I. Berufsausbildungen von Studierenden des B.A. Sozialökonomie 4. II. Anrechnung am Fachbereich Sozialökonomie 6

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1 Universitätskolleg Teilprojekt 29 des Universitätskollegs an der Universität Hamburg Passagen aus Erwerbstätigkeit in das Studium PETS September 2014 Tobias Brändle, Kathrin Sondag, Holger Lengfeld Erarbeitung eines pauschalen Verfahrens zur Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf das Studium des B.A. Sozialökonomie an der Universität Hamburg - Endbericht -

2 Inhalt Einleitung 3 I. Berufsausbildungen von Studierenden des B.A. Sozialökonomie 4 II. Anrechnung am Fachbereich Sozialökonomie 6 III. Anrechnungsverfahren und Erstellung einer Checkliste 7 IV. Verwendung und Ausfüllen der Checkliste 8 1. Schritt: KMK Rahmenlehrpläne 8 2. Schritt: Expertengespräche 9 3. Schritt: Detaillierte Curricula Schritt: Expertenmeinung Schritt: Auswertung der Checkliste 11 V. Vorschlag für ein pauschales Anrechnungsverfahren 12 VI. Literaturverzeichnis 14 VII. Anhang 15 Autoreninformationen 19

3 Einleitung Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten, anwendungsbezogenen Forschungsprojekt Passagen aus Erwerbstätigkeit in das Studium PETS haben wir uns unter anderem mit der Frage der Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf ein Studium beschäftigt (Lengfeld und Brändle 2013). Im Rahmen des Projekts wurde ein Vorschlag zur Etablierung eines pauschalen Anrechnungsmodells für das Studium des Bachelor Sozialökonomie an der Universität Hamburg entwickelt. Im vorliegenden Bericht wird selbiges vorgestellt und hinsichtlich seiner Entstehung beschrieben. Zunächst folgt eine Auflistung der häufigsten Ausbildungsberufe, welche die Studierenden des Studiengangs Bachelor of Arts Sozialökonomie (B.A. Sozialökonomie) vor der Aufnahme ihres Studiums absolviert haben. Daraufhin werden der derzeitige Stand der Anrechnung von beruflichen Kompetenzen im B.A. Sozialökonomie sowie das praktizierte Verfahren zur Anrechnung skizziert. Daran anschließend wird die Entwicklung der für das pauschale Anrechnungsmodell grundlegenden Checkliste vorgestellt. Abschließend wird der daraus abgeleitete Vorschlag für ein pauschales Anrechnungsverfahren aufgeführt. 3

4 I. Berufsausbildungen von Studierenden des B.A. Sozialökonomie 4 Grundlegend für die Etablierung eines pauschalen Anrechnungsverfahrens ist Wissen darüber, welche Berufsausbildungen von den Studierenden vor der Studienaufnahme absolviert wurden. Im Zuge einer Befragung der Studienanfänger 1 des Bachelorstudiengangs Sozialökonomie, welche ein zentraler Bestandteil des Projekts PETS ist, wurden diese Informationen gewonnen. Neben den Ausbildungsberufen wurden die Studienanfänger mit einem 16-seitigen Fragebogen seit dem Wintersemester 2012/2013 zu ihrer Studienmotivation, ihren Vorstellungen und ihren Zielen befragt. Diese Befragung, die jedes Semester als Selbstausfüller in den Interdisziplinären Grundkursen des B.A. Sozialökonomie durchgeführt wurde, ermöglicht ebenso Auskunft über abgeschlossene Berufsausbildungen der Studierenden zu geben. Dieses Bild gestaltet sich wie folgt: Von den 1024 bis zum Sommersemester 2014 befragten Studierenden haben 395 (mindestens) eine Berufsausbildung abgeschlossen (38,6 %). Tabelle 1 veranschaulicht die absolute und prozentuale Verteilung der Ausbildungen bezogen auf die gültigen Berufsnennungen von 375 Studierenden. Es werden nur Ausbildungen aufgeführt, die von mehr als 5 Studierenden genannt wurden. Tabelle 2 (Anhang) enthält die vollständige Liste der Berufe der von uns befragten Studierenden (nur valide Angaben). 9,3 % (35) der Studierenden mit abgeschlossener Berufsausbildung sind Kaufmann/ -frau im Groß- und Außenhandel, 7,2 % (27) Kaufmann/-frau im Einzelhandel. 6,7 % (25) haben eine Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/-frau abgeschlossen. 4,5 % (17) der Befragten mit abgeschlossener Berufsausbildung sind Bürokaufleute, ebenso viele Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung und 4 % (15) Bankkaufleute. 2 Tabelle 1: Abgeschlossene Berufsausbildungen der Studierenden (häufigste Nennungen) Berufsbezeichnung Anzahl Prozent Kaufmann/-frau - Groß- und Außenhandel 35 9,3% Kaufmann/-frau - Einzelhandel 27 7,2% Industriekaufmann/-frau 25 6,7% Bürokaufmann/-frau 17 4,5% 1 Soweit als möglich wird im Folgenden eine genderneutrale Schreibweise verwendet. Aus Gründen der Lesbarkeit wird ansonsten die männliche Form genutzt, wobei die weibliche Form mit inbegriffen ist. 2 Im Projektverlauf ergaben sich leichte Verschiebungen dieser Verteilung. Die Reihenfolge der vier häufigsten Ausbildungsberufe ist über die Zeit jedoch unverändert geblieben. Insofern wurden zunächst diese auf ihr Anrechnungspotential überprüft.

5 Kaufmann/-frau - Spedition und Logistikdienstleistung 17 4,5% Bankkaufmann/-frau 15 4,0% Kaufmann/-frau - Bürokommunikation 14 3,7% Immobilienkaufmann/-frau 11 2,9% Veranstaltungskaufmann/-frau 9 2,4% Industriemechaniker/in 8 2,1% Hotelfachmann/-frau 7 1,9% Sozialpädagogische/r Assistent/in 6 1,6% andere Berufe (<6 Nennungen) ,2% Insofern ist die Studierendenschaft im B.A. Sozialökonomie nicht nur durch einen hohen Anteil an Studierenden ohne Abitur, sondern auch durch eine Vielfalt an beruflichen Vorerfahrungen gekennzeichnet. Die Verteilung verdeutlicht ebenso eine Häufung von kaufmännischen Berufen. Darüber hinaus ist hervorzuheben, dass nicht nur sogenannte nicht-traditionelle Studierende, sondern auch Studierende mit Abitur häufig eine Berufsausbildung abgeschlossen haben. In der erstgenannten Gruppe der Studierenden, die vor der Studienaufnahme die Aufnahmeprüfung am Fachbereich Sozialökonomie erfolgreich absolviert haben, liegt der Anteil an beruflich qualifizierten Personen bei 76,9 % (193) und unter den Studierenden mit allgemeiner Hochschulreife bei 26,8 % (202). Im Vergleich zur Gesamtheit der Studierenden an deutschen Universitäten verfügen die Letztgenannten damit mehr als doppelt so häufig über eine vorgängig abgeschlossene Berufsausbildung. 3 Das bedeutet, die Relevanz der Anrechnung beruflicher Kenntnisse ist nicht auf die Studierenden ohne Abitur beschränkt, sondern schließt auch die Studierenden mit Abitur ein. Folglich können alle Studierenden im B.A. Sozialökonomie von einer Anrechnung ihrer beruflichen Kenntnisse profitieren, insofern sie eine spezifische Berufsausbildung absolviert haben. 5 3 Der Anteil an Studienanfängern mit abgeschlossener Berufsausbildung belief sich im Wintersemester 2011/12 auf 22 %. Der Anteil an Studienanfängern mit abgeschlossener Berufsausbildung an Universitäten liegt bei 11 % und an Fachhochschulen bei 40 % (Scheller et al. 2013, S. 38). Insofern kann der hohe Anteil an beruflich Qualifizierten unter den Befragten als Hinweis auf ein spezifisches Selbstselektionsmuster der Studienberechtigten bei der Wahl des Studiengangs verstanden werden.

6 II. Anrechnung am Fachbereich Sozialökonomie 6 Das derzeit praktizierte Anrechnungsverfahren am Fachbereich Sozialökonomie basiert auf Erfahrungswerten und Einzelfallprüfungen. Das (Online-)Informationsangebot für Studierende, die sich für Fragen der Anrechnung vor Aufnahme des Studiums interessieren, ist relativ spärlich. Interessierte finden auf der Website des Studienbüros lediglich die Information, dass Vorkenntnisse aus einer dualen Berufsausbildung (Studienbüro Fachbereich Sozialökonomie 2014) anrechenbar sind. Informationen über die Art und den Umfang der anrechenbaren Kompetenzen werden nicht gegeben. Der Eigeninitiative der Studierenden kommt folglich eine zentrale Rolle zu. Beruflich qualifizierte Studierende erhalten im Studienbüro des B.A. Sozialökonomie oder online einen formalen Anrechnungsantrag. Nach einer ersten Prüfung durch die zuständigen Sachbearbeiter wird mittels einer einseitigen Verfahrensbeschreibung über die Anrechnung beschlossen oder bei Unsicherheit und neuartigen Anrechnungsfällen eine Anfrage an einen zuständigen Fachwissenschaftler ( Fachgebietssprecher ) gestellt. Nach dessen Entscheidung wird dem Antragssteller durch das Studienbüro der Beschluss mitgeteilt. Die derzeitige Anrechnungspraxis am Fachbereich Sozialökonomie ermöglicht die pauschale Anrechnung von Kompetenzen aus der Berufsbildung auf das Modul Buchführung für folgende Ausbildungsberufe 4 : 1. Bankkaufmann/-frau 2. Bürokaufmann/-frau 3. Immobilienkaufmann/-frau 4. Industriekaufmann/-frau 5. Kaufmann/-frau für Bürokommunikation 6. Kaufmann/-frau im Einzelhandel 7. Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel 8. Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleitung 9. Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen 10. Medienkaufmann/-frau Digital und Print 11. Reiseverkehrskaufmann/-frau 12. Schifffahrtskaufmann/-frau 13. staatl. geprüfte kaufmännische Assistenz 14. Veranstaltungskaufmann/-frau 4 Die Berufe mit den Nummern 1 bis 8 finden sich unter den häufigsten Ausbildungsberufen in der Studierendenbefragung (Tabelle 1).

7 Darüber hinaus wird der Grundkurs BWL, eine Grundlagenveranstaltung im ersten Studienjahr, pauschal den Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung zum/zur Industriekaufmann/-frau angerechnet. Insgesamt ist die Anrechnungspraxis am Fachbereich Sozialökonomie damit wenig standardisiert und im Umfang beschränkt. Es ist jedoch anzunehmen, dass die Studierenden mit abgeschlossener Ausbildung häufig daran interessiert sind, ihre zuvor erworbenen Kenntnisse anrechnen zu lassen, um das Studium besser planen und eventuell verkürzen zu können. Hierfür könnten vielfältige Gründe genannt werden, darunter auch finanzielle und berufliche Sicherheit. Auch die Verwaltungsabläufe im Studienbüro könnten durch die Etablierung eines pauschalen Anrechnungsverfahrens profitieren, da der Aufwand zur Prüfung einzelner Anrechnungsanträge reduziert würde (Brändle 2013). Um diese Ziele zu erreichen, haben wir im Projekt PETS ein Verfahren zur Prüfung des Anrechnungspotentials einzelner Ausbildungsberufe erarbeitet, welches als Grundlage für die Etablierung eines pauschalen Anrechnungsverfahrens dienen kann und nachfolgend beschrieben wird. Dieses Verfahren ist ein unabhängiger, mit wissenschaftlichen Methoden erstellter Vorschlag und wurde nicht gremienseitig in Auftrag gegeben. 7 III. Anrechnungsverfahren und Erstellung einer Checkliste Leitmotiv der Vereinfachung von Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf ein Studium ist die Notwendigkeit zur Erhöhung der Durchlässigkeit. Insbesondere in Folge der demographischen Entwicklung wird zunehmend Aufmerksamkeit auf die Sicherung des Fachkräftebedarfs gerichtet. In erster Linie sollen dafür die Übergänge innerhalb des Bildungssystems und zum Arbeitsmarkt (Kultusministerkonferenz 2008) vereinfacht werden. Dies soll nach dem Willen der Kultusministerkonferenz durch eine Verzahnung von Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und beruflicher Nachqualifizierung [ ] durch Einsatz standardisierter und verbindlicher Qualifizierungsbausteine (ebd.) erreicht werden. Angesichts dieser politischen Forderung bietet sich die Entwicklung eines pauschalen Anrechnungsmodells für den Studiengang B.A. Sozialökonomie am Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg an. Auch wenn die Etablierung eines solchen Verfahrens arbeitsintensiv ist, ist ein pauschales Anrechnungsverfahren auf lange Sicht lohnender als ein individuelles Anrechnungsverfahren. So kann eine vollständige Gleichbehandlung der Anrechnungsinteressierten gewährleistet und Veränderungen der Anrechnungspraxis in Folge des Wechselns von Zuständigkeiten vorgebeugt werden.

8 Im Rahmen des Projekts PETS haben wir eine Checkliste zur Überprüfung des Anrechnungspotentials einzelner Ausbildungsberufe erarbeitet. Die Erstellung dieser Vorlage basiert auf dem Modulhandbuch des B.A. Sozialökonomie (FB Sozialökonomie 2009). Darin wird jedes Modul inhaltlich beschrieben sowie die Lernziele, der Arbeitsaufwand und die Prüfungsform festgehalten. 5 Die einzelnen inhaltlichen Bestandteile der Module wurden von uns listenförmig und stichwortartig in eine Excel-Datei überführt. Das bedeutet, dass alle Bestandteile eines jeden der 53 Module des B.A. Sozialökonomie in je einer Zeile in einem Excel-Tabellenblatt aufgeführt sind. 6 Zur Überprüfung von Kongruenzen wurde diesen Inhalten des Modulhandbuchs eine zusätzliche Spalte vorangestellt. Diese Checkliste dient als Ausgangsbasis für die Überprüfung des Anrechnungspotentials einzelner Ausbildungsberufe. Die Vorgehensweise beim inhaltlichen Vergleich geht aus einem aus Datenschutzgründen nicht-öffentlichen Anhang (Sondag 2014) zum vorliegenden Bericht hervor, welcher für gremieninterne Zwecke bei der Projektleitung auf Antrag angefordert werden kann. 7 IV. Verwendung und Ausfüllen der Checkliste 8 1. Schritt: KMK Rahmenlehrpläne Zur Identifikation des Anrechnungspotentials wurden im ersten Schritt die Rahmenlehrpläne der Kultusministerkonferenz des jeweiligen Ausbildungsberufs herangezogen. Diese geben Auskunft über den berufsschulischen Anteil einer Berufsausbildung und wurden von den Kultusministern der Länder, nach einer Abstimmung mit den durch den Bund geregelten Ausbildungsordnungen, beschlossen (Kultusministerkonferenz 2014). Die Modulinhalte des B.A. Sozialökonomie wurden mit den in diesen Dokumenten festgeschriebenen Ausbildungsinhalten verglichen und bei einer Übereinstimmung ein entsprechender Vermerk in die Checkliste aufgenommen. Die Rahmenlehrpläne der Ausbildungen sind jeweils in fünf Bereiche strukturiert: 1. Vorbemerkungen 2. Bildungsauftrag der Berufsschule 3. Didaktische Grundsätze 4. Berufsfeldbezogene Vorbemerkungen 5. Lernfelder: Überschrift, Zeitangaben, Zielformulierung, Inhalte 8 5 Für das Modul Verbraucherschutzrecht liegt keine inhaltliche Beschreibung vor. 6 Das Interdisziplinäre Einführungsmodul wurde dabei außer Acht gelassen, da es ein Pflichtmodul für alle Erstsemester ist und aus studiengangsprogrammatischen Gründen nicht für eine Anrechnung in Frage kommt. 7 Dieser detaillierte Vergleich umfasst das Modul Kostentheorie und Kostenrechnung für die Einzelhandelskaufleute. 8 Die Inhalte des Modulhandbuchs des Studiengangs B.A. Sozialökonomie sind mit den Elementen der Rahmenlehrpläne gut vergleichbar, da beide eine ähnliche Struktur aufweisen.

9 Bei der Überprüfung von Übereinstimmungen der Studien- und der Ausbildungsinhalte wurde besonderer Wert auf die Lernfelder der Ausbildungsberufe gelegt, welche detailliert die behandelten Inhalte sowie den Zeitumfang der Auseinandersetzung mit den einzelnen Themen beschreiben. Die gefundenen Kongruenzen wurden dann durch Eintragung in den entsprechenden Zellen der Checkliste festgehalten. Daraus geht hervor, welches Lernfeld die Kongruenz betrifft und wie viel Zeit dafür aufgewendet werden muss. Allerdings ist der Zeitaufwand während des Vergleiches mit den KMK-Rahmenlehrplänen nur grob einschätzbar, da die Zeitangaben auf den Stundenaufwand während der gesamten Ausbildungsdauer gestreckt sind. Zudem können die einzelnen Bundesländer die Rahmenlehrpläne an die jeweiligen Unterrichtserfordernisse anpassen und auf diese Weise den vielfältigen und unterschiedlichen sozialen Hintergründen und der Bildungsherkunft der Auszubildenden Rechnung tragen (Kultusministerkonferenz 2014). Infolgedessen variieren die Curricula zu einem bestimmten Ausbildungsberuf zwischen den Ländern und teilweise auch zwischen Berufsschulen, welche detaillierte Curricula bzw. didaktische Lehrpläne erstellen. Aus den letztgenannten Dokumenten gehen weitergehende Informationen über Kongruenzen zum B.A. Sozialökonomie hervor (siehe 3. Schritt). 2. Schritt: Expertengespräche Im zweiten Schritt haben wir Kontakte zu den hamburgischen Berufsschulen aufgenommen, welche die berufsschulischen Teile der Ausbildung der oben beschriebenen, von den Studierenden am häufigsten gewählten, Ausbildungsgänge durchführen: Bankkaufmann/-frau, Bürokaufmann/-frau, Industriekaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung, Kaufmann/-frau im Einzelhandel und Kauf-mann/-frau im Groß- und Außenhandel. 9 Dabei wurden im Falle von mehreren zuständigen Berufsschulen die bezogen auf die Schülerzahl größten kontaktiert. Im Einzelnen wurden bislang Beziehungen zu den zuständigen Lehrkräften an folgenden Berufsschulen etabliert: 9 1. Staatliche Handelsschule mit Wirtschaftsgymnasium Weidenstieg Berufsschule für das Kreditgewerbe H5 (Bankkaufleute) 2. Berufliche Schule für Wirtschaft & IT City Nord H7 (Bürokaufleute) 3. Staatliche Handelsschule mit Wirtschaftsgymnasium Schlankreye H3 (Industriekaufleute) 4. Staatliche Handelsschule Hostenwall Berufsschule für Spedition, Logistik und Verkehrsservice H14 (Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung) 5. Berufliche Schule für Handel und Verwaltung Anckelmannstraße H1 (Kaufleute im Einzelhandel) 9 Der Ausbildungsberuf zum/zur Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel wird, je nach Fachrichtung, an zwei verschiedenen Berufsschulen gelehrt.

10 6. Berufliche Schule am Lämmermarkt H2 (Kaufleute im Groß- und Außenhandel, Fachrichtung Außenhandel) 7. Berufliche Schule City Süd H9 (Kaufleute im Groß- und Außenhandel, Fachrichtung Großhandel) 10 Die Kontaktaufnahme mit den entsprechenden Berufsschulen wurde durch eine Recherche vorbereitet. Anschließend wurden die zuständigen Lehrpersonen kontaktiert. Je nach Berufsschule sind wir an die Schulleitung und die Abteilungsleitung für den Ausbildungsberuf herangetreten und haben einen Termin für ein persönliches oder telefonisches Gespräch vereinbart. Diese Termine konnten mit allen Berufsschulen realisiert werden. Der Austausch mit den Lehrkräften schloss sowohl das Thema der Durchlässigkeit im Bildungssystem wie auch einen Austausch über den Status Quo der Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf ein Studium ein. Ebenso wurde seitens der Berufsschulen über die gängige Praxis in Anrechnungsanfragen gesprochen. In der Regel verwiesen die Experten der beruflichen Schulen dabei auf die detaillierten Berufsschulcurricula der jeweiligen Ausbildungsberufe, die uns anschließend ausgehändigt wurden. 3. Schritt: Detaillierte Curricula Im dritten Schritt wurde analog zum ersten Schritt ein Vergleich der Studieninhalte mit den Ausbildungsinhalten vorgenommen. An die Stelle der Rahmenlehrpläne der KMK traten die detaillierten Curricula der Berufsschulen. Im Vergleich zu den Rahmenlehrplänen zeigte sich dabei, dass der Einbezug der detaillierten Curricula nur zu einer geringen Veränderung des identifizierbaren Anrechnungspotentials führt. Dennoch sind die Lehrpläne der Schulen sehr hilfreich, weil sie genauere Angaben zum zeitlichen Umfang der Auseinandersetzung mit den einzelnen Bestandteilen der Berufsausbildung geben. 4. Schritt: Expertenmeinung Parallel zum dritten Schritt wurden die Expertenmeinungen der einzelnen Abteilungsleiter und Fachlehrer der Berufsschulen eingeholt. Das bedeutet, die Checklisten wurden an die Experten weitergereicht und von diesen unter Berücksichtigung der berufsschulischen Praxis ausgefüllt. Diese Arbeit an den Checklisten erstreckte sich über drei bis vier Monate. Dabei gingen die Lehrkräfte unterschiedlich vor, wobei das PETS-Projektteam keine Vorgaben machte. Beispielhaft seien folgende Erfahrungen aufgelistet: 1. Die Checklisten wurden zum Teil in gemeinsamen Gesprächen mit den Projektmitarbeitern ausgefüllt. Dieses Vorgehen ermöglichte eine unmittelbare Klärung von Fragen zu Studieninhalten und -strukturen. 2. Die Checklisten wurden von der Ansprechperson an der jeweiligen Berufsschule eigenständig ausgefüllt und hiernach an das Projekt zurückgesandt.

11 3. Die Checklisten wurden vervielfältigt und im Kollegium der Berufsschulen verteilt. Die Beauftragten für die einzelnen Lernfelder füllten schließlich die Checklisten mit ihrem Wissen aus. Anschließend wurden die einzelnen Checklisten im Projekt zusammengeführt. Das Vorgehen bei der Bearbeitung der Checklisten variiert folglich stark zwischen den einzelnen Berufsschulen. Als hilfreich hat sich eine genaue Beschreibung der Ausfüllweise erwiesen, welche alle Experten erhalten haben. Auf diese Weise konnte sichergestellt werden, dass die Experten zu einer Identifikation des Anrechnungspotentials beitragen konnten. Teilweise gab es nach eingehender Durchsicht der Checklisten dennoch die Notwendigkeit zur Klärung von Fragen, die jedoch von den Experten an den Berufsschulen bereitwillig beantwortet wurden. 5. Schritt: Auswertung der Checkliste Nach der Identifikation der Kongruenzen von Studien- und Ausbildungsinhalten auf Basis der Rahmenlehrpläne, der detaillierten Curricula und der Expertenmeinungen wurden die Checklisten im fünften Schritt vom PETS-Projektteam ausgewertet. Zu diesem Zweck werden die verschiedenen Prozentwerte, die Auskunft über die Übereinstimmungen von Studien- und Ausbildungsinhalte geben, miteinander verglichen. Infolgedessen ist in drei verschiedenen Spalten und basierend auf drei verschiedenen Quellen ersichtlich, ob eine Kongruenz zwischen der jeweiligen Ausbildung und den Studieninhalten des B.A. Sozialökonomie besteht. Dabei ist zu beachten, dass der KMK-Rahmenlehrplan als Grundlage für das detaillierte Curriculum dient. Folglich ist das auf Basis der detaillierten Curricula identifizierte Anrechnungspotential etwas größer als die Möglichkeiten, die alleine wir auf ausschließlicher Grundlage des Rahmenlehrplans ermittelt haben. Zur Bewertung des Anrechnungspotentials wurde darüber hinaus für jeden Ausbildungsberuf eine Übersicht erstellt, die alle prozentualen Übereinstimmungen von Studien- und Ausbildungsinhalten enthält. Basierend auf diesen Übersichten sind wir von einem Schwellenwert von 50 % ausgegangen, welcher als maßgebend für eine Anrechnungsempfehlung gilt, wenn sowohl die Expertendurchsicht als auch die Dokumentenanalyse zu diesem Ergebnis kommen. Dieser Grenzwert gibt Auskunft über die inhaltliche Gleichwertigkeit und hat sich in der Arbeit mit den Checklisten als belastbar erwiesen. 11

12 V. Vorschlag für ein pauschales Anrechnungsverfahren Auf Basis der entwickelten Checklisten und der oben beschriebenen, ausführlichen Überprüfung des Anrechnungspotentials mittels Rahmenlehrplänen, detaillierten Curricula und Experteneinschätzungen kommt das PETS-Projektteam zu einem anwendungsbezogenen Vorschlag für ein pauschales Anrechnungsverfahren, den es den Gremien der akademischen Selbstverwaltung der WISO-Fakultät der Universität Hamburg unterbreitet. Für Studierende, die eine abgeschlossene Berufsausbildung als ( ) vorweisen können: Bankkaufleute Modul Grundkurs VWL Modul Marketing Teilmodul Marketing-Grundlagen Modul Makroökonomie 12 Bürokaufleute Modul Buchführung Modul Marketing Teilmodul Marketing-Grundlagen Modul Betriebsverfassungsrecht Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung Modul Buchführung Modul Marketing Teilmodul Marketing-Grundlagen Modul Grundlagen Arbeitsrecht Kaufleute im Einzelhandel Modul Buchführung Modul Kostentheorie und Kostenrechnung Modul Personalwirtschaft I Modul Marketing Teilmodul Marketing-Grundlagen Modul Grundlagen Arbeitsrecht Kaufleute im Groß- und Außenhandel Fachrichtung Außenhandel Modul Buchführung

13 Kaufleute im Groß- und Außenhandel Fachrichtung Großhandel Modul Buchführung Modul Personalwirtschaft I Modul Marketing Teilmodul Marketing-Grundlagen Modul Grundlagen Arbeitsrecht Modul Betriebsverfassungsrecht Industriekaufleute Modul Buchführung Modul Kostentheorie und Kostenrechnung Modul Bilanzen Teilmodul Bilanzen-Grundlagen Modul Personalwirtschaft I Modul Marketing Teilmodul Marketing-Grundlagen Modul Grundlagen Arbeitsrecht Für Studierende, die ein KMK-Fremdsprachenzertifikat (Englisch) auf einem entsprechenden Niveau vorweisen können: Modul Englisch 13

14 VI Literaturverzeichnis 14 Brändle, Tobias (2013): Anrechnung. unveröffentlichtes Manuskript. FB Sozialökonomie (2009): Modul-Handbuch BA Sozialökonomie. FB Sozialökonomie - Wiso-Fakultät, Universität Hamburg. Stand Oktober Online verfügbar unter zuletzt aktualisiert am , zuletzt geprüft am Kultusministerkonferenz (2008): Gemeinsame Presseerklärung vom BMBF und KMK. Qualifizierungsinitiative für Deutschland. Online verfügbar unter zuletzt geprüft am Kultusministerkonferenz (2014): Rahmenlehrpläne und Ausbildungsordnungen. Online verfügbar unter zuletzt geprüft am Lengfeld, Holger; Brändle, Tobias (2013): Passagen aus Erwerbstätigkeit in das Studium PETS: Effekte des Studiums ohne Abitur auf den Erfolg in der Studieneingangsphase. In: Philipp Pohlenz und Antje Oppermann (Hg.): Exzellenz - Pakt - Lehre. 13. Jahrestagung des Arbeitskreises Evaluation und Qualitätssicherung. Bielefeld: UVW, S Scheller, Percy; Isleib, Sören; Sommer, Dieter (2013): Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Wintersemester 2011/12. Tabellenband. Hannover (HIS:- Forum Hochschule, ). Online verfügbar unter pub_fh/fh pdf, zuletzt geprüft am Sondag, Kathrin (2014): Erarbeitung eines pauschalen Verfahrens zur Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf das Studium des B.A. Sozialökonomie an der Universität Hamburg. Anhang für die interne Verwendung. Veranschaulichung der Vorgehensweise des inhaltlichen Vergleichs anhand des Beispielmoduls Kostentheorie und Kostenrechnung für ausgebildete Einzelhandelskaufleute. Studienbüro Fachbereich Sozialökonomie (2014): Anerkennung externer Leistungen. Online verfügbar unter studienbuero-sozialoekonomie/service/service-fuer-studierende/anerkennung-externer-leistungen/, zuletzt geprüft am

15 VII Anhang Tabelle 2: Abgeschlossene Berufsausbildungen der Studierenden (in alphabetischer Reihung) Berufsbezeichnung Anlagenmechaniker/in - Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Berufsnennungen Personen mit Berufsnennung 1 0,3% Arzthelfer/in 1 0,3% Assistent/in - Freizeitwirtschaft 1 0,3% Bäcker/in 1 0,3% Bäcker/in und Konditor/in 1 0,3% Bankkaufmann/-frau 15 4,0% Bauzeichner/in 2 0,5% Berater/in 1 0,3% Bibliothekar/in 1 0,3% Biologisch-Technische/r Assistent/in 1 0,3% Bootsbauer/in 1 0,3% Bürokaufmann/-frau 17 4,5% Elektroanlagenmonteur/in 1 0,3% Elektroniker/in - Betriebstechnik 1 0,3% Elektroniker/in (Handwerk) 1 0,3% Elektroniker/in für Geräte und Systeme 1 0,3% Energieanlagenelektroniker/in 2 0,5% Erzieher/in 3 0,8% Fachangestellte/r im öffentlichen Dienst 1 0,3% Fachinformatiker/in - Anwendungsentwicklung 2 0,5% Fachinformatiker/in - Systemintegration 2 0,5% Fachkraft - Gastgewerbe 1 0,3% Fachkraft - Kurier-, Express- und Postdienstleistungen 2 0,5% Fachkraft - Lagerlogistik 2 0,5% Fachkraft - Lebensmitteltechnik 1 0,3% Fachkraft - Schutz und Sicherheit 1 0,3% Fachkraft - Wasserversorgungstechnik 2 0,5% 15

16 16 Fachkraft für Lagerwirtschaft (alte Bezeichnung bis 08/2004) 2 0,5% Fachmann/-frau - Systemgastronomie 4 1,1% Film- und Videoeditor/in 1 0,3% Finanzwirt/in 1 0,3% Fleischer/in 1 0,3% Fremdsprachenassistent/in 1 0,3% Friseur/in 1 0,3% Gärtner/in 2 0,5% Gestalter/in für visuelles Marketing 2 0,5% Gesundheits- und Krankenpfleger/in 4 1,1% Grafikdesigner/in 2 0,5% Handelsassistent/in - Einzelhandel 3 0,8% Handelsfachwirt/in 2 0,5% Heilerziehungspfleger/in 2 0,5% Hotelfachmann/-frau 7 1,9% Immobilienkaufmann/-frau 11 2,9% Industriekaufmann/-frau 25 6,7% Industriemechaniker/in 8 2,1% Ingenieur Landschafts- und Freiraumplanung 1 0,3% Ingenieur/in Energetik 1 0,3% Installateur- und Heizungsbauermeister/in 1 0,3% IT-System-Kaufmann/-frau 1 0,3% Justizfachangestellte/r 1 0,3% Kaufm. Assistent/in - Außenhandel 1 0,3% Kaufm. Assistent/in - Fremdsprachen 5 1,3% Kaufm. Medienassistent/in 2 0,5% Kaufmann/-frau - audiovisuelle Medien 2 0,5% Kaufmann/-frau - Automobile 1 0,3% Kaufmann/-frau - Bürokommunikation 14 3,7% Kaufmann/-frau - Dialogmarketing 1 0,3% Kaufmann/-frau - Einzelhandel 27 7,2% Kaufmann/-frau - Gesundheitswesen 1 0,3% Kaufmann/-frau - Groß- und Außenhandel 35 9,3% Kaufmann/-frau - Marketingkommunikation 4 1,1% Kaufmann/-frau - Spedition und Logistikdienstleistung 17 4,5%

17 Kaufmann/-frau - Tourismus und Freizeit 1 0,3% Kaufmann/-frau - unspezifisch 3 0,8% Kaufmann/-frau - Verkehrsservice 1 0,3% Kaufmann/-frau - Versicherungen u. Finanzen 5 1,3% Koch/Köchin 3 0,8% Kommunikationsdesigner/in 4 1,1% Konstruktionsmechaniker/in 1 0,3% Kosmetiker/in 1 0,3% Kraftfahrzeugservicemechaniker/in 3 0,8% Künstler/in 1 0,3% Lehrer/in 1 0,3% Lehrer/in - Grundschulen (Primarstufe) 1 0,3% Linguist/in 1 0,3% Logopädin/Logopäde 1 0,3% Manager/in - Organisation 1 0,3% Maßschneider/in 1 0,3% Maurer/in 2 0,5% Mechaniker/in 2 0,5% Mechatroniker/in 1 0,3% Medienassistent/in 1 0,3% Mediengestalter/in 1 0,3% Medienkaufmann/-frau Digital und Print 4 1,1% Medizinische/r Fachangestellte/r 1 0,3% Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/in 1 0,3% Medizinisch-technische/r-Assistent/in 1 0,3% Metallbauer/in 1 0,3% Milchwirtschaftliche/r Laborant/in 1 0,3% Oberflächenbeschichter/in 1 0,3% Offizier 2 0,5% Orthopädietechnik-Mechaniker/in 1 0,3% Personaldienstleistungskaufmann/-frau 3 0,8% Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r 2 0,5% Physiotherapeut/in 2 0,5% Polizist/in (Dienstgrad: unbekannt) 1 0,3% Polsterer/Polsterin 1 0,3% Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r 4 1,1% 17

18 18 Rechtsanwaltsfachangestellte/r 2 0,5% Reiseverkehrskaufmann/-frau 2 0,5% Restaurantfachmann/-frau 3 0,8% Rettungssanitäter/in 1 0,3% Schauspieler/in 2 0,5% Schifffahrtskaufmann/-frau 2 0,5% Schlosser/in 1 0,3% Schneider/in 2 0,5% Servicekaufmann/-frau - Luftverkehr 2 0,5% Siebdrucker/in 1 0,3% Sozialarbeiter/in / Sozialpädagoge/-pädagogin 1 0,3% Sozialpädagogische/r Assistent/in 6 1,6% Sozialversicherungsfachangestellte/r 2 0,5% Sport- und Fitnesskaufmann/-frau 2 0,5% Steuerfachangestellte/r 3 0,8% Techniker/in - Maschinentechnik (ohne Schwerpunkt) 1 0,3% Technische/r Zeichner/in 2 0,5% Touristikmanager/in 1 0,3% Veranstaltungskaufmann/-frau 9 2,4% Verpackungsmittelmechaniker/in 1 0,3% Versicherungsfachmann/-frau 2 0,5% Versicherungskaufmann/-frau 3 0,8% Verwaltungsfachangestellte/r 1 0,3% Werkzeugmacher/in 2 0,5% Werkzeugmechaniker 1 0,3% Wirtschaftsassistent/in 1 0,3% Wirtschaftsprüfer/in 1 0,3% Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r 2 0,5% Zahntechniker/in 1 0,3% Zimmerer/in 1 0,3% Gesamt ,1% der befragten Studierenden gaben die Art ihrer Berufsausbildung nicht an. Fünf Befragte machten unspezifische Angaben. 8 Studierende haben zwei Berufsausbildungen absolviert.

19 Autoreninformationen Dr. Tobias Brändle ist Post-Doc im Projekt PETS des Universitätskollegs, Universität Hamburg, Von-Melle-Park 9, Hamburg. Prof. Dr. Holger Lengfeld ist wissenschaftlicher Leiter des Projekts PETS des Universitätskollegs und war bis Frühjahr 2014 Professor an der Universität Hamburg. Kontakt: Institut für Soziologie, Universität Leipzig, Beethovenstraße 15, Leipzig. Katrin Sondag, B.A., ist wissenschaftliche Projektassistentin im Projekt PETS des Universitätskollegs, Universität Hamburg, Von-Melle-Park 9, Hamburg. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffent lichung liegt bei den Autoren. 19

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