Einander Geschichten. Seniorinnen und Senioren aus Ottakring erzählen über. Katharina Resch & Kathrin Hofer

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1 Einander Geschichten vom Leben erzählen Seniorinnen und Senioren aus Ottakring erzählen über Leben, Liebe, Krieg und Beruf Katharina Resch & Kathrin Hofer

2 Impressum Inhalt Impressum Herausgeber Forschungsinstitut des Roten Kreuzes im Auftrag der Wiener Gesundheitsförderung Forschungsinstitut des Roten Kreuzes 1030 Wien, Nottendorfer Gasse 21 Autorinnen Katharina Resch und Kathrin Hofer Erzählende Teilnehmende der Erzählcafés in Wiener Pensionistenklubs in Ottakring Erschienen: Wien, 2013 ISBN Layout und Grafik: Christian Sageder, Druck: digidruck GesmbH, Download der Onlineversion unter: Die vorliegende Publikation ist im Rahmen des von der Wiener Gesundheitsförderung finanzierten Projekts Gesundes Ottakring und unter Mitwirkung der Bezirksvorstehung Ottakring und der Pensionistenklubs in Ottakring entstanden. Inhalt Vorwort der Bezirksvorstehung Ottakring...4 Vorwort der Wiener Gesundheitsförderung...6 Vorwort des Kuratoriums Wiener Pensionistenwohnhäuser...7 Die Entstehungsgeschichte dieses Buches...9 Geschichten zur Kindheit in Ottakring...15 Die Murmeldiebin...15 Stromaufwärts Mein Vater steht zu mir Streiche in der Schule Eine schöne Bescherung oder der Schlagobersunfall...31 Verzauberte Vorweihnachtszeit Geschichten zum Krieg und zur Nachkriegszeit Die Fabrik in der Gaullachergasse Für andere einstehen Unbemerkte Helden Ein Loch in der Kanne Geschenke in der Besatzungszeit Am Spiegelgrund Geschichten zur ersten Liebe Heimliche Briefe (K)ein guter Start mit der Schwiegermutter Die sanften Busserl Bahnfahrt der Gefühle Geschichten zu Arbeit und Beruf Als ich Hausfräulein gewesen bin Ein Gruß an dich Ich habe Dahlien am Ottakringer Friedhof verkauft Ich wollte immer Krankenschwester werden ANHÄNGE Von der Wärmestube zum Seniorentreff Verzeichnis der Wiener Pensionistenklubs in Ottakring... 97

3 Vorworte Vorworte Vorwort der Bezirksvorstehung Ottakring Liebe Ottakringerinnen! Liebe Ottakringer! Bereits seit dem Jahr 2010 läuft das Projekt Gesundes Ottakring, bei dem die Gesundheit aller Bezirksbewohnerinnen und -bewohner verbessert werden soll. Die Förderung der Gesundheit geht dabei über ein gut funktionierendes Netz an Ärzten, Apotheken und anderen medizinischen Einrichtungen hinaus. Hier ist Ottakring ohnehin auf einem sehr guten Weg. Schon seit längerem vernetzen sich mit der medizinischen Plattform Ottakring niedergelassene Fachärzte, Spitalseinrichtungen und therapeutische Institute zum Wohle der Patienten. Auch das Wilhelminenspital wird in den kommenden Jahren völlig neu gebaut und modernisiert. Krank machende Faktoren können in der Gesellschaft aber auch Einsamkeit, fehlende Akzeptanz und das Gefühl, nicht (mehr) gebraucht zu werden, sein. Hier kommt den Pensionistenklubs der Stadt Wien eine wichtige Aufgabe zu. An zwölf Standorten in Ottakring können Seniorinnen und Senioren Montag bis Freitag von 13 bis 18 Uhr nicht nur eine kostenlose Jause genießen, sondern auch mit Gleichgesinnten einen geselligen Nachmittag bei Spiel und Unterhaltung erleben. Im Pensionistenklub Liebknechtgasse stehen darüber hinaus im Rahmen des Projekts Gesunder Klub seit 2011 mehrmals pro Woche gesundheitsförderliche Aktivitäten auf dem Programm. Beim virtuellen Bowling etwa werden Körper und Geist auf spielerische Weise aktiviert. 4 Von Oktober 2012 bis April 2013 fanden in den Ottakringer Pensionistenklubs so genannte Erzählcafés statt. Dabei konnten ältere Ottakringerinnen und Ottakringer von ihrem Leben berichten. Sie konnten ihre Erfahrungen mitteilen und in ihren Erinnerungen kramen. Dabei berichteten sie teilweise auch von sehr lange zurückliegenden Episoden aus der Schulzeit oder der Zeit ihrer Ausbildung. Aber auch über Erlebnisse aus der Arbeit, der Freizeit und zu den Themen Partnerschaft und Familie erzählten die Seniorinnen und Senioren sehr interessante Geschichten. Was Sie hier in dieser Broschüre lesen können, ist lebendige Geschichte. Geschichten voller Leben und Erlebnisse. Die Gedanken und Erinnerungen der älteren Generation bekommen durch das Erzählcafé eine ganz besondere Wertschätzung. Die Lebenserfahrung kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Von den Älteren können die Jungen immer etwas lernen. Wir müssen uns nur Zeit nehmen, ihnen genau zuzuhören. Nähere Informationen über Gesundheit in Ottakring gibt es auch im Internet unter: Mich erreichen Sie in der Bezirksvorstehung Ottakring unter Tel.: 01/ bzw. auch per Mail an Ihr Franz Prokop Bezirksvorsteher 5

4 Vorworte Vorwort der Wiener Gesundheitsförderung Gesundheit in ihrer umfassenden Bedeutung ist das Zusammenspiel aus körperlichem, seelischem und sozialem Wohlbefinden. Wir müssen dafür auch in unsere unmittelbare soziale Gemeinschaft gut eingebettet sein und uns darin wohlfühlen. Und wir alle wollen in dieser Gemeinschaft auch eine angemessene Rolle spielen. Die vorliegende Sammlung an Erzählungen vermittelt einen guten Eindruck, wie wichtig die Lebensberichte und Erfahrungen älterer Menschen für unsere Gesellschaft sind. Was wir daraus lernen und für uns selbst mitnehmen können wenn wir denn bereit sind, ihnen zuzuhören. Denn das Zuhören ist mit ein wesentlicher Aspekt für ein gelingendes Miteinander, für den wir uns oft zu wenig Zeit nehmen. Aus den Anfängen weiß ich, dass es für die Klubbesucherinnen und besucher nicht selbstverständlich war, sich auf diese Idee im Rahmen von Gesundes Ottakring einzulassen. Die Erzählcafés haben den üblichen Ablauf in den Klubs durcheinander geworfen, sie mussten sich auf eine ganz neue Situation einstellen. Das ist nicht immer einfach und ich freue mich umso mehr, dass sie sich auf dieses Experiment eingelassen haben. Das Preisgeben so persönlicher Erlebnisse, wie wir sie hier nachlesen können, braucht aber auch sehr viel Vertrauen, das die Erzählerinnen und Erzähler der Gruppe und den Autorinnen geschenkt haben. Dafür meinen Respekt und meinen herzlichen Dank! Dennis Beck Geschäftsführer Wiener Gesundheitsförderung 6 Vorwort des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser Vorworte Erzählen kann mit Worten Welten erschließen: neben der Unterhaltung stiftet das Erzählen auch Gemeinschaft zwischen Generationen, Kulturen und Lebenswelten. Ich freue mich, dass das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser mit den Pensionistenklubs des 16. Bezirkes am Teilprojekt PLUS PotenziaLe zur GeSundheit im Alltag entdecken teilgenommen hat. Angesprochen mitzumachen waren zu Hause lebende Menschen über 75 Jahre, die in Ottakring leben. Hauptaugenmerk dieses einmaligen Projekts war die Förderung der sozialen und seelischen Gesundheit älterer Menschen durch gezielte, Ressourcen stärkende Aktivitäten in der Gruppe. Gemeinsam mit den KlubbesucherInnen wurden verschiedene Ideen entwickelt, wobei das Ergebnis einer dieser Ideen nunmehr in dieser Broschüre vorliegt. In einem Großteil der zehn Pensionistenklubs im 16. Bezirk fanden sogenannte Erzählcafés statt. Die BesucherInnen wurden eingeladen, Geschichten aus dem eigenen Leben zu erzählen. Dadurch konnten die engagierten ErzählerInnen eine wesentliche Stärkung des Selbstbewusstseins, Wertschätzung sowie soziale Anerkennung in der Gruppe erleben. Oftmals wurden durch das Erzählen auch Handlungsweisen in problematischen Lebenssituationen bewusst, die auch für die heutigen Lebensanforderungen angewendet werden können. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei den folgenden Erinnerungen von Ottakringer SeniorInnen und lade Sie herzlichst ein, die Geselligkeit und das Miteinander in den über 160 Pensionistenklubs der Stadt Wien täglich zu erleben. Mag. a Gabriele Graumann Geschäftsführerin des Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser 7

5 Entstehungsgeschichte Die Entstehungsgeschichte dieses Buches Einander Geschichten vom Leben erzählen weil es interessant ist zu hören, wie andere leben weil in diesen Geschichten Erfahrungen stecken, die wir für unser Leben nutzen können weil der Blick auf das gelenkt wird, was wir Schönes erlebt und wie wir Schwieriges bewältigt haben weil es gut tut, einander Geschichten zu erzählen In einigen Pensionistenklubs in Ottakring fanden von Oktober 2012 bis April 2013 Erzählcafés statt. Die Klubbesucherinnen und Klubbesucher wurden eingeladen, Geschichten aus dem eigenen Leben zu erzählen. Die Erzählerinnen und Erzähler haben ihre Kindheit und manchmal ihr ganzes Leben in Ottakring verbracht und in den Geschichten ist ihre Verbundenheit zu diesem Bezirk zu spüren. Es sind beeindruckende und berührende Geschichten entstanden. Sie reichen zurück in die Kriegszeit, die die älteren Erzählerinnen und Erzähler selbst als Kinder und junge Erwachsene erlebt haben. Im Laufe ihres Lebens haben sie große gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen erfahren. Heute geht es ihnen gut, doch die heute jungen Menschen können sich gar nicht vorstellen, wie das Leben damals für uns war. Die Erinnerung an Ereignisse aus dem Leben lenkt den Blick auf Ressourcen, Potenziale und eigene Stärken, die zur Bewältigung von oft 8 9

6 Entstehungsgeschichte Entstehungsgeschichte schwierigen Lebenssituationen notwendig waren. Sie werden bewusst und können in schwierige Situationen und Lebenslagen der Gegenwart übertragen und auch bei Anforderungen, die das Älterwerden mit sich bringt, angewandt werden. Gerade im höheren Alter können Menschen aus der reichen Erfahrung eines langen Lebens schöpfen. Das stärkt das Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, gut mit belastenden Erlebnissen und Ereignissen umgehen zu können (Resilienz). Die Rückschau in die Vergangenheit eröffnet oft neue Perspektiven und ermöglicht, das eigene Leben als gelungen anzuerkennen. Das gemeinsame Erinnern und gegenseitige Erzählen fördert den Zusammenhalt und ist eine Quelle der Anerkennung und gegenseitigen Wertschätzung in einer Gruppe. Die Kontakte zueinander können sich verbessern, vielleicht entstehen neue Freundschaften, weil Besucher und Besucherinnen der Wiener Pensionistenklubs bisher unbekannte Seiten an anderen kennenlernen und an der Lebensgeschichte anderer teilhaben dürfen. Das Gefühl, dass es anderen in schwierigen Lebenssituationen ähnlich ergangen ist, kann entlastend sein. Soziale und gesellschaftliche Anerkennung sind eine wichtige Ressource für Gesundheit. erwarten und darauf, was Ältere sich zutrauen. Der Rückblick in ein vielfältiges, und jüngeren Generationen fernes Leben bereichert die Bilder, die vom Alter und von älteren Menschen in der Gesellschaft bestehen und tragen so dazu bei, Altersstereotypen und Diskriminierungen abzubauen. An dieser Stelle möchten wir allen Pensionistenklubbesucherinnen und -besuchern herzlichst dafür danken, dass sie bereit waren, uns ihre Geschichten zu erzählen und damit einen Einblick in ihr Leben zu gewähren. Wir danken ihnen für ihre Zeit, für das gemütliche und humorvolle Beisammensein und für ihre berührenden Erzählungen. Kathrin Hofer & Erentraud Weiser Forschungsinstitut des Roten Kreuzes / Projekt Gesundes Ottakring Moderatorinnen der Erzählcafés Eine Auswahl der Geschichten, die erzählt worden sind, wird mit der Zustimmung der Erzählerinnen und Erzähler in dieser Broschüre veröffentlicht. Damit treten die älteren Menschen mit ihren Lebensgeschichten auch an die Öffentlichkeit. Sie tragen dazu bei, differenzierte Bilder vom Alter(n) in der Öffentlichkeit zu kommunizieren und zu verbreiten. Altersbilder wirken in vielen Bereichen unseres Lebens. Sie haben großen Einfluss darauf, was jüngere Menschen für ihr Alter 10 11

7 Eindrücke Eindrücke Eindrücke aus den Erzählrunden Die Geschichten wurden erzählt von: Sylvia Celik Monika Curda Anna Filip Helene Gizlinek Barbara Glöckl Theresia Gröll Gertrude Havlic Erna Heilbrunner Gertrude Huber Erna Kamoner Magarethe Krestan Brigitte Loucky Maria Maracek Brigitte Migl Elfriede Novak Hilde Omann Elfi Oxonitsch Anna Porstendörfer Brigitte Püngüntzky Franziska Schamberger Johanna Schlesinger Gertraude Stadler Eva Stepan Hilde Stiegler Werner Wassermurer Maria Würflinger Franz Zsifkovits Maria Zsifkovits 12 13

8 Die Murmeldiebin Geschichten zur Kindheit in Ottakring Wie jedes Kind in meinem Alter war ich fasziniert von ihnen Murmeln. So klein und unbeschreiblich großartig, so rund und unglaublich beweglich, so glanzvoll, so spannend, so verlockend, so interessant. Wie jedes Kind in meinem Alter war ich fasziniert von ihnen Murmeln. Wie kann eine kleine Kugel aus Glas nur so begehrenswert sein? Murmeln waren etwas wirklich Reizvolles. Jedes Kind wollte seine eigenen Murmeln besitzen. Möglichst unterschiedliche, möglichst bunte, möglichst viele wollte auch ich haben. Eigentlich sind die interessanten Glaskugeln ja zum Spielen gemacht, aber für viele Kinder waren sie damals auch ein Symbol für ihren Status. Je mehr Murmeln ein Kind besaß, je größer, je bunter sie waren, desto höher war der Status eines Kindes und desto mehr Reichtum besaßen dessen Eltern. Solche Urteile haben mich immer schon gestört. Ich war ja eines von den Kindern, deren Eltern keinen Reichtum besaßen, ich wollte einfach ein paar Murmeln besitzen, um damit zu spielen. Eines Tages hat meine Mutter dann nach langem Bitten und Betteln ein Murmelsackerl für meinen Bruder und eines für mich gekauft. In jedem Sackerl waren zwei Murmeln drinnen, jede weitere mussten wir uns von unserem Ersparten oder vom Taschengeld selber kaufen. Eine Glasmurmel hat damals fünf Groschen gekostet. Es hätte sehr lange für mich gedauert, bis mein Sackerl endlich einmal voll gewesen wäre. Ganz neidisch war ich auf die älteren Mädchen und Burschen aus wohlhabenderen Elternhäusern, die mit ihren kleinen 14 15

9 Geschichten zur Kindheit in Ottakring Geschichten zur Kindheit in Ottakring Ich habe das ganze Spektakel von einem sicheren Ort aus mitverfolgt und dann meine Chance gewittert. Blitzschnell bin ich auf die Grube zugelaufen, habe mir die Murmelsäcke der Burschen geschnappt und bin gerannt so schnell ich nur konnte, als ginge es um mein Leben, so flink war ich. Damals sind auf der Neulerchenfelder Straße kaum Autos gefahren und so bin ich mitten auf der Straße gelaufen, während die Burschen lauthals schreiend hinter mir hergerannt sind. Als ich es bis zur Haustüre geschafft hatte und diese hinter mich zuzog, wusste ich, dass ich gewonnen hatte welch ein Erfolgserlebnis. und großen, rot, gelb, grün, blau und violett schimmernden Murmeln viele verschiedene Spiele spielen konnten. Ich war automatisch ausgeschlossen davon, deshalb, weil ich ja nur zwei Murmeln hatte. Ausnahmsweise hat mir mein älterer Bruder manchmal erlaubt, bei diesen Murmelspielen der Großen zuzuschauen. Leider habe ich nicht bedacht, dass ich im Park bekannt war und dass mich die Burschen wieder erkennen würden. Schließlich forderte mein Bruder im Namen der bestohlenen Burschen am nächsten Tag alle Murmeln zurück und ich musste mich ergeben. Gefallen hat mir das gar nicht, aber ich wollte ehrlich sein. Trotz allem habe ich mich am Ende als Siegerin gefühlt. Ein Sieg für eine Nacht! Einmal habe ich im Lorenz-Bayer-Park beobachtet, wie ein paar ältere Buben Murmeln getauscht haben. Eng sind die zusammengestanden und sie haben um jede einzelne Murmel gefeilscht. Als der geschäftliche Teil ihres Treffens vorüber war, sind sie Ball spielen gegangen und haben die Murmelsäcke in einer Grube am Boden zwischengelagert

10 Geschichten zur Kindheit in Ottakring Stromaufwärts Ein bisschen hab ich mich wie eine Prinzessin gefühlt. Stell dir vor, du sagst zu deinen Kindern: Lasst uns zu Fuß von Ottakring zur Sophienalpe gehen! Unvorstellbar wäre das für ein Kind heute, einfach undenkbar, wo doch das Auto, jederzeit bereit für eine Ausfahrt, vor der Haustüre steht. Geld für die Straßenbahn haben wir damals nicht gehabt. Eine Hin- und Rückfahrt konnten wir einfach nicht bezahlen. Wir sind alle Strecken zu Fuß gegangen nach Neuwaldegg, Hernals, Ottakring alles. Einmal sind wir zu Fuß mit der ganzen Familie zur Sophienalpe gewandert, ganz hinauf, entlang des steilen Weges von der Stadt in den Wiener Wald. Das war anstrengend und hat in unseren Augen ewig gedauert. In der Früh sind wir losgegangen und am Abend zurückgekommen. Meine Tante und mein Onkel haben dort auf der Sophienalpe ein Schnitzel gegessen und wir Kinder haben gespielt. Im Nachhinein betrachtet, war die Bewegung sicher gesund für uns Kinder. Jetzt kann ich mir vorstellen, dass es auch für die Erwachsenen abwechslungsreich gewesen sein muss, einmal weg von der harten Arbeit und den Sorgen. Nachdem mein Bruder dann krank geworden ist, hieß es wieder zu Fuß gehen stromaufwärts. Mein Bruder hatte Keuchhusten. Der Arzt hat uns empfohlen, wegen der guten Luft mit ihm so viel wie 18 19

11 Geschichten zur Kindheit in Ottakring Geschichten zur Kindheit in Ottakring möglich stromaufwärts zu gehen. Bis zur Reichsbrücke zu gehen, das war eine weite Strecke für so kleine Kinder ich war damals erst acht Jahre alt. So sehr habe ich mir gewünscht, nur einmal mit der Straßenbahn zu fahren. Der Johann-Nepomuk-Berger Platz war damals die Endstation vom C-Wagen. Die Fahrt hat für die Mama einen Doppelschilling gekostet pro Richtung. Einmal haben wir uns das Geld zusammengespart und sind zur Reichsbrücke gefahren ich, die Mama und mein kleiner Bruder. Die ganze lange Fahrt bin ich am Fenster gesessen und war fasziniert: die Leute auf der Straße, die Geschäfte, die vielen, schönen Häuser. Gebettelt habe ich, dass ich den Doppelschilling für die Rückfahrt in meinem kleinen, roten Tascherl einstecken darf. Das Tascherl hat so gut zu meinem neuen grauen Kleid gepasst, ein bisschen hab ich mich wie eine Prinzessin gefühlt. Und dann haben wir dort gespielt, sind herumgehüpft im langen Gras und haben gelacht. Wir waren ja nicht so müde wie sonst, als wenn wir den ganzen Weg zu Fuß gegangen wären. Die Mama hat sich inzwischen hingesetzt und uns beim Spielen zugeschaut. Irgendwann war es an der Zeit wieder nachhause zu fahren. Mama sagte: Kommt, wir fahren heim. Gib mir den Doppelschilling für die Straßenbahn. Ich wollte ihn aus meinem hübschen, roten Tascherl herausholen. Als ich hineingriff und nach ihm suchte, konnte ich diesen Doppelschilling, den wir uns so hart erspart hatten, nicht mehr finden. Ich suchte ganz genau. Wir gingen alle wieder zu dem Platz, wo wir so lange gespielt hatten und herumgehüpft waren und schauten überall, aber wir konnten die Münze im langen Gras nicht mehr finden. Ich hatte den Doppelschilling beim Spielen verloren, er muss einfach rausgefallen sein. Ohrfeige habe ich keine bekommen, aber wir mussten von der Reichsbrücke zu Fuß nach Ottakring zurückgehen: durch die Innenstadt, dann zum Ring, dann die Josefstädterstraße hinauf und nach Ottakring. Ich war so schuldbewusst, ich habe nur geweint und kein Wort gesagt. Niemand hat ein Wort gesagt. Wir sind nur marschiert und marschiert und niemand hat auch nur ein Wort gesagt. Trotzdem, die Straßenbahnfahrt ist mir als besonderes Erlebnis in Erinnerung geblieben

12 Geschichten zur Kindheit in Ottakring Mein Vater steht zu mir Mein Vater hat eine andere Arte gehabt, mit Konflikten umzugehen. Er hat uns Kinder immer gefragt, was geschehen ist und wir hatten die Chance, es zu erklären. Dass Kinder von ihren Eltern, Erziehungsberechtigten oder auch von Lehrpersonen manchmal eine oder mehrere Watschen bekamen, war zu meiner Kindheit nichts Ungewöhnliches. Es war normal und auch in der Gesellschaft als Erziehungsmethode anerkannt. Kinder hatten zu gehorchen, das war einfach so und überhaupt waren es ja nur Kinder. Die meisten haben sich nichts dabei gedacht. Bei mir zuhause war das anders. Ich habe von meinem Vater nicht allzu viele Schläge bekommen. Es war nicht seine Art uns Kinder mit Watschen zu strafen. Nur, wenn ich gelogen hatte, habe ich eine Watsche bekommen, denn das konnte er absolut nicht leiden. Wir haben in einem Gemeindebau in Ottakring gewohnt. Ich war zwölf Jahre alt, als wir dort eine neue Hausbesorgerin bekommen haben. Sie hatte immer ihren achtjährigen Buben dabei, der ein richtiger Lausbub war und den ganzen Tag nichts anderes im Kopf hatte als andere zu ärgern. Es dauerte nicht allzu lange, da hatte die neue Hausbesorgerin schon einen schlechten Ruf, vor allem, weil sie sich immer wieder Männer angelacht hat. Meine Eltern, die zu dieser Zeit ein Kaffeehaus gleich um die Ecke unseres Gemeindebaus betrieben, konnten ihre Treffen mit den Männern immer wieder beobachten. Mit ihrem Sohn ist sie dort auch permanent ein- und ausgegangen

13 Geschichten zur Kindheit in Ottakring Geschichten zur Kindheit in Ottakring Einmal bin ich in unseren Hof gegangen, um die Mistkübel auszuleeren, als mir der Bub unerwartet nachlief. Er begann mich wüst zu beschimpfen: Du Hure und so weiter. Die Ausdrücke sind nicht wiederholenswert. Aber ich wusste mit 12 Jahren bereits, was diese Ausdrücke bedeuten. Dann hat es mir gereicht und Platsch da hab ich ihm eine runtergehauen. Er ist weinend zu seiner Mutter ins Kaffeehaus gelaufen und hat sich die Backe mit einer Hand gehalten. Lange hat es nicht gedauert, bis meine Mutter in den Hof herausgekommen ist und mir ebenfalls eine runtergehauen hat. Sie hat mich nicht einmal gefragt, wie es dazu gekommen ist. Nein. Sie hat mir einfach auch eine runtergehauen. Hast du gehört, was er zu mir gesagt hat? habe ich ihr nachgeschrien. Aber sie war schon wieder am Weg ins Kaffeehaus hinein. Es war zwecklos. Sie hat mich in Streitsituationen nie wirklich angehört, sondern einfach vorschnell gehandelt. Ich habe mich immer unverstanden gefühlt. Am Abend ist mein Vater nach Hause gekommen und meine Mutter hat mich schon gewarnt, dass der Vater das auch nicht gutheißen würde, wenn ich den Sohn der Hausbesorgerin schlage. Aber mein Vater hat eine andere Art gehabt, mit Konflikten umzugehen. Er hat uns Kinder immer gefragt, was geschehen ist und wir hatten die Chance, es zu erklären. An diesem Abend bin ich vor meiner Nähmaschine gesessen und habe die neuen Polsterbezüge genäht. Da kam mein Vater ins Zimmer und hat gefragt, was passiert sei. Ich habe mich dafür geniert, was der Bursche zu mir gesagt hat und es ist mir nicht leicht gefallen, es meinem Vater zu erzählen und die Worte zu wiederholen. Nach einigem Stammeln habe ich es dann herausgebracht, dass er Du Hure zu mir gesagt hat. Daraufhin ist mein Vater ohne ein Wort zu sagen aufgestanden, nach draußen ins Wohnzimmer gegangen. Ich habe gehört, wie er und meine Mutter laut darüber diskutiert haben. Dann ist er aus der Wohnung gestürmt. Ich habe nicht gewusst, was er vorhatte. Später dann haben wir erfahren, dass er zur Hausbesorgerin gegangen ist und auch mit ihr gesprochen hatte. Spät am Abend, als ich schon im Bett lag, ist er zu mir ins Zimmer gekommen und hat sich bei mir entschuldigt. Das rechne ich ihm bis heute ganz hoch an! 24 25

14 Geschichten zur Kindheit in Ottakring Streiche in der Schule Nebenbei konnte ich mir schöne neue Streiche einfallen lassen. Ich war ein wirklich schlimmes Kind. Meine Mutter hatte es nicht leicht mit mir. Immer wieder habe ich jemandem einen Streich gespielt. Das Frech-Sein hat man mir mit meinen beiden Zöpfen schon in den Augen ablesen können. Fast jeden Tag musste ich einen Satz, den mir der Herr Lehrer einmal vorgeschrieben hatte, hunderte Male nachschreiben wie langweilig. Ich habe wirklich viele Streiche gespielt. Aber weil ich eine gute Schülerin war und sehr gute Noten hatte, haben die Lehrer gar nichts gegen mich unternehmen können. Ein Streich ist mir noch heute genau in Erinnerung. Wir haben in einem alten Haus gewohnt und so alt wie das Haus, war auch der Hausherr. Im Innenhof des Hauses war eine große Grünfläche, perfekt für so aufgeweckte und stets spiellustige Kinder, wie wir es waren. Leider hat uns der alte griesgrämige Hausherr verboten, auf dieser tollen Wiese zu spielen. Dort durfte sich nur seine Tochter aufhalten, herumhüpfen, den Ball werfen oder einfach im Grünen sitzen. 26 Jedes Mal, wenn ich sie gesehen habe, ist mir innerlich der Zorn aufgestiegen. Die Tochter des Hausherrn ist in der Schule direkt vor mir gesessen. Damals haben wir noch mit Tinte geschrieben. In jeder Bank ist ein Fass gestanden, in das wir unsere Feder immer wieder eintauchen mussten, damit wir schreiben konnten. Das war gar nicht so einfach, ich durfte die Feder nicht zu tief eintauchen, denn dann hatte das Blatt Papier gleich einen Klecks. 27

15 Geschichten zur Kindheit in Ottakring Geschichten zur Kindheit in Ottakring Da hat sie mir ihre Schere hingehalten. Mein Zorn und meine Wut auf sie waren so groß, dass ich nicht anders konnte. Ich habe die Schere genommen und ihr die Zöpfe abgeschnitten, ratzeputz, ohne lang zu überlegen. Auf die Konsequenzen zuhause konnte ich mich gefasst machen. Ihr könnt euch vorstellen, welchen Aufstand und welch ein Theater es in der Schule und zu Hause gegeben hat. Das hat mir aber nichts gemacht. Dieser Streich war für mich so etwas wie eine Genugtuung. Wenn ich zu wenig eintauchte, war die Feder zu trocken zum Schreiben. Wieder einmal war ich mit dem Abschreiben von der Tafel schneller fertig als die anderen Kinder. In diesen Wartezeiten schaute ich in die Luft und konnte mir nebenbei schöne neue Streiche einfallen lassen. Ich konnte nicht verhindern, dass mein Blick direkt die Tochter des Hausherrn streifte, wenn ich brav zur Frau Lehrerin nach vorne schaute. Plötzlich verspürte ich wieder dieses böse Gefühl in mir, meine Wut und mein Zorn auf die Tochter des Hausherrn wurden immer größer. Da habe ich einfach ihre geflochtenen Zöpfe genommen und in das Tintenfass eingetaucht. Innerlich war es ein schönes Gefühl für mich, endlich konnte ich dieser Streberin ein bisschen was zurückzahlen. Ihre Haare waren danach blau, tief blau, voller Tinte. Sie hat es natürlich gleich bemerkt und konnte es nicht lassen, mich noch mehr zu provozieren

16 Geschichten zur Kindheit in Ottakring Eine schöne Bescherung oder der Schlagobersunfall Ich war schon voller Vorfreude auf den Abend, so neugierig, wie dieser ganz besondere Festtag wohl diesmal verlaufen würde. Die Bescherung am Heiligabend ist bei uns ganz andächtig abgelaufen. Die Familie, die damals aus ungefähr zehn Personen bestand, hat traditionell Stille Nacht, heilige Nacht gesungen und dann haben wir rund um den Holztisch in der Küche gegessen. Am Heiligabend gab es immer ein Festessen, das mit keinem Abendessen sonst vergleichbar gewesen wäre. Wir haben nur in Ausnahmefällen Fisch oder Fleisch bekommen, aber am Heiligabend haben wir Kabeljau gespeist und mein Vater einen Karpfen. Die Fische sind von meiner Mutter in der Küche, in der wir auch gegessen haben, heraus gebraten worden, sodass die gesamte Wohnung noch zwei Tage lang nach Fisch gerochen hat. Die Süßigkeiten durften zu Weihnachten natürlich auch nicht fehlen und so gab es am Heiligabend immer eine Nachspeise, eine wunderschön verzierte und unheimlich leckere Torte. Zu Weihnachten war das einzige Mal im Jahr, wo wir zur Torte zusätzlich Schlagobers dazu bekommen haben, das war eine Sensation! Einmal am Heiligabend als ich 11 oder 12 Jahre alt war, sind wir in den Abendvorbereitungen gesteckt. Wir waren zu viert: meine Eltern, mein Bruder Fredi und ich. Weil dieser Tag so ein Festtag für uns war durfte ich mein hübschestes Kleid anziehen, das ich vom Theater der Jugend, wo ich mehrere Jahre mitwirkte, bekommen hatte. Die Schnei

17 Geschichten zur Kindheit in Ottakring Geschichten zur Kindheit in Ottakring derin am Theater der Jugend hatte es extra für mich gemacht und ich war wahnsinnig stolz darauf. Es war blau mit einem weißen Plisseekragen, tief angesetzt an der Taille mit langen Ärmeln. Ein richtiges Festtagsgewand. An diesem Heiligabend war es später Nachmittag, als meine Mutter den Tisch gedeckt und mein Vater Musik gemacht hat, bevor die Verwandten kamen. Meine Mutter hat mir den Auftrag erteilt, das Schlagobers zu schlagen und dazu hatten wir eine Maschine, die sich gedreht hat und dabei das Schlagobers steif geschlagen hat. Ich habe also das Schlagobers genommen und die Maschine zwischen meine Beine geklemmt, um das Schlagobers einzufüllen und dann ist es passiert. Ich war schon voller Vorfreude auf den Abend, so neugierig, wie dieser ganz besondere Festtag wohl diesmal verlaufen würde, und auch ein bisschen nervös. Nebenbei unterhielt ich mich mit meinem Bruder, der gerade den Baum mit verzierten Lebkuchensternen, in rotem Papier eingewickelten Süßigkeiten und mit silberglänzendem Lametta weihnachtlich schmückte. Ich war einen kleinen Moment lang unaufmerksam und da ist es mir hinunter gefallen, das Schlagobers. Mein Lieblingskleid war voller Obers und meine Mutter hat sich vom Herd umgedreht und stand versteinert mit mir in der Küche. Ich konnte mich gar nicht bewegen, so starr war ich, so enttäuscht und voller Ärger auf mich selbst. Fredi ist auf der Bank gesessen und hat nur gesagt Oh Gott, oh Gott, oh Gott. Ich habe mich dann hinuntergebeugt und alles sauber aufgewaschen. Währenddessen habe ich geheult, die ganze Zeit, weil mir so elend zumute war. Ich wusste ja, wir haben kein Ersatz-Schlagobers mehr. Mein Kleid war auch zerstört und meine Mutter wusste nicht, wie sie das Schlagobers aus dem Wollstoff bekommen sollte. Niemand hat ein 32 Wort darüber verloren, obwohl es meine Schuld war, dass wir an diesem Weihnachtsabend kein Schlagobers hatten. Dann sind eine Stunde später die Verwandten zu uns gekommen und mein Onkel hat mich begrüßt und gesehen, dass ich geweint hatte. Daraufhin hat er entsetzt meine Mutter gefragt: Um Gottes Willen, was hat denn das Kind? Meine Mutter hat ihm eine Antwort gegeben, die ein noch stärkeres Schuldbewusstsein in mir hervorgerufen hat. Sie hat ihn angesehen, die Stirn gerunzelt und mit einem kühlen Unterton in der Stimme gesagt: Eine Bescherung hatten wir heute schon. Letztendlich ist es aber doch noch ein schöner Heiligabend geworden. Wie jedes Jahr sind wir vor dem leuchtenden Weihnachtsbaum zusammengesessen, haben Lieder gesungen und gemeinsam gefeiert. Beim festlichen Abendessen hat dann niemand mehr an das Schlagobers gedacht. 33

18 Geschichten zur Kindheit in Ottakring Verzauberte Vorweihnachtszeit Wir sind manchmal stundenlang am Christkindlmarkt gestanden und haben alles beobachtet, was sich bewegt hat. Ich besuche gerne die Christkindlmärkte in der Vorweihnachtszeit. Langsam gehe ich vorbei an den vielen geschmückten Ständen aus Holz und beobachte das rege Treiben der unterschiedlichsten Menschen, die sich fröhlich auf das Fest einstimmen. Kleinste Figuren, bunt verziert, glitzernde Kugeln in allen Farben, Ohrringe, Halsketten mit Perlen, gefilzte Handtaschen, wärmende Wollhandschuhe. Es gibt fast alles zu kaufen, was man sich nur wünschen kann. Ich erinnere mich an früher. Damals hat es am Rathausplatz einen Christkindlmarkt gegeben, und ich glaube, es war der erste und einzige in Wien, den am Spittelberg und den zwischen den Museen hat es erst viel später gegeben. Auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, war auch damals etwas Besonderes für mich, etwas worauf ich mich das ganze Jahr schon gefreut habe. Natürlich gab es nicht so viele Stände wie heute, auch das, was verkauft wurde, kommt von der Vielfalt her längst nicht an das heran, was man heute erwerben kann. Es ging uns einfach um die Stimmung. Gemeinsam mit der Familie sind wir in unseren Schneeschuhen dorthin gegangen und haben uns von der Atmosphäre verzaubern lassen. Die weihnachtlichen Düfte liegen mir heute noch in der Nase: Orangen und Nelken in wärmenden Früchtetees, Zimt und Honig in frisch gebackenen Keksen, der Duft der Tannen, die als Weihnachtsbäume verkauft wurden

19 Geschichten zur Kindheit in Ottakring Geschichten zur Kindheit in Ottakring teil der Menschen und auch die Stadt Wien hatte nicht viel Geld. Wir sind manchmal stundenlang am Christkindlmarkt gestanden und haben alles beobachtet, was sich bewegt hat: die aufgehängten Weihnachtssterne aus Stroh, die selbstgeschnitzten Krippenfiguren, die sich zur Musik in einer Spieluhr gedreht haben und das viele unbekannte Spielzeug, von dem wir gar nicht wussten, was man damit alles machen konnte. Am meisten in Erinnerung geblieben sind mir die tausenden Lichter. Überall, wo ich hingesehen habe, hat der Weihnachtsmarkt geglänzt und gestrahlt. So hell war es das ganze Jahr nirgendwo in der Stadt. Auch heute besuche ich genau aus diesem Grund so gerne die Christkindlmärkte in Wien: Immer noch bringen sie meine Augen zum Leuchten. Jedes Jahr hat es auch bei uns einen Weihnachtsbaum gegeben. Unseren Tannenbaum haben wir auch am Markt erstanden. Umliegende Bauern sind aus Niederösterreich nach Wien gefahren und haben die Bäume mit besonders glänzenden Nadeln immer samstags vor Weihnachten verkauft. Wir Kinder durften alle mit aussuchen, welcher Baum am Heiligen Abend bei uns in der Wohnung stehen sollte. Die Entscheidung trafen aber Mutter und Vater. Da waren sie sich immer schnell einig. Ein kleiner Baum sollte es sein. Der verstellt wenig Platz in unserer überschaubaren Wohnung und kostet nur die Hälfte. Es war eine Zeit, in der wir nicht so viel Geld hatten, nicht nur wir, der Groß

20 Geschichten zum Krieg und zur Nachkriegszeit Die Fabrik in der Gaullachergasse Eine Winterrodelbahn war das! Steil und schnell! Und unbeachtet von den Erwachsenen. Ein wunderschöner Nachmittag! Als ich damals zur Schule gegangen bin, war jedes zweite Haus in Neulerchenfeld eine Bombenruine. Ich bin jetzt 90 Jahre alt und habe die Zwischenkriegszeit und den zweiten Weltkrieg hautnah miterlebt. Vom Johann-Nepomuk-Bergerplatz bis hinunter zum Gürtel ist der ganze Stadtteil bombardiert worden. Offiziell wurde der Bevölkerung kein Grund mitgeteilt, warum dieser Stadtteil so oft bombardiert wurde, doch wir haben es alle gewusst. In der Fabrik in der Gaullachergasse die Gasse führt vom Johann-Nepomuk- Bergerplatz zum Gürtel sind Teile von Kriegswaffen produziert worden. Gewohnt haben wir in der Parallelstraße zur Gaullachergasse, in der Neulerchenfelderstraße. Genau gegenüber von der Fabrik befand sich der Kindergarten und meine Volksschule war ganz in der Nähe. Ich weiß noch, dass wir damals keine Lehrkräfte hatten, die dort unterrichtet hätten. Es ist dann eine tschechische Frau gekommen, um uns zu unterrichten oder besser gesagt zu beschäftigen. Einmal mussten wir aus unserer Wohnung raus, weil etwas explodiert war, vermutlich ein Blindgänger. Sie haben uns und die Bevölkerung in der Umgebung evakuiert und im Posthaus in der Brun

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