Büro heute wie gestaltet man richtig. Dr. Peter Schäfer

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2 BGI 650 Folie 2

3 GUV-I650 Folie 3

4 Definition Bildschirmarbeitsplatz 1 Abs. (1) BildscharbV Diese Verordnung gilt für die Arbeit an Bildschirmgeräten 2 Abs. (1) und (2) BildscharbV (1) Bildschirmgerät im Sinne dieser Verordnung ist ein Bildschirm zur Darstellung alphanumerischer Zeichen oder zur Grafikdarstellung, ungeachtet des Darstellungsverfahrens (2) Bildschirmarbeitsplatz im Sinne dieser Verordnung ist ein Arbeitsplatz mit einem Bildschirmgerät, der ausgestattet sein kann mit 4 Abs. (1) BildscharbV Der Arbeitgeber hat geeignete Maßnahmen zu treffen, damit die Bildschirmarbeitsplätze den Anforderungen des Anhangs und sonstiger Rechtsvorschriften entspechen Alle Büroarbeitsplätze mit Bildschirm sind Bildschirmarbeitsplätze im Sinne der BildscharbV und müssen diese erfüllen Folie 4

5 Definition Beschäftigte 2 Abs. (3) BildscharbV Beschäftigte im Sinne dieser Verordnung sind Beschäftigte, die gewöhnlich bei einem nicht unwesentlichen Teil ihrer normalen Arbeit ein Bildschirmgerät benutzen. Für Beschäftigte im Sinne der Verordnung notwendig: - Mischtätigkeit oder Bildschirmpausen - Angemessene Untersuchung der Augen und des Sehvermögens nach ArbMedVV (Angebotsuntersuchung) Folie 5

6 Anforderungen an Bildschirme Wie bisher: Gute Entspiegelung Problem: Nach neuer Norm (DIN EN ISO ) wurden Klassenbezeichnungen geändert. Bisher wurden z.b. Bildschirme, die in jeder Büroumgebung bedenkenlos eingesetzt werden konnten, mit der Reflexionsklasse I gekennzeichnet. Statt Klassenbezeichnungen werden nun die Messbedingungen angegeben mit der die Reflexionsklassen ermittelt werden. In einem GS-Zertifikat steht dann z.b. statt Reflexionsklasse I: Leuchtdichten von gerichtet reflektierten Lichtquellen: Lgrossfl = 200 cd/m² und Lkleinfl = 2000 cd/m² Folie 6

7 Anforderungen an Bildschirme Neu: Vorgesehene Bildschirmbeleuchtungsstärke Es = vorgesehene Bildschirmbeleuchtungsstärke Empfehlung: Damit Bildschirme auch an fensternahen Arbeitsplätzen noch unterscheidbare Farben liefern, nur solche berücksichtigen, die eine vorgesehene Bildschirmbeleuchtungsstärke von 1500 Lux bis 2000 Lux ausweisen. Folie 7

8 Anforderungen an Bildschirme für das Arbeiten mit eingescannten Dokumenten Alternative 1: Zwei Bildschirme im Normalformat (4 : 3 bzw. 5 : 4) Zwei Bildschirme mit einer Diagonale von 17 Zoll (Anzeigefläche 338 mm x 270 mm, davon ein Bildschirm im Hochformat, einer im Querformat Besser Zwei Bildschirme mit einer Diagonale von 19 Zoll (Anzeigefläche 376 mm x 301 mm), davon ein Bildschirm im Hochformat, einer im Querformat Achtung: Der im Hochformat betriebene Bildschirm muss auch in dieser Stellung gute Kontraste und eine gute Farbdarstellung bieten (keine TN-Anzeige!) Folie 8

9 Anforderungen an Bildschirme für das Arbeiten mit eingescannten Dokumenten Alternative 1: Folie 9

10 Anforderungen an Bildschirme für das Arbeiten mit eingescannten Dokumenten Alternative 2: Ein Großbildschirm im Breitbildformat (16 : 9 bzw. 16 : 10) LCD-Bildschirmgrößen im Vergleich Folie 10

11 Anforderungen an Bildschirme für das Arbeiten mit eingescannten Dokumenten Bildschirmparameter für LCD-Bildschirme Format Diagonale Anzeigefläche Physikalische Auflösung Pixelgröße (Zoll) (mm (mm) (Pixel) (mm) Normalformat x x ,294 x 0,294 4: x x ,255 x 0,255 21, x x ,27 x 0, x x ,258 x 0,258 Breit- 21, x x ,27 x 0,27 bild x x ,282 x 0,282 format x x ,265 x 0, : x x ,27 x 0,27 bzw. 16: x x ,287 x 0, x x ,303 x 0, x x ,2333 x 0,233 27, x x ,309 x 0, x x ,25 x 0,25 bzw. 5:4 Folie 11

12 Anforderungen an Bildschirme für das Arbeiten mit eingescannten Dokumenten Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg Folie 12

13 Notebooks am Bildschirmarbeitsplatz Nur bedingt geeignet Wegen der meist fest verbundenen Tastatur entweder richtiger Sehabstand oder richtiger Bedienabstand zur Tastatur Lösung: Einsatz einer zusätzlichen Tastatur und falls notwendig eines zusätzlichen Bildschirms (konform zur BildscharbV) Wahlweise Einsatz einer Dockingstation Folie 13

14 Notebooks am Bildschirmarbeitsplatz Folie 14

15 Tablett-PC Folie 15

16 Anforderungen an Tastaturen Legende: Volltastatur Bereich für die Mausnutzung mit der rechten Hand Bereich für die Mausnutzung mit der linken Hand Position einer Volltastatur Folie 16

17 Anforderungen an Tastaturen Legende: Kompakttastatur Bereich für die Mausnutzung mit der rechten Hand Bereich für die Mausnutzung mit der linken Hand Position einer Kompakttastatur Folie 17

18 Anforderungen an Tastaturen Folie 18

19 Anforderungen an Tastaturen Nach neuesten Normanforderungen werden Tastaturen zukünftig bezüglich ihrer Geräuschemission in drei Klassen eingeteilt: C1 geeignet für Besprechungsräume oder für Aufgaben, die Konzentration erfordern < 45 db(a) C2 geeignet für Routinearbeit im Büro < 55 db(a) C3 geeignet für Industriearbeitsplätze < 80 db(a) Folie 19

20 Anforderungen an Arbeitstische Arbeitsflächenmaße Arbeitsfläche (mm) Breite Tiefe Arbeitsflächenhöhe (mm) vollständig höhenverstellbar sitzende stehende sitzende und stehende fest sitzende stehende 740±20 bisher 720± ±20 bisher Tätigkeit Mindestanforderungen 1200*, bisher bisher bisher Ergonomische Empfehlungen , 1000 < bisher < bisher < bisher < * für Arbeitsplätze mit nur einem Bildschirmgerät, Schriftgut nur in geringem Umfang, ohne wechselnde Tätigkeiten Breiten von 1200 mm können z.b. durch tischhohe Bürocontainer auf das Mindestmaß von 1600 mm Breite ergänzt werden. Folie 20

21 Anforderungen an Arbeitstische, Beinraum Mindestbeinraumbreite 850 mm (bisher 600 mm) Empfohlene Beinraumbreite 1200 mm und mehr Folie 21

22 Akustik im Büro Folie 22

23 Akustik im Büro Inhalt Vorbemerkung Lärm im Büro eine Übersicht Die wichtigsten Begriffe der Akustik Nach welchen Prinzipien Schallabsorber wirken Materialien, die Schall absorbieren Produkte für die Schallabsorption Beispiele Folie 23

24 Dreipersonenbüro Verschiedene Varianten berechnet Folie 24

25 Dreipersonenbüro Folie 25

26 Dreipersonenbüro Folie 26

27 Dreipersonenbüro Folie 27

28 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Folie 28

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