furnace dimensions. Mass and energy balance models enabled the study of 260 World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No. 5

16 Fig. 12: Electrode columns installed at SMAL, India the effects that input changes, such as different raw materials, would have on the process. The process design was complicated by the need to blend the lower manganese-content Indian ores with other higher grade manganese ore from South Africa or Australia, in Economics, Technology and Science a two-step process route required to produce 78 % high carbon ferromanganese and silicomanganese with 65 % manganese. Tenova Pyromet s unique understanding of the different mineralogies of the South African, Australian and Indian ores enabled an optimised process to be designed, in conjunction with use of Tenova Pyromet s submerged arc furnaces and furnace controllers. The Tenova Pyromet electrode columns designed and supplied to SMAL offer exceptional operational availability and power efficiency, with features including a robust lower electrode system with protection for key equipment, and a modular arrangement for easy maintenance (Figure 12). The slipping device, a market leader in electrode control, has a clamping shoe configuration that is able to exert adequate pressures on the electrode casings, reducing the risk of casing buckling/ damage. Tenova Pyromet s Auto- Furn is used to automate the furnace, controlling electrode movement and the transformer. By prioritising the alarming convention, it is possible to operate these large plants with a lean workforce. The raw material handling systems to feed the furnaces makes use of a recent Tenova Pyromet development, the rotary conveyor, which feeds the furnace charging feedbins. By being able to rotate both clockwise and anti-clockwise, the rotary conveyor reduces lag time between charging of each bin. (Press Release, August 2013) Science Precision measurement of metallic foils during production. The Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT is unveiling its new bd-2 sensor for thickness measurements. Within a measurement range of several millimeters, the system can accurately measure foils, rolled strips and other metallic semi-finished products with a precision better than 100 nm. The small sensor head coupled with high-speed data processing facilitates inline measurements in the production line. Materials and quality control must meet increasingly stringent requirements in the aerospace and automotive industries. To provide thickness measurement, for instance, sensors must now be accurate down to the micrometer range yet nonetheless operate in the production line as fast as possible and with minimal maintenance. The innovative optical thickness measurement system bd-2 (for bidirectional measurements) was developed at Fraunhofer ILT to meet these requirements. The technology is based on the interference properties of semiconductor laser sources. A measuring beam is projected onto the material surface and the reflected signal allows the distance to be measured with a precision of 100 nm. Multiple layers can be measured simultaneously in the case of semitransparent materials. This system was developed specifically for metalworking to measure the thickness of rolled strips and metallic foils. The thickness measurement system bd-2 comprises two sensing heads mounted in a C-frame to measure the thickness of the product passing by (Figure 1). bd-2 is suited to measure the thickness of rolled strips, metallic sheets and foils in the range of 10 µm to 10 mm. Both matt and high-glossy surfaces can be measured reliably. Compared with established methods such as laser triangulation, the new process offers several advantages: since irradiated and reflected beams are propagating along the same line, alignment efforts are eliminated as transmitter and receiver no longer Fig. 1: The new bd-2 thickness measurement system based on bidirectional sensors have to be adjusted to each other. It also requires less space than solutions such as triangulation: the sensing head transmits and receives its measuring beam through a small window just 2 mm in diameter and is reliably protected against contamination even in the harshest environments by using an air stream. Compared with conventional triangulation sensors, the new sensor by far outperforms its rivals when it comes to linearity error. Although it offers the accuracy of interferometric methods, the new sensor bd-2 is much faster than established distance sensors that provide absolute measurements. The complete system processes up to 70,000 distance measurements per second. As part of initial practical tests, moving objects were measured reliably at a speed of 3.5 km/min, equivalent to 210 km/h. As such, inline measurements are possible even at high production speeds, thus enabling fast feedback loops to control and optimize production processes. In terms of speed and integrability, bd-2 sets new standards for process control and quality assurance in various industry segments. The process paves the way for the transition from laboratory-based individual measurement to continuous inline production control. This is why World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No

17 Economics, Technology and Science the Fraunhofer ILT experts are targeting industry customers looking to meet higher accuracy requirements in series production, offering them not just complete systems but also extensive consulting in relation to process integration. The sensors were tested extensively in pilot plant operation; first industry partners will be rolling out the new technology in June (Press Release, June 2013) Warum Quecksilber bei Raumtemperatur flüssig ist. Das Geheimnis des Quecksilbers hat ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Universität Heidelberg mit Hilfe von Computerexperimenten gelöst. Auf der Basis von Simulationen und numerischen Verfahren sind sie der Frage nachgegangen, warum dieses Metall bei normalen Umgebungstemperaturen stets in flüssiger Form auftritt. Dabei konnten die Forscher aus Neuseeland, Frankreich und Heidelberg nachweisen, dass der niedrige Schmelzpunkt auf der besonderen Elektronenstruktur von Quecksilber beruht, die sich nur mit Hilfe der speziellen Relativitätstheorie (SRT) von Albert Einstein erklären lässt. Quecksilber stellt mit seinen Eigenschaften die theoretische Chemie seit langem vor viele Rätsel. Sein Aggregatzustand ist unter Normalbedingungen stets flüssig, anders als bei anderen Metallen, denen viel Wärme zugefügt werden muss, bis sie schmelzen, sagt der Physiker Dr. Michael Wormit, der am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (IWR) der Universität Heidelberg auf dem Gebiet der Theoretischen Chemie forscht. Quecksilber ähnelt in seinem Verhalten häufig eher einem Edelgas als einem Metall. Dass die Besonderheiten von Quecksilber ihre Ursache in Effekten der speziellen Relativitätstheorie haben, wird in der Forschung seit längerem vermutet, konnte aber bislang nicht quantitativ nachgewiesen werden. Mit dieser Theorie beschreibt Albert Einstein die Eigenschaften von sehr schnell bewegter Materie, die im Quecksilberatom in Form von 82 Elektronen auftritt. Das Quecksilberatom besitzt daher eine veränderte Elektronenstruktur gegenüber leichteren Atomen, bei denen solche Effekte eine geringere Rolle spielen. Dr. Wormit hat zusammen mit Dr. Florent Calvo (Université de Lyon, Frankreich), Dr. Elke Pahl und Prof. Dr. Peter Schwerdtfeger (beide Massey University, Auckland, Neuseeland) die atomare Struktur von Quecksilber bestehend aus dem Atomkern und den dazugehörigen Elektronen am Rechner modelliert. Dabei wurde die Wechselwirkung der Quecksilberatome bei unterschiedlichem Druck und bei verschiedenen Temperaturen mit Hilfe von Computersimulationen untersucht. Lange Zeit reichte die Rechnerkapazität für Simulationen und Berechnungen dieser Art einfach nicht aus, erläutert der Heidelberger Wissenschaftler, der bei seinen Forschungen auch die sogenannte Monte-Carlo-Simulation eingesetzt hat. Dieses mathematische Verfahren aus der Stochastik basiert auf Zufallsexperimenten, die in einer sehr großen Anzahl durchgeführt werden. Die zugrundeliegenden Fragestellungen werden dabei mit Hilfe der Wahrscheinlichkeitstheorie auf numerischem Weg gelöst, da eine deterministische Berechnung numerisch nicht durchführbar ist. Mit unserem Forschungsansatz, der sich erstmals mit den entsprechenden Rechnerkapazitäten realisieren ließ, konnten wir zeigen, dass die relativistischen Effekte für die Simulation von Quecksilbermaterialien von entscheidender Bedeutung sind. Ohne diese Effekte läge der Schmelzpunkt von kristallinem, sprich festem Quecksilber um 105 C höher und es wäre bei Raumtemperatur nicht flüssig, sondern fest, erklärt Wormit. (Presse-Information v ) Computertomograph kann große Proben unter Last prüfen. Von außen betrachten, wie es im Inneren aussieht, das gilt nicht nur in der Medizin als unentbehrliches Diagnoseverfahren. Auch in der Industrie und in der Wissenschaft spielt die zerstörungsfreie Prüfung eine große Rolle. Wissenschaftler des Fraunhofer LBF haben gemeinsam mit dem Fraunhofer Entwicklungszentrum für Röntgentechnik EZRT in Fürth für diese Art der technischen Diagnose einen Computertomographen (CT) entwickelt, den sie anschließend speziell für die Abb. 2: Der Computertomograph im Fraunhofer LBF prüft große Probestücke im realen Einsatz (Foto: Fraunhofer LBF) Röntgenuntersuchung von Kunststoffproben und Leichtmetallen konstruiert haben. Weltweit einmalig ist das integrierte Lastrahmenkonzept. Es erlaubt die Prüfung unter Last bis zu 250 kn. Proben lassen sich unter Zug-, Druck- oder Biegebelastung einer Röntgenuntersuchung unterziehen. Dies ist besonders dann wichtig, wenn sich Brüche im Inneren der Probe nach Entlastung wieder schließen und nicht mehr nachweisbar sind. Wie sich ein Material im Laufe der Zeit verändert und wann Schäden auftreten, verfolgen die Wissenschaftler, indem sie den Lebenszyklus eines Bauteils nachbilden. Dazu unterziehen sie es im Lastrahmen vielen Lastwechseln und stellen das beginnende Versagen des Materials radioskopisch dar. Die Röntgenröhre, der Detektor und das Untersuchungsobjekt können in mehreren Achsen gegeneinander verfahren werden (Abbildung 2), was auch zusätzliche Untersuchungsverfahren wie die Tomosynthese (Laminographie), Helix-CT oder Messfelderweiterungen möglich macht. Mit dem neuartigen CT lassen sich Schäden erkennen, integrierte Systeme wie Aktuatoren und Sensoren oder die Fertigungsqualität bewerten und Materialien unter Last, also im realen Einsatz, prüfen. Durch den Einsatz einer Microfocus- Transmissions-Röntgenröhre reicht die Detailauflösung bis unter 1 μm. Gleichzeitig wird durch die Beschleunigungsspannung von bis zu 160 kv eine Strahlungsdurchdringung von bis zu 300 mm bei Kunststoffen möglich. Sehr kleine Objekte können ebenso durchleuchtet werden, wie Objekte, die größer als der Detektor (200 mm 200 mm) sind bis zu einer Größe von rund 800 mm 600 mm. Vom Einsatz des neuen Computertomo- 262 World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No. 5

18 Economics, Technology and Science graphen profitieren Branchen, die sich mit Material- und Schadensanalysen beschäftigen. Mit dem CT lassen sich Gussteile, Leichtmetalle und Schweißproben metallographisch untersuchen und die Faserorientierung in faserverstärkten Kunststoffproben bestimmen. Das zerstörungsfreie Durchleuchten gilt als wichtige Methode, um die innere Beschaffenheit eines Materials beurteilen und sein Verhalten charakterisieren zu können. So lassen sich Aussagen über Fertigungsqualität und Materialbeschaffenheit treffen und Fehler oder Schäden aufdecken. Insbesondere Einschlüsse und Schädigungen im Werkstoff oder Bauteil stehen im Fokus, denn sie haben großen Einfluss auf deren Festigkeit und Lebensdauer. (Presse-Information v ) Deutscher Studienpreis für Materialforscherin: Metallschaum für Leichtbau und Aufprallschutz. Die Strukturen von menschlichen Knochen sind Vorbild für Metallschäume, die leicht, aber dennoch stabil sind. Sie werden heute in Prototypen von Autos für sparsame Konstruktionen genutzt und auch, um Autofahrer vor einem Aufprall zu schützen. Bisherige Alu- Metallschäume sind jedoch für viele Anwendungen zu weich und instabil. Eine Materialforscherin der Universität des Saarlandes hat sie daher mit einer Nanobeschichtung aus Nickel verstärkt, so dass sie wesentlich höhere Belastungen aushalten und einen zehnmal stärkeren Aufprall abfedern können. Das zum Patent angemeldete Verfahren eröffnet viele neue Anwendungsfelder. Die Wissenschaftlerin erhielt dafür jetzt den Deutschen Studienpreis. Der neue Hybridschaum besteht aus einem schwammartigen Aluminiumgerüst, das hauchdünn mit Nickel beschichtet wurde. Dieser Metallschaum kann für tragende Elemente in Autos und Flugzeugen verwendet werden, da er äußerst stabil und sehr leicht ist. Durch das in sich verformbare Grundgerüst schützt er aber auch vor starkem Aufprall, sagt Anne Jung, Materialforscherin an der Universität des Saarlandes. Bei der Entwicklung des Hybridschaums hatte die Materialforscherin einige Hürden zu nehmen. Erste Versuche zeigten, dass die feinen, wabenähnlichen Verbindungen im Aluminiumschaum durch eine hauchdünne Nickel-Beschichtung wesentlich stabiler wurden. Das Problem war jedoch, die Nanobeschichtung in den tief verzweigten Strukturen des Aluminiumschaums gleichmäßig aufzutragen. Nickel wird durch ein galvanisches Bad auf das Aluminium aufgebracht. Der Metallschaum wirkt aber selbst wie ein Faraday scher Käfig, so dass der Strom nicht durch das Innere des netzartigen Gebildes fließen kann, erklärt Anne Jung. Die Materialforscherin entwickelte daher einen speziellen Anoden-Käfig, in dem man den Metallschaum in der Größe einer Wandfliese gleichmäßig bis tief ins Innere mit der Nickelschicht überziehen kann. Dieses zum Patent angemeldete Verfahren lässt sich auch auf großflächigere Metallschäume übertragen und könnte daher auch im industriellen Maßstab eingesetzt werden, sagt Anne Jung. Im Labor konnte sie 5 cm dicke, offenporige Metallschäume zu 80 % gleichmäßig nanokristallin beschichten. Dieses Ergebnis ist achtmal besser als der Stand der Technik, obwohl dabei sogar ein vierfach dickerer Schaum verwendet wurde als in bisherigen Versuchen. Für ihre Doktorarbeit untersuchte die Forscherin den Hybridschaum mit den vielfältigen Analysemethoden der Werkstoffwissenschaften wie etwa Druckversuchen, der Lichtmikroskopie und Röntgencomputertomographie. Dabei konnte sie zeigen, wie man durch verschieden dicke Nanobeschichtungen dem Metallschaum unterschiedliche Materialeigenschaften zuweisen kann. Auch die ungleichmäßige Beschichtung, die Anne Jung mit abgewandelten Methoden aus der Supraleiterforschung visualisierte, kann Vorteile haben. Manchmal reicht es wie bei einem Bambusstab aus, nur die äußere Hülle des Schaums zu stabilisieren. Die inneren Hohlräume brechen dann auch bei hoher Belastung nicht ein. Sie können aber auch mit anderen Materialien, etwa mit Polymerschäumen, gefüllt werden, erläutert die Materialwissenschaftlerin. Nach diesem Vorbild aus der Natur könne auch die Industrie viele Produkte noch leichter und elastischer gestalten. Wie der Hybrid-Metallschaum zeige, gelinge dies sogar, wenn harte, metallische Werkstoffe die Ausgangsbasis sind. (Presse-Information v ) Verbände verfolgen neue Verfahren zur Schlackenaufbereitung mit großem Interesse. Bereits heute werden über 92 % des Metalls, das sich im Abfall befindet, durch Müllverbrennungsanlagen und anschließende Schlackenaufbereitung gesichert und stehen einem neuen Wirtschaftszyklus zur Verfügung. Damit sei die thermische Abfallbehandlung der Beginn des wirksamsten Verfahrens, die Metallanteile, die sich in Haus- und Gewerbeabfällen befinden, erneut dem Recyclingprozess zur Verfügung zu stellen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von ITAD und IGAM zum Metallrecycling in der Müllverbrennung. Darüber hinaus sei sogar eine noch höhere Recyclingquote erreichbar, wenn sich die Rückgewinnung der in der Schlacke noch verbliebenen fein verteilten Metalle als technisch und wirtschaftlich möglich herausstellt. Zu unterem anderen diesem Ergebnis kommt die Studie Recyclingpotenziale bei Rückständen aus der Müllverbrennung, die von der Universität Duisburg/Essen im Auftrag der Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen ITAD e.v. und der Interessengemeinschaft der Aufbereiter von Müllverbrennungsschlacken (IGAM) durchgeführt wurde. Bisher vorliegende Studien die auch zur Bewertung der Potentiale der Wertstofftonne herangezogen werden sind von einer maximalen Metall-Abscheidequote von rund 70 % ausgegangen. Die neue Studie belegt in Übereinstimmung mit den aktuellen Erkenntnissen aus der Praxis, dass dies viel zu niedrig angesetzt ist. Die Aufbereitung von Müllverbrennungsschlacken ist deutlich effizienter. Darüber hinaus erhöht die vorherige thermische Behandlung im Vergleich zu Sortierung von Abfallgemischen vielfach die Qualität der gewonnenen Metalle, da viele Beschichtung und Anhaftungen durch den Verbrennungsprozess entfernt werden. Somit leisten die Betreiber von Müllverbrennungsanlagen und Aufbereitungsanlagen für Müllverbrennungsschlacken einen World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No

19 Economics, Technology and Science / Personals wichtigen, viel zu oft nicht gesehenen Beitrag zum Ressourcenschutz, loben sich ITAD und IGAM. Derzeit würden die Verbände neue Verfahren zur Schlackenaufbereitung mit großem Interesse verfolgen. Allerdings sind bei allen Rückgewinnungstechniken die spezifischen ökologischen und ökonomischen Randbedingungen zu berücksichtigen. Weitergehende Metallrückgewinnung darf z.b. nicht zu Lasten einer hochwertigen Verwertung des mineralischen Bestandteils etwa als Ersatzbaustoff gehen. Aus den anfallenden Hausmüllverbrennungsschlacken (HMV-Schlacke) würden ca. 4,5 Mio. t mineralische Ersatzbaustoffe und ca t Metalle pro Jahr gewonnen, geben die Interessenvertreter an. Dadurch würde im Übrigen auch immer knapper werdende wertvolle Deponiekapazität geschont, heißt es abschließend. (europaticker v ) Personals Miner Vedanta Resources said that it had chosen Tom Albanese, former chief executive of peer Rio Tinto, to be its chairman. Vedanta announces that Tom Albanese is joining the group as the chairman of its subsidiary, Vedanta Resources Holdings Ltd, a statement said. Albanese stepped down as boss of Rio Tinto at the start of the year after the Anglo-Australian miner posted its first annual loss in 18 years on hefty writedowns at its Mozambique coal and aluminium businesses. (alcircle. com, September 18, 2013) Alcoa announced that Roy Harvey has been promoted to Chief Operating Officer for the Company s Global Primary Products (GPP) business effective immediately. He will focus on the day-today operations of Alcoa s 22 aluminum smelters and nine alumina refineries worldwide, as well as bauxite assets in Australia, Brazil, Jamaica, Suriname, Guinea and soon Saudi Arabia. Prior to his promotion, Harvey was GPP Chief Financial Officer. He is a member of Alcoa s Executive Council, the senior leadership team that sets strategic direction for the company. Succeeding Harvey as GPP CFO is Leigh Ann Fisher, who had been Group Controller for GPP. Fisher will also become a member of the Executive Council. (Press Release, July 18, 2013) Mike Barriere, Alcoa s Vice President, Human Resources, was promoted to Executive Vice President, Human Resources and Environment, Health and Safety (EHS). He will have oversight of the newly combined Human Resources and EHS group. He will continue to report to Alcoa Chairman and CEO Klaus Kleinfeld and to be a member of Alcoa s Executive Council. His appointment is effective immediately. Kevin McKnight, Director, EHS & Sustainability, will become Chief Sustainability Officer and Vice President of EHS, reporting to Barriere effective September 1, McKnight succeeds Kevin Anton who plans to retire at year-end after more than 30 years in the metals and mining industry, including 15 with Alcoa. Kenneth Wisnoski, President of Global Primary Products Growth, Bauxite and Africa, was promoted to President of the newly created International Project Development and Asset Management group, effective immediately. Wisnoski will coordinate capital-intensive growth and asset management projects across Alcoa s worldwide businesses and be a member of Alcoa s Executive Council. The group comprises three units: Engineering and Construction, led by Otto Hiris, Vice President of Engineering and Construction; Asset Planning and Management, led by Mark Stiffler, who was promoted from Director to Vice President of Asset Planning and Management; and International Project Development, led by Wisnoski, who will continue to lead the Ma aden-alcoa joint venture construction project. (Press Release, August 26, 2013) Ulrich Spiesshofer has succeeded Joe Hogan as Chief Executive Officer of ABB, following the three-month orderly transition period announced earlier this year. Hogan will continue as advisor to the Board until the end of March ABB announced Spiesshofer s appointment as CEO on June 17. (Press Release, September 16, 2013) Åke Roos has been appointed General Manager for Boliden Rönnskär, succeeding Roger Sundqvist who has decided to leave Boliden. Åke Roos will take up his position on September 2, Åke has extensive experience from the metal business. He joins Boliden from Sandvik where he has held different positions between 1988 and 2013, most recently as Vice President of Sandvik Rock Tools. He has also been Vice President of Sandvik Mining and Construction as well as Global Research and Development Manager. (Press Release, August 14, 2013) Newmont Mining Corporation, Denver, Colorado, announced the appointment of Laurie Brlas as Executive Vice President and Chief Financial Officer, effective September 9, Laurie Brlas most recently served as Executive Vice President and President of Global Operations for Cliffs Natural Resources. In her new role at Newmont, she will oversee the Company s global finance, business planning, value assurance, tax, treasury, internal audit, supply chain, information technology and investor relations functions. Tom Mahoney, who served as the Company s interim Chief Financial Officer since May 2, 2013, will resume his role as Vice President and Treasurer and report to Laurie Brlas. (Press Release, September 3, 2013) Der Aufsichtsrat der Scholz AG hat in seiner Sitzung am 12. Juli 2013 beschlossen, Markus Schürholz per 15. Juli 2013 zum weiteren Mitglied des Vorstandes der Scholz AG zu bestellen. Markus Schürholz wird zukünftig als Chief Restructuring Officer (CRO) die Vorstandskapazitäten auf der Holdingebene verstärken. Markus Schürholz, Diplomkaufmann, verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Controlling, M&A, Investor Relations und Restrukturierung von börsennotierten und familiengeführten Unternehmen in verschiedenen Industrien. (Presse- Information v ) 264 World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No. 5

20 Katarzyna Leszczyńska-Sejda et al.: Hydrometallurgical Methods for Production of Ni(ReO 4 and Co(ReO 4 Hydrometallurgical Methods for Production of Ni(ReO 4 and Co(ReO 4 Katarzyna Leszczyńska-Sejda, Grzegorz Benke, Andrzej Chmielarz This paper presents modern technologies for production of Ni(ReO 4 and Co(ReO 4 which are used in manufacture of Re-Ni/Co powder alloys. The innovative idea behind the application of such compounds for the production of Re-Ni/ Co powder alloys is to provide a possibility for introduction of two components for superalloys, i.e. rhenium and nickel/ cobalt in the form of one compound. In that way milling of individual compounds during the preparation of the charge for reduction can be skipped and the melting point of the material generated from such a powder is reduced. The technologies are characterized by high effectiveness and good waste management potential, therefore they can be classified as highly environmentally friendly. Currently there are two pilot installations of the developed technologies operating at the IMN, each of annual capacity of 20 to 50 kg. Both perrhenates of high purity are produced there, by sorption of nickel/ cobalt from acidic nitrate/sulfate solutions and then by elution of the sorbed metals (Ni/Co) with an aqueous solution of perrhenic acid, which is also produced by ion-exchange method. The rhenium and nickel/cobalt containing solutions from elution are sent for a concentration step. As the result of the concentration of Ni(ReO 4 or Co(ReO 4 residues are generated. After drying, anhydrous perrhenates of the selected metals are produced, which contain up to 66.6 % Re and 10.5 % Ni the Ni(ReO 4 product, up to 66.6 % Re and 10.5 % Co in the Co(ReO 4 product and up to 100 ppm of metallic impurities in both products. The waste solutions which are generated in the process are either recycled or the metal value is recovered from them by widely known methods. The studies showed that the produced compounds are good base materials for the production of homogenous Re-Ni/Co alloy powders. Both technologies were developed in cooperation of IMN with KGHM Ecoren S.A. company within the scope of EU ProMine project. Keywords: Hydrometallurgy Rhenium Perrhenate Ion exchange Nickel Cobalt Hydrometallurgische Verfahren zur Herstellung von Ni(ReO 4 und Co(ReO 4 Es werden moderne Technologien zur Herstellung von Ni(ReO 4 und Co(ReO 4 vorgestellt, die zur Produktion von Re-Ni/Co-Pulverlegierungen angewandt werden. Der innovative Aspekt einer Verwendung derartiger Stoffe zur Herstellung von Re-Ni/Co-Pulverlegierungen liegt in der Möglichkeit der Einführung zweier Komponenten für Superlegierungen, d.h. Rhenium und Nickel/Cobalt, in Form eines einzigen Stoffes. Somit kann das Mahlen der einzelnen Komponenten während der Vorbereitung einer Charge für die Reduktion entfallen. Zudem besitzt das aus diesem Pulver hergestellte Material einen niedrigeren Schmelzpunkt. Diese Technologien besitzen einen hohen Wirkungsgrad und ein gutes Entsorgungspotenzial und können daher als sehr umweltfreundlich eingestuft werden. Derzeit werden zwei Pilotanlagen mit dieser neu entwickelten Technologie am IMN betrieben, beide mit einer jährlichen Kapazität von 20 bis 50 kg. Beide hochreinen Perrhenate werden dort durch Sorption von Nickel/Cobalt aus sauren Nitrat/Sulfat- Lösungen und nachfolgender Elution der sorbierten Metalle (Ni/Co) mit einer wässrigen Lösung aus Perrheniumsäure, die ebenfalls im Ionenaustauschverfahren gewonnen wird, hergestellt. Die Rhenium- und Nickel/Cobalt-haltigen Lösungen aus der Elution werden dann konzentriert. Als Folge der Konzentration von Ni(ReO 4 oder Co(ReO 4 entstehen Rückstände. Durch Trocknen entstehen wasserfreie Perrhenate der ausgewählten Metalle, die im Fall von Ni(ReO 4 bis zu 66,6 % Re und 10,5 % Ni enthalten und 66,6 % Re und 10,5 % Co im Fall von Co(ReO 4, sowie bis zu 100 ppm metallische Unreinheiten in beiden Produkten. Die bei diesem Prozess anfallenden Abfalllösungen werden entweder wiederverwertet oder der Metallgehalt wird mittels herkömmlicher Methoden zurückgewonnen. Die Studien haben gezeigt, dass die hergestellten Stoffe ein gutes Ausgangsmaterial für die Produktion homogener Re-Ni/Co-Legierungspulver darstellen. Beide Technologien wurden in einer Zusammenarbeit des IMN mit der Firma KGHM Ecoren S.A. im Rahmen des EU ProMine-Projektes entwickelt. Schlüsselwörter: Hydrometallurgie Rhenium Perrhenat Ionenaustausch Nickel Cobalt Méthodes hydrométallurgiques pour la production de Ni(ReO 4 et Co(ReO 4 Método hidrometalúrgico para la producción de Ni(ReO 4 y Co(ReO 4 Paper presented on the occasion of the European Metallurgical Conference EMC 2013, June 23 to 26, 2013, in Weimar, Germany. This is a peer reviewed article. World of Metallurgy ERZMETALL 66 (2013) No

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