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1 egov Fokus 1/2012: Mobile Government Mobiles Arbeiten in der Bundesverwaltung Strategie und Umsetzung der Informatikunterstützung Dieter Klemme, ISB

2 Vision Generell: Nutzung der Funktionalitäten von Telefonie, UCC, Büroautomation und Fachanwendungen, unabhängig von Standort, t Medium und Gerät. Konkretisierung der Umsetzung: Die Verwaltungseinheit kann das Endgerät aus dem angebotenen Sortiment frei wählen. Benutzerführung und Grundfunktionen sind auf allen Geräten Identisch. Erweiterte Funktionalität (Video-Konferenz, Desktop- Sharing, Präsenz,..) und BA-Integration wird Standardleistung. Angebot ist auch auf Smartphones und Pads verfügbar 2

3 Inhalt 1. Grundlagen des Vorhabens, Ziele 2. Rahmenbedingungen Sicherheit 3. Stossrichtungen UCC-Strategie 4. Service Angebot 5. Vorgehen und Umsetzung 3

4 1. Grundlagen des Vorhabens, Ziele 4

5 Personalstrategie Personalstrategie Bundesverwaltung Ziel: Modernes Arbeitsumfeld schaffen Die Bundesverwaltung setzt sich dafür ein, dass ihre Mitarbeitenden Arbeit und Privatleben miteinander vereinbaren können, soweit es die betrieblichen bli Erfordernisse erlauben. Massnahmen: flexible Arbeitszeitformen, Telearbeit. Kriterien für «ortsunabhängige Arbeitsplätze» werden definiert (Personal, Gebäude, Informatik) 5

6 IKT-Strategie IKT Strategie des Bundes Ziele (u.a.): Mobiles Arbeiten ermöglichen Die Umsetzung der Strategien Sprachkommunikation und Unified Communication & Collaboration (UCC) und Smartphones Strategie im Programm UCC berücksichtigen dieses Ziel. 6

7 Kundenbedürfnisse Die Bedarfserhebung in den Departementen und Erfahrungen aus UCC-Pilot führten zu folgenden Erkenntnissen: Die Anteile an Heimarbeit und mobilen Arbeiten werden zunehmen. Im Bereich Sprache werden mit der Büroautomation integrierte Lösungen gefordert. Mobiler Zugang zu Fachanwendungen. Zugriff auf vertrauliche Daten auch mit Smartphone Arbeitsplatz im Büro und Besprechungsräumen online BYOD Soziale Netze 7

8 Technischer Erneuerungs- Bedarf Die Telefonieinfrastruktur der Bundesverwaltung ist am Ende ihres Lifecycles und muss durch eine neue Technologie ersetzt t werden. Ziele: Kommunikationssysteme modernisieren und veraltete TDM-Telefonie ablösen Sprachkommunikation und Büroautomation integrieren Smartphones und Tablets einbinden 8

9 Inhalt 1. Grundlagen des Vorhabens, Ziele 2. Rahmenbedingungen Sicherheit 3. Stossrichtungen UCC-Strategie 4. Service Angebot 5. Vorgehen und Umsetzung 9

10 Sicherheitsvorgaben Geltende Bestimmungen verhindern die Erfüllung von Kundenbedürfnissen: Bearbeitung vertraulicher Daten auf Smartphones und Pads ist nicht zulässig Anschluss privater Geräte an das Bundesnetz ist verboten Lösungsansätze zum Enabling der geforderten Mobilität werden umgesetzt resp. geprüft: 2-Faktor Authentifikation auf PC und Smartphone Keine lokale Speicherung von Daten Mobile Device Management Chiffrierte Telefonie (VoIP und Mobile) 10

11 Inhalt 1. Grundlagen des Vorhabens, Ziele 2. Rahmenbedingungen Sicherheit 3. Stossrichtungen UCC-Strategie 4. Service Angebot 5. Vorgehen und Umsetzung 11

12 Stossrichtungen und Grundsätze Smartphones-Strategie 10/ Es dürfen keine als VERTRAULICH oder höher klassifizierten Informationen auf Smartphones bearbeitet oder gespeichert werden. 2. Es werden nur vom Arbeitgeber b zur Verfügung gestellte Smartphones eingesetzt. 3. Die Datensynchronisation (Kalender, Mail Kontakte) erfolgt über das Mobilfunknetz (Over the Air, OTA). 4. Die Smartphones werden gemäss den organisatorischen und dtechnischen h Vorgaben des IRB aufgesetzt tund betrieben. 5. Die Bundesverwaltung wählt eine Mehrproduktstrategie für Smartphones. 12

13 Stand der Umsetzung Smartphones-Strategie 10/ Es sind ca SIM Karten im Einsatz, weitere ca nur für Datenoptionen (d.h. für PC) 2. Zum Vergleich: es werden ca PC eingesetzt, davon 60% Laptops 3. Es werden ca Smartphones über OTA synchronisiert, Tendenz stark steigend 4. Als Smartphones sind Geräte mit ios und MS Mobile 6.x (auslaufend) im Einsatz 5. Alle Geräte müssen vor der Freigabe homologiert werden (insbesondere Prüfung der Sicherheitsvorgaben) 6. ipads können als Smartphone mit entsprechenden Einschränkungen eingesetzt werden. 13

14 Stossrichtungen und Grundsätze UCC-Strategie 07/ Die heute betriebene Festnetztelefonie (TDM-Technologie) wird abgelöst. 2. Es gibt kein eigenes Festnetz mehr für die Telefonie. Die Übertragung erfolgt über das IP-Netzwerk der Bundesverwaltung oder im Fall der mobilen Telefonie über die entsprechenden Funknetze der gewählten Provider. 3. Der Betrieb der für die Benutzer sichtbaren Prozesse (z.b. MAC, Endgerätemanagement) und Services (Fax, CTI, ), wird mit jenen der Büroautomation zusammengelegt. 4. Breiter Einsatz von Smartphones (Gebäudeerschliessung, Management, Sicherheitslösungen und attraktive Tarife als Voraussetzung). 5. Umsetzung als ein Programm für den Bund (Programm UCC) 14

15 Inhalt 1. Grundlagen des Vorhabens, Ziele 2. Rahmenbedingungen Sicherheit 3. Stossrichtungen UCC-Strategie 4. Service Angebot 5. Vorgehen und Umsetzung 15

16 Service-Angebot I 16

17 Service-Angebot II 17

18 Inhalt 1. Grundlagen des Vorhabens, Ziele 2. Rahmenbedingungen Sicherheit 3. Stossrichtungen UCC-Strategie 4. Service Angebot 5. Vorgehen und Umsetzung 18

19 Projektportfolio Programm UCC Status gestartet Auftrag erteilt Antrag gestellt Antrag gestellt In Planung In Planung In Planung Projektbezeichnung Ausschreibung UCC Produkte Ausschreibung Transportleistungen Telefonie und Daten (Telefonieprovider) Ausschreibung Mobile Device Management Umsetzung Mehrproduktestrategie Sicherer Zugriff auf Daten und Anwendungen?? Konzept Nummerierung und Umsetzung als Vorprojekt Organisation UCC: Organisation, Sourcing, Prozesse, Verrechnung Aufbau SIP Trunk und SIP FW, Sicherheit, Betriebsübergabe Schulung In Planung Gebäudeerschliessung WLAN und/oder Mobile 19

20 Terminplan 20

21 Erreichte Meilensteine Programm UCC 1. März 2012 WTO-Ausschreibung UCC-Lösung auf simap publiziert i 29. Februar Die Stellen Programm Manager und Architekt UCC konnten besetzt werden. Stellenantritt jeweils am 1. Juni Februar 2012 Der UCC Verpflichtungskredit wurde vom BR bewilligt. 9. Dezember 2011 Beschluss der IKT-Strategie durch den BR mit Umsetzung der UCC-Strategie im Rahmen der Stossrichtung Oktober 2011 Programmorganisation UCC durch IRB verabschiedet. 27. Juni 2011 Die UCC-Strategie wird durch den IRB genehmigt. 21

22 Fragen??? 22

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