Tagungsprogramm Eröffnung der Tagung und Grußworte. Prolog zur Studie Jugendsexualität und Behinderung.

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2 Tagungsprogramm Seite 2 Gesamtmoderation: Dr. Steffi Riedel (Universität Leipzig) Uhr Anmeldung und Begrüßungskaffee Uhr Eröffnung der Tagung und Grußworte. Prof. Dr. Thomas Fabian (Stadt Leipzig), Eckhard Schroll (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), Dr. Marion Michel (Leben mit Handicaps e.v.) Uhr Prolog zur Studie Jugendsexualität und Behinderung. Angelika Heßling (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), Prof. Dr. Monika Häußler-Sczepan (Hochschule Mittweida FH), Dr. Marion Michel (Universität Leipzig), Bärbel Henkel (Sonderpädagogisches Förderzentrum für Körperbehinderte Dr. Friedrich Wolf ) Uhr Jugendsexualität und Behinderung Vorstellung der Studienergebnisse. Anja Seidel, Sabine Wienholz, Dr. Marion Michel (Universität Leipzig) Uhr Mittagessen Uhr Workshops (siehe Seite 4) Uhr Kaffeepause Uhr Berichte aus den Workshops. Moderation: Anja Jonas (MdL Sachsen) Uhr Schlusswort Uhr Ende der Tagung

3 Referentinnen und Referenten Seite 3» Prof. Dr. Ulrike Busch, Hochschule Merseburg (FH).» Prof. Dr. Thomas Fabian, Bürgermeister und Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule der Stadt Leipzig.» Prof. Dr. Monika Häußler-Sczepan, Hochschule Mittweida (FH).» Angelika Heßling, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.» Bärbel Henkel, Sonderpädagogisches Förderzentrum für Körperbehinderte Dr. Friedrich Wolf.» Dr. Marion Michel, Leben mit Handicaps e.v., Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health der Universität Leipzig.» Christina Schiller, Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health der Universität Leipzig.» Anja Seidel, Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health der Universität Leipzig.» Dr. Helga Seyler, Familienplanungszentrum Hamburg.» Eckhard Schroll, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Leitung der Abteilung Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung.» Sabine Wienholz, Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health der Universität Leipzig.

4 Workshops Seite 4 Workshop 1 : Selbst-Bewusst?! Sexualpädagogische Angebote für behinderte Jugendliche. Selbstbewusstsein stärken und sexuelle Selbstbestimmung fördern sind zwei wichtige Ziele sexualpädagogischer Angebote für Jugendliche. Die Ergebnisse der vorgestellten Studie sollen vertiefend diskutiert und Anforderungen an die Arbeit mit behinderten Jugendlichen erarbeitet werden. Prof. Dr. Ulrike Busch, Hochschule Merseburg (FH) und Sabine Wienholz, Universität Leipzig. Workshop 2: Mit uns ohne uns Sexualpädagogische Arbeit in der Schule. Die Vermittlung sexualpädagogischer Inhalte ist mittlerweile Bestandteil aller schulischen Lehrpläne. Zusätzlich zu diesen Vorgaben gibt es für Lehrkräfte die Möglichkeit, sich Unterstützung durch externe Fachkräfte zu holen. Im Workshop werden die Ergebnisse der Lehrerbefragung zum Thema Jugendsexualität und Behinderung vorgestellt sowie Möglichkeiten und Grenzen sexualpädagogischer Arbeit in der Schule diskutiert. Dr. Marion Michel, Leben mit Handicaps e.v. und Christina Schiller, Universität Leipzig. Workshop 3: Pille & Co. Verhütung und Behinderung. Unter Leitung einer erfahrenen Gynäkologin rihtet der Workshop seinen Fokus auf Verhütungsmethoden für Jugendliche mit Behinderungen, insbesondere wenn aufgrund der Behinderung/Erkrankung Besonderheiten im Umgang mit Verhütungsmitteln beachtet werden müssen. Dr. Helga Seyler, Familienplanungszentrum Hamburg. Workshop 4: Blickwechsel Perspektiven der Forschung. Vorgestellt werden Auszüge aus internationalen Studien zum Thema Sexualwissen und -verhalten von behinderten Jugendlichen sowie aktuelle und zukünftige Projekte diskutiert, die auf die Umsetzung des Artikels 23 der UN-Behindertenrechtskonvention gerichtet sind. Ziel dieses Workshops ist es, Erfahrungen anderer zu nutzen und zukünftigen Forschungsbedarf zu benennen. Prof. Dr. Monika Häußler-Sczepan, Hochschule Mittweida (FH), Anja Seidel, Universität Leipzig und Angelika Heßling, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

5 Jugendsexualität und Behinderung Seite 5 Studie zur besonderen Situation von behinderten Jugendlichen in Sachsen. Um das Recht auf Ehe, Partnerschaft und Sexualität ausüben zu können, benötigen Menschen mit Behinderung altersgerechte und barrierefreie Informationen über Sexualität, Fortpflanzung und Familienplanung, heißt es im Ersten Staaten bericht der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Die Themen Sexualaufklärung, Sexualität und Behinderung sind oft tabuisiert. Aktuelle Studien zu dem Thema Sexualität und Behinderung gibt es kaum. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat daher im Jahr 2010 das Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health der Universität Leipzig mit der Durchführung der landesweiten Studie Jugendsexualität und Behinderung beauftragt. Befragt wurden 169 in Sachsen lebende Mädchen und Jungen mit Körper- und Sinnesbehinderungen der Klassenstufen 6 bis 10 zu den Themen Sexualaufklärung und Verhütungsverhalten. Die Ergebnisse der Studie werden im Rahmen der Fachtagung durch das Forscherinnenteam vor gestellt und mit Fachkräften aus Beratungsstellen, Sexualpädagogen, Lehrkräften, Vertretungen von Verbänden, Politik und Wissenschaft sowie den beteiligten Schulen diskutiert. Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins Leben mit Handicaps e.v. und des Instituts für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health der Universität Leipzig gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Besonderer Dank gilt der Stadt Leipzig und der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen der Stadt Leipzig für die Unterstützung der Tagung.

6 Veranstalter und Förderer Seite 6 Leben mit Handicaps Förderverein zur Arbeit mit chronisch kranken und behinderten Menschen e.v. Anschrift: c/o Zentrum für Integration, Demmeringstr. 115, Leipzig Telefon: , Fax.: , Universität Leipzig Medizinische Fakultät, Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health Anschrift: Philipp-Rosenthal-Str. 55, Leipzig Telefon: , Fax.: , Gefördert durch und in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Anschrift: Ostmerheimer Str. 220, Köln

7 Tagungsort und Organisation Seite 7 Martin-Luther-Ring Lotterstraße Neues Rathaus Martin-Luther-Ring Wilhelm Leuschner-Platz Martin-Luther-Ring Roßplatz Tagungsort am 27. März 2012 Neues Rathaus Leipzig, Festsaal, Martin-Luther-Ring 4-6, Leipzig. Der Eingang für Rollstuhlfahrer/-innen und ein behindertengerechter Aufzug befinden sich ca. 20 m links vom Haupteingang. Schillerstraße Der Tagungsort ist überwiegend barrierefrei, Gebärdensprach- und Schriftdolmetscher übersetzen die Lautsprache. Die Teilnahme an der Tagung sowie die Verpflegung sind kostenfrei. Organisation und Anmeldung projecta köln, Benita Schulz, Venloer Str , Köln, Telefon: Fax.: Übernachtungsmöglichkeiten (für Rollstuhlfahrer/-innen geeignet) Hotel Michaelis, Paul-Gruner-Str. 44, Leipzig, Telefon: , oder Motel one Leipzig, Nikolaistr. 23, Leipzig, Telefon: , Wir empfehlen eine frühzeitige Buchung.

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