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1 Fakultät VI INSTITUT FÜR SOZIOLOGIE Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2005/06 STAND: MONTAG, 17. OKTOBER 2005 ww.tu-berlin.de/~soziologie/

2 Kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis Institut für Soziologie ALLGEMEINE HINWEISE 2 Beginn der Lehrveranstaltungen Die Lehrveranstaltungen beginnen, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, ab dem Ende der regulären Lehrveranstaltungen ist der Vorlesungsfrei: Weihnachtsferien vom Dezember Blockseminare finden in der Regel außerhalb der regulären Vorlesungszeit statt. Die genauen Termine entnehmen Sie bitte diesem Veranstaltungsverzeichnis. Bitte beachten Sie auch immer die Aushänge am Schwarzen Brett bzw. die Aktualisierungen im Internet. Soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, finden die Lehrveranstaltungen im wöchentlichen Turnus statt. Kommende Vorlesungszeiten Sommersemester bis vorlesungsfrei: an allen gesetzlichen Feiertagen Änderungen Informationen zu Änderungen und Aktualisierungen im Lehrangebot werden am Schwarzen Brett neben Raum FR 2058 sowie im Netz unter veröffentlicht. Studienberatung Fachstudien- und Prüfungsberatung erhalten Sie bei Dr. Ingo Schulz-Schaeffer in Raum FR 2091; Sprechzeiten: Mi Die studentische Studienberatung führt Nico Zerbian durch; Sprechzeiten: Mo in Raum FR Studien- und Prüfungsordnung Die derzeit gültige Studien- und Prüfungsordnung für den Diplomstudiengang findet sich unter für den Magisterstudiengang unter Eine tabellarische Übersicht der Belegpflichten für den Diplomstudiengang ist zur einfacheren Planung Ihrer Seminarzusammenstellung auf S. 30 abgedruckt. Prüferliste Prüfungsberechtigt im Diplomstudiengang Soziologie technikwissenschaftlicher Richtung sind derzeit: Prof. Dr. Harald Bodenschatz (FG Architektursoziologie), Prof. Dr. Meinolf Dierkes (WZB), Prof. Dr. Christiane Funken (FG Medien- und Geschlechtersoziologie), Apl. Prof. Dr. Andreas Knie (WZB), Prof. Dr. Hubert Knoblauch (FG Soziologie: Theorie moderner Gesellschaften), Apl. Prof. Dr. Erich Konter (FG Stadt- und Regionalsoziologie), Prof. Dr. Werner Rammert (FG Techniksoziologie), Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, PD Dr. Hartmut Salzwedel, WA Dr. Ingo Schulz-Schaeffer (FG Techniksoziologie), Prof. Dr. Uwe-Jens Walther (FG Stadt- und Regionalsoziologie), Prof. Dr. Arnold Windeler (FG Organisationssoziologie/Methodenlehre)

3 Wintersemester 2005/06 Für den Magisterstudiengang Soziologie sind darüber hinaus prüfungsberechtigt: Apl. Prof. Dr. Bernward Joerges (WZB), Prof. Dr. Manfred Liebel (Institut für Gesellschaftswissenschaften und historisch-poiitische Bildung), Prof. Dr. Siegfried Reck (Institut für Gesellschaftswissenschaften und historisch-poiitische Bildung), Prof. Dr. Werner Siebel (Institut für Gesellschaftswissenschaften und historisch-poiitische Bildung) Mentorenliste Als Mentoren wählbar sind: Techniksoziologie: Prof. Dr. Werner Rammert, Dr. Ingo Schulz- Schaeffer, Eric Lettkemann, Daniela Manger; Allgemeine Soziologie/Theorie moderner Gesellschaften: Prof. Dr. Hubert Knoblauch, Dr. Bernt Schnettler; Organisationssoziologie/Methoden: Prof. Dr. Arnold Windeler, Uli Meyer; Architektur und Planungssoziologie: Prof. Dr. Harald Bodenschatz, Barbara Schönig; Stadt- und Regionalsoziologie: Prof. Dr. Uwe-Jens Walther; Wissenschafts- und Techniksoziologie: Prof. Dr. Meinolf Dierkes. Prüfungstermine Prüfungstermine werden in Zukunft an dieser Stelle bekannt gegeben, soweit es sich um zentrale Termine handelt. Prüfungsliteratur Angaben zur Prüfungsliteratur der einzelnen Fachgebiete entnehmen Sie bitte den entsprechenden Aushängen bzw. den Listen im Internet. Hinweis Das Lehrangebot im Bereich Planungs- und Architektursoziologie sowie Stadt- und Regionalsoziologie steht im Allgemeinen allen Studierenden dieser Fächer offen. Einige Lehrveranstaltungen, die sich nur an Studierende bestimmter Fächer richten, sind gesondert gekennzeichnet. Abkürzungen VL = Vorlesung FR = Franklinstr. 28/29 PS = Proseminar H = Hauptgebäude UE = Übung TEL = Telefunkengebäude TUT = Tutorium MA = Mathematikgebäude IV = Integrierte Veranstaltung A = Architekturgebäude HS = Hauptseminar HAD = Hardenbergstrasse PJ = Projektseminar EB = Erweiterungsbau (Str. d. 17. Juni) CO = Kolloquium ZTG = Zentrum Technik und Gesellschaft AS = Autonomes Seminar WZB = Wissenschaftszentrum Berlin Zeiten Alle Zeitangaben verstehen sich c.t., soweit nicht anders ausgewiesen! 3

4 Kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis Institut für Soziologie Legende Raum Lehrende/r Maximale Teilnehmerzahl Semesterwochenstunden Nr. der Lehrveranstaltung Veranstaltungstyp 684 Technik und Organisation Rammert 2 sws Di FR VL Während wir uns mit den häufig sehr abstrakten paradigmatischen Theorien der Soziologie zu Beginn des Hauptseminars beschäftigen wollen, sollen in diesem Proseminar einige gängige Theorien zur Deutung der Gegenwartsgesellschaft behandelt werden. Weil sie sehr zeitbezogen sind, erscheinen diese Theorien zuweilen als modisch. Zugleich handelt es sich um auch in der breiteren Öffentlichkeit diskutierte Versuche, die Veränderungen der gegenwärtigen Gesellschaft - und damit Gesellschaft überhaupt - zu verstehen. Die Teilnahme steht allen Studierenden des Grundstudiums offen. Leistungsanforderungen: Teilnahmeschein: regelmäßige Teilnahme und ein Kurzreferat bzw. ein Essay; Leistungsschein: Anfertigung eines großen Referates oder einer Hausarbeit. Literatur: W. Rammert: Technik aus soziologischer Perspektive 2, Opladen 2000 G 1.1, G 4.4 [3, 4] Fachnummer lt. Diplom- Prüfungsordnung [MagisterPO] 4

5 Wintersemester 2005/06 ÜBERSICHT Grundstudium Techniksoziologie 7 Arbeit Interaktion Kommunikation...Lettkemann Propädeutikum: Wissenschaftstheorie der Sozialwissenschaften... Manger Soziologie des Mobiltelefons... Schulz-Schaeffer Allgemeine Soziologie 8 Grundbegriffe der Soziologie I..... Knoblauch Wissenssoziologie... Knoblauch Tutorium Wissenssoziologie..... Knoblauch, Tutor/in Wer wird Millionär?... Funken Soziale Ungleichheit in der Wissensgesellschaft....Ruiz Ben Einführung in die soziologische Theorie: Geschichte der Soziologie.... Schnettler Methodenlehre 11 Methodenlehre I: Einführung in die Empirische Sozialforschung....Biniok, Tutor/in Methodenlehre III: Statistische Verfahren....Díaz Bone Tutor/in Einführung in die Datenerhebung und -verarbeitung... Jung, Tutor/in Organisationssoziologie 12 Einführung in die Organisationssoziologie... Windeler Organisation und Arbeit... Meyer Planungs- und Architektursoziologie 13 Wohnarchitektur und soziale Ungleichheit...Bodenschatz, Tutor/in Berlin auf dem Wege zu einem neuen Zentrum...Bodenschatz, Tutor/in Janz weit draußen Anspruch und Wirklichkeit des Eigenheims..... Schönig, Tutor/in Stadt- und Regionalsoziologie 15 Einführung in die Stadt- und Regionalsoziologie... Walther Projekt im Grundstudium... von Wissel, Hafner Hauptstudium Techniksoziologie 16 VL: Mikrosoziologie: Technik und Interaktion...Rammert HS: Mikrosoziologie: Technik und Interaktion.....Hahne Tutorium Technik und Interaktion...Rammert, Budavári Technik und Interaktion...Lettkemann Innovationsbiografien....Rammert Forschungskolloquium zur Technik- und Wissenschaftsforschung...Rammert Zukunftsdiskurse: Modernisierung und Identität... Dierkes, Canzler, Marz Lehrforschung III: Informationsmanagement... Funken Theorien der Medien II... Funken AG Kommunikationsmanagement... Funken 5

6 Kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis Institut für Soziologie Technische Innovationen in offenen Netzwerkstrukturen... Manger Lehrforschung I: Arbeitsmärkte und Arbeitspolitik....Ruiz Ben Smarte Dinge und smarte Orte.... Schulz-Schaeffer Mobilitätsbiografien... Dienel Allgemeine Soziologie 22 Lehrforschungsseminar Teil III (Videoanalyse und Workplace-Studies)... Knoblauch Forschungskolloquium... Knoblauch, Schnettler Durkheim und Durkheim-Schule... Schnettler Soziologie der Gewalt... Zipprian Die Universität in der Wissensgesellschaft... von Wissel Methodenlehre 23 Grounded Theory als Methode und ihre Anwendung... König Organisationssoziologie 24 Neuere Theorieansätze der Netzwerkforschung..... Windeler Forschungskolloquium Organisationssoziologie... Windeler Lehrforschungsprojekt I: Projekte, Projektorganisation usw... Windeler Technologische Pfade und Netzwerke... Windeler, Schubert Organisation und Innovation... Meyer Zukunft der Arbeit... Schäfer Planungs- und Architektursoziologie 26 Barcelona europäisches Referenzmodell des Stadtumbaus...Bodenschatz, Tutorin Forschungskolloquium für Diplomanden und Doktoranden...Bodenschatz Chicago a City that Works?... Schönig, Tutor/in Architektursoziologie... Polinna, Tutor/in Architektursoziologie...Aßmann, Turor/in Stadt- und Regionalsoziologie 28 Projekt im Hauptstudium: Postindustrielle Stadt... Walther Forschungskolloquium Stadt- und Regionalsoziologie... Walther Gesellschaften, Institutionen und Sozialraumstrukturen... N. N. Sozialtheorie und Stadttheorie... N. N. Weitere Veranstaltungen 29 Periphere ländliche Gebiete... Schäfer Soziale Regeln: Ehre und Würde... Salzwedel Autonomes Seminar: Technik und Musik... Budavári Autonomes Seminar: Bourdieu...Tuma, Wolfert 6

7 Wintersemester 2005/06 Kommentare GRUNDSTUDIUM TECHNIKSOZIOLOGIE 695 Arbeit Interaktion Kommunikation Lettkemann 2 sws Di 16-18, Beginn 2. Semesterwoche FR PS Diese drei soziologischen Grundbegriffe bezeichnen unterschiedliche soziale Prozesse (gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Natur; Wechselbeziehungen mit anderen Personen; Verständigung). Gleichzeitig begründen sie verschiedene Theorietraditionen (Marxismus, Interaktionismus, Pragmatismus, Kritische Theorie, Sozialkonstruktivismus, Systemtheorie). Anhand von Einführungstexten (Giddens; Abels), Textauszügen (Marx, Mead, Goffman, Luckmann, Habermas, Luhmann) und kleineren Fallstudien zu sozialen Situationen (z.b. zur Industriearbeit, zur Selbstdarstellung oder zur Kommunikation im Call Center) soll der analytische, hermeneutische und reflexive Umgang mit den Begriffen geübt werden. Die Texte werden in Gruppen diskutiert, die jeweils nach drei Sitzungen ihre Arbeitsergebnisse vorstellen. Leistungsanforderungen: Textlektüre, Diskussion, mündlicher Kurzvortrag, Situationsanalyse, Gruppenarbeit (Teilnahmeschein) und zusätzliche Hausarbeit (Leistungsschein) Literatur zur Vorbereitung: Anthony Giddens, Soziologie, 2. überarb. Aufl. Graz/Wien: Nausner & Nausner, 1999; Gabor Kiss, Evolution soziologischer Grundbegriffe, Stuttgart: Enke, 1989 G 3,2, G Propädeutikum: Wissenschaftstheorie der Sozialwissenschaften Manger Mo FR PS Wenn man Wissenschaft betreibt, was tut man da eigentlich? Auf den ersten Blick scheint die Antwort einfach: Es geht um die Erzeugung wahrer Aussagen über den jeweiligen Gegenstandsbereich der Wissenschaft. In unserem Fall also: um wahre Aussagen über Prozesse und Strukturen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Bei näherem Hinsehen erweist sich die Angelegenheit als komplizierter. Denn es stellt sich die Frage: Nach welchen Regeln wird entschieden, was als wahr gilt, und welches sind die zulässigen Verfahren der Erzeugung von Aussagen mit wissenschaftlichem Wahrheitsanspruch? Lässt sich die Wahrheit einer wissenschaftlichen Aussage direkt durch Verweis auf die beobachtete Wirklichkeit belegen? Oder lassen sich auf diese Weise lediglich falsche Aussagen widerlegen? Oder gilt nicht einmal das? Muss die Forscherin/der Forscher auf alle unbewiesenen Vorannahmen verzichten oder ist das unmöglich? Und falls es unmöglich ist: Welche Arten von Vorannahmen sind erlaubt und wie ist mit ihnen umzugehen? Muss jede Forschungsarbeit mit einer Hypothese beginnen, die es zu bestätigen oder zu widerlegen gilt? Oder ist es nötig und zulässig, dass die Forschungsfragen erst im Laufe des Forschungsprozesses selbst präzisiert werden? Und nicht zuletzt: Gelten für die Sozialwissenschaften die gleichen Regeln wie für die Naturwissenschaften? Ziel des Seminars ist es zum einen, ein erstes Verständnis für diese Hintergrundfragen (sozial) wissenschaftlichen Arbeitens zu gewinnen und zum anderen in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens einzuführen. Die Veranstaltung richtet sich an Anfangssemester und setzt kein gesondertes Vorwissen voraus. Literatur: Peter Weingart, 2003: Wissenschaftssoziologie, Transcript-Verl., Bielefeld 2 sws G 1.3, G 9 7

8 Grundstudium Institut für Soziologie 736 Soziologie des Mobiltelefons Schulz-Schaeffer 2 sws Mi FR PS Dass Soziologinnen und Soziologen sich mit Technik beschäftigen, ist nicht so unmittelbar einleuchtend wie dass sie Interaktionen zwischen Personen untersuchen und die Beziehungsmuster und Strukturen, die dabei entstehen oder zu Grunde liegen. Aus drei allgemeinen Gründen ist Technik dennoch Gegenstand der Soziologie: (1) Weil in die materielle Gestalt technischer Geräte und in die Ablaufregeln ihrer Prozesse soziale Normen und Konventionen und Aspekte sozialer Strukturen eingeschrieben sind und weil diese sachtechnisch verfestigten sozialen Regeln und Strukturen das Handeln der Nutzer beeinflussen; (2) weil eine Technik nicht nur aus dem jeweiligen Gerät besteht, sondern auch aus einer bestimmten Art und Weise seiner Benutzung, und weil Techniknutzung eine soziale Praxis ist, die nicht durch die technischen Eigenschaften des Geräts determiniert wird; (3) und weil genutzte Technik aus diesen beiden Gründen zum einen als Resultat sozialer Strukturierung untersucht werden kann, zum anderen als etwas, das sozial strukturierend wirkt. Ziel des Seminars ist es, die soziologische Betrachtung von Technik an einem alltagsweltlich vertrauten Beispiel anschaulich zu machen: dem Handy. Es geht also um die soziale Gestalt des Mobiltelefons; um die sozialen Praktiken der Mobiltelefonie; um die Frage, wie die Praktiken des Umgangs mit dem Handy dessen Gestalt verändern; um die umgekehrte Frage, wie dessen technische Funktionsmerkmale die Nutzungspraktiken beeinflussen und um die Frage der Veränderung sozialer Zusammenhänge im persönlichen Bereich (Interaktionsgewohnheiten, Beziehungsstrukturen) und im unpersönlichen Austausch (geschäftliche Transaktionen, Medienzugang) durch Mobiltelefonie. G 4.3, G 9 ALLGEMEINE SOZIOLOGIE 687 Grundbegriffe der Soziologie I Knoblauch 2 sws Mo FR VL Die Veranstaltung richtet sich vornehmlich an Studierende des ersten Semesters. Diese Veranstaltung bildet den Ausgangspunkt des Studiums der Allgemeinen Soziologie. Gegenstand dieser teils als Vorlesung, teils als Seminar angelegten Veranstaltung soll die Auseinandersetzung mit den wichtigsten Grundbegriffen der Soziologie sein, wie etwa soziales Handeln, Werte und Normen, soziale Rolle, soziale Ungleichheit und so weiter. In Verbindung mit der inhaltlichen Einführung in die Begriffe sollen kleinere Feldübungen durchgeführt werden, in denen es darum geht, die Begriffe mit Leben zu erfüllen. Voraussetzung zur Teilnahme ist der regelmäßige Besuch der Veranstaltung ab der ersten Sitzung. Leistungsanforderungen: Teilnahme und Referat G 1.1, G Wissenssoziologie Knoblauch 2 sws 8 Mi FR VL Wissen ist zu einem zentralen Begriff im öffentlichen Diskurs, in der politischen Planung und auch in der Wirtschaft geworden. Mittlerweile ist sogar die Auffassung, wir lebten in einer Wissensgesellschaft, ein Gemeinplatz. Dieser Gemeinplatz weist darauf hin, dass wir Wissen keineswegs als einen reinen Erkenntnisvorgang betrachten, sondern als Teil gesellschaftlicher Prozesse. Genau dies ist Gegenstand der Wissenssoziologie. Sie beschäftigt sich mit dem Wechselverhältnis zwischen Wissen und Gesellschaft, insbesondere mit dem Einfluss verschiedenster sozialer Faktoren auf die Form, Ausbreitung und Anerkennung von Wissen. Im Seminar sollen zunächst die historischen Grundlagen und die Entwicklungslinien der Wissenssoziologie rekonstruiert werden. Diese historische Betrachtung soll G 3.3, G 9

9 Wintersemester 2005/06 einerseits die Wandelbarkeit der Konzepte des Wissens verdeutlichen, andererseits die systematischen Verbindungen zwischen dem Entwicklungsstand der Gesellschaft und ihrem Verhältnis zum Wissen (anhand der Wissenssoziologie). Dabei sollen grundlegende Positionen vermittelt werden (von Bacon über Marx bis zu Pareto). In einem zweiten Teil werden wir uns mit der klassischen und der neueren Wissenssoziologie auseinandersetzen, wie sie sich seit den 1920er Jahren bis in die 1960er Jahre entwickelt hat. Mit diesem Rüstzeug wenden wir uns im dritten und längsten Teil der Veranstaltung mit der Rolle soziologischer Fragestellungen in der gegenwärtigen Wissensforschung beschäftigen. Ziel der Veranstaltung soll sein, die spezifische wissenssoziologische Betrachtungsweise einzuüben. Die Veranstaltung ist auf VIER STUNDEN angelegt. Die Studierenden besuchen alternativ eines der beiden angebotenen Tutorien, in denen die Themen aus der Vorlesung anhand der gemeinsamen Lektüre von Primärtexten und deren Diskussion vertieft wird. Leistungsanforderungen: Teilnahmescheine: vorbereitende Lektüre, regelmäßige Anwesenheit und aktive Teilnahme ab der ersten Sitzung. Leistungsscheine: Hausarbeit. Literatur: Hubert Knoblauch, Wissenssoziologie, Konstanz Tutorium Wissenssoziologie Knoblauch, Tutor/in 2 sws Mi TUT 1 Do TUT 2 FR 3002 FR 048 TUT Kommentierung siehe Vorlesung Wissenssoziologie G 3.3, G Wer wird Millionär? Soziologische Analysen zum Verhältnis von Geschlecht Macht Geld Funken Di 16-18, Beginn 2. Semesterwoche FR 4080 PS Rund 70% aller Armen dieser Welt sind weiblich! Frauen erhalten bei Existenzgründungen seltener und weniger Kredite! Männer verdienen bei gleicher Position ca. 30 % mehr als Frauen etc. Geld forciert nach Simmel nicht nur die Arbeitsteilung und eine rationalistisch verkürzte Denkweise, sondern es verändert auch Lebensstil und Lebensgefühl und erlangt die Qualität eines Endzwecks. Demnach vermag Geld eigene gesellschaftliche Ordnungsprobleme zu schaffen und zu lösen. Im Seminar soll diskutiert werden, wie sich der Zusammenhang zwischen der (welt-)wirtschaftlichen Geldökonomie und der Ordnung der Geschlechter niederschlägt. Leistungsanforderungen: Standard für Scheinerwerb Literatur: Wird bei Vorlesungsbeginn bekannt gegeben 2 sws G 2.2, G Soziale Ungleichheit in der Wissensgesellschaft Ruiz Ben 2 sws Do 8-10 FR PS Die Bezeichnung der heutigen Gesellschaft als Wissensgesellschaft verweist auf ihre wissensbasierte Entwicklung bzw. auf die Zentralität vom Wissen im sozialen Transformationsprozess und Strukturwandel. In diesem Seminar sollen Formen und Wirkungen sozialer Ungleichheiten vor dem Hintergrund grundlegender sozialer Transformationen in der Wissensgesellschaft diskutiert werden. Zielführende Fragestellungen sind dabei: Wie verändern sich die Formen sozialer Ungleichheit durch die Internationalisierung der Wissenssysteme? Welche Auswirkungen hat die Zugehörigkeit bzw. die Nichtzugehörigkeit zur Wissensökonomie für das Einkommen der Erwerbstätigen? Welche zugeschriebenen oder erworbenen Merkmale der Erwerbstätigen spielen dabei die ausschlaggebende G 3.2, G 9 9

10 Grundstudium Institut für Soziologie Rolle? Welche Legitimations- und Wahrnehmungsformen sozialer Ungleichheiten entstehen aus nationaler und transnationaler Ebene? Teilnahmevoraussetzungen: Aktive kontinuierliche Teilnahme. Bereitschaft und Fähigkeit, Texte in englischer (und deutscher) Sprache zu verstehen, Basistexte für jede Sitzung zu lesen. Leistungsanforderungen: (1) Teilnahmeschein: aktive Teilnahme + Referat (2) Leistungsschein: aktive Teilnahme + Referat + Hausarbeit (Abgabefrist 31. März 2006). Literatur: Castells, M. (2001): Der Aufstieg der Wissensgesellschaft. Opladen: Leske+Budrich. Kraemer, K. und Bittlingmayer, U. H. (2001): Soziale Polarisierung durch Wissen. Zum Wandel der Arbeitsmarktchancen in der Wissensgesellschaft. S in: Berger, P. A., und Konietzka, D. (Hrsg.): Die Erwerbsgesellschaft. Neue Ungleichheiten und Unsicherheiten. Opladen: Leske + Budrich. Müller, H.P. und Schmid, M. (Hg.) (2003): Hauptwerke der Ungleichheitsforschung. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag. Stehr, N. (1994): Arbeit, Eigentum und Wissen. Zur Theorie von Wissensgesellschaften. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Wilke, H. (1998): Organisierte Wissensarbeit, Zeitschrift für Soziologie, 27, 3: Einführung in die soziologische Theorie: Geschichte der Soziologie Schnettler 2 sws Di CR VL Das Seminar bietet eine Einführung in die Geschichte der Soziologie und richtet sich ausdrücklich an Studierende im ersten Semester. Im Mittelpunkt stehen nicht die begrifflichen oder konzeptuellen Grundlagen des Faches. Vielmehr geht es darum, das Entstehen der Soziologie als Wissenschaft im historischen Zusammenhang nachzuvollziehen. Wir konzentrieren uns dabei auf die geschichtlichen Hintergründe, vor denen diese Disziplin als Krisenwissenschaft entstanden ist. Neben den geistesgeschichtlichen sind vor allem die sozial- und wirtschaftgeschichtlichen Zusammenhänge auszuleuchten. Ausgehend von den Pionieren soziologischen Denkens in der philosophischen Tradition wird zunächst die Vorgeschichte der Disziplin behandelt. Daraufhin soll die Ausbildung eines ersten klassischen Kanons soziologischen Denkens im 19. Jahrhundert aufgezeigt und schließlich die wichtigsten Entwicklungen der Soziologie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorgestellt werden. Leistungsanforderungen: Regelmäßige aktive Teilnahme an der Veranstaltung ab der ersten Sitzung. Es besteht die Möglichkeit zum Erwerb eines Teilnahme- oder eines Leistungsscheines. Nähere Informationen werden im Verlaufe der Semesterferien zur Verfügung gestellt unter Literatur: Lepenies, Wolf (Hg.), Geschichte der Soziologie. Studien zur sozialen und kognitiven Identität einer Disziplin, 4 Bd., Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1981 G 2.1, G 9 METHODENLEHRE 717 Methodenlehre I: Einführung in die Empirische Sozialforschung Teil 1 Biniok, Tutor/in 4 sws VL Fr FR UE Fr PC-Pool + FR UE Fr PC-Pool + FR Die erste der beiden jeweils zweistündigen, aufeinander aufbauenden Einführungsvorlesungen infor- G 5.1

11 Wintersemester 2005/06 miert zunächst über wissenschafts- und sozialtheoretische Grundlagen des quantitativen und des qualitativen Forschungsparadigmas. Sie bietet Einblicke in die Geschichte der empirischen Sozialforschung sowie eine Übersicht über die Vielfalt methodischer Strategien und empirischer Forschungsansätze in der Soziologie. Ebenfalls Gegenstand der Veranstaltung ist ein Überblick über quantitative und qualitative Verfahren der Datengewinnung (Interview, Beobachtung, Gruppenexperiment, Feldforschung, non-reaktive Verfahren). Die integrierte Vermittlung der Grundzüge sowohl hypothesentestender wie hypothesen-generierender Ansätze und Verfahren setzt dabei auf kontrastive Vermittlungsformen. Der Vorlesungsteil vermittelt das basale Wissen, das im Veranstaltungsgespräch zu vertiefen ist. Der Übungsteil ist entscheidend für den Erwerb praktischer Kompetenz. Hier wird projektförmig und überwiegend in Kleingruppen an einem praktischen Gegenstand gearbeitet. Leistungsanforderungen: Am Ende der Vorlesung wird eine Klausur geschrieben. Voraussetzung zur Teilnahme an der Klausur ist neben regelmäßiger Teilnahme die Anfertigung von Aufgaben, die in den Übungen definiert werden. Literatur: Kromrey, Helmut (2002). Empirische Sozialforschung Modelle und Methoden der standardisierten Datenerhebung und Datenauswertung. Opladen: Leske + Budrich. [2.2] 693 Methodenlehre III: Statistische Verfahren (IV) Díaz Bone, Tutor/in 2 sws VL Mo FR UE Mo FR CIP Pool 25 UE Mo FR CIP Pool 25 Die Veranstaltung wird eine soziologische Einführung in die induktive Statistik und die multivariate Analyse sein. Im ersten Teil wird das Konzept der Wahrscheinlichkeit, werden die Wahrscheinlichkeits(dichte)verteilungen, die Logik des Schätzens und des Testens sowie verschiedene statistische Tests eingeführt. Im zweiten Teil wird in die multivariate Analyse eingeführt. Thema ist die multiple lineare Regression. Deren Voraussetzungen und Anwendungen werden thematisiert. Wichtig: die erfolgreiche Teilnahme der Klausur hängt offensichtlich (dies zeigen die Erfahrungen des letzten Semesters) entscheidend von der individuellen Vorbereitung der Übungsaufgaben vor den jeweiligen Übungssitzungen und der die Vorlesung vorbereitenden Lektüre ab! Leistungsanforderungen: Ein Leistungsnachweis wird aufgrund intensiver Beteiligung in der Übung und erfolgreicher Teilnahme an der Klausur vergeben. Von der zugehörigen Internetseite können die Materialien zur Veranstaltung heruntergeladen werden. G 5.3, G 9 [2.3, 4] 688 Einführung in die Datenerhebung und -verarbeitung Jung, Tutor/in 2 sws PS Mi EB UE Mi FR CIP Pool 25 UE Mi FR CIP Pool 25 PS Ziel der Lehrveranstaltung ist es, einen Überblick über gängige Methoden der Datenerhebung in der Stadt- und Regionalplanung zu geben. Dazu werden Grundlagen zur Ermittlung von Primärdaten erläutert (Forschungsplanung, Operationalisierung und Skalierung, Fragebogenerstellung, Stichprobenziehung, Feldorganisation, Codierung, Erfassung, Plausibilität, Auswertung, Präsentation). Es werden quantitative und qualitative Methoden der Sozialforschung diskutiert (Fragebögen, Interview-Typen, Gruppendiskussion, Beobachtung) und es findet eine Einführung in die Datenaufbereitung und - G 7, G 9 [3, 4] 11

12 Grundstudium Institut für Soziologie analyse statt. Gängige Programme für die computergestützte Datenauswertung werden vorgestellt (Atlas ti, SPSS). Eine Exkursion zur Besichtigung eines Forschungsinstitutes im Berliner Raum ist eingeplant. ORGANISATIONSSOZIOLOGIE 710 Einführung in die Organisationssoziologie Rationalität, Struktur und Politik Windeler Mi FR PS Organisationen wird nicht nur Rationalität zugeschrieben; sie beanspruchen auch, Prozesse, Handlungen und Beziehungen rational zu gestalten. Wie steht es nun aber um die Rationalität von Organisationen? Ausgangspunkte der Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Rationalität und Organisation sind Max Webers Überlegungen zur Stellung von Rationalisierung in neuzeitlichen, insbesondere kapitalistischen Gesellschaften und zur Bürokratie als besonderer Form der Ausgestaltung von Organisation. Eine eingehende Diskussion der wichtigsten Positionen zum Verhältnis von Organisation und Rationalität schließt sich an. Konfrontiert werden die Positionen sodann mit Positionen zum Verhältnis von Organisation und Struktur. Abschließend aufgegriffen wird das Verhältnis von Organisation zur Rationalität, Struktur und Politik. Sensibilisiert wird so für eine kritische Perspektive auf Organisation und auf deren Bedeutung für moderne Vergesellschaftung, Innovation und Technik. Literatur: Friedberg, E. (1995): Ordnung und Macht. Frankfurt a.m; New York. Müller-Jentsch, W. (2003): Organisationssoziologie. Frankfurt.a.M.; New York. Simon, H.A. (1993 [1983]): Homo rationalis. Frankfurt a.m.; New York. Weber, M. (1976 [1921]: Wirtschaft und Gesellschaft. Tübingen. 2 sws G 6, G Organisation und Arbeit Meyer 2 sws 12 Mo FR PS Arbeit ist in vielen organisationssoziologischen Schriften ein Randthema. Das verwundert: Beruht die Reproduktion von Organisationen doch auch auf Arbeit und ist die Verausgabung von Arbeit weitgehend durch Organisation mit geprägt. Nicht zuletzt aktuelle Wandlungsprozesse in Form von Teamund Projektarbeit bis hin zu Formen systemischer Rationalisierungen, Hersteller- und Zulieferernetzwerken oder gar Projektnetzwerken künden von bedeutsamen Entwicklungen. Das Proseminar stellt das Verhältnis von Organisation und Arbeit in den Mittelpunkt. Es greift grundlegende Begriffe auf wie die der Arbeit, Lohnarbeit, Dienstleistungsarbeit und Arbeitsgesellschaft und diskutiert unterschiedliche Formen der Organisation von Arbeit und der Aufnahme aktueller Entwicklungen der Vermitteltheit von Arbeit, Betrieb und Gesellschaft. Gefragt wird, welche theoretischen und praktischen Fragestellungen sich mit den beobachtbaren Veränderungen von Organisation und Arbeit sich für die Organisationssoziologie verbinden und inwiefern die vorliegenden Konzepte eine befriedigende theoretisch-konzeptionelle Antwort auf die Herausforderungen bieten. Leistungsanforderungen: Teilnahmeschein: aktive Teilnahme und Referat. Leistungsschein: zusätzlich eine Hausarbeit Literatur: Schmidt, G. (Hrsg.) (1999): Kein Ende der Arbeitsgesellschaft. Berlin. Beckenbach, N./Treeck, W. van (1994): Umbrüche gesellschaftlicher Arbeit. Soziale Welt. Sonderband 9. Göttingen. Müller- Jentsch, W. (1997 [1991]): Soziologie der Industriellen Beziehungen. Eine Einführung. Frankfurt a.m./new York. Ortmann, G./Sydow, J./Türk, K. (2000): Theorien der Organisation. Die Rückkehr der Gesellschaft. 2. Auflage. Opladen. G 6, G 9

13 Wintersemester 2005/06 PLANUNGS- UND ARCHITEKTURSOZIOLOGIE 699 Wohnarchitektur und soziale Ungleichheit Bodenschatz, Tutor/in 2 sws Mo 10-12, Beginn A PIV Die Veranstaltung ist offen für wohnungsbezogene Fragen aus den Projekten. Wohnungsbau ist und bleibt quantitativ und qualitativ eine zentrale Herausforderung für alle am Bauen Beteiligten. Er erfordert über die notwendigen architektonischen Kenntnisse im engeren Sinne hinaus Grundkenntnisse über die gesellschaftlichen Bedingungen und Veränderungen des Wohnungsbaus und des Wohnens. Wer wohnt wo, warum, zu welcher Zeit? Gesellschaftliche Ungleichheit drückt sich auch im Wohnen aus - durch die großräumige wie kleinräumige Lage eines Wohngebäudes, durch die Lage der Wohnung im Gebäude, durch die Art der Wohnung, durch Schmuckformen bzw. Zeichen von Wohngebäuden. Gesellschaftliche Ungleichheit wird durch Wohnarchitektur nicht erzeugt, wohl aber zugespitzt, verborgen oder gemildert. Durch gesellschaftliche und kulturelle bzw. Stadtentwicklungsprozesse können sich soziale Zuordnungen von Wohngebäuden wieder verändern, ohne dass die Gebäude selbst verändert werden. Am Beispiel der Wohnarchitektur Berlins von der Kaiserzeit bis heute sollen historisch sehr unterschiedliche Typen baulich-sozialer Differenzierung betrachtet und diskutiert werden. Regelmäßige Teilnahme am Seminar wird vorausgesetzt. Bei Interesse für dieses Seminar senden Sie uns bitte ein Motivationsschreiben spätestens bis 19. Oktober (Eingangsdatum) zu (per Post: Harald Bodenschatz, TU Berlin, FR 2-5, Franklinstraße 28-29, Berlin; oder per ohne attachment (!): Wer nur einen Passivschein erwerben will, sollte das bitte unbedingt angeben! Nach Eingang der Motivationsschreiben treffen wir eine Auswahl, die durch Aushang im Architekturgebäude bekannt gegeben wird. Wir freuen uns auf Ihr Schreiben! Leistungsanforderungen: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung G 7, G Berlin auf dem Wege zu einem neuen Zentrum Bodenschatz, Tutor/in 2 sws Mo 12-14, Beginn A PIV Die Veranstaltung ist offen für städtebauliche Fragen aus den Projekten. Wo ist das Zentrum der Stadt? Was macht dieses Zentrum zum Zentrum? Solche Fragen sind bei vielen Großstädten relativ einfach zu beantworten. Für Berlin fällt die Antwort etwas schwerer nicht nur wegen der Spaltung der Stadt in der Nachkriegszeit. Seit 1989 wird das Zentrum neu gedeutet, neu gebaut, neu genutzt. Heftige Konflikte pflasterten diesen Weg. Inzwischen sind die Konturen eines neuen Zentrums sichtbar geworden. Eines neuen Typs von Großstadtzentrum? Das Seminar thematisiert die Wertungs-, Planungs-, Bau- und Nutzungsgeschichte des Berliner Zentrums bis 1989 sowie die Entstehung eines neuen Zentrums seit Im Zentrum steht dabei der öffentliche Raum die Gestalt, die begleitenden Nutzungen, die Adressaten, die Nutzer, die Regeln, die Kontrollen. Regelmäßige Teilnahme am Seminar wird vorausgesetzt. Bei Interesse für dieses Seminar senden Sie uns bitte ein Motivationsschreiben spätestens bis 19. Oktober (Eingangsdatum) zu (per Post: Harald Bodenschatz, TU Berlin, FR 2-5, Franklinstraße 28-29, Berlin; oder per ohne attachment (!): Wer nur einen Passivschein erwerben will, sollte das bitte unbedingt angeben! Nach Eingang der Motivationsschreiben treffen wir eine Auswahl, die durch Aushang im Architekturgebäude bekannt gegeben wird. Wir freuen uns auf Ihr Schreiben! Leistungsanforderungen: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung G 7, G 9 13

14 Grundstudium Institut für Soziologie 718 Janz weit draußen Anspruch und Wirklichkeit des Eigenheims im Grünen Schönig, Tutor/in Mo 10-12, Beginn E-N PIV Das Leben im freistehenden Haus vor den Toren der Stadt wurde schon von Leon Battista Alberti im 15. Jahrhundert als der Inbegriff des idealen Lebens betrachtet. Nach dem zweiten Weltkrieg machten üppige staatliche Subventionen das eigene Heim im Grünen zum Modell des Wohnens für die Mehrheit der Gesellschaft in den westlichen Industriestaaten. Auch derzeit ist der Wunsch nach dem Eigenheim ungebrochen. Dies obwohl der Kauf eines Einfamilienhauses in aller Regel große persönliche Einschränkungen nach sich zieht und auch ökologisch und sozial hohe Kosten für die Gesellschaft verursacht. Das Seminar will dem Rätsel nachgehen, wieso das Eigenheim im Grünen als architektonische Verkörperung des realisierten Lebensglücks betrachtet wird und in welchem Verhältnis es zu gesellschaftlichen Verhältnissen und zur staatlichen Wohnungspolitik steht. Dazu werden historische und aktuelle Beispiele suburbanen Städtebaus in Berlin betrachtet. Ein Ausblick in die USA soll dazu beitragen, Ursachen und Wirkungen des suburbanen Wohnens zu erklären. Bei Interesse für dieses Seminar senden Sie uns bitte ein Motivationsschreiben spätestens bis 19. Oktober (Eingangsdatum) zu (per Post: Barbara Schönig, TU Berlin, FR 2-5, Franklinstraße 28-29, Berlin; oder per ohne attachment (!): Wer nur einen Passivschein erwerben will, sollte das bitte unbedingt angeben! Nach Eingang der Motivationsschreiben treffen wir eine Auswahl, die durch Aushang im Architekturgebäude bekannt gegeben wird. Wir freuen uns auf Ihr Schreiben! Leistungsanforderungen: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung 2 sws G 7, G 9 STADT- UND REGIONALSOZIOLOGIE 715 Einführung in die Stadt- und Regionalsoziologie Walther 2 sws Mi 14-18, Beginn FR IV Städte sind Ergebnis und Voraussetzung von Gesellschaft zunehmend werden sie auch deren Objekt. Die Veranstaltung will das Bewusstsein für das Verhältnis von Stadt und Region zu Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur schärfen, indem sie an sozialwissenschaftliche Sichtweisen, Theorien und Begrifflichkeiten heranführt. Themen der Veranstaltungsreihe sind: Stadtbildung und Zentralität, Stadtund Gesellschaftstheorie, Großstadt- und Wohnsoziologie, räumliche Entwicklungsunterschiede, Politik Planung Partizipation, sozialer Wandel. Dabei werden Beispiele aus der Stadtentwicklung (Stadttypologien, Urbanisierung), ideengeschichtliche (Theorien der Stadt und Region und des Städtischen) sowie planungsrelevante Ausschnitte (anwendungsorientierte Stadtsoziologie) behandelt. In dieser Integrierten Veranstaltung ergänzen sich mündliche und schriftliche Beiträge mit Diskussionsrunden/Kleingruppenarbeit. Anmerkung: Studierende im Studiengang Stadt- und Regionalplanung, die weiterhin nach der alten StuPO studieren, können in der Veranstaltung alle Leistungsscheine im Fach Sozialwissenschaftliche Grundlagen (1.6) erwerben. Die Veranstaltung integriert drei der vormals getrennte Angebote ( Stadtund Regionalsoziologie, Familie und Wohnbereich und Einführung in die Sozialwissenschaften ). G 7, G 9 (3, 4), B 4 14

15 Wintersemester 2005/ Projekt im Grundstudium: Licht, Luft, Sonne für Berlin. Entwicklung, Gegenwart und Zukunft Berliner Modellsiedlungen von Wissel, Hafner, Tutor 8 sws Di 10-15, nur für Stadtplaner/innen, Beginn voraussichtlich B-Gebäude 20 PJ Jede Zeit hat ihre Modellsiedlungen, in der Architekten-/innen und Wohnreformer-/ innen ein für die damalige Zeit als innovativ und fortschrittlich geltendes Gegenmodell zum gängigen Wohnungsbau entwickelten. Ziel war es, der Arbeiterschaft und dem Kleinbürgerturm statt einer dunklen ungesunden Hinterhauswohnung gesundes Wohnen im Grünen anzubieten. Das Motto hieß Licht, Luft, Sonne. Insbesondere die Metropole Berlin weist eine Vielzahl von Modellsiedlungen auf, die auch im internationalen Vergleich beispielhaft waren. Das Spektrum reicht von Gartenstädten wie Staaken, über 20er Jahre Siedlungen wie Britz und Onkel Toms Hütte, den Großsiedlungen der 60er/70er Jahre wie Marzahn oder das Märkische Viertel bis hin zur Wasserstadt Oberhavel aus den 90er Jahren. Ziel des Studienprojektes ist es, einige dieser Modellsiedlungen aufzuspüren, zu dokumentieren und sie bezüglich ihrer baulichen und sozialen Entwicklungen zu analysieren. Wie haben sich diese Siedlungen bis heute verändert? Schwerpunkt des zweiten Projektsemesters ist die Formulierung von Strategien zur Anpassung dieser Siedlungen sowohl an die heutige Nachfrage auf dem Berliner Wohnungsmarkt als auch an die Wohnbedürfnisse einer schrumpfenden, sich diversifizierenden und alternden Single- Gesellschaft. Welche dieser Wohnkonzepte könnten auch in Zukunft tragfähig sein? B 4. A 1 15

16 Hauptstudium Institut für Soziologie HAUPTSTUDIUM TECHNIKSOZIOLOGIE 684 Mikrosoziologie: Technik und Interaktion Rammert 2 sws Di H VL Interaktionen sind die einfachsten Elemente, aus denen sich Gesellschaft aufbaut. Techniken verleihen ihnen eine über den flüchtigen Augenblick hinausgehende Festigkeit und Reichweite. In der Moderne ist es nicht selten der Fall, dass sich technische Artefakte und Medien in das Wechselspiel zwischen Individuen einmischen. Neben der spontanen direkten Interaktion von Angesicht zu Angesicht spielen nämlich Technisierungen der zwischenmenschlichen Interaktion (Handlungsprogramme), technikbezogene Interaktivitäten (Umgang mit Computern und Programmen) und technisch vermittelte Interaktionen (Telefonieren, elektronisches Kommunizieren) eine immer wichtigere Rolle bei der Strukturierung von Arbeit, Organisation und Alltagsleben. Soziotechnische Konstellationen auf Menschen, Maschinen und Zeichen verteilter Aktivitäten bilden sich als neuer Gegenstand mikrosoziologischer Forschung heraus. Die Vorlesung vermittelt einen Überblick über die wichtigsten Interaktionstheorien (MEAD, SCHÜTZ, GOFFMAN) und stellt sie in einen engen Bezug zu technischen Artefakten, Medien und institutionellen Rahmungen. Sie vertieft die Kenntnisse über ausgewählte Techniktheorien. Anhand aktueller Fragen und empirischer Studien wird demonstriert, was interaktions- und techniktheoretische Ansätze jeweils zur Beschreibung und Erklärung von hochtechnisierten und räumlich verteilten Arbeits-, Bildungs- und Freizeitsituationen beitragen können. In einem Hauptseminar oder einem Tutorium können der Umgang mit den Begriffen und Methoden geübt, die Kenntnisse über den Forschungsstand verbreitert und die praktische wie politische Relevanz dieser mikrosoziologischen Perspektive diskutiert werden. Leistungsanforderungen: Regelmäßige Teilnahme; Leistungsschein: vereinbarte Hausarbeit (14 bis 20 Seiten Literatur: H. Abels: Interaktion, Identität, Präsentation. Kleine Einführung in interpretative Theorien der Soziologie. Opladen 1998; W. Rammert: Technik aus soziologischer Perspektive 1. Opladen 1993, Kap. 9-15, und Technik aus soz. Perspektive 2. Opladen 2000, Kap. 2 und 6-8; L. Hennen: Technisierung des Alltags. Opladen H 4.1 [1.4, 2.2,3] 694 Mikrosoziologie: Technik und Interaktion Hahne 2 sws 16 Di H HS In diesem Seminar sollen die der Vorlesung Mikrosoziologie: Technik und Interaktion zugrunde gelegten Theorien, Thesen und Texte bei der Anfertigung einer Fallstudie über eine ausgewählte soziotechnische Situation einzeln oder in Kleingruppen verwendet werden. Beispiele können aus der Forschungsliteratur gewählt und/oder exemplarisch an einem empirischen Fall entwickelt werden. Mögliche Beispiele und Fragen können die Wissensverteilung in Call Centern, die Risiken in Cockpit- oder Operationssituationen, die Kreativität in Forschungs- und Entwicklungslabors, die Kontrolle bei Videoüberwachung usw. behandeln. In diesem Hauptseminar werden die technografische Analyse, die forschungsbezogene Kooperation in Gruppen und die Anfertigung von kleineren Forschungsstudien wie anderen wissenschaftlichen Arbeiten (Literaturüberblick; Theoriedarstellung; Ergebnispräsentation) geübt. Die Teilnehmerzahl ist auf 35 beschränkt. Bitte im Sekretariat verbindlich anmelden! Leistungsanforderungen: Teilnahmeschein: Mündlicher Vortrag oder Präsentation (15-20 Minuten) H 4.2 [1.4, 2.2, 3]

17 Wintersemester 2005/06 oder dokumentierte Beteiligung an einer Gruppenpräsentation; Leistungsschein: Zusätzliche schriftliche Hausarbeit, bzw. Forschungsbericht Literatur: Siehe Vorlesung und Rammert: Technik in Aktion: Verteiltes Handeln in soziotechnischen Konstellationen, in: Autonome Maschinen, hrsg. von T. Christaller und Josef Wehner, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2003 (auch als TUTS working paper ), Braun-Thürmann u.a.: Wissen in (Inter-) Aktion, TUTS WP ; Schubert: Patient safety and the practice of anaesthesia: how hybrid networks of cooperation live and breathe, TUTS WP Tutorium: Technik und Interaktion Rammert, Budavári 2 sws Do MA TUT In diesem Tutorium sollen die der Vorlesung Mikrosoziologie: Technik und Interaktion zugrunde gelegten Theorien, Thesen und Texte bei der Anfertigung einer Fallstudie über eine ausgewählte soziotechnische Situation einzeln oder in Kleingruppen verwendet werden. Beispiele können aus der Forschungsliteratur gewählt und/oder exemplarisch an einem empirischen Fall entwickelt werden. Mögliche Beispiele und Fragen können die Wissensverteilung in Call Centern, die Risiken in Cockpit- oder Operationssituationen, die Kreativität in Forschungs- und Entwicklungslabors, die Kontrolle bei Videoüberwachung usw. behandeln. In diesem Hauptseminar werden die technografische Analyse, die forschungsbezogene Kooperation in Gruppen und die Anfertigung von kleineren Forschungsstudien wie anderen wissenschaftlichen Arbeiten (Literaturüberblick; Theoriedarstellung; Ergebnispräsentation) geübt. Leistungsanforderungen: Teilnahmeschein: Mündlicher Vortrag oder Präsentation (15-20 Minuten) oder dokumentierte Beteiligung an einer Gruppenpräsentation; Leistungsschein: Zusätzliche schriftliche Hausarbeit, bzw. Forschungsbericht Literatur: Siehe Vorlesung und Rammert: Technik in Aktion: Verteiltes Handeln in soziotechnischen Konstellationen, in: Autonome Maschinen, hrsg. von T. Christaller und Josef Wehner, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2003 (auch als TUTS working paper ), Braun-Thürmann u.a.: Wissen in (Inter-) Aktion, TUTS WP ; Schubert: Patient safety and the practice of anaesthesia: how hybrid networks of cooperation live and breathe, TUTS WP H 4.2 [1.4, 2.2, 3] 701 Technik und Interaktion Lettkemann 2 sws Fr FR HS In diesem Seminar werden Fragen und ausgewählte Beispiele zur technikvermittelten Interaktion bzw. zur Interaktion mit Technik diskutiert. Ziel ist es, verschiedene Ansätze kennen zu lernen, die sich dem theoretischen und methodologischen Spektrum der "Technografie" zuordnen lassen, und diese in der Praxis zu erproben. Von den Teilnehmern wird daher erwartet, dass sie einzeln oder in Gruppenarbeit eine kleinere technografische Studie anfertigen und präsentieren (Literaturüberblick; Theoriedarstellung; Ergebnispräsentation). Ein Besuch der Vorlesung "Technik und Interaktion" ist empfehlenswert, aber keine Voraussetzung. Leistungsanforderungen: regelmäßige und aktive Mitarbeit, Beteiligung an den Präsentationen (Teilnahmeschein) und an der Erstellung eines Forschungsberichts (Leistungsschein). Literatur zur Vorbereitung: siehe Vorlesung "Technik und Interaktion" und Holger Braun-Thürmann, Künstliche Interaktion. Wie Technik zur Teilnehmerin sozialer Wirklichkeit wird, Wiesbaden: Westdt. Verlag, 2002; Werner Rammert, Ingo Schulz-Schaeffer (Hg.), Können Maschinen handeln? Soziologische Beiträge zum Verhältnis von Mensch und Technik, Frankfurt a. M./New York: Campus, H 4.2 [1.4, 2.2, 3] 17

18 Hauptstudium Institut für Soziologie 721 Innovationsbiografien Rammert 2 sws Mi 16-18, Beginn 2. Semesterwoche FR HS Analog zum Wandel der Lebensläufe und Biografien in der Netzwerkgesellschaft kann eine Pluralisierung und Individualisierung von Innovationsverläufen in der fragmentierten Wissensgesellschaft festgestellt werden. In dieser Veranstaltung für fortgeschrittene Studierende und Promovierende werden neuere Ansätze der interdisziplinären und internationalen Innovationsforschung und Theorien und Methoden der Lebenslauf- und Biografieforschung mit dem Ziel diskutiert, sie für eine vergleichende Analyse von Innovationsbiografien und Innovationsregimes zu verwenden. Es geht etwa um den Wechsel von Phasen- zu Pfadmodellen der Innovation (David; Garud/Karnoe), von Perioden- zu Generationsansätzen (Mannheim; Bude) oder von Verlaufs- zu Biografieanalysen (Kohli; Schütze; Van de Ven). Es wird neben der Lektüre und Diskussion zentraler Texte die Möglichkeit gegeben, Gliederungen für Diplomarbeiten zu erarbeiten und Forschungsdesigns für empirische Fallstudien zu erstellen. Der Besuch der letzten drei Veranstaltungen zur interdisziplinären Innovationsforschung ist keine Voraussetzung für die Teilnahme; aber die Einsicht in die Seminarpläne und die Lektüre einzelner Texte könnte nützlich sein. Leistungsanforderungen: Teilnahmeschein: Mündlicher Vortrag (15-20 Minuten) mit 2-4 Seiten Textzusammenfassung inklusive Tafelbild/Schema. Leistungsschein: Schriftliche Ausarbeitung (Diplomarbeits- oder Forschungsantragsentwurf) oder Hausarbeit Literatur: H. Braun-Thürmann: Innovation, 2005; W. Rammert: TUTS-WP und H 4.3, H 9 [1.4, 2.2, 3] Forschungskolloquium zur Technik- und 702 Rammert 2 sws Wissenschaftsforschung Mi 19-21, Beginn 2. Semesterwoche P 242 im ZTG 20 CO Diese Veranstaltung dient als Werkstatt zur Diskussion von Magister-, Diplom-, Doktor-, Habilitationsarbeiten sowie von Forschungsarbeiten aus den Drittmittel-Projekten. Anmerkung: Persönliche oder schriftliche Anmeldung im Sekretariat bei Frau Walter H 4.5, H 9 [1.4, 2.2, 3] 682 Zukunftsdiskurse: Modernisierung und Identität Dierkes, Canzler, Marz 2 sws 18 Blockseminar WZB, Raum B HS Blockseminar, Termin wird auf den beiden ersten Sitzungen festgelegt. Beginn: Donnerstag, 20. und im Wintersemester, Uhr. Modernisierung geht nicht an den Menschen vorbei, sondern mitten durch sie hindurch. Sie betrifft die Menschen in ihrem Kern, in ihrer Identität, und zwar in zweierlei Hinsicht. Zum einen in ihrer Selbstidentität oder personalen Identität, das heißt in dem Bewusstsein, das sie von sich selbst haben. Zum anderen in ihrer sozialen oder kollektiven Identität, mithin in der Vorstellung von der Gleichheit oder Gleichartigkeit mit anderen Menschen. Modernisierung greift an beiden Identitätsbezügen an und verändert sie. Diese Veränderung wird zwiespältig erlebt, als Befreiung und/oder Verlust. Als Befreiung von sozialen Fremd- und von psychischen Selbstzwängen und als Verlust von Geborgenheit und Gewissheit. Ziel des Seminars ist es, diese zwiespältige Innenseite der Modernisierung durch das Zusammenspiel der beiden Identitätsbezüge in den Blick zu bekommen und aus einer sozialwissenschaftlichen Perspektive zu analysieren. Thematisch ist die Diskussion dabei auf folgende sechs Schwerpunkte fokussiert: Identität und Geschichte, Identität und Sozialwissenschaften, Identität und Gefühlsleben, Identität und Sexualität, Identität und Krankheit, Identität und TV-Serien. Leistungsanforderungen: Präsenz und Referat/Hausarbeit H 4.3, H 9 [1.4, 2.2, 3]

19 Wintersemester 2005/06 Literatur: Literatur zur Einführung: Peter Wagner: Fest-Stellungen. Beobachtungen zur sozialwissenschaftlichen Diskussion über Identität, in: Aleida Assmann und Heidrum Friese (Hg.): Identitäten, Suhrkamp, Frankfurt 1999, S Lehrforschung III: Informationsmanagement Funken 2 sws Do 10-14, Beginn 2. Semesterwoche MA HS Informations- und Wissensmanagement ist zur unabdingbaren Voraussetzung der globalen Wettbewerbsfähigkeit von Organisationen, Regionen und ganzen Gesellschaften geworden. Das multimediale Management von Informationen und Wissen ist jedoch nur erfolgreich, wenn der Zusammenhang von organisationalen, technologischen und sozialen Faktoren berücksichtigt wird. Inwieweit eine solch systemische Sichtweise in der Praxis erfolgt, soll empirisch überprüft werden. Leistungsanforderungen: Standard für Scheinerwerb Literatur: Wird bei Vorlesungsbeginn bekannt gegeben 686 Theorien der Medien II Funken 2 sws H 1.3 Di 12-14, Beginn 2. Semesterwoche FR HS Das Seminar ist eine Fortsetzung der Überblicksveranstaltung zu den Theorien der Medien aus dem Sommersemester Nach der Einführung zu den unterschiedlichen medientheoretischen Strömungen konzentriert sich die Arbeit nun auf die Lektüre einzelner Medientheoretiker und Medientheoretikerinnen. Die unterschiedlichen Autoren und Autorinnen sollen aus soziologischer und genderspezifischer Perspektive einer kritischen Prüfung unterworfen werden. Leistungsanforderungen: Standard für Scheinerwerb. Teilnahmevoraussetzung: Voraussetzung ist die Teilnahme an Theorien der Medien I H 2.2, H 3.1, H 3.3 [1.4, 1.2, 2.2, 3] 712 AG Kommunikationsmanagement Funken 2 sws CO Nach Anmeldung, Beginn 2. Semesterwoche H 4.3, H 6, H 9 [1.4, 2.2, 3] 737 Technische Innovationen in offenen Netzwerkstrukturen Manger Mo FR HS Dass technische Innovationen weder nur von einer einzelnen Person oder auch einer einzelnen Organisation ausgetüftelt werden, ist schon längst eine Binsenweisheit geworden. An Innovationen sind immer viele, oft sehr verschiedene Organisationen und Institutionen beteiligt wie Forschungsinstitutionen, Wirtschaftsorganisationen und Labore. Zudem spielen aber auch politische Rahmenregelungen, Forschungsförderung, Bildungskapital und kulturelle Einstellungen eine nicht unwesentliche Rolle. Technische Innovationen finden daher zwischen vielen Akteuren in offenen Arenen mit wechselnden Beteiligtengruppen statt, die sich weltweit einerseits in regionalen Clustern oder innovativen Milieus lokal zentrieren, andererseits werden aber gleichzeitig auch globale Netzwerkbeziehungen bedeutsamer. In diesem Seminar wird es darum gehen, neuere Theorien zu diesen lokalen und globalen offenen Netzstrukturen kennen zu lernen und zu diskutieren. Gibt es Anzeichen dafür, dass sich die Signaturen technischer Innovationen gegenüber nationalstaatlich gedachten Innovationskonzepten ändern? Ändern sich die Akteurkonstellationen und darüber hinaus auf welche Rahmenbedingungen treffen Innovationsaktivitäten heute? Wie werden sie gestaltet? Darüber hinaus werden wir uns exem- 2 sws H 4.3, H 9 [1.4, 2.2, 3] 19

20 Hauptstudium Institut für Soziologie plarisch mit neueren Fallstudien zu Innovationen beschäftigen, um die Theoriediskussion greifbarer werden zu lassen. Literatur: Manuel Castells, Peter Hall: 1994: Technopoles of the world. The making of twenty-firstcentury industrial complexes Lehrforschung I: Arbeitsmärkte und Arbeitspolitik aus internationaler Perspektive Ruiz Ben Do FR HS Im Rahmen der Internationalisierung der Industrie und der Verbreitung des Internets als Produktionsund Kommunikationsbasis entstehen u. a. neue transnationale Arbeitsformen und Arbeitsmärkte. Für die nationalen Arbeitsmärkte und Arbeitsmarktpolitiken, die unter hohem Anpassungsdruck stehen, zeigen sich neue Anforderungen, aber auch eine zunehmende Erosion ihrer Handlungsmöglichkeiten. Gleichzeitig erweitert sich der Spielraum für andere Akteure in globalen Räumen, wie netzwerkorganisierte transnationale Konzerne oder supranationale Institutionen. Dies geschieht sowohl auf regionaler Ebene (z.b. EU) als auch auf globaler Ebene (z.b. Welthandelsorganisation - WTO). Das Ziel dieses Projektseminars ist, den Transformationsprozess von Arbeitsmärkten aus vergleichender Perspektive im EU-Raum herauszuarbeiten. Technologische, institutionelle und sektorale Bedingungen des Wandels werden v. a. vor dem Hintergrund des informationellen Paradigmas (Castells) in ihren jeweiligen länderspezifischen Ausprägungen berücksichtigt. Das Projektseminar ist auf 3 Semester angelegt. Im Wintersemester 2005/06 werden die theoretischen Rahmen vermittelt und diskutiert. Bis zum Ende dieses ersten Teils werden die TeilnehmerInnen ein Projektkonzept entwickeln, das sie im Sommersemester 2006 auf der Basis sekundärer Quellen durchführen werden. Vorgesehen ist, dass im Wintersemester 2006/07 die TeilnehmerInnen ihre Ergebnisse verfassen und diese in Gruppen diskutieren. Für die Projekte werden u. a. folgende Schwerpunkte vorgeschlagen: Chancengleichheit der Geschlechter in nationalen und transnationalen Arbeitsmärkten, Europäische Bildungs- und Innovationspolitik, Mobilität in Europäischen Arbeitsmärkten, Migration und Ethnizität in europäische Arbeitsmärkte. Allgemeine Teilnahmevoraussetzungen: Aktive kontinuierliche Teilnahme. Bereitschaft und Fähigkeit, Texte in englischer (und deutscher) Sprache zu verstehen, Basistexte für jede Sitzung zu lesen. Projektkonzept am Ende des Semesters (bis Anfang April 2006). Leistungsanforderungen für das Wintersemester 2005/06: Nur nach der Teilnahme an den drei geplanten Teilen des Projektseminars können Leistungsscheine erworben werden. Literatur: Beckert, J. et al. (Hg.) (2004): Transnationale Solidarität Chancen und Grenzen. Frankfurt a. M.: Campus. Castells, M. (2001): Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft. Opladen: Leske + Budrich European Commission. (2004): Employment in Europe Luxemburg: EC. European Employment Strategy: European Foundation fort he Improvement of Living and Working Conditions (2001): Gender, jobs and working conditions in the European Union. /gender/gender_jobs_work_cond.pdf. Gottschall, K. und Pfau-Effinger, B. (2002): Zukunft der Arbeit und Geschlecht. Diskurse, Entwicklungspfade und Reformoptionen im internationalen Vergleich. Opladen: Leske + Budrich. Hall, Peter A. and Soskice, David (Hg.) (2001): Varieties of Capitalism. New York: Oxford University Press. Keller, B. (1997): Einführung in die Arbeitspolitik, Arbeitsbeziehungen und Arbeitsmarkt in sozialwissenschaftlicher Perspektive. München: Oldenburg Verl. Kocka, J. und Offe, C. (Hg.) (2000): Geschichte und Zukunft der Arbeit, Frankfurt/Main OECD (2004): Employment Outlook Paris. Schmid, G. (Ed.) (1994): Labour Market Institutions in Europe. A Socioeconomic Evaluation of Performance. London: Sharpe. Schmidt, G. (2002): Wege in eine neue Vollbeschäftigung. Frankfurt a. M.: Campus Schmid, G. (Hg.) (1996): International Handbook of Labour Market Policy and Evaluation, Sesselmeier, W. und Blauermel, G. (1998): Arbeitsmarkttheorien: ein Überblick. Heidelberg: Physica. 2 sws H 1.1

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